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FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

Fee1970
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FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#13288

Beitragvon Fee1970 » 09.07.2019, 08:51

Bei Schwermetallbelastung können hochdosierte Supplements, die man bei FC benötigt schädlich sein

"Vitamin B12 und seine Derivate sind dafür bekannt, Quecksilber mobilisieren zu können. Problematisch ist vor allem das organische Methylcobalamin. Es ist beliebt aufgrund seiner hohen Bioverfügbarkeit. Liegt jedoch eine Quecksilberbelastung vor, kann es das weniger giftige anorganische Quecksilber (Hg2+) in das hochtoxische organische Methylquecksilber (MeHg) verwandeln, indem es diesem seine Methylgruppe spendet.

Methylcobalamin ist neben Adenosylcobalamin eine aktive Form des Vitamin B 12. Inaktive Formen wie das Hydroxocobalamin und Cyanocobalamin werden im Körper in die aktiven Komponenten umgewandelt.

Hauptquelle für anorganisches Quecksilber (Hg2+) sind Amalgamplomben und noch vorhandene Belastungen nach unsachgemäßer Amalgamentfernung und nicht durchgeführter Schwermetallausleitung. Zwar wird im Amalgam metallisches Quecksilber (Hg oder Hg0) verwendet, das nur als Dampf (entsteht beim Ausbohren) gut resorbiert wird und toxisch wirkt. Allerdings kommt es durch Oxidation des Hg oder in Anwesenheit anderer Metalle (wie dem im Amalgam enthaltenen Silber oder auch Goldinlays) durch elektrische Spannung zwischen den unterschiedlichen Metallen zur Entstehung von Hg2+.

Wenn dann durch Methylierung – zum Beispiel aufgrund von Methylcobalamin – Methylquecksilber entstanden ist, wird dieses über den enterohepatischen Kreislauf reabsorbiert (Chapman, 2000) und größtenteils in Gehirn und Leber verschoben. Neurologische Symptome und eine gestörte Leberfunktion sind dann die Folgen."

Das könnte der Grund sein, weshalb sich manche nach der Einnahme von Vit B12 schlecht fühlen.

https://rc-naturheilpraxis.de/2015/11/1 ... pplements/

Gruß, Fee


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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14204

Beitragvon Fee1970 » 04.08.2019, 11:12

Hallo alle.

Wie in einem anderen Beitrag bereits erwähnt hier mal an richtiger Stelle platziert.

Schwermetalle schädigen die Mitochondrien. Ob in gleicher Art kann ich nicht beurteilen, bin kein Arzt oder Wissenschaftler.
Aber, es gibt Informationen dazu, die sicher ein Gelehrter hier deuten kann.

https://www.biomedical-center.de/mitoch ... usleitung/

Meine Frage ist jetzt:
"Wenn ich jetzt eine Schwermetallbelastung habe, und wir alle nehmen täglich Schwermetalle mit der Nahrung auf (es kommt nicht nur aus den Zahnfüllungen), und meine Entgiftung und Darm gestört sind, und ich mache jetzt die Mitotherapie mit Fasten und dem NAD+ Protokoll, welches geschwächte Mitos auseinandernimmt und absterben lässt, wird das daran gebundene Schwermetall nicht wieder frei gesetzt und koppelt sich wieder an starke Mitos an? Drehen wir uns dann nicht im Kreise?"

Das sind mal so meine Gedankengänge.

Kann mir das jemand rein theoretisch beantworten?
Ich möchte jetzt nicht diskutieren, ob jemand eine Belastung hat oder nicht.

Wäre die Entgiftung durch Mittel von außen (DMPS) wegen eventueller gestörter natürlicher Entgiftung dann nicht unumgänglich? Das DMPS erledigt ja den Job des Entgiftens.

Ich hatte am 8.5. meine letzte Infusion (aus finanziellen Gründen). Bis dahin ging es mir viel besser als jetzt. Seitdem geht es bei mir steil bergab. Ob das Fasten dazu beigetragen hat, dass es mir schmerztechnisch schlechter geht, weiß ich nicht. Energie hatte ich kurz etwas mehr. Jetzt kommt wieder diese Müdigkeit. Und die erste Sehnenentzündung.
Am 14. August bekomme ich wieder eine Infusion.
Ich bin gespannt, wie es mir dann geht.

Gruß, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14224

Beitragvon Krabiwi » 04.08.2019, 18:45

Bei Schwermetallbelastung können hochdosierte Supplements, die man bei FC benötigt schädlich sein

"Vitamin B12 und seine Derivate sind dafür bekannt, Quecksilber mobilisieren zu können. Problematisch ist vor allem das organische Methylcobalamin.


Die empfohlene Tagesdosis B12 sind mickrige 3 Mikrogramm, ich bezweifle stark dass das irgendeinen signifikanten Effekt hat. Wer trotzdem Angst hat soll einen Urin Test machen u. eventuelle Belastungen beseitigen.

Fee, wie lange "entgiftest" du denn nun bereits? Sollte das bischen Quecksilber nicht irgendwann mal draußen sein?

Hast du bereits einen Kontrolltest gemacht um den Erfolg deiner "Entgiftung" zu messen?

Ich hatte am 8.5. meine letzte Infusion (aus finanziellen Gründen). Bis dahin ging es mir viel besser als jetzt. Seitdem geht es bei mir steil bergab. Ob das Fasten dazu beigetragen hat, dass es mir schmerztechnisch schlechter geht, weiß ich nicht. Energie hatte ich kurz etwas mehr. Jetzt kommt wieder diese Müdigkeit. Und die erste Sehnenentzündung.


GSH ist ein Antioxidans, daher hilft es bei Flox theoretisch u. praktisch im Einzelfall mal mehr u. mal weniger. Ich würde an deiner Stelle S-A-GSH versuchen, das ist weit günstiger als i.V. u. man kann es täglich niedrig dosiert nehmen

Wäre die Entgiftung durch Mittel von außen (DMPS) wegen eventueller gestörter natürlicher Entgiftung dann nicht unumgänglich? Das DMPS erledigt ja den Job des Entgiftens.


Unsinn, DMPS etc chelatieren u. mobilisieren lediglich, die entstehenden Chelatkomplexe können anschließend nur vom Körper selbst entgiftet werden, logisch oder?

welches geschwächte Mitos auseinandernimmt und absterben lässt, wird das daran gebundene Schwermetall nicht wieder frei gesetzt und koppelt sich wieder an starke Mitos an? Drehen wir uns dann nicht im Kreise?"


Fee, du "entgiftest" seit Ewigkeiten u.a. mit Chlorella. Also entweder bist du unbewusst irgendeiner Schwermetallquelle ausgesetzt die immer wieder mehr Schwermetalle nachliefert oder deine "Entgiftung" wirkt nicht so wie du dir das wünschst.

Quecksilber u. Blei sind anorganisch, es vermehrt sich nicht von selbst im Körper sondern muss von außen zugeführt werden. Deswegen wurde z.B. damals verbleiter Kraftstoff verboten.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14228

Beitragvon Fee1970 » 04.08.2019, 19:43

Hey hallo Krabiwi,

ich entgifte seit März letzten Jahres mit Chlorella. Und ja ich habe von letztem Jahr und von diesem Jahr einen Kontrolltest.
Chlorella entgiftet ja nur sanft, weshalb manche Jahre damit verbringen. Länger als ich bisher.

Derzeit arbeite ich gar nicht speziell an dem Quecksilber. Das hatte ich 2004 zum Teil schon entgiftet. (Nur Chlorella und Bärlauch, ohne Kontrolle)
Aktuell habe ich zu hohe Kupferwerte, Blei- und Zinnwerte. Quecksilber ist noch etwas erhöht. Dies habe ich aus 8 Amalgamfüllungen, etwa 8 Jahre lang und dann 26 Jahre Zahnkronen mit Metalllegierungen und zusätzlich vermutlich unsicherem Reinigen von Tintenstrahdruckern. Woher die Arsenbelastung kommt weiß ich wirklich nicht. Auch bin ich in einem Haus mit Kupferwasserrohren aufgewachsen.
Mit Sicherheit werden die Palladiumwerte als nächstes in den Kontrolluntersuchungen steigen, denn auch das war in meinen Zahnkronen. Das DMPS scheidet Schwermetalle in bestimmter Reihenfolge aus, weshalb bei manchen Schwermetallen der Wert solange niedrieg erscheint, bis das Metall das vorher ausgeschieden wird durch ist. Dann erst erscheinen andere Schwermetallbelastungen.
Da mein Darm 2008 schwer geschädigt war und dies massiv bis 2016 anhielt vermute ich, dass die Schwermetalle mir die Probleme machen. Sie wurden nicht mehr ausgeschieden und zirkulierten.
Ausserdem hat die Mischung der Metalle in meinem Mund Strom erzeugt. Exakt 2Volt. Vom Zahnarzt gemessen. Zweimal. Ich spürte immer ein bizzeln im Mind aber bis zu diesem Zahnarzt wollte mir das keiner glauben. Der jetzt hat es nachgemessen und gesagt, dass das nicht gut sei für die Metalle und somit für meinen Organismus. Ich konnte eine LED Diode mit meinen Metallegierungen im Mund zum Leuchten bringen.
Ein Zahn, der damals komplett mit Amalgam gefüllt war, musste erst Wurzelbehandelt werden, dann wegen Trigeminusschmerzen an den Wurzeln gekappt werden. Aber auch das half nicht. Ich hatte schlimme Gesichtsschmerzen und ließ ihn deshalb ziehen. Erst nach einem Jahr liesen diese Schmerzen nach.
Die Metalle werden im Körper in Knochen, Zähnen, Muskeln, Bindegewebe, Organe und Nerven verschoben. Weshalb die Entgiftung seine Zeit braucht, weil jedesmal nachmobilisiert werden muss. Logisch, oder?

DMPS krallt Schwermetalle fest und lässt sie nicht mehr los. Sichere Verbindung. Die Verbindung wird dann über die Nieren ausgeschieden. Muss also nicht speziell von der Niere entgiftet werden.
Leider habe ich erst 7 DMPS Infusionen. Man muss mit 10-20 rechnen.

Hier zum Nachlesen.
https://www.ganzmed-praxisklinik.de/the ... ttherapie/

S-A-GSH, was kostet das denn? Ich bezahle pro Glutathionspritze 3,99€.
Ich hatte bei Amazon nach anderen Glutathionmöglichkeiten gesucht. Das war alles sehr teuer.

Hier mal die Kontrolltests.

Hast du zu meinen Gedanken, wegen andocken von gelösten Schwermetallen aus Mitoverbindungen an starke Mitos eine Idee?

Liebe Grüße, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14233

Beitragvon Krabiwi » 04.08.2019, 21:46

Fee, du "entgiftest" somit seit 17 Monaten mit Chlorella, einen Belastungstest von vor Therapiebeginn hast du nicht oder? Nur den vom Mai 2019?

Bzgl. Cu muss man erwähnen dass es ein Spurenelement ist u. vom Körper benötig wird, täglich etwa 1mg. Überdosierung ist natürlich kontraproduktiv aber es ist bei weitem nicht so kritisch wie Hn o. Pb.

Ausserdem hat die Mischung der Metalle in meinem Mund Strom erzeugt. Exakt 2Volt. Vom Zahnarzt gemessen. Zweimal. Ich spürte immer ein bizzeln im Mind aber bis zu diesem Zahnarzt wollte mir das keiner glauben. Der jetzt hat es nachgemessen und gesagt, dass das nicht gut sei für die Metalle und somit für meinen Organismus. Ich konnte eine LED Diode mit meinen Metallegierungen im Mund zum Leuchten bringen.


