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NAD+ induzierte Mitophagie

Zini
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30212

Beitragvon Zini » 26.02.2022, 18:58

EagleEyeC hat geschrieben:NAD kann nicht bezogen werden. Das beste Produkt ist Nicotinamide Riboside.
Ich würde es aber eher nicht empfehlen respektive erst dann, wenn du 48h fasten kannst und während dem Fasten mehr Energie verspürst (was bei vielen Gesunden der Fall ist). Wer beim Fasten bereits abkackt, ist hier am falschen Ort



Ja aber nach 48h fasten, kann man da fit werden, in der Regel ist man geschwächt, weil man nichts isst.

Hmm, das schreckt mich schon immer ab Marco, wenn du sagst, lieber nicht, aber bei einer Dauer Schwäche + Fatigue ist man auch irgendwie am verzweifeln, wäre es da dann überhaupt sinnvoll? Vermutlich eher abzuraten.


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EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30216

Beitragvon EagleEyeC » 27.02.2022, 14:22

Zini hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:NAD kann nicht bezogen werden. Das beste Produkt ist Nicotinamide Riboside.
Ich würde es aber eher nicht empfehlen respektive erst dann, wenn du 48h fasten kannst und während dem Fasten mehr Energie verspürst (was bei vielen Gesunden der Fall ist). Wer beim Fasten bereits abkackt, ist hier am falschen Ort



Ja aber nach 48h fasten, kann man da fit werden, in der Regel ist man geschwächt, weil man nichts isst.

Hmm, das schreckt mich schon immer ab Marco, wenn du sagst, lieber nicht, aber bei einer Dauer Schwäche + Fatigue ist man auch irgendwie am verzweifeln, wäre es da dann überhaupt sinnvoll? Vermutlich eher abzuraten.


Hallo Zini

Nein, da sollte man eben die Finger von lassen und zuerst mal aufbauen mit Fokus auf Mitophagie, Pacing (körperlich und emotional) und einem guten Basiskonzept. Dann, wenns nicht besser wird, kann man experimentieren. NAD käme bei mir als allerletztes dran!

Liebe Grüsse
Marco

Zini
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30221

Beitragvon Zini » 28.02.2022, 17:20

Also ich mach schon ein gutes Jahr Rum, das wäre auch dann das letzte was ich ausprobiere
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30224

Beitragvon EagleEyeC » 28.02.2022, 20:10

Zini hat geschrieben:Also ich mach schon ein gutes Jahr Rum, das wäre auch dann das letzte was ich ausprobiere


Ohne deinen Zustand zu kennen würde ich sagen, ich würde warten. Ein Jahr Basisprogramm ist zu wenig um zu sehen, ob das alleine reicht. Kein Grund jetzt schon Roulette zu spielen und alles auf rot setzen.

Floxerei
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30239

Beitragvon Floxerei » 28.02.2022, 21:48

Hey,

sollte aber nicht gerade das Protokoll durchgeführt werden, unter der These, dass die Mito-Schäden die Ursache vieler Probleme sind?

Beste Grüsse

cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30241

Beitragvon cf12 » 28.02.2022, 22:12

Floxerei hat geschrieben:Hey,

sollte aber nicht gerade das Protokoll durchgeführt werden, unter der These, dass die Mito-Schäden die Ursache vieler Probleme sind?

Beste Grüsse


Nein, das könnte einen Schub auslösen. Vor dem Protokoll sollten die Mitochondrien vermehrt werden (z.B. leichtes, angepasstes Bewegungstraining: Pacing) und wenn der Körper mit genügend Energie versorgt wird, könnte man es evtl. riskieren. Häufig reicht jedoch eine intensivere Trainingseinheit aus, um die Mitophagie zu fördern. :think:

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30396

Beitragvon Allesgut1234 » 15.03.2022, 16:41

Hallo meine lieben!

Ich bin wieder nach vielen nems beim nad protokoll gelandet. Habe 2 Wochen nadh 20mg täglich genommen und keine Verbesserung meiner Symptome (hauptsächlich Schwindel ) gespürt. Habe nun am Donnerstag wegen Frust da keine Verbesserung kam am Abend 1,5 nam plus ribose konsumiert. Mir ging es damit gut, am nächsten Tag nur leicht müde und Muskelschmerzen. Am Samstag und Sonntag morgen habe ich dann jeweils 500mg nam mit Ribose konsumiert. Montag und heute dann ziemlich müde aber seit Freitag kein Schwindel mehr...juhu...Werde jetzt alle 3 Tage nam nachlegen.
Eine Frage an die, die das Prokoll regelmäßig machen u sich auskennen: Laut Dr google sind max 900mg nam für den Körper u Leber unschädlich. Manche nehmen ja 2 Tage jeweils 2g einmal die Woche... ist das von der dosis ok oder habe ich dazu nur das Falsche gelesen?
Und wie lange soll ich das protokoll wöchentlich dann weiter machen nach Wegfallen der Symptome und wenn keine Verschlechterungen mehr auftreten?
Danke für die Info

