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Keton (und andere Werte) zu hoch

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BarbH
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Keton (und andere Werte) zu hoch

#15023

Beitragvon BarbH » 28.08.2019, 10:38

Liebe Foris,
heute habe ich endlich die Untersuchungsergebnisse vom Krankenhaus (Juli 2019) bekommen.
Darin ist zu entnehmen:

Keton zu hoch: 5 mg/dl (normal bis 3 mg/dl)

Glucose zu hoch: 120 mg/dl (normal bis 110 mg/dl)
kam ins KH mit normalem Wert (104 mg/dl), während des KH-Aufenthaltes stieg der Glucose-Wert an

Creatinin zu niedrig: 0,59 mg/dl
kam ins KH mit niedrigem Wert von 0,63 mg/dl, während des KH-Aufenthaltes sank der Wert auf 0,59 mg/dl
Normalwert: 0,72-1,31

Spez.Gewicht (was das bedeutet, weiß ich nicht)
zu niedrig: 1.020
Normalwert: 1.022-1.035

Carboxy-HB Fraktion zu hoch: 2,0 %
Normal: 0,5-1,5 %

Kann mir das bitte jemand erklären?
Kann der hohe Keton-Wert mit Cipro zusammenhängen, bzw. meiner massiven Nahrungsmittelunverträglichkeit und Gewichtsabnahme?

Liebe Grüße
Barbara


August 2018 - Einmalige Tagesdosis von 2 Tabletten Cipro á 500mg

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Krabiwi
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15035

Beitragvon Krabiwi » 28.08.2019, 13:54

Hi,

dieser Keton-Normbereich bezieht sich auf Menschen mit Glucose-Ernährung und ist daher bei low carb Ernährung ungültig, dein Ketonwert ist normal bei unserer Ernährungsform.

Der Glucosewert schwankt im Tagesverlauf enorm in Abhängigkeit von Mahlzeiten. Kann bei Erhöhung aber auch auf eine Glukoseunverträglichkeit hindeuten, sprich es wird zuwenig Insulin produziert um die Glucose im Blut zu transportieren.

Blutzucker: Welche Werte sind normal?
Bei Menschen ohne Diabetes liegt der Glukosespiegel im Blut nüchtern (nach 8 bis 10 Stunden ohne Nahrung) unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bzw. unter 5,6 Millimol pro Liter (mmol/l). Nach dem Essen steigt der Blutzuckerwert gewöhnlich nicht über 140 mg/dl (7,8 mmol/l).

Ein Diabetes mellitus liegt vor, wenn der Blutzucker nüchtern über 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder zu einem beliebigen Zeitpunkt (z.B. nach dem Essen) über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) liegt.

Ein Nüchternwert zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) kann auf ein Typ-2-Diabetes-Vorstadium (Prädiabetes) hinweisen. Die Diagnose kann mit weiteren Tests, insbesondere einem oralen Glukosetoleranztest (OGTT) geklärt werden.

https://www.diabetes-ratgeber.net/laborwerte/blutzucker


Creatinin ist ein Nierenwert und kann auf beginnende Niereninsuffizienz hindeuten, würde ich regelmäßig prüfen lassen. Spez. Gewicht ist die Harndichte, wenn man viel trinkt verringert sich das spez. Gewicht.

Carboxy-HB ist eine Kohlenmonoxidbelastung, bei Rauchern erhöht und bis 10% unkritisch.
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Info ... globin.htm

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15044

Beitragvon BarbH » 28.08.2019, 17:34

Vielen Dank, Krabiwi,
jetzt bin ich doch beruhigt. Ich dachte schon, es ist was schlimmes.

Darf ich Dich noch etwas anderes fragen?
Ist das noch als normal einzustufen, wenn man nach 1 Jahr plötzlich wieder alle möglichen Symptome hat?
Seit meinen Nudeln geht es mir echt schlecht. Bis auf wenige Stunden geht es mir psychisch und physisch schlecht.
Heute morgen war es richtig gut - bis ich was gegessen habe (1 Vollkornscheibe mit Ei, Schinken und Käse). Seitdem
zittert mein Magen, mein Herz und mein Puls gehen wieder in die Höhe, ich bin völlig kraftlos und schwitze derart, dass man mich bald auswringen kann.
Ich trinke schon Wasser ohne Ende, habe CBD-Tropfen genommen und Neurexan, aber ich kriege mich einfach nicht runter.

