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NAD+ induzierte Mitophagie

Mitochondrion
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13458

Beitragvon Mitochondrion » 14.07.2019, 16:35

Letztes Wochenende:

Tag1: 400mg NAM+R
Tag2: 500mg NAM+R

Dieses Wochenende:

Tag1: 700mg NAM+R (abends)
Tag2: 2g NAM+R (verteilt auf zwei Dosierungen: mittags 1g und abends 1g)
Tag3: 1,5 NAM+R in einer Dosis (mittags)

Letzte Woche hat mich ein sub-akuter Nasennebenhöhleninfekt erwischt mit starken neuropathischen Schmerzen in den Nebenhöhlen und etwas Gliederschmerzen. Daraufhin habe ich Dienstag und Mittwoch "High Alicin Knoblauchkapseln" von biopure genommen mit 5,4mg Alicin pro Kapsel. Diese hoch-potenten Kapseln haben mir in der Vergangenheit immer sehr gut bei bakteriellen und viralen Infekten geholfen. Seitdem ich auf ätherisches Oreganoöl verzichte, da dies das Mikrobiom des Darms stören kann, ist Alicin das Medikament meiner Wahl. Ich hatte jedoch vollkommen vergessen, dass Alicin auch schon wieder ein starker Phytochelator ist. Und diese Kapseln sind stark. Die brennen selbst in meinem robusten Magen noch stark nach und man dünstet für zwei Tage lang Knoblauchduft aus. Was den Infekt angeht, hat es geholfen. Allerdings hatte ich am zweiten Tag der Knoblaucheinnahme schon wieder gemerkt, wie es mir das Magnesium aus den Körper gezogen hat, wie beim Bärlauch. Reflox-Alarm. Mir gings elend, wieder starke generalisierte Muskelschmerzen am ganzen Körper und lästige Wadenschmerzen. Außerdem hatte ich wirbelsäulenbedingt starke Hirnhautschmerzen.

Aufgrund des Restinfekts und des angeschlagenen muskuloskelettalen Zustandes wollte ich dieses Wochenende zunächst mit NAM+R aussetzen. Habe dann aber bewusst entschieden ein Experiment draus zu machen und mit geschwächten Zustand in die Fission zu gehen.

Es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil. Seit der ersten Einnahme von NAM+R habe ich keine Wadenschmerzen mehr. Mein Infekt ist weg und auch ansonsten hatte ich durch das NAM+R keine Verschlechterung von Symptomen.

Die letzte Einnahme von 1,5g NAM+R liegt jetzt drei Stunden zurück und ich merke schon wieder einen schönen anti-depressiven Effekt.

Das nächste Wochenende werde ich direkt mit 2g NAM+R für zwei Tage weitermachen und wenn das gut klappt die nächsten Wochenenden noch die weiteren NAD+ Booster wie Apiginin dazu nehmen.

Paradoxerweise fühle ich mich auf NAM+R sehr gut. Nicht schlapp und keine Symptomverschlechterungen.

Anderseits führten Chelator unmittelbar zur Symptomverschlechterung.

Dies wirft die Frage auf, ob ein großer Pool beschädigter mtDNA überhaupt noch mein Hauptproblem ist. Vielleicht ist ein größeres Problem ein intrazellulärer Magnesiummangel (aufgrund von Disposition) und Niacinamid hilft diesen möglicherweise zu korrigieren?

Gruß!



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Krabiwi
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13487

Beitragvon Krabiwi » 15.07.2019, 14:09

Die Floxung liegt bei dir bereits Jahre zurück, gut möglich dass die mtDNA der Myozyten so weit wieder in Ordnung ist (gerade in jungen Jahren ist die natürliche NAD+ Mitophagie sehr aktiv) u. deine Symptome rein durch die Nervenzellen bedingt sind. Trainierst du die Muskulatur erfolgreich?

Spekulation: Möglich, dass die Hirnzellen anders auf N+R reagieren u. keine Müdigkeit hervorrufen. CFS, Müdigkeit u. Schlappheit ist wohl vom energetischen Zustand der Muskulatur abhängig, die ein Großteil des Körpergewebes ausmacht, währen Nervenzellen eher lokal u. dünn konzentriert sind.