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30397

Beitragvon Floxerei » 15.03.2022, 16:45

Hey,

Ich würde das Protokoll von Turnbuckle von longecity durchführen, um die kaputten Mitos auszusortieren. Habe hier beschrieben, was ich mache: viewtopic.php?p=29395#p29395

Grüsse

cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30802

Beitragvon cf12 » 20.04.2022, 01:44

Hallo,

NAD ist u.a. bei schweren Erkrankungen im Mangel, weil das Enzym NADPT zur Umwandlung von NAM in NAD nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht (siehe auch Link). In einigen Fällen wurde in den Zellen sogar eine erhöhte Konzentration von Vitamin B3 (NAM) festgestellt: Link. Ursachen für den vermehrten NAD Verbrauch sind u.a. DNA-Reparaturen (z.B. PARP1) sowie Entzündungen (z.B. das CD38 Enzym). Vitamin A/D sowie Taurin hemmen PARP1 und Apigenin sowie Quercetin sind natürliche CD38 Hemmer. Trotzdem sollten der oxidative Stress (DNA Schäden) und Entzündungen (Stoffwechsel) möglichst vermieden werden.

Ich werde demnächst moderate Mengen Niacin (NA) einnehmen. Mit Tryptophan und den teuren Varianten NR sowie NMN kann das Enzym NADPT ebenfalls "umgangen" werden (NAM + Ribose könnte evtl. auch gut funktionieren). Einige Mitglieder des Forums klagen über rauhe Haut, die bei UV-Bestrahlung verschwindet (Vitamin D?). Die rauhe Haut könnte evtl. durch einen NAD Mangel verursacht werden: Pellagra. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30811

Beitragvon Allesgut1234 » 20.04.2022, 19:14

Ich wollte ein kurzes Update geben: habe Nr - nicotinamidribosid bei Amazon bestellt und es 2tage genommen jeweils 300mg aber davon Magen-Darm Probleme bekommen. Bin dann wieder umgestiegen auf nicotinamid u ribose 500mg täglich. Immer so 2-3 Tage und dann 4-5 Tage Pause. Am Tag der Einnahme sehr müde und voll verfressen aber dann geht es irgendwann. Und seit 1 Monat vertrage ich nun wieder Zuckerbomben, seit 1 Woche habe ich weniger Kopfschmerzen und Müdigkeit in der Aufbauphase. Ich muss sagen ich glaube dass es wohl die Lösung für mich sein wird. Sport mache ich momentan noch nicht aber bin zuversichtlich. Melde mich bald wieder. Das Einzige was ich noch sporadisch nehme ist Magnesium aber nicht in hohen Mengen da es damals nicht die wirkliche Lösung bei mir war.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30836

Beitragvon EagleEyeC » 23.04.2022, 17:42

Ich möchte hier nur nochmals zum Aufpassen aufrufen. Wer 1,5g NAM verträgt oder auch schon 20mg NADH, der ist deutlich weiter als die meisten FQAD Patienten, welche dies für Wochen bis Monate ins Bett haut.

Also wenn ihr es probieren wollt, fangt mit Mikrodosen an. bitte!

Rioja
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30919

Beitragvon Rioja » 06.05.2022, 19:14

Wie dosiert man 500 mg Ribose?

Ich habe eine 200g Ribose Packung in Pulverform und darauf steht, dass ein Teelöffel 5g sind also heisst das ein zehntel des Teelöffels wären 500 mg?

Das ist ja kaum abzumessen auf einem Teelöffel.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30920

Beitragvon Levoflox26 » 06.05.2022, 19:28

***Achtung: Wenn du neu bist, ist dieser Thread Nichts für dich, lese dich erst bzgl Flox 1&1 sowie Basistherapie ein. Der folgende Ansatz ist experimentell und man muss wissen was man tut und die biochemischen Hintergründe halbwegs verstanden haben. Theoretisch kann es u.U. bei einer zu starken Erzwingung der Mitophagie zu Organversagen kommen wenn das Organ zu viele mutierte mtDNA-Kopien besitzt.***


Du solltest vorsichtig sein und das ernst nehmen!

Zu deiner Frage: Bei Amazon bekommst du für 10€ eine Feinwaage.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30921

Beitragvon Rioja » 06.05.2022, 20:36

Levoflox26 hat geschrieben:
***Achtung: Wenn du neu bist, ist dieser Thread Nichts für dich, lese dich erst bzgl Flox 1&1 sowie Basistherapie ein. Der folgende Ansatz ist experimentell und man muss wissen was man tut und die biochemischen Hintergründe halbwegs verstanden haben. Theoretisch kann es u.U. bei einer zu starken Erzwingung der Mitophagie zu Organversagen kommen wenn das Organ zu viele mutierte mtDNA-Kopien besitzt.***


Du solltest vorsichtig sein und das ernst nehmen!

Zu deiner Frage: Bei Amazon bekommst du für 10€ eine Feinwaage.



