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Coenzym Q10 und Ubiquinol - Wichtig für die Mitochondrienleistung

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Schorsch
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Coenzym Q10 und Ubiquinol - Wichtig für die Mitochondrienleistung

Beitragvon Schorsch » 30. Mär 2017, 14:08

Hallo,

anbei ein interessanter Bericht zu dem Thema Q10.

Die vielen gesundheitlichen Vorteile von Coenzym Q10 und Ubiquinol


Quelle: Dr. Joseph Mercola

Eine von vier Personen über 40 braucht dringend dieses Ergänzungsmittel. Gehören Sie auch dazu?

Und je länger Sie nichts unternehmen, desto mehr darbt Ihr Körper, und desto mehr schwerwiegende Symptome treten auf. Falls Sie sich also in dieser Falle befinden und das Mittel nicht nehmen, steuern Sie schnurstracks auf einen Herzinfarkt zu.


Coenzym Q10 und Ubiquinol sind zwei lebenswichtige Nahrungsergänzungsmittel, die viele noch gar nicht kennen. Dr. Risa Schulman ist Biologin und Expertin für Functional Food und hat die letzten 20 Jahre mit der Erforschung dieser und anderer Ergänzungsmittel verbracht. Sie sagt:


»Ich habe meine Interessensgebiete Human- und Pflanzenphysiologie und Umwelt sozusagen zu einer lebenslangen beruflichen Laufbahn gebündelt und suche in Pflanzen und anderen Naturprodukten nach Komponenten, die unseren Körper in der optimalen Funktion unterstützen.

Ich sehe es als meine Aufgabe, mich durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu graben, um die Spreu vom Weizen zu trennen … und dann die Öffentlichkeit über die jeweiligen gesundheitlichen Vorteile, die Anwendung und darüber, welche Dinge überhaupt nützlich sind, zu informieren.«


Coenzym Q10 versus Ubiquinol

Ubiquinol ist die reduzierte Form von Coenzym Q10 (CoQ10 alias Ubichinon). Im Grunde sind sie das gleiche Molekül, doch wenn CoQ10 reduziert wird, nimmt es zwei Elektronen auf und wird zu dem, was wir »Ubichinol« nennen. In unserem Körper geschieht diese Umwandlung jede Sekunde tausendfach in den Mitochondrien, den »Motoren« in jeder Zelle, die Energie produzieren.

»Dieses Hin- und Herkippen zwischen diesen beiden Formen des Moleküls ist dadurch begründet, dass es Teil des Prozesses ist, der uns dabei hilft, unsere Nahrung in Energie umzuwandeln«, erklärt Schulman. »Das ist sehr wichtig für die gesunde Funktion und augenscheinlich wichtig für alle Muskeln, insbesondere den Herzmuskel, der von allen Muskeln am härtesten arbeitet.«

Ubiquinol wandelt aber nicht nur Nahrung in Energie um, sondern hat noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen. Erst einmal ist Ubichinol ein fettlösliches Antioxidans, das heißt, es wirkt in den Fettregionen des Körpers, z. B. in den Zellmembranen. Es ist eines der ganz wenigen fettlöslichen Antioxidantien. »Vitamin E ist eines der anderen, bekannteren fettlöslichen Antioxidantien. Aber Ubiquinol wirkt stärker als Vitamin E, weil Letzteres sich nicht vollständig in die Membran einbetten kann, wo alle oxidative Aktivität passiert. Aber Ubiquinol kann das.«

Der zweite Grund, warum Ubiquinol anderen Antioxidantien überlegen ist: Es kann sich selbst erneuern. Vitamin E etwa kann das nicht. Tatsächlich wird Vitamin E von Ubichinol neu aktiviert. Ubiquinol ist zudem das einzige fettlösliche Antioxidans, das im Körper gebildet wird und nicht durch die Nahrung aufgenommen werden muss.