Bei mir ist es wie im Longecity Thread beschrieben, erst ein paar Tage Verschlechterung (im Bereich Energie, PNP, Muskeln u. Sehnen) u. dann spürbare Besserung. Im Bereich Psyche u. Augen spüre ich ebenfalls keine Verschlechterung nach N+R, nur leicht bei den PNP.

Hast du bereits Thiamin hochdosiert versucht?

Das scheint eine mögliche Lösung bei PNP zu sein, die leider auch bei mir in leichter Form persistieren während alles andere so gut wie abgeheilt ist, sogar mein initial größtes Problem, die Knie, sind wieder fast ok.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13497

Beitragvon Mitochondrion » 15.07.2019, 17:03

Krabiwi hat geschrieben:Trainierst du die Muskulatur erfolgreich?


Ich mache regelmäßig isometrische Halteübungen auf der Matte, sowie Yang-Yoga Übungen aus der Spiraldynamik. Letztes Jahr habe ich auch eine Weile im Fitnesstudio trainiert, mit Muskelerhalt- und Aufbau habe ich keine Probleme.

Hast du bereits Thiamin hochdosiert versucht?


Falls 75mg Thiamin (=6250% der empfohlenen Tagesdosis) + 300mg Benfotiamine hochdosiert genug ist, dann ja. Habe das Thiamin Monate/Jahre lang hoch dosiert genommen, das Benfotiamine allerdings erst seit 3 Monaten.

Derzeit nehme ich jedoch nur noch alle paar Tage eine 2perDay. Vor und nach den NAD+ Tagen verzichte ich auf NEMs.

Einige meiner Symptome (wie die neuropathische Schmerzen der Bronchien) scheinen einen auto-immunen/entzündlichen Charakter zu haben. Bin gespannt ob das NAD+ Protokoll Einfluss auf diese Symptome nehmen wird.

Ich denke es wird sich über viele Monate und NAD+ Zyklen herauskristallisieren, ob das NAD+ Protokoll zu einer schnelleren Gesamtgenesung führen wird. Ich kann es mir gut vorstellen. Rückblickend auf die Jahre konnte ich die Fortschritte immer nur über sehr große Zeiträume beurteilen.

Spüre heute immer noch einen merklichen Energieschub vom NAD+ Wochenende. Monostearat und PQQ werde ich erst Mitte der Woche nehmen. Momentan habe ich auf forcierte Fusion/Biogenese weniger Bedarf, aber werde damit weiter experimentieren. Alllein wegen des stimmungsaufhellenden Effektes werde ich das Protokoll weiterpraktizieren und bin gespannt, wielange diese Wirkung anhält und ob es sich wiederholen lässt.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13572

Beitragvon Krabiwi » 17.07.2019, 18:30

Ja das meine ich mit B1 hochdosiert, hat es dir bzgl. PNP geholfen?

Deine Muskeln u. Sehnenzellen scheinen in Ordnung zu sein oder sprechen erst ab höheren NAM-Dosen an. Eventuell mal 2g Einmaldosis zwei Tage hintereinander nehmen oder gar versuchsweise noch höher gehen um subakute mtDNA-Deletionen zu erwischen.

Das NAD+ Protokoll gibt mir gerade definitiv den letzten Schliff, ich kann sogar wieder kurze Strecken sprinten u. die Knie machen mit. Es beschleunigt gefühlt die Genesung im Bereich Muskulatur u. Sehnen.

Bin nun bei 750 mg an jeweils zwei Tagen hintereinander, nächstes Mal wird auf 1g gesteigert.

Die Dosis muss ich jedesmal erhöhen, da ich sonst kaum eine Verschlechterung spüre. Ist logisch, da das (Wildtyp mtDNA) zu (Deletion mtDNA) Verhältnis immer mehr zugunsten der Wildtyp mtDNA kippt.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13574

Beitragvon striker_06 » 17.07.2019, 19:09

Habe auch noch einmal neu probiert, diesmal etwas reduziert mit je 300mg N+R und habe leichte neuropathien und knieschmerzen die Nacht gehabt, aber völlig im Rahmen. Die Tage gehe ich dann noch einmal auf 500mg hoch... Habe gestern jedoch ganz normal NEM zusätzlich substituiert, daher womöglich etwas abgeschwächt. Beim nächsten Mal werde ich dies etwas reduzieren vorab. Esst ihr ganz "normal" an den N+R Tagen, jedoch ohne NEM und wie verbindet ihr dies allgemein mit dem Fasten? Wie handhabt ihr dies? Ich hatte nun am Tag die NEM normal genommen (niedrig dosiertes A-Z, q10, Magnesium, D3, vit c), abends dann N+R und dann 16-18 Stunden Fasten bis zum nächsten Tag. .. Oder lieber ohne NEM?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13577

