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FQAD Diagnose

Forscher
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FQAD Diagnose

#11342

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 15:52

Liebes Forum,

vor kurzem hat Dr. Pieper mich gebeten eine Sammlung/Kategorisierung der fluorchinolon-induzierten Nebenwirkungen vorzunehmen, mit dem Ziel eine Grundlage für eine richtige FQAD-Diagnose in Deutschland zu schaffen. Dazu sollen sämtliche mögliche Nebenwirkungen gesammelt und in drei Kategorien eingeteilt werden, und soweit möglich mit Literaturstellen belegt werden:

A-Symptome: Bekannte, gut belegte Nebenwirkungen (Beipackzettel):

-Superinfektionen mit Pilzen (Candidosen)

-Überaktivität/ Unruhe, Kopfschmerz, Benommenheit, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Desorientiertheit, Angstzustände, Albträume, Depressionen, Suizidalität, Halluzinationen, Manie, Hypomanie
https://link.springer.com/article/10.10 ... 016-4300-3
https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.chemrestox.7b00300
https://link.springer.com/article/10.21 ... 0000-00000
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.mdedge.com/hematology-oncol ... sychiatric
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10. ... ode=itxm20
https://journals.sagepub.com/doi/10.1345/aph.1L621
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Kribbeln, Zittern, Krampfanfälle, Schwindel, Koordinations- und Gangstörung, Polyneuropathie, gesteigerte Muskelspannung, Krämpfe
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55537
https://www.karger.com/Article/FullText/489303
https://journals.sagepub.com/doi/10.1345/aph.1L621
https://www.karger.com/Article/Abstract/57843
https://www.karger.com/Article/Abstract/57839
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit, Störung des Farbensehens, Störung des Geruchssinns, Ohrgeräusche/vermindertes Hörvermögen/Hörverlust

-verminderter Appetit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Magenverstimmung, antibiotikaassoziierte Kolitis
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://link.springer.com/article/10.21 ... 3060-00004

-Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Allergische Reaktion, Ödeme, Angioödeme
https://link.springer.com/article/10.21 ... 3060-00004

-Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Gelenkentzündung, Sehnenentzündungen -Abrisse,
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMicm061227
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10 ... lCode=ajsb
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://link.springer.com/article/10.10 ... 015-1924-x
https://academic.oup.com/jac/article/51/3/747/897081
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3502655/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/

-Fieber, Muskelschwäche, Schwäche

-Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen, Blut Kristalle im Harn, Entzündungen der Harnwege
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/186 ... t=Abstract
http://www.cmaj.ca/content/185/10/E475
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/

-Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Hepatitis, Lebernekrose, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/186 ... t=Abstract
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Atemnot, Asthmatische Symptome

-Tachykardie, Vasodilatation, niedriger Blutdruck, Ohnmacht, Verlängerung QT-Intervall, Herzrythmusstörungen, Vaskulitis, Petechien
https://link.springer.com/article/10.10 ... 018-0751-2
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10. ... ode=ipgm20
https://www.pagepress.org/journals/inde ... r.2012.e11
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Blutbildveränderungen (Leukozytopenie, Leukozytose, Neutropenie, Anämie, Eosinophile Granulozyten, Agranulozytose, Panzytopenie), Erhöhung von Blutwerten (Transaminasen/Billirubin, alkalische Phosphatase)
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1741342/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28658502

-Hyper- oder Hypoglykämie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30148925
http://www.eurekaselect.com/119435/article

-Verschlimmerung von Myastenia Gravis, Parkinson ect...


B-Symptome: Unbekanntere Nebenwirkungen mit mindestens plausibel belegtem Zusammenhang zu Fluorchinolonen.

