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Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

Glühwürmchen
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#6827

Beitragvon Glühwürmchen » 23.08.2018, 15:22

Hallo Zusammen,
Schorsch hat oben geschrieben:
Zumindest aber ist es jedem möglich deutliche Lebensqualität bei Beachtung gewisser Aspekte zurückzugewinnen. Das ist meiner Meinung nach eher eine absolute reale Aussage mit der man motivationserzeugend rangehen sollte.


Das entspricht auch meinen Beobachtungen aus früheren FQ-Gruppen.

Mein Ansatz war/ist, dass ich schaue, welche Fähigkeiten/Möglichkeiten noch vorhanden sind. Anstatt traurig zu sein, was ich alles nicht kann, weitet sich mein Blick und oft habe ich Dinge gefunden, die ich noch machen konnte. Manchmal konnte ich allerdings auch nur noch ins Bett gehen. Dann war das halt so.
Die Symptome nehmen mal mehr mal weniger Platz in meinem Leben ein. Den Raum, der noch frei bleibt, den versuche ich so gut es geht zu füllen.

Liebe Grüße
Glühwürmchen



Karlken
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#6828

Beitragvon Karlken » 23.08.2018, 16:35

Hallo Levoflox26
Hallo Schorsch
Hallo Glühwürmchen
Hallo Floxi

Danke für eure kritischen Rückmeldungen.Extra Dank an Levoflox26 für die Google-Übersetzer Alternative.
Werde sie demnächst ausprobieren.

Leider habt ihr in vielen Punkten zu unser aller Leid recht.
Meine Intension war es lediglich Frischgefloxten aufzuzeigen daß das Leben nicht zwingend vorbei ist.


Mit freundlichen Grüßen
Karlken

Glühwürmchen
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#6829

Beitragvon Glühwürmchen » 23.08.2018, 17:52

Hallo Karlken,
ich denke, da wir alle sehr verschieden sind, brauchen wir auch ganz verschiedene Ansätze, wie wir mit dieser Situation umgehen. Ich denke, dass hier in diesem Pfad für jeden etwas ist. Deshalb war Deine Arbeit auch wichtig.
Liebe Grüße
Glühwürmchen

Levoflox26
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#6830

Beitragvon Levoflox26 » 23.08.2018, 17:53

Hallo zusammen,

Meine Intension war es lediglich Frischgefloxten aufzuzeigen daß das Leben nicht zwingend vorbei ist.


Karlken, das ist auch gut so und ich finde es prima, dass du dir die Mühe mit den Übersetzungen machst. :handgestures-thumbupleft:
LG
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
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davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7254

Beitragvon Krabiwi » 16.09.2018, 21:18

Hallo zusammen,

Levofloxacin wird in den USA als Levaquin vermarktet, Amy Nichols litt z.B. unter Levaquin-Toxizität und kam mittels äußerst konsequenter Selbstherapie sehr gut aus der Geschichte innerhalb von 8 Monaten raus.

Welche FC-Derivat nun das toxischere ist darüber lässt sich streiten, jeder glaubt natürlich, dass seines giftiger ist als das der anderen.

Levo zersägt die AS, aber auch bzgl. Cipro gibt es Fälle wo die AS chronisch zerstört wurde. Bzgl. Moxifloxacin kenne ich keinen Fall, aber es wird auch weit weniger verschrieben als die anderen beiden, ich kenne mit meinem insgesamt nur 4 Erfahrungsberichte mit Moxifloxacin, darunter auch der klinische Fachartikel in dem die Geschädigte über 3 Jahre beinträchtig war.

Fakt ist, dass Cipro mit 3 Stunden, Levo mit 6 Stunden und Moxi mit 12 Stunden die längste Halbwertszeit besitzt, da Moxi generell nicht durch CYP450 entgiftet werden kann.

Der Aufbau der Seitengruppen spielt für die biochemische Reaktion eine große Rolle, aber hier wird es chemisch äußerst komplex und ohne die umfangreichen Forschungsunterlagen der Pharmakonzerne wird man hier im Detail nichts einschätzen können.

Z.B. bei Gatifloxacin und Travofloxacin landeten bis zu 5% der Patienten direkt im Jenseits, es kommt maßgeblich auf den Aufbau der Seitengruppen an.

Dr. Pieper verweist auf folgende Studie mit der Seitengruppe in Position 7:

"Die Toxizität dieser Nebenwirkung korreliert offenbar
mit den Methyl-Piperidinyl-Seitengruppen in Position
7, sodaß diesbezüglich Ofloxacin und Levofloxacin ein
höheres Risiko haben als beispielsweise Ciprofloxacin [12]"

Dr. med. Pieper, OM Ausgabe 163 6/2018

[12] Kaleagasioglu F et al., Review: Fluoroquinolone-Induced
Tendinopathy: Etiolgy and Preventive Measures, Tohoku J.
Exp. Med. 2012,226
https://www.jstage.jst.go.jp/article/tj ... 4_251/_pdf



"Was ich aber anders sehe: viele FQ Geschädigte berichten von einer vollständigen Heilung. Einige bezeichnen ihren Gesundheitszustand nach Genesung postflox besser als präflox. "

Hallo Floxi,

definitiv kommt das vor, nichtzuletzt weil man sich zwangsweise zum Heilpraktiker, wenn nicht gar mitochondrialen Mediziner, fortbilden muss und diese Erkenntnisse auch postflox nutzt um möglichst gesund zu leben.

Um jedem gerecht zu werden sei auch hier nochmal erwähnt, dass manche keine Wahl hatten da die initialen Schäden zu groß waren oder sich über die Monate über den oxidativen Zellstress potenziert haben.

Ich für meinen Teil habe z.B. entschieden mich nur noch ketogen zu ernähren, die paar Süßigkeiten wie Eiscreme, Pfannkuchen, Müsli, Kuchen und Waffeln mache ich mir selbst mit Mandel-Kokosmehl sowie Erythrol/Stevia. Selbst Nussbrot back ich mir nun selbst. Bei den Ballaststoffen in Form von Kernen, Leinsamen und Flohsamenmehl betreibt man eine stetige Darmkur.

Ketogene Ernährung ist antioxidative Ernährung, Kohlendryate werden im Darm in Glukose aufgespalten sind also im Prinzip, wenn auch etwas komplexer Zucker und somit Mitochondriengifte da diese die Menge an freien Radikalen und somit oxidativen Zellschäden fördern.


" Auch ich habe sofort alles probiert und sehr konsequent umgesetzt, was ich auch heute noch ganz diszipliniert mache. Allerdings war der Erfolg nur auf manche Symptome begrenzt und macht eben bis heute 3 J Postflox auch nicht alles wett. Ich ging damals schon sehr fundiert vor, nahm z.B. im ersten Jahr schon neben den Basis-NEM, Mag, Vit D etc. auch MitoQ und viele andere symptomatisch passende NEM konsequent und richtig täglich, zudem absolute Ernährungsoptimierung und Zucker, Alkohol-, Kaffeeverzicht."

Hallo Schorsch, das folgende soll kein Vorwurf sein und auch keine Klugscheißerei sondern um die Sache ganz realistisch und objektiv zu betrachten, damit jeder Lehren daraus ziehen kann um Fehler zu vermeiden.

Man muss bei Dir daraufhinweisen, dass Deine NEM-Strategie äußerst solide war aber bzgl. Ernährung (zumindest später als die Symptome sich besserten) massive Fehler gemacht wurden und sehr wahrscheinlich mitunter zum Schub führten.

Du erwähntest dass Du wieder Limonade und Cocktails getrunken hattest, von den Schrimps ganz zu schweigen. Man kann daraus schließen, dass du dich bzgl. Ernährung wieder gehen ließt als es dir besser ging. Ein schwerer Fehler wie wir wissen, da selbst bei nachlassenden Symptomen die Mitochondriopathie nach wie vor vorhanden ist. Das solltest du erwähnen, denn ansonsten klingt es als hättest du die perfekte Selbsttherapie gefahren und trotzdem einen starken Rückfall bekommen, das stimmt so aber nicht. Kohlenhydrate sind im Prinzip Zucker, laut Kuklinski u.a. oxidative Ernährung und somit unter Flox kontraindiziert. Mit kohlenhydratreicher Ernährung bringen die besten NEM nichts. Das kann man gar nicht oft genug betonen.

Diese Aussage von Kuklinski muss jeder Gefloxte verinnerlichen, damit er auch vorsichtig bleibt sobald er symptomatisch (angeblich) aus dem gröbsten draußen ist:

"Mt besitzen eigenes genetisches Material (ringförmige DNA), das
frei und ungeschützt in der Mt-Matrix liegt. Damit ist es sehr anfällig für
Schäden. Gleichzeitig ist die Reparaturkapazität der Mt gering.
Mutationen treten deshalb sehr häufig auf. Jedes Mt-Genom liegt in
mehreren Kopien vor. Sind einige Kopien geschädigt, kann das durch
die anderen Kopien ausgeglichen werden. 20 % Schädigung sind so
kompensierbar. Bei 40 % spüren Betroffene eine Abnahme der
Belastbarkeit, der Alkoholtoleranz, evtl. eine unerklärbare
Gewichtszunahme u. a. Symptome. Sie leben gefährlich und wissen
es nicht: Weitere Belastungen ihrer Mt, wie z. B. Psychostress,
Infektionen, Impfungen, Medikamenteneinnahmen u. a. können sie in
die Knie zwingen, denn bei 60 % Schädigung der Mt-DNA-Kopien ist
ein Schwellenwert erreicht, der zu massiven Krankheiten führt, z. B.
das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS)."