Klar ich mache as vorsichtig, also heute eine 250 mg tablette genommen mit ribose und dann erstmal morgen nichts mehr und ich schaue wie es sich entwickelt. Gegebenenfalls wenn alles okay ist übermorgen nochmal 250mg.

Ich habe jetzt einfach mal ein klein bisschen vom Teelöffel an Ribose eingenommen. Ist ein Teelöffel tatsächlich 5g? Ist es so ein schweres Pulver?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30922

Beitragvon Levoflox26 » 07.05.2022, 08:46

Ich hab Feinwaage und Ribose hier. Allerdings ist die Batterie leer. Mal schauen, ob ich noch irgendwo eine passende Batterie finde. Dann kann ich gerne mal einen TL. abwiegen. Aber bitte nicht drauf festnageln, da ist so eine flache, runde Batterie drin und ich wüsste auf Anhieb gerade nicht, wo ich solch eine noch in Verwendung haben könnte. Ich schau über's We mal danach.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30923

Beitragvon Rioja » 07.05.2022, 11:44

Wie ist es mit dem essen danach? Darf man essen oder lieber bis zum nächsten Tag fasten?

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30924

Beitragvon Karlken » 07.05.2022, 12:18

Hallo Rioja

Da beide Maßnahmen das gleiche Ziel, nämlich die Mitophagie anzukurbeln, verfolgen
könnten die sich m.E.n. kumulieren. Ich denke die Auswirkung, ggf. auch die Negative, könnten sich verstärken.
Ich persönlich habe NAD + Ribose immer am Abend zugeführt, also nachdem meine Essenszeit beim intermettierendem Fasten beendet war. Somit war bei mir die nächste Nahrungsaufnahme eh etwa 16h später.
Nur mal so als Idee.

Wünsche Dir ein schönes WE.

m.f.G.
Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#30949

Beitragvon Rioja » 08.05.2022, 14:59

Ist die gleichzeitige Einnahme von Cissus unbedenklich?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31234

Beitragvon EagleEyeC » 05.06.2022, 14:48

Rioja hat geschrieben:Ist die gleichzeitige Einnahme von Cissus unbedenklich?


Cissus quadrangularis?
Das hat keinen Einfluss auf Fusion/Fission der Mitochondrien, also unbedenklich

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31235

Beitragvon EagleEyeC » 05.06.2022, 14:49

Rioja hat geschrieben:
Levoflox26 hat geschrieben:
***Achtung: Wenn du neu bist, ist dieser Thread Nichts für dich, lese dich erst bzgl Flox 1&1 sowie Basistherapie ein. Der folgende Ansatz ist experimentell und man muss wissen was man tut und die biochemischen Hintergründe halbwegs verstanden haben. Theoretisch kann es u.U. bei einer zu starken Erzwingung der Mitophagie zu Organversagen kommen wenn das Organ zu viele mutierte mtDNA-Kopien besitzt.***


Du solltest vorsichtig sein und das ernst nehmen!

Zu deiner Frage: Bei Amazon bekommst du für 10€ eine Feinwaage.



Klar ich mache as vorsichtig, also heute eine 250 mg tablette genommen mit ribose und dann erstmal morgen nichts mehr und ich schaue wie es sich entwickelt. Gegebenenfalls wenn alles okay ist übermorgen nochmal 250mg.

Ich habe jetzt einfach mal ein klein bisschen vom Teelöffel an Ribose eingenommen. Ist ein Teelöffel tatsächlich 5g? Ist es so ein schweres Pulver?



Lieber nicht übermorgen nochmals 250mg. Einfach nur 1x 250mg und dann ne Woche warten was passiert. Falls nix passiert, einen Monat später die Dosis erhöhen. Mit NAM/NR hatten sich schon viele kaputt gemacht leider. Aufpassen

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31236

Beitragvon EagleEyeC » 05.06.2022, 14:53

Floxerei hat geschrieben:Hey,

sollte aber nicht gerade das Protokoll durchgeführt werden, unter der These, dass die Mito-Schäden die Ursache vieler Probleme sind?

Beste Grüsse


Das Protokoll hat ein sehr hohes Risiko. Ich habe viele betreut, die vorher mässig gefloxt waren und jetzt völlig im Eimer sind. Wenn man man am Anfang ist, warum nicht mit Fasten arbeiten? Und auch da: dieser wöchentliche Rhythmus ist für uns Floxies völlig ungeeignet. Wenn dann 1x pro Monat (Betrifft das Protokoll UND Fasten m.M.n.) Ausgenommen sind die, die leicht gefloxt sind, die vertragen das vielleicht öfters.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31461

Beitragvon Rioja » 24.06.2022, 14:53

Wie sind die Erfahrungen zu folgender Vorgehensweise?

Lieber täglich 500 mg NAD nehmen ohne Ribose oder jeden immer treppenweise steigern und dann bei 2g mit Ribose ergänzen?