-Rhabdomyolose

-Aortenaneurysma, Aneurysmen
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077

-Netzhautablösung
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077
https://jamanetwork.com/journals/jama/f ... le/1148331

-Genotoxizität, Erhöhtes Hautkrebsrisiko

-Insulinresistenz
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Phototoxizität
http://www.eurekaselect.com/119435/article

-Reproduktionstoxizität, Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit, Embryotoxizität

-Clostridium Difficile Infektionen:
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077

-Mitochondiotoxizität, sekundäre Mitochondriopathie
https://aac.asm.org/content/50/5/1664
http://molpharm.aspetjournals.org/conte ... /1178.long
https://academic.oup.com/nar/article/46/18/9625/5088042
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/

Osteoarthritis, -Arthrose
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4600819/

C-Symptome: Nebenwirkungen mit unbelegtem Zusammenhang zu Fluorchinolonen. Nur Zugänglich durch Erfahrungswerte.

-Knackende Gelenke, Geschädigte Gelenkkapseln

-Kälteempfindlichkeit/ Kalte Extremitäten

-Nackenschmerzen

-Erhöhte Blutfettwerte

-Lebensmittelunverträglichkeiten

-Gewichtsabnahme

-Gealterte, trockene, angegriffene Haut, Schleimhäute, Augen

-Zahnausfall

-Haarausfall

-Delir

-Wortfindungsstörungen/ Schwierigkeiten bei der Muttersprache und Verlust Fremdsprachenkenntnisse (verstehen und sprechen)

-Probleme beim Lesen und Schreiben /Rechnen

-Konzentrationsprobleme, eingeschränktes logisches Denken, Verlust der geteilten Aufmerksamkeit

-Gedächtnisprobleme, Vergesslichkeit, Demenz

-Vermehrtes Schlafbedürfnis

-Glaskörpertrübung / Floaters

-Dysbiose

-Leaky Gut

-Akkomodationsstörung

-Tinnitus


Weiterhin bietet uns diese detailierte Übersicht eine schnelle Möglichkeit Ärzten klare Beweise über die "vermuteten" Zusammenhänge vorzulegen, damit unsere Beschwerden nicht in die psychische Ecke gedrängt und entsprechend ernst genommen werden. Je mehr harte Fakten wir liefern (können), desto eher werden Ärzte gezwungen sein Meldungen zu machen und desto eher wird sich etwas ändern.

Bitte berichtet gerne von euren Erfahrungen/ Literaturrecherchen um die Liste möglichst Umfangreich werden zu lassen.



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Re: FQAD Diagnose

#11344

Beitragvon cf12 » 20.04.2019, 16:22

Hallo Forscher,

bei vielen Mitgliedern im Forum waren bereits in den ersten Monaten post Flox die Blutfette erhöht (bei mir auch), obwohl teilweise noch keine anderen Symtome beobachtet wurden. Einige Ärzte vermuten eine genetische Ursache, aber hier hilft der vorher/nachher Vergleich. :)

Viele Grüße und schöne Feiertage

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11345

Beitragvon Krabiwi » 20.04.2019, 16:34

Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Sekundäre Mitochondriopathie muss noch mit rein, diese ist im Prinzip die intrazelluläre Ursache für alle Symptome. Gibt bereits einen ICD10 Code:
https://www.icd10data.com/ICD10CM/Codes ... 88-/E88.40

In dem Kontext kommt noch oxidativer Stress und beschleunigte Zellalterung dazu. Hautalterung und Altersflecken sind mögliche Folgen, die ich selbst erlebte.

Lebensmittelunverträglichkeiten entstehen durch Fehlfunktion der Ionenkanäle, welche ihren Kationen-Influx über ATP und Membranpotenzial regulieren und folglich bei beschädigten Mt nicht mehr funktionieren. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Summa summarum kann ein Medikament, dass die mtDNA zerlegt alle möglichen Zellen/Organe schädigen und somit alle menschenmöglichen Symptome hervorrufen. Ziel muss eine Beweislastumkehr sein, Hersteller und Ärzte sollen belegen dass ein Symptom nicht von einem Stoff kommt der kollektiv die Mt und somit Zellen sowie Organe beschädigt.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: FQAD Diagnose

#11346

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 16:53

cf12 hat geschrieben:Hallo Forscher,

bei vielen Mitgliedern im Forum waren bereits in den ersten Monaten post Flox die Blutfette erhöht (bei mir auch), obwohl teilweise noch keine anderen Symtome beobachtet wurden. Einige Ärzte vermuten eine genetische Ursache, aber hier hilft der vorher/nachher Vergleich. :)

Viele Grüße und schöne Feiertage

cf12


Waren bei mir auch erhöht.