Sobald es einem post flox besser geht und die Symptome schwinden heißt das lediglich, dass man aus dem roten Bereich 50-60% beschädigte mDNA wieder in den gelben Bereich unter 40% gelangt ist. Man ist daher noch lange nicht aus dem Schneider sondern stets hoch gefährdet.

Denn bei oxidativer Ernährung schießen sich die Mitos mit freien Radikalen direkt wieder ihre mDNA gegenseitig über die 50%-Schwelle hinaus kaputt und die Geschichte u.U. eine Kettenreaktion mit Teufelskreisen beginnt von vorne.

Ich hatte z.B. 14 Tage nach der letzten Tablette eine kleine Zuckerwaffel von 50g gegessen, ich bekam direkt einen Schub und spürte wie es in meinem linken Waden massiv krippelte und sich mein allgemeiner Zustand verschlechterte, ein Warnschuss der mich massivst das fürchten lehrte. Kaputte Mitos und Kohlenhydrate sind eine toxische Kombination, egal ob man gefloxt ist oder die Mitochondiopathie vom langjährigen Zuckerkonsum hat.

Die primäre Rolle und das Fundament der Mito-Therapie ist die antioxidative low carb Ernährung und Vermeidung von Umweltgiften und zwar langfristig, ganz wie auch Kuklinski das empfiehlt und praktiziert.


Im Forum hatte ich gelesen, dass eine nach einer großen Portion Eis einen Rückfall erlitt.

Und ich würde wetten, dass selbst diejenigen die wieder nach Jahren einen Rückfall erleiden, sich wieder viel zu kohlenhydratreich ernährten, eben weil man diese Gefahr unterschätzt.


". Ich glaube auch viele meinen nur, sie wären geheilt und haben unterschwellig, indirekt weiter dran zu knabbern."

Völlig korrekt bei einer Mitochondriopathie, man ist erst draußen wenn man die beschädigte mDNA wieder auf unter 10% bekommt, falls das überhaupt möglich ist. Falls ja dann ist das ein langjähriger wenn nicht gar lebenslanger Prozess, da man sich die Mitos auch ohne FCs zerlegt wenn man viele leichte Kohlenhydrate isst und viele Medikamente nimmt.

Sobald die Syptome verschwunden sind ist man nicht draußen, es beginnt lediglich ein neues Flox-Kapitel, eine subakute Phase in der sich entscheidet ob man einen Rückfall erleidet oder nicht. Das Kapitel endet erst wenn die beschädigte mDNA tief im grünen Bereich liegt, wenn überhaupt.

Wann kann man mit Gewissheit die Mitos sind wieder in Ordnung und man ist aus der subakuten Phase draußen? Exakt kann man das gar nicht sagen, das ist das Problem. Es ist ohnehin ein fließender Prozess auch ohne Flox gehen die meisten Menschen mit ihrem hohen Zuckerkonsum ab einem gewissen Punkt ebenfalls in eine subakute Phase der Mitochondiopathie über.

Mit low carb Ernährung entfällt die schwierige und risikoreiche Entscheidung wann womöglich Schluss mit der Therapie ist. Die Therapie endet nie, man kann sie aber so gestalten dass man sie nicht als Therapie empfindet, es ist lediglich eine Umstellung weg von der schulmedizinisch gepredigten KH-Ernährung hin zur antioxidativen Ernährung.

Kohlenhydrate lassen sich einfach ersetzen. Selbst Zucker kann man durch Erythritol und Stevia ersetzen. Womöglich genügt es später auch bereits einfach nur Zucker und Weizen zu streichen und auf Vollkorn zurückzugreifen.

Der Grund warum Rübenzucker und Weizenmehl überall massig drin steckt ist ganz einfach, es ist billig in der Produktion.

Viele Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7255

Beitragvon Krabiwi » 16.09.2018, 21:32

Hallo Karlken,

das ist immer eine Gratwanderung es allen recht zu machen, es gibt viele chronisch Schwerstgeschädigte und eben auch die Akutgefloxten, die die Kurve kriegen bevor die Mitochondiopathie voranschreitet.

Je nachdem zu welcher Gruppe man gehört sieht man das aus einer anderen Perspektive, bei einigen ist der Zug bereits abgefahren (obwohl auch hier sicherlich noch Linderung bzw. Vermeidung von weiteren oxidativen Schäden möglich ist), während der akute lösungsorientiert und teils verzweifelt seinen individuellen Therapienansatz bastelt um möglichst schnell zu genesen.

Ich hatte ursprünglich die Idee alle Erfahrungsberichte, locker über 100, die es im Netz, vor allem auf FH gibt, systematisch in einer Tabelle zu kategorisieren. Werde ich nicht mehr durchführen, da mir das Ergebnis und die daraus ableitbaren Therapieansätze ohnehin bewusst sind und es mir keinen Mehrwert mehr bringt. Aber interessant wäre es trotzdem um mal eine Übersicht zu schaffen. Eine solche Tabelle könnte folgende Kategorien haben:

[Geschlecht], [Altersspanne <30; <40 etc], [FC-Derivat], [Tage x Dosis in mg], [FC-Vorbelastung], [Reaktion direkt/verzögert], [Symptome initial], [Zeitpunkt Therapiebeginn Woche/Monat/Jahr], [Ernährung], [NEM], [IV-Therapie], [Genesungszeit akut], [Schübe], [Quelle - Link]

Wäre eventuell etwas für Dich, da Du offensichtlich eine Präferenz für Excel und große Datenmengen hast. ;)

Jede Kategorie könnte man stichpunktartig ausfüllen, bei fehlender Information mit [?] kennzeichnen.

Ich kann vermutlich jetzt schon sagen was dabei herauskommt, diejenigen die schleunigst, dauerhaft und konsequent auf low carb mit NEM umstiegen hatten die besten und nachhaltigsten Genesungsverläufe.

Selbst wenn man sich täglich 1 kg buntes Gemüse (ohne Kartoffeln, Mais etc) reinschaufelt nimmt man lediglich rund 400 kcal zu sich, fastet quasi und der Körper muss auf Ketonkörper umsteigen.


Viele Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7261

Beitragvon Schorsch » 16.09.2018, 22:04

Hallo krabiwi,

ich finde es interessant wie du gewisse Aspekte einfach mal so mutmaßt und sie für dich und deine Weltsicht von Flox ohne weitere Hintergrundinfo als plattes Argument nutzt. Das soll keine Diskussion auslösen ich finde es aber unangebracht.

"Du erwähntest dass Du wieder Limonade und Cocktails getrunken hattest, von den Shrimps ganz zu schweigen".,

JA ganz richtig an einem einzigen Tag ca. 12 Monate Postflox: Unserem Betriebsfest. Da hatte ich ohne nachzudenken Alkoholfreie Cocktails getrunken, vermutlich mit viel Zuckersirup auch hatte ich da 1-2 Graneelenspieße vom Grill. Glaub mir bei meiner NEM und meiner Floxstrategie, Ernährung war und bin ich mit allem sehr, sehr konsequent und auch heute noch bestrebt mich stetig weiter zu optimieren. Klar habe ich auch nicht alles perfekt gemacht, das werde ich ggf. auch nie, man lernt ja nie aus. Später weiß man auch immer mehr und nebenbei leben wir zudem täglich. D.h. wir machen mal Fehler oder bewusst auch die ein oder andere Fehlentscheidung. Du solltest mal deine eigenen Erfahrungen und deinen eigenen Flox-Status vergessen und mit richtig kaputt Gefloxten erwerbsgeminderten persönlich in Kontakt treten, anstelle nur Theorie und Studienanalysen. Dann würdest du etwas differenziertere zurückhaltendere Behauptungen aufstellen. Das NEM + Antioxidative Therapie die Mitos und somit auch dem multisymptomatischen Krankheitsbild Flox helfen zweifelt keiner an, ich sicherlich am wenigsten. Aber ich kenne genug Floxis, die das nicht wieder zum vorherigen Leben zurückbringt. Die dann so darzustellen als würden sie es nicht richtig machen oder zu behaupten Sie hätten es von Anfang an nicht richtig gemacht ist falsch und klingt absolut arrogant.