Schliesslich wird das NAD ja in 500 mg Packungen für die tägliche Einnahme verkauft, muss unbedingt eine Steigerung her oder ist die regelmässige Einnahme auch sehr gut?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31464

Beitragvon cf12 » 24.06.2022, 18:42

Hallo Rioja,

im Moment nehme ich zyklisch 500 mg Niacin ein (Achtung: Flush, nicht für Allergiker geeignet): z.B. Sa/So, nicht an den Trainingstagen (Sonne). Zusätzlich habe ich täglich ca. 10 g D-Ribose eingenommen und schleiche mich langsam aus. Die rauhe Haut (Pellagra) "verschwindet" am Wochenende langsam und kommt in der Woche wieder. Durch die starke Sonneneinstrahlung ist die rauhe Haut im Moment kaum noch wahrnehmbar.

Beim Training habe ich deutlich mehr Energie, aber beim Ausschleichen der D-Ribose nehmen die Beschwerden langsam zu. Ich muss es weiter beobachten und bei Bedarf optimieren. Bei einer Niacin Unverträglichkeit kannst Du es evtl. mit NMN, NR oder hochdosiertem Tryptophan versuchen. Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31484

Beitragvon Rioja » 26.06.2022, 22:08

Ist die wirkung von Niacin die Gleiche wie die von Nad?
Ribose verstärkt nochmal kräftig die Wirkung von Nad Das Weiss ich aus Eigener Erfahrung.

Was ist der Unterschied regelmässig Jeden Tag Nad 500mg ohne ribose zu nehmen zu den Steigerungen die nicht regelmässig ablaufen?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31485

Beitragvon cf12 » 26.06.2022, 22:19

Hallo Rioja,

bei der zyklischen Gabe von NAM habe ich keine Wirkung beobachtet (auch nicht bei der zusätzlichen Gabe von Ribose). Niacin verbessert bei mir wenigstens das Hautbild (Pellagra). Täglich ca. 10 g Ribose verbessern gefühlt ein wenig die Energieversorgung des Körpers. Vielleicht können Dir andere Mitglieder des Forums genaue Informationen liefern. Viel Erfolg! :)

Viele Grüße und einen schönen Sonntag

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31532

Beitragvon EagleEyeC » 09.07.2022, 09:07

Rioja hat geschrieben:Wie sind die Erfahrungen zu folgender Vorgehensweise?

Lieber täglich 500 mg NAD nehmen ohne Ribose oder jeden immer treppenweise steigern und dann bei 2g mit Ribose ergänzen?

Schliesslich wird das NAD ja in 500 mg Packungen für die tägliche Einnahme verkauft, muss unbedingt eine Steigerung her oder ist die regelmässige Einnahme auch sehr gut?


Ich würde eher sagen: lieber täglich 100mg NR nehmen. Aber auch das kann schon nach hinten losgehen. Da ist wirklich Vorsicht angesagt. Ich weiss nicht, warum wir so übel auf das reagieren. ME/CFS, Fibromyalgie Patienten etc haben auch Mitochondriale Störungen. Die reagieren kaum auf sowas. Ich glaube bei uns ist da noch was im Busch. Das sind nicht nur die Mitos, die da uns das Leben schwer machen mit dieser Therapieform.

Oder wir haben eine ganz andere mitochondriale Schädigung. Ich würde wirklich dazu raten:
1x pro Monat Mitophagie induzieren durch Fasten ca. 40 Stunden oder ne kleine Dosis NR
Rest des Monats Biogenese fördern.

Die These, dass sich die stärker geschädigten Mitos stärker vermehren, ist übrigens widerlegt. Es proliferieren v.a. die am wenigsten geschädigten Mitochondrien.

Wenn wir nun massive Mitophagie erzeugen, stressen wir die stärksten Mitos in der Zelle. Folglich werden die besten schlechter --> unser Regenerationspotenzial nimmt ab!

Darum: Biogenese fördern und dann einzeln, gezielt, stressfrei und mit einer Woche Pause danach (am besten rumliegen und nichts tun!) Mitophagie induzieren ist der, nach aktueller Wissenschaft, richtige Weg.

Wer sich mehr mit der Thematik auseinandersetzen möchte, könnte z.B. das Buch lesen:

https://www.bookdepository.com/Mitochon ... pJEALw_wcB

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31968

Beitragvon Allesgut1234 » 08.09.2022, 11:46

Hallo!
Ich habe bitte ein paar Fragen zu dem Nam Protokoll und wollte fragen wer sich von euch damit auskennt:
Bei der Höchstdosis von 2×2gramm: soll man da 2 gramm nicotinamid auf einmal nehmen oder geht auch 4Tage jeweils 1Gramm, bzw 1 gramm morgens und 1 gramm abends für 2 Tage?
Ist es sinnvoll Tmg (Betaine) dazu zu nehmen oder stört dies Autophagie?
Wie schaut es aus mit Spermidin und Quercetin während dem Protokoll mit autophagieren?
Ich nehme noch Whey und Magnesium. Darf ich diese während der Autophagie nehmen oder stört zb. Magnesium diese?

