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NAD+ induzierte Mitophagie

Angaga
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14124

Beitragvon Angaga » 31.07.2019, 19:27

Hi Mitochondrion,

Nein, ganz im Gegenteil. Es ist deutlich besser geworden. Die Waden machen fast keine Probleme mehr! Auch die Schmerzen im Knie sind deutlich weniger geworden. Ich spüre nur noch einen leichten Druck. Auch in den Oberschenkeln! Nur leichte Rückenschmerzen sind noch da!



cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14127

Beitragvon cf12 » 31.07.2019, 21:48

Hallo Angaga,

auch bei mir ist eine leichte Besserung eingetreten und ich habe diese Woche wieder mit dem leichten Bewegungstraining begonnen. Die Anfangsdosis von 250 mg NAM scheint recht gut zu wirken, wenn man es ein bis zwei Tage substituiert und dann 5 Tage pausiert. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14128

Beitragvon Angaga » 31.07.2019, 22:38

Hi cf12,

Ich mache Montag mit dem Protokoll auch weiter. Nur werde ich mich danach 2 Tage lang viel mehr schonen! Das hatte ich beim ersten mal nicht getan. Passiert mir nicht wieder!

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Krabiwi
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14129

Beitragvon Krabiwi » 31.07.2019, 23:20

Interessanter Post zum Thema Migration der Mt u. deren Problematik bei Nervenzellen. Der Ersteller des Protokolls litt an durch Statine verursachtem CFS , er führte das Protokoll 40-50 mal in einem Jahr durch bis er wieder auf den Beinen stand:

I expect the problem lies not with the migration of mitochondria* but with the long distance nuclear-encoded mitochondrial proteins must travel from the soma to the distal end of an axon. Those at the distal end have to make do with a reduced supply and thus are more sensitive to environmental toxins. But no matter where they are, they should be going through the cycle of fission and fusion whereby the cell's QC detects defective mtDNA and gets rid of them. If that process is not doing its job appropriately, then the distal ends of axons will show symptoms first as they become starved of ATP. Mitochondrial DNA has 37 genes and all are needed to make ATP. Since most mitochondria have more than one copy, they can cover for each other. All could have damage to a random gene and yet between them provide a full complement of enzymes within the mitochondrion to keep things going. Thus a cell can accumulate high levels of damage before you know it. I'd reached that point due to a few months of statin use, and it only got a little better over a period of years. Even after I developed this clearance protocol it took me the better part of a year to correct it. Probably around 40-50 cycles. Most people won't have that level of damage and will be able to clear them out with just a few, but peripheral nerve damage suggests a very high level.

*This bi-directional migration is likely to even things out over short distances, not to supply mitochondria from the soma.


https://www.longecity.org/forum/topic/9 ... ntry877200
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14151

Beitragvon Fee1970 » 02.08.2019, 15:37

Sehr interessant, ja.

Ich habe gerade mal nachgesehen wieviel Niacin in meinem Vit B Komplex ist.
Da sind 110 mg drinn. Und ich nehme täglich eine Kapsel und ein bis zweimal die Woche auch zwei am Tag.
Bei täglich zwei Stück geht es mir nach ein paar Tagen nicht mehr gut.

Wenn ich mit dem Protokoll starte, muss ich die 110mg sicher zur Dosis dazu rechnen, oder?
Und wenn ich mit zwei Kapseln schon bei 220mg Niacin war, mit welcher Dosis Niacinamid zu den Kapseln fange ich an?
Oder soll ich das Niacin in den Kapseln mal ganz aus der Rechnung raus lassen?

Oh soviele Fragen.
Aber ich bin mir sicher, ihr könnt mir helfen.

Lieben Gruß, Astrid.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14157

Beitragvon cf12 » 02.08.2019, 20:41

Hallo Krabiwi,

es ist wirklich sehr interessant, dass man je nach dem Grad der Schädigung ca. 50 - 60 Zyklen benötigt, um sich wieder besser zu fühlen und leistungsfähiger zu sein. :think:

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14235

Beitragvon Angaga » 04.08.2019, 22:05

Habe jetzt wieder 250 mg NAD + 500 mg Ribose genommen. Mal schauen, wie ich mich morgen fühle!