Gleichfalls schöne Feiertage!

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Re: FQAD Diagnose

#11354

Beitragvon mike_86 » 20.04.2019, 21:29

Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Kann das "Gelenkknacken" nicht auch bei Veränderungen der Muskeln und/oder Sehen auftreten?

Blutfette bei mir und meiner Mutter (nahm auch schon Cipro) ebenfalls erhöht. Bei einem Bekannten, der Cipro schon öfters bekam (sogar intravenös) allerdings nicht.

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Re: FQAD Diagnose

#11359

Beitragvon Maximus » 20.04.2019, 22:10

Hallo Zusammen,

Definition und Anwendung der FQAD-Diagnose in der Praxis : " Jeder der Fluorchinolone genommen hat und daraufhin
unmittelbar oder mittelbar Symptome entwickelt hat, insbesondere an Sehen, Muskeln und Nerven, sollte als Zusatzdiagnose FQAD
bekommen "

Praxisbeispiel: Muskelschmerzen durch Muskelzerfall nach Einnahme von Fluorchinolonen

Rhabdomyolyse, FQAD

Praxisbeispiel: Muskelschmerzen ohne Muskelzerfall nach Einnahme von Fluorchinolonen

Myalgie, FQAD

Praxisbeispiel: Clostridium Difficile Infektion (CDI) nach Einnahme von Fluorchinolonen

CDI, FQAD

Praxisbeispiel: Small-Fiber-Neuropathie (SFN) nach Einnahme von Fluorchinolonen

SFN, FQAD

.....

Wenn ich all das nur als FQAD bezeichnen würde , gibt es ein großes Durcheinander , das würde nicht funktionieren.

Gruß
Maximus

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Re: FQAD Diagnose

#11360

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 22:38

Hi Maximus,

ich vermute die Idee ist eine Art Katalog zu erstellen, wie es bei der CFS-Diagnose der Fall ist. Die Diagnose könnte dann gestellt werden wenn genügend Kriterien erfüllt sind. Genaueres weiß ich derzeit nicht.

Gruß,
Forscher

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Re: FQAD Diagnose

#11365

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 00:43

mike_86 hat geschrieben:
Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Kann das "Gelenkknacken" nicht auch bei Veränderungen der Muskeln und/oder Sehen auftreten?

Blutfette bei mir und meiner Mutter (nahm auch schon Cipro) ebenfalls erhöht. Bei einem Bekannten, der Cipro schon öfters bekam (sogar intravenös) allerdings nicht.


Ein Gelenk ist wie folgt aufgebaut:

csm_Querschnitt-Gelenk_f3feab6726.png

Sicherlich kann das Knacken auch daraus resultieren, dass die Kapsel durch Muskelschwund und Bänderschwäche an Stabilität verliert und Spiel bekommt, das gesamte Bindegewebe steht in Wechselwirkung. Jedoch ist es naheliegend, dass wenn das Kollagen der Sehnen betroffen ist, das Kollagen der Kapseln ebenfalls geschädigt wird. Mir hatte sogar der Kiefer geknackt, heute knacken mir manchmal nur noch die Fußgelenke beim Treppensteigen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11371

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 08:40

Mir hatte sogar der Kiefer geknackt, heute knacken mir manchmal nur noch die Fußgelenke beim Treppensteigen.

Ich denke da müsste man erstmal das Geräusch hören... Im Kiefer ist es ja meist ein Knacken/Knirschen. Ich denke vor allem im Kiefer kann es schnell auch zu Knorpelschäden kommen.
Kenne Leute bei denen Knacken die Knie zum Teil sehr laut, zum Teil verbunden mit Schmerzen, hatten jedoch nie FQs eingenommen. Liegt auch oft an verkürzten Sehnen/Muskeln. Krabiwi, schmerzt es bei dir wenn es Knackt?

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Re: FQAD Diagnose

#11374

Beitragvon Idgie » 21.04.2019, 11:46

mike_86 hat geschrieben:
hatten jedoch nie FQs eingenommen.


