Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

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Undnocheiner
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Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7440

Beitragvon Undnocheiner » 30.09.2018, 00:13

Hallo,

musste mal wieder zum Renten Gutachter.

Dieser behauptet ich hätte einen verschleppten Bandscheibenvorfall,
deswegen hätte ich kein Feingefühl im Fuss und das Knie
würde deswegen auch hin und wieder durchsacken,
das Brennen der Waden, Schmerzen in den Sehnen usw
hat er ignoriert.

Ich war aber schon beim Neurologen, der hat mir so
Saugnäpfe an den Kopf gepappt und an den Arm und an das Bein.
(weiss den Fachausdruck nicht).

Der sogenannte Leitwert sei in ordnung, weitere Abklärung
nach MRT Kopf. Das würde später auch gemacht.

Was ich nun wissen möchte, wenn der Leitwert in ordnung ist,
kann dann wirklich ein sogenannter (verschleppter) Bandscheibenvorfall
vorliegen? Oder ist dann generell der Leitwert nicht in ordnung?

Rückenschmerzen usw hatte/habe ich nicht, nur Verspannungen
und irgend eine Sehnenkürzung laut Orthopäde im Rücken oberhalb ...

Habe 4 mal FC bekommen mit Abständen von Jahren, Beschwerden wurden
immer mehr, nie wurde etwas gefunden, leider weiss ich erst seit kurzem das es am
FC liegt denn lt. meines Beschwerdeplanes traten nur bei den 4 AB mit FC
ca 8 - 12 Wochen später weitere Beschwerden auf.
Andere Medikamente (ausser weitere AB) habe ich in den ganzen Jahren nicht eingenommen,
das ist 100% sicher, da ich von der Krankenkasse alle verschriebenen
Medis habe ausdrucken lassen ...

VG



Levoflox26
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7443

Beitragvon Levoflox26 » 30.09.2018, 10:24

Guten Morgen,
wenn ein Bandscheibenvorfall auf den Nervenkanal drückt, macht das Probleme im Fuß. Mein Mann hatte das und lag quasi schon auf dem OP Tisch. Er hat sich, trotz dringender Indikation, gegen die OP entschieden. Vielleicht ist so etwas mit "verschleppter BSV" gemeint. Die Nervenleitgeschwindigkeit (das wurde wohl bei dir gemessen) wies in seinem Fall Differenzen auf, da die großen Nerven betroffen waren. Er konnte z.B. nicht mehr auf den Fersen stehen, eine so genannte Fußheberschwäche. Im Laufe der Zeit hat er sich erholt, was lange Zeit blieb (ca. 1 Jahr) waren die Missempfindungen im Fuß, kribbeln, Taubheitsgefühl etc. Ging dann aber ganz weg und NLG war dann auch wieder okay.
Bei uns, die eine Neuropathie haben, ist das Kribbeln wohl ähnlich. Aber die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit weist meist keine Differenzen auf. Bei einigen wurde eine "small fiber" also, die kleinen Nerven betreffende, Neuropathie diagnostiziert.
Die instabilen Knie (weg knicken) habe ich auch, das MRT zeigte verdünnte Innenbänder, ich denke, daran liegt es bei mir.
Dein Gutachter macht das, was auch bei mir alle Ärzte zu Anfang machten, man hatte mal einen BSV, dann ist der Schuld.
Dumm nur, dass alle anderen Symptome nicht dazu passen.
Hattest du überhaupt mal einen BSV? Der geht ja mit höllischen Schmerzen einher, den kann man nicht übersehen. Ich habe 2 in der LWS, ich kenne die typischen Beschwerden. Die Wadenschmerzen fühlen sich ganz anders an, als durch fc verursacht. Das zieht vom Rücken über den Po und die Oberschenkel bis in die Füße.
Wenn du diese Probleme nie hattest, ist es unwahrscheinlich, dass ein Vorfall damit zu tun hat. Bei mir sind die Symptome ähnlich den deinen und mein Neurochirurg hat klar ausgeschlossen, dass es vom Rücken kommt.
Liebe Grüße
uschi
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Maximus
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7445

Beitragvon Maximus » 30.09.2018, 12:20

Hallo Undnocheiner,

ich schließe mich den Ausführungen von Levoflox26 an.

Ein Bandscheibenvorfall im LWS Bereich, verbunden mit einen Verlust des Feingefühls im Fuss und Knie
( Sensibilitätsstörungen ), geht immer mit akuten und sehr heftigen Rückenschmerzen einher.

Ein leichter Bandscheibenvorfall, bei dem der Gallertkern weder auf die Nerven noch auf das Rückenmark drückt
macht hingegen keine Beschwerden und wird im MRT oft zufällig entdeckt.

Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten (NLG) erfasst nicht die "small fiber" Neuropathie.

Da sich in der Anamnese ( Krankengeschichte ) keine akuten sehr heftigen Rückenschmerzen finden, aber 4 AB mit FC ist
die richtige Diagnose m.E. die "small fiber" Neuropathie.

In diagnostischer Hinsicht kann ein MRT von der LWS (Lendenwirbelsäule) gemacht werden, aber wie gesagt ein leichter
Bandscheibenvorfall, bei dem der Gallertkern weder auf die Nerven noch auf das Rückenmark drückt, macht keine
Beschwerden. Dass muss beachtet werden....

und bei Nackenschmerzen und Sensibilitätsstörungen, die auch die Hände, Arme betreffen ein MRT von der HWS
(Halswirbelsäule).

Gruß
Maximus

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7457

Beitragvon Undnocheiner » 01.10.2018, 20:52

Hallo,

@Levoflox26
Ich kann mich an einen BSV nicht erinnern und heftige Schmerzen sowieso nicht!
Auch in meiner Krankenakte vom ex Hausarzt steht nix.

Das taube im Bein und auch die Feinmotorik im Bein kamen langsam ca. 8-12 Wochen nach FC Einnahme.
Deshalb sah ich damals keinen Zusammenhang.
Das ging damals an einem Abend soweit das ich nicht mehr kuppeln konnte und der Wagen mehrmals absoff -(
Ich bekam Panik weil ich keinerlei Erklärung hatte, den Vorfall hatte ich mit Datum in meiner Liste eingetragen,
sonst hätte ich das auch nicht mehr so genau nachvollziehen können.
Dann konnte ich wieder halbwegs fahren, aber immer wieder gab es Probleme mit dem Kuppeln.
Sitz Schmerzen usw traten auch immer wieder auf, dann bekam ich noch mal FC von einem anderen
Doc, dadurch wurden die sitz Probleme noch schlimmer, der Durchfall auch.
Psychische Problem, uvm war schon nach der Ersten Einnahme.
Das Sitzen ging kaum noch, Prostata Schmerzen wurden immer mehr und häufiger,
also zum Urologen, der verschrieb mir auch FC.
Beschwerden wurden nach 2-3 Monaten noch schlimmer, dann ca.
5 Jahre rumgequält, war es leid mit den Ärtzten, ich solle Sport machen,
da meine Muskeln am Po wohl verkümmert seien, deswegen die sitzt und Gelenk Schmerzen.
(Piriformissyndrom links, Muskeldysbalance)

Dann wieder zum Urologen, es gab dann das 4 mal FC, ca 8-10 Wochen später,
Harnröhren, Prostat, Gelenk Schmerzen, Tinitus war nach 5 Monaten schlagartig wieder weg, aber immer
wieder Stechen in beiden Ohren, Wadenkrämpfe , Bluttest auf Magnesium Mangel, Wert war aber gut.
Wadenkrämpfe, oder das Puckern, da zieht nix vom Rücken bei mir, wie bei Dir.
Das habe ich etwas dämpfen können mit Magnesium von aussen.

Dann kurze Zeit später wieder zum Urologen, Bakterien waren wohl noch nicht weg dann gab es
Cotrimoxazol auch ein AB, kein FC, soll aber Beschwerden verstärken und ist wohl in dne USA
seit längerem verboten, (bin mir aber nicht ganz sicher) Danach ging es dann richtig rund,
beide Beine brennen, ab Knie runter, als es draussen ehr heiss war, brannte es schon ab der Hüfte in
beiden Beinen bis zum Fuss. Sehnenschmerzen auf zehnspitzen oder Hacken gehen, geht sehr selten und nur
unter Schmerzen, Kuppeln nur wenn ich das Bein in der Luft halte und das Bein mitspielt. Motor
heult natürlich auf, weil ich so den Schleifpunkt nicht fein regeln kann.
Gehe ich langsam in die Hocke, brennen beide Beine vom Knie bis in den Fuss, das zu beschreiben,
so ähnlich als wenn man einen Sonnenbrand an den Beinen hätte oder als wenn Haut aufgeratscht wäre
so kurz vorm bluten, muss dann auch wieder sofort hoch.

Sehnen wurden wiederwillig mit Ultraschall geprüft, keine Entzündung, alles bestens,
ich solle mal zum Neurologen und mir die Psyche erklären lassen. (steht im Arztbericht)

(Habe jetzt hier nur ganz grob alles beschrieben)

Also lt. Ärzten ist alles Psychisch!

