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Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

Rostlaube
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Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11118

Beitragvon Rostlaube » 11.04.2019, 19:57

Hallo zusammen,

Flox-Nebenwirkungen gibt es ja so einige.
Bei den Sehnenrissen ist es ja mittlerweile allgemein bekannt, dass die z.B. auch einfach ers 6 Monate nach der Einnahme auftreten können.

Wie sieht das eigentlich mit einem Erschöpfungssyndrom aus?
Also dass man entweder direkt nach dem Aufwachen schon fertig ist, oder einfach sehr schnell erschöpft, auch wenn man gar nicht viel gemacht hat, und sehr lange braucht um sich zu erholen.

Kann sowas auch erst mit längerer Verzögerung auftreten, beispielsweise nach 6 Monaten oder vielleicht auch erst nach 2 Jahren?
Mit "kann sowas... auftreten" meine ich, ob jemandem von Euch oder jemandem, den Ihr kennt, so etwas passiert ist.

Weiterhin würde mich interessieren, ob so ein Erschöpfungssyndrom, das erst mit Verzögerung bei Euch (oder einem Bekannten) aufgetreten ist, in Zusammenhang mit irgendeinem Ereignis aufgetreten ist, das evtl. mitverursachend oder triggernd gewesen sein könnte.
Also z.B. ein Fluorchinolon genommen, evtl. direkt Nebenwirkungen gehabt, die wieder verschwunden sind oder auch nicht, aber Erschöpfungszustände dabei oder direkt danach entweder gar nicht oder nur für recht kurze Zeit, z.B. nur ein paar Tage oder wenige Wochen, und dann nach Monaten oder Jahren tritt plötzlich so ein Erschöpfungssyndrom auf und direkt davor oder vielleicht 1-4 Wochen davor gab es einen Infekt (Erkältung oder so) oder sonstigen starken physischen oder psychischen Stress (Familientragödie, Jobverlust, Beziehungsdrama, Unfall etc.).

Falls Euch oder jemandem, den Ihr kennt, so etwas passiert ist, wäre es sehr nett, wenn Ihr etwas dazu hier schreiben würdet.

Im Voraus schon mal vielen herzlichen Dank an alle, die sich das durchgelesen haben, die sich Gedanken dazu machen und natürlich auch an die, die etwas dazu schreiben.

Liebe Grüße
Rostlaube
P.S.:
Ich hatte daran gedacht, eine Art Umfrage zu dem Thema dazu zu packen, aber irgendwie geht das nicht oder ich war zu blind, den richtigen Button zu finden.



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Krabiwi
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11124

Beitragvon Krabiwi » 11.04.2019, 22:30

FC beschädigen initial die Mitochondrien und diese zerstören dann ihre mtDNA, je nach Lebensstil und Belastung, mehr oder weniger immer mehr selbst. Theoretisch können erste Symptome daher auch nach vielen Jahren auftreten, es gibt da keine zeitliche Begrenzung.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Anouk
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11290

Beitragvon Anouk » 18.04.2019, 19:35

Hallo rostlaube,
ich kann von Erschöpfung ein Lied singen, bei mir kam die Erschöpfung ca 5 monate nach Einnahme extrem heftig, ich konnte nachts nicht mehr schlafen und bin tagsüber komplett gerädert.
Dutzende Nebenwirkungen kann ich aufzählen, habe alles an Naturheilmedizin ausprobiert was geht, für mich bleibt nun leider nurnoch die Schulmedizin und ich werde demnächst Cortison oral ausprobieren, für mich hat es ganz massiv mit dem Nebennierenspeicher zutun der NN Speicher geleert wurde und keine reserven mehr hat, da geht dann garnix mehr. Für mich fängt der "Tag" nurnoch frühestens um 15 Uhr an, bis 4 uhr nachts, dann kann ich erst wieder einschlafen, da schafft man nix mehr. Ich habe eine gerichtliche Betreuung und 1 zu 1 Sozialberatung. Quasi Schwerstpflegefall. Diagnostiziert auf Depressionen, obwohl keine vorhanden sind. Vom Kortison wird ja bei flox gewarnt, aber ich denke nach 5 Jahren mit solchen Leiden rumlaufen, sind mögliche Muskelschmerzen und andere Nebenwirkungen das kleinere übel. Ich bin einfach verzweiffelt. Alles ausprobiert und nix hilft, bitte deshalb auch von Tipps absehen. Ich werde cortison ausprobieren und dann berichten. Viele Grüße Anouk