Beitragvon Krabiwi » 17.07.2019, 19:28

Ich nehme die NEM ganz normal. Solange man nach N+R eine Verschlechterung merkt wirkt die Mitophagie ja, erst wenn ich bei 2g N+R nichts mehr spüre werde ich die NEM weglassen.

Du hast eine ausgeprägte Mitochondriopathie da du sogar bei 300mg etwas spürst, da kannst du die NEM ruhig nehmen.

Ich bin an den N+R Tagen sehr hungrig u. esse mehr als sonst. Wenn ich mich richtig erinnere haben das auch einige im Longecity Thread bei sich beobachtet.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13581

Beitragvon Fee1970 » 17.07.2019, 20:42

Hey zusammen,

ich verfolge eure Versuche mit Interesse, da ich mir Informationen daraus ziehe.

Ich habe ein Problem mit euren Abkürzungen.
Ich als Normalo ohne Hintergrundwissen kann euch nicht folgen.

Was bedeutet:
Fission
Fusion
NAD+
PNP
N+R=Niacinamid+Ribose?
NAM=Niacinamid?

Und ich habe beim Recherchieren über PQQ gelesen, dass Q10 der beste Cofaktor für PQQ sei.
http://naturafoundation.de/monografie/PQQ.html
Hier steht auch folgendes:
"Es hat sich gezeigt, dass PQQ, ebenso wie NAD und FAD, als Coenzym für Reduktions-Oxidations-Reaktionen dient. (Stites 2000)"

Bedeutet das, dass ich keine anderen FreieRadikaleFänger mehr benötige?

Und da steht auch:
" Es schützt aber nicht nur die Mitochondrien vor oxidativem Stress, sondern fördert auch die Mitochondriogenese, die spontane Bildung neuer Mitochondrien in alternden Zellen. (Chowanadisai 2007) Dies verbessert die mitochondriale Funktion erheblich."
Und würde das nicht bedeuten, dass es ebenso die Neubildung/Reproduktion der schwachen, kranken Mitochondrien fördert/fördern kann?
So würde ich das verstehen.

Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen!!!

Dieser Link ist betreffend das Thema auch interessant.
https://www.supplementa.com/gesundheits ... ponsaeure/

Und weil Mitochondrien schrieb, dass der Phytochelator bei ihm zur Verschlechterung führte, hier ein Foto von einem Beitrag, über den ich bei Recherchen zu Bezugsquellen von PQQ fiel.
Diesem kann man den Bezug zu Schwermetallen und Pilzen entnehmen. Klar ist das jetzt nicht wissenschaftlich. Aber über den Tellerrand geschaut, weil - einfach logisch -. Und vermutlich kommen von mir benannte Viren, Bakterien, etc. auch noch ins Spiel.

Lieben Gruß, Fee.
Dateianhänge
Screenshot_20190716-211638.png

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13584

Beitragvon Fee1970 » 17.07.2019, 21:18

Mitochondrion schrieb, er las, dass:
"dass es besser sei, die Biogenesis auf dem sicheren Fundament einer starken Fusion einzuleiten, da ja mit mit PQQ die verstärkte Replikation der mtDNA eingeleitet wird (die eine Weile dauert) und in dieser Zeit auch die gesunden, möglicherweise noch fissionierten, kleinen und schwachen Mitochondrien mit nur wenig mtDNA Ringen aufgrund unausreichender ATP-Produktion vom Pink1-Parkin System als defekt gelabelt werden und somit ebenfalls recycelt werden könnten. Demnach würde Stearinsäure eine selektivere Biogenesis der gesunden mtDNA fördern."

Bedeutet dass, das die Stearinsäure (und ihr meint Monostearin, oder?) für uns vorzuziehen ist?

