Fluorchinolone und Sehnenschäden – Fass ohne Boden?

spacerat
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Fluorchinolone und Sehnenschäden – Fass ohne Boden?

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Beitragvon spacerat » 23.01.2020, 13:30

Fluorchinolone und Sehnenschäden – Fass ohne Boden?

Wer diese Zeilen liest, weiß inzwischen vermutlich, dass sich Fluorchinolone vor allem als existenzbedrohende Allgemeingifte, Psychokampfstoffe und Sterbemittel für Verzögerungsgenießer eignen. Ob daher nochmal der Fokus auf das leicht angegraute Sehnenproblem gerichtet werden muss, mag einigen Lesern fragwürdig vorkommen. Nicht weniger fragwürdig wäre es aber, wenn man stillschweigend toleriert, dass die Pharmaindustrie weiterhin klärende Daten zu Fluorchinolon-spezifischen Anwendungsrisiken mit unbeschränkter Vollmacht unterschlägt.

In den Produktinformationen der Fluorchinolon-Hersteller steht nach wie vor (Stand: Januar 2020), Fluorchinolone würden insbesondere oder vorwiegend die Achillessehne schädigen. Es wird nicht gesagt, welche Sehnen außerdem betroffen sein können und mit welchen konkreten Folgeschäden neben den von Herstellern genannten Sehnenentzündungen (Tendinitis) und Sehnenrissen (Ruptur) gerechnet werden muss.

Aktualisierte Warnhinweise der zuständigen Arzneimittelbehörden haben diesen Mangel nicht behoben. Etwas mehr Transparenz schaffen die nachfolgenden, stichpunktartig dargestellten Informationen, welche aus Vollversionen der abschließend gelisteten Quellen stammen.

- die FDA stellte schon 1995 im Austausch mit französischen Klinikern fest, dass ein nicht unerheblicher Teil (ca. 30%) aller bis dahin behördlich erfassten Fluorchinolon-bedingten Sehnenrisse die Hand-, Bizeps- oder Schultersehnen betrafen (1)
- laut einer MRT-gestützten Studie von 1993 kam es bei 40% der Patienten mit 8-tägiger Fluorchinolonanwendung zu auffälligen Veränderungen der Achilles-, Kniescheiben- und Schultersehnen (zitiert in (2))
- Sehnenschäden durch Fluorchinolone umfassen die gesamte Anatomie, wie die folgende Übersicht belegt (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

OBERE EXTREMITÄTEN

• Schulter (Rotatorenmanschette)
Supraspinatus-, Subscapularis- oder Infraspinatussehne (1, 3-11)
• Oberarm
Bizepssehne (7, 11-15); Trizepssehne (2, 16)
• Ellenbogen/Unterarm
Sehnen des Oberarmspeichenmuskels (Brachioradialis) (17) und der Unterarmmuskulatur (2)
• Hand und Handgelenk
Sehnen des Karpaltunnels, Daumenballenmuskel (Thenar), kurzer Daumenspreizer (Abductor pollicis
brevis) (18); langer Daumenspreizer (Abductor pollicis longus), kurzer Daumenstrecker (Extensor
pollicis brevis), langer Daumenstrecker (Extensor pollicis longus), tiefer Fingerbeuger (Flexor digit.
profundus), Fingerstrecker (Extensor digit. Communis) (19); Bänder der Mittelhand (20)

HALS

• Nacken
Supraspinale Sehnen (21)

KOPF

• Augen
Sehnen der Augenmuskulatur (22-23)