Dann der Vorwurf, wieso kein Arzt ein MRT von der Bandscheibe gemacht hat!
Ja dann soll doch der tolle Gutachter den Arzt fragen, was soll diese Schikane?!
Der Arzt hatte damals gesagt ich hätte keinen Bandscheibenvorfall, er hätte
(irgend welche Punkt geprüft) usw.

Also ich habe null Diagnosen, bis auf den Psychischen Kram, angebliche abklingende Entzündung im Gehirn,
was zu vernachlässigen sei (daraufhin wollte der Neurologe noch eine Lumbalpunktion durchführen, habe ich abgelehnt)
und die Durchfälle seit ca. 10 Jahren.

Seit ca. 6 Wochen habe ich ab Ellenbogen - Handrichtung, beidseitig auch Schmerzen
nicht im Gelenk, strecke ich die Arme aus und drehe sie nach aussen Schmerzt es sofort.
Das hatte ich bisher noch nicht, weder habe ich schwer gehoben oder extrem Sport getrieben.

Eine Klage kann ich wohl vergessen, das MDK Gutachten enthält so einen Müll, das es nur
noch lächerlich ist!
Widerspruch geht nicht!

Ärztekammer ist auch erledigt -( (Abgekartetes Spiel mit den Ärzten)
Kann nur jedem davon abraten! Der Laden gehört verboten!

Den Weg zum Anwalt kann ich mir wohl auch schenken, selbst wenn ich einen
Beratungsschein bekommen sollte. Für einen Anwalt habe ich kein Geld und ohne weitere Diagnosen
wird der mich wohl eher auslachen oder ausnehmen.
Himmel, wollte gar nicht so viel schreiben...

@MAximus
Dann muss ich mir wohl mal wieder einen neuen Arzt suchen der mir
eine Überweisung für das MRT gibt, das wird auch wieder so ein Problem,
zu meinen bisherigen Ärzten brauche ich nicht mehr gehen, da ja alles Psychisch ist
und der andere Arzt mir nix verschreibt usw, das war der Wink mit dem Zaunpfahl,
das er mich loswerden will ....

An euch ein Dankeschön für die Infos und Erklärungen

Levoflox26
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7462

Beitragvon Levoflox26 » 02.10.2018, 09:34

Hallo,
Dann muss ich mir wohl mal wieder einen neuen Arzt suchen der mir
eine Überweisung für das MRT gibt, das wird auch wieder so ein Problem


Ich denke, den Weg kannst du dir sparen. All deine Symptome sind sehr eindeutig auf FC zurück zu führen. Das kostet nur Nerven und Energie, davon haben wir eh zu wenig und sollten sie für die sinnvollen Dinge des Lebens nutzen. Es gibt (außer den hier bereits im Flox 1x1 genannten Infos) keine weitere Hilfe für uns. Aber mir fällt es ebenso schwer, mich damit abzufinden.

Liebe Grüße
Uschi
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7485

Beitragvon Maximus » 02.10.2018, 20:31

Hallo Undnocheiner,

ich schließe mich den Ausführungen von Levoflox26 an.

Die Krankengeschichte passt nicht zu einem Bandscheibenvorfall. Sie passt zu Flox.

Auch mit MRT muss man sehr vorsichtig sein, es gibt zahlreich sinnlos am Rücken operierte Geschädigte.

Gruß
Maximus

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7488

Beitragvon Undnocheiner » 02.10.2018, 23:34

Hallo
Levoflox26 und Maximus,

Die Rentenkasse glaubt aber wieder nur dem Gutachter der das auf einen
verschleppten Bandscheibenvorfall schiebt!
Ich warte jeden Tag auf den EM Ablehnungsbescheid.

Was soll ich der Rentenkasse schreiben?
Ich habe keine weiteren Diagnosen ausser der oben genannten!

Somit wird das wieder abgewimmelt, die wollen Diagnosen haben,
sonst wird das wieder nix, dem Gutachten muss ich ehh wiedersprechen, das
habe ich schon hier, es sind auch dort wieder Fehler drinne.

Aber wie widerspreche ich dann dem abgelehnten EM Bescheid,
wenn ich keine weiteren Diagnosen vorweisen kann,
was mir weh tut oder sonstiges,
interessiert die RV ja herzlich wenig.

Somit könnte ich mir vorstellen, das sie nun wieder abwimmeln,
oder mir mit aktuellen MRT Bildern ankommen, da es ja keine gibt,
was mir der Gutachter mehrmals zum Vorwurft machte.
(Soll er doch den Doc anrufen, warum keine MRT Bilder gemacht wurden!)

Ja die Nerven liegen seit Wochen blank, schlafen ist Horror
nur diesen Mist in der Birne, abschalten geht kaum noch.