Ich danke für eure Antwort.
Liebe Grüße Jenny

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31969

Beitragvon cf12 » 08.09.2022, 12:33

Hallo Jenny,

es gibt verschiedene NAD Protokolle (siehe auch Link) und Du kannst Dich am Anfang des Themas über die Autophagie informieren. Ich nehme zyklisch 500 mg Niacin ein (Pellagra: Achtung Flush) und es funktioniert prima: das Haubild verbessert sich nach jeder Niacin Gabe. Viel Erfolg! :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#31970

Beitragvon SlimShady99 » 08.09.2022, 13:18

Wie schaut es aus mit Spermidin und Quercetin während dem Protokoll mit autophagieren?

Interessante Frage über die ich auch schon nachgedacht habe.
Spermidin regt die Autophagie an, genauso wie das Nam Protokoll, daher würde ich davon ausgehen,dass die Effekte sich addieren. Ich persönlich würde das Spermidin in der Zeit also eher bleiben lassen, durch Nam hat man schon genug Autophagie.
LG

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32038

Beitragvon Allesgut1234 » 25.09.2022, 12:36

Nehme spermidin dazu und merke da keine signifikante Erhöhung.
Habe vor 2 Wochen 4 Tage nam 500mg konsumiert und war dann ziemlich platt. Ich gehe davon aus, dass der Nam Spiegel längere Zeit erhöht stark/effektiv wirkt. Daher wäre es interessant täglich ein paar Tage und sanft zu dosieren und dafür nicht einmal voll viel. Längere Pausen für die vermehrung der Mitochondrien sollten dabei natürlich eingehalten werden.

Habe mir jetzt nad+ liposomal mit tmg bestellt. Werde es dann testen und berichten wie es wirkt.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32109

Beitragvon Allesgut1234 » 14.10.2022, 06:46

Möchte ein kurzes Update geben!
Seit 11 Tagen nehme ich nun jeden Morgen 500mg nad+ liposomal und 500mg tmg. Magnesium dazu noch ca 600mg und 500mg Quercetin.
Mir geht es echt gut. Brauche gerade nur 6h Schlaf und meine Neuropathien sind fast nicht mehr spürbar. Ebenso die Nägel schauen besser aus. Ich ziehe das jetzt mal weiter durch und berichte dann wieder.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32154

Beitragvon EagleEyeC » 21.10.2022, 17:18

Allesgut1234 hat geschrieben:Möchte ein kurzes Update geben!
Seit 11 Tagen nehme ich nun jeden Morgen 500mg nad+ liposomal und 500mg tmg. Magnesium dazu noch ca 600mg und 500mg Quercetin.
Mir geht es echt gut. Brauche gerade nur 6h Schlaf und meine Neuropathien sind fast nicht mehr spürbar. Ebenso die Nägel schauen besser aus. Ich ziehe das jetzt mal weiter durch und berichte dann wieder.


Und du bist ganz sicher gefloxt? Ich kenne keinen Floxie (inkl. Krabiwi, der ja mit dem Protokoll Erfolg hatte), den das nicht voll ins Bett haut.

Aber wenn es hilft, finde ich das absolut Klasse für dich!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32155

Beitragvon Allesgut1234 » 21.10.2022, 17:40

Ja leider das bin ich.
Ich nehme das nam jetzt noch immer jeden Tag. Bald sind es drei Wochen. Vielleicht erhole ich mich schnell weil der nad spiegel kontinuierlich oben bleibt. Ich war aber in der letzten Woche viel müder und gereizter.
Beobachte es weiter....

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32172

Beitragvon Moien » 24.10.2022, 12:00

EagleEyeC hat geschrieben:
Allesgut1234 hat geschrieben:Möchte ein kurzes Update geben!
Seit 11 Tagen nehme ich nun jeden Morgen 500mg nad+ liposomal und 500mg tmg. Magnesium dazu noch ca 600mg und 500mg Quercetin.
Mir geht es echt gut. Brauche gerade nur 6h Schlaf und meine Neuropathien sind fast nicht mehr spürbar. Ebenso die Nägel schauen besser aus. Ich ziehe das jetzt mal weiter durch und berichte dann wieder.


Und du bist ganz sicher gefloxt? Ich kenne keinen Floxie (inkl. Krabiwi, der ja mit dem Protokoll Erfolg hatte), den das nicht voll ins Bett haut.

Aber wenn es hilft, finde ich das absolut Klasse für dich!



Ich kenne 2 Floxies aus Amerika, die keine Ahnung von dem ganzen NAD+ kram hatten und wo die "ausversehen" jeden Tag 500mg B3 genommen haben, die jetzt wieder Gesund sind.

Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32173

Beitragvon Moien » 24.10.2022, 12:02

Allesgut1234 hat geschrieben:Ja leider das bin ich.
Ich nehme das nam jetzt noch immer jeden Tag. Bald sind es drei Wochen. Vielleicht erhole ich mich schnell weil der nad spiegel kontinuierlich oben bleibt. Ich war aber in der letzten Woche viel müder und gereizter.
Beobachte es weiter....



