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Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

Slomotion14
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Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9902

Beitragvon Slomotion14 » 12.02.2019, 10:06

Hallo zusammen,
leider wird hier nicht so oft auf fragen geantwortet aber ich versuche es dennoch!
Mir ist bekannt das viele gefloxte auch wenn sie mehr oder weniger geheilt sind einen Magnesium Mangel behalten trotz konsequenter hochdosierter Einnahme ! Das hab ich nicht nur einmal gehört! Mein Magnesium wert ist im Vollblut im mittleren Bereich anders ist es bei mir mit Zink dieser wert ist dauerhaft im Mangel trotz Einnahme und Abstand zu allen NEMs und Nahrung ! Es ist für mich nicht zu erklären warum das so ist. Ich habe Angst das ich nie wieder richtig Zink aufnehmen kann und die damit verbundenen Symptome für immer bleiben ! Zudem hat sich bei einem Ultraschall heraus gestellt das ich eine Bakerzyste habe und einen knorpelschaden daher bekomme ich jetzt ein MRT! Hat oder hatte jemand eine bakerzyste ? Meine Wadenmuskulatur ist ein einziger Klumpen anders kann ich das nicht beschreiben es ist komplett Verhärtet und lässt sich durch nichts lösen. Ich bin sehr verzweifelt vielleicht weiß jemand ja noch irgendwas was ich nicht weiß.

LG



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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9903

Beitragvon cf12 » 12.02.2019, 11:58

Hallo Slomotion,

Magnesium ist evtl. immer noch ein wenig im "Mangel" und im Zweifel sollte eine intrazelluläre Blutuntersuchung durchgeführt werden. Bei einer Resorptionsstörung von Zink könnte man für einen Test z.B. ein organisch gebundenes Zink Präparat substituieren. Ich verwende ein Selen + Zink Präparat aus der Apotheke (Hersteller: Pharma Nord GmbH). Sollte Zink weiterhin im Mangel sein, wäre evtl. die vermehrte Ausscheidung von Zink zu testen (z.B. KPU). Im Internet findet man einen entsprechenden KPU (HPU) Test i.U. und könnte bei Bedarf ein entsprechendes KPU Präparat (hochdosiertes Zink/Vitamin B6) substituieren. Sollten die Probleme nicht behoben werden, wäre evtl. eine Untersuchung bei einem Mito-Mediziner zu empfehlen. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9904

Beitragvon Levoflox26 » 12.02.2019, 13:10

Hallo Slomotion,
was rät dein dein Arzt bei dem Zinkmangel? Und vielleicht hilft dir diese Seite weiter?

Zudem hat sich bei einem Ultraschall heraus gestellt das ich eine Bakerzyste habe und einen knorpelschaden daher bekomme ich jetzt ein MRT! Hat oder hatte jemand eine bakerzyste ? Meine Wadenmuskulatur ist ein einziger Klumpen anders kann ich das nicht beschreiben es ist komplett Verhärtet und lässt sich durch nichts lösen. Ich bin sehr verzweifelt vielleicht weiß jemand ja noch irgendwas was ich nicht weiß.


Ja, ich hatte schon zwei mal 'ne Bakerzyste. Die bilden sich bei Entzündungen im Kniegelenk, häufig als erstes Anzeichen einer Arthrose (Knorpelschaden). Ein MRT ist erst mal die richtige Maßnahme, um zu gucken, wo die Entzündung sitzt und wie's um den Knorpel bestellt ist. Normale erste Reaktion vieler Orthopäden ist " da spritzen wir Kortison rein". Solltest du unbedingt ablehnen. Ein weiterer Versuch ist Hyaluronsäure zu spritzen, kann helfen muss aber nicht. Ist auch nichts für ewig. Wichtig ist, deine Knie in Bewegung zu halten, damit Gelenkflüssigkeit gebildet wird. Ich nehme an, du bist mit deinen Waden genauso wenig gut zu Fuß wie ich? Radfahren könnte vielleicht besser klappen, oder gehen im Wasser (Aquajogging). Es hilft auch schon deutlich, auf einem Tisch oder hohen Stuhl rechtwinklig zu sitzen und die Unterschenkel hin und her zu bewegen. Das alles regt die Bildung der Gelenkschmiere an, das lindert dann die Knieschmerzen zumindest ein bisschen. Bei mir ist leider auf den Knieinnenseiten kein Gelenkspalt mehr zu sehen, links habe ich deshalb schon eine Teilprothese. Letztes Jahr hatte ich bereits 3 OP Termine für's andere Knie, die ich aber aus Angst nicht wahr genommen habe. Erst mal wegen der Medikamente die man zwangsläufig nehmen muss und auch, weil ich die Anschluss Reha nicht schaffen würde.