Bedeutet das, dass ich eventuell doch eine schwere Form habe und dass nach 1 Jahr jetzt nochmal mit einer Steigerung in die schwere Form zu rechnen ist, wie das auf der einen Tabelle mit den Verlaufsformen erklärt wird?

Ich traue mich ja bald überhaupt nicht mehr, was zu essen. Egal was, ich kriege immer wieder nach dem Essen so starke Reaktionen, dass ich hier bald verzweifle.
Ich habe schon wieder 2kg verloren.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15046

Beitragvon Krabiwi » 28.08.2019, 18:00

BarbH hat geschrieben:Ist das noch als normal einzustufen, wenn man nach 1 Jahr plötzlich wieder alle möglichen Symptome hat?


Völlig normal, hatte ich auch zu dem Zeitpunkt.

BarbH hat geschrieben:Seit meinen Nudeln geht es mir echt schlecht. Bis auf wenige Stunden geht es mir psychisch und physisch schlecht.
Heute morgen war es richtig gut - bis ich was gegessen habe (1 Vollkornscheibe mit Ei, Schinken und Käse). Seitdem
zittert mein Magen, mein Herz und mein Puls gehen wieder in die Höhe, ich bin völlig kraftlos und schwitze derart, dass man mich bald auswringen kann.
Ich trinke schon Wasser ohne Ende, habe CBD-Tropfen genommen und Neurexan, aber ich kriege mich einfach nicht runter.


Vollkorn ist nicht viel besser als Weizenmehl, also rauswerfen und auf Eiweissbrot umsteigen. Lass versuchsweise mal Brot ganz weg und ess nur Rührei mit Speck, also ketogen. Kann auch Histaminunverträglichkeit sein, daher Käse mal weg lassen. Rumprobieren und Listen bzgl. Verträglichkeiten führen und sich dann auf diese Lebensmittel beschränken. Auch Gemüse, Obst, Samen und Nüsse austesten. Statt Nudeln kann man sich Omelette machen und es in Streifen schneiden.

Ernährung ist unter Flox Therapie, da ist nichts mit Kulinarik, wichtig ist es wieder halbwegs gesund zu werden. Je radikaler und disziplinierter man seine Ernährung umstellt desto eher normalisiert sich das wieder.

BarbH hat geschrieben:Bedeutet das, dass ich eventuell doch eine schwere Form habe und dass nach 1 Jahr jetzt nochmal mit einer Steigerung in die schwere Form zu rechnen ist, wie das auf der einen Tabelle mit den Verlaufsformen erklärt wird?


Nur wenn die Symptome stärker sind als zu Beginn, diese sich also hochschaukeln. Wenn sie insgesamt schwächer sind ist alles ok.

BarbH hat geschrieben:Ich traue mich ja bald überhaupt nicht mehr, was zu essen. Egal was, ich kriege immer wieder nach dem Essen so starke Reaktionen, dass ich hier bald verzweifle.
Ich habe schon wieder 2kg verloren.


Es ist normal, dass man bei Schüben wieder 1-3 kg verliert, ging mir auch so. Womöglich Mitophagie und Zellapoptose, der Körper bereinigt sich hier.

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15050

Beitragvon BarbH » 28.08.2019, 18:58

Danke für Deine schnelle Antwort. Ich sauge ehrlich jedes Deiner Worte auf und versuche positive Gedanken zu kriegen.
Was mich immer wieder verwundert ist, dass ich eine sehr rasche Verbesserung merke, wenn ich Kalium nehme.

Ich habe das fast nicht mehr ausgehalten und vor einer viertel Stunde eine Kapsel Kalium genommen. Man kann richtig merken, wie der Puls und der Herzschlag ruhiger werden. Das Zittern hört auch auf.

Hast Du dafür eine Erklärung? Vieles ist ja wirklich besser geworden, seit ich Kalium zu mir nehme und merke jetzt wieder, wie das meine Schübe beeinflusst.
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15051

Beitragvon BarbH » 28.08.2019, 19:05

Krabiwi, wie geht es Dir heute? Hast Du alles schon überstanden?
Wie lange ist Deine postflox-Zeit her?