UNTERE EXTREMITÄTEN

• Gesäß/Hüfte
Gesäßmuskulatur (Gluteus) (24-26); Hüftabduktoren (27); Lenden-Darmbein-Muskel (Iliopsoas) (28)
• Oberschenkel
hintere Oberschenkelmuskulatur (Ischiocruralmuskulatur) (20); lange Oberschenkeladduktoren (Adductor longus) (29); gerade Oberschenkelmuskulatur (Rectus femoris) (30); vordere Oberschenkelmuskulatur (Quadriceps) (31-32)
• Knie
Kniescheibenband (Patellasehne) (33-35)
• Unterschenkel
vorderer Scheinbeinmuskel (Tibialis anterior) (11, 36-37); kurzer Wadenbeinmuskel (Peroneus brevis/Peronealsehne) (zitiert in (2), 38)
• Ferse/Fuß
Achillessehne (hinreichend belegt); Sehnenplatte der Fußsohle (Plantarfaszie) (39); langer Großzehenbeuger (Flexor hallucis longus) (40)
- in mindestens 50% der o. g. Fälle lagen keine Risikofaktoren vor, was mit Angaben aus Übersichtsstudien korreliert (20)
- Fluorchinolone können knöcherne Sehnen- und Bänderausrisse (Avulsionen) verursachen (16, 20, 28)
- Fluorchinolon-induzierte Sehnenschäden am knöchernen Sehnenansatz (Insertionstendopathie, Enthesopathie) können mit degenerativen Gelenkschädigungen (Arthritis und Arthrose) einhergehen (10, 11,20, 24, 27, 41); ebenso können Fluorchinolon-induzierte Gelenkschmerzen (Arthralgien) auf schlecht erfassbare Schädigungen tiefer gelegener Sehnenstrukturen zurückzuführen sein (2) und Fluorchinoloninduzierte Sehnenschäden am Muskel-Sehnen-Übergang zu Muskelschwund und- schwäche sowie Nervenkompression (Einengung, Einklemmung, Druckschädigung) führen (18)
- Fluorchinolon-induzierte Sehnen- und Gelenkschmerzen können multiple Areale ohne Beteiligung der
Achillessehne betreffen (9, 10) oder mit anderweitigen Schädigungen des Achillessehnenbereichs, z. B.
Schleimbeutelentzündung (Achillobursitis) und Arthrose des Sprunggelenks (11), einhergehen
- Fluorchinolon-induzierte Sehnenschäden können spezifische und weitverbreitete Komplikationen begünstigen, darunter
• Sehnenscheidenentzündung (Tenosynovitis) (40, 42, 43)
• Tennisellenbogen (Epicondylitis) (2)
• Karpaltunnelsyndrom (18, 44)
• Schulterengpasssyndrom (subakromiales Impingementsyndrom) (10)
• Entzündung der Schultergelenkkapsel (Frozen Shoulder) (45)
- Im Hinblick auf Fluorchinolon-induzierte Achillessehnenschäden wurde festgestellt, dass
• auch Fluorchinolon-haltige Augen- und Ohrentropfen trotz einer äußerst niedrigen
Anwendungsdosis von 3 mg/Tag schon wenige Tage nach Anwendungsbeginn bleibende, zur
Gehunfähigkeit führende Sehnenschäden verursachen können (46, 47)
• Achillessehnenrupturen bei älteren Patienten zu Stürzen mit Hüft- (48, 49) und tödlichen
Rippenfrakturen (50) führen können
• bis zu 50% aller Achillessehnenrisse erst nach Beendigung einer Fluorchinolontherapie aufzutreten
scheinen (51)

Die o. g. Fallberichte verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Sehnen- und Muskel(faser)rissen sehr schmal zu sein scheint. Muskelrisse werden nur im Beipackzettel zu Levofloxacin eingeräumt, obwohl Ciprofloxacin unter den handelsgängigen Fluorchinolonen am häufigsten für Sehnenschäden verantwortlich gemacht wird (25, 29, 35, 37) und im direkten Vergleich das sehnenschädlichste Potential aufweist (30).

Die o. g. Fallberichte verdeutlichen darüber hinaus, dass ein Therapieabbruch bleibende, verzögert auftretende und fortschreitende Sehnenschäden (6, 11, 46, 47) sowie neu auftretende systemische Schadwirkungen (11) nicht verhindert; dies wurde auch von Fluorchinolon-geschädigten Patienten und Klinikern im Rahmen der öffentlichen Anhörung der EMA am 13. Juni 2018 zu Protokoll gegeben, blieb jedoch in den aktualisierten Warnhinweisen der zuständigen Arzneimittelbehörden unberücksichtigt.

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