Ja es wurmt mich ungemein das 3 Ärzte meine Gesundheit ruiniert haben,
bei der Ärztekammer noch lügen und nachweisslich Daten ändern und
dann gleichzeitig einfach aus dem Verfahren aussteigen!
(Teilnahme ist ja freiwillig)
Das beweisst ja ihr Schuld!

Ich hänge seit Jahren mit Schmerzen hier rum alles sei Psychischen
Ursprungs und die EM Rente wird abgelehnt.
Vom Nervlichen, Finanziellen usw ganz zu schweigen!

Ja zum MRT noch Kontrastmittel usw, das habe ich das letzte mal abgelehnt,
aber auch nur, weil ich aus dem Netz wusste was das anrichten kann.

So wird man immer weiter kaputt gemacht ohne es zu bemerken.
Operieren lasse ich mich nicht, Krankenhauskeime, Schädigungen im/am Rücken usw
das brauche ich nicht auch noch, so lange ich die Schmerzen irgendwie ertrage
werde ich nichts dergleich machen!
Wenn ich Weisskittel oder Gutachter sehe, bricht bei mir schon die Panik los ...

Es ist einfach alles nicht zu glauben .....

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7498

Beitragvon Maximus » 03.10.2018, 20:39

Hallo Undnocheiner,

am besten wir telefonieren mal. Schreib mir bitte deine Telefonnummer PN. Ich habe die
Telefonnummer nicht gespeichert.

Ich habe morgen am 4.10. Termin im JC Gutachtenauswertung. :doh:

Gruß
Maximus

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#7502

Beitragvon Undnocheiner » 04.10.2018, 00:24

Hallo,

denk daran, das JC darf nur den einen Teil vom Gutachten haben, den anderen NICHT!
Oft bekommen die beides und das ist nicht zulässig.

Drücke Dir die Daumen, wobei ich nichts gutes erwarte,
da eigentlich auch hilflos ausgeliefert ...

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10554

Beitragvon Undnocheiner » 14.03.2019, 21:14

Hallo,

gibt es irgend welche Unterlagen von Ärzten / Professoren oder Institutionen,
wo eindeutig steht, das man nach der FC Einnahme die Beschwerden bekommen kann
und das selbst dabei das Blutbild in ordnung ist und auch Nervenleitwerte keine
Auffälligkeiten zeigen müssen? (Also nur in Extremfällen, die Sehnen reissen,
Blutbild nicht ok ist usw.)

Rote Hand Brief und die Warnung vom
BfArM - Risikobewertungsverfahren - Fluorchinolone- Schwere und langanhaltende Nebenwirkungen im Bereich Muskeln, Gelenke und Nervensystem

interessiert die RV auch nicht.

Ich kann die 4 malige Einnahme von FC nachweisen und auch das Wochen später die Beschwerden
anfingen, ich zum Arzt bin und der nichts fand ... (nichts finden wollte!?)

Ich muss in nächster Zeit mal wieder zum Sozialgericht wegen der EM Rente,
die RV wimmelt ab, es gäbe keine glaubhaften Diagnosen.

Werde ja regelrecht als Simulant da gestellt!

Die ganzen Gutachter schauen in ihre Glaskugel und lügen sich etwas zusammen.
Der MDK der Krankenkasse entscheidet nach Aktenlage und streitet ab,
das AB/FC solche Beschwerden auslösen können und erst recht nicht Wochen nach der Einnahme.
Zudem hätte ich auf Reserve AB bestanden und dann wird erklärt warum ich die nicht
bekommen hätte. Das ich die 4 mal bekam ist dieser sogenannten Gutachterin wohl gar nicht aufgefallen!
(Hauptsache abwimmeln!)

Die Ärztekammer hat meine Fall aufgenommen die Ärzte angeschrieben usw.
2 Ärzte waren damit einverstanden, dann fing ein Arzt an mich runter zu machen ich hatte
das vorher gehabt (er hat meine Patienten Akte frisiert) (kann ich nachweisen)

Dann hat er behauptet ich hätte die Rezepte gar nicht eingelöst fuer die AB/FC.
Auch das konnte ich nachweisen, daraufhin haben beide Ärzte und die Ärztekammer den Fall
geschlossen. Die Teilnahme ist ja freiwillig.
Schlusssatz: ich könne ja Klagen.
Das ist doch alles eindeutig!

Dir RV will wohl Handfeste Diagnosen, die habe ich aber nicht, ausser meine Rennerein zu den Ärzten
wenn nach der nächsten FC Einnahme weitere Beschwerden dazu kamen.
Verdacht auf Arzneimittelinduzierte .....

Die Beschwerden wurden untersucht und nichts gefunden, weder waren die Sehnen entzündet
und (zum Glück) auch nicht gerissen, aber sie schmerzen fast durchweg, mal mehr mal weniger.
Diverse andere Beschwerden werden dann auf die Psychische Schiene geschoben usw.