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15052

Beitragvon Krabiwi » 28.08.2019, 20:03

Bin nun fast 18 Monate post flox und mir geht es soweit gut. Ein paar leichte Neuropathien, Hautalterung und Sehnenschwächen sonst ist eigentlich alles wieder gut. Bin zuversichtlich dass das auch über die Jahre mit konsequenter Lebensführung besser wird.

Reich an Kalium sind Kakao und Brokkoli. Daher ist Bitterschokolade mit 90% Kakao zu empfehlen. Esse ich selbst viel, da perfekt für low carb und voll mit Nährstoffen.

MfG
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Angaga
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15054

Beitragvon Angaga » 28.08.2019, 20:12

Hi Krawibi,

Welche Sehnen machen dir noch Probleme? Ansonsten eine sehr tolle und ermutigende Erfolgsgeschichte von dir! Der Tipp mit der Bitterschokolade ist gut. Hab mir die 85% besorgt. Ich hoffe, die geht auch noch oder?

LG

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15057

Beitragvon Maximus » 28.08.2019, 21:27

Hallo BarbH,
Hallo Krabiwi,

ein " niedriges " Kreatinin in " Blut " kann durch geringe körperliche Aktivität verursacht sein.

Das würde auch auch zu den Werten passen : ins KH mit niedrigem Wert von 0,63 mg/dl, während des KH-Aufenthaltes sank
der Wert auf 0,59 mg/dl

http://www.gesundheits-lexikon.com/Labo ... inin-.html

Kein Grund zur Sorge.

VG
Maximus

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15059

Beitragvon striker_06 » 28.08.2019, 22:56

Krabiwi hat geschrieben:Bin nun fast 18 Monate post flox und mir geht es soweit gut. Ein paar leichte Neuropathien, Hautalterung und Sehnenschwächen sonst ist eigentlich alles wieder gut. Bin zuversichtlich dass das auch über die Jahre mit konsequenter Lebensführung besser wird.

Reich an Kalium sind Kakao und Brokkoli. Daher ist Bitterschokolade mit 90% Kakao zu empfehlen. Esse ich selbst viel, da perfekt für low carb und voll mit Nährstoffen.

MfG



Hallo zusammen,

ich esse sehr gerne die 99% Schokolade von vivani mit nur knapp 7 Kohlenhydrate auf 100g. Diese müsste von den Nährstoffen etc doch sogar besser passen als die 90 oder? Zumindest dürften bei der 99% noch einmal deutlich weniger Kohlenhydrate/Zucker drin sein...

https://vivani.de/chocolate/feine-bitter-99-cacao/

LG

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15061

Beitragvon Krabiwi » 28.08.2019, 23:32

Kommt drauf an was man möchte. Mit der Vivani 99 hatte ich begonnen um die KH in meiner radikalen Keto Phase möglichst weit zu reduzieren und hab da sogar die Süße rausgeschmeckt. Bin dann nach gut 10 Monaten auf Lindt 90 umgestiegen. Greife nun auch mal zu der 85% von Aldi. Ohne Weizenmehl Backwaren, Reis, Zucker usw ist es wirklich schwierig auf die 70-80g KH täglich zu kommen die ich langfristig anpeile. Da esse ich gerade fast täglich eine Portion Eiscreme mit 40-50g KH. Bin selbst mit 100g KH noch ketoadaptiert, letztens auf einer Beerdigung hab ich sogar problemlos 4 Stück Kuchen verputzt und hatte 2 Tage später wieder Acetone im Atem. Das würde ich in der akuten Phase jedoch nicht machen, wie gesagt mir geht es insgesamt wieder recht gut und hole mir bewusst zusätzliches ATP aus der Glucose.

Wichtig ist dass der Glykogenspeicher sich nicht vollständig füllt um ketoadaptiert zu bleiben. Der Schalter für die Autophagie scheint der Moment zu sein in dem der Glykogenspeicher leer wird und der Körper sich daher metabolisch auf magere Zeiten einstellt und daher die Zellen u. Mt auf Überleben mittels Energieeffizienz optimiert.

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15062

Beitragvon BarbH » 28.08.2019, 23:34

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15082

Beitragvon BarbH » 29.08.2019, 11:41

Hallo Krabiwi,
ich muss bitte noch was fragen.