Gibt es das überhaupt, Menschen, die noch nie Flourchinolone genommen haben, bei der Verschreibungshäufigkeit?? Oder wissen es viele einfach nicht?

LG Idgie
Einnahme Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: FQAD Diagnose

#11375

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 12:17

Gute Frage Idgie. Ich denke das es viele garnicht wissen. Würde mich zumindest auch nicht wundern. Wenn man sich mal die Kommentare auf der Stern TV FB Seite ansieht merkt man, dass vielen noch nicht klar ist, wieso diese ABs überhaupt solche Schäden anrichten können und das es eigentlich um die FQs geht.

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Re: FQAD Diagnose

#11378

Beitragvon Levoflox26 » 21.04.2019, 13:01

Kenne Leute bei denen Knacken die Knie zum Teil sehr laut, zum Teil verbunden mit Schmerzen, hatten jedoch nie FQs eingenommen. Liegt auch oft an verkürzten Sehnen/Muskeln. Krabiwi, schmerzt es bei dir wenn es Knackt?


Natürlich gibt es das auch, meine Knie machen Geräusche, seit ich Arthrose hatte. Es gibt also einen Grund, den es zuvor bereits gegeben hat. Hier ist aber die Rede von Symptomen, die erstmalig nach FC Einnahme aufgetreten sind und die nicht nur ein zuvor bereits geschädigtes Gelenk, sondern ganz viele Gelenke neu betreffen. Meine Füße knacken hörbar bei jedem Schritt, mein Genick bei jeder Kopfbewegung. Da war zuvor nichts. Da ich regelmäßige MRT Aufnahmen meiner Knie habe, sieht man auch den massiv voran schreitenden Knorpelabbau der vorher noch intakten Knorpelflächen. Das kann man daher eindeutig dem Levo zuschreiben.
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
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Re: FQAD Diagnose

#11379

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 13:19

Die meisten wissen nicht, dass sie FC bekamen, für die meisten ist Antibiotika = Antibiotika und diese können nicht zwischen den Wirkstoffklassen differenzieren.

Habe keine Schmerzen mehr, maximal sporadisch hier und da ein Missempfinden, das wie alles andere ebenfalls immer geringer wird.

@Forscher, diese Studie nicht bei der Mt-Toxizität vergessen:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... chondrien/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/

Bezieht sich zwar auf die mtDNA-Depletion bei Doxycycline, aber da bei FC eine noch stärkere mtDNA-Depletion sowie ROS bewiesen ist, kann man das übertragen:

https://www.nature.com/articles/s41419-018-0765-9

Michalaks Paper sollte auch mit rein:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11380

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 13:26

Hi Levoflox26,

sichtbarer Knorpelabbau bedeutet ja eine gefundene Ursache, da gebe ich dir vollkommen recht, dass es sich zu 99% um eine FQ Folge handelt. Aber nur durch das Geräusch lässt sich kein Schaden an Gelenkkapseln resultieren. Das wäre schließlich nur eine Vermutung. Sofern sich im MRT keine Veränderungen zeigen, könnte es an veränderten/verkürzten Muskeln/Sehnen liegen. Kann natürlich auch durch FQ ausgelöst werden.
War das knacken bei dir mit Schmerzen verbunden?

LG
Mike

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Re: FQAD Diagnose

#11381

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 13:27

Die meisten wissen nicht, dass sie FC bekamen, für die meisten ist Antibiotika = Antibiotika und diese können nicht zwischen den Wirkstoffklassen differenzieren.


Genau so ist es.

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Re: FQAD Diagnose

#11382

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 13:30

Diese Studie bzgl. der Kationen-Komplexierung und der Auswirkung auf das Kollagen ist ebenfalls wichtig:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11392

Beitragvon Levoflox26 » 22.04.2019, 00:36

@Mike
War das knacken bei dir mit Schmerzen verbunden?