Gruß , Fee.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13590

Beitragvon Krabiwi » 17.07.2019, 23:09

Bzgl. Fission u. Fusion:
viewtopic.php?f=35&t=828

PNP = Polyneuropathien

NAD+ ist die oxidierte Form von NAD:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nicotinam ... inukleotid

PQQ klingt in der Theorie super hat jedoch einen gewaltigen Haken bei starken Mitochondriopathien. Es unterscheidet nicht zwischen Freund u. Feind, d.h. auch die deletierte mtDNA proliferiert u. im worst case kann man theoretisch mit PQQ seine Wildtyp mtDNA verdrängen. In der akuten Phase würde ich daher davon abraten, später in der subakuten Phase dagegen ist PQQ sicherlich sinnvoll.

Ich verwende es daher nur selektiv nach Mitophagiephasen also nach 40h Fasten u. nach dem NAD+-Protokoll.

20mg PQQ sind eine therapeutisch hohe Dosis, wenn man bedenkt dass der Mensch geschätzt nur etwa 50µg täglich über die Nahrung aufnimmt.

Stearinsäure führt zu einer verstärkten Fusion der Mt, PQQ dagegen fördert deren Biogenese, sprich es erhöht die Anzahl der mtDNA-Kopien. NAD* fördert die Fission u. Mitophagie.

1_Q1aoqUeBP4lCIsFW6mfzOg.jpeg


Mal abgesehen davon dass der Amazon-Rezensent Mitochondrien falsch schreibt, ist es auch bei diesem die Summe aller Maßnahmen die ihn auf Genesungskurs brachten. Er erwähnt u.a. Q10, Omega 3, Mg u. Spurenelemente. Es ist wie eine Kette, wenn nur ein Glied schwach ist bringt alles andere nichts.

PQQ alleine bringt nichts, im Gegenteil bei Antioxidantienmangel aufgrund von Nährstoffdefiziten könnte es theoretisch sogar Schaden weil sich bei mehr Mt auch der ROS erhöht.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13595

Beitragvon striker_06 » 18.07.2019, 10:21

Kurzer Zwischenruf : gestern abend noch einmal 400mg N+R eingenommen und bis auf zwei Phasen mit Herzrasen nach einigen wenigen Stunden keinen weiteren Effekt verspürt. Nun wird eine Woche pausiert und auf 500mg erhöht und zwischendurch noch 40 Std gefastet.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13596

Beitragvon Fee1970 » 18.07.2019, 12:19

Hey Krabiwi,

wenn ihr hier also von N+R redet, dann ist NAD+ und die Ribose gemeint?
Und wo bekommt ihr das NAD+ her?

Ich kann mir deinen Text und die Videos zum Link von dir noch so oft durchlesen, ich verstehe immer noch nicht was Fusion und Fission sein soll. Auch deine für mich abstrakte Formel mit Pfeilen hoch und runter sagt mir leider gar nichts. Bin kein Wissenschaftler oder Biologe. Und zuviele Fremdwörter.
Kannst du mir nicht einfach sagen, was Fission und Fusion ist und wie man das erreicht?

Ja ich habe den ganzen Text des Amazon Berichts gelesen. Und aufgenommen, dass er noch mehr substituiert.

Jemand wie ich kann euch nicht folgen und es gegebenenfalls nachmachen, wenn ihr Fremdsprachen sprecht. :think:

Oder sollen wir Nichtversteher euch erst mal noch gar nicht folgen?

Viele Grüße, Fee.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13601

Beitragvon cf12 » 18.07.2019, 13:09

Hallo liebe Fee,

wie Krabiwi bereits geschrieben hat, bedeutet N + R Nikotinamid (NAM) + Ribose. Der Körper kann NAD+ aus dem daraus resultierenden Nikotinamid Ribosid bilden. Die Mitos verbinden sich in den Zellen zu Netzwerken (Fusion). Geschwächte Mitos werden markiert und abgetrennt (Fission), damit Autophagie/Mitophagie ("Selbstverdauung") stattfinden kann. :)

Viele Grüße und einen schönen Tag

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13602

Beitragvon Fee1970 » 18.07.2019, 13:26

Danke dir vielmals cf12.

Dir auch einen schönen Tag.

Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13682

Beitragvon Mitochondrion » 20.07.2019, 11:31

Fee1970 hat geschrieben:Mitochondrion schrieb, er las, dass:
"dass es besser sei, die Biogenesis auf dem sicheren Fundament einer starken Fusion einzuleiten, da ja mit mit PQQ die verstärkte Replikation der mtDNA eingeleitet wird (die eine Weile dauert) und in dieser Zeit auch die gesunden, möglicherweise noch fissionierten, kleinen und schwachen Mitochondrien mit nur wenig mtDNA Ringen aufgrund unausreichender ATP-Produktion vom Pink1-Parkin System als defekt gelabelt werden und somit ebenfalls recycelt werden könnten. Demnach würde Stearinsäure eine selektivere Biogenesis der gesunden mtDNA fördern."

Bedeutet dass, das die Stearinsäure (und ihr meint Monostearin, oder?) für uns vorzuziehen ist?


Die Hauptkomponenten des Protokolls sind Niacinamid (NAM) + Ribose (R), um die geschwächten/dysfunktionellen/mutierten Mitos in die Mitophagie zu treiben. Alles andere - selbst PQQ - ist optional, da der Körper die Anzahl der Mitochondrien bzw. der mtDNA-Kopien nach erfolgter Mitophagie selbstständig wieder nach oben reguliert.

Wenn man PQQ allerdings direkt in Folge (z.B einen Tag) nach N+R nimmt, könnten es aufgrund einer möglicherweise noch anhaltenden Fission passieren, dass auch gesunde Mitochondrien drauf gehen (Grund/Annahme: Wenn die mtDNA eines Mitochondrion mit nur einem einzelnen mtDNA-Ring sich verdoppelt (dieser Prozess dauert über eine Stunde), produziert das Mitochondrion in dieser Zeit zu wenig/kein ATP und wird vom Pink1-Parkin Enzymsystem als schwach/dysfunktionell erkannt und ebenfalls in die Mitophagie getrieben.)

Um diese Gefahr zum Umgehen kombiniert man die Einnahme von PQQ mit der Einnahme von Monostearat, da Monostearat dazu führt, dass sich die Mitochondrien in einem fusionierten und geschützen Zustand befinden. Fusioniert heißt, dass das Mitochondrion jetzt eine vermehrte Anzahl an mtDNA-Ringen besitzt. Wenn sich im Sinne der Biogenese/Proliferation die mtDNA grade verdoppelt, können andere intakte mtDNA-Ringe im Mitochondrion das kompensieren, sodass das Mitochondrion ausreichend viel ATP erzeugt).

Eine andere Möglichkeit die Gefahr zu umgehen wäre, dass man mit der Einnahme von PQQ mind. zwei Tage wartet nach N+R (Bei geringen Dosen von N+R mag ein einzelner Ruhetag ausreichend sein).

Ich werde in meiner Herangehensweise nun dazu übergehen, gänzlich auf Monostearat, PQQ (und auch Leucine) zu verzichten und nur N+R zu benutzen.

Paradoxerweise habe ich das Gefühl, dass ich am Folgetag der Einnahme von Monostearat und PQQ wieder stärkere Wadenschmerzen bekomme. Ob es wirklich mit der Biogenese im Zusammenhang steht, kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da die Waden/Sehnensymptomatik bei mir ohnehin einen fluktuierenden Charakter hat.

Meine Theorie: Ein Grund für verstärkte Flox-Symptomatik nach forcierter Biogenese könnte sein, dass eine zu schnelle Biogenese zu viele Co-Enzyme wie Magnesium "verbraucht", die dann an anderer Stelle fehlen.

Eine Parallele fällt mir dazu ein: Ich habe mal von einem Gefloxxten gelesen, der von seinem Arzt plötzlich 50.000 IE Vitamin D3 täglich verschrieben bekommen hat. Dies führte bei dem Gefloxxten (2 Jahre postflox, bereits moderate ausgeheilt) schlagartig zu einer sehr starken Refloxxung. Später habe ich dann im Buch "The Magnesium Miracle" ähnliche Beispiele gelesen. Eine zu hohe Dosierung und zu schnelle Auffüllung von Vitamin D3 kann zu einem starken Magnesiummangel führen. Grund: Vitamin D3 "verbraucht" Magnesium, um in seine aktive Form umgewandelt zu werden.

Meine Schlussfolgerung: Alle forcierten Prozesse, die dem Körper Magnesium entziehen, oder Magnesium verbrauchen, sollten Gefloxxte lieber meiden. Hochdosiertes Vitamin D3 (z.B 10.000-20.000IE) gehört dazu, alle Moleküle die metall-chelatierende Eigenschaften aufweisen - (und vielleicht führt auch eine forcierte Biogenese zum Mangensiummangel?...).