Bin morgens aufgewacht und fühlte mich ganz munter. Ganz anders wie beim ersten mal, da war ich völlig schlapp gewesen. Aber im laufe des Tages habe ich dann schon gemerkt, dass mir die Kraft fehlte. Und mir taten die Gelenke und Muskeln weh. Das war die angekündigte Verschlechterung. Seit heute mittag geht es wieder bergauf.

Nächsten Sonntag Abend werde ich die Dosis auf 500 mg NAD erhöhen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14411

Beitragvon Fee1970 » 09.08.2019, 21:50

Huhu alle.

Gibt es was Neues von eurem Selbstversuch?

Liebe Grüße, Astrid.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14443

Beitragvon freddy8304 » 11.08.2019, 12:31

moin

hab da auch mitgemacht und da ich vorderhand nichts gespürt habe bis 2mg hochdosiert, nun seit ca.anfang juli, seit ich angefangen habe, spüre ich eine ziemlich grosse müdigkeit, völlig fit war ich nie aber es ging einigermassen, ich kann auch jetzt noch mein 80 prozent pensum einigermassen erfüllen, aber mit mehr mühe als vorher, kann ich das iwie abfedern?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14467

Beitragvon Angaga » 11.08.2019, 16:57

Ich hatte heute einen erstaunlich guten Tag gehabt. Rechte Seite (Knie, Beine und Schulter) fast keine Beeinträchtigungen gehabt. Nur das linke Knie + Wade leichte Probleme. Hatte letzte Woche auch mal einen 24h Fastentag eingelegt, der mir sehr gut getan hat.

Kleine Planänderung. Fange heute Abend mit dem Protokoll an: 500 mg NAD + 1g Ribose.

Ich hatte heute Nacht deutlich etwas gespürt. Überall ein Kribbeln gehabt. Mein Puls ging deutlich schneller. Und ich habe nicht so gut geschlafen. Ich hatte nachts auch so ein Gefühl wie ein grippaler Infekt, der morgens wieder vollständig weg war. Heute morgen Gelenkschmerzen. Ich merke, dass ich schwächer bin. Werde mich auf jedem Fall den ganzen Tag schonen!

Frage an die Experten hier. Bei einer Dosis bis 250 mg ist die Mithophage ja über Nacht quasi abgeschlossen. Wie lange dauert sie ungefähr bei 500 mg?

Mitochondrion
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14521

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 15:33

Fee1970 hat geschrieben:Wenn ich mit dem Protokoll starte, muss ich die 110mg sicher zur Dosis dazu rechnen, oder?


Ja. Wenn Du bereits 220mg Niacin nimmst, würde ich zusätzlich 280mg Niiacinamid nehmen. Also mit 500mg Niacinamid (+1g Ribose) anfangen und dann je nach Reaktion weiter raufdosieren.

freddy8304 hat geschrieben:hab da auch mitgemacht und da ich vorderhand nichts gespürt habe bis 2mg hochdosiert, nun seit ca.anfang juli, seit ich angefangen habe, spüre ich eine ziemlich grosse müdigkeit, völlig fit war ich nie aber es ging einigermassen, ich kann auch jetzt noch mein 80 prozent pensum einigermassen erfüllen, aber mit mehr mühe als vorher, kann ich das iwie abfedern?


Du meinst sicherlich 2g Niacinamid (+4g Ribose)? In welchen Zeitabständen wendest Du das Protokoll an, wie häufig, wieviel Tage am Stück? Wielange hält die Müdigkeit danach an? Nimmst Du nur N+R, oder auch Monostearat+PQQ?

Ansonsten: Abfedern bzw. Beenden der Mitophagie funktioniert durch die Einnahme von 7,5g Monostearat + 7,5g Lecithine. Beide Pulver vorher gut durchmischen und zusammen in Wasser oder Sojamilch in einen Mixer geben.

Frage an die Experten hier. Bei einer Dosis bis 250 mg ist die Mithophage ja über Nacht quasi abgeschlossen. Wie lange dauert sie ungefähr bei 500 mg?