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11293

Beitragvon Idgie » 18.04.2019, 20:13

gelöscht, da Hilfen nicht erwünscht

Anouk
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11296

Beitragvon Anouk » 18.04.2019, 22:03

Hallo, den Tipp/hinweis für das Buch habe ich schon 10 mal erhalten, danke trotzdem. Ich bin mit der Naturheilmedizin "durch", da hilft nix mehr, das ist genauso wie jmd der ne schwere Bakterieninfektion hat, Homeoöpathie zu empfehlen.Ist auch wenig hilfreich bzw nur unterstützend hilfreich. Wem das Buch hilft, soll es machen, ich habe 5 jahre rumprobiert, für mich ist hier leider Schluss, denn auch mit vielem rumprobieren von Mittelchen, kann sich auch einiges verschlimmbessern. Genauso wie mit der Schulmedizin. für mich ist da nix besser oder schlechter.

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11297

Beitragvon Anouk » 18.04.2019, 22:06

Idgie hat geschrieben:Hallo Anouk,

doch ein Tip in Sachen Nebennierenschwäche: https://www.randomhouse.de/Paperback/Gr ... 354712.rhd

LG Idgie


Ich frage mich irgendwie auch gerade was an dem Satz: "Hab alles an Naturheilmitteln ausprobiert was geht" und "ich bitte von tipps abzusehen" schwierig zu verstehen ist, um mir als Antwort dieses Buch zu empfehlen. Ich bin eh schon in einer sehr besch... Lage, da wirken solche Hinweise absolut Kontraindizierend. Ich gehe MEINEN Weg und in dem zusammenhang habe ich grad nicht nach tipps gefragt. Tut mir leid, aber das muss ich mal so deutlich sagen. Ich glaube die Leute hier im Forum informieren sich auch sehr gut.

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11300

Beitragvon Idgie » 18.04.2019, 22:47

Du mußt Deinen Frust nicht an mir auslassen! Du bist hier nicht der einzige, dem es schlecht geht!

Idgie

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11314

Beitragvon Krabiwi » 19.04.2019, 16:05

Anouk hat geschrieben:Für mich fängt der "Tag" nurnoch frühestens um 15 Uhr an, bis 4 uhr nachts, dann kann ich erst wieder einschlafen, da schafft man nix mehr. Ich habe eine gerichtliche Betreuung und 1 zu 1 Sozialberatung. Quasi Schwerstpflegefall.


Hallo Anouk,

klingt nach klassischem CFS, da ein Großteil der mtDNA hinüber ist. Wie ist denn deine Ernährung ungefähr bzgl. KH-, Fett- und Proteinanteil in % und welche Lebensmittel verwendest du überwiegend?

MfG
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11356

Beitragvon Anouk » 20.04.2019, 21:51

Hallo Krabiwi, ich versuche viel Obst und Gemüse zu essen, durch mein geringes Budget bin ich öfter als mir lieb ist auf die tafel angewiesen.
Proteine und KH esse ist schon mehr, aber ich glaube das ist nicht so gut.
Es fällt mir schwer mich darauf zu konzentrieren und manchmal esse ich auch das worauf ich einfach Lust habe, z.B Joghurt.

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11357

Beitragvon Anouk » 20.04.2019, 21:53

Idgie hat geschrieben:Du mußt Deinen Frust nicht an mir auslassen! Du bist hier nicht der einzige, dem es schlecht geht!

Idgie



Ich lasse meinen frust auch nicht an dir aus, es wäre nur einfach schön, wenn wir uns hier gegenseitig respektieren. dh. wenn jmd grad sagt keine hilfe, dann ok. Wenn du jmd anderem das Buch empfehlen möchtest, mach das gerne

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11358

Beitragvon Anouk » 20.04.2019, 21:53

Anouk hat geschrieben:
Idgie hat geschrieben:Du mußt Deinen Frust nicht an mir auslassen! Du bist hier nicht der einzige, dem es schlecht geht!

Idgie



Ich lasse meinen frust auch nicht an dir aus, es wäre nur einfach schön, wenn wir uns hier gegenseitig respektieren. dh. wenn jmd grad sagt keine hilfe, dann keine Hilfe/Buchempfehlungen oder sonstiges. Wenn du jmd anderem das Buch empfehlen möchtest, mach das gerne

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11368

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 02:56

Anouk hat geschrieben:Hallo Krabiwi, ich versuche viel Obst und Gemüse zu essen, durch mein geringes Budget bin ich öfter als mir lieb ist auf die tafel angewiesen.
Proteine und KH esse ist schon mehr, aber ich glaube das ist nicht so gut.
Es fällt mir schwer mich darauf zu konzentrieren und manchmal esse ich auch das worauf ich einfach Lust habe, z.B Joghurt.