Klingt ja lustig, wie wird das denn gemessen, mit Voltmeter wie beim Elektriker? 2V kommen mir etwas zu viel vor, der Mensch hat etwa 50 mV u. etwa 1000 Ohm Widerstand. Du hast eine Diode in den Mund genommen u. diese begann zu leuchten?

Der Verdacht auf Metallbelastung ist bei dir wegen den Zähnen u. den Kupferrohren begründet. Generell bin ich bei Leitungswasser skeptisch u. filtere mir es deswegen konsequent, nicht zuletzt wegen der Arzneimittel- u. Hormonbelastung.

Wurzelbehandlungen lass ich mir keine mehr machen. Hatte eine und der Zahn wurde schwarz weil er innerlich faulte u. an den Wurzelspitzen waren auf dem Röntgenbild Entzündungen sichtbar, also ein Bakterienherd den das Immunsystem nicht erreicht. Bei den Zähnen wird auch sehr viel gepfuscht.

Den hab ich mir dann ziehen lassen, der Zahnarzt wollte natürlich den Zahn erhalten u. nochmal Wurzelbehandeln u. füllen, was ich ablehnte. Künftig werde ich mir alle Zähne ziehen lassen statt Wurzelbehandlung, bin wegen low carb jedoch zuversichtlich dass das kaum noch nötig sein wird.


Die Metalle werden im Körper in Knochen, Zähnen, Muskeln, Bindegewebe, Organe und Nerven verschoben. Weshalb die Entgiftung seine Zeit braucht, weil jedesmal nachmobilisiert werden muss. Logisch, oder?


Nicht wirklich logisch. Das sollte doch innerhalb von ein paar Wochen möglich sein. Die Frage ist eher ob man überhaupt schlafende Geister in Fettgewebe wecken sollte.

DMPS krallt Schwermetalle fest und lässt sie nicht mehr los. Sichere Verbindung. Die Verbindung wird dann über die Nieren ausgeschieden. Muss also nicht speziell von der Niere entgiftet werden.

Die Verbindung ist nicht sicher sondern auf Zeit. Wenn dein Körper es nicht schafft den Komplex renal schnell genug auszuscheiden war es für die Katz, da er sich irgendwann wieder löst.

Klar muss der Komplex über die Niere oder Galle raus. Chelatoren chelatieren lediglich. Der Entgiftungsprozess läuft wie folgt in 3 Phasen ab:

1. Phase I - Entgiftungsenzyme - hier werden Moleküle aufgespalten um sie angreifbar zu machen (geht bei Atomen wie Hn u. Pb nicht sondern nur bei molekularen Strukturen wie u.a. Medikamente wie FC's)
2. Phase II - Komplexierung - z.B. über GST oder auch die externen Chelatoren
3. Phase III - Ausscheidung über Nieren oder Darm

Die sog. Entgiftung der Ärzte setzt ausschließlich bei Phase II an. Wenn Phase I o. III warum auch immer gehemmt sein sollte, bringen die besten Chelatoren nichts. Dazu kommt noch die unberechenbaren Wechselwirkungen mit Kationen wie Mg, Fe u. Zn

S-A-GSH, was kostet das denn? Ich bezahle pro Glutathionspritze 3,99€.
Ich hatte bei Amazon nach anderen Glutathionmöglichkeiten gesucht. Das war alles sehr teuer.


Das von Vitaminexpress für 50 EUR ist zu empfehlen.

Hast du zu meinen Gedanken, wegen andocken von gelösten Schwermetallen aus Mitoverbindungen an starke Mitos eine Idee?


Wenn gelöste Schwermetalle bereits intrazellulär zirkulieren u.a. mit den Mt interagieren sollten diese von den vorhanden Entgiftungsenzymen früher oder später eingefangen werden. Das ist jetzt nichts mitospezifisches, die Mt sind ohnehin ständig in Bewegung zwichen Fusion, Fission, Mitophagie u. Proliferation.

Angenommen ein Hn Atom stecke in einem mitochondrialen Enzym fest u. kann deswegen nicht entgiftet werden, somit wäre die Mitophagie des entsprechenden Mt's sinnvoll damit das Hg wieder freigesetzt u. angreifbar für Entgiftungsenzyme wäre.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14242

Beitragvon Fee1970 » 05.08.2019, 11:16

Hey Krabiwi.

Schau mal die Bilder, die ich eingestellt habe. Die ersten beiden sind vom Juni 2018.

Ja, der Zahnarzt hat tatsächlich mit einem digitalen Multimeter den Strom gemessen. Ein Stäbchen links, eins rechts unter die Zunge. Und gemessen. Und weil er es nicht glauben konnte was er sah, bat er die Mädchen alle Sicherungen in der Praxis rauszunehmen. Und dann hat er nochmal nachgemessen. Und, ja, er sagte es sind 2 Volt und ich könne eine LED Diode zum Leuchten bringen. Ausprobiert hab ich das nicht.

Ja das Ding ist, ich habe bis vor paar Monaten nur Leitungswasser getrunken. Eine Filteranlage konnte ich mir nie kaufen. Was für eine hast du und was kostet das? So ein Britafilter wird nicht wirklich reichen, oder?

Du denkst, dass man innerhalb ein paar Wochen alles Schwermetall aus Knochen, Gewebe, etc. mobilisieren und entgiften kann? Hab ich das richtig verstanden? Das wäre echt genial. Wenn ich aber die Kontrolltests anschaue, sagt das leider was anderes aus. Auch die Erfahrungsberichte und die Ärzte die das machen erzählen da was anderes.

Manche Ärzte machen wöchentlich eine bis zwei Infusionen DMPS. Andere sagen, dass der Körper erst Zeit benötigt um wieder Schwermetalle aus dem Organismus zu mobilisieren. Das DMPS reinigt ja nur das was im Blut vorhanden ist. Und meinrt macht höchstens alle 10 Tage eine. Manche nur einmal im Monat.

Das S-A-GSH für 50€, wielange hält das?

Danke für deine Informationen.

Lieben Gruß, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14247

Beitragvon Schorsch » 05.08.2019, 15:55

Krabiwi hat geschrieben:

Klingt ja lustig, wie wird das denn gemessen, mit Voltmeter wie beim Elektriker? 2V kommen mir etwas zu viel vor, der Mensch hat etwa 50 mV u. etwa 1000 Ohm Widerstand. Du hast eine Diode in den Mund genommen u. diese begann zu leuchten?



Hallo,

1000 Ohm Körperwiderstand gelten rein allgemein aussagend laut Lehrbuch zwecks einer grundsätzlicher Berechnungsgrundlage zur Stromsicherheit. Maßgeblich für den exakten Übergangswiderstand ist die tatsächliche elektrische Leitfähigkeit, welche im Mund durch Speichelfluss sicherlich zigfach besser ist. Demnach wird hier auch der Übergangswiderstand deutlich geringer sein. Diesen Übergangswiderstand kann man theoretisch auch sehr leicht selbst mit dem Multimeter ohmisch durchmessen, indem man die Zunge Anfang / Ende nutzt was einem ähnlich langen Strompfad gleichkommt.

Daher halte ich die 2 V für eine durchaus logische Spannung, zusätzlich wenn man bedenkt das aus einem Apfelradio immerhin schon 1 - 1,5 V rauskommen.

Fee, jetzt verstehe ich auch warum du so im "Entgiftungsmodus" bist. Das ist eine bei dir sehr individuelle Grundlast, die natürlich auch erhebliche Rückwirkungen zu Flox hat. Ich selbst hatte 1-2 Jahr Postflox meine 2 Amalganfüllungen professionell entfernen lassen. Auch ich habe hierbei längere Zeit vorbeugend mit Chlorella und anderem entgiftet, trotz Kofferdamm und Absaugung. Das Thema Zahnfüllungen ist unter Flox ein sehr wichtiges Thema, da es eine nicht unerhebliche Grundlast darstellt. Stichwort Antioxidative Kapazität erhöhen (Waagenschaubild in Krabiwis Thema) nicht nur durch stetiges zuführen von Radikalfängern sondern auch durch Radikalvermeider. Wer weiß außerdem, ob diese Beeinflussungen aufgrund diverse Materialien sich ggf. durch mögliche Wechselwirkungen potenzieren.

Ganz so unnötig ist das entgiften daher nicht und man muss auch immer selbst schauen, was einem vorwärts bringt und welche Bedingungen individuell vorliegen. Bei einer derartigen Belastung im Mund würde ich hier an deiner Stelle definitiv auch weiter und vorbeugend + langfristiger investieren. Für andere ohne derartige Zahnfüllungsvielfalt gelten jedoch bestimmt andere wichtigere Einflussfaktoren. Trotzdem immer sachlich rangehen und diesen allgemeinen Entgiftungshype von Standard Aussagen von unfundierten Quacksalbern hinterfragen, wo wir wieder mal beim Flox 1x1 sind Stichwort eigenständig selbst belesen und unabhängig informieren. Die Welt und Flox ist sehr komplex und man kann leider nie grundsätzlich ohne Ausnahmen pauschalisieren. Daher ist vieles auch nur durch eigenständiges Try / Error Verfahren an sich selbst zu prüfen.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14248

Beitragvon Krabiwi » 05.08.2019, 16:00

Was für eine hast du und was kostet das? So ein Britafilter wird nicht wirklich reichen, oder?


viewtopic.php?f=56&t=771

Du denkst, dass man innerhalb ein paar Wochen alles Schwermetall aus Knochen, Gewebe, etc. mobilisieren und entgiften kann? Hab ich das richtig verstanden?


Kommt drauf an wie gesund der Körper ist, ein Organismus mit gesunder ATP-Versorgung u. Enzymatik wird mit dem meisten ganz alleine fertig. Das ist bei Gefloxten natürlich nicht der Fall.

Das Problem mit i.V. alle paar Tage oder Wochen ist, dass es tröpfchenweise wirkt u. mobilisiert daher überwiegend weil ALA, DMPS, DMSA nur Halbwertszeiten von 4-6 Stunden haben. Sprich 4 Stunden nach i.V. ist die Wirkung wieder großteils verpufft u. die Schwermetalle werden theoretisch immer weniger festgehalten u. zirkulieren dann wieder frei im Organismus. Daher halte ich das Cutler-Protokoll bei dem man den Chelator für ein paar Tage durchgehend alle 4 Stunden nimmt für interessant, da hier ein stetiger Chelatorenspiegel gehalten wird um die Schwermetalle auch sicher über 24 Stunden zu chelatieren damit sie renal ausgeschieden werden können.

Hier wäre bei Flox wiederum zu berücksichtigen, dass auch andere Kationen wie Mg betroffen sein können u. daher einige Gefloxte schlechte Erfahrungen mit Chelatoren machen.

Klar sagen die Ärzte dass das viel Zeit benötigt, die wollen möglichst langfristige Kunden. Entscheidend ist der Erfolg u. der sollte messbar sein um die Methode zu rechtfertigen.

Daher würde da gerne mal ein vorher nachher Schwermetallprofil sehen.

Wichtig ist es natürlich alle belastenden Quellen zu eliminieren bevor man überhaupt mit Chelatoren beginnt.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14251

Beitragvon Fee1970 » 05.08.2019, 17:00

Hallo.

Erst mal danke @Schorsch, für deine Worte.

@Krabiwi. Bevor ich mit dem DMPS angefangen habe, habe ich alle Zähne sanieren lassen. Das ist Grundvoraussetzung für diese Art Therapie. Und ich habe alle Materialen die für die Sanierung in Einsatz kamen auf Verträglichkeit testen lassen.

