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Therapeutische Ernährung und Fasten

Otti
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14474

Beitragvon Otti » 11.08.2019, 19:24

Dank dir! Das mit dem Salz werd ich testen.

Aber Kaffee? Ich dachte das ist einer der Todfeinde bei FC-Schäden - zumindest ist das der Grund warum ich zur Zeit auf ihn verzichte?? :confusion-seeingstars:



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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14475

Beitragvon Fee1970 » 11.08.2019, 19:45

Hallo.

Ich habe öfter niedrigen Blutdruck.
Ich hatte auch ne Weile Salz benutzt, aber im Wasser.
Bis ich mal gelesen habe, dass das Salz die Gefäße unelastisch machen würde. Seit dem habe ich das gelassen.
Ich nehme jetzt die Korodintropfen, bei Bedarf. Vertrage ich gut. Und brauch die dann nur einmal am Tag.

Liebe Grüße, Astrid.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14490

Beitragvon EagleEyeC » 11.08.2019, 21:54

Otti hat geschrieben:Dank dir! Das mit dem Salz werd ich testen.

Aber Kaffee? Ich dachte das ist einer der Todfeinde bei FC-Schäden - zumindest ist das der Grund warum ich zur Zeit auf ihn verzichte?? :confusion-seeingstars:


Hallo Otti
ich denke das von Person zu Person unterschiedlich und lässt sich nur durch ausprobieren herausfinden. Ich für meinen Teil vertrage zum Beispiel Grüntee noch recht gut (ausser dass es mir - wie früher - auch auf den Magen schlägt.

Salz ist jedoch definitiv ein Versuch wert. Ebenso ist es wichtig während dem Fasten genügend zu trinken. Das stabilisiert den Blutdruck auch noch mal ein wenig.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14492

Beitragvon EagleEyeC » 11.08.2019, 21:59

Fee1970 hat geschrieben:Hallo.

Ich habe öfter niedrigen Blutdruck.
Ich hatte auch ne Weile Salz benutzt, aber im Wasser.
Bis ich mal gelesen habe, dass das Salz die Gefäße unelastisch machen würde. Seit dem habe ich das gelassen.
Ich nehme jetzt die Korodintropfen, bei Bedarf. Vertrage ich gut. Und brauch die dann nur einmal am Tag.

Liebe Grüße, Astrid.


Hallo Astrid
ich würde nicht Salz empfehlen um dem Blutdruck generell ein wenig anzuheben wenn er sehr häufig zu tief ist.
Will man jedoch zum Beispiel einmal in der Woche Fasten, denke ich geht das in Ordnung (zumindest praktizier ich es so).
Ich glaube bei einer ketogenen Diät ist es empfehlenswert Salzkonsum etwas zu erhöhen wegen dem Wasser- und Elektrolytverlust.
Klar zu viel Salz ist nicht optimal und die meisten mit typischer westlicher Ernährung werden zu viel davon konsumieren.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14495

Beitragvon Krabiwi » 11.08.2019, 22:49

Was versteht ihr denn unter niedrigem Blutdruck, ausgedrückt in konkreten Werten?

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14501

Beitragvon Otti » 12.08.2019, 09:23

@EEC
Ich vertrag Kaffee supi. Ich dachte, man soll ihn meiden, da er sich schlecht abbaut.... irre ich da?
(ich blick hier bei so vielen Infos echt nicht durch :confusion-seeingstars:
nur eins hab ich trotz Blutdruck-Schwierigkeiten durchs Fasten gemerkt (36h): mir geht es mental voll gut :dance: )
Ach ja, ich trinke/ trank sehr viel, extra Mg+Ca-reiches Mineralwasser... aber ich glaub, da hilft Na mehr)

@Krabiwi
Normalerweise hab ich einen von ca. 90/60. Aber wenn ich von Problemen mit niedrigem Blutdruck rede, dann wenn sich alles dreht und mich hinsetzen/ hinlegen muss und ich schon anfange zu schwitzen... also (fast) ein Kreislaufzusammenbruch. Als es mir gestern so ging, hab ich keinen Blutdruck gemessen- also habe keine Werte.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14506

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 11:38

Hallo Krabiwi,

Krabiwi hat geschrieben:Was versteht ihr denn unter niedrigem Blutdruck, ausgedrückt in konkreten Werten?