Zu Anfang noch nicht, die Schmerzen dazu kamen erst nach und nach. Bei meiner Knie Arthrose vor Flox, war es umgekehrt. Das hat erst geschmerzt und dann Geräusche gemacht.
Manche Menschen können das Knacken ihrer Finger oder Zehen ja provozieren, so hat sich das angehört. Was dieses provozierte Knacken auslöst, weiß ich gar nicht. Vielleicht ist das übertragbar auf Flox?
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Re: FQAD Diagnose

#11396

Beitragvon Krabiwi » 22.04.2019, 01:03

Studie von 2017, kann man zu mtDNA- und nDNA-Schäden sowie Autoimmunreaktionen packen, sollte man sich tiefer mit befassen:

viewtopic.php?f=35&t=749&start=90#p11394

https://www.nature.com/articles/s41598-017-08392-1
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11397

Beitragvon Anouk » 22.04.2019, 01:23

Ich habe zu meiner Antwort eigtl auch einen eigenen Post gemacht im Forum Erfahrungsaustausch, aber hier gehts eigtl auch genau um das Thema.
Ich werde im Herbst beim humangenetischen Institut vorsprechen, auf welche Marker kann ich dort bez meiner Flox Schäden untersucht werden?
Könnt ihr mir weiterhelfen?
Viele Grüße und danke, Anouk

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Re: FQAD Diagnose

#11403

Beitragvon Forscher » 22.04.2019, 10:32

Hi Krawibi,

Danke für die Paper! Ich würde mich sehr freuen wenn du bei Gelegenheit weitere Literaturstellen anführst. Ich bin auch noch garnicht dazugekommen das Forum zu durchsuchen und alles hier anzuführen.

Später können wir in einer zweiten, koordinierten Suche noch die von den Quellen zitierte Literatur suchen. Dann dürfte unsere Bibliothek hier nahezu vollständig sein.

Krabiwi hat geschrieben:Bezieht sich zwar auf die mtDNA-Depletion bei Doxycycline, aber da bei FC eine noch stärkere mtDNA-Depletion sowie ROS bewiesen ist, kann man das übertragen:

https://www.nature.com/articles/s41419-018-0765-9


Das ist ja interessant! Kein Wunder dass es mich so verdammt rumgelassen hat nach 3 Wochen Doxy und zur Krönung 5 Tagen Cipro...

Viele Grüße,
Forscher

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Re: FQAD Diagnose

#11405

Beitragvon Krabiwi » 22.04.2019, 13:30

Ich finde selbst heute noch mir neue Studien zu dem Teufelszeug.

CFS und Fibromyalgie sollte auch noch mit rein, damit hier die Brücke zu FC geschlagen wird.

Da definitiv die Mt betroffen sind, sind quasi ALLE Symptome plausibel belegbar und könnten unter B geführt werden oder wie siehst du das?

Kälteempfinden ist eine Folge von ATP-Mangel, Hautalterung eine Folge von oxidativem Stress, Lebensmittelunverträglichkeiten eine Folge des ATP-Mangels und des somit erniedrigten Membranpotenzials was zu einer Fehlsteuerung der Ionenkanäle führt.

Das Mausmodell sollte man mal mit FC durchführen, das ließe sich ohne großen Aufwand umsetzen. 60 Tagesdosen Cipro. Vielleicht noch zum Vergleich mit Mäusen die mittels gezielter Fütterung einen Fe-, Mn- oder Mg-Mangel bzw. Andioxidantienmangel haben.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11420

Beitragvon Forscher » 22.04.2019, 21:09

Hallo Krawibi,
Ich sehe das ganz genauso, dass alle Symptome durch sekundäre Mitochondriopathie erklärbar sind.

Die Auflistung steht auch noch nicht völlig fest. Bis jetzt versuche ich zu kategorisieren in: A) Bekannte Nebenwirkung aus den Beipackzetteln, B) Zusammenhang in der Literatur wörtlich beschrieben C) Es wird nirgends erwähnt (außer hier im Forum) aber wir haben es erlebt. Das letzte Wort wird hier wahrscheinlich Dr. Pieper haben.