Ja das Cuttlerprotokoll gefällt mir in Bezug auf die ständige Gabe auch besser. Habe aber einige schlechte Erfahrungen mit DMSA gelesen und in der Reha dann auch gehört.
Aus dem Grund, den du nennst nehme ich durchgängig 4 x täglich Chlorella.
Bis auf den Tag an dem die Infusion stattfindet und den davor. Lt Anweisung vom Arzt.
Am Abend der Infusion muss ich dann richtig Magnesium auffüllen. Zink ist zum Glück ganz ok bei mir. Aber das hab ich letztes Jahr intensiv aufgefüllt. Da Wunden bei mir sehr schnell heilen, geh ich davon aus, dass ich ausreichend mit Zink versorgt bin. Chrom nehme ich alle drei Tage. Der Wert war halt niedrig.

Du meine erste und zweite Schwermetalluntersuchung hab ich hier im Threat oben und in meiner Geschichte eingestellt. Da sind Unterschiede zu sehen. Oder meinst du was anderes?

Und danke für deine Filterempfehlung. Die kuck ich mir an.

Lieben Gruß, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14255

Beitragvon Krabiwi » 05.08.2019, 17:43

Das Cutler-Protokoll muss man in Eigenverantwortung mittels ALA durchführen u. hier wird erfahrungsgemäß viel falsch gemacht, da viele überfordert sind.

Ok das sind zwei verschiedene Tests, einmal von 2018 u. der zweite etwa ein Jahr später 2019. Kann man somit vergleichen.

As, Hg u. Cu haben sich verdreifacht. Ni hat sich um etwa 50% erhöht.

Sn u. Pb haben sich etwa halbiert.

Wo genau ist hier jetzt der Erfolg? Müssten sich die Werte nicht alle mit der Zeit verringern?

Chlorella wirk als einfach-Thiol u. chelatiert Schwermetalle somit nur halbherzig. Kannst du bei dem massiv erhöhten Hg-Wert eine Schwermetallbelastung des Chlorellas ausschließen?

Hg-Wert ging von 1447 auf 5338 rauf.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14256

Beitragvon Fee1970 » 05.08.2019, 18:13

Hi.

Cuttler nutzt DMSA und ALA.
Ihr wisst ja bereits, dass ich mir gerne austeste, was für mich der bessere Weg ist. Und so ich bin dem Weg nach Mutter und Klinghardt gegangen.


Wegen dem Hg.
"Zu beachten ist dabei, dass DMPS zunächst bevorzugt Kupfer bindet. Sollte im Körper eine hohe Kupferkonzentration bestehen, wird daher im Urin zunächst kaum Quecksilber ausgeschieden, sondern erst dann, wenn das DMPS Kupfer gebunden und abgebaut hat. Und erst, nachdem sich der Quecksilberpegel reduziert hat, werden wiederum andere Schwermetalle wie Blei, Nickel, Silber, Cadmium, Palladium usw. durch DMPS entfernt."
Quelle:
https://www.akademie.de/wissen/amalgam/ ... n-mit-dmps

Aus dem Grund und wegen meiner hohen Kupferbelastung (der Wert ist ja 1.000.000 höher als letztes Jahr) wird das Quecksilber eben noch nicht ausgeschieden.
Ich denke auch durch das rumrühren im Mund und
Bohren an den Zähnen zum Vorbereiten der neuen Kronen, wird da immer noch Hg aus dem Kiefer und den Höhlen frei. Nur ne Idee. Auch hole ich ja mit dem Koriander aus dem Gewebe stets Schwermetalle aus Gehirn und Gewebe, dass bisher nur von dem bischen Chlorella aufgefangen wird. Das könnte den gestiegenen Wert Hg erklären. Aber ich habe auch gelesen, dass sich die Werte auf unerklärliche Weise nach oben und unten verschieben können, bis es dann merklich nach unten geht. Ist also normal.

Das Chlorella das ich nehme soll regelmäßig auf Schwermetallbelastung getestet sein.
Die in Deutschland gezüchtete Chlorella ist für mich ungenießbar. Brechreiz. Keine Ahnung warum.

Das ist ein komplexes Thema.

Liebe Grüße, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14260

Beitragvon Krabiwi » 05.08.2019, 23:03

DMPS hat lediglich eine Halbwertszeit von 6 Stunden, sprich nach 12 Stunden tut sich da gar nichts mehr bzgl. Chelatierung. Mal davon abgesehen dass der Blog keine Literaturquellen verwendet u. ich mir auch schlecht vorstellen kann warum DPMS Cu bevorzugt binden soll. Die Cu-Theorie erklärt auch nicht warum sich As verdreifacht hat.

Aus dem Grund und wegen meiner hohen Kupferbelastung (der Wert ist ja 1.000.000 höher als letztes Jahr) wird das Quecksilber eben noch nicht ausgeschieden.

Hier hast du einen Denkfehler.
Eben wenn Hg u. Cu im Urin erhöht nachgewiesen wird, werden diese doch gerade beide verstärkt ausgeschieden u. zwar über jenen getesteten Urin. Sprich es verlässt über den Urin deinen Körper sonst könnte man es im Urin ja nicht nachweisen.

Jetzt ist die Frage wie zuverlässig ein Urintest ist. Ist die (1) Schwermetallbelastung gestiegen oder wird nur (2) mehr ausgeschieden oder wird (3) mehr ausgeschieden weil die Belastung gestiegen ist? Mit Sicherheit kann man das nicht festmachen.

Ja bei Chlorella muss man darauf achten dass das Produkt getestet ist, denn wenn er im Körper Metalle chelatiert, macht er das logischerweise auch im Zuchtbecken. Wenn das Chlorella dann noch aus Asien kommt muss man vorsichtig sein.

Das therapeutische Ziel wäre bei dir erreicht wenn alle Werte wieder etwa im Normbereich sind. Ein solches Ergebnis wäre definitiv ein Erfolg.

Die Frage ist nun ob es generell überhaupt sinnvoll ist als akut geschwächter Flox eine "Entgiftung" durchzuführen, selbst wenn eine Belastung nachgewiesen ist. Wäre es nicht besser die Geister in den Fettpolstern schlafen zu lassen statt diese aufzuwirbeln während man ohnehin bereits an einer starken Mitochondriopathie leidet?

Da ich selbst Amalgamplomben habe, habe ich mir vorgenommen, das Cutler Protokoll irgendwann mal durchzuführen sobald ich Flox weit hinter mir habe. Einfach blind, ohne Diagnose, ein paar Tage Cutler mit ALA, schaden kann es ja nicht wenn man wieder fit ist.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14306

Beitragvon Fee1970 » 07.08.2019, 22:07

Hallo Krabiwi.

Ja das mit dem Denkfehler, da hast du Recht. Ich vermute, es wurde mehr ausgeschieden, weil ab da ALA und Glutathion mit im Spiel war.

Das Cuttlerprotokoll zu machen während noch Amalgam oder sonstige Metalle im Mund sind, das würde ich nicht machen. Am Ende greift es dann die Plompen erst recht an.

Tja, die Schwermetallgeschichte weiß ich seit letztem Jahr. Das mit dem Flox erst jetzt seit Mai. Wäre ne Überlegung gewesen, was vorrangig ist. Nun steck ich mittendrinn. Aber ich frage den Arzt am 14. mal. Wenn ich ihn dann endlich auch über Flox informiere.

Zu dem DMPS und der Reihenfolge der Ausleitung hab ich mal ein Foto angehängt. Ich habe das Foto schon lange.
Quelle:
http://arbeitsgruppeschwermetalle.blogs ... g.html?m=1

Zu der Belastung an sich, so weit ich mich belesen habe gibt es überhaupt keine zuverlässigen Tests, die Belastung deutlich messen zu können.
Der Urintest misst tatsächlich nur, was ausgeschieden wird. Und wenn die Werte da zu hoch sind, zeugt das zwar von einem Zuviel von etwas, misst aber nicht wieviel im Körper an sich ist.

Nun würde ich mit dem Fasten gesichertes Schwermetall in den Fettpölsterchen frei setzen. Ich weiß jetzt gar nicht was ich machen soll. Ich kann das Eine scheinbar nicht ohne das Andere angehen. Fasten - Mitophagie aber auch Freisetzung Schwermetalle - also auch weiter entgiften. Oder?

Ich wurde vom Fasten ganz schwach. Bis zum Zusammenbruch. Obwohl ich noch KH zu mir nahm. Ich konnte aber erholsamer schlafen.

Nun ist das Ubiquinol, das Niacinamid und Tryptophan da. Die Ribose ist noch unterwegs.

Heute werde ich mal 100mg Trypto testen.

Liebe Grüße, Astrid.
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Krabiwi
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14311

Beitragvon Krabiwi » 07.08.2019, 22:47

Fee1970 hat geschrieben:Hallo Krabiwi.

Ja das mit dem Denkfehler, da hast du Recht. Ich vermute, es wurde mehr ausgeschieden, weil ab da ALA und Glutathion mit im Spiel war.

Möglich, deine Ergebnisse widersprechen jedoch teilweise dieser vermeintlichen Reihenfolge, da sich bereits Sn u. Pb halbiert haben welche aber beide in der Reihenfolge weit auseinander stehen.

Das Cuttlerprotokoll zu machen während noch Amalgam oder sonstige Metalle im Mund sind, das würde ich nicht machen. Am Ende greift es dann die Plompen erst recht an.

Ja das wird empfohlen, die Plombe hat jedoch keinen Kontakt zur Blutbahn, wie soll da ein Chelator auf die Plombe wirken?
Es geht wohl eher um die Vermeidung von Neubelastungen. Aber Plombenentfernung ist so eine Sache u. setzt mehr Hg frei als eine intakte Plombe über Jahrzehnte. Ich hab auch kein Verlangen mehr irgendeinen Arzt an mir rumfummeln zu lassen.

Tja, die Schwermetallgeschichte weiß ich seit letztem Jahr. Das mit dem Flox erst jetzt seit Mai. Wäre ne Überlegung gewesen, was vorrangig ist. Nun steck ich mittendrinn. Aber ich frage den Arzt am 14. mal. Wenn ich ihn dann endlich auch über Flox informiere.


Zu dem DMPS und der Reihenfolge der Ausleitung hab ich mal ein Foto angehängt. Ich habe das Foto schon lange.
Quelle:
http://arbeitsgruppeschwermetalle.blogs ... g.html?m=1

Auch Zink wird chelatiert, demnach sogar an erster Stelle. Da geht es los, denn Zink ist verdammt wichtig für alles mögliche u. ähnlich wie Mg an hunderten von Enzymen beteiligt. Ähnlich ist es mit Eisen u. sicherlich werden auch Mg u. Mn chelatiert u. ausgeschieden. Chelatoren unterscheiden nicht zwischen Freund u. Feind.


Zu der Belastung an sich, so weit ich mich belesen habe gibt es überhaupt keine zuverlässigen Tests, die Belastung deutlich messen zu können.
Der Urintest misst tatsächlich nur, was ausgeschieden wird. Und wenn die Werte da zu hoch sind, zeugt das zwar von einem Zuviel von etwas, misst aber nicht wieviel im Körper an sich ist.

Ja so ist es, über Blut u. Urin haben wir nur Momentaufnahmen. Relevant ist jedoch was in den Zellen vorhanden ist.


Nun würde ich mit dem Fasten gesichertes Schwermetall in den Fettpölsterchen frei setzen.

Das ist bei dir wahrscheinlich nicht mehr relevant, die ganzen Chelatoren haben bereits viel aus den Fettdepots mobilisiert. Außerdem verliert man pro Fastentag nur etwa 220g Fett.