David Sinclar sagt auch, dass bei zuführen von NAM und co der NAD+ Spiegel in Piks steigt und nicht kontinuierlich

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32174

Beitragvon Allesgut1234 » 24.10.2022, 15:07

Hey Moien!
Interessant ist das mit den Floxies aus Amerika :-) wielange haben die denn täglich nam konsumiert? Gibt es dazu vielleicht links oder mehr Infos?
Was meinst du denn mit Piks?
Liebe Grüße Jenny

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32175

Beitragvon SlimShady99 » 24.10.2022, 20:02

Hallo,
ich frage mich nur ob tägliche Einnahmen im Sinne des Protokolls sind. Kann ja gut sein dass es trotzdem hilft über einen anderen Mechanismus. Es geht dabei ja um das Nad+/Nadh Verhältnis. Führt man jeden Tag Nam zu könnte sich doch auch der Nadh Spiegel dauerhaft erhöhen, wodurch nicht mehr ruckartige Mitophagie induziert würde. Was denkt ihr?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32176

Beitragvon Allesgut1234 » 25.10.2022, 06:32

Habe mal gehört dass ab mehreren Wochen täglicher Einnahme der Namspiegel so um 50 Prozent erhöht werden soll.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32180

Beitragvon Allesgut1234 » 25.10.2022, 15:52

Update:
So habe jetzt 3 Wochen tägliche Nam-Einnahme hinter mir. Bin nun seit 3 Tagen müde müde müde.... schlafen tu ich aber super... nur halt sehr viel ...
Was sich verändert hat: die ersten 2 Wochen waren super mit Energie und schmerzfrei, ab dritter Woche zunehmend müde, gereizt und Kopfstechen... nach 3 Wochen: Sehr müde. Bin jetzt bei Tag 23 und mache jetzt mal Pause bis ich fitter bin und starte dann wieder.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32195

Beitragvon Krabiwi » 28.10.2022, 21:33

EagleEyeC hat geschrieben:
Allesgut1234 hat geschrieben:Möchte ein kurzes Update geben!
Seit 11 Tagen nehme ich nun jeden Morgen 500mg nad+ liposomal und 500mg tmg. Magnesium dazu noch ca 600mg und 500mg Quercetin.
Mir geht es echt gut. Brauche gerade nur 6h Schlaf und meine Neuropathien sind fast nicht mehr spürbar. Ebenso die Nägel schauen besser aus. Ich ziehe das jetzt mal weiter durch und berichte dann wieder.


Und du bist ganz sicher gefloxt? Ich kenne keinen Floxie (inkl. Krabiwi, der ja mit dem Protokoll Erfolg hatte), den das nicht voll ins Bett haut.

Aber wenn es hilft, finde ich das absolut Klasse für dich!


Hallo Marco,

ja die erste 1000 mg Einmaldosis NAM hatten mich für ca. 2 Wochen ins Bett gehauen (zu Beginn mit Schüttelfrost bei 28°C Sommertemperatur), zuvor vertrug ich 500 mg problemlos. Nach dem Schub hatte ich jedenfalls sehr großen Respekt und NAM über ein halbes Jahr pausiert, auch weil es jeden Monat besser wurde und ich die laufende Genesung nicht weiter mit Experimenten gefährden wollte.

Ist eben wie so oft eine Dosisfrage und ruckartige Stressoren muss man definitiv vermeiden, täglich eine kleine Dosis BIS zu 500 mg angepasst an die Schwere der Floxung kann dagegen ein probates Mittel sein den Verlauf positiv zu beeinflussen.

Wir sehen nun hier bei Jenny (mittlere Floxung in relativ stabilem Zustand), dass bei einer sanften täglichen Dosierung nach etwa drei Wochen die mitochondriale Masse so gering ist, dass sie Symptome hervorruft und daher folgerichtig eine Pause eingelegt werden muss.

Ich merke selbst heute 4,5 Jahre postflox noch eine subtile aber spürbare Schwäche bei einer 2x2g Dosis für 1-2 Wochen. Das sagt mir, dass meine deletierte mtDNA zwar subakut aber immer noch signifikant vorhanden ist.

MfG

Moien hat geschrieben:

Ich kenne 2 Floxies aus Amerika, die keine Ahnung von dem ganzen NAD+ kram hatten und wo die "ausversehen" jeden Tag 500mg B3 genommen haben, die jetzt wieder Gesund sind.


Hallo Moien, gerne mehr Infos und Links dazu. Bspw. schwere der Floxung, Beginn der Einnahme, Dauer der Einahme etc. Danke.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32198

Beitragvon EagleEyeC » 29.10.2022, 09:02

Vielleicht ist die täglich tiefdosierte Therapie tatsächlich sinnvoller. Es kommt aber v.a. nicht auf den Schweregrad, sondern auch auf die Art der Nebenwirkungen an.

Ich kenne einen schwer gefloxten (7 Jahre?) der lediglich Sehnenbeschwerden hat, der kann das zeugs verputzen ohne Ende und hat keinerlei Effekt weder auf Energielevel noch auf seine Sehnen.