Mein Vitamin D baut sich ab und ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Ich nehme seit 1 Jahr jetzt Vitamin D3 + K2 zu mir. Anfangs Dekristol mit 20.000 I.E., doch nach der 3. Einnahme bekam ich eine Verschlimmerung meiner Symptome.
Daraufhin reduzierte ich es, aber mehr als täglich 500 kriege ich nicht rein. Versuche, höher zu dosieren endeten jedesmal mit einem Schub, der sich in meiner Psyche zeigte und auch wieder Herzprobleme.

Ich versuche immer wieder mal auf 1.000 zu gehen, bis es mir schlecht geht. Dann reduziere ich wieder.

Anfangs hatte ich 14,6
nach Dekristol und später Tropfen, stieg der Wert auf 33 (nach 3 Wochen).

Ich machte dann mit 500 (zeitweise 1.000) weiter.

Im Juli wurde ich jetzt im Krankenhaus getestet und hatte 28.
Da ich das nicht so recht glauben konnte, dass ich wieder abgerutscht bin, habe ich jetzt einen neuen, zweiten Test bei meiner Hausärztin nachmachen lassen, die mich bisher immer auch getestet hatte.

Heute erfahre ich, dass mein Vitamin D-Wert bei 18 liegt. Da brauch ich mich nicht wundern, warum ich auf einmal wieder zittere, meine Psyche im Keller ist und es mir wieder so schlecht geht.

Ich soll jetzt wieder Dekristol nehmen mit 20.000 I.E. und weiß einfach nicht, was ich machen soll.
So ist mein Zustand bald nicht mehr auszuhalten, andererseits heißt es doch, dass wir Gefloxten bis max. 5.000 I.E. vertragen und ich vertrage nicht mal die.

Ich esse wirklich täglich Salat mit Ölen (hochwertiges Olivenöl, Leinöl, Hanföl) und bin auch viel draußen im Garten, also in der Sonne.
Ich habe es sogar mit Lebertran probiert (da mussten wir als Kinder immer ran), aber bei Lebertran kriege ich einen Schub. Das musste ich wieder lassen.

Inzwischen weiß ich auch ehrlich nicht mehr, ob meine Beschwerden vom Cipro kommen, oder von meinem ständigen Vitamin D-Mangel.
Wenn ich mir die Symptome von Vitamin D-Mangel durchlese, dann sind die so identisch mit der Cipro-Schädigung: Zittern, Herzrasen, Haarausfall, Depression, Muskelschwäche etc., dass ich nicht mehr wirklich weiß, woher meine Beschwerden jetzt tatsächlich kommen.

Ich hatte auf Vitamin D3 + K2 von Allcura umgestellt, weil ich auch Probleme mit Kokosöl/MCT inzwischen habe. Diese Tropfen habe ich auch gut vertragen, aber scheinbar wirken die bei mir nicht, wie ich jetzt merke.

Was soll ich denn jetzt machen? Meine Psyche, mein Zittern und meine Übelkeit dadurch ist wieder so im Keller, dass ich das Risiko eingehen möchte, jetzt doch wieder, zumindest als Anfangsdosis, Dekristol zu nehmen.

Was meinst Du?

Liebe Grüße
Barbara
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Levoflox26
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15085

Beitragvon Levoflox26 » 29.08.2019, 12:20

Hallo Barbara,
hast du vor den Blutabnahmen eine Einnahmepause gemacht? 3-4 Tage zuvor sollte nicht substituiert werden, das kann die Messwerte verfälschen. Bei den Proben ist darauf zu achten, dass sie keinem direkten Sonnlicht oder Erhitzung (Transport?) ausgesetzt sind. So sind die Aussagen der Arzthelferin meines Arztes - ohne Gewähr.

Dass du selbst solch geringe Mengen nicht verträgst, ist schon seltsam. Bist du sicher, dass deine Symptome dann überhaupt am D3 liegen? Zittern und schlechte Psyche würde ich jetzt nicht unbedingt als D3 Mangelerscheinung sehen, ich hatte schon niedrigere Werte, ohne fühlbare Mangelsymptome. Jetzt ist mein D3 Zustand bei um die 50 und meine Psyche ist trotzdem im Keller. Steckst du nicht eh gerade in einem Schub?
Aber egal, die Frage war ja, was du tun kannst. Einfachste Lösung, die Sonne scheint!! Wann immer du kannst, geh raus. Leg dich leicht bekleidet in den Garten oder auf den Balkon, wenn das Gehen schwer fällt. Gib deinem Körper die Möglichkeit D3 selbst zu bilden.