Hoffnung zur Besserung besteht bei jedem Fall zu einem gewissen Maß, weshalb auch keiner gleich verzweifeln und anstelle eher allumfassend tiefgründig im Bezug auf die Mitochondrialtherapie aktiv werden sollte. Wie weit jedoch die Floxschäden und die Individuelle Last eines einzelnen durch gewisse Stoffwechseloptimierungen verbessert werden können, liegt an zig Effekten die man nie beurteilen kann.
Stell dir doch mal vor, das du gerade schön an der Schwelle bist trügerisch Symptomfrei quasi im gelben Mito DNA Bereich. Dann fängst dir was neues an Krankheit ein oder du bist meltal belastet weil dein Kind krank ist, was dein Mitospiegel wieder enorm nach unten reaktiviert. Das musst nicht mal merken kann auch alles unterschwellig umweltbedingt ablaufen, das nennt sich Leben. Auch steht bei Michalak in den Studien selbst drin Nerven- und Muskelzellen können teils nicht mehr 1:1 heilen aufgrund der geringen Zellteilungsrate...Es kommt auf soviel an zudem Alter / Vor- Nacherkrankungen / Tägliche Umweltfaktoren man kann im Leben nie alles beeinflussen. Ich möchte + empfehle genau wie du, das jeder Flox gleich mal eine konsequente NEM und richtige Verhaltensstrategie umsetzt unsere Empfehlungen sind da schon sehr tiefgründig und ausgereift. Leider werden die wenigsten das so umfangreich und konsequent tun, es sei denn sie sind aufgrund ihrer Situation gezwungen dazu. Allerdings erst später merkt man wo man wirklich steht meist erst nach 12 - 24 Monaten später. Alle die vorher schon was sagen und hier kundtun sind für mich erfahrungsgemäß unseriös oder nicht so massiv betroffen. Vorher kann nämlich immer noch einer oben drauf kommen (ich würde hier von Floxbedingter Karenzzeit sprechen). Ich kenne in den FB Gruppen genug die haben etwa nach 12 Monaten wie ich einen Rückfall gehabt. Ich vermute das es bei mir das Betriebsfest war, da hier Abweichungen zum sonstigen Verhalten bei mir waren. Aber ich weiß das nicht das ging ja nicht schlagartig, sondern hatte sich dann durch verminderte Steh- / Gehfähigkeit mit erneutem Gehilfenzwang mit Krücken wieder aufgeschauckelt. Auch hatte ich damals Angst als Verstärker weil es nach 12 Monaten nochmal so aus heitererem Himmel schlagartig rückwärts ging. Meine A-Sehnen waren damals zu dem Zeitpunkt schön dick geschwollen. Als ich dann eine Therapie in einem Rehazentrum machte setzte ich erstmals erfolgreich Stoßwelle ganz gering dosiert ein. Das half zumindest langsam die Schwellungen abzubauen und so das ich wieder ohne Krücken laufen konnte. Trotzdem ich habe heute nach 3 Jahren insbesondere noch bei den A-Sehnen massive Einschränkungen im Alltag. Natürlich gibt's auch noch weitere Symptome bei mir und auch geringfügig belastungsabhängige Schübe. Nix ist wie vorher auch nach 3 Jahren und einem strikt geänderten Lebenswandel. Ich behaupte mal selbst die meisten Krebspatienten machen nicht soviel Aufwand wie ich um Vorwärts zu kommen.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7276

Beitragvon Rosanna Garten » 17.09.2018, 21:16

:text-goodpost:
Danke Schorsch.

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7434

Beitragvon Krabiwi » 29.09.2018, 20:00

Hallo Schorsch,

"ich finde es interessant wie du gewisse Aspekte einfach mal so mutmaßt"

Welche Aspekte mutmaße ich, bitte nennen damit ich auf diese Aspekte en Detail eingehen kann.

"und sie für dich und deine Weltsicht von Flox ohne"

Welche Weltsicht? Alle meine Ansichten sind theoretisch und empirisch soweit wie möglich fundiert, außerdem sind wir uns großteils einig.

"JA ganz richtig an einem einzigen Tag ca. 12 Monate Postflox: Unserem Betriebsfest. "

Schorsch, ich weiss dass du das konsequent durchgezogen hast und dass es dich initial sehr schwer erwischt hat. Aber der obige Satz zeigt dass du das Thema Zucker immer noch unterschätzt. Ja "ein einziger Tag" genügt völlig um die antioxidative Zellkapazität aufzubrauchen.
Glucose erzeugt oxidativen Zellstress, daher reicht ein Tag mit einer einzigen Zuckerbombe u.U. völlig aus, dass die Antioxidantien in den ganzen geschwächten Floxzellen aufgebraucht werden und sich die Mitos ihre mDNA wieder gegenseitig zu Klump schießen. Genau wie "ein einziger" Tag Ausdauersport genügt oder eine einzige Tablette FC's an "einem einzigen" Tag.

Ich will dich auch nicht belehren, denn das weißt du selbst, ich finde es aber kontraproduktive die Gefahr des Zuckers zu verharmlosen, ja NUR ein Tag, ja nur eine Zuckerbombe können u.U. völlig genügen um einen Rückfall zu verursachen, eben weil Zucker genau wie Sport und FC's den oxidativen Zellstress erhöht.

"Dann würdest du etwas differenziertere zurückhaltendere Behauptungen aufstellen. "

Dann sag mir bitte wovon die Schübe kommen wenn nicht von oxidativem Stress aufgrund von Glucose, Sport, Überlastung oder Medikamenten/Umweltgiften. Was ist die große ominöse Unbekannte die ich nicht sehe und die zwischen Monat 9-12 oder später wie ein Zeitzünder zwangsläufig zum Rückfall führt?

""Du solltest mal deine eigenen Erfahrungen und deinen eigenen Flox-Status vergessen und mit richtig kaputt Gefloxten erwerbsgeminderten persönlich in Kontakt treten, anstelle nur Theorie und Studienanalysen."

Ich will gar nicht wissen wie viele Gefloxte sich täglich mit Reis, Nudeln, Weißbrot, Weizenprodukte, Kartoffeln und Süßspeisen vollstopfen und sich wundern dass es nicht besser sondern schlechter wird. Ich würde wetten dass viele massive Fehler machen. Der eine isst seine 200g Weißbrot täglich weil er sich denkt, das kann nicht schlimm sein, ist ja "nur" Weißbrot oder "nur" eine Zuckerschnecke, ach "nur" der eine Donut, oder "nur" die zwei Bananen oder "nur" die halbe Tafel Schokolade oder das "Müsli ist doch so gesund" obwohl die meisten Müsli einen Zuckeranteil von 20-40% haben und damit pures Mitogift sind. Oder "nur" die eine Portion Eiscreme oder Torte, wenn die antioxidativen Schutzsysteme wieder stark genug sind kann man es sicherlich verkraften, aber man weiße es vorher nicht und falls nicht riskiert man einen starken Rückfall der einem um Monate oder gar Jahre zurückwirft. Das muss man sich ins Bewusstsein rufen und darf man nicht unterschätzen.

Die floxinduzierte Mitochondriopathie ist keine Konstante die sich ausschließlich in den ersten paar Tagen entscheidet sondern verläuft dynamisch. Z.B. wenn ich mir ab heute jeden Tag einen Liter Cola gönnen würde, würde ich mir meine Mitos wieder selbst zerlegen als wie wenn ich mir nochmal eine Avelox einwerfen würde.

"Aber ich kenne genug Floxis, die das nicht wieder zum vorherigen Leben zurückbringt."

Klar kann es initial sehr schwere und damit irreversible Organschäden geben das haben wir ja nun oft durchgekaut, aber selbst dann ist eine antioxidative Therapie sinnvoll um die Mito-Schäden nicht noch weiter zu verschlimmern.


" Die dann so darzustellen als würden sie es nicht richtig machen oder zu behaupten Sie hätten es von Anfang an nicht richtig gemacht ist falsch und klingt absolut arrogant."

Schorsch, war die einmalige Zuckerbombe auf der Feier nun ein Fehler oder nicht? Eben, da gibt es nichts zu diskutieren.
Niemand wird gerne auf eigene Fehler hingewiesen aber gerade deswegen werden die Fehler dann wiederholt. Du hast zu 99% alles richtig gemacht, 1% Nachlässigkeit und Bumm. Das zeigt doch nur abermals wie pervers die FC-Pathogenese ist und wie wichtig daher absolute und langfristige Disziplin ist.

Wenn meine fundierten Ratschläge von dir als Arroganz gewertet werden werde ich dies künftig unterlassen und mein Engagement einstellen, ich mache das hier ehrenamtlich und aus freien Stücken während ich mir als Naturheilpraktiker eine goldene Nase verdienen könnte.

Es ist wichtig die individuellen Therapieansätze der Betroffenen zu analysieren und mögliche Schwachstellen oder gar Fehler aufzuzeigen. Dass selbst Experten wie du Fehler gemacht haben zeigt ja wie schwierig eine solide Therapie ist, was glaubst du wie viele Fehler einer macht der nur ein Bruchteil deiner Kompetenz hat? Eben.

Wie gesagt es geht hier um die Sache, wenn du Hilfesuchenden vermitteln möchtest dass "nur" einmalige Zuckerbomben an einem einzigen Tag kein Problem sei, gefährdest du diese.


"Stell dir doch mal vor, das du gerade schön an der Schwelle bist trügerisch Symptomfrei quasi im gelben Mito DNA Bereich. Dann fängst dir was neues an Krankheit ein oder du bist meltal belastet weil dein Kind krank ist, was dein Mitospiegel wieder enorm nach unten reaktiviert."

Klar, aber Krankheit und Schicksalsschläge sind höhere Gewalt auf die man kaum Einfluss hat. Ernährungsfehler dagegen sind vermeidbar.


" Auch steht bei Michalak in den Studien selbst drin Nerven- und Muskelzellen können teils nicht mehr 1:1 heilen "".Es kommt auf soviel an zudem Alter / Vor- Nacherkrankungen / Tägliche Umweltfaktoren man kann im Leben nie alles beeinflussen."

Schorsch, wem erzählst du das. Nicht nur teils, eine Nerven-/Muskelzelle die in die Apoptose geht ist auf Lebenszeit verloren, bzgl. dem Muskelschwund haben wir wohl Glück, dass der Körper erst die Muskelfasern ausdünnt um die eigentlichen Myozyten zu entlasten und am Leben zu halten. Ohne bleibende Schäden kommt keiner raus, die Frage ist lediglich wie groß und spürbar diese Schäden am Ende sind.