Bei mitochondrialen/neurologisch verursachten Beschwerden (die sich ja auch als "Sehnenschmerzen" oder Muskelschmerzen präsentieren können), ist das wohl schon eine effektive, aber auch eine sehr gefährliche Therapie.

Wie im Intro beschrieben, würde ich das nur versuchen, wenn alle anderen Dinge nicht geholfen haben. Geht es bereits aufwärts mit Pacing, angepasster Ernährung und Bewegung und einem Basisprogramm an Nahrungsergänzungsmittel, würde ich davon die Finger lassen.

Übrigens hatte ich die ersten 2 Jahre täglich 64mg Niacin zu mir genommen ohne Nebenwirkungen. Die Frage bleibt, wo ist die Grenze für jeden persönlich? Soviel ich mich erinnere, sollte der Effekt bei Niacin und NAM der gleiche sein betreffend der Dosis?

Ich würde das Experiment gerne nochmals mit NR machen. Ich mag den akuten Effekt. Jedoch merke ich den Schub bereits bei 100mg.

Evtl. müsste man da die Dosis bei 25mg beginnen.
Oder sich ein Niacin/NAM Präparat suchen mit sehr geringer Dosierung

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32199

Beitragvon Allesgut1234 » 29.10.2022, 10:48

EagleEyeC hat geschrieben:Vielleicht ist die täglich tiefdosierte Therapie tatsächlich sinnvoller. Es kommt aber v.a. nicht auf den Schweregrad, sondern auch auf die Art der Nebenwirkungen an.

Ich kenne einen schwer gefloxten (7 Jahre?) der lediglich Sehnenbeschwerden hat, der kann das zeugs verputzen ohne Ende und hat keinerlei Effekt weder auf Energielevel noch auf seine Sehnen.

Bei mitochondrialen/neurologisch verursachten Beschwerden (die sich ja auch als "Sehnenschmerzen" oder Muskelschmerzen präsentieren können), ist das wohl schon eine effektive, aber auch eine sehr gefährliche Therapie.

Wie im Intro beschrieben, würde ich das nur versuchen, wenn alle anderen Dinge nicht geholfen haben. Geht es bereits aufwärts mit Pacing, angepasster Ernährung und Bewegung und einem Basisprogramm an Nahrungsergänzungsmittel, würde ich davon die Finger lassen.

Übrigens hatte ich die ersten 2 Jahre täglich 64mg Niacin zu mir genommen ohne Nebenwirkungen. Die Frage bleibt, wo ist die Grenze für jeden persönlich? Soviel ich mich erinnere, sollte der Effekt bei Niacin und NAM der gleiche sein betreffend der Dosis?

Ich würde das Experiment gerne nochmals mit NR machen. Ich mag den akuten Effekt. Jedoch merke ich den Schub bereits bei 100mg.

Evtl. müsste man da die Dosis bei 25mg beginnen.
Oder sich ein Niacin/NAM Präparat suchen mit sehr geringer Dosierung


Wie hoch hat denn dein schwer gefloxter Freund Nam dosiert?
Es gibt nicotinamid auch in 50mg Dosis.

cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32201

Beitragvon cf12 » 29.10.2022, 14:24

Hallo Krabiwi,

hier kann ich nur zustimmen und die Dosis sollte individuell angepasst werden! Ich bevorzuge Niacin und nehme Mo - Fr täglich 500 mg Niacin ein (Achtung: Flush). An den Wochenenden pausiere ich, um z.B. 10000 i.E. Vitamin A bzw. molekularen Wasserstoff einnehmen zu können. Dr. Wiechert in Bremen hat bei der IOT ähnliche Erfahrungen gesammelt und wir sollten sehr vorsichtig agieren: Pacing (siehe auch Link). :think:

Viele Grüße

cf12

vadro
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32211

Beitragvon vadro » 30.10.2022, 10:25

Hallo,
kann mir jemand sagen welches ein gutes
125mg Nicotinamid und 250 mg Ribose produkt ist?

Wenn ich nach nicotinamid schaue, finde ich überall nur "flush free" aber das ist doch die eher schlechtere qualität oder irre ich mich da?

in meinem vitamin b komplex sind 33mg niacin drin, wenn ich 4 davon nehme ist das nicht auch ausreichend? oder ist das ein anderes b3?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32213

Beitragvon Allesgut1234 » 30.10.2022, 12:44

Flush free heißt, dass es kein Erröten bei der Einnahme gibt. Das ist anfangs sicher besser. Nehme das auch.Du könntest mal nicotinamid flush free und extra ribose pulver versuchen. Man nimmt gleich viel ribose wie nicotinamid. Das steht aber alles in diesem tread.

Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32343

Beitragvon Moien » 09.11.2022, 11:07

Zu den 2 Floxies die ich kannte, war es random, die wüssten nichts davon und es kam erst raus als wir über NEM in allgemeinen gesprochen haben und sie mir ihre NEM-Liste geschickt haben und ich hab dann gesehen, dass jeweils beide 500mg "versehentlich" täglich konsumiert haben.

