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Mitochondriale Toxizität

Zwinge
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Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Zwinge » 7. Feb 2017, 20:51

Hier ein interessanter Artikel über die Auswirkungen des Arzneimitteleinsatzes auf die Mitochondrien. Mir fehlen Aussagen zur Beseitigung der Schäden. Wahrscheinlich tappt die Forschung da noch im dunkeln: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... u2Ub5w90XQ


Edit: Sehr guter Artikel, dazu werde ich morgen mehr schreiben.
Falls der Google-Link irgendwann nicht mehr direkt funktioniert sollte, anbei bitte das -Pdf im Dateianhang nutzen.
Gruß Schorsch
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Re: Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Schorsch » 9. Feb 2017, 11:18

Hallo Zwinge,

das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zu den hauptsächlichen Floxproblemen:

Zitat:
"Besonders reich an Mitochondrien sind Zellen mit hohem Energiebedarf, wie Muskelzellen (z.B. äußere Augenmuskeln: etwa 60% des GZV), Herzmuskelzellen (etwa 35-40 % des GZV), Nervenzellen, Sinneszellen (z.B. Farb-Rezeptor-Zellen in Retina: etwa 80 % GZV) und Eizellen..."

Kurz mal festhalten: Muskelzellen, insbesondere Herzmuskel etc, Nervenzellen, Sinneszellen Retina sicher auch die Sinneszellen bezüglich Gleichgewicht und Gehör...

Symptome Flox: Muskel, Skelettsystem und Sehnen, Herzprombleme, Neuropathien, Eyefloaters, Tinnitus etc...

Und die Mikronährstoffe sind auch interessant, denn viele davon tauchen genauso in diversen Empfehlungen zur Therapie, Prävention etc. in Flox-Studien auf. Das ganze ist daher absolut klar...

Bin sehr gespannt was bei meinem Citratzyklustest rauskommt. Und Q10 lasse ich zufällig auch bestimmen, in meinem letzten Blutbild war Kupfer und Zink erniedrigt....

Der Tryptophanstoffwechsel wird für die Depressionen und Schlafstörungen verantwortlich sein. Melatonin und Serotonin Synthese gestört... Den Tryptophanstoffwechsel solltest du unbedingt testen lassen bei dir. Kostet 114 Euro bei Ganzimmun.

Gruß Schorsch

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Re: Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Zwinge » 10. Feb 2017, 20:06

Hi. Schorsch, das mit dem Tryptophan ist denkbar. Ich würde aber gern irgendetwas untersuchen lassen, was einen Rückschluß darauf gibt, ob noch Fluorchinolone oder andere Antibiotika irgendwo rumschwirren und vor allem wo. Die Zellen der Darmzotten werden doch auch von Antibiotika mitochondrial (selbst durch Nichtchinolone) geschädigt, so dass die ihrer Aufgabe z.B. Schleim abzusondern oder Nährstoffe zu transportieren nur ungenügend erledigt wird. Falls es so ist, sollten durch die Zellerneuerung der Antibiotikagehalt doch sinken. Wenn wirklich die direkte Wirkung der Antibiotika den größten Einfluss auf die Darmflora hat, dann müsste sich die Darmflora auch ohne Stuhltransplantation wieder regenerieren. Grüsse Zwinge

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Re: Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Zwinge » 23. Feb 2017, 20:56

Hi an alle, hier noch ein Artikel über die Mitochondriale Toxizität. Interessant finde ich den Hinweis auf Uridin: https://hivbuch.de/2011/11/21/mitochondriale-toxizitat/
Grüsse Zwinge

Ulla Dewdney
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Re: Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Ulla Dewdney » 11. Apr 2017, 18:03

Hallo, an alle Mitbetroffene,
habe heute durch Frau Dr. Ziegler ( vet. Ärztin in Wien) gehört, daß ein Dr. Christian Burkhardt aus München Mitochondien behandelt.
Hat jemand schon von diesem Arzt gehört? Die Ärztin wirkte sehr überzeugt und meinte, man kann die Mitochondrien sehr wohl behandeln.
Vielleicht weiß man im Forum ja etwas über Dr. Burkhardt. In der Ärzteliste habe ich den nicht gefunden.

Viele Grüße
Ulla D.

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Re: Mitochondriale Toxizität

Beitragvon Schorsch » 11. Apr 2017, 21:25

Hallo,

um die Themen mal etwas mehr zusammenzubringen verlinke ich hier zu den Therapiemöglichkeiten von Mitochondrien:

viewtopic.php?f=71&t=52

Viele Mito-Docs gehen nach diesen Gesichtspunkten vor und kosten eine Menge Geld. Grundsätzlich kann man sich unabhängig davon gleich überlegen eine eigene Mitotherapie mit Mikronährstoffen, Fasten, Ketogene Ernährung und weiterem zu machen.

Per Labor-Nachweis kann man ja eh nicht viel feststellen, zumindest was die Floxkausalität angeht. Klar kann die verminderte Mito-Leistung per ATP Blockadetest oder in Richtung oxidativer Zellstreß / Mikronährstoffdefizit getestet werden. Aber was bringt das letztendlich ? Da kann man auch mal selbst eine entsprechende Lebensumstellung nach den genannten Gesichtspunkten zusammengoogeln und im Selbsttest schauen was es effektiv an Lebensqualität bringt.

Bisher habe ich von allen Floxis das gleiche gehört es kostet und ist nix bahnbrechend neues oder mega individuelles. Die Therapie kann auch nicht anders sein als bei Krebs- oder HIV-Patienten. Ich frage mich immer was ein Mito-Doc uns konkret bei Flox an neuen Erkentnissen bringt ? Oder liege ich hier falsch ?

Gruß Schorsch


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