Große Mengen wie 20.000i.E. (1xWoche) vertrage ich auch nicht immer. Glaube ich zumindest. Ich bekomme abends Herzrasen. Aber 2000i.E. täglich funktionieren prima und ich kann meinen Spiegel damit gut halten.

Also ab mit dir, ins Licht. ;)

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15086

Beitragvon BarbH » 29.08.2019, 12:32

Hallo Uschi,
ich habe es gerade noch in meinem Beitrag nachgetragen:

Ich bin viel draußen im Garten in der Sonne, esse viel Öle, die ja auch gesund sein sollen.

Die Symptome von Vitamin D-Mangel sind gravierend ähnlich, wie bei Flox und inzwischen weiß ich bald nicht mehr, was für mich jetzt richtig ist.

Am Anfang letztes Jahr, habe ich einen richtigen Motivationsschub nach Dekristol bekommen. Mir ging es super, ich hätte Bäume ausreißen können. Meine Herzprobleme verschwanden augenblicklich.
Nach der 2. Einnahme, 14 Tage später, ging alles wieder in den Keller, bis auf mein Herz. Ich hatte keinen erhöhten Blutdruck mehr. Im Gegenteil.

Aber ich merkte immer wieder, dass ich nach mehr als 500 I.E. Durchhänger kriegte.
Entweder habe ich immer die falschen Produkte genommen, oder vertrage tatsächlich keine höheren Dosen.
Ich weiß es echt nicht.

Schlechter wurde es bei Vitamin D mit MCT/Kokosöl, besser wurde es auf Olivenöl-Basis/Hagebuttenöl. Die vertrage ich.

Ich vertrag inzwischen nicht mal mehr Kaffee mit Kokosöl.

Aber wenn ich mir die Symptome für Vitamin D-Mangel durchlese, dann passt extrem vieles auch auf Vitamin D und dass das wieder so im Keller ist, hat mich heute wirklich umgehauen. Ich musste vor lauter Panik direkt 3 Tabletten Neurexan nehmen, so begann ich auf einmal wieder zu zittern.

Ich habe ehrlich Angst, dass ich, wie im letzten Jahr, in eine richtige schlimme Depression wieder reinrutsche und diese Tage waren für mich die Hölle.

Ich habe morgen Termin bei meiner Hausärztin. Heute abend kann ich mit Dr. Gahlen sprechen. Mal sehen, was sie sagen.
Ich bin kurz davor, die Dekristol doch zu nehmen. Meine Angst, dass ich mit dem Vitamin D wieder so abrutsche, dass ich meine Tiere verschenken will, ist wirklich riesengroß. Was ich letztes Jahr erlebt habe, komisch immer zu meinem Geburtstag...., das will ich, wenn ich es beeinflussen kann, nie wieder erleben müssen.

Lies Dich mal auf dieser Seite ein (auch die Erfahrungsberichte). Da komme ich echt ins Grübeln, was ich denn habe:
https://www.vitamindservice.de/

Ich habe vor der Abnahme 3 Tage lang kein Vitamin D genommen und war bei der Blutabnahme auch nüchtern.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15092

Beitragvon Krabiwi » 29.08.2019, 13:38

Hi, die 92 Schokolade ist gut.

Bei Vit D muss Vit K dabei sein. Bei Dekristol fehlt Vit K wenn ich das richtig sehe. Die Kombi-Tropfen sind daher das Beste, hast du mal versucht diese höher zu dosieren mit dem Vit K?

Vielleicht auch mal nach oder zu den Mahlzeiten nehmen.

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15094

Beitragvon BarbH » 29.08.2019, 14:41

Hallo Krabiwi,
ja, habe ich schon versucht.
Zu Dekristol will ich dann K2-Tabletten zusätzlich nehmen, sowie auch Vitamin A. Ich las, das Vitamin A für D genauso wichtig wäre.

Schon interessant, dass Vitamin D auch Nahrungsunverträglichkeiten auslösen kann, je schlimmer der Mangel ist. Selbst einen Einfluß auf Krampfadern/Wasserbeine hat es.