Den Negativ-Sog von metall-chelatierenden Molekülen durfte ich gestern wieder selbst spüren. Ich nahm morgens eine Testdosis 200mg Apigenin und mir ging es kontinuierlich schlechter. Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen, Neuropathien, gehäuftes Flox-Knacken. Apigenin ist eigentlich eine Subkomponente im ursprünglichen Protokoll aus dem Longecity-Forum, um die Wirkung von N+R zu verstärken.

Als meine Symptome schlechter wurden, dachte ich erst, dass die verstärkte Mitophagie jetzt auch bei mir im Sinne der erwarteten Verschlechterung "anschlägt". Die Verschlechterung war jedoch nicht auf Elimination von mutierter mtDNA zurückzuführen. Kurz gegoogelt und herausgefunden, dass Apigenin schon wieder ein starker Phytochelator ist. Mir war nicht bewusst, dass fast alle Flavonoide metall-chelatierende Eigenschaften aufweisen (NEMs wie Quercetin habe ich in der Vergangenheit immer gut vertragen, aber manche Flavonoide scheinen potenter in Bezug auf die Chelatierung zu sein).

Von jetzt an lasse ich die Finger von Flavonoiden und allen Molekülen mit potentiell metall-chelatierenden Eigenschaften.

Ansonsten: Mittwoch habe ich 2g N+R genommen. Zwei Stunden später habe ich wieder einen angenehmen Serotonin- und Energiepush bekommen und meine Waden/Sehnenschmerzen sind wieder auf ein Minimum runter gegangen.

Meine neue Herangehensweise wird ab jetzt sein: Freitag 2g N+R, Samstag 2g N+R - zwei Tage Pause - Mittwoch 2g N+R, zwei Tage Pause. Insgesamt drei Tage N+R pro Woche mit vier Ruhetagen für mitochondriale Autoregulation.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13685

Beitragvon Fee1970 » 20.07.2019, 14:38

Danke Mitochondrion,

das hast du super erklärt. Ich habs verstanden.:)

Lieben Gruß, Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13706

Beitragvon Krabiwi » 20.07.2019, 20:34

Mitochondrion, ja die Topoisomerase u. DNA-Proliferation benötigt Mg2+. Je stärker die Mitophagie u. Biogenese abläuft, desto höher sollte der Mg2+ Bedarf sein.

Das ist neben der SOO möglicherweise eine weitere Ursache für den erhöhten Mg-Bedarf post flox.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13708

Beitragvon Krabiwi » 20.07.2019, 21:02

Auf die Nachfrage nach einer exakten Vorgehensweise mit dem Protokoll:

Niacin-/Nicotinamid erwerben (darauf achten dass es AMID ist, es gibt auch einfaches Niacin das ist chemisch weiter weg vom NAD+ u. wegen dem Flusheffekt völlig ungeeignet), am Besten 250 oder 500mg pro Tablette. Eine 500-er muss man zu beginn teilen um 250mg zu bekommen. Dazu noch Ribose in Pulverform u. zimtreich essen.

Der NAD-Metabolismus, Ziel ist es NAD ruckartig stark zu erhöhen um damit eine starke Mitophagie zu erzwingen:

NAD_metabolism.svg.png


Trp: tryptophan
QA: quinolinic acid
Na: nicotinic acid (einfaches Niacin)
NaMN: nicotinic acid mononucleotide
NaAD: nicotinic acid adenine dinucleotide
NAD: nicotinamide adenine dinucleotide (NAD+)
NADP: nicotinamide adenine dinucleotide phosphate
NR: nicotinamide riboside (Niacinamid + Ribose)
NMN: nicotinamide mononucleotide
Nam: nicotinamide (Niacinamid)
ADP-ribose: adenosine diphosphate ribose


Man beginnt nun vorsichtig mit 250mg Niacinamid (NAM) + 500mg Ribose (R) vor dem schlafen gehen. Dann beobachtet man, schläft man schlecht? Verstärken sich Symptome? Flackern alte Symptome wieder auf? Ist man am nächsten morgen geschwächt u. müde?