Warum Ubiquinol für viele die bessere Option ist

Die Ubiquinol-Produktion steigert sich von der frühen Kindheit bis Mitte 20. Wenn Sie 30 Jahre alt sind, beginnt sie nachzulassen. Junge Menschen können CoQ10-Ergänzungsmittel recht gut nutzen, aber ältere fahren mit Ubiquinol besser, weil es leichter absorbiert wird. Laut Schulman können manche Menschen CoQ10 gar nicht selbst in Ubichinol umwandeln und brauchen dringend zugeführtes Ubiquinol, um in den Genuss der vielen gesundheitlichen Vorteile zu kommen. Sie erklärt:

»Wenn jemand ein CoQ10-Präparat einnimmt, baut es der Körper sehr schnell zu Ubiquinol um, weil der Körper diese Form bevorzugt. Dieses CoQ10 wird also als Ubiquinol durchs Blut, in die Gewebe und schließlich in die Mitochondrien transportiert.

Aber es gibt Menschen, denen das Enzym zur Umwandlung von CoQ10 zu Ubiquinol fehlt. Das ist teilweise vom Alter abhängig, aber auch genetisch begründet.

Es gibt eine DNS-Variation namens Einzelnukleotid-Polymorphismus (SNP, von englisch »single nucleotide polymorphism«). Und ein ganz bestimmter SNP ist NQO1. Wenn eine Person entweder eine oder zwei Kopien dieses SNP hat, ist die Fähigkeit, CoQ10 umzuwandeln, entweder leicht oder schwerwiegend eingeschränkt.

Das bedeutet: Wenn diese Person ein CoQ10-Präparat einnimmt, kann ihr Körper es nicht in eine verwertbare Form umwandeln. Insbesondere solche Menschen können von Ubiquinol (statt Ubichinon) profitieren.«

Studien haben erwiesen, dass vor allem Menschen mit spanischer oder chinesischer Herkunft zu diesem SNP neigen. Mit einem genetischen Test können Sie selbst testen, ob Sie ihn haben.


CoQ10 natürlich aktivieren


Interessanterweise wurde kürzlich in Studien nachgewiesen, dass man die körpereigene Umwandlung von CoQ10 in Ubichinol durch den vermehrten Konsum von grünem Blattgemüse mit viel Chlorophyll, in Kombination mit Sonnenlicht, unterstützen kann.

Nimmt man Chlorophyll zu sich, wird es ins Blut transportiert. Wenn Sie sich dann viel an die Sonne begeben, absorbiert das Chlorophyll die Sonnenstrahlung und kurbelt die Umwandlung von CoQ10 zu Ubiquinol an. Sie können die Aufnahme von CoQ10 auch unterstützen, indem Sie es zusammen mit kleinen Mengen gesundem Fett konsumieren, etwa Olivenöl, Kokosfett oder Avocado.


Ubiquinol bekämpft freie Radikale in Ihren Mitochondrien


Mindestens 90 Prozent der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS, von englisch »reactive oxygen species«) in Ihrem Körper werden in Ihren Mitochondrien gebildet. Um beim Bild der Mitochondrien als Motor zu bleiben: Bei der Verbrennung (dem Stoffwechsel), die dort vonstattengeht, entstehen Abgase – also schädliche Abfallprodukte.

Eine Aufgabe von Ubichinol ist die Beseitigung dieser Abfallprodukte. Wenn Ubiquinol fehlt, bleiben die Abfallprodukte am Ort und schädigen die Zelle. Ubichinol ist besonders wertvoll für ein gesundes Herz. Ein Marker dafür ist das C-reaktive Protein: Ist dessen Wert erhöht, ist dies ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten sowie für Entzündungen.

Zwei weitere Entzündungsmarker sind Gamma-Glutamyltransferase (GGT), die schon früh auf Herzstörungen hinweist, und NT-proBNP. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Markern und Ubiquinol. Wenn Ubiquinol zugeführt wird, gehen beide Marker zurück und die damit verbundenen Gene werden heruntergeregelt.


Ein Plädoyer für eine Ernährung mit vielen gesunden Fetten


Seit etwa 15 Jahren erkennen die Wissenschaftler mehr und mehr, dass ROS nicht zu 100 Prozent schlecht sind. Sie sind auch wichtige Signalmoleküle. Wenn Sie sie willkürlich bekämpfen, können Sie unbeabsichtigte Folgen heraufbeschwören. Meiner Meinung nach ist es klug, Ihren Körper einfach mit einem reineren Kraftstoff zu versorgen, um überschüssige ROS zu vermeiden.