Leider gibt es für korrekt durchgeführte aussagekräftige Mausmodelle sehr hohe Auflagen, von Versuchsethik, über die richtige Wahl der Versuchstiere bis Versuchsdauer und es wird sehr sehr teuer. Mit Tierversuchen habe ich keine eigenen Erfahrungen. Prinzipiell wäre es als Anhaltspunkt interessant, jedoch läuft ja schon der groß angelegte Humanversuch, an dem wir alle Teil genommen haben. Wir müssen nurnoch Ärzte und Behörden davon überzeugen die verdammten Daten zu sammeln und auszuwerten.

cf12
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Re: FQAD Diagnose

#11422

Beitragvon cf12 » 22.04.2019, 21:26

Hallo Forscher,

das Mausmodell ist besser geeignet als jede Statistik ("glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast"). Für mich wäre interessant, wie man die Maus nach der FC Gabe wieder "heilen" kann. :think:

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11436

Beitragvon Levoflox26 » 23.04.2019, 16:45

Hallo zusammen,

gibt es eigentlich Erkenntnisse darüber, wie die Hersteller FC getestet haben, bevor sie die Zulassung erhielten? Die müssen doch auch Studien abliefern, an wem wurden die durchgeführt?
Mit welchen "Beweisen" wurde denn FQAD in den USA durchgesetzt? Besteht da nicht die Möglichkeit, Kontakte aufzunehmen?
Für uns Betroffene vielleicht schwierig aber für Ärzte wie Dr. Pieper vielleicht eine Möglichkeit?

Vielleicht bin ich da zu naiv, aber es gibt doch jede Menge Klagen in den USA und die werden ja auch z.T. gewonnen. Was bringen denn da die Anwälte vor?

vg
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

cf12
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Re: FQAD Diagnose

#11437

Beitragvon cf12 » 23.04.2019, 16:55

Hallo Uschi,

es gibt eine Studie von 1986 (Link). Bei einem Prozess in DE werden häufig Gutachten benötigt (z.B. vom Privatarzt) und es hängt vom Richter/Fachanwalt ab, ob das jeweilige Gutachten für die Beweisführung zugelassen wird. :)

Viele Grüße

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11440

Beitragvon Forscher » 23.04.2019, 17:40

Krabiwi hat geschrieben:
Danke für dein Feedback, wie geht es dir eigentlich? Da du dich nun verstärkt engagierst schätze ich es geht dir langsam aber stetig besser?
...
Da bietet es sich doch an in die nächste Zoohandlung zu gehen und ein paar Mäuse ein paar Monate lang mit einer therapeutischen Dosis zu füttern, zu protokollieren, täglich Fotos zu machen und zu beobachten. Dann anschließend zu Therapieansätze zu protokollieren, mit NEM, nährstoffreichen Nüssen und eine Vergleichsmaus mit KH-reichem Weißbrot.

80 kg Mensch kriegt 400mg Moxi pro Tag, macht für eine 25g Maus 0,125 mg bzw. 125 Mikrogramm, wie könnte man das denn am sichersten dosieren? Wohl am Besten mit einer Lösung und dann ins Trinkwasser tröpfeln, oder?


Danke der Nachfrage. Ja es geht langsam ein um einiges besser (vor allem psychisch/mental) aber ich bin immernoch Schwach/erschöpft und habe fast konstant Schmerzen (teilweise Stark) und meinen 4 Wochen Flox-Zyklus. Ich halte es inzwischen ohne Medikamente nur mit CBD und Vitaminen/Mineralien aus. Derzeit habe ich Urlaub. Schreibe bald mal wieder meine Story weiter.

Ja üblicherweise werden die Wirkstoffe ins Wasser gegeben, wenn die Mäuse sich selbst dosieren sollen, denn du kannst ja nur kontrollieren wieviel die Maus getrunken hat. Daher wird bei derartigen Versuchen der Stoff häufig in die Bauchhöle injiziert (i.p.) damit die Konzentration pro Maus stimmt, was dann wiederum keine orale Verabreichung des Wirkstoffes ist...

Angenommen du kaufst 10 Mäuse in der Zoohandlung. Wahrscheinlich haben alle unterschiedliche Genetik ein paar sind männlich die anderen weiblich und ein Paar sind von einem scheiß Großhändler der prophylaktisch Antibiotika gegeben hat. Damit ist der Versuchsaufbau schon hin. Dazu kommt das 10 Mäuse noch keine statistische Aussagekraft haben.
Am ende müssen die Versuchstiere getötet und seziert werden, damit organische Schäden begutachtet werden können (z.B. Aortenaneurysmen ect).