Ich weiß jetzt gar nicht was ich machen soll. Ich kann das Eine scheinbar nicht ohne das Andere angehen. Fasten - Mitophagie aber auch Freisetzung Schwermetalle - also auch weiter entgiften. Oder?

Da du bereits mittendrin bist u. es auch scheinbar keine stärkeren NW verursachte würde ich weitermachen u. alljährlich ein Urinprofil zur Erfolgskontrolle machen.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14347

Beitragvon cf12 » 08.08.2019, 19:36

Hallo Krabiwi,

einige Schwermetalle kann man auch mit Selenit binden und anschließend ausscheiden. :think:

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14550

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 22:39

Fee, ich bin schon richtig informiert, du hast nur wieder nicht verstanden was ich schrieb. Quecksilber vermehrt sich eben nicht von alleine, es muss immer von außen zugeführt werden, da es anorganisch ist. Deletierte mtDNA dagegen proliferiert über Teilung, da diese organisch ist und lebt. Wie Bakterien. Man könnte beschädigte Mt durchaus mit schädlichen Bakterien vergleichen, da diese klonal expandiert und sich vermehrt. Sobald diese die Zelle stark dominiert stirbt die Zelle ab. Das ist ein passender Vergleich.

Du projizierst deine individuelle Situation zu stark auf das gesamte Thema FC-Toxizität. Das Phänomen ist mir bereits häufiger aufgefallen. Da gab es mal einen, ich glaube User Koriander, der hatte Staphylokokken im Darm und der ging dann damit hausieren, dass jeder Gefloxte Staphylokkoken haben müsste und deswegen FC erst toxisch werden. Dann habe ich noch eine Userin vage in Erinnerung, die schrieb einen Exkurs über Parasiten und Würmer. Die Leute basteln sich teilweise aus ihrer individuellen Situation ihre Flox-Theorien zusammen u. vermischen Themen die direkt nichts miteinander zu tun haben.

Außerdem sind solche Links keine wissenschaftlichen Quellen da Literaturhinweise fehlen:

https://www.praxis-christiane-moeller.d ... lastungen/

Das heißt nicht, dass es falsch ist, aber sie hat es irgendwo abgeschrieben und schreibt nicht dazu woher.

Warum sollten essentielle Spurenelemente wie Zink, Mangan und Eisen generell als Belastung einstuft werden?

Man muss immer im Hinterkopf behalten dass Schwermetallmobilisierung ein lukratives Geschäftsmodell ist, bei dem der Teufel an die Wand gemalt wird um den Patienten Angst zu machen damit diese den Geldbeutel aufmachen. Ich schreibe bewusst nicht "Entgiftung", denn entgiften kann nur der Körper. Der Arzt kann lediglich eine Mobilisierung durchführen.

Ich vermute fast, das dass Fluorchinolon das mein Problem mit den SM erst in Gang bringt. Eine Art Wechselwirkung.


Klar hat eine Mt-pathie jede Menge Wechselwirkungen, u.a. auch SM, Medikamente, Infekte, Glucose, Ketone, Strahlung, etc etc.

Und was du als Refloxung beschreibst mit dem ROS ist auch bei SM-Belastung zu finden.

Und deletierte mtDNA hast du auch durch SM.


Das kann man so generell nicht sagen. Entscheidend ist das Verhältnis Wildtyp zu deletierter mtDNA. Bzgl. SM ist wie überall die Dosis entscheidend, jeder hat z.B. Quecksilber u. sogar Plutonium im Köper, aber eben meist in unschädlichen Dosen.

Wie stark deletieren SM die mtDNA? Ab welchen intrazellulären Konzentrationen? Wie sollen Eisen und Zink die mtDNA deletieren?

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14557

Beitragvon Fee1970 » 13.08.2019, 09:37

Hallo Krabiwi,

erst mal, es gibt sie tatsächlich die Eisenspeicherkrankheit und die Mangan- und Zinkvergiftung. Auch die Kupferspeicherkrankheit. Und keine tut dem Organismus, was gutes.

Und, weißt du was? Ich bin der selben Meinung wie die von dir genannten User.
Der Mensch, das alles ist ein ganzheitliches System. Man kann nicht erfolgreich an einer Stelle rumdoktoren, wenn es mehrere Baustellen gibt!!!

Dazu hat Levoflox doch gerade erst den Bericht der Sportärztezeitung hier eingestellt. Von dem Sportler, der gleich ein paar Baustellen hatte. Das hat doch überzeugt, oder nicht?

Es muss sich doch alles die Waage halten. Eins greift in das Andere. Das kannst du doch nicht außen vor lassen. Erst das Eine, dann das Andere funktiert vl bei manchen Sachen (Armbruch, dann Warze) aber doch nicht, wenn es in den Stoffwechsel, die Hormone, das System greift.

Der Körper, diese Funktionen sind eine Einheit. Es ist ein Zusammenspiel.

Ok, wir können das hier um Forum so machen, dass wir uns nur um die Fluorchinolone kümmern.
Aber du kannst doch nicht sagen, dass Streptokokken oder Viren oder SM keine Probleme machen. Bzw. dass eine Problematik damit keinen Einfluss auf den Rest des Körpers hat und deshalb gerade nicht beachtenswert sei. Oder dass die Wahrscheinlichkeit gering sei, dass ausser mir noch einer solch eine Belastung hat.
Wir können der Wahrscheinlichkeit weiteren Störungen im Körper doch soweit den Raum hier im Forum geben, als dass man sie ansprechen kann/darf ohne dass du oder ein anderer sie gleich aushebeln.
Dann verweisen wir bei Verdacht eben auf private Nachrichten oder sonst was.

Die meisten Symptome die hier im Forum beschrieben sind, mit Ausnahme von Sehnenentzündungen, -risse,-schmerzen, Augenproblemen, Austrocknen der Schleimhäute und Augen und Druck auf Hals sind identisch mit den Symptomen von SM, Viren, Borrelien und anderen Bakterien. (Brennen, Muskelschmerzen, Gelenke, Arthrose, Zittern, Schwindel, Brainfog, Panik, Deppression, Sprachstörungen, Vergessen, Haarausfall, Nachtschweis ...)
Und wie hätte ich eine Verbesserung einiger meiner Symptome (Schwindel, Zittern, Brainfog, Verkaterung, Stress, Vergessen, ...) erreichen können, mit meiner Therapie ohne speziell Fluorchinolone anzugehen?
Klar könntest du jetzt sagen, weil manches (wie auch Glutathion) bei beiden Problematiken hilft. Ich habe aber nur drei Glutathionspritzen bekommen. Dafür sieben mal DMPS (Chelatinfusion) und über ein Jahr Chlorella und Co.

Die Behandlung deckt sich in weiten Teilen. Aber was ist nun letztendlich der Grund für die Symptome? Fluorchinolone haben ihren Beitrag geleistet und die Gesamtsituation damit bestimmt nicht verbessert. Aber was muss nun alles behandelt werden? Das kann man nur sagen, wenn man ALLES durchcheckt.
Da kann man nicht sagen, du hast das bestimmt nicht. Oder, kümmere dich später darum.

Ich hoffe, du verstehst dieses ganzheitliche.

Das lukrative Geschäft ohne Gewissen machen doch eher die Pharmamenschen und Krankenkassen (denn die befürworten doch tatsächlich immer noch Amalgam).
Die guten Ärzte und Heilpraktiker versuchen doch nur das auszubügeln. Und sind dabei erfolgreicher als mancher Arzt.
Ausnahmen gibt es aber leider auch hier.

Liebe Grüße, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14702

Beitragvon Krabiwi » 16.08.2019, 22:30

Fee, du argumentierst mit Strohmännern. Niemand behauptet, dass der Körper kein ganzheitliches System sei.

Signifikante Schwermetallbelastungen treffen jedoch nur auf eine Minderheit in der Bevölkerung zu und viele sind vor Flox auch völlig gesund. Die meisten genesen völlig ohne Schwermetalltest und sog. Ausleitung. Zumindest ist mir kein Erfahrungsbericht aus dem Floxreport oder Floxiehope etc bekannt der explizit eine diagsnostizierte Schermetallbelastung erwähnt.

Wenn im Einzelfall der begründete Verdacht besteht soll man sich testen lassen. Es gibt jedoch keinen Grund, dass generell jeder Gefloxte sich für 170 EUR auf Schwermetalle testen lässt.

Klar könntest du jetzt sagen, weil manches (wie auch Glutathion) bei beiden Problematiken hilft. Ich habe aber nur drei Glutathionspritzen bekommen. Dafür sieben mal DMPS (Chelatinfusion) und über ein Jahr Chlorella und Co.

Ja eben du, dein spezieller Fall mit Metallbelastung. Bisher ist jedoch auch auf Basis deiner Urintests kein Erfolg der Chelattherapie messbar.

Das lukrative Geschäft ohne Gewissen machen doch eher die Pharmamenschen und Krankenkassen (denn die befürworten doch tatsächlich immer noch Amalgam).
Die guten Ärzte und Heilpraktiker versuchen doch nur das auszubügeln. Und sind dabei erfolgreicher als mancher Arzt.

Definitiv, die Schulmedizin ist vollständig pervertiert. Aber die Heilpraktiker mit ihren zweifelhaften Praktiken und überteuerten NEM stehen diesen nicht viel nach. Es geht eben um Profit, den hippokratischen Eid nehmen nur noch die wenigsten Ernst.



Anderes Thema. Maximus hat hier etwas interessantes bzgl. Hg ausgegraben.
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https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... etalle.pdf

Somit lassen sich potenzielle Belastungen auch über das Blut feststellen. Finde ich insgesamt besser als über den Urin, da gerade beim Urin immer die Harndichte eine Rolle spielt und Ergebnisse verfälscht. Aber auch hier sieht man, dass Quecksilber (u. andere) in Spuren völlig natürlich über die Nahrung aufgenommen wird und im Körper zirkuliert. Die Dosis macht das Gift.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14704

Beitragvon cf12 » 16.08.2019, 22:44

Hallo Krabiwi,

hier kann ich nur zustimmen! Dr. Kuklinski weist jedoch darauf hin, dass die Schwermetalle im Fisch häufig nicht vom Körper eingelagert, sondern vom ebenfalls enthaltenen Selen gebunden werden (wird anschließend ausgeschieden). Trotzdem nehmen die Schadstoffbelastungen im Fisch zu und bei Bedarf kann man die Omega3 Fettsäuren und DHA auch in Form von Algenölkapseln substituieren. :think:

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14706

Beitragvon Krabiwi » 16.08.2019, 22:56

Hallo cf12,

es empfiehlt sich nur Fischöl zu nehmen das im Labor auf Belastungen getestet wurde. Die Produkte von vit4ever haben ein solches Zertifikat.

Auch Algen können belastet sein. Problematisch sehe ich vor allem Produkte aus Asien.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14708

Beitragvon cf12 » 16.08.2019, 23:04

Hallo Krabiwi,

Dr. Kuklinski rät von Fischölkapseln ab, weil sie häufig "verdorben" sind (Fischgeschmack). Algenölkapseln aus der Apotheke sind auch sehr arm an Schadstoffen. :)

Viele Grüße

cf12

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14710

Beitragvon Angaga » 16.08.2019, 23:08

Ich habe Krillölkapseln. Und der Geschmack ist ok! Die sind halt nur verdammt teuer!

LG

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14745

Beitragvon Fee1970 » 18.08.2019, 23:47

Hey hallo.

Krabiwi hat geschrieben:Signifikante Schwermetallbelastungen treffen jedoch nur auf eine Minderheit in der Bevölkerung zu und viele sind vor Flox auch völlig gesund. Die meisten genesen völlig ohne Schwermetalltest und sog. Ausleitung. Zumindest ist mir kein Erfahrungsbericht aus dem Floxreport oder Floxiehope etc bekannt der explizit eine diagsnostizierte Schermetallbelastung erwähnt.