Leider habe ich das Zeug 4 mal bekommen und nach Jahrelanger sucherei
auf die FC gekommen. Das passt auch alles mit meinem Verlaufsplan und Arztbesuchen
zusammen, andere Medis sind ausgeschlossen.

Bin Jahrelang krank geschrieben und lt RV Gutachter 8 Std. arbeitsfähig.
Der Gutachter vom Jobcenter schreibt aber unter 3 Std....

Bin langsam aber sicher am Ende mit dem ganzen Kram .....

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10557

Beitragvon Levoflox26 » 15.03.2019, 01:18

Hallo,
hast du einen Neurologen der dir glaubt? Falls ja, lass dich auf eine Small Fibre Neuropathie untersuchen. Man kann es durch eine Hautbiopsie belegen. Ich bin auch gerade dabei, das in die Wege zu leiten.
Mein Hausarzt (der mir das Levo verschrieben hat) hat mir für den Neurologen und Orthopäden auf Überweisungen und auch für den MDK die Diagnose FQAD bescheinigt. Nur ist die hier in D ja noch gar nicht anerkannt. Hast du die Bestätigung deiner gemeldeten Nebenwirkungen? Vielleicht kannst du damit was anfangen?
Wenn du einen Gerichtstermin hast, lade dir die Unterlagen vom Risikobewertungsverfahren runter, das können die Richter ja nicht einfach so abtun.
Oh mein Gott, ich darf gar nicht dran denken, dass ich diesen ganzen Rentenantragsmist noch vor mir habe.
Ich drücke dir die Daumen.
lg
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10558

Beitragvon Undnocheiner » 15.03.2019, 01:58

Hallo Levoflox,


hast du einen Neurologen der dir glaubt?

Ich war bei einem der hier super sein soll, wo auch alle mit Diabetes hin gehen,
der sollte eigentlich bescheid wissen, tut er aber nicht, meine Leitwerte sind top,
ich solle mal eine Therapie machen, habe ihm gesagt das ich das schon durch habe
und sprach in auf FC an, hat ihn scheinbar nicht interessiert und dann war er weg -(
Nervenschaedigung sollte ja wohl sein fachgebiet sein wenn er Diabetiker behandelt,
die haben ja aehnliche Beschwerden, oder?


Falls ja, lass dich auf eine Small Fibre Neuropathie untersuchen. Man kann es durch eine Hautbiopsie belegen. Ich bin auch gerade dabei, das in die Wege zu leiten.

Oehm, ich las immer wieder das eine Biopsie auch nicht aussagefähig ist, also die Genauigkeit ist wohl wie Lotto.
Gibt es da inzwischen etwas neues? Denn wenn das so unsicher ist, kann ich mir das schenken,
wenn da als Diagnose raus kommt, das bei mir da auch alles OK ist, dann habe ich mich richtig zum Affen gemacht.

Mein Hausarzt (der mir das Levo verschrieben hat) hat mir für den Neurologen und Orthopäden auf Überweisungen und auch für den MDK die Diagnose FQAD bescheinigt. Nur ist die hier in D ja noch gar nicht anerkannt.

Mein neuen Hausarzt war der erste der mir geglaubt hat, er schrieb in meine Akte verdacht auf Poli.... Medikamenteninduziert usw ....
(Verdacht) also keine Handfeste Diagnose. Leider gibt es den Arzt nicht mehr.

Hast du die Bestätigung deiner gemeldeten Nebenwirkungen?

Du meinst dieses Formular das Ärzte ausfüllen fuer Nebenwirkungen?
Bericht über unerwünschte Arzneimittelwirkungen?
Ja, das hat er ausgefüllt und ich habe es auch durchgereicht, eine Kopie davon habe ich noch.
Aber da steht ja auch nur wieder (Verdacht)
Alle 4 FC stehen dort drauf, der MDK hat das schlicht ignoriert, bzw verschwinden lassen.
Die Rentenkasse ist gar nicht erst darauf eingegangen!

Vielleicht kannst du damit was anfangen?

glaube nicht....

Wenn du einen Gerichtstermin hast, lade dir die Unterlagen vom Risikobewertungsverfahren runter, das können die Richter ja nicht einfach so abtun.

Das habe ich dem Anwalt gegeben fuer das Sozialgericht, die RV hat es auch ignoriert und
ist nicht darauf eingegangen und schreibt zur Klage, das ich keine weiteren glaubhaften
Diagnosen hätte und sie weiterhin auf Ablehnung sind!

Oh mein Gott, ich darf gar nicht dran denken, dass ich diesen ganzen Rentenantragsmist noch vor mir habe.