"Allerdings erst später merkt man wo man wirklich steht meist erst nach 12 - 24 Monaten später. "

Das sehe ich aufgrund der Empirik anders, alles aber auch wirklich alles deutet daraufhin, dass diese verschlechternden Schübe eine Folge von oxidativem Stress sind und zwar immer wieder aus den üblichen Gründen:

1. oxidative kohlenhydratreiche Ernährung, insbesondere Zucker
2. sportliche Überlastung
3. Medikamente, Umweltgifte und Re-Flox
4. allgemeiner Arbeits- und Alltagsstress sowie Überlastung

Floxi hatte nun leider jüngst ebenfalls einen Schub mit neuen Symptomen im Bereich Muskeln und Sehnen, auch hier bei genauerer Betrachtung Therapiefehler bzgl. Ernährung und Überlastung.

"Ich kenne in den FB Gruppen genug die haben etwa nach 12 Monaten wie ich einen Rückfall gehabt."

Ich vermute dass Nachlässigkeit wegen nachlassenden Beschwerden eine wesentliche Rolle spielen, ich merke das bei mir gerade selbst, man vergisst bzw. verdrängt sehr schnell dass man quasi halbtot im Rollstuhl saß. Da wird dann wieder Sport getrieben, Zucker gegessen und ein ganztägiger Stadtbummel gemacht. Seit August klappt es bei mir wieder auch mit Sex, könnte ein Fehler sein, wer weiß.

Viele Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7435

Beitragvon Levoflox26 » 29.09.2018, 20:23

Hallo Krabiwi,
ich möchte dich etwas fragen, aus reinem Allgemeininteresse. Die Menschheit ernährt sich seit Jahrhunderten von Kohlenhydraten, zeitweise sogar unterstützt durch die DGE oder der amerikanischen Gesundheitsbehörden, mit ihren Low Fat Kampagnen. Kohlenhydrate einzusparen kam ja eigentlich erst durch Strunz, Atkins und Co. ins Gespräch, um auf diese Weise abzunehmen. Dann berichteten auch die ersten Ärzte von den Vorteilen einer KH armen/freien Ernährung und holten das böse, böse Fett aus der dunklen Ecke, in die man es zuvor abgeschoben hatte. Was ich fragen möchte: wie sieht es denn mit den Menschen aus, die keinen Flox Schaden haben. KLar, Übergewicht und weitere Zivilisationskrankheiten, sind gewiss eine Auswirkung zu vieler KH. Aber es gibt ja trotzdem auch vollkommen gesunde, normal gewichtige Menschen die nicht auf Zucker und Weißmehl verzichten. Sind deren Mitos ebenso geschädigt wie unsere? Weißt du das? Würde mich interessieren.
Merci.
Liebe Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7437

Beitragvon Krabiwi » 29.09.2018, 20:55

Hallo Levoflox,

ja der Mensch ernährt sich eben erst seit ein paar Jahrhunderten, also mit beginn der Landwirtschaft, von Kohlenhydraten. Während der ganzen millionenjährigen Evolution davor konnte er das gar nicht.


" zeitweise sogar unterstützt durch die DGE oder der amerikanischen Gesundheitsbehörden, mit ihren Low Fat Kampagnen. "
Meines Wissens basiert dieser "KH sind die wichtigste Energieform" auf einer systematisch grob fehlerhaften Studie die gerade die letzten Jahre immer mehr zerpflückt wird.

Es ist ja auch logisch, wann konnte der Mensch vor der Landwirtschaft groß KH essen? Außer Obst im Sommer war da nicht viel mit Kohlenhydraten. Lagern ließ sich Obst im Gegensatz zu Nüssen und Samen für die kalte Jahreszeit auch nicht, ketogene Ernährung ließ sich somit im Herbst und Winter gar nicht vermeiden.

" wie sieht es denn mit den Menschen aus, die keinen Flox Schaden haben. Klar, Übergewicht und weitere Zivilisationskrankheiten, sind gewiss eine Auswirkung zu vieler KH. Aber es gibt ja trotzdem auch vollkommen gesunde, normal gewichtige Menschen die nicht auf Zucker und Weißmehl verzichten. "

Die Dosis macht das Gift, KH und Zucker in Maßen sind kein Problem solange die individuellen antioxidativen Kapazitäten der Enzyme SOD, KAT und GPx ausreichen. Die Empfehlung der WHO liegt bei max. 30 g Zucker pro Tag, das entspricht einem 100g Stück Kuchen oder 300ml Cola, ist also sehr schnell erreicht.

Die Empfehlung greift aber zu kurz, da Kohlenhydrate generell aus Glucose bestehen und Weizenmehl einen Glyx von 85 hat, also nicht viel weniger als Glucose mit 100.

"Sind deren Mitos ebenso geschädigt wie unsere? Weißt du das? Würde mich interessieren."

Hoher Kohlenhydratkonsum schädigt sukzessive die Mitochondrien und führt daher je nach Dosis und antioxidativer Kapazität früher oder später zu sekundären Mitochondriopathien. Dies kann durchaus zu einer chronischen Müdigkeitssyndrom und anderen Floxsymptomen führen. Kuklinski führt die ganzen Symptome auf und diese sind meist eine Folge von hohem KH-Konsum.

Somit ist auch (noch) gesunden Menschen zu empfehlen KH, vor allem Zucker zu reduzieren bevor sie davon krank werden, gerade mit steigendem Alter wenn die antioxidative Kapazität abnimmt.

Viele Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7444

Beitragvon Kisser » 30.09.2018, 11:47

@Krabiwi:

Hallo Krabiwi, bzgl. ketogener bzw. Kohlenhydratarmer Ernährung hätte ich eine Frage.
Bin jetzt in der 11.Woche postflox und mir geht es aktuell recht gut... einzig die Muskeln sind noch weg und ich habe wenig Kraft in Beinen und Armen.
Kann ich, wenn es mir besser geht wieder mehr KH essen, wenn ich einen Tag in der Woche z.B. komplett faste oder täglich 8:16 faste?

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die ketogene Ernährung in der Hauptsache etwas mit der Mitochondriopathie zu tun..
Meine Energie ist mittlerweile wieder da und ich kann meinen Alltag problemlos bewältigen.

Über einen Tipp würde ich mich freuen- Danke!

Gruss
Kisser
Gefloxt im Juli 2018 - Norfloxacin 400 7 Tabletten

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Schorsch
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7583

Beitragvon Schorsch » 08.10.2018, 20:05

Hey Krabiwi,

du nervst mich mit deinen stetigen Unterstellungen. Ich verharmlose weder Zucker noch sonst was und sehe auch in keiner Weise das ich hier irgendwem erzähle das er ruhig Zucker futtern kann + sollte. Gerade Neugefloxten nicht, wenn du dir das Flox 1x1 anschaust, wird es dir ggf. auch klar. Ich habe es auch satt alles sinnlos mit dir hier öffentlich zu diskutieren, nicht weil ich deine Argumente scheue. Nein, weil ich es schon mehrfach als sinnlos hin und her getipsel und aneinander vorbei diskutiere bemerkt habe.

Du bekommst es nicht mal hin mit mir zu telefonieren und einen richtigen Austausch an Infos zu schaffen aber kannst einem hier aufwendig viel Worte im Mund rum drehen und dich analytisch austoben. Nutz doch besser mal deinen Scharfsinn und lass uns gemeinsam ein offizielles Schreiben formulieren, was die Entscheidungen des PRAC die FC absolut weiter verharmlosen wachrüttelt. Hier ist derzeit sinnvolle Arbeit zu leisten. Wir können uns es nicht erlauben, wie in den diversen FB-Gruppen uns nur mit unseren Theorien und Zankereien intern zu beschäftigen, während big Pharma uns schön weiter zumüllt.
Ich will daher gar nicht weiter Energie und Zeit verschwenden, ich habe gesagt was ich denke und damit langt es nun auch. Übriegens kann ich seit Monaten schon wieder ordentlich Zucker futtern ohne ein Rückfall zu haben. Mache das halt trotzdem nicht und fahre mein Konzept aber wie passt das denn in deine Theorie ?

Mein Probleme des Bewegungsapparates sind dauerhaft und einfach nur stagnierend vorhanden. Meine LWS wird aufgrund der geringen Bewegungsoptionen und Belastbarkeit ein stetig größer werdendes Problem für mich. Ich denke darüber nach im neuen Jahr meine Arbeitszeit privat zu reduzieren, um mich noch forcierter auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Das viele sitzen ist Gift für mich und den Rücken, obwohl ich hier Igelball und Faszienrolle sowie alles was geht gescheit auch im Büro einsetze. Das ganze existiert 3 Jahre später Postflox trotz aller Strategien. Die NEM und Verhaltens + Ernährungsregeln helfen deutlich aber es reicht mir nicht. Ich sehe die sekundäre Mitopathie ebenso wie du und du hast auch 100 % Recht mit deinen Postings.