Falls ja, dann wirken 250mg bereits, falls man nichts spürt muss die Dosis NAM in 250mg Schritten erhöhen. Es sollten immer ein paar Tage dazwischen liegen um den Mt Zeit zu geben sich wieder zu proliferieren.

Ein einfaches Protokoll kann so aussehen:

Samstag Abend: NAM + R im Verhältnis 1:2
(Sonntag: NAM + R) - nur wenn man nichts spürt
Mo.-Fr.: Nichts

Wenn die Reaktion Sonntags bereits stark ausfällt nimmt man Sonntags natürlich keine weitere Dosis. Wenn man dagegen nichts spürt geht man den nächsten Samstag um 250 mg höher usw.

Sobald man bei 2g NAM + 4g R an zwei aufeinanderfolgenden Tagen keine Verschlechterung mehr verspürt, sollte die gesunde Wildtyp mtDNA theoretisch wieder die Zellen stark dominieren, da Mitophagie nur bei beschädigter mtDNA erfolgt.

40h Fasten würde ich an den NAM-Tagen lassen, maximal 16/8.

Eine Verschlechterung zu spüren ist wichtig, da eine starke Mitophagie zwangsläufig mit einem Energieabfall einhergeht auf dem die Symptome beruhen. Ziel des Protokolls ist es, so viel wie möglich beschädigte mtDNA-Kopien zu entfernen, damit diese sich nicht weiter vermehren. Zum Thema klonale Expansion der beschädigten mtDNA:

viewtopic.php?f=35&t=828&start=30#p12916

Probanden vor, wir benötigen hier mehr Erfahrungswerte.

Durchführung wie immer auf eigene Verantwortung.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13729

Beitragvon Fee1970 » 21.07.2019, 13:13

Hallo zusammen.

Ich möchte das gerne ausprobieren und lasse mich dazu gerne führen.

Das Protokoll habe ich soweit verstanden. Das war super erklärt Krabiwi.

Noch ein paar Fragen.
Nehme ich meine Nems unbeirrt während dessen weiter ein? (Auflistung derer in "meine Geschichte")
Sollte ich dann, wenn ich das mache, etwas an meinen Nems umstellen?

18/6 Fasten schaffe ich jetzt locker. Low carb nicht so. Ist low carb in der Essenszeit Voraussetzung für das Projekt? Dann müsste ich das schnellstens umgesetzt bekommen. (Ich hab nur noch 56 kg. Aber noch ein kleines Pölterchen zur Verfügung.)

Gruß, Fee

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13736

Beitragvon Krabiwi » 21.07.2019, 13:54

Low carb ist keine Voraussetzung. Ich nehme die NEM ganz normal, sollte in der symptomatische Phase auch keinen Unterschied machen, da die Menge an deletierten mtDNA-Kopien signifikant ist. Später wenn man selbst bei 2g NAM nichts mehr spürt, macht es dagegen Sinn die NEM wegzulassen.

Es ist ohnehin zu empfehlen mit fortschreitender Genesung die NEM auf das Nötigste runterzufahren.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13749

Beitragvon Levoflox26 » 21.07.2019, 17:46

Hallo zusammen,

ich überlege auch, ob ich mich anschließe. Da ich seit einiger Zeit an Oberarmen und Schultern viele kleine "Pickel", wie Reibeisenhaut (Verhornungsstörungen lt. Hausarzt) habe, wäre B3 wahrscheinlich eh nicht verkehrt, oder? Ribose habe ich noch hier. Die Nicotinamid Kapseln, die verlinkt wurden, enthalten 500mg. Habt ihr eine Feinwaage oder wie messt ihr niedrigere Dosierungen ab?

lg uschi
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13755

Beitragvon cf12 » 21.07.2019, 20:28

Hallo liebe Uschi,

auch ich überlege gerade, ob ich diese Therapie demnächst praktizieren sollte (Schub). Die Nikotinamid Tabletten kann man wahrscheinlich teilen und ich werde voraussichtlich mit 250 mg beginnnen. :)

Viele liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13757

Beitragvon Krabiwi » 21.07.2019, 20:50

Einfach exakt mittig teilen oder die 250-er erwerben:

https://www.amazon.de/gp/product/B073WFKSQJ/

Die habe ich noch von letztem Jahr, werde dann sobald aufgebraucht auf die 500-er umsteigen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13763