Habe das 2 mal über mich ergehen lassen müssen -(

Ich drücke dir die Daumen.

Danke, aber ich sehe noch kein Weiterkommen wenn die RV nur auf feste Diagnosen
besteht. Wie soll ich denen Schmerzen zeigen?

Die Gutachter der RV kannste knicken, selbst der Orthopädische Gutachter der RV hat so einen Müll
geschrieben, das ging bestimmt um eine andere Person, aber nicht um mich!
Er schiebt alles auf einen verschleppten Bandscheibenvorfall.

Als ich anfing ihm vom AB zu erzaehlen, hat er mich angebrüllt, danach hätte er nicht gefragt,
er stellt hier die Fragen!
Im Gutachten schreibt er dann ich würde wirr und mich kompliziert ausdrücken.

Ich habe das Gefühl ich bin im einen Irrenhaus. Die einen lassen Unterlagen verschwinden,
die anderen gehen erst gar nicht darauf ein und der nächste schiebt alles auf die Psyche.
Das die Psyche am Ende ist bei so Klappskaspern ist ja wohl kein Wunder ....

Winke

Axel59
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10559

Beitragvon Axel59 » 15.03.2019, 04:30

Hallo Undnocheiner,

von was lebst du denn derzeit während der Auseinandersetzung mit der RV? Bekommst du ALG I oder evtl. ALG II? Das würde mich interessieren.
Wie alt bist du eigentlich ?
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.
LG Axel

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10560

Beitragvon Undnocheiner » 15.03.2019, 04:35

Hallo Axel,

von was lebst du denn derzeit während der Auseinandersetzung mit der RV?
Bekommst du ALG I oder evtl. ALG II? Das würde mich interessieren.

Seit ca 10 jahren von Hartz, dementsprechen Finanziel am Ende ...
Vom Stress mit dem JC ganz zu schweigen.

Wie alt bist du eigentlich ?
um die 50 Jahre

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.

Danke, wobei ich nicht mehr glaube das irgend etwas positives eintritt,
nach der Zeit ist der Glaube gestorben ....

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10561

Beitragvon Maximus » 15.03.2019, 05:19

Hallo Undnocheiner,

abwarten, kann sein, dass das Gericht nochmal eine Begutachtung veranlasst, vgl. § 103 SGG und § 106 SGG.

Gruß
Maximus
Zuletzt geändert von Maximus am 15.03.2019, 20:19, insgesamt 6-mal geändert.

Axel59
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10562

Beitragvon Axel59 » 15.03.2019, 05:35

Hallo Maximus

hast du es denn geschafft, Rente zu bekommen?
Grüße Axel

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10563

Beitragvon Maximus » 15.03.2019, 05:55

Hallo Axel,

mein letzter Rentenantrag war 2004. Zum damaligen Zeitpunkt fehlten mir Belege, dass Flox nachhaltig schädigt.
Ich bin daher nicht auf Flox gegangen und habe keine Rente bekommen.

Das Jobcenter hat in meinen Fall mehrere Gutachten beim Ärztlichen Dienst eingeholt, in deren Ergebnis ich relativ
Ruhe habe.

Belege, dass Flox nachhaltig schädigt, gibt es mittlerweile, siehe u.a.:

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoi ... parat.html
https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... boten.html

Gruß
Maximus

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10568

Beitragvon Cypho » 15.03.2019, 14:32

Hallo Undnocheiner,

die Hautstanzbiopsie ist der Goldstandard bei dem Nachweis von SFN. Bei mir war die Nervenfaserdichte unter der Haut deutlich erniedrigt.
Ich hatte im Oberschenkel 9 Fasern/mm und im Unterschenkel 6 Fasern/mm (Sollwert ist 15/mm). Untersuchung wurde im pathologischen Institut der Charite gemacht. Zumindest mit meinem Neurologen habe ich seitdem keine Diskussionen mehr, ob ich SFN habe oder nicht.

Beste Grüße Cypho

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10579

Beitragvon Undnocheiner » 15.03.2019, 23:27

Hallo Cypho,

die Hautstanzbiopsie ist der Goldstandard bei dem Nachweis von SFN. Bei mir war die Nervenfaserdichte unter der Haut deutlich erniedrigt.

Irgendwo hatte ich gelesen das es nicht sehr zuverlaessig sein soll, ich habe das auch irgend wo
gespeichert, finde es aber auf die Schnelle nicht wieder.

Ist das ganze sehr schmerzhaft? Mir graut es vor dem Weisskittel nur noch.
Wie gross ist so eine Stanzung?