Die Frage dahinter ist ja vermutlich wie lange wird man die Auswirkungen der Mitophagie (-> der reduzierten mitochondrialen Masse) wie Energielosigkeit und ggf. Symptonverschlechterung spüren. Jemand mit großem mtDNA Schaden wird mit 500mg Niacinamid warscheinlich viel mehr Mitophagie auslösen und dementsprechend eine viel längere Regenerationszeit benötigen, als jemand der von 2g Niacinamid kaum noch etwas merkt. Von daher ist dies aus meiner Sicht relativ.

Neuigikeit von mir:

Ich nehme derzeit einmal pro Woche ca. 1,7g Niacinamid + 3g Ribose. Symptomverschlechterung habe ich meist ab dem dritten und vierten Tag, jedoch erst nach der Einnahme von PQQ. Nachdem ich nun herausgefunden habe, dass PQQ ebenfalls ein Metallchelator ist, verhärtet sich mein Verdacht, dass bei mir die Symptomverschlechterung eher durch PQQ kommt. Wie das Protokoll in meinem Fall ohne PQQ aussieht und ob dann ebenfalls Symptomverschlechterungen auftreten wird sich zeigen.

Ansonsten kann ich nun nach einigen Durchgängen des Protokolls noch keine signifikante Verbesserung der FQAD-Symptomatik feststellen. Meine Lungenbeschwerden sind seit vier Wochen etwas besser, dies muss aber nicht vom Protokoll kommen, da es auch so schon immer symptomärmere Phasen gab. Ich habe immer noch große Hoffnung in einen langfristigen Nutzen der Protokolls (s. Krabiwis Beitrag, nach 40-50 Zyklen wissen wir mehr), N+R ist womöglich ein schnellerer Weg zur Genesung, aber für mich keine Wunderpille, die von heute auf morgen das Problem löst.

Hinsichtlich der empfundenen, energetischen und psychoaktiven Wirkung von N+R am Tag der der Einnahme, ist es für mich jedoch definitiv eine Wundersubstanz, da es ungleich allen anderen (von mr bereits eingenommenen) NEMs eine sehr intensive entspannende, anxiolytische, anti-depressive und anageltische Wirkung besitzt, die ca. 1,5 Stunden nach der Einnahme merkbar anflutet und den ganzen Tag anhält. Ich würde es als eine Mischung aus Benzodiazepinen, Gabapentin und Opiaten beschreiben, aber ohne die Nebenwirkungen. Ich überlege aus diesem Grunde vielleicht bald eine tägliche Einnahme von ca. 700mg N+R über 1-2 Wochen auszuprobieren, um die heilsame Wirkung zu genießen und zu beobachten, ob Toleranzeffekte entstehen. Wenn nicht, dann habe ich in N+R mein Lieblings-NEM fürs Leben gefunden, ganz unabhängig von der Mitopagie-Wirkung.

Meine Chelatvergiftung vor einigen Monaten hat mir insbesondere die Waden zerschossen, die mir leider jetzt stärkere und persistierendere Schmerzen an den Sehnenansätzen bereiten (derzeit vorallem an den Kniekehlen) als zum Zeitpunkt der bereits jahrelang zurückliegenden, initialen Floxung. Dies konnte das Protokoll auf die Schnelle leider nicht ausbügeln.

Ich vermute hier zusätzlich zum mtDNA Schaden eine genetische Prädesination zum intra-zellulären Magensiummangel (dies betrifft vermutlich viele Gefloxte), weshalb auch diverse Chelatoren wie Gluthation/Alpha-Liponsäure/Bärlauch/Koriander/Apigenin/PQQ/diverse Flavonoide aber auch hohe Dosierung von BCCAs zu Refloxungen führen und v.a eine adäquate Heillung blockieren können. Aus diesem Grunde habe ich all diese potentiellen Metallchelatoren penibel aus meinem Therapieplan gestrichen und nehme stattdessen, zusätzlich zur oralen Einnahme von Mg-Citrat/Malat/Glycinat auch intravenöse Magnesiuminfusionen zu mir.