Entsprechend der Vorstellung von den Mitochondrien als Motor sollten Sie, um Schadstoffe zu vermeiden, einen sauber verbrennenden Kraftstoff verwenden. Glucose ist ein grundsätzlich »schmutziger« Kraftstoff, der viele ROS produziert. Gesunde Speisefette hingegen, darunter auch gesättigte Fettsäuren, verbrennen weit sauberer und effektiver.

Die Verbrennung von Kohlenhydraten steht tatsächlich mit einer um 30 bis 40 Prozent höheren ROS-Produktion (im Vergleich zur Fettverbrennung) in Zusammenhang. Es ist also sehr sinnvoll, mit der Reduzierung der ROS-Produktion zu beginnen, denn dann müssen Sie nicht so viele Antioxidantien von außen zuführen. (Ich persönlich sehe den beliebigen Konsum von Antioxidantien kritisch, nicht aber im Fall von Ubiquinol.) Dr. Schulman sagt:

»Im Gegensatz zu der Sichtweise, die uns in den letzten Jahren im Zuge der Theorie von freien Radikalen und Alterungsprozessen nahegebracht wurde, sollte man sie nicht ständig bekämpfen. Freie Radikale haben im Körper sogar eine sehr wichtige, positive Funktion, weil sie bedeutende Prozesse in Gang bringen.

Stickoxid etwa hat Kennzeichen von freien Radikalen. Es ist ein wichtiges Signalmolekül und auch für gesunde Arterien von großer Bedeutung.

Ich habe nichts in der Literatur darüber gefunden, ob Ubichinol in den Mitochondrien ROS systematisch oder beliebig unterdrückt. Aber nach meinem Verständnis der hier zu beobachtenden Biochemie und Bioenergetik glaube ich, dass es eher ein willkürlicher Prozess ist.«

Eine andere Strategie, um überschüssige ROS-Produktion zu vermeiden, ist das richtige Timing der letzten Mahlzeit des Tages. Viele machen den Fehler, kurz vor dem Schlafengehen noch viel zu essen. Indem Sie aber Ihren Körper dann mit Kraftstoff versorgen, wenn kaum Bedarf besteht, führt das zur Produktion überschüssiger ROS, die dann mit Antioxidantien bekämpft werden müssen. Wenn Sie mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr essen, können Sie Ihrem Körper die Last abnehmen, sich gegen zu viele ROS wehren zu müssen.

Schließlich sollten Sie noch sicherstellen, dass Sie keinen Eisenüberschuss haben. Glauben Sie mir: Zu viel Eisen ist genauso gefährlich wie ein Vitamin-D-Mangel. Als erwachsener Mann oder nicht menstruierende Frau sind sie da sehr gefährdet. Lassen Sie Ihren Ferritin-Spiegel messen. Er sollte unter 80 ng/ml liegen, am besten zwischen 40 und 60 ng/ml. Ist er höher, sollten Sie unbedingt regelmäßig Blut spenden oder einen Aderlass machen lassen, um diesen Wert zu erreichen.


Wer Statine nimmt, braucht dringend CoQ10


Mindestens einer von vier US-amerikanischen Erwachsenen über 40 Jahren nimmt derzeit zur Cholesterinsenkung Statine ein. Bald schon wird es einer von dreien sein. Statine hemmen das Enzym HMG-CoA-Reduktase, einen der Regler der Cholesterinproduktion im Körper. Aber Statine hemmen auch die Produktion von CoQ10, und das kann sehr schwerwiegende Folgen haben. Dr. Risa Schulman erklärt:

»Das ist ein sehr wichtiges Thema. Bei vielen, die Statine einnehmen, treten Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen, Müdigkeit und Gedächtnisverlust auf – bis zu einem Maß, in dem die Komplianz [Therapietreue] infrage steht und die Patienten keine Statine mehr nehmen wollen. Es ist dokumentiert und medizinisch anerkannt, dass diese Nebenwirkungen tatsächlich auftreten und dass sie von den Statinen verursacht sind. Was passiert da? Statine wirken, indem sie die körpereigene Produktion von Cholesterin hemmen.