Wenn das Sozialgericht mich wirklich zum nächsten Gutachter schickt und der
wieder die alten Diagnosen der anderen Gutachter u Ärzte sieht und sich da festbeisst war
es das wieder. Wenn er von AB insbesondere FC auch kein Plan hat, (wie alle bisher)
insbesondere auch der MDK, dann kann ich endgültig einpacken.

Danke für deinen Bericht zur Hautstanzbiopsie.

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10582

Beitragvon Maximus » 16.03.2019, 18:05

Hallo Undnocheiner,

die Hautstanzbiopsie liefert bei SFN ein zuverlässiges positives Ergebnis.

Ein negatives Ergebnis schließt eine SFN nicht aus.

Das hängt mit der Sensitivität zusammen.

Die Sensitivität eines diagnostischen Testverfahrens gibt an, bei welchem Prozentsatz erkrankter Patienten
die jeweilige Krankheit durch die Anwendung des Tests tatsächlich erkannt wird.

Beispiel: Von 100 tatsächlich Erkrankten werden durch den Einsatz eines bestimmten diagnostischen Testverfahrens
60 Erkrankte erkannt. Die Sensitivität liegt somit bei 60%. Das ist schlecht, denn 40 Erkrankte bekommen ein
falsch negatives Ergebnis.

Goldstandard bedeutet, es gibt nix besseres.

Gruß
Maximus

Cairn
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10583

Beitragvon Cairn » 16.03.2019, 20:01

Hallo Cypho.
Eine Frage zu Deiner Untersuchung in der Charité, haben die Neurologen irgendwelche Prognosen, bzw. Therapieverschläge zur SFN gemacht.Ich
war zwischenzeitlich wegen Muskelschmerzen 4 Tage stationär in der Rheumatologie, fast alle Blutuntersuchungen o. B. ausser Blutfette. Aber
Arthrose in beiden Schultern, Handgelenken und Fingergelenken. Plantarfasziitis und SFN weiterhin
aktiv. Ein Hinweis auf Ciprofloxacin Nebenwirkungen wurde abgelehnt. Aber das kennen wir ja. Ein Blutwert VCH 50 war 58,0 U/ml
leicht erhöht, Referenz 31,6-57,6. Habe ich mal gegoogelt, scheint aber keine Bedeutung zu haben, kennt jemand was über diesen Wert.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
Gruß Martin

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10586

Beitragvon Undnocheiner » 16.03.2019, 22:51

Oben im Link bei Aerztezeitung,
da steht:
Diese Wirkstoffe sind in Deutschland zugelassen:
1. Ciprofloxacin
2. Levofloxacin
3. Moxifloxacin
4. Norfloxacin
5. Ofloxacin
--------------
Was ist mit Tavanic?

Ist das jetzt nicht mehr zugelassen, oder ist das rausgenommen worden wegen
dem rote Hand Brief?

Die Ignoranz der Ärzte und Gutachter ist unerträglich, ich habe die Warnungen beim Gutachter mit abgegeben und
gesagt das ich nachweisslich 4 mal in Abständen FC bekam.

Im Gutachten kein Wort davon!

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10588

Beitragvon Maximus » 16.03.2019, 23:04

Hallo Undnocheiner,

Tavanic enthält den Wirkstoff zu 2. Levofloxacin und ist weiterhin im Handel.

https://mein.sanofi.de/produkte/Tavanic ... 934d406939

Ja, die Ignoranz der Gutachter ist unerträglich.

Gruß
Maximus

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10590

Beitragvon Undnocheiner » 17.03.2019, 01:17

Huhu,

Tavanic enthält den Wirkstoff zu 2. Levofloxacin und ist weiterhin im Handel.

https://mein.sanofi.de/produkte/Tavanic ... 934d406939

Vielen Dank, habe es hier gleich ergänzt.

Ja, die Ignoranz der Gutachter ist unerträglich.

Es macht einfach nur mürbe .....

Mal gerade etwas ganz anderes, ist es bei uns nicht so, dass die Mitrochondrien beschädigt oder fehlerhaft sind und sich kaum oder sehr langsam regenerieren?

Würde es helfen wenn man die kaputt bekäme damit sie schneller neu gebildet werden?

Hier mal aus einem ganz anderem Bereich ein Ausschnitt:

---
In diesen Berichten beschreiben Tang und Kollegen, daß die intrazellulären Derivate der Isothiocyanate (der Glutathion-Komplex) mitochondrienzerstörende Aktivität besitzen. Der "Mitochondrienkollaps" führt dann zur Apoptose der Krebszellen.
---
Kann da jemand etwas zu sagen / schreiben?

VG

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10591

Beitragvon Levoflox26 » 17.03.2019, 01:36

Würde es helfen wenn man die kaputt bekäme damit sie schneller neu gebildet werden?