Das Problem der chronischen Sehnenansatzentzündungen werde ich mit diversen Antiphlogistika angehen, sowie faszialer Selbsttherapie. Werde mich wieder melden, falls diese drei kombinierten Therapieansätze (NAD+ Protokoll, Mg i.v und Antiphlogistika/Faszientherapie) zum erhofften Erfolg führen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14524

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 15:45

Übrigens: Ich habe mal meiner 28jährigen, gesunden Frau 1g Niacinamid + 2g Ribose verabreicht. Meine Frau hat eigentlich schon immer einen gesunden Lfiestyle geführt und ernährt sich low-carb, sollte also in diesem jungen Alter noch keine massiven mtDNA Schäden haben.

Trotzdem hat sie einen extremen Müdigkeitsflash bekommen.

Vielleicht hat die Müdigkeit teilweise auch etwas mit der GABAergen Wirkung von Niacinamid zu tun.

Hier ein interessanter Artikel dazu: Nicotinamide is a brain constituent with benzodiazepine-like actions.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14527

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 16:26

Hey ihr,

entschuldigt bitte mal. Ich habe da eine Frage.
Wie bitte schön soll es zu einer Refloxung kommen, wenn das Zeug an sich schon lange nicht mehr im Körper ist???
ABER, da ich gerade heute vom Mitochondrienarzt komme und wiederholt gesagt bekam, ..... als erstes müssen alle Mitochondrienschädigende Stoffe aus dem Körper raus. Auch Schwermetalle. Die schädigen die Mitos nämlich genauso wie Fluorchinolone. Verschiedene Ursache = gleiches Ergebnis ---- geschädigte Mitos.
Und, egal woher (Amalgam, über Placenta((ja, Schwermetalle sind Placentadurchgängig)), Sslst, Gemüse, Dämpfe, Impfungen, Kosmetika, Medikamente), wir haben sicher alle Schwermetalle in uns. Mehr oder weniger.

Ich habe ein Jahr lang nur Schwermetalltherapie gemacht, die sich auch auf die Mitos bezieht. Und knapp ein halbes Jahr Viren, Bakterien, Borrelientherapie. Und konnte Unruhe, Schwindel, Tremor(zittern), Sprachstörungen, Vergessen, Herzrasen, Brainfog, Ohrgeräusche, Panik und Schwächeanfälle, Krämpfe fast ganz zum Verschwinden bringen.
Ohne low Carb, no Carb, Fasten.

Meine Verschlechterung schiebe ich darauf, die letzte Chelatinfusionen im Mai bekommen zu haben.

Wir werden es sehen. Ich bekomme Mittwoch endlich wieder eine Chelatinfusion mit Glutathion. Und dann wieder alle 10 Tage. Wenn ich dadurch wieder so fit werde wie vor 7 Wochen, dann liege ich mit meiner Richtung richtig.

Ob dann meine Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen verschwinden bleibt halt noch offen. Mal sehen.

Ich schreibe den ganzen Saft nur deshalb schon wieder hier rein, weil hier davon ausgegangen wird, dass die Ausleitung der Schwermetalle die Mitotherapie behindern könnte. Lt dem Mitoarzt wäre das aber komplett falsch gedacht. Man müsste es tatsächlich kombinieren.

Lieben Gruß, Fee.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14531

Beitragvon Angaga » 12.08.2019, 17:18

Die Frage dahinter ist ja vermutlich wie lange wird man die Auswirkungen der Mitophagie (-> der reduzierten mitochondrialen Masse) wie Energielosigkeit und ggf. Symptonverschlechterung spüren. Jemand mit großem mtDNA Schaden wird mit 500mg Niacinamid warscheinlich viel mehr Mitophagie auslösen und dementsprechend eine viel längere Regenerationszeit benötigen, als jemand der von 2g Niacinamid kaum noch etwas merkt. Von daher ist dies aus meiner Sicht relativ.


Na dann warte ich mal ab, wie lange die Regenerationszeit dauert. Auf jeden Fall reagiert der Körper spürbar auf das NAD+ Protokoll. Und wenn dadurch viele beschädigte/mutierte Mitos in den Zelltod geschickt und durch gesunde ersetzt werden, kann es nur positiv sein.