Mit den Wadenmuskeln habe ich das gleiche Problem seit 2 Jahren, ich schaffe kaum noch den Einkauf ohne Krücken. Viele Symptome kommen und gehen, die Muskelschmerzen der Unterschenkel sind permanent jeden Tag da und machen mich manchmal irre. Ich wohne im dritten Stock. :( An arbeiten ist nicht mehr zu denken. Das ist alles ein fucking Bullshit... :roll:

Wünsche dir trotzdem Besserung.
lg

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9907

Beitragvon Maximus » 12.02.2019, 15:21

Hallo Slomotion14,

das Zink Bitte mal im "Blutserum" bestimmen lassen. Die Bestimmung von Zink im Vollblut ist fehleranfällig.

http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/z/Zink.htm

Gruß
Maximus

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9909

Beitragvon Slomotion14 » 12.02.2019, 16:34

Hallo Maximus ,
Wieso ist der Wert im Vollblut fehlerhaft? Versteh ich nicht.

Lg

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9910

Beitragvon Maximus » 12.02.2019, 16:54

Hallo Slomotion14,

Vollblut setzt sich zusammen aus korpuskulären (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) sowie
flüssigen (Serum / Plasma) Bestandteilen.

Wenn im Vollblut zu wenig Zink nachgewiesen wird, dann kann die Ursache sein, dass die Erythrozyten
im unterem Normbereich liegen oder darunter.

Einige Labore nehmen daher die Hämatokrit-Korelation als Ausgleich, andere wiederum lehnen
Hämatokrit-Korelation ab.

Solange darüber gestritten wird, ist die Messung im Serum anzuraten.

Gruß
Maximus

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9911

Beitragvon Slomotion14 » 12.02.2019, 17:11

Hey Maximus,
Ja bei mir wurde es mit Hämatokrit korelation gemacht und da war es auch extrem niedrig. Ich habe auch Symptome die für einen zinkmangel sprechen zB Haarausfall. Wenn der Haarausfall nicht vom zinkmangel kommt dann wurde alles andere ausgeschlossen und dann habe ich keine Erklärung mehr dafür :(

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9913

Beitragvon Maximus » 12.02.2019, 17:46

Hallo Slomotion14,

niedriger Hämatokrit häufige Ursachen :

Eisenmangel
Vitaminmangel
Schilddrüsenunterfunktion
starker Blutverlust (z.B. Verletzung, Regelblutung)
Überwässerung

Haarausfall häufige Ursachen :

Eisenmangel
Vitaminmangel
Schilddrüsenüberfunktion
Wechseljahre
Chemotherapie, wobei Flox wie eine Chemo zu wirken scheint, inkl. Haarausfall
Zink-Mangel
Immunologische Ursachen z.b. beim kreisrunden Haarausfall.

Blutwerte :

Blutbild
Eisen ,Ferritin, Transferrin
Vitamin B12 und Holo TC sowie Folsäure;
TSH, fT3, fT4;
LH, FSH, SHGB, Östrogen, Testosteron
Zink, Serum

Wie gesagt Flox scheint wie eine Chemo zu wirken , inkl. Haarausfall.

Du kannst versuchen, ob der Haarausfall auf Zink anspricht.