Wenn im Einzelfall der begründete Verdacht besteht soll man sich testen lassen. Es gibt jedoch keinen Grund, dass generell jeder Gefloxte sich für 170 EUR auf Schwermetalle testen lässt.

Klar könntest du jetzt sagen, weil manches (wie auch Glutathion) bei beiden Problematiken hilft. Ich habe aber nur drei Glutathionspritzen bekommen. Dafür sieben mal DMPS (Chelatinfusion) und über ein Jahr Chlorella und Co.

Ja eben du, dein spezieller Fall mit Metallbelastung. Bisher ist jedoch auch auf Basis deiner Urintests kein Erfolg der Chelattherapie messbar.


Ich entnehme deinen Texten immer wieder Vermutungen (nur Minderheit). Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Vl haben mehr als du denkst ein Problem damit, ohne zu wissen, dass es ihr Problem ist. Alleine in meiner Nachbarschaft bekamen mit mir vier Personen eine Schwermetallbehandlung. Übrigens, von verschiedenen Ärzten. Und wir hatten vorher nicht miteinander gesprochen. Interessant, oder? Mit dem Ergebnis, dass Zittern (Parkinson) fast ganz verschwand, Depressionen schnell verschwanden, Brainfog und Neuralgien verschwanden. Bei mir ja auch einiges.
Vieles was der Mensch zuführt entgiftet ja schon natürlich. Jegliches Chlorophyll, Vit C, Schwefel, Kräuter etc. Jetzt überleg mal worin das alles enthalten ist. Und hier im Forum wird MSM empfohlen, Vit C, Radikalefänger usw. alles auch Schwermetalltherapie.

Naja, nicht jeder soll sich generell testen lassen. Aber Brainfog ist schon ein typisches Symptom. Viele andere Symptome sind gleich wie die hier im Forum beschriebenen. Da ist ein solcher Test meiner Meinung nach schon was wert.

Ich muss langsam denken, dass du Links die ich einstelle nicht liest. Schwermetalle sind am wenigsten im Blut zu finden! Wie soll ich eine Belastung dann über einen Bluttest feststellen??? Schwermetalle findest du überall im Körper und es schläft dort NICHT. Es ist in Nerven, Gehirn, Muskeln, es verdrängt Calcium aus Knochen und lagert sich da ein, in Organen, etc. Und reagiert mit den Nerven und dem Stoffwechsel. Schau doch nochmal in die Links rein.
Und ich habe dir auch schon mal geschrieben, dass der Urintest nur herzeigt, was gerade an dem Tag ausgeschieden wurde. Nicht, was im Körper steckt. Und auch, dass die Werte lange schwanken, bis sie unten sind. Das hat mit der Bindung des DMPS an die Schwermetalle zu tun.
Aber das hast du im Link scheinbar auch nicht nachgelesen.
Tja, so macht diskutieren keinen Sinn.

Aber ja, es gibt Therapien von HPs angeboten, die fraglich sind.

Und auf jeden Fall sollten wir nur noch "saubere Nems etc." zu uns nehmen.

Wir sind eben immer selbst verantwortlich dafür, was wir mit uns machen lassen. Das haben wir ja jetzt schmerzlichste gelernt. Vertraue nur dir selbst.

Lieben Gruß, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14767

Beitragvon Krabiwi » 19.08.2019, 19:54

Fee1970 hat geschrieben:
Ich entnehme deinen Texten immer wieder Vermutungen (nur Minderheit). Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Vl haben mehr als du denkst ein Problem damit, ohne zu wissen, dass es ihr Problem ist.


Fee, ich geb dir mal Nachhilfe bzgl. wissenschaftlichem Arbeiten: niemand muss beweisen, dass etwas nicht existiert, sondern derjenige der eine Behauptung aufstellt muss diese belegen. Das hatte ich bereits erwähnt und ich hoffe dur merkst dir das endlich.

Da du behauptest SM-Belastung sei unter Flox oder in der Bevölkerung ein generelles Problem bist du in der Beweispflicht. Du bist in der Beweispflicht.

Niemand muss beispielsweise belegen, dass es keinen Gott gibt. Sondern der Gläubige ist in der Beweispflicht, wo kämen wir sonst hin? Fee, beweise mir dass es keinen Gott gibt und bitte keine Vermutungen. Merkst du was? Das ist deine obige Argumentation.


Fee1970 hat geschrieben:Alleine in meiner Nachbarschaft bekamen mit mir vier Personen eine Schwermetallbehandlung. Übrigens, von verschiedenen Ärzten. Und wir hatten vorher nicht miteinander gesprochen. Interessant, oder?


" ich kenne angeblich den und den und deswegen ist das so" ist kein wissenschaftlicher Beweis sondern eine subjektive Geschichte basierend auf der Selbsteinschätzung von Laien, die sich noch dazu nicht validieren lässt.


Fee1970 hat geschrieben:Mit dem Ergebnis, dass Zittern (Parkinson) fast ganz verschwand, Depressionen schnell verschwanden, Brainfog und Neuralgien verschwanden. Bei mir ja auch einiges.


Bitte belegen, mittels nachprüfbaren klinischen Studien, Reviews etc.

Fee1970 hat geschrieben:Vieles was der Mensch zuführt entgiftet ja schon natürlich. Jegliches Chlorophyll, Vit C, Schwefel, Kräuter etc. Jetzt überleg mal worin das alles enthalten ist. Und hier im Forum wird MSM empfohlen, Vit C, Radikalefänger usw. alles auch Schwermetalltherapie.


Abermals, nichts davon entgiftet, es chelatiert lediglich. Seit wann sind Radikalfänger generell SM-Therapie? Manche Stoffe haben lediglich mehrere Eigenschaften.

Fee1970 hat geschrieben:Naja, nicht jeder soll sich generell testen lassen. Aber Brainfog ist schon ein typisches Symptom. Viele andere Symptome sind gleich wie die hier im Forum beschriebenen. Da ist ein solcher Test meiner Meinung nach schon was wert.


Die Symptome entstehen meist zeitnah nach der Einnahme von FC. Ich hatte nach zwei Tabletten eine starke toxische Reaktion, die logischerweise direkt auf FC zurückzuführen ist, warum sollte man hier einen SM-Test erwägen nur weil vereinzelt diese Symptome auch von SM verursacht werden?


Fee1970 hat geschrieben:Ich muss langsam denken, dass du Links die ich einstelle nicht liest. Schwermetalle sind am wenigsten im Blut zu finden! Wie soll ich eine Belastung dann über einen Bluttest feststellen??? Schwermetalle findest du überall im Körper und es schläft dort NICHT. Es ist in Nerven, Gehirn, Muskeln, es verdrängt Calcium aus Knochen und lagert sich da ein, in Organen, etc. Und reagiert mit den Nerven und dem Stoffwechsel. Schau doch nochmal in die Links rein.


Welche Link exakt?

Fee, das Problem ist du weißt nicht wie man recherchiert und wissenschaftlich arbeitet. Tut mir Leid aber das muss ich dir offen attestieren. Ich sichte deine Links, meist fehlt jedoch die Primärquelle und Literaturangabe (nicht immer). Denk doch mal logisch, die bioaktiven SM zirkulieren natürlich im Blut, wie sollen sie denn sonst in die Zellen gelangen wenn nicht über die Blutbahn? Mittels Teleportation?

Wie sollen SM chronisch in den Nervenzellen bleiben? Es gibt dort wie in allen Zellen körpereigene Entgiftungenzymene. Versuch das zu verstehen, warum sollte das körpereigene GSH es nicht schaffen aber dafür das injizierte oder das aus dem Chlorella?

Fettgewebe ok, aber diese SM wären dann doch inaktiv dort gebunden?

Fee1970 hat geschrieben:Und ich habe dir auch schon mal geschrieben, dass der Urintest nur herzeigt, was gerade an dem Tag ausgeschieden wurde. Nicht, was im Körper steckt. Und auch, dass die Werte lange schwanken, bis sie unten sind. Das hat mit der Bindung des DMPS an die Schwermetalle zu tun.
Aber das hast du im Link scheinbar auch nicht nachgelesen.
Tja, so macht diskutieren keinen Sinn.


Der Urintest sollte relativ anzeigen wie viel etwa im Körper steckt, je mehr ausgeschieden wird desto mehr muss doch auch logischerweise im Körper vorhanden sein, oder nicht?
Aber wenn er nicht angibt was im Körper ist, warum soll man ihn dann überhaupt machen?

Das ergibt doch keinen Sinn u. widerspricht sich.

Wie gesagt, erst sobald der Urintest bei allen Werten im Normbereich läge spräche dies für einen Erfolg deiner Chelattherapie.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14772

Beitragvon Fee1970 » 19.08.2019, 21:43

Sorry Krabiwi.

Das wird nix mit dir hier ordentlich über speziell dieses Thema zu reden.

Du liest Informationen nicht richtig, vermutlich weil du dich entweder nicht richtig dafür interessierst oder du es einfach am liebsten aus der Welt streichen möchtest, dass es sowas überhaupt gibt. Ich werde mich nicht stets wiederholen. Steht alles in den Links.

Du bist der, der Behauptungen aufstellt ohne recherchiert zu haben.
Ich habe in keinem Beitrag etwas behauptet. Ich habe eine Eventualität aufgestellt.
Und da ich nicht im Gericht- oder einem Hörsaal einer Uni bin, muss ich gar nichts Beweisen.
Das soll mal der machen, der Behauptungen aufstellt.

Ich lass das jetzt hier mit dir.

Wenn andere Forummitglieder dies hier lesen und mehr erfahren möchten, bin ich gerne bereit mich zurück zu melden.

Lieben Gruß, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14773

Beitragvon cf12 » 20.08.2019, 00:32

Hallo liebe Fee,

die Ausleitung toxischer Stoffe gehört zur Therapie (soweit vorhanden) und Krabiwi hat in seinem Beitrag vom 13. Mai 2019 auf den Fachartikel von Dr. Wolfram Kersten verwiesen (siehe Link). :)

Viele liebe Grüße

cf12

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14774

Beitragvon Forscher » 20.08.2019, 09:30

Hallo Astrid,

ich weis um die Gefahren von Schwermetallen und werde nun dahin gehend behandelt. In meiner beruflichen Laufbahn war ich allen Schwermetallen bis auf Thalium ausgesetzt. Trotz penibel sauberem Arbeiten weiß ich nicht wie viel über die Zeit womöglich akkumuliert hat.

Einen Quecksilber Urin und Bluttest habe ich einmal gemacht, nachdem mein Laborpartner Sublimat auf der Arbeitsfläche verteilt hat und ich dem Arschloch hinterher putzen musste. Da dieser mit einigem Abstand zur vermeintlichen Exposition war, wurden keine nennenswerten Mengen gefunden.

Geplant ist ein Belastungstest durch Bicarbonat- und EDTA-Infusion, und dann Nachweis im Urin. Ich wurde gewarnt dass bei starker Belastung eine Mobilisierung der Metallionen und dadurch ein Krankheitsgefühl auftreten kann.

Weist du etwas darüber? Hierbei werden vermutlich nahezu alle Metalle (auch die Guten) ausgeleitet und können getestet werden oder? Arsen und Antimon auch? Ich würde gerne mehr erfahren.