Mit den Piks meine ich, dass es keine kontinuierliche Steigerung von NAD+ stattfindet, sondern es immer wieder down und up geht aber die downs sind nicht so hoch wie Ups, sprich dein NAD+ sinkt ein wenig und dann steigt es wieder aber mehr als es gesunken ist.

Ich hoffe, ich hab es verständlich ausgedrückt, sitze gerade im Zug mit viel Lärm um mich herum.

vadro
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32384

Beitragvon vadro » 15.11.2022, 19:08

vadro hat geschrieben:Hallo,
kann mir jemand sagen welches ein gutes
125mg Nicotinamid und 250 mg Ribose produkt ist?

Wenn ich nach nicotinamid schaue, finde ich überall nur "flush free" aber das ist doch die eher schlechtere qualität oder irre ich mich da?

in meinem vitamin b komplex sind 33mg niacin drin, wenn ich 4 davon nehme ist das nicht auch ausreichend? oder ist das ein anderes b3?


nachdem ich nun alle 13 seiten hier gelesen habe, hab ich mich erstmal dagegen entschieden
werde mal 125mg Niacinamid täglich testen, ohne Ribose ohne irgendwas ob es überhaupt was tut,

vadro
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32388

Beitragvon vadro » 16.11.2022, 08:38

ich hab jetzt nochmal ne Nacht über den ganzen Thread geschlafen und habe ein paar Fragen Ideen oder sonst was zustande gebracht.

Würde es nicht Sinn machen, jeden Abend eine kleine Dosis NAM zu nehmen, so 125mg zum start oder so.
Das sollte doch, wenn man halbwegs Stearinsäure arm isst trotzdem zur Fission beitragen?
Dann würde man bis zum Ende des 16:8 / 18:10 fasten Fenster eine leichte Fission haben

In einem der Schaubilder auf den ersten Seiten wird ja gezeigt, dass bis zu 24h die Mitochondrien masse abnimmt, aber man muss ja nicht die vollen 24h nutzen?

Das Fasten könnte man dann direkt mit PPQ, Dunkler Schokolade und Q10 brechen um die Fusion einzuleiten?

so sollte man doch "etwas" mitophagie erzeugt haben, zwar nicht das maximale aber mehr als wenn man nur "schläft"?
Das sollte dann doch, über die Woche und Monate hinweg dazu führen, dass langsam aber sicher nur noch die gesunden Mitochondrien DNA übrig sind? Evtl muss man alle X Wochen mal die NAM dosis erhöhen und evtl machts nur alle 2 Tage statt jeden Tag sinn um Zeit zur Biogenese zu lassen?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32389

Beitragvon cf12 » 16.11.2022, 11:40

Hallo vadro,

NAM funktioniert nicht ohne Ribose, denn NAM hemmt u.a. die Sirtuine. NAM kann mit dem Enzym NAMPT zu NAD recycled werden, aber NAMPT ist bei einer größeren NAM Dosis häufig im Mangel. Deshalb wird z.B. NMN, NR oder NAM + R empfohlen. Ich nehme z.Zt. zyklisch 500 mg Niacin (NA, Achtung: Flush) und einige Gramm D-Ribose ein. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#32390

Beitragvon vadro » 16.11.2022, 11:49

okay Danke für die Erklärung, aber das gleiche vorgehen kann dann doch mit NAM + Ribose gemacht werden oder?

Sehr wenig mitophagie auslösen durch sehr niedrige NAM gabe, täglich (alle 2 Tage)?
das sollte doch langfristig auch die beschädtigte DNA der mitochondrien immer weniger werden lassen auch wenn es Monate dauert?

also z.b Montag, Mittwoch, Freitag zum ABendessen (kein Q10, PPQ, lowfat essen)
125mg NAM + 250mg Ribose (oder 125, bin mir irgendwie nicht so richtig sicher ob 1:1 oder 1:2)
dann Dienstag, Donnerstag, Samstag Fastenbrechen mit Schokolade, PPQ, Q10

oder spricht da was dagegen? Ich hab so etwas den eindruck das oft die NAM dosis auf "teufel komm raus" erhöht wird und daher viele mehr Nebenwirkungen als nutzen haben könnten. Man muss doch nicht zwangsweise 24-48h fission haben? Wenn man minimal etwas erreichen kann, dafür aber viel öfter und mit weniger Nebenwirkungen ist dann nicht evtl mehr geholfen?

Natürlich werden die 125mg nicht permanent helfen, aber dann macht man nen Monat später halt 175? und wieder ein später 225?

wenn man damit nur 1% der defekten mitochondrien pro Woche entfernen könnte, und man zu anfang 50:50 defekt / nicht defekt hat
dann hätte man immerhin nach einem jahr sich auf 30/70 verbessert? (hoffentlich schafft man auch mehr als 1% und hat weniger als 50% defekt / mutierte)


die frage ist, ob man nicht aber auch mit Sport, Fasten auf mehr als 1% mitochondrien regeneration kommt...


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