Die Kunst besteht darin, die intakten zu retten und nur die beschädigten aus dem Körper zu kriegen. Liest du Krabiwis Beiträge? Er hat das schon sehr oft erklärt.

Bist du so nett und fügst Texte von anderen als Zitate ein, sonst wird es unübersichtlich was du oder andere geschrieben haben. Das vierte Zeichen über "Schriftarten" klicken, dann kommen 2 [quote] Zeichen in dein Antwortfenster, dazwischen den Text einfügen. Danke.

Gute Nacht.
lg
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10605

Beitragvon Cypho » 17.03.2019, 14:03

Hallo Martin und Undnocheiner,

die Hautstanzbiopsie wurde in der Neurologie des CTK Cottbus gemacht und dann per Eilversand an die Charite geschickt. Prognosen geben die Ärzte doch meistens nicht. Die wollen mich in diesem Jahr aber am liebsten nochmal untersuchen, um eine Ursache für die SFN zu finden. An Levo glaubt dort weder der Chefarzt noch der Oberarzt, weil die SFN bei mir mit 10-monatiger Verspätung aufgetreten ist.
Emfehlung: Therapieversuch mit Pregabalin. Leider schlucken die Ärzte das Levo selbst anscheinend nicht, sonst würden sie andere Erfahrungen machen.
Die Biopsie hat zwei 3 bis 4 mm lange Wunden erzeugt. Die Hautärztin hat die Wunden sicherheitshalber mit 1 bis 2 Stichen genäht. Das war keine große Sache.

Beste Grüße Cypho

Cairn
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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10608

Beitragvon Cairn » 17.03.2019, 15:28

Hallo Cypho.
Das ist ja mehr als ernüchternd, erst bekommt man dieses Cipro, dann hat man den Schaden und wird im Regen stehen gelassen. Meine Neurologin
hatte mal versucht mir einen Termin in der Uni Magdeburg zur Hautbiopsie zu besorgen, hat nie geklappt. Aber das Resultat dieser Untersuchung ist auch nicht weiterbringend, ich hatte in meiner Naivität gedacht man kann die Ursache eingrenzen. Wir wissen ja die Ursache aber es glaubt keiner. Es ist dann wohl die Seuche, die uns bis an das Ende unserer Tage begleitet wird. Ich war 4 Tage stationär in einer Rheuma Klinik, meine Zimmer genossen hatten beide Polyneuropathie, einer wegen Diabetes und der andere wusste nicht warum er hatte aber 10 Jahre ein Rheuma Mittel gespritzt bekommen bis fast die Leber versagt hätte. Zur Zeit verwende ich am Abend Aconit Schmerzöl, beruhigt etwas.
Ein schönes Restwochende an alle Gruß Martin

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10610

Beitragvon Undnocheiner » 17.03.2019, 16:44

Levoflox26 hat geschrieben:
Würde es helfen wenn man die kaputt bekäme damit sie schneller neu gebildet werden?


Die Kunst besteht darin, die intakten zu retten und nur die beschädigten aus dem Körper zu kriegen. Liest du Krabiwis Beiträge? Er hat das schon sehr oft erklärt.


Nein ich habe das wo anders gelesen da ging es um Prostata Entzündung usw.
Dort wurde das mit den Mitrochondrien erwähnt.
Dachte dann, wenn gute und schlechte aus dem Körper verdrängt werden, das sich dann neue
schneller bilden.

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Re: Neurologe Leitgeschwindigkeit & Bandscheibe

#10611

Beitragvon Undnocheiner » 17.03.2019, 17:00

Hallo,
Cypho hat geschrieben:
.
An Levo glaubt dort weder der Chefarzt noch der Oberarzt, weil die SFN bei mir mit 10-monatiger Verspätung aufgetreten ist.


Bei meinen 4 Einnahmen von FC begannen die Beschwerden etwa jeweils 3 Monate nach der Einnahme, das steigerte sich dann.

Dann gab es noch Cotrimoxazol (kein FC), ca 3 Monate später klimpern im Ohr, mit Stechen und Schmerzen wie eine krasse Mittelohrentzündung. Den 5 Monatigen Tinitus kann ich leider nicht mit Datum zuordnen.
Ob das Cotrimoxazol, das ausgelöst hat weiss ich nicht, da ja schon etliche Beschwerden vorhanden waren. Aber die Beschwerden nahmen weiterhin zu.
Sonst habe ich keinerlei Medikamente in dem Zeitraum eingenommen.

Deswegen bin ich ja nicht auf das AB gekommen, bei anderen AB Einnahmen (ohne FC) ist nichts passiert.
Ausser das man damit vorher meine Dauerhaften Durchfälle ausgelöst hat.

VG


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