Viele Grüße,
Uwe

PS: Warst du mal beim Augenarzt? Bei sehr hohen Kupferwerten könnte ein Arztbesuch zum Thema Morbus Wilson (Kupferspeicher-Krankheit) interessant sein.
Ciprofloxacin, 5 Tage 2 x 500 mg, September 2018

Levoflox26
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14775

Beitragvon Levoflox26 » 20.08.2019, 09:38

Hallo Astrid,

ich möchte mal meine Gedanken in den Raum stellen. Und gleich dazu schreiben, dass es einfach nur Gedanken sind, ohne jeden Anspruch darauf, dass da etwas dran sein muss:

Du hast sicher irgendwann gemerkt, dass etwas mit dir passiert, du dich nicht mehr wohl fühlst, du gesundheitlich angeschlagen bist (bitte korrigiere mich gerne, wenn etwas nicht so ist). Wie jeder von uns hast du dich auf die Suche nach der Ursache gemacht. Erfahrungsgemäß artet das in einem Fachärztemarathon aus, niemand findet eine Ursache, keiner kann helfen und dabei wird der eigene Zustand immer besch... So ging es mir zumindest ein ganzes Jahr lang. Hätte ich an Homöopathie geglaubt, wäre nach diesem erfolglosen Ärztehopping wohl ein Besuch beim Heilpraktiker mein nächster Schritt gewesen. Wahrscheinlich hätte dieser bei mir Tests gemacht, die ähnlich ausgefallen wären wie bei dir. Ich bin zu Zeiten aufgewachsen, in denen es noch kein bleifreies Benzin gab, hatte früher die ein oder andere Amalgamfüllung...ziemlich sicher würde man eine SM Belastung aufspüren, wenn man wollte. Da die Symptome sich ähneln (wie du schreibst), wäre es ja auch nahe liegend danach zu suchen. Nur hatte ich zuvor keinerlei Beschwerden. Warum also hätte mein Körper grundlos, im Fettgewebe lagernde, SM freisetzen sollen? Aber angenommen, ich wäre zu einem HP gegangen und angenommen, dieser hätte eine SM Belastung gefunden, ich wäre glücklich gewesen, endlich zu wissen was mit mir los ist. Und wahrscheinlich hätte ich jeden Cent in eine entsprechende Behandlung investiert, in der großen Hoffnung dadurch wieder gesund zu werden.
Aber ich glaube nicht an Homöopathie und spirituell veranlagt bin ich schon gar nicht.
Ich schätze, darin unterscheiden wir beide uns sehr.
Jetzt mal angenommen, es ist bei dir so gelaufen, wie ich es annehme. Dann bist du überzeugt, dass SM all deine Symptome ausgelöst haben, hast dich sehr damit beschäftigt und viele Berichte gefunden, die dich weiterhin darin bestärkt haben. Mein Eindruck ist, dass du dich regelrecht auf diese Ursache eingeschossen hast und nun andere ebenfalls davon überzeugen möchtest. Von einer Kausalität mit Fluorchinolonen hast du erst vor Kurzem erfahren. Wäre es nicht denkbar, dass du seit Jahren einer falschen Fährte gefolgt bist? Dass es gar nie die SM Belastung war, die du als Ursache all deiner Symptome, in der Hoffnung auf Heilung, dankbar angenommen hast?
Hast du diese Möglichkeit mal in Betracht gezogen?

Bei so ziemlich allen Betroffenen hier ist die Kausalität zu FC eindeutig. Die Menschen sind zum Großteil von einem Tag auf den anderen erkrankt und zwar erst, nachdem sie diese Antibiotika genommen haben. Bei mir war es etwas zeitversetzt, während der Einnahme hatte ich keine Nebenwirkungen (leider). Aber unmittelbar danach, auch wenn mir das erst viel später bewusst wurde. Da ich zuvor gesund war, sehe ich auch keinen Grund mich auf SM Belastung testen zu lassen. Möglich, dass man dort etwas finden würde. Und dann? Eine Freisetzung der SM riskieren, mit deren Entgiftung mein eh geschwächter Körper vollkommen überfordert wäre? Never. Die sollen doch (falls vorhanden) bitteschön weiterhin in meinem Gewebe schlummern, so wie die letzten 60 Jahre auch.

Vielleicht magst du mal überlegen, ob meine Gedanken auf deinen Krankheitsverlauf zutreffen könnten? Kannst du eigentlich nachvollziehen, ob deine Symptome vor oder nach FC Einnahme aufgetreten sind? Dabei müsstest du aber tatsächlich wissen, wie häufig du solche Antibiotika bereits genommen hast. Deine KK kann dir dabei behilflich sein, zumindest für die letzten 10 Jahre.
Ich hoffe, du fasst meinen Beitrag nicht als persönlichen Angriff auf, ich möchte dir gewiss nichts unterstellen. Wie gesagt, ich spreche nur Gedanken aus, die mir im Kopf rumschwirren.

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14777

Beitragvon Forscher » 20.08.2019, 10:16

Hallo Alle,

mein Arzt hat mir wissenschaftlich schlüssig den Zusammenhang zwischen Schwermetallbelastung, Porphyrie, verminderter Entgiftung und FQAD dargelegt. Seiner Aussage nach können durch Schwermetalle oder erbliche Faktoren Porphyrien (Fehlerhafte Häm-Synthese) auftreten. Da die Entgiftungsenzyme (z.B. CYP 450 usw.) im katalytischen Zentrum Häm enthalten, wird die Entgiftungskapazität des Körpers gestört. Bei Einnahme von Fluorchinolonen ist die Ausscheidung beeinträchtigt und es kommt zu schädlichen Konzentrationen.

Homöopathie und Heilpraktikerei begegne ich mit Skepsis aber diesen Gedankengang finde ich einleuchtend, daher werde ich diesem Arzt eine Chance geben.

Viele Grüße,
Uwe
Ciprofloxacin, 5 Tage 2 x 500 mg, September 2018

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14781

Beitragvon Levoflox26 » 20.08.2019, 11:06

Hi Uwe,

Ich wurde gewarnt dass bei starker Belastung eine Mobilisierung der Metallionen und dadurch ein Krankheitsgefühl auftreten kann.


Da die Entgiftungsenzyme (z.B. CYP 450 usw.) im katalytischen Zentrum Häm enthalten, wird die Entgiftungskapazität des Körpers gestört.


Verstehe ich dich richtig? Du gehst das Risiko ein, dass Schwermetalle mobilisiert werden, obwohl deine Entgiftungskapazität gestört ist (sein soll)??

Ist das beides vom gleichen Arzt ausgesagt? Vielleicht verstehe ich das falsch aber für mich hört sich das so an, als wenn er nicht weiß, was eine FC Schädigung bedeutet. Ich hoffe sehr, ich verstehe das nicht richtig. :o

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14782

Beitragvon Forscher » 20.08.2019, 12:17

Nein du verstehst mich schon richtig. So wie er es geschildert hat mobilisiert die Natriumbicarbonat-Infusion sanft. Das EDTA (kenne ich aus dem Labor) fängt alle Metallionen ein und man pinkelt die Komplexe aus. Im Urin wird die Konzentration der Metalle gemessen. Er meinte dass zwei Zahnärzte die voller Quecksilber waren bei Ihm mal mit einem Grippegefühl reagiert haben, was dann aber schnell verschwand.

Schwermetalle werden, wie Astrid schon gesagt hat, über den Enterohepatischen Kreislauf und die Nieren ausgeschieden. Entgiftungsenzyme wie CYP sind dafür da organische Verbindungen soweit abzubauen, dass sie mit Zucker oder Glutathion versehen werden und dann Ausgeschieden werden können.
Das sind zwei verschiedende Wege und daher sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Andererseits hadere ich noch etwas, weil ich (vielleicht wegen Schwermetall) noch immer Beschwerden mit den Nieren habe. Ich werde das nochmal ansprechen, nicht das meine Nieren bei der Aktion hops gehen.

Er hat angeblich auch schon einige FC-Patienten behandelt, und da ich über eine Schmerzkonferenz mit Palliativmedizinern, Onkologen, Schmerzmedizinern usw. den Weg zu ihm gefunden habe, glaube ich nicht dass er ein Scharlatan ist.

PS: sehe gerade er hat mir am Vortag zum Schwermetalltest einen Termin zur Blutentnahme gegeben. Ich gehe davon aus dass er Nieren und Leberwerte noch einmal prüft.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14790

Beitragvon Levoflox26 » 20.08.2019, 14:52

Lieber Uwe,

dann wünsche ich dir von Herzen, dass das alles gut geht. Ich würde mich das nicht trauen. Mir leuchtet der Sinn des ganzen aber auch nicht ein. Wenn du bei FC Einnahme schlecht entgiftet hast und dadurch die Konetration höher war, was bedeutet das denn? Eigentlich doch nur, dass es evtl. länger gedauert hat, bis FC wieder ausgeschieden war, oder? Ändert das etwas an deiner jetzigen Schädigung? Ich nehme an, die erwähnten Zahnärzte hatten keine zusätzliche Floxbelastung? Und wenn er schon Flox Patienten hatte, konnte er ihnen irgendwie helfen? Ich denke, damit hätte er sich dann längst eine goldene Nase verdienen können. Ich bin da sehr, sehr skeptisch. Aber es ist natürlich deine Entscheidung und mir bleibt nur, dir zu wünschen, dass du da heil und mit intakten Nieren wieder raus kommst. Du könntest dir aber noch eine zweite Meinung bei Dr. Pieper einholen, du bist doch Patient bei ihm.
Hm, ich hab kein gutes Gefühl...aber zugegebenermaßen auch viel zu wenig Ahnung, um das beurteilen zu können.
Alles Gute, Uwe.
LG Uschi

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14813

Beitragvon Fee1970 » 21.08.2019, 13:52

@Forscher,

leider habe ich mich überhaupt nicht mit dieser genetischen Entgiftungsstörung beschäftigt und kann dazu nichts sagen.

Von EDTA würde ich abraten und eher Dimaval(DMPS) für den nächsten Test empfehlen.
Zu EDTA gibt es viel mehr negative Unverträglichkeitsberichte. Zu DMPS (Dimaval) kaum welche.
Eine Mitpatientin in der Reha bekam von einem unerfahrenen Arzt ein anderes, weiteres Chelat. DMSA. Und wäre deshalb beinahe in der Psychiatrie gelandet.
EDTA und DMSA sind nicht für den Beginn einer Ausleitung oder einen Test geeignet.
EDTA kostet den Arzt in der Beschaffung viel weniger, aber es scheint verunreinigt zu sein.

Vor einer solchen Testung ist es wichtig die Niere und Leber auf deren Gesundheit zu testen. Was bei dir mit dem Bluttest vermutlich gemacht wird. Achte mal darauf oder frage nach.

Das wurde bei mir auch vorher und immer mal zwischendurch gemacht.
Auch sollte sich für diesen Test kein Metall mehr im Mund befinden.
Welches Metalke getestet werden ist von Labor zu Labor verschieden. Auch da rate ich nachzufragen.
Ich durfte auf dem Fragebogen selbst ankreuzen, welche Tests gemacht werden sollen. Das waren bei dem Labor jeweils verschiedene Pakete. Eisen und Magnesium war leider gar nicht mit dabei (bei meinem Labor).

Ja genau, die Chelatoren fangen die im Blut bzw im Darm zurkulierenden/vorhandenen Schwermetalle ein und transportieren sie über Niere/Darm hinaus.

Dazu möchte ich noch folgendes schreiben.
Der Körper entgiftet ja auf natürliche Weise die ganze Zeit. Schon alleine durch unsere Ernährung. Man dürfte kein Gemüse, Salat, Kräuter, Nüsse und Samen mehr essen, wenn man nicht entgiften will.