Gruß
Maximus

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9924

Beitragvon Slomotion14 » 13.02.2019, 07:24

Hallo Maximus,
Bei mir ist die Erythrozytenverteilungsbreite minimal unter der Norm und daher sagst du ist Zink bei mir vermindert ? Zink- hämatokrit korreliert ist bei mir aber auch im Mangel. Und hier steht : die Beurteilung der verminderten Mikronährstoffe erfolgt stets unter detaillierter Berücksichtigung der Erythrozytenzellmasse. Und eine Bestimmung von Zink im serum ist nur bedingt verwertbar, da Zink ein intrazelluläres Element ( zu über 90 Prozent erythrozytär gebunden) ist. Aus diesem Grund führen wir diese Bestimmung im Vollblut durch. Die anderen Gründe die du für Haarausfall genannt hast habe ich alles unendliche Male testen lassen und es war alles in Ordnung. Ich hab seit 1 1/2 Jahren Haarausfall und keiner weiß warum.....

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9932

Beitragvon Levoflox26 » 13.02.2019, 10:33

Wenn der Haarausfall nicht vom zinkmangel kommt dann wurde alles andere ausgeschlossen und dann habe ich keine Erklärung mehr dafür


Warst du mittlerweile beim Hautarzt und hast eine Haarananlyse machen lassen?
Homonstatus gecheckt?
Erblich bedingten Haarausfall in Erwägung gezogen?

Und nicht zuletzt kann auch Stress eine mögliche Ursache sein.

Mein Haarausfall (diffuser) hat sich bisher auch nicht wirklich gebessert, gehört aber, in Relation zu den mich wirklich behindernden Symptomen, eher zu den "kann ich mir leben" Symptomen. Vielleicht habe ich mich auch ein Stück weit daran gewöhnt, hab das ja jetzt schon einige Jahre. Aber anfangs hat mich das brutal fertig gemacht, ich sah mich schon mit Glatze oder wie manch betroffene Frauen in den Supermarktschlangen vor mir, die schon voll kahler Stellen waren. Für eine Frau ist das 'ne mittlere Katastrophe. Man sagte zu mir immer, ich hätte Haare wie ein Pferd, dich, dick, glänzend und vor Allem lang. Heute habe ich vielleicht noch die Hälfte oder ein Drittel davon. Der Staubsauger konnte die verlorenen Haare gar nicht mehr aufsaugen, hat sie nur noch zu Würstchen zusammen gerollt. Ich hab viel geweint, viel Geld für "Wundermittel" bezahlt, zu guter Letzt die Haare vor 4 Jahren kurz schneiden lassen. Das macht viel aus. Man hat nicht mehr "eine Hand voll Haare" beim Waschen im Abflusssieb sonder nur noch ein paar Härchen. Es werden genau so viele sein, aber es sieht nicht mehr genauso viel aus. Da spielt dann zwar nur die Pschche einen Streich, aber damit kann ich besser klar kommen.
Ich wünsch dir, dass sie wieder nach wachsen. Verlier die Stress Ursache nicht aus den Augen, ich denke, da ist was dran.
lg uschi

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9933

Beitragvon Slomotion14 » 13.02.2019, 10:51

Ich habe seit 19 Monaten Haarausfall ich bin 22 und ich habe keinen erblichen Haarausfall. Finde das sehr ernüchternd was du schreibst das wiederum sorgt auch für massive Angst und Stress in mir! Ich mein es echt nicht böse aber das macht mir einfach nur Angst was du sagst .

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9937

Beitragvon Levoflox26 » 13.02.2019, 12:04

Sorry, ich wollte dich nicht noch mehr belasten. Du bist noch sehr jung, damit hast du gute Chancen auf Besserung, Mein Ansinnen war eigentlich eher, dass du dich nicht auf Zinkmangel als Ursache einschießt, das kann sein, muss aber nicht.
Meine Frage ob du beim Hautarzt eine Haaranalyse gemacht hast, hast du leider nicht beantwortet. Die könnte dir nämlich wirklich weiter helfen.

leider wird hier nicht so oft auf fragen geantwortet aber ich versuche es dennoch!