Beim Thema Cholesterin denken wir immer an mit der Ernährung aufgenommenes Cholesterin … Die meisten Menschen wissen nicht, dass Cholesterin aus zwei Quellen stammt: aus der Ernährung und aus der körpereigenen Produktion. Cholesterin spielt im Körper eine sehr wichtige Rolle, weil es eine der Hauptkomponenten der Zellmembranen ist. Zudem ist es die Vorstufe aller Sexualhormone. Es ist also nicht von Grund auf schlecht. Schlecht wird es nur, wenn wir zu viel vom falschen Cholesterin haben.«

Statine hemmen nicht nur die körpereigene Produktion von Ubiquinol, sondern verhindern auch die Umwandlung von Vitamin K1 in Vitamin K2, die für viele Körperfunktionen sehr wichtig ist, darunter auch für ein gesundes Herz. Die Beeinträchtigung dieser drei Funktionen – Cholesterin- und CoQ10-Produktion sowie Umwandlung von Vitamin K1 in Vitamin K2 – wirkt sich nachteilig auf die Energieproduktion und auf die kardiovaskuläre Gesundheit aus. Dies liegt darin begründet, dass die Transformation von Nahrung in Energie weniger effizient wird, wenn Sie Ihren Ubiquinol-Spiegel senken. Die Folgen sind weniger Energie, Müdigkeit und Muskelschmerzen.

Und je länger Sie Statine einnehmen, desto mehr leidet Ihr Körper unter Ubiquinol-Mangel, und desto ernsthafter werden die Nebenwirkungen. Kürzlich veröffentlichte Dokumente belegen detailliert die Auswirkungen von Statinen aufs Herz-Kreislauf-System. Es zeigt sich, dass sie sogar viele der Krankheiten heraufbeschwören können, die sie eigentlich verhindern sollen. Aber das ist noch nicht alles!


Statine beeinträchtigen Ihren Stoffwechsel


Wie erwähnt ist eine der besten Methoden, um die ROS-Produktion zu reduzieren, die Verbrennung von sauberen Kraftstoffen. Und diese resultieren aus einer Ernährung mit hochwertigen gesunden Fetten. Wenn Fett verstoffwechselt wird, entstehen Ketone – fettlösliche Moleküle, die in den Mitochondrien leicht verbrannt werden können, ohne zu ROS-Überschuss zu führen.

Ketone werden in der Leber produziert, und das Enzym, das dafür verantwortlich ist, ist dasselbe, das auch Cholesterin produziert, insbesondere HMG-CoA-Reduktase. Wenn Sie nun Statine einnehmen, schwächen Sie die Fähigkeit der Leber, Ketone zu bilden, und damit Ihre Fähigkeit, von einem sauberen Kraftstoff (Fett) zu profitieren. Kurz gesagt: Ihr Stoffwechsel wird schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Selbst wenn Sie Vitamin K2 und Ubiquinol einnehmen, werden immer noch keine Ketone produziert – und Ketone gibt es nicht als Ergänzungsmittel. Schließlich hat dies auch Folgen fürs Herz-Kreislauf-System, weil Ihr Herz das Gewebe mit der höchsten Mitochondriendichte ist. Wenn Sie Ihrem Herzgewebe den Kraftstoff versagen, schaden Sie also Ihrem Herz-Kreislauf-System.


Patienten mit Herzinsuffizienz profitieren von Ubiquinol


Herzinsuffizienz hat schon fast epidemische Ausmaße angenommen. Es gibt ein spezielles physiologisches Leiden mit dem Namen »diastolische Dysfunktion«, bei der eine Herzkammer verhärtet. In der Folge kann das Herz in der Diastole sich nicht mehr richtig mit Blut füllen. Dies kann schließlich zu Herzinsuffizienz führen. Leider wissen viele gar nicht, dass sie eine diastolische Dysfunktion haben. Aber es gibt Marker, die darauf hinweisen, darunter NT-proBNP und GGT.