MfG


Gut fühle ich mich mit 120/80.
Wenn er runter geht, dann kann das bis auf 69/53 gehen. Da gehts mir echt blöde.
Schon wenn der zweite Wert unter 70 geht, fängt es an mir schlecht zu gehen.

Mein ACE Wert ist auch immer zu niedrig, mit 15. Das käm von der Niere und würde den Blutdruck regulieren. Wurde mir gesagt. Doch der Nierenarzt sagte, alles sei ok. Obwohl auch bei ihm im Labor ACE 15 war.

Lieben Gruß, Fee.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14511

Beitragvon EagleEyeC » 12.08.2019, 12:54

Otti hat geschrieben:@EEC
Ich vertrag Kaffee supi. Ich dachte, man soll ihn meiden, da er sich schlecht abbaut.... irre ich da?
(ich blick hier bei so vielen Infos echt nicht durch :confusion-seeingstars:
nur eins hab ich trotz Blutdruck-Schwierigkeiten durchs Fasten gemerkt (36h): mir geht es mental voll gut :dance: )
Ach ja, ich trinke/ trank sehr viel, extra Mg+Ca-reiches Mineralwasser... aber ich glaub, da hilft Na mehr)

die Frage ist ob du den Kaffee immer noch supi eträgst. Viele leiden nach Flox unter Unruhe und Schlafstörungen aufgrund wahrscheinlicher Veränderungen der GABA Rezeptoren. Da kann mir gut vorstellen das Kaffee das noch deutlich schlimmer macht. Aber hier gibt es keinen Weg darum es zu versuchen. Ich zum Beispiel hatte am Anfang das Gefühl keine schwarze Schokolade (hat auch Koffein) mehr zu vertragen, unterdessen habe ich ihr sogar das Gefühl dass es mir zum Teil gut tut.

Übrigens Magnesium senkt den Blutdruck auch. Das ist auch einer der Gründe wieso es gut hilft bei Schlafstörungen.
Eventuell könntest du auch an der Verteilung der Magnesiumseinnahme über den Tag arbeiten (also vielleicht ein wenig mehr am Abend und weniger durch den Tag oder morgen).

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14512

Beitragvon EagleEyeC » 12.08.2019, 12:57

Krabiwi hat geschrieben:Was versteht ihr denn unter niedrigem Blutdruck, ausgedrückt in konkreten Werten?

MfG


Mein Blutdruck ist normalerweise 110 auf 80. Das ganz gut so. Gelangt er unter 100 kann das schon unangenehm werden.
Aber eben, da hilft dann ein wenig Salz recht gut.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14514

Beitragvon Otti » 12.08.2019, 13:15

@EEC

Danke für deine Antwort!
Ich hab während des Fastens gar keine NEMs genommen, also auch kein Mg. Außer das aus dem Mineralwasser natürlich. Das nächste Mal werd ich mir noch NaCl ins Wasser packen.

Zum Kaffee: Also, die Auswirkung auf den Schlaf ist der Abrat-Grund!? Dann gibts jetzt morgens wieder einen! :dance:

Schlafstörungen hatte ich vor Flox, während Flox überhaupt nicht, und jetzt wieder... außer nach dem Fastentag: Ich schlief fast wie ein Baby 12h... vielleicht ging das auch auf den Kreislauf.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14516

Beitragvon EagleEyeC » 12.08.2019, 13:42

Otti hat geschrieben:@EEC

Zum Kaffee: Also, die Auswirkung auf den Schlaf ist der Abrat-Grund!? Dann gibts jetzt morgens wieder einen! :dance:


Nein der Grund ist, dass viele Koffein nach Flox nicht mehr vertragen (Unruhe, Übelkeit, Schlafstörungen usw).
Jedoch ohne es zu vesuchen kann man darüber keine Aussage treffen. Falls es versuchen willst würde ich empfehlen wenn dann einen eher schwachen Kaffee zu probieren.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14519

Beitragvon Otti » 12.08.2019, 15:13

Dannke, EEC, das meinte ich (zusätzlicher Entgiftungsbalast versus Symptome (Schlafprobs, Unverträglichkeit usw)).