Dein Vorschlag mit der Verweisung zu den lokalen Mito-Experten halte ich auch für sinnvoll. Aber es ist fraglich, ob die eine durchweg gleiche sinnvolle Stategie wie z.B. Kuklinski haben und ob die diese Anwenden und Flox verstehen. Ich für mich hatte damals auch das bestreben zu einem Mitoexperte zu gehen. Bei mir um die Ecke war einer. Eine Gefloxte die ich kannte war da vorort. Ich bekam das Therapiekonzept von ihr und hatte draufhin kein Bock hier Geld zu investieren, da ich es eh schon besser wußte und umsetzte. Wer sich an unsere Spielregeln hält und da haben wir 100 % Deckungsgleichheit wird sicherlich vorwärts kommen. (Ich warne im Gegensatz zu dir nur vor ruckartigen Dosen der orthomolekular-Mittel, insbesondere Gluthation, besser ist es stets alles locker anzutesten. Das kann natürlich auch per abgeschwächter Infusion geschehen, ist aber praktisch günstiger und besser eigenständig durch Kapseln machbar) . Wie weit jeder wieder fir wird ist halt individuell und komplexer abhängig und kann sicher nicht nur auf einmaligen Zucker oder Shrimps zurückgeführt werden. Da ist mehr dahinter auch sind die Mitoschäden ja nur ein Teil des FC Problems (GABA + Kollagen etc. wurden bereits genannt). Es könnte auch weiteres zutreffen was bislang unerforscht ist...

Wichtig derzeit ist:
Was machen wir bezüglich der PRAC Entscheidung ? Unserer Therapiekonzepte sind meiner Meinung nach sehr gut, zumindest für die die sie sich durchlesen + effizient umsetzen.
Egal wie sehr wir die auch abspecken / vereinfachen, es bleibt komplex daher muss auch jeder Betroffene etwas mehr Engagement aufbringen wenn er gesunden will. Im LTS Levaquin Tendonitis Solution ist die abgespeckte Basis Therapie übriegens (Magnesium + Vit D).

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#7700

Beitragvon Krabiwi » 14.10.2018, 17:04

Hallo Schorsch,

stimme dir generell zu, daher nur ganz kurz, dann können wir das gerne abschließen.

"Übriegens kann ich seit Monaten schon wieder ordentlich Zucker futtern ohne ein Rückfall zu haben. Mache das halt trotzdem nicht und fahre mein Konzept aber wie passt das denn in deine Theorie ?"

Das passt wie folgt in die Theorie der sekundären Mitochondriopathie, du bist immerhin nun bereits 3 Jahre post flox und natürlich sind auch die Mitos, somit die Zellen und antioxidativen Kapazitäten wieder etwas stärker. Außerdem macht die Dosis das Gift, über Nüsse und Gemüse etc hab ich pro Tag auch 5-10g Glucose. Aber ich würde wetten, dass wenn ich mir ab heute jeden Tag eine Flasche Limonade und somit 100g Saccharose reinziehen würde, ich innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen einen Schub erleiden würde.

Wie gesagt, selbst bei gesunden Menschen zerlegt übermäßig Glucose die mDNA und führt mit der Zeit zu dem was FC's über Nacht anrichten.


"Dein Vorschlag mit der Verweisung zu den lokalen Mito-Experten halte ich auch für sinnvoll. Aber es ist fraglich, ob die eine durchweg gleiche sinnvolle Stategie wie z.B. Kuklinski haben und ob die diese Anwenden und Flox verstehen"

Deswegen ist Feedback sehr wichtig, wenn jemand bei einem Mito-Arzt war sollte er seine Erfahrung hier teilen. Dann kann man gleich einschätzen ob der Experte etwas taugt oder nicht und die Spreu vom Weizen trennen. Wer versteht was im Forum steht und sich reinhängt braucht auch keinen Mito-Arzt, es geht mehr um eine persönliche und individuelle Betreuung und Führung.


"(Ich warne im Gegensatz zu dir nur vor ruckartigen Dosen der orthomolekular-Mittel, insbesondere Gluthation, besser ist es stets alles locker anzutesten. Das kann natürlich auch per abgeschwächter Infusion geschehen, ist aber praktisch günstiger und besser eigenständig durch Kapseln machbar) . "

In wie fern 300 mg GSH i.V. ruckartig ist, lässt sich streiten. Aber ja Acetyl-GSH ist die einfachste und günstigste Alternative, damit kann man auch beginnen ohne erst einen Arzt zu finden.


"Wie weit jeder wieder fir wird ist halt individuell und komplexer abhängig und kann sicher nicht nur auf einmaligen Zucker oder Shrimps zurückgeführt werden. Da ist mehr dahinter auch sind die Mitoschäden ja nur ein Teil des FC Problems (GABA + Kollagen etc. wurden bereits genannt). Es könnte auch weiteres zutreffen was bislang unerforscht ist..."

Möglich dass es noch andere Effekte gibt, aber wenig relevant da es keine Beweise oder stichhaltige Indizien dafür gibt, Stand heute lässt sich alles, aber auch wirklich jedes Symptom sowie Schübe und Rückfälle mit der Mitochondriopathie erklären welche noch dazu wasserdicht mittels Studien belegt ist.

Selbst die GABA Komplexierung scheint nur ein initiales Problem zu sein, später dagegen überwiegend ein Mitoproblem, einiges deutet daraufhin dass die FC-Moleküle recht schnell vom Körper ausgeleitet werden. Eine energetisch schwache Hirnzellen produziert folglich auch das GABA-Protein nur gehemmt. Ob ein GABA nun von einem FC-Moleküle komplexiert wird und daher seine Funktion nicht ausüben kann oder wegen ATP-Mangel einfach nicht mehr genug GABA im Gehirn produziert wird, sollte im Ergebnis aufs Selbe rauskommen.

Bzgl. Kollagen ist es möglich, dass Stahlmann's Theorie von den gestörten Integrinen ein weiterer, hauptsächlich initialer, Faktor ist. Aber auch hier - das langfristige und dynamische Problem sind die Mitochondrien, von denen Kollagenzellen nur wenige besitzen was diese anfällig dafür macht, dass die mDNA-Kopienzahl der Sehnenzellen schnell dahin sind.

Was mich interessieren würde ob irgendwelche Toxine in den Füßen gelagert werden, da es ja bei manchen zu Schwellungen der Extremitäten kommt. Das ist mein größtes Fragezeichen.


"Egal wie sehr wir die auch abspecken / vereinfachen, es bleibt komplex daher muss auch jeder Betroffene etwas mehr Engagement aufbringen wenn er gesunden will. "
Es ist einfach zu komplex für die meisten und wenn jemand überfordert ist, schaltet er ab und tut gar nichts oder wurstelt auf gut Glück rum.
Das ist das was Hr. Dr. Pieper adressierte.

Viele Grüße
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#8052

Beitragvon Krabiwi » 01.11.2018, 14:30

Mal anders rum. Das Gegenstück zu Floxiehope mit einer Sammlung von Fällen mit chronischen Schäden:

https://fqwallofpain.com

Wenn man hier quer liest, fällt direkt auf, dass viele nicht wussten was sie traf und somit auch keine Maßnahmen wie die äußerst wichtige Ernährungsumstellung einleiten konnten. Bei denen die wussten, dass es das AB war liest man auch oft nichts über Maßnahmen, daher kann man davon ausgehen, dass nichts unternommen wurde.

Auffällig ist bei diesem äußerst schweren Fall, dass er zwar offensichtlich volles NEM Programm fuhr, aber Aussagen zur Ernährungsumstellung sucht man vergebens:

http://www.ciproispoison.com/1_4_Blog.html

Summa summarum gibt es online sicherlich weit über 200 Berichte die man analysieren könnte um Muster zu erkennen.
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15239

Beitragvon Alfonss » 04.09.2019, 12:15

Bader hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob` s jemandem hilft, schreib s aber trotzdem.
Ich hab im Dezember 2015 2 Packungen Levofloxacin verschrieben bekommen und auch eingenommen,
d.h. 20 Tabletten über drei Wochen.
Meine Geschichte mit den Beschwerden hab ich ja schon beschrieben.
Heute, über zweieinhalb Jahre spater, geht s mir gesundheitlich wieder sehr gut, nur noch leichte Beschwerden
an den Ellbogen-und Hüftgelenken. Diese Stellen bearbeite ich seit einem halben Jahr mehrmals täglich unter starkem
Druck mit der Daumenkuppe und hab den Eindruck, dass auch hier Besserung eintritt.
Will damit sagen, dass auch Levofloxacin-Geschädigte berechtigte Hoffnung auf Genesung haben können.
Schöne Grüße
Bader

Hallo Bader ich hätte eine Frage, ernährst du dich nach dem es dir wieder sehr gut mit Kohlenhydrate oder ist es tabu?

Bader
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15248

Beitragvon Bader » 04.09.2019, 15:32

Hallo Alfonss,

ich esse und trinke wieder alles, was mir schmeckt. Dazu gehören u.a. Bier, Pommes, Backwaren, Nudeln, Pizza usw.
UND auch Süssigkeiten( Guatl, wie wir Bayern des nennen... ;) ) wie Gummibären und dergleichen.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich diese Sachen nicht mehr in dem Maße wie früher konsumiere.
Insgesamt bin ich schon ernährungsbewusster geworden. Aber essen tu ich alles was mir schmeckt und hab auch
keinerlei Probleme damit.
Schöne Grüße
Bader

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15265

Beitragvon Karlken » 05.09.2019, 19:03

Hallo Bader

Schön mal wieder von dir zu hören.
Wie ist dein Allgemeinzustand mittlerweile?
Wäre klasse von dir nach ca.4 Jahren Levo ? mal ein Update zu lesen.

m.f.G.
Karlken

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15266

Beitragvon BarbH » 05.09.2019, 19:55

Hallo,
wie sieht es denn mit Fällen aus, die mit der Psyche Probleme hatten (Depression, Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Lustlosigkeit irgendwas zu machen)?
Hat sich das auch bei jemanden wieder richtig gut gebessert, dass man sich einfach wieder fröhlicher fühlte?