Was bei diesen Protokoll auch noch positiv ist, dass man weiß, dass eine Verschlechterung erst mal ein gutes Zeichen ist!

LG

Kleines Update:

Jetzt kehrt im laufe des Tages langsam die Kraft zurück. Nur die Knie melden sich noch. Sollte morgen im Laufe des Tages auch besser werden.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14534

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 18:16

Eine Studie von Dr. Stahlmann hat gezeigt, dass bei Ratten durch Magnesium-Mangel verursachte Knorpelschäden identisch sind mit Chinolon-induzierten Schäden. Eine erneute Mg-Chelatierung / ein erneut induziertes Mangesiumdefizit durch andere Faktoren (wie Chelat-Therapien) kann in diesem Sinne in den ohnehin schon gefloxxten Zellen zu weiteren entzündlichen ROS-Prozessen / Gewebsschäden führen und einem quasi "den Rest" geben. Ohne das Flox-Moleküle selbst noch etwas damit zu tun haben.

Ich denke es gibt verschiedene Flox-Typen.

Ich gehöre zum Flox-Typus, der als Sportler aus einem Zustand vollständiger Gesundheit innerhalb von sieben Tagen zum fast vollständigen Invaliden wurde (mittlerweile geht es mir besser). Die meisten Betroffnen bei denen Flox unmittelbar und blitzartig das muskuloskelletale System angegriffen hat und ggf. sogar zu Achillessehnenrupturen geführt hat, würde ich zu diesem Typus zählen. Und ich vermute, dass viele von diesem Typus das "Magnesium Problem" hatten und haben, möglicherweise sogar aufgrund von genetischer Prädisposition. Durch Chelat-Infusionen könnten Betroffene dieses Typus möglicherweise irreversibel im Rollstuhl landen, wenn sie nicht schon im Rollstuhl sind.

Dann gibts andere Typen mit mannigfaltigen Symptomen, die u.a auch über die Jahre immer mal wieder Fluorchinolone bekommen haben, aber die Fluorchinolone möglicherweise nicht das primäre-kausale Ereignis der Totalschädigung darstellen. Ich vermute deshalb, dass die Schwermetallbelastung bei Dir primär ist Fee1970 und die Floxung sekundär.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14536

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 18:48

Hey Mitochondrion,

ich persönlich denke, dass meine Schwermetalle
mit denen ich 38 Jahre lang, bis auf viel zu häufige Migräneattacken, ganz gut gelebt habe (konnte rannklotzen wie ein starker Mann) durch die Fluorchinolone erst zum richtigen Problem wurden. Warum auch immer. Ist nur so ne Idee.
Vielleicht weiß oder findet hier jemand einen Zusammenhang oder eine Wechselwirkung.

Vl lieg ich auch ganz falsch.

Lieben Gruß, Fee.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14537

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 19:02

Huhu nochmal,

ich mach das ja so:
Ich nehme morgens zuerst meine SD Hormone.
Halbe Stunde später die erste Runde Chlorella, MSM, Alpha Liponsäure, Vit C, Koriander und mein Estradiol und Progesteron.
Etwa zwei Stunden danach das Magnesium, den Vit B Komplex, das Probiotika und eventuell Chrom oder Selen (nicht täglich).
Dann etwa wieder zwei Stunden später nächste Runde Chlorella, MSM, Vit C.
Und Leinöl und Vit D, eine Gabel rohes Sauerkraut und eventuell Vit E (nicht täglich).
Zwei Stunden später wieder Magnesium, Ubiquinol.
Zwei Stunden später die letzte Runde Chlorella, MSM, Alpha-Liponsäure, VitC, Koriandertinktur.
Und zuletzt wieder zwei Stunden später Magnesium, Vit C, Tryptophan, Probiotika und Estradiol und Progesteron.

Manchmal sind es auch mehr als zwei Stunden aber nie weniger.

Dazwischen nehme ich zu den Mahlzeiten oder so die Bitterstofftropfen. Und eventuell auch noch OPC.