Eine andere Frage an Alle:

Ich hab mir sagen lassen, dass es besser ist, wenn man einige Kohlenhydrate isst, diese nicht abends, sondern tagsüber zu essen.
Kann das jemand bestätigen? Was ist dann der Grund dafür?

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14533

Beitragvon Otti » 12.08.2019, 18:14

Hi nochmal!

Mich würde interessieren, WIE ihr PQQ einnehmen würdet.
Tageszeit, vorm/während der Mahlzeit, ist da sonst noch was zu beachten?

DANKEEE ... schonmal! :-)

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14538

Beitragvon Idgie » 12.08.2019, 19:08

Hallo Otti,

ich nehme PQQ morgens nüchtern mit den anderen NEMs.

Gruß, Idgie

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14540

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 19:18

Fasten und Ketose senken bekanntlich den Blutdruck. Bin selbst im Bereich 100 / 65.

Unter 90 / 60 ist da noch etwas anderes im argen. Womöglich Elektrolytmangel. Dann ruhig Mg u. Salz während des Fasten nehmen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14547

Beitragvon EagleEyeC » 12.08.2019, 21:59

Otti hat geschrieben:Ich hab mir sagen lassen, dass es besser ist, wenn man einige Kohlenhydrate isst, diese nicht abends, sondern tagsüber zu essen.
Kann das jemand bestätigen? Was ist dann der Grund dafür?


Gemäss einigen Keto Gurus (e.g. Thomas De Laurer) sollten die KH nicht am Morgen konsumiert werden, da dort die Aufnahme am besten ist. Am Abend sei die Aufnahme schlechter und man kann dadurch mehr KH mit weniger Effekt konsumiere. Ich würde jedoch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14548

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 22:12

Ich denke das liegt daran, dass KH auf leeren Magen schneller ins Blut und somit Zellen schießen.

Zu oder nach fettreichen Mahlzeiten dagegen langsamer, da die KH oben drauf kommen und somit langsamer verdaut und im Darm zu Glucose umgewandelt werden.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Simone Mai
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14556

Beitragvon Simone Mai » 13.08.2019, 09:06

Hey, kurze Frage:

Wie lange sollte so eine ketogene Ernährung erfolgen, um den Körper zu reinigen? Macht man entweder eine ketogene Ernährung oder Intervallfasten?
Vielen Dank für das Feedback.
Liebe Grüße Simone

cf12
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14560

Beitragvon cf12 » 13.08.2019, 10:47

Hallo Simone,

vor vier Jahren habe ich meine Ernährung dauerhaft umgestellt (LOGI Kost). :)

Viele Grüße und einen schönen Tag

cf12

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14570

Beitragvon Simone Mai » 13.08.2019, 18:03

Was heißt LOGI und hast du das Gefühl, dass es dir besser geht?
Wie ist der Unterschied zu vor der Ernährungsumstellung?
Danke für die Auskunft.
Liebe Grüße Simone

cf12
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14571

Beitragvon cf12 » 13.08.2019, 18:35

Hallo Simone,

LOGI bedeutet, dass man Nahrung mit hohem glykämischen Index meiden sollte (siehe auch Link): z.B. Zucker, Fruchtzucker, weißes Mehl und deren Produkte. Ich habe die KH soweit reduziert, dass ich ganz leicht abnehme und es funktioniert prima. Viel Erfolg! :)

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14572

Beitragvon Krabiwi » 13.08.2019, 18:57

Simone Mai hat geschrieben:Hey, kurze Frage:

Wie lange sollte so eine ketogene Ernährung erfolgen, um den Körper zu reinigen? Macht man entweder eine ketogene Ernährung oder Intervallfasten?
Vielen Dank für das Feedback.
Liebe Grüße Simone



Kommt immer drauf an wo man gesundheitlich steht. Therapeutische Ketose empfiehlt sich wenn es einem richtig dreckig geht. Ich war gut 10 Monate ketogen mit 20g Carbs täglich. Bin dann mit fortschreitender Genesung langsam auf low carb/LOGI umgestiegen und werde das ein lebenlang zusammen mit Intervallfasten praktizieren, damit bleibt man ketoadaptiert.