Liebe Grüße
Barbara

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15284

Beitragvon Alfonss » 06.09.2019, 09:34

Hallo ich hätte da eine Frage im Bezug auf flox, ich war vor flox wegen meinem Sport auf testosteron 250 die woche und wurde gefloxt, momentan versuche ich rauszufinden ob es es besser ist es abzusetzen oder schließlich in einer niedrigen Dosierung weiter zu nehmen, absetzen wäre noch zusätzliche Belastung gerade jetzt allein wegen dem immunsystem und dem hormonellen Teil und die Leber würde ich auch belasten wegen den absetzmittel anders wiederum ist es wenn ich nicht a setze eine Belastung für das Herz, aber dafür hat der Körper bessere Regeneration Fähigkeiten der Muskeln im Alltag, es ist verdammt schwer zu entscheiden, kennt sich da wer genauer aus?

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15289

Beitragvon Idgie » 06.09.2019, 10:37

BarbH hat geschrieben:Hallo,
wie sieht es denn mit Fällen aus, die mit der Psyche Probleme hatten (Depression, Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Lustlosigkeit irgendwas zu machen)?
Hat sich das auch bei jemanden wieder richtig gut gebessert, dass man sich einfach wieder fröhlicher fühlte?


Hallo Barbara,

ja, bei mir hat sich das gut gebessert - ich habe inzwischen, 2 Jahre postflox, psychisch so gut wie keine Probleme mehr.

LG Idgie
Einnahme Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15291

Beitragvon BarbH » 06.09.2019, 12:39

Liebe Idgie,
vielen Dank für diese schöne Antwort. Das gibt mir echt Hoffnung. Im Moment habe ich das Gefühl, es kommt die exakte Wiederholung vom letzten Jahr. Alles, aber auch wirklich alles habe ich wieder. Der einzige Unterschied ist die mildere Form.
Ich hoffe ehrlich, es ist nur ein vorübergehendes Aufflackern durch meine hohe Vitamin D-Dosis letzte Woche. Heute habe ich zum ersten Mal wieder richtig Angst, dass das nie mehr aufhört.
Jetzt kommen auch noch Sehstörungen in Form von starkem Augenflimmern, Gesichtsfeldeinschränkung während dieser Anfälle und Migräne dazu. Die zweite Nacht hatte ich nun auch, dass ich wieder durch Bluthochdruck (wenn auch noch im Rahmen und nicht mehr am "Herzinfarkt") wach geworden bin. Ich habe solche Hinterkopfschmerzen bekommen, dass ich langsam zu resignieren anfange.
Mir fällt es immer schwerer daran zu glauben, dass jeder sagt, es wird besser nach 1 Jahr. Bei mir ist nach 1 Jahr alles wieder da, sogar Sachen, die schon vorbei waren.
Dann hoffe ich mal auf das kommende 2. Jahr.
Vielen lieben Dank
Barbara

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15293

Beitragvon freddy8304 » 06.09.2019, 14:45

Ich kann dir nachfühlen barbh, mir gehts nach einer knappen woche wos ok war auch wieder beschissen, man soll die hoffnung nicht aufgeben, ich hab keine mehr

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15303

Beitragvon NiewiederCipro » 07.09.2019, 08:20

Hallo BarbH,
ich bin auch wieder psychisch relativ fit 17 Monate postflox. Und ich war wirklich ganz schlimm dran psychisch. Kämpfe momentan eigentlich "nur" noch gegen die aggressiven Zwangsgedanken. Ängste, Suizidgedanken, Panik ohne Ende - alles weg bzw. flackert es sehr selten nochmal auf. Dafür bin ich echt dankbar.

Es wird sich mit Sicherheit noch viel verbessern bei Dir. Davon gehe ich fest aus :greetings-waveyellow:

Liebe Grüße von Pia
Ciprofloxacin 7 Tage im März 2018,
danach noch 3 Tage intravenös erhalten :confusion-shrug:

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15305

Beitragvon Levoflox26 » 07.09.2019, 09:11

Hallo Barbara,

Jetzt kommen auch noch Sehstörungen in Form von starkem Augenflimmern, Gesichtsfeldeinschränkung während dieser Anfälle und Migräne dazu.


Die Sehstörungen könnten eine Migräne Aura sein. Ich hatte das vor Flox so ca. 1xMonat. Hat sich in bunten Zickzack Linien geäußert, die in einem Augenwinkel anfingen und sich dann innerhalb Minuten über das gesamte Sehfeld ausgebreitet haben und dann im anderen Augenwinkel wieder verschwanden. Schwer zu erklären. Kopfschmerzen bekam ich im Anschluss allerdings nicht. Der Neurologe meinte, es könne sich um Augenmigräne handeln. Erst jetzt, da du das schreibst, fällt mir auf, dass ich das sehr lange nicht mehr hatte. Hab gerade ein wenig gegoogelt. Ein möglicher Auslöser der Augenmigräne kann Magnesiummangel sein. Eventuell bekome ich das nun nicht mehr, weil ich so viel Mg substituiere?
Gibt aber auch genug andere Auslöser wie Stress, zu wenig Schlaf etc. Bei dir könnte es vielleicht auch eine Migräne mit Aura sein, wenn du im Anschluss Kopfschmerzen bekommst. Muss also nicht zwangsläufig Symptom eines Flox Schubes sein.

Schönes Wochenende allen.
lg uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15327

Beitragvon Krabiwi » 08.09.2019, 18:26

BarbH hat geschrieben:Hallo,
wie sieht es denn mit Fällen aus, die mit der Psyche Probleme hatten (Depression, Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Lustlosigkeit irgendwas zu machen)?
Hat sich das auch bei jemanden wieder richtig gut gebessert, dass man sich einfach wieder fröhlicher fühlte?

Liebe Grüße
Barbara


Laut Floxreport gab es nach 5 Jahren bei den betrachteten rund 50 Fällen keine persistierenden psychischen Probleme mehr, auch nicht bei den schweren Fällen.

Die pessimistische Sicht und die Angst nie mehr Besserung zu erfahren ist Teil der depressiven Symptomatik, diese hatte ich auch in der akuten Phase wenn auch nicht so stark wie manch anderer. Die Prognose ist im psychischen somit gut wenn man vor Flox keine Depressionen hatte.

axqpihm.jpg
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15335

Beitragvon BarbH » 08.09.2019, 21:43

Vielen vielen Dank lieber Krabiwi,
das gibt echt Hoffnung. Ich hatte vor Flox noch nie unter Depressionen und Motivationslosigkeit gelitten, wie seit der Einnahme von Cipro.

Ich habe übrigens ein tolles Mittel gefunden, was mir inzwischen sehr hilft, wenn mein Psyche runter geht:
Sidea B12 Bio
Vegane Kautabletten
von Dr. Pandalis (der auch Cistus Incanus herstellt).
Diese Tabletten helfen mir mehr und besser, als die bisherigen B12-Tropfen und sind völlig ohne Nebenwirkungen.
https://www.pandalis.de/de/produkte/det ... tabletten/

Liebe Grüße
Barbara

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15517

Beitragvon Floxi » 16.09.2019, 09:32

Hallo,
ich gehörte ebenfalls zu den sehr hart psychisch Gefloxten. Dass ich diese Phase überlebt habe, verdanke ich eigentlich auch der Hoffnung, dass der ganze Wahnsinn auch mal ein Ende hat. Spätestens wenn der liebe Gott mich zu sich nimmt (und nicht durch meine eigene Hand) hat das ganze ein Ende.

Neben Halluzinationen, Panikattacken, Derealisation und Depersonalisation, Suizidgedanken, Depressionen waren die aggressiven Zwangsgedanken so das aller schlimmste was ich im Leben erfahren habe. Präflox kannte ich solche Symptome absolut nicht. Die körperlich bezogenen Symptome waren dafür im Vergleich ein Klacks. Nach der Akutphase im ersten Jahr folgte dann der massive Brainfog im 2. Jahr. Ich spürte regelrecht wieviele Neuronen Schaden angenommen haben.

Ich bin jetzt 2,5 Jahre raus und bin zu 95% wie präflox. Einen leichten Brainfog merke ich meist am Abend wenn ich übermüdet bin. Auch haben meine Augen einen irreversiblen Schaden angenommen, der mich jedoch sehtechnisch nur leicht beeinflusst.
Mein Zustand ist seit einem halben Jahr stabil mit stetiger Besserung. 100% wie präflox werde ich aufgrund der Augen niemals erreichen.

Ich weiss, dass ich grosses Glück gehabt habe und dass die relativ geringe Menge von 2,5gr Cipro (was natürlich nichts heissen muss, da einige schon mit 250mg gefloxt werden) nicht zuviel im Körper irreversibel zerstört haben.