Bisher fahre ich gut mit dem Protokoll.

Lieben Gruß, Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14539

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 19:11

Fee, lass bitte das leidige Schwermetallthema in den entsprechenden Threads. Das hat hier nichts verloren.

Wer einen Verdacht hegt soll einen Urintest machen.

ABER, da ich gerade heute vom Mitochondrienarzt komme und wiederholt gesagt bekam, ..... als erstes müssen alle Mitochondrienschädigende Stoffe aus dem Körper raus.


Eben und der stärkste mitochondrienschädigende Stoff ist deletierte mtDNA, denn diese erhöht 1. massiv den ROS u. 2. vermehrt er sich durch Mt- u. Zellteilung. Das ist das Kuriose an der Sache, Mt sind selbst ihr größter Feind.

Z.B. Quecksilber dagegen vermehrt sich nicht von alleine u. ist harmlos solange es in Fettzellen deponiert ist. Schwermetalle sind somit eine sekundäre Belastung die dazu kommt sobald diese mobilisiert sind.


Meine Verschlechterung schiebe ich darauf, die letzte Chelatinfusionen im Mai bekommen zu haben.


Glutathion ist nachweislich ein sehr starker ROS-Fänger, u.a. deswegen hilft das u.U.. Das selbe kriegt man auch mit SA-GSH hin.

"Refloxung" ist wenn man nochmals FC zu sich nimmt. Was Mitochondrion mit "Refloxung" meint ist ein oxidativer Schub wenn einem die ANtioxidantien z.B. wegen Mg-Mangel ausgehen u. somit neue mtDNA-Schäden entstehen.

Mg ist Cofaktor der SOO u. von GSH und somit der wichtigste Cofaktor für die antioxidative Enzymatik des Körpers. Unter Mg-Mangel, zerlegt einem der ROS somit stets die mtDNA. Egal ob man gefloxt ist oder nicht.


Übrigens: Ich habe mal meiner 28jährigen, gesunden Frau 1g Niacinamid + 2g Ribose verabreicht. Meine Frau hat eigentlich schon immer einen gesunden Lfiestyle geführt und ernährt sich low-carb, sollte also in diesem jungen Alter noch keine massiven mtDNA Schäden haben.

Womöglich latente Nährstoffmängel. Ich will gar nicht wissen wie viele glauben, dass sie sich mit Obst u. Gemüse gesund ernähren würden obwohl das hochgezüchtete Zeug immer leerer wird.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14544

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 20:31

Hey Krabiwi.

Du bist nicht richtig informiert.
Mal so nebenbei.

Krabiwi hat geschrieben:Z.B. Quecksilber dagegen vermehrt sich nicht von alleine u. ist harmlos solange es in Fettzellen deponiert ist. Schwermetalle sind somit eine sekundäre Belastung die dazu kommt sobald diese mobilisiert sind.


Zitat:
"Risiko:
Schädigung durch Ablagerung und Anreicherung von Schwermetallen im Gewebe
Alle Schwermetalle haben eine hohe Affinität zum Fettgewebe. Leber, Niere, Haut, Schleimhaut, das Gehirn, Nerven, Gelenken und Muskeln sind unter anderem betroffen. Nerven bestehen aus Lezithinen, d.h. aus Fettsubstanzen. Dort lagern sich dann bevorzugt die Metalle ab und beeinflussen die Neurotransmitter. Es kommt zu Fehlleistungen im Nervensystem. Möglicherweise wird das Entstehen von M. Alzheimer, M. Parkinson, Polyneuropathie,Multiple Sklerose, Depressionen und chronische Schmerzen unter dem Einfluss von Schwermetallbelastungen begünstigt."

"Durch Trinken heißer Getränke oder durch Aufnahme säurehaltiger Nahrungsmittel werden Kupfer, Quecksilber und Gold und andere Metalle aus den Amalgam- und Goldlegierungen gelöst. Sie wirken im Darm antibiotisch und zerstören dort die physiologischen Darmkeime."