Das Problem ist, die täglich freigesetzten Gifte werden nicht mehr korrekt aus dem Körper hinaus begleitet WENN der Darm/die Darmschleimhaut nicht intakt sind oder bestimmte Stoffe im Blut fehlen, die diese Gifte binden (Selen, Schwefel, etc.). Ich habe den Eindruck Uwe kann das besser erklären als ich.

Somit @liebe Uschi, wäre deutlich gemacht, dass du wegen verschiedenster Umstände stets auch in Entgiftung bist. Ob du willst oder nicht.

Siehe auch hier:
"Schwermetalle im Körper – wo befinden sie sich?"
https://www.mesotherapie-passau.de/medi ... per-detox/


Liebe Grüße, Astrid.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14820

Beitragvon Fee1970 » 21.08.2019, 16:32

So @liebe Uschi. Nun möchte ich auf deine Gedanken eingehen.

Ich kann deine Gedanken gut verstehen und nachvollziehen und würde genauso denken, wäre ich nicht ich.

Ich beschäftige mich seit 2004 mit alternativen Heilmethoden. Und wie du weißt bin ich ein sehr spiritueller Mensch. Ich glaube nicht alles gleich was man mir erzählt, ich hinterfrage einfach alles und glaube erst bei Bestätigung. Das kannst du ja nicht wissen.
Ich habe 2004 dann auch die Ausbildung zur Kinesiologin gemacht und hatte verschiedene sprituelle Lehrer. So habe ich ja auch das Pendeln für mich entdeckt und gelernt. Ausserdem kann ich Menschen scannen. Ich bin nicht die Einzige die das kann.
Und mit diesen Techniken habe ich schon so manche Person und auch Arzt verblüfft.

Ich schreibe das, weil ich es jedesmal war, die zum Arzt oder HP ist und ihm gesagt habe, was ich bei mir gefunden habe und er es gegentesten soll.

Und so bin ich auch zum HP, weil ich bereits wusste, dass ich mit Schwermetallen belastet bin und es nun von ihm gegengetestet werden sollte.
Und ich wusste von Borrelien und Bakterien.
Ich hatte vorher im Internet gesucht, was diese Probleme machen kann. Und das dann bei mir abgefragt. Nun wusste ich noch nichts von Fluorchinolonen. Und konnte es deshalb zu dem Zeitpunkt nicht abfragen. Und auch EBV und Chlamydia pneumoniae hatte ich nicht abgefragt.

Fakt ist aber, all das ist in mir.
Als ich von Fluorchinolonen erfuhr, hab ich abgefragt, ob ich das jeh erhalten habe. Der Test war positiv. Nun musste ich nur noch Apotheken und Ärzte abfragen, um die Bestätigung zu erhalten. Die ich dann erhielt.

Denn es war auch so, dass ich trotz der Schwermetallausleitung das Gefühl hatte mit angezogener Handbremse zu fahren. Ich habe ein sehr gutes Körpergefühl. Ich spürte, dass da noch was ist. Und bekam mit Fluorchinolonen die Bestätigung.
Vieles in der Behandlung wegen Fluorchinolonen und Schwermetallen ist gleich. Was ich bisher wegen Schwermetallen unternahm half mir bis zu einem gewissen Punkt. Ich bin zwar noch nicht fertig mit der Entgiftung aber ich weiß heute, dass ich noch mehr für die Mitos tun muss als Entgiften.

Nun bleibt nur eine Frage. Was war zuerst? Huhn oder Ei?

Ich möchte gerne den Gedanken anstoßen, dass erst durch Fluorchinolone die Schwermetallbelastung, Borrelien-, EBV- und Bakterienbelastung zum richtigen Problem wurden.
Dass mein Körper vor der Einnahme der Fluorchinolone all den Unrat in mir in Schach gehalten und auch sauber heraustransportiert hat.
Und das wurde gestört und dann zum Problem.

Ich denke das deshalb, weil einige unserer Symptome, allein durch zum Beispiel die Behandlung von Borrelien oder von Schwermetallen, bei anderen Betroffenen komplett verschwanden.
Wie wäre das möglich, wenn nur allein Fluorchinolone diese Probleme machen würden und die nie behandelt wurden (Mitos).

Ich habe mir mal erlaubt Symptome nach ihren Ursachen auszutesten (Pendel).
Zuerst erhielt ich als Antwort, dass Fluorchinolone das Ausscheiden von Schwermetallen stört. Wer also eine besondere Belastung hat, könnte dadurch erst recht Probleme bekommen. Dann erfuhr ich, dass Fluorchinolone Borrelien, Viren und Bakterien zur Vermehrung im Körper verhelfen. Super, bravo!

Wenn ich nun also nur eine Mitochondrientherapie mache, mit Fasten und NAD+ und Auffüllen von Mangel, bekomme ich nicht das erwünschte Ergebnis.

Das heißt nicht, dass alle dieselbe Therapie machen müssten, um gesund zu werden.
Aber das heißt, dass bei eventueller früherer oder aktueller Belastung mit Borrelien, Bakterien und Kontakt mit Schwermetallen die Mitochondrientherapie eventuell nicht ausreicht. Je nach Grad der Belastung.

Liebe Grüße, Fee
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14895

Beitragvon Krabiwi » 23.08.2019, 12:54

Fee1970 hat geschrieben:Ich habe in keinem Beitrag etwas behauptet. Ich habe eine Eventualität aufgestellt.
Und da ich nicht im Gericht- oder einem Hörsaal einer Uni bin, muss ich gar nichts Beweisen.
Das soll mal der machen, der Behauptungen aufstellt.


Eben, DU behauptest Schwermetalle seien unter Flox ein generelles Problem und jeder sollte sich testen lassen oder Chelattherapien machen. Da DU das behauptest musst DU das beweisen.

Dabei muss man das folgende beachten, Chelat-Therapien...
- mobilisieren und aktiveren zuvor inaktive Schwermetalle in Fettgewebe
- chelatieren auch wichtige zweiwertige Spurenelemente wie Magnesium, Zink etc und hemmen somit Enzyme
- belasten zusätzlich Niere und Entgiftungsenzyme

Das ist unter Flox kontraproduktiv.

Es geht nicht darum dass SM-Belastung vorhanden sein kann und Chelatoren wirken, die wirken definitiv. Es geht um die generelle Relevanz des Themas bei FQAD sowie dem Risiko einer zusätzlichen Belastung durch mobilisierte Schwermetalle.

Wir sind hier in einem Selbsthilfeforum, die Leute experimentieren hier in Eigenverantwortung mit dem was von ihrer Gesundheit übrig ist. Von daher ist es umso wichtiger Ansätze zu belegen und Risiken aufzuzeigen.

Du hattest Kupferleitungen, Forscher hat mit Stoffen gearbeitet, Kikolina hatte eine katastrophale Amalgamentfernung, da kann man SM-Belastung in Betracht ziehen. Aber selbst dann muss man sich Fragen stellen, wie sicher ist die dauerhafte Mobilisierung von SM unter akuter FQAD?

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14899

Beitragvon Fee1970 » 23.08.2019, 13:44

Jey Krabiwi.

Ich machs mal kurz und knackig.

Alles was du im ersten Absatz schreibst ist FALSCH!!!

Und ich finde, es ist relevant diese Möglichkeit anzusprechen.
Schwermetalle können auch über die Placenta weitergegeben werden und weitere Quellen zur Aufnahme von Schwermetallen gibt es genügend. Findet man alles in den Links, wenn man sie durchliest.

Ich habe nicht einmal gesagt, die Leute hier haben nur oder alle ein Schwermetallproblem. Aber wie oft muss ich das eigentlich noch schreiben.

Bin fertig.

Liebe Grüße, Fee.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14900

Beitragvon Levoflox26 » 23.08.2019, 14:19

Hallo Astrid,

ist das eine von dir erstellte Liste? Falls ja, hat es einen besonderen Grund, warum Borrelien eine extra Spalte zusammen mit Parasiten haben und nicht unter Bakterien aufgeführt sind?
Generell glaube ich nicht, dass man Symptome im Sinne dieser Liste überhaupt zuordnen kann. Denke ich z.B.an meine durchlebte Borreliose, gibt es da deutlich mehr Gemeinsamkeiten der Symptome zu der FC Problematik, Brainfog, Nervenschmerzen, Gelenkschmerzen... Ich kann gar nicht nachvollziehen, auf Grund welcher "Annahmen" du diese Unterteilung vorgenommen hast?
vg uschi

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14914

Beitragvon Krabiwi » 24.08.2019, 02:06

Fee1970 hat geschrieben:Ich machs mal kurz und knackig.

Alles was du im ersten Absatz schreibst ist FALSCH!!!



Mal abgesehen davon, dass du teils wirres Zeug schreibst, finde ich es ist relevant solche Methoden, die intrazelluläre Kation-Defizite unter Flox weiter verstärken, äußerst kritisch zu hinterfragen.

Was exakt soll falsch sein? Warum soll z.B. DMPS etc Quecksilber etc chelatieren jedoch nicht Magnesium?

Da du die Links auswendig kennst und mit der Materie vertraut bist, sollte es eine Kleinigkeit für dich sein dies zu beantworten.

Und ich finde, es ist relevant diese Möglichkeit anzusprechen.

Sie wurde angesprochen und wird nun in diesem Thread diskutiert.

Man nimmt alle möglichen Stoffe auf, auch Plutonium, zum Glück nur in Spuren.
Der Körper entgiftet auch ohne Chelat i.V. äußerst effizient, wie kann das sein? Wäre es nicht sinnvoller die körpereigenen Entgiftungsenzyme maximal zu stärken?


Forscher hat geschrieben:
Einen Quecksilber Urin und Bluttest habe ich einmal gemacht, nachdem mein Laborpartner Sublimat auf der Arbeitsfläche verteilt hat und ich dem Arschloch hinterher putzen musste. Da dieser mit einigem Abstand zur vermeintlichen Exposition war, wurden keine nennenswerten Mengen gefunden.


Eben weil eine funktionierende Enzymatik auch Hg ganz alleine mit der Zeit aus dem Organismus entfernt. Die Frage ist nun wie sinnvoll/ sicher Chelat-Therapien bei eingeschränkter Enzymatik sind und wie der Erfolg messbar ist. Im Grunde eine klassische Symptombehandlung wie in der Schulmeizin. Therapeutisch sinnvoller denke ich, ist es daher einen eingeschränkte Enzymatik wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen.

MfG
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14966

Beitragvon Fee1970 » 26.08.2019, 14:35

Hey Krabiwi.
Wo liest du denn, dass ich schreibe, Magnesium würde nicht chelatiert werden. Habe ich niemals geschrieben. Und noch einiges mehr, dass du behauptest, dass ich geschrieben habe, habe ich gar nicht.

Entweder liest du nicht richtig, oder du versuchst mir hier die Worte im Mund herum zu drehen.
Lass das!!!


Hey und hallo @Levoflox.

Diese Liste entspricht keinen Untersuchungen oder Studien. Sie ist rein eine spekulative Idee von mir aus Erfahrungen und gelesenen Erfahrungsberichten anderer. Mehr nicht.
Da es nur eine Idee ist, stimmt bestimmt einiges nicht. Ich bestehe keineswegs auf Richtigkeit dieser Liste.
Ja die Symptome die du beschreibst sind identisch mit denen der Fluorchinolone.
Da stellt sich mir doch aber eben die Frage, sind diese Symptome denn nun von den Fluorchinolonen oder weckt das Fluorchinolon bisher in schachgehaltene Borrelien auf und aktiviert das erneut? Und fördert das am Ende noch.
Irgendwo laß ich von einem Mietglied hier genau diesselbe Idee, die ich hier habe.

Ist denn keiner mehr hier im Forum, der diese Möglichkeit erkennt?