Hallo Anouk, ja KH sind quasi Zucker und verursachen bei der Energiegewinnung mehr freie Radikale (im Vergleich zu Fettsäuren und Ketonkörpern) und somit auch mehr Schäden an den Mitochondrien, so dass diese u.U. nicht mehr regenerieren können. Fatal bei CFS. Bei der Tafel wird es vorwiegend Brot, Nudeln, Kartoffeln und Backwaren geben nehme ich an?

MfG
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11393

Beitragvon Anouk » 22.04.2019, 00:41

Es gibt schon ziemlich viel Gemüse auch. Was mir fehlt ist eine Art Ernährungsplan woran ich mich hakten kann, im Sinne einer Diät, die ich dann strikt halte und mir immer vor Augen führe, dass es mir damit besser geht.
Ich habe quasi kein Lebensmittel wo es mir nach dem Verzehr radikal schlechter ginge und ich mit Bauchschmerzen reagiere.
Könntest du spezielle Literatur oder Tipps geben, welche Ernährung gut wäre, z.b Paleo Diät? oder ähnliches?

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11399

Beitragvon Spectator » 22.04.2019, 08:23

Hallo liebe Rostlaube,
deine Frage nach Spätschäden, insbes. dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS), ist mehr als berechtigt. Ich vermute, dass sehr viele Flox.-Patienten darunter leiden, aber es zeigt sich, dass der Nachweis eines ursächlichen Zusammenhang mit der Einnahme von Fluorchinolonen sehr schwierig zu erbringen ist.
Ich habe meine Nebenwirkungen offiziell und namentlich an das BfArM gemeldet und mache mich auf einen schweren Weg gefasst. Aber wie gesagt: mit letzter Sicherheit etwas nachzuweisen ist extrem schwierig. Es wurde schon darauf hingewiesen, dass massive wirtschaftliche Interessen bei der Bewertung von "unerwünschten Wirkungen" seitens der Industrie bestehen und dass auch die Zulassungsbehörden äußerst zurückhaltend sind, wenn es darum geht, dass evtl. ihre eigene Sorgfaltspflicht bei der Bewertung von AM-Risiken in Kritik gerät. Eigentlich sollten sämtliche Arzneimittel, vor allem FCs, nur aufgrund einer dokumentierten Risikobewertung verordnet werden, etwas, was aber aus Zeit (und damit Kostengründen) praktisch nicht realisiert wird. Weder Kliniken noch niedergelassene Ärzte haben die Zeit, sich von sich aus systematisch mit Nw. zu beschäftigen.

Was hilft Dir das konkret? Ich selbst nehme einige Nahrungsergänzungsmittel (NEM) ein (Magnesium, Multivitamine/Minerale/Spurenelemente vom Drogeriemarkt, ferner Grüntee), kann mir selbst aber umfangreiche Therapieversuche mit hoch- und höchstdosierten anderen Mitteln gar nicht leisten. Diese ganzen Kombinationen können wahrscheinlich im Einzelfall positive Effekte haben, aber schon das systematische Optimieren von immer neuen Kombinationen ist eine kostspielige Angelegenheit. Man kann zwar die z.T. hohen Preisunterschiede bei NEMs immer mit noch besserer behaupteter Qualität begründen, aber machen wir uns nichts vor: das ist ein Gebiet, bei dem Betrug Tür und Tor geöffnet sind. Vermutlich muss man zusätzlich auch bei den z.T. empfohlenen sehr hohen Dosen der empfohlenen NEM auf Neben- und Wechselwirkungen achten.

Was man vielleicht noch systematisch ausprobieren könnte, ist MSM (Methylsulfonylmethan, "organischer Schwefel", ein nachgewiesenes Antioxidans), ca, 2 g pro Tag (ein kg davon kostet etwa 20 €). Ich selbst vertrage kein Coffein mehr (obwohl es bei Erschöpfung veführerisch ist, sich mit Kaffee zuzuschütten), mal ne Tasse Tee geht noch, habe aber mit Entspannungsübungen/Meditation, Spaziergängen und Sport recht gute Erfahrungen gemacht. Sicher spielt auch Ernährung eine wichtige Rolle, aber 2-mal pro Woche Seefisch, täglich hochqualitatives frisches Obst und Gemüse und die modischen ""Superfruits" muss Mann/Frau sich erst einmal leisten können.