Ich halte mich jetzt auch bedeckt und wünsche dir alles Gute. Ebenfalls nicht böse gemeint.

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#9992

Beitragvon Krabiwi » 17.02.2019, 01:38

Slomotion14 hat geschrieben:leider wird hier nicht so oft auf fragen geantwortet aber ich versuche es dennoch!
Mir ist bekannt das viele gefloxte auch wenn sie mehr oder weniger geheilt sind einen Magnesium Mangel behalten trotz konsequenter hochdosierter Einnahme ! Das hab ich nicht nur einmal gehört! Mein Magnesium wert ist im Vollblut im mittleren Bereich anders ist es bei mir mit Zink dieser wert ist dauerhaft im Mangel trotz Einnahme und Abstand zu allen NEMs und Nahrung ! Es ist für mich nicht zu erklären warum das so ist. Ich habe Angst das ich nie wieder richtig Zink aufnehmen kann und die damit verbundenen Symptome für immer bleiben !



Es wäre einfacher wenn du alle Fakten auf den Tisch legen und die Laborergebnisse einstellen würdest. Dann kann man auch konkrete Aussagen treffen. Außerdem muss man in dem Kontext wissen wie hoch du die Nährstoffe dosierst und welches Präparat genau verwendet wird.

Ich hatte die ersten Monate auch leichten Haarausfall, zwar keine Büschel wie einige aber doch sichtlich mehr Haare auf dem Boden. Heute fast 12 Monate postflox ist das wieder perfekt, die Haare wachsen kräftig und wenn ich mit der Hand durchfahre löst sich da vereinzelt ein Haar. Sogar die Zehennägel haben sich gebessert, man sieht exakt wann die Ergänzung von Nährstoffen begann an dem linienförmigen Übergang im Nagel.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Individuelle Ratschläge bzgl. Therapieansätzen nur noch auf Nachfrage per PN.

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#10025

Beitragvon Slomotion14 » 18.02.2019, 23:47

Hallo, ich mache die Laborwerte immer über ganz Immun. Ich habe erst von Vitamin Express Zinkglycinat 30 mg genommen das hat rein gar nichts verändert. Jetzt nehme ich Zink - Histidin ebenfalls 30 mg auch das ändert nichts. Ich habe alles an Nahrungsergänzungsmitteln durch was für Haut Haare Nägel gut ist und das ändert rein gar nichts an dem Haarausfall. Man sieht es teilweise auch an den Nägeln. Es ist auch nicht zu erklären warum das Zink nicht ankommt ich lasse Abstand von 4-5 Stunden zu allen NEMs und Nahrung. Den Darm schließe ich auch aus da mein leaky gut durch eine strickte darmsanierung fast weg ist. Ich habe auch kein HPU/ KPU. Mir gehen allmählich die Ideen aus. Im Gegensatz zu anderen hier merke ich aber auch keine Vorteile durch das weg lassen von Kohlenhydraten, Zucker , Milchprodukten und Intervallfasten. Das bezieht sich nicht nur auf meinen Haarausfall sondern auch auf das Problem mit meinen Waden. Die sind permanent auf Druck und Spannung ich kann es schwer beschreiben. Eigentlich wurde es in den 1 1/2 Jahren flox immer schlimmer anstatt besser. Und von nachwachsenden Haaren kann ich nur träumen.

Ich habe gott sei dank noch genügend Haare auf dem Kopf aber es ist trotzdem für mich unbegreiflich warum ich so viele verliere. Und auch warum ich so stehen bleibe mit dem ganzen Mist!

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Re: Zink resorptionsstörung/ bakerzyste

#10026

Beitragvon cf12 » 19.02.2019, 00:15

Hallo Slomotion,

das ist wirklich sehr ungewöhnlich und ich bin auch ein wenig "ratlos". Wie sehen denn die anderen Laborwerte aus (z.B. Vitamin B12 etc.)? Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12


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