Sowas übernehmen meist spezialisierte Einrichtungen die auf diese Versuche spezialisiert sind (Beurteilung Tierverhalten, Organe ect.). Die Mäuse werden dann auch speziell für den Versuch gezüchtet und entsprechend gleich ernährt bis zum Beginn des Experiments.

Würde einer von uns ein solches Experiment durchführen wäre es schon nicht Aussagekräftig, weil wir als Experimentatoren durch unsere eigenen Schäden einem Bias unterliegen und das Experiment evtl nicht nüchtern beurteilen.

Man kann hier wirklich viel falsch machen und würde am Ende als fanatischer Tierquäler hingestellt werden. Und selbst wenn alles klappt werden die Industrie und viele andere einfach sagen: Ein Mensch ist keine 70kg Maus.

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Re: FQAD Diagnose

#11438

Beitragvon Krabiwi » 23.04.2019, 17:52

Forscher hat geschrieben:Leider gibt es für korrekt durchgeführte aussagekräftige Mausmodelle sehr hohe Auflagen, von Versuchsethik, über die richtige Wahl der Versuchstiere bis Versuchsdauer und es wird sehr sehr teuer. Mit Tierversuchen habe ich keine eigenen Erfahrungen. Prinzipiell wäre es als Anhaltspunkt interessant, jedoch läuft ja schon der groß angelegte Humanversuch, an dem wir alle Teil genommen haben. Wir müssen nurnoch Ärzte und Behörden davon überzeugen die verdammten Daten zu sammeln und auszuwerten.


Danke für dein Feedback, wie geht es dir eigentlich? Da du dich nun verstärkt engagierst schätze ich es geht dir langsam aber stetig besser?

Leider fehlt bei dem weltweiten Humanversuch mit Millionen von Probanden, der seit über 30 Jahren läuft, eine zentrale Koordinationsstelle. Die meisten Probanden wissen nicht dass sie Probanden sind, die Ärzte wissen nicht, dass sie Versuchsleiter sind, der Hersteller weiß teilweise nicht auf was die antibakterielle Wirkung beruht (ich tippe hier auf ROS) und die Zulassungsbehörden wissen rein gar nichts obwohl bereit gefühlt tausend Studien die Schädlichkeit von dem Zeug belegen, also ziemlich chaotisch das Ganze.
Da bietet es sich doch an in die nächste Zoohandlung zu gehen und ein paar Mäuse ein paar Monate lang mit einer therapeutischen Dosis zu füttern, zu protokollieren, täglich Fotos zu machen und zu beobachten. Dann anschließend zu Therapieansätze zu protokollieren, mit NEM, nährstoffreichen Nüssen und eine Vergleichsmaus mit KH-reichem Weißbrot.

Das gute an Mäusen ist deren extrem schneller Stoffwechsel mit 600 Herzschlägen pro Minute, da sollten sich Ergebnisse recht schnell zeigen so wie bei der Doxy-Maus.

Ich hab noch 3g Moxi hier rumliegen, 2 Tabletten werde ich mir einrahmen und als Mahnung an die Wand hängen. Der Rest steht bereit zu Forschungszwecken.

80 kg Mensch kriegt 400mg Moxi pro Tag, macht für eine 25g Maus 0,125 mg bzw. 125 Mikrogramm, wie könnte man das denn am sichersten dosieren? Wohl am Besten mit einer Lösung und dann ins Trinkwasser tröpfeln, oder?
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11443

Beitragvon Glühwürmchen » 23.04.2019, 18:47

Hallo Forscher,
füge unter C) bitte noch MCS (multiple chemical sensitivity) und CFS zu.
Außerdem noch Histaminunverträglichkeit.

Im Augenblick habe ich nicht die Zeit und Energie ausfühlicher zu schreiben, aber ich versuche in den nächsten Tage Dir eine PN zu schicken.