Alles gute dir,

S.

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11404

Beitragvon cf12 » 22.04.2019, 11:25

Anouk hat geschrieben:Es gibt schon ziemlich viel Gemüse auch. Was mir fehlt ist eine Art Ernährungsplan woran ich mich hakten kann, im Sinne einer Diät, die ich dann strikt halte und mir immer vor Augen führe, dass es mir damit besser geht.
Ich habe quasi kein Lebensmittel wo es mir nach dem Verzehr radikal schlechter ginge und ich mit Bauchschmerzen reagiere.
Könntest du spezielle Literatur oder Tipps geben, welche Ernährung gut wäre, z.b Paleo Diät? oder ähnliches?


Ja genau oder die LOGI Kost. Einige Mitglieder im Forum praktizieren das sequenzielle Fasten. Gute Besserung! :)

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Krabiwi
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#11429

Beitragvon Krabiwi » 23.04.2019, 01:36

Anouk hat geschrieben:Es gibt schon ziemlich viel Gemüse auch. Was mir fehlt ist eine Art Ernährungsplan woran ich mich hakten kann, im Sinne einer Diät, die ich dann strikt halte und mir immer vor Augen führe, dass es mir damit besser geht.
Ich habe quasi kein Lebensmittel wo es mir nach dem Verzehr radikal schlechter ginge und ich mit Bauchschmerzen reagiere.
Könntest du spezielle Literatur oder Tipps geben, welche Ernährung gut wäre, z.b Paleo Diät? oder ähnliches?


Ob Paleo, Low Carb, Keto, LOGI, Wahls oder schießmichtot, alle gehen in die selbe Richtung und unterscheiden sich lediglich in Nuancen. Hatte selbst einfach die ersten 8 Monate alle Lebensmittel mit mehr als 10g KH auf 100g rausgeworfen. Mittlerweile bin ich da weniger restriktiv und teste auch wieder mal Kuchen und Süßigkeiten aus, aber immer nur soweit dass ich in der Ketose bleibe.

Hier was zur therapeutischen Ernährung:
viewtopic.php?f=35&t=931

Wichtig ist es Glucose-Bomben wie Nudeln, Reis, Hafer, Weizenmehl Backwaren, Limos, Fruchtsäfte und Süßigkeiten rauszuwerfen. Brot kann man z.B. durch Eiweissbrot ersetzen, für alles andere gibt es auch einen guten Ersatz.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#13483

Beitragvon Fee1970 » 15.07.2019, 13:18

Hallo zusammen.

Bei mir war kurz nach der zweiten Einnahme Cipro durchschlafen unmöglich. Habe seit Aug 2015 keinen erholsamen Schlaf mehr. Jeden Morgen völlig verkatert. Dann Ende 2018, drei Jahre später, die sehr schwere Erschöpfung. 2 Monate etwa. Was es ausgelöst haben könnte, darauf komm ich nicht.
Alle Körperfunktionen fühlten sich an, als wenn sie nur noch im geradeso Überlebensprogramm abliefen. Vom Bett auf Sofa und zurück, mehr ging nicht. Aufs Klo, in die Dusche - schwerstarbeit. Da hab ich den Bestatter bestellt und alles geregelt.

Danach ging es mir stetig besser. Ein Rest Erschöpfung blieb. Nach etwas Belastung brauch noch immer gleich Pausen. An Arbeiten gehen ist noch nicht wieder zu denken. Trotzdem muss ich es versuchen. Sonst kann ich mir gar keine Nems mehr kaufen.

Gruß, Fee.

Future
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Re: Erschöpfungssyndrom mit Verzögerung bzw. erst nach Trigger?

#14370

Beitragvon Future » 09.08.2019, 08:01

Huhu

Also von Erschöpfungszuständen kann ich auch ein Lied singen. Besonders schlimm nach Infekten. Da kann sich das über Wochen hinziehen. Deshalb ist es wichtig bei einem Infekt lieber ein paar Tage länger auskurieren, sonst zieht sich die Genesung wegen Flox dermaßen lang. Bekomme aber auch Erschöpfunszustände wenn ich mich körperlich überanstrenge (wobei das echt relativ ist) und wenn mein Körper in irgendeiner Weise leicht ausgekühlt.

Deswegen achte ich darauf das o.g. nicht passiert und ich ernährungstechnisch gut versorgt bin... damit habe ich es ganz gut im Griff.

Liebe Grüße Future


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