Manche Mediziner empfehlen auch jährlich einen ketogenen Monat einzulegen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#14830

Beitragvon Krabiwi » 21.08.2019, 18:58

Kuklinski 2019. Er weißt auf die leeren Lebensmittel hin sowie Taurin.


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Er fasst die Situation der pharmakologischen Schulmedizin wie folgt zusammen:
Kein Medikament ohne Nebenwirkungen [13]. So haben wir heute
folgende Situation:

■ der Normalbürger zahlt monatlich Krankenkassenbeiträge
■ für diese bezahlt die Krankenkasse Medikamente, die das Individuum schädigen, in Multiorganerkrankungen, Demenz, Herzinfarkt, Krebs
und vorzeitigen Tod treiben
■ Geeignete Mikronährstoffe zur Vermeidung der
Nebenwirkungen werden nicht erstattet. Sie
werden vom BGA und den MDK als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Man muss den
Gutachten die fachliche Kompetenz über Mikronährstoffindikationen absprechen. Anders ist
nicht erklärbar, dass keine adjuvanten, essentiellen Begleittherapien erstattet werden wie:
■ Vitamin B12 bei Metformin
■ Coenzym Q10 bei Cholesterinsynthesehemmern
■ Vitamin B12, Magnesium und Zink bei Protonenpumpenhemmern (PP)
■ Carnitin bei Valproinsäure u. v. a.


https://www.dr-kuklinski.info/wp-conten ... taurin.pdf
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15014

Beitragvon Simone Mai » 27.08.2019, 21:45

Vielen Dank für die Infos.
Ich glaube aber, dass es bei mir etwas komplizierter ist... meine DNA ist definitiv verändert und es geht schon lange langsam bergab. Ich habe zur Muskelschwäche, Neuropathien auch noch Bindegewebseschwäche und Kollagenverlust. Hilft denn da überhaupt noch eine ketogene Ernährung? Abnehmer möchte ich auf gar keinen Fall...

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15015

Beitragvon Krabiwi » 27.08.2019, 21:58

Gerade ketogene Ernährung und Fasten sind erste Wahl um die mtDNA-Schäden mittels Mitophagie über die Jahre loszuwerden. Was du hast hatte ich auch alles. Hab mittlerweile wieder 6 kg zugenommen trotz Fasten und low carb, alles Muskulatur, die kommt nämlich wieder zurück wenn die mtDNA regeneriert.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15036

Beitragvon Krabiwi » 28.08.2019, 14:57

Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

Karlken
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15049

Beitragvon Karlken » 28.08.2019, 18:55

Hallo Krabiwi

Sehr guter Beitrag, den ich innerhalb meines Bekanntenkreises weiterleiten werde.

Das was in dem Video ab 25:35 gesagt wird kann ich voll bestätigen.
Bevor ich mit Low-Carb (<50 Kh) begonnen habe habe ich erst einmal über einen Zeitraum von 10 Tagen eruiert wie sich meine Kcal überhaupt zusammensetzen. Das Durchschnittergebnis / Tag

102g Fett
148g Kohlehydrate
84g Proteine

Die Durchschnitte der letzten 12 Monate sehen so aus. Den Dezember 2018 habe ich nicht dokumentiert wegen KH-Aufenthalt

205g Fett
43g Kohlehydrate
141g Protein

Mein Gesamt-Cholesterinwert lag bei mir vorher immer im Bereich 210 - 220

Bei meiner letzten Blutuntersuchung 23.05.2019 hatte ich einen Gesamt-Cholesterinwert von 190!

Meine Leberwerte
GGT 16
GOT 17
GPT 30
GGT und GOT haben sich ebenfalls nach unten verbessert.
Der GPT hat sich indes kaum verändert.