In den ersten 1-2 Jahren glaubt man nie, dass es einem jemals wieder besser geht. Aber es gibt tatsächlich irgendwann mal den Punkt an dem es plötzlich von Woche zu Woche stetig besser wird.

Gute Besserung an alle
Ende April 2017
5 Tage 2x 250mg Ciprofloxacin

September 2014
Ciprofloxacin 250mg ( Dosierung nicht mehr bekannt)

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15569

Beitragvon Levoflox26 » 18.09.2019, 07:27

@Alfonss und @Maximus

Ich habe eure Beiträge nun unter Alfonss Geschichte verschoben. Ihr findet sie hier.

lg uschi
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15577

Beitragvon BarbH » 18.09.2019, 13:40

Vielen Dank, liebe Floxi,
Dein Bericht gibt auch so viel Hoffnung. Körperlich geht es mir wieder zu 90% sehr gut, aber was mir immer wieder zu schaffen macht, ist mein Absacken in der Psyche.
Ich stehe morgens auf - super gut drauf,
2 Stunden später (ohne, dass was vorgefallen ist) kriege ich wieder dieses Gefühl, dass alles nur sch.... ist. Meine Alltagsfreude ist weg. Ich kriege wieder Luftnot und muss alle 10 Minuten auf Toilette.
Dann nehme ich Vitamin B-12 und innerhalb einer viertel Stunde ist alles weg. Ich habe schlagartig gute Laune, mein Kopf ist wieder frei, kann mich über die Vögel im Vogelhaus erfreuen und fühle mich super gut.
Das hält dann ein paar Stunden an, bis es wieder von vorne anfängt und ich mich wieder mit B-12 rausholen kann.
Normal ist das alles nicht mehr.
Das Problem kommt verstärkt jetzt, seit ich Vitamin D, wegen meines festgestellten Mangels, in höherer Dosierung nehmen muss.
Bis 500 I.E. macht es mir nichts aus, aber das ist zu wenig und hat mich wieder ins Defizit gebracht.
20.000 I.E. haben mich umgehauen und mich für eine Woche zurückgeworfen,
jetzt versuche ich 1.000 I.E. .... da bin ich mit meiner Psyche an der Grenze des guten,
aber nachdem ich nach einer Woche mit 1.000 I.E. täglich, dann den Versuch gestartet habe, auf 1.500 I.E. zu erhöhen, reagiere ich wieder mit schlimmen Stimmungsschwankungen und bin ständig mit B-12 am gegensteuern.
Heute morgen wollte ich es mal ganz lassen... ging nicht. Ich musste wieder meine B-12 Tabletten nehmen, damit es mir wieder besser geht.

Kannst Du mir vielleicht einen Tipp geben, wie ich mehr Vitamin D in mich reinkriegen kann, ohne direkt wieder einen Schub zu kriegen?
Das einzige, was positiv bisher ist, seit ich das Vitamin D erhöht habe, habe ich kein Herz-/Pulsrasen mehr. Das hat sich alles toll beruhigt.

Liebe Grüße
Barbara

cf12
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15588

Beitragvon cf12 » 18.09.2019, 16:40

Hallo liebe Barbara,

wurden die Laborwerte, insbesondere Vitamin B12, noch einmal überprüft (siehe auch Link)? Bei einem Vitamin B12 Mangel wäre eine solche Reaktion des Körpers evtl. möglich und es sollte zuerst bis zum Zielwert aufgefüllt werden. Danach sollten auch die anderen Mängel an Mikronährstoffen in kleinen Schritten beseitgt werden (Reihenfolge: z.B. 1. Woche Vitamin B12, 2. Woche Elektrolyte/Spurenelemente, 3. Woche Vitamine/Aminosäuren, 4. Woche Omega3, Folgewochen Q10). Gute Besserung! :)

Viele liebe Grüße

cf12

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15597

Beitragvon BarbH » 18.09.2019, 18:34

Hallo cf12,
vielen Dank für den Hinweis. Ich habe nächste Woche Termin bei meiner Hausärztin und werde mal wegen einem erneuten B12-Test fragen.
Ich bin ja jetzt schon in der 7. Woche mit meinen ganzen Mitteln und bis zu dem Zeitpunkt, als ich Vitamin D erhöhen musste, ging es mir immer besser. Ich dachte schon, dass es dem Ende zugeht.
Aber seitdem ist der Wurm wieder drin.
Heute habe ich auch seit langem wieder Hautbrennen oben an den Schultern und an einem Fuß (aber lässt sich aushalten).
Das sind die Momente, wo ich wieder verzweifeln könnte und die Hoffnung verliere.
Ich schicke mal meinen Therapieplan mit, den ich, aufgrund meiner Blutergebnisse, bekommen habe.
Darauf habe ich anfangs auch gut reagiert, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob es nicht doch zu viel ist und ich mich überfordere, was sich dann wieder in einem schlechteren Allgemeinzustand ausdrückt.
Im Moment brauche ich wieder täglich Neurexan, damit ich nicht wieder ganz verzweifle, aber dieses hoch und runter macht mich fertig. Ich bin jetzt im 13. Monat postflox.

Liebe Grüße
Barbara
Nahrungsergänzungsmittel.jpg


An Vitamin D nehme ich täglich jetzt wieder 1000 I.E.
SAMe /Vitamin E und Zink - vertrage ich nicht.

cf12
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15604

Beitragvon cf12 » 18.09.2019, 21:41

Hallo liebe Barbara,

Vitamin B12 sollte auf jeden Fall überprüft werden. Wie nimmst Du die Tropfen ein? Der Körper nimmt Vitamin B12 häufig nicht in ausreichender Menge auf und die Tropfen sollten unter der Zunge langsam von der Mundschleimhaut aufgenommen werden (ich verwende hochdosierte Lutschtabletten oder Injektionen). Bei den Kassenärzten ist der untere Referenzwert für Vitamin B12 häufig viel zu niedrig und der Referenzbereich sollte von Dir in Absprache mit dem Mito-Mediziner korrigiert werden (siehe auch Tabelle der Laborwerte von Dr. Strunz).

SAMe ist problematisch (der Körper kann es bei ausreichender B12/Folat Versorgung selbst produzieren) und zu viel Vitamin E (Alpha Komponente) könnte auch mehr "schaden" als nutzen (ich substituiere Tocotrienol mit allen 8 Vitameren, 1 - 2 mal pro Jahr max. 6 Wochen). Wenn der Körper stark geschwächt ist, werden häufig größere Mengen Zink nicht vertragen (bei Bedarf später noch einmal versuchen). Du könntest vorläufig ein Mischpräparat mit geringerem Zinkgehalt substituieren, soweit möglich. Gute Besserung! :)

Viele liebe Grüße

cf12

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15607

Beitragvon BarbH » 18.09.2019, 23:46

Lieber cf12,
ich bin echt baff, wie gut Du das analysiert hast, denn das trifft ja alles zu.
Ich habe mir mal meine Werte angeschaut und die von Dr. Strunz und Du hast recht. Die Referenzwerte bei meiner Ärztin sind alle niedriger, als bei Dr. Strunz.
Bei meiner Ärztin war ich in allem im Normbereich - bei den Werten von Dr. Strunz habe ich Mangel bei Magnesium und B12, B9 (Folsäure). Ich habe direkt eine Tablette Folsäure genommen und im Moment fühle ich mich wieder gut.

Tocotrienol nehme ich auch und es tut mir absolut gut. Jedesmal, nach der Einnahme, fühle ich mich richtig fröhlich und voller Tatendrang. Vitamin E nehme ich nicht mehr, weil ich da wieder Stimmungsschwankungen bekomme.

Darf ich mal fragen, warum Du Tocotrienol nur kurmäßig für 6 Wochen nimmst?

Ich nehme es jetzt seit 7 Wochen und merke richtig, wenn ich es mal nicht genommen habe. Deswegen nehme ich es weiter und habe mir jetzt auch noch einmal eine neue Dose bestellt. Darf man das nicht über einen längeren Zeitraum nehmen?

Das Vitamin B nehme ich verschieden.
1x als B-Komplex (Tablette)
1x B12 als Tropfen unter die Zunge (aber hier habe ich das Gefühl, dass es mir am wenigsten was bringt)
1x B12 als Tablette (4 B12-Varianten incl. diesem Hydroxocobalamin)
und dann noch als Lutschtabletten von Dr. Pandalis (diese Tabletten helfen mir am besten und schnellsten)

Liebe Grüße
Barbara

cf12
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15609

Beitragvon cf12 » 19.09.2019, 00:24

Hallo liebe Barbara,

der Vitamin E Komplex (Tocotrienol) ist fettlöslich und wird im Körper gespeichert. Dr. Kuklinski empfielt deshalb die kurmäßige Substitution (max. 6 Wochen). Wenn die Packung aufgebraucht ist, pausiere ich immer einige Monate. Bei einem Vitamin E Mangel musst Du Tocotrienol evtl. länger substituieren und Du solltest die weitere Einnahme mit dem Mito-Mediziner absprechen.