Quelle:https://www.praxis-christiane-moeller.de/umweltmedizin-stoffwechsel/schwermetall-belastungen/

Du unterschätzt das Thema.
Ich vermute fast, das dass Fluorchinolon das Problem mit den SM erst in Gang bringt. Eine Art Wechselwirkung.

Was ihr hier besprecht ist eine Mitotherapie und keine Fluorchinolontherapie. Weil es letztere gar nicht geben kann. Ist ja nicht mehr im System. Und die Mitotherapie ist auch ein Therapiebaustein bei SM-Belastung.

Und was du als Refloxung beschreibst mit dem ROS ist auch bei SM-Belastung zu finden.

Und deletierte mtDNA hast du auch durch SM.

Also, irgendwie the same!

Aber macht was ihr denkt. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich warte noch mit dem NAD+ Protokoll. Muss erst die Verträglichkeit vom Kollagenhydrolysat abwarten.

Lieben Gruß, Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14551

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 22:41

Antwort hier, da dass alles nichts mit NAD-Mitophagie zu tun hat
viewtopic.php?f=37&t=1432&p=14550#p14550
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14595

Beitragvon Angaga » 14.08.2019, 13:46

Ich bin nach den 500 mg NAD+ am Sonntag Abend immer noch ziemlich platt. Die Knieschmerzen haben sich wieder deutlich gebessert. Nur in den Oberschenkeln ist die Kraft noch nicht ganz zurück. Habe heute mit PQQ angefangen und warte darauf, dass es noch weiter berhauf geht. Ich scheine gerade in der Fusionsphase zu sein.

Ich habe nachts nach der NAD+ Einnahme wirklich gespürt, als würde eine Welle durch mein Körper ziehen. Es hatte überall gekribbelt. Die Mitophagie war ziemlich stark gewesen.

LG

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14602

Beitragvon Krabiwi » 14.08.2019, 18:26

Bin nun bei 1500 mg, spüre ich gut mit Kälteempfinden, Schwäche und Müdigkeit. Werde heute direkt noch 1500 mg nachlegen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14606

Beitragvon Angaga » 14.08.2019, 20:07

Hi Krawibi,

Die 1500mg zeigen, wie weit du schon gekommen bist. Anscheinend haben dir die Protokolle in der akuten Phase sehr gut getan.

In den ersten Seiten dieses Threads empfehlt ihr, bei Reaktionen auf die Dosis zu pausieren und nicht nachzulegen. Warum macht ihr es trotzdem?

LG

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14608

Beitragvon Krabiwi » 14.08.2019, 20:20

In den ersten Seiten dieses Threads empfehlt ihr, bei Reaktionen auf die Dosis zu pausieren und nicht nachzulegen. Warum macht ihr es trotzdem?


Das ist die defensive Empfehlung für den Laien, da geht Vorsicht vor. Wer exakt weiß was er tut und die Biochemie dahinter verstanden sowie ein gutes Körpergefühl hat, kann natürlich auch anders experimentieren und die Dosis nach eigenem ermessen festlegen.

Ich fühle mich heute fit genug für eine zweite Dosis, daher lege ich nach.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14609

Beitragvon Angaga » 14.08.2019, 20:36

Das ist die defensive Empfehlung für den Laien, da geht Vorsicht vor. Wer exakt weiß was er tut und die Biochemie dahinter verstanden sowie ein gutes Körpergefühl hat, kann natürlich auch anders experimentieren und die Dosis nach eigenem ermessen festlegen.


Ok. Verständlich. Dieses Kälteempfinden habe ich noch nicht gespürt (bei 500 mg). Doch ich habe eine deutliche Reaktion gespürt und instinktiv gemerkt, dass da erst mal Schluss ist. Ich schaue mal, wie ich nächste Woche die 500 mg vertrage. Erst nach einem gewissen Gewöhnungseffekt ist wohl eine Steigerung auf 750 mg möglich oder wie siehst du das?