Liebe Grüße
Glühwürmchen

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Re: FQAD Diagnose

#11445

Beitragvon graswurzeln » 23.04.2019, 19:49

Hallo Forscher,
auch Insulinresistenz, Diabetes und Nebennierenschwäche mit entsprechendem Hormonmangel gehört meiner Meinung nach dazu. Links zu Forschungsergebnissen habe ich leider nicht.
LG Graswurzeln

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Re: FQAD Diagnose

#11446

Beitragvon Schorsch » 23.04.2019, 20:08

Hallo,

anbei eine Mail von Dr. Pieper die ich hier kurz posten wollte:


"ich finde es ist höchste zeit dass wir uns organisieren und einen verein oder eine gesellschaft gründen. momentan ist die presse voll von dem fq-thema, ich habe erneut mehrere interview-anfragen und die politik könnte evtl. auch langsam was mitbekommen. jedenfalls braucht es jetzt eine schlagkräftige patientenlobby evtl. nach dem vorbild von FATIGATIO (evtl kann man mit denen sogar zusammenarbeiten, dort sind ja schließlich sehr viele fq-patienten organisiert, ohne es zu wissen…) um auch anlaufstelle zu sein für presseanfragen, gesundheitspolitische themen, es wird auch zeit für ein medizinisches / therapeutisches netzwerk und natürlich patientenhilfe. möglichst alle foren sollten das zusammen leisten, wenngleich sicher nicht alle so kompetent aufgestellt sind wir das fq-forum. wir sollten eine art expertenkommission gründen, wir sollte uns mit den deutschsprachigen foren in der schweiz und evtl. österreich kurzschließen (zur schweiz habe ich schon verbindungen) und wir sogar mal mit den amerikanern reden.

außerdem bin ich gerade dabei, diagnosekriterien für die fqad zu entwickeln. dabei habe ich zumnächst einmal alle symptome nach nach pathogenetischen gruppen geordnet (kollagenstörung, mitochondrien, neurotoxizität, gaba, dysbiose) aufgelistet, die im beipackzettel oder bei offiziellen stellen wir fda oder ema erwähnung finden. das sind die (sicheren) a-symptome. b-symptome wären welche, zu denen es case-reports oder andere veröffentlichungen gibt, zum beispiel über netzhautablösung. c-symptome sind dann welche, die sich aus erfahrung in den foren oder bei mir gehäuft finden, z.b. das typische knarren / krachen in den gelenken als initialsymptom, leistenbrüche, penisbrüche oder wundheilungsstörungen. da könnte ich nun ihre hilfe (und evtl die des forums gebrauchen, damit ich keine b-symptome oder c-symptome verpasse. ich habe das so schon an einige forummitglieder kommuniziert und wäre dankbar wenn manndaraus einen eigenen thread oder so was macghen könnte (genau wie für vereinsgründung).

anbei mal die vorläufige tabelle damit sie sich ein bild machen können.

was halten sie davon? sie können gern meine obigen zeilen direkt ins forum setzen, gerne nehme ich auch alle anregungen zum Thema direkt über meine praxis-email entgegegen. lg, pieper"


Von mir dazu zwei Punkte angemerkt:

1. Das gründen einer Vereinigung gehen wir besser in einem separaten Sammelpunkt an, wir werden hierzu die Tage die Struktur des Forums erweitern. Dabei sollte sich dann rauskristallisieren, wer hier alles aktiv Hilfe beisteuern kann. Wie alles, lebt so etwas nur von dem Engagement vieler. Es gibt sicherlich einige User die hier absolut geeignet wären, das sollten wir dann aber unter besagtem Thema / Modul klären und gemeinsam vorwärts bringen... Ich werde da dann ein entsprechendes Thema aufmachen und bitte dann da um Postings und aktive Teilnahme.

2. Die Diagnosekriterien von Dr. Pieper im Anhang anbei sind noch zu erweitern. Wer konkrete Punkte / Anregungen hierzu hat, bitte direkt an Dr. Pieper mailen.



Gruß Schorsch
Dateianhänge
Dr.Pieper_Diagnosekriterien FQAD.pdf
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Dr.Pieper_Diagnosekriterien FQAD.pdf
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