Man muss es wahrscheinlich üben, wenn man Vitamin B12 unter die Zunge tropft und der Körper nimmt evtl. nicht genügend davon auf. Orale Vitamin B12 Tabletten sind fast "wirkungslos" (der Körper nimmt max. einige Mikrogramm auf) und in dem Vitamin B Komplex sind häufig auch nur "Spuren" von Vitamin B12 enthalten. Die hochdosierten Lutschtabletten werden wahrscheinlich am besten resorbiert und Du solltest sie am besten unter die Zunge legen. Viel Erfolg und gute Besserung! :)

Viele liebe Grüße und eine ruhige Nacht

cf12

graswurzeln
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15612

Beitragvon graswurzeln » 19.09.2019, 06:08

Hallo liebe Barbara,

Zur Resorption von B12 ist der “Intrinsic Factor“
nötig, der nicht bei allen Menschen vorhanden ist. Auf der sicheren Seite ist man mit B12-Spritzen. Das hat mir Dr. Pieper empfohlen. Ich spritze einmal die Woche. Wäre vielleicht mal einen Versuch wert bei dir, ob du damit besser klar kommst.
Liebe Grüße
graswurzel

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#15623

Beitragvon BarbH » 19.09.2019, 13:18

Liebe Graswurzeln,
ich dachte darüber auch schon nach, aber ich habe ehrlich Angst davor, denn ich hatte letztes Jahr dadurch einen höllischen Schub mit einer Depression, dass ich kurz davor stand, aus dem Fenster zu springen. Es war die Hölle und meine Ärztin war auch völlig erschrocken, wie ich auf die eine Spritze reagiert habe.

Ich wusste letztes Jahre noch nichts von Flox und Vitamin D-Mangel. Ich fühlte mich nur furchtbar schlecht, hatte Herzrasen, Depressions-Anzeichen und massive Stimmungsschwankungen. Ich konnte nicht mehr schlafen und hatte Heulkrämpfe. Zusätzlich konnte ich nichts essen und verlor immer mehr an Gewicht.

Daraufhin verordnete mir meine Hausärztin 8 Vitamin B12+B6-Spritzen.
Ich bekam dann 1 Spritze und ein paar Stunden später drehte ich fast durch. Mit dieser Reaktion hatte keiner gerechnet und meine Ärztin empfahl mir direkt, keine weitere Spritze mehr zu nehmen.

Ich las dann mal, das wäre durch B6 gekommen, da dieses Vitamin nicht für jeden verträglich ist, aber genau weiß ich nun nicht, ob ich dieses Risiko nochmal eingehen soll.

Ich überlege mir, ob ich es mal mit homöopathischen Ampullen versuche. Die müssten eigentlich verträglicher sein.
Homöopathisch gibt es sie in Ampullen von der Firma Heel und ich reagiere immer wieder sehr gut auf homöopathische Mittel. Mir hilft ja auch super Neurexan und ich brauche keine AD.
'
Heute war es übrigens wieder so:
Ich stand auf, kurze Zeit später ging meine Stimmung in den Keller.
Ich habe, nach meiner Liste, nochmal genau danach dann angefangen:
1 B12 Lutschtablette von Pandalis
danach 1 Tablette Folsäure
Etwas später dann Magnesium Citrat und Kalium

Während des Frühstücks dann 1 Kapsel Tocotrienol
und 8 Tropfen (800 I.E.) D3 mit 5 Tr. K2

Ich las jetzt, dass nicht jeder die K2 7-MK Tropfen verträgt und man dann auf die 4-MK zurückgreifen soll. Ich habe schon immer das Gefühl, dass mir die K2-Tropfen nicht so bekommen, aber ich finde nirgends K2-Tropfen in 4-MK. Deshalb habe ich jetzt die 7-MK-Tropfen nur die Hälfte eingenommen.

Zur Zeit geht es mir gut. Mal sehen, wie lange es anhält.

Nur mein weiteres Problem ist, dass ich scheinbar das Citrat auch nicht richtig vertrag. Sobald ich MG-Citrat einnehme, kriege ich ständig Schweißausbrüche.
Nehme ich anderes MG (von Tetesept aus dem Rewe) bleiben die Schweißausbrüche weg, aber da sind dann 1 Pille direkt 400/500mg und das soll ja auch minderwertiger sein.
Von Magnesium Malate bin ich im Krankenhaus mit extremen Bluthochdruck gelandet.

Ne, es macht keinen Spaß mehr.

Alfons

Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16367

Beitragvon Alfons » 16.10.2019, 11:22

Krabiwi hat geschrieben:Hallo zusammen,
Fakt ist, dass Cipro mit 3 Stunden, Levo mit 6 Stunden und Moxi mit 12 Stunden die längste Halbwertszeit besitzt, da Moxi generell nicht durch CYP450 entgiftet werden kann.


Hallo krawibi, da du dich so gut mit den Halbwertszeit der verschiedenen fluorchinolone auskennst, würde ich dich bitten das Prulifloxacin auch genau zu beschreiben, da ich das hatte.

LG Alfons

 ! Nachricht von: Levoflox26
Hallo Alfons,
ich habe dich nun schon mehrfach gebeten keine solch langen Zitate zu verwenden.
Deine Frage bezieht sich auf diesen einen Satz von Krabiwi und du zitierst den halben Thread. Das macht deinen Beitrag unnötig lang und erschwert ihn zu lesen. Ich habe das Zitat auf das Wesentliche gekürzt.
Wäre schön, wenn du das bitte in Zukunft berücksichtigen würdest.
Grüße uschi

Edit: mir fällt gerade auf, dass du zwei Accounts hier hast "Alfons" und "Alfonss"
Teilst du uns bitte mit, unter welchem du zukünftig schreiben willst. Solltest du den zweiten Account erstellt haben, weil du deine Zugangsdaten nicht mehr weißt, schreibe bitte eine PN an S.Heuer

Fee1970
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16371

Beitragvon Fee1970 » 16.10.2019, 16:33

Da dies der Threat der Hoffnung sein soll, melde ich mich mal wieder zurück. :violin:

Ich konnte jetzt wieder eine Arbeit aufnehmen. 4 Stunden täglich. Und muss dort sicher 8-10 mal 35 Stufen hoch und runter. Und freue mich wie ein Glücksschwein, dass ich das jetzt wieder schaffe. :animals-dogrun: Arbeite auch am PC, hab aber auch viel Bewegung. Da der Kopf nun auch wieder stabil ok ist, war das jetzt möglich.
Und das nach Flox vor 4 1/2 Jahren. Aber halt erst mit Therapiestart vor 1 1/2 Jahren. Hätte ich nur früher begonnen, früher gewusst, was mit mir passiert war. :angry-banghead:
Mittags muss ich mich zwar nochmal schlafen legen aber die richtig fiese, fast schmerzhafte Erschöpfung, ist weg. Ich musste noch etwas Eisen in meinem NEM Plan einbauen.
Ich bin nicht ganz schmerzfrei und schaffe auch nicht alles was ich tun möchte. Aber ich lebe wieder. Das rumvegetieren ist vorbei. So kann ich das Leben wieder akzeptieren. :dance:
So normale Sachen, wie nach 4 Stunden Arbeit nochmal einkaufen gehen sind wieder möglich. Ich mach das jetzt voller Dankbarkeit mit fettem Grinsen im Gesicht. :happy-jumpeveryone: Und muss immer drann denken, das war alles nicht mehr möglich.
Auch schlafe ich viel besser.

Doch möchte ich diese fiese Zeit mit einem Psychologen aufarbeiten. Ich bemerke, dass mich diese Erfahrung nervlich sehr belastet hat. Und noch tut.

Wegen meiner zusätzlich anderen Belastungen fiel meine Therapie ja etwas aufwendiger aus. Das wurde hier ja ausführlich hinterfragt und ausdiskutiert.

Ich habe den Eindruck, die NEMS reduzieren zu können. Aber das 16/8 Fasten und die NAD+ Sache zieh ich noch weiter durch. Vl auch für immer.

Aber das ist mir für all das, was ich jetzt wieder kann auf alle Fälle auch Wert. :twocents-mytwocents:

:text-thankyouyellow: für dieses Forum.

Liebe Grüße, Fee.

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16382

Beitragvon cf12 » 16.10.2019, 21:38

Hallo liebe Fee,

vielen herzlichen Dank für Deinen interessanten Bericht und es freut mich sehr, dass es Dir wieder besser geht. Weiter so! :dance:

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16384

Beitragvon Krabiwi » 16.10.2019, 21:48

Fee, schön zu lesen, dass es mit mitochondrialer Therapie stetig aufwärts geht. Weiterhin gute Genesung.

Alfons hat geschrieben:Hallo krawibi, da du dich so gut mit den Halbwertszeit der verschiedenen fluorchinolone auskennst, würde ich dich bitten das Prulifloxacin auch genau zu beschreiben, da ich das hatte.


Einfach googlen

Elimination half-life 7.7 to 8.9 hours

https://en.wikipedia.org/wiki/Prulifloxacin
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16404

Beitragvon Aurorafalter )( » 17.10.2019, 07:10

Hallo fee :grin: , das ist wunderbar. Auf einen tollen start ♡.

Ganz liebe Grüße,
Aurora

Alfonss
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Re: Hoffnung für Gefloxte - Berichte effektiver Therapien

#16414

Beitragvon Alfonss » 17.10.2019, 19:34

Ich behalte jetzt den Account und es tut mir leid wegen den langen Zitat LG Alfons

Hallo Alfonss,
habe deine Mail bekommen, alles okay. Statt der langen Zitate reicht auch ein @Name und 1-2 Sätze aus dem Zitat, auf die du dich beziehen möchtest. Falls du Probleme mit der Handhabung hast, kann ich dir das gerne per PN erklären.
Gruß Uschi


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