Beitragvon Levoflox26 » 21.07.2019, 21:20

Ah, okay, es gibt Tabletten, hatte nur die Kapseln gesehen.
Ist das PQQ und Mono Stearat zwingend notwendig? Wenn ja, in welcher Dosierung? Vielleicht steht das bereits im Thread aber ich finde es nicht. :oops: In deinem Protokoll, Krabiwi, ist auch keine Angabe dazu. Bin deshalb verunsichert, ob man es nehmen muss oder nicht.
An NEM nehme ich derzeit:
Magnesium 600mg/Tag
D3 2000i.E. + K2
Ubiquinol 100mg
MMV-A (ist bald leer und ich schaue nach etwas anderem) 2/Tag
Kollagen Hydrolysat
Protein Whey
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13767

Beitragvon Krabiwi » 21.07.2019, 21:55

Alles was nicht erwähnt wurde ist optional, ich würde es so einfach wie möglich halten. Nehme das PQQ nur weil es noch hier rumliegt, werde es nicht nachkaufen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13769

Beitragvon Levoflox26 » 21.07.2019, 22:14

@Krabiwi
Alles klar, danke dir.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13815

Beitragvon Angaga » 22.07.2019, 21:18

Was ihr hier schreibt klingt sehr interessant, obwohl ich keln Wort verstehe. Ich würde mich aber trotzdem gerne als Probant zur Verfügung stellen, bevor ich hier einen Leidensweg beginne. Und ich würde gerne angeleitet werden. :)

Natürlich alles auf eigenes Risiko!!!!

PS.

Was ich hier schon nach zwei Arztbesuchen festgestellt habe ist, dass der überwiegende Teil der Ärtze überhaupt nicht wissen oder wissen will, wie gefährlich das Antibiotikum ist und man völlig auf sich alleine gestellt ist. Das Forum hier scheint die einzige Hilfe zu sein!

Idgie
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13819

Beitragvon Idgie » 22.07.2019, 22:01

Hallo Angana,

ich zitiere mal Krabiwi mit seinem ersten Beitrag hier in diesem Thread:

Krabiwi hat geschrieben:***Achtung: Wenn du neu bist, ist dieser Thread Nichts für dich, lese dich erst bzgl Flox 1&1 sowie Basistherapie ein. Der folgende Ansatz ist experimentell und man muss wissen was man tut und die biochemischen Hintergründe halbwegs verstanden haben. Theoretisch kann es u.U. bei einer zu starken Erzwingung der Mitophagie zu Organversagen kommen wenn das Organ zu viele mutierte mtDNA-Kopien besitzt.***


Fang doch einfach mal mit dem Flox 1x1 und dem, was Maximus Dir empfohlen hat, an. Du weißt gar nicht, ob Du schlimmere Symptome bekommst, also warum gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen? Wenn Du sofort mit Magnesium hochdosiert und den anderen empfohlenen Mitteln anfängst, ist die Chance groß, daß Du gut wieder rauskommst.

Gruß, Idgie

Angaga
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13820

Beitragvon Angaga » 22.07.2019, 22:12

Hi Idgie,

Danke für deine Rückmeldung. Die empfohlenen Sachen sind schon bestellt! Dafür schon mal ein großes Dankeschön an Krabiwi und Maximus!

Ich befürchte aber, dass die Kanonen doch besser für die "Spatzen" geeignet sind. Zumindest könnte man ja mal ganz vorsichtig damit anfangen. Und die Therapie/Kanonen scheinen ja sehr erfolgversprechend zu sein.

LG

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13821

Beitragvon cf12 » 22.07.2019, 22:26

Hallo,

bei relativ geringen Beschwerden kann man auch die von Krabiwi beschriebene schonende Methode (siehe oben) mit z.B. täglich 125 mg Nikotinamid Ribosid praktizieren. :)

Viele Grüße

cf12

Angaga
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13824

Beitragvon Angaga » 22.07.2019, 23:46

Hi cf12,

Die Beschwerden bei mir mögen sich gering anhören. Aber für mich sind sie wirklich einschneidend und behindern mich wirklich. Und sie belasten mich vor allem auch mental! Denn ich weiß ha nicht, wie stark ich durch diese eine verdammte Tablette geschädigt wurde! Durch diese Dreckspharmaindustrie!!!

Die schonende Methode klingt auch gut! Ich schau sie mir noch mal an! Danke dir und allen anderen hier!!!


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