Lieben Gruß, Fee.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#14967

Beitragvon Levoflox26 » 26.08.2019, 15:18

Hallo Astrid,

mir war mal aufgefallen, dass viele Floxies auch schon eine Borreliose hatten und hatte überlegt, ob das ein Grund für die symptomatische Reaktion auf FC sein könnte. Habe ich für mich aber mittlerweile ausgeschlossen. Meine Borreliose war Ende der 90er, weiß nicht mehr das genaue Jahr, der Arzt ist in Pension. Danach habe ich einige Male Levo und sicher ein mal Cipro bekommen (wahrscheinlich würden es bei weiteren Nachforschungen noch mehr). Gäbe es einen Zusammenhang zu evtl. noch vorhandenen Borrelien, warum habe ich dann nicht reagiert?
Für mich ist recht klar, dass ich durch die zunehmende mtDNA Schädigung symptomatisch wurde. Und das reicht mir auch vollkommen. Ehrlich, ich will gar nicht wissen, ob da noch irgendwo Borrelien schlummern. Gleiches gilt für Schwermetalle und Co. Was würde mir das denn nutzen?? Es würde meine Psyche nur noch mehr belasten. Da halte ich es lieber mit dem Sprichwort, dass man schlafende Hunde nicht wecken sollte.

lg uschi

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17611

Beitragvon Coolewater24 » 09.12.2019, 13:55

Fee1970 hat geschrieben:Da stellt sich mir doch aber eben die Frage, sind diese Symptome denn nun von den Fluorchinolonen oder weckt das Fluorchinolon bisher in schachgehaltene Borrelien auf und aktiviert das erneut? Und fördert das am Ende noch.
Irgendwo laß ich von einem Mietglied hier genau diesselbe Idee, die ich hier habe.

Ist denn keiner mehr hier im Forum, der diese Möglichkeit erkennt?

Lieben Gruß, Fee.


Hallo Fee1970,

ich gebe dir Recht. Ich war 20 Jahre lang ziemlich krank. Ich war bei vielen bekannten Ärzten und habe
Nahrungsergänzungsmittel im Grammbereich genommen. Nichts hat geholfen. Erst nach einer Schwermetallausleitung
ging es bergauf. Danach wirkten auch die Nahrungsergänzungsmittel.

Ich gebe aber auch den Skeptikern recht. Eine Intravenöse Ausleitung , kann einen Kranken den Gnadenstoß geben,
ich spreche das aus Erfahrung. Ich würde einen milden Chelator in einer schwachen Dosierung empfehlen, und schauen, ob das Allgemeinempfinden sich verbessert.

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17614

Beitragvon Forscher » 09.12.2019, 20:51

Hallo Fee, Hallo Coolwater,

Ich glaube nicht an einen Zusammenhang mit Borreliose, aber sehr wohl mit dem oxidativen Stress. Viele Schwermetalle stören den Stoffwechsel ganz erheblich da Sie Metallionen aus Enzymen verdrängen und diese unbrauchbar machen. Für Aluminium z.B. wird eine Neurotoxizität durch oxidativen Stress schon länger vermutet.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19568732
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2946821/
https://www.sciencedirect.com/science/a ... 9396010554

Und nun ratet mal was oxidativen Stress verursacht: Genau FC's. Daher ist die Sanierung von vorhandener Schwermetalllast im Körper ein zentraler Punkt in der schnellen Genesung und sollte verhindern dass man in einen Teufelskreis kommt, wo der Körper nichtmehr genug eigene Entgiftungsmechanismen für oxidativen Stress hat und sich der Schaden so potentiert.

Ich habe die Ergebnisse von meinem Schwermetallprovokationstest. Gefunden wurde u.a. Aluminium (viel), Blei, Gadolinium, Quecksilber, Uran und ein wenig zuviel Arsen. Ich freue mich auf die Chelattherapie und glaube dass die Verbesserung die ich in der letzten Zeit erfahren habe nicht unerheblich mit dem Test (EDTA und DMPS Infusion) zusammenhängt. Ich habe aber auch direkt danach einige Stunden leichte grippeähnliche Beschwerden und starke Fatique gespürt.

Ich hoffe das bringt die Diskussion wieder in Gang :)

Freut mich sehr dass ihr bereits gute Erfahrungen damit gemacht habt!

Viele Grüße,
Uwe
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17615

Beitragvon Alfonss » 09.12.2019, 21:02

Hallo, ich wollte mal fragen ob man aufgrund der Symptome eine Schwer Metall Belastung erkennen kann oder muss man wirklich einen ortho molekularen Mediziner aufsuchen und Tests machen?

LG Alfons

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17616

Beitragvon Coolewater24 » 09.12.2019, 21:38

Hallo Uwe,

ich bin nie mit wissentlich mit Fluorchinolone in Berührung gekommen. Ich hatte aber ähnliche Symptome wie in diesem Forum beschrieben. Das mit den Grippeähnlichen Symptomen bei einer Ausleitung kenne ich auch. Ich habe eine Mischung aus DMPS und Ca DTPA intravenös erhalten. Anschließend war ich 1 Woche krank. Auf eigenen Wunsch bin ich dann später auf EDTA Zäpfchen und DMSA ausgewichen. Alle 2 Wochen 500mg DMSA. Parallel wurden Nährstoffmängel wie Zink, Vitamin D u.sw. ausgeglichen. Ich habe Protokolle zum Mitochonrienvermehrung durchgeführt.Es war ein ständiges auf- und ab. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin mittlerweile wieder hergestellt.

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17617

Beitragvon Forscher » 09.12.2019, 21:48

Hallo Alfons,

Soweit ich weiß kann man nur starke akute oder starke chronische Vergiftungen mit einzelnen Metallen anhand ihres klinischen Bildes diagnostizieren. Beispielsweise am Schwermetallsaum (verfärbung des Zahnfleisches):

http://www.elsevier-data.de/rochelexiko ... 6.000.html

Bis es aber soweit kommt dass sich das Zahnfleisch verfärbt muss man eine riesen Menge aufgenommen haben und hat normal auch andere Symptome wie Hautblutungen, Neurologische Ausfälle oder Knochenbrüche.

Für es gibt auch Speicherkrankheiten wie die Hämochromatose (Eisen) oder Morbus Wilson (Kupfer) wo der Körper diese Metalle nicht ausscheiden kann. Diese haben auch speziefische Klinische Bilder.

Für Belastung mit Alu weiß man von Dialysepatienten dass diese demenzähnliche Neurologische Beschwerden entwickeln.

Bei Thallium fallen einem Haare aus, Cadmium macht weiche Knochen

Gadolinium aus MRT-Kontrastmitteln, macht ähnliche Symptome wie Flox und findet sich inzwischen sogar schon in Fastfood-Getränken:
https://www.scinexx.de/news/geowissen/m ... hgewiesen/

Für chronische Mischmasch-Toxizität kleiner Mengen verschiedener Metalle ist es aber schwer zu sagen weil keine spezifische Organtoxizität dominiert. Wenn man sich beschissen Krank fühlt und es keine andere Erklärung gibt macht der Test beim Umweltmediziner meiner Meinung nach Sinn.
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17618

Beitragvon Alfonss » 09.12.2019, 21:57

OK diese beschissene Phase hatte ich zu Beginn von flox ca2-3 Wochen momentan eigentlich nur Probleme mit dem passiven Bewegungs Apparat und halt so Durchblutungsstörungen abwechselnd LG Alfons

Alfonss
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17619

Beitragvon Alfonss » 09.12.2019, 22:24

Was mir deutlich aufgefallen ist, das meine Haare ordentlich an dichte verloren haben, innerhalb von paar Wochen 10 Jahre ältere Haare, denke das haben auch einige Floxis die zur Genesung gefunden haben und wie du sagst dem Körper selber die Entgiftung überlassen,denke da ist man auf der sicheren Seite solang man nicht halb im Koma auf Dauer ist. LG Alfons

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17620

Beitragvon Coolewater24 » 09.12.2019, 22:42

Hallo Alfons,

es macht bestimmt Sinn, einen Umweltmediziner auf zu suchen und einen Schwermetalltest zu machen. Bei mir begangen die Symptome in 1997 ohne Vorwarnung: Grippeähnliches Gefühl, geschwollene Lymphknoten, starker Schwindel, Schwäche, Herzaussetzer Tinnitus. Im Laufe der Jahre kam dann Hashimoto und Nahrungsmittelunverträglichkeiten dazu. 2008 begangen die Probleme mit den Sehnenansätzen und ich hatte Konzentrationsstörungen. Dr Kersten diagnostizierte chronisches Erschöpfungssyndrom Borreliose, Leaky Gut, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Hashimoto. Mein Hausarzt startete eine 20 tägige Antibiotika- Therapie mit Ceftriaxon und Metronidazol. 2016 kam dann der Zusammenbruch. Ich hatte starke Panikattacken und konnte kaum noch einen klaren Satz sprechen. Mein Blutbild war ok darum Ich erhielt eine Überweisung zu einem Psychiater. Wahrscheinlich wäre ich mit Tabletten ruhiggestellt worden. Auf eigenen Wunsch wurde mein Blut auf Gifte untersucht. Das Ergebnis waren ein hoher Quecksilberwert und ein extrem hoher Cadmiumwert. Nach langer Suche fand ich einen Umweltmediziner in Würzburg. Von da an ging es bergauf. Es ist durchaus möglich, dass ich mich 1997 vergiftet habe.
Ich finde es erstaunlich, wie meine Symptome den FC- Vergifteten ähneln. Ich denke, das Grundproblem sind geschädigte Mitochondrien.

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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#17626

Beitragvon Forscher » 10.12.2019, 20:01

Fee1970 hat geschrieben:Woher die Arsenbelastung kommt weiß ich wirklich nicht.


Arsen findet sich in Getreideprodukten, Milchprodukten, Reis und dem Trinkwasser:

https://www.dguht.de/lassen-sie-sich-ni ... inkwasser/
https://www.sueddeutsche.de/leben/arsen ... g-1.861596
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Re: FC und Schwermetallentgiftung Diskussion

#19305

Beitragvon Mitochondrion » 19.02.2020, 12:55

Aufgrund meiner vrs. eingeschränkten Glutathion-S-Transferase und Gluthation-Peroxidase Leistung möchte ich nun gerne mal einen Test auf Schwermetalle durchführen.

Da für mich ein Urintest mit Provokation nicht in Frage kommt (Chelatbildner lösen bei mir Schübe aus), suche ich nach einer Alternative.

Wie aussagekräftig haltet ihr eine Haarmineralanalyse? Dachte an in die Inlabo Haarnalyse für 129€ (testet alle essentiellen Spurenelemente + Schwermetalle).

Aufgrund Angst vor einer Infektion habe ich vor vielen Jahren mal sehr große Mengen kollodiales Silber konsumiert. Würde mich interessieren, ob ich davon Schaden getragen habe und sich dies nachweisen bzw. ausschließen lässt.

Vollblutanalyse auf ein paar Schwermetalle sind vermutlich weniger aussagekräftig?

Natürlich bleibt bei Schwermetallbelastung die Frage, wie man diese adäquat und sanft behandeln kann, wenn Chelattherapien nicht in Frage kommen. Auch Glutathion i.v vertrage ich nicht. Das Einzige was ich vertrage und nehme ist Chlorella, aber dies allein wird wohl nicht ausreichen.

Sehr niedrig dosierte Langzeittherapie mit oralen S-Acetyl-Glutathion (+ Chlorella) wäre die einzige Option die mir einfällt, wobei ich nach meinen Erfahrungen mit Chelatbildnern auch hier große Sorge vor weiterer Schädigung statt Heilung hätte.


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