Das alles trotz Verdoppelung der durchschnittlichen Fettzufuhr!

m.f.G.

Karlken

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15066

Beitragvon Krabiwi » 29.08.2019, 02:02

Hallo Karlken,

Danke für die Erfahrungswerte. Gibt es einen Grund warum du hochkalorisch unterwegs bist?

200g Fett sind bereits 1800 kcal. Insgesamt wären es etwa 2500 kcal.

Isst du nach Hungergefühl oder nach kalorischer Vorgabe? Wie ist dein Gewicht aktuell?

Der Cholesterinwert ist ohnehin überbewertet bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen. Cholesterin ist ein wichtiges Hormon und Fettsäurentransporter, das Pendant zum Glucosetransporter Insulin.

Die Ablagerungen an den Gefäßwänden entstehen nach meinem biochemischen Verständnis durch die Oxidation der Fettsäuren und durch was entsteht Oxidation im Körper? Eben, durch erhöhte Menge an freien Sauerstoffradikalen von schlechten Mitos und Glucoseüberladung.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Karlken
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15072

Beitragvon Karlken » 29.08.2019, 07:59

Hallo Krabiwi

Einen Grund für die hochkalorische Ernährung gibt es tatsächlich.
Flox hat mir in der ersten Zeit ca. 4 Kg Körpergewicht gekostet
Zu der Zeit habe ich mich mit den für mich adäquaten ca. 2200 Kcal ernährt.
Dann kam der Dezember 2018 in dem ich mit der Blinddarmauflösung mit einhergehender Bauchfellentzündung im Krankenhaus verbrachte.
Habe mich dann Ende Dezember das erste Mal wieder auf die Waage gestellt und war schockiert.
Ich wog nur noch knapp 62 Kg obwohl mein KH-Aufenthalt schon ca. 2 Wochen zurücklag.
Ich sah aus wie der Tod auf Latschen. Von da an war mein Tagesziel 3000 Kcal täglich.
Glaub mir, das war nicht einfach. Hab ich auch eher selten erreicht
Ende Mai, also nach ca. 5 Monaten, hatte ich mein Wunschgewicht von ca. 73 Kg wieder zurück.
Von da an habe ich nach und nach auf ca. 2400 Kcal umgestellt mit denen ich mein Gewicht gut halten konnte.
Die letzten 6-8 Wochen ist mein Zielwert wieder 2200 Kcal. Bewege mich da zwischen ca. 2000-2300 Kcal.
Liege seither relativ stabil bei 73-74 Kg Körpergewicht.
Wie du oben ersehen kannst esse ich demnach nach kalorischer Vorgabe.
Jetzt gerade gewogen:73,1 Kg. Bin zufrieden :)

Wie geht es dir übrigens??

m.f.G.

Karlken

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15098

Beitragvon Krabiwi » 30.08.2019, 02:42

Hi Karlken,

mir geht es soweit gut, komm gerade vom Grillen mit zwei Bier und ein paar Reposado Tequila, bin gespannt ob sich das rächt, wollte mal wieder Grenzen antesten.

Kuklinski rät von hochkalorischer Völlerei bei Mitochondriopathien ab, da man damit zu sehr den Magen/Darm belastet und den Körper unter zusätzlichen Stress setzt.

Hatte es auch mit der Angst zu tun bekommen als ich die 62kg unterschritt, aber dann stoppte es von alleine trotz Keto und Fasten. Sah übel aus, die Beine wie ein Strich und kaum Gesäß mehr da sich hier floxbedingt die Muskulatur auflöste. Was sollte es bringen hier z.B. 8 kg Fett über Kalorien draufzusetzen? Das bringt einem die verlorene Muskulatur nicht zurück.

Hab mittlerweile mit leichtem Training wieder von 62 auf 68kg zugelegt, alles Muskulatur, wenn das so weiter geht hab ich bald wieder einen athletischen Körper wie mit Mitte 20.

Gewicht ist erstmal therapeutisch unwichtig, wichtig ist dass die mtDNA wieder auf die Reihe kommt, dann erledigt sich das meiste andere von selbst.

MfG
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