»Es gibt inzwischen ein paar Abhandlungen über die Erfahrung von Ärzten mit Herzinsuffizienz-Patienten. Sie behandelten einige dieser Patienten mit CoQ10, gingen dann aber aufgrund der besseren Absorption auf Ubiquinol über. Und am Ende wurden sie laut der Klassifizierung der New York Heart Association in eine andere Kategorie eingestuft. Die New York Heart Association teilt Herzkrankheiten nach ihrer Schwere ein. Man schaut, ob eine Krankheit in ihrer Schwere nachlässt. Man schaut nach Verbesserungen in der Ejektionsleistung des Herzens, mit der gemessen wird, wie gut das Herz arbeitet … Dies ist einer der zahlreichen fantastischen Vorteile von Ubiquinol, und davon sollten sowohl Ärzte als auch Patienten erfahren«, sagt Schulman.

Ich selbst denke, dass alle Herzinsuffizienz-Patienten Ubichinol nehmen sollten. Meiner Meinung nach wäre es medizinische Ignoranz, es nicht zu tun. In Sachen Herzgesundheit dient Ubiquinol darüber hinaus auch als Antioxidans im Blut, wo es vor der Oxidation von LDL-Cholesterin schützt und somit Gefäßverkalkung vorbeugt.



Dosierungsempfehlungen


Die Dosierung ist von der individuellen Situation und dem persönlichen Bedarf abhängig, aber es gibt doch ein paar grundlegende Richtlinien. Im Allgemeinen gilt: Je kränker Sie sind, desto mehr Ubichinol brauchen Sie. Laut Schulman lag die höchste Dosis, von der sie je in einer Studie gelesen hat, bei täglich 600 mg für schwerkranke Patienten.

Wenn Sie gerade erst mit Ubiquinol anfangen, nehmen Sie 200 bis 300 mg am Tag. Innerhalb von drei Wochen sollte sich Ihr Blutserumspiegel bei optimalen Werten eingependelt haben. Dann können Sie auf eine Erhaltungsdosis von 100 mg täglich runtergehen. Diese reicht normalerweise für gesunde Menschen aus. Wenn Sie recht aktiv sind, viel Sport treiben oder im Job oder allgemein unter großem Stress stehen, können Sie die Dosis auf 200 bis 300 mg pro Tag erhöhen.

Denken Sie daran: Wenn Sie Statine einnehmen, MÜSSEN Sie täglich mindestens 100 bis 200 mg Ubiquinol oder CoQ10 oder noch mehr zuführen. Und bei Herzinsuffizienz und/oder anderen signifikanten Herzproblemen brauchen Sie eventuell rund 350 mg am Tag oder mehr. Am besten besprechen Sie die richtige Dosierung mit Ihrem Arzt. Er kann mit einem Bluttest Ihren CoQ10-Wert messen, anhand dessen die richtige Dosierung errechnet wird.

CoQ10 (oder Ubiquinol) eignet sich auch bei anderen chronischen Krankheiten wie z. B. Diabetes, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronischem Erschöpfungssyndrom und Autismus. Idealerweise teilen Sie Ihre Tagesdosis in zwei oder drei Einzelgaben auf, statt sie auf einmal einzunehmen, weil sonst der Blutplasmawert zu hoch wird.



Weitere Dosierungsempfehlungen gibt Dr. Stephen Sinatra, ein zertifizierter Kardiologe und prominenter Experte für natürliche Kardiologie:

•Bluthochdruck: 200 mg täglich


•Herzrhythmusstörungen: 200 mg täglich


•Weltklassesportler, die einen erhöhten Bedarf an ATP-Umsatz haben: 300 bis 600 mg täglich


•Normale Sportler: 100 bis 300 mg täglich


•Herztransplantationen oder schwere kongestive Herzinsuffizienz: 300 bis 600 mg täglich in mehreren Dosen


•Mitralklappenprolaps: Kombination aus 400 ml Magnesium und 100 bis 200 mg Ubichinol



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