LG

Update:

Heute spüre ich meine Knie und Fussgelenke fast gar nicht mehr. Nur schwindelig ist mir und das lowcarb Essen hängt mir zum Hals raus! :grin:

Ich werde das Protokoll auf jedem Fall weiterführen.

freddy8304
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14720

Beitragvon freddy8304 » 17.08.2019, 19:46

Und ich hab auch iwie das gefühl dass es bei mir jeweils abwärts geht nach dem protokoll, auch psychisch, da merke ich gar keine besserung.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14722

Beitragvon Levoflox26 » 17.08.2019, 20:26

Hallo Freddy,

es wäre sinnvoll, wenn du dich in diesem Thread mit dem, was du tust, einbringst. Keiner hier weiß, wie oft, in welchen Mengen etc. du was nimmst. Das macht es den Leuten, die bereits ein paar Erfahrungen gemacht haben (ich nicht) schwer, deine Situation zu beurteilen. Oder dir hilfreich zu antworten.

lg uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14723

Beitragvon freddy8304 » 17.08.2019, 20:41

Freitag 250mg b3 und 500mg d ribose

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14743

Beitragvon Fee1970 » 18.08.2019, 22:50

Hallo zusammen,

ich starte heute Abend mit dem Protokoll.
Da ich heute keinen Vit B Komplex genommen habe werde ich mit 200mg Niacinamid beginnen. Bisher habe ich das Niacinamid ja auch ohne Ribose genommen. Deshalb weiß ich nicht, wie ich auf die beiden Stoffe zusammen reagiere.

Wie nehmt ihr das ein? Ich habe gerade alles nochmal durchgelesen in diesem Threat, aber nichts gefunden, wie ihr das einnehmt?
Ich habe beides als Pulver.
Kann ich beides zusammen in Wasser lösen und vor dem Schlafen trinken?

Lieben Gruß, Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14783

Beitragvon Krabiwi » 20.08.2019, 12:19

Erwähnenswert ist, dass sich die NAD+ Studie auf kultivierte Fibroblasten, Bindegewebszellen, bezieht.

Bzgl. Nervenzellen scheint es komplizierter zu sein, da diese im Gegensatz zu anderen Zellen signifikant anders aufgebaut sind und eine lange dünne Nervenfaster (Axon) sowie synaptische Enden verfügen. Während die meisten anderen Zellen relativ gleichförmig sind, ohne eine Faser.

Auch im Logencity Thread wird dies diskutiert:

I expect the problem lies not with the migration of mitochondria* but with the long distance nuclear-encoded mitochondrial proteins must travel from the soma to the distal end of an axon. Those at the distal end have to make do with a reduced supply and thus are more sensitive to environmental toxins. But no matter where they are, they should be going through the cycle of fission and fusion whereby the cell's QC detects defective mtDNA and gets rid of them. If that process is not doing its job appropriately, then the distal ends of axons will show symptoms first as they become starved of ATP. Mitochondrial DNA has 37 genes and all are needed to make ATP. Since most mitochondria have more than one copy, they can cover for each other. All could have damage to a random gene and yet between them provide a full complement of enzymes within the mitochondrion to keep things going. Thus a cell can accumulate high levels of damage before you know it. I'd reached that point due to a few months of statin use, and it only got a little better over a period of years. Even after I developed this clearance protocol it took me the better part of a year to correct it. Probably around 40-50 cycles. Most people won't have that level of damage and will be able to clear them out with just a few, but peripheral nerve damage suggests a very high level.


*This bi-directional migration is likely to even things out over short distances, not to supply mitochondria from the soma.


Das Problem ist womöglich die lange Nervenfaser, die den mtDNA-Austausch zwischen Soma und Synapsen hemmt und das daher zu einem langwierigen Prozess machen könnte.

Es kann bei Mitochondriopathien der Nervenzellen durchaus sein, dass die mit Mt dichtgepackte Soma völlig ok ist und lediglich die synaptischen Enden an der mtDNA-Deletion leiden und somit die Funktion der gesamten Zelle einschränken.

Eine Mitochondriopathie der Synapsen würde auch den Brainfog erklären, da somit die synaptische Signalübertragung zwischen den Zellen eingeschränkt ist.

Die synaptischen Enden sind bzgl. mtDNA-Kopienzahl womöglich eher mit Sehnen vergleichbar, also relativ arm an Mt. Ein Thema mit dem ich mich tiefer befassen werde.

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