Verstehen tu ich das Ganze ehrlich nicht. Seit 1 Jahr nehme ich Vitamin D und bin letztlich immer noch so schlecht dran.

Liebe Grüße
Barbara
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Otti

Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15095

Beitragvon Otti » 29.08.2019, 15:07

Hi BarbH!

Wie nimmst du denn Vitamin D ein? Zum Essen oder nüchtern?

LG, Otti

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15096

Beitragvon BarbH » 29.08.2019, 17:45

Hallo Otti,
bisher immer mit einen Stückchen Butter-Vollkornbrot.

Jetzt habe ich einen so interessanten Artikel gelesen, dass ich mich direkt darin, in vielen Dingen wiedererkannt habe.
Ich habe es jetzt mal anders probiert, denn jetzt habe ich noch mehr Angst, dass das noch weiter runter geht.

Vom Norma gab es "Vitamin D-Spray" - 1 Pumper = 400 Einheiten (schmeckt nach Pfefferminz).
Also habe ich erstmal zwei Pumpstöße genommen. Ist erstmal besser als nichts.
Nachher rede ich ja mit Herrn Dr. Gahlen und eventuell kann ich das Dekristol mit Kalium (evtl. auch zeitversetzt) nehmen.
Kalium tut mir immer gut und mein Herz-/Pulsschlag beruhigt sich damit sehr gut.
Eventuell kann ich es dann so schaffen, erstmal die volle Anfangsdosis zu schaffen. Vitamin K kann ich ja dann dazu nehmen.

Falls Euch mal der Artikel interessiert:
https://www.vitamindservice.de/petra

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15097

Beitragvon Krabiwi » 30.08.2019, 02:00

BarbH hat geschrieben:
Ich nehme seit 1 Jahr jetzt Vitamin D3 + K2 zu mir. Anfangs Dekristol mit 20.000 I.E., doch nach der 3. Einnahme bekam ich eine Verschlimmerung meiner Symptome.
Daraufhin reduzierte ich es, aber mehr als täglich 500 kriege ich nicht rein. Versuche, höher zu dosieren endeten jedesmal mit einem Schub, der sich in meiner Psyche zeigte und auch wieder Herzprobleme.

Ich versuche immer wieder mal auf 1.000 zu gehen, bis es mir schlecht geht. Dann reduziere ich wieder.



Hi,

zur Aktivierung von Vitamin D wird Magnesium benötigt. Eine Vitamin D Unverträglichkeit kann somit auf einen floxüblichen Mg-Mangel hindeuten der sich bei Vit D Ergänzung verstärkt und somit Symptome verstärkt.

Ich würde daher versuchsweise mehr Mg nehmen, 800-1000 mg.

https://www.aerztezeitung.de/includes/p ... efizit.pdf


Ansonsten: temporäre leichte bis mäßige Symptomverschlechterungen sind oft Teil der Genesung. Mir geht es z.B. mit dem NAD+ Protokoll auch immer für ein paar Tage schlechter, ich provoziere damit bewusst Schübe damit die Mitos theoretisch schneller genesen. Es kann durchaus sein dass auch Vit D die Mitophagie unterstützt.

Die Frage ist wie schlecht geht es dir nach 5000 ie?

Ich würde bei leichten bis mäßigen Verschlechterungen einfach mal 1-2 Wochen durchgehend 5000 ie nehmen, Magnesium erhöhen und schauen wie es sich entwickelt. Erst bei zu starken Verschlechterungen die Dosierung reduzieren.

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15111

Beitragvon BarbH » 30.08.2019, 16:07

Hallo Krabiwi,
ich habe es heute morgen so gemacht:

Erst gefrühstückt und nach dem Frühstück 1 Dekristol 20.000 zusammen mit Magnesiumcitrat und K2-Tropfen.
15 Minuten später habe ich dann meine Kalium genommen.
Es hat geklappt. Ich fühlte mich nicht schlecht und auch jetzt geht es mir gut.
Vielleicht habe ich es bisher falsch gemacht.

Meine Hausärztin gab mir für den Fall, dass ich wieder schlecht auf die 20.000-Pille reagiere, noch ein Rezept mit Dekristol 1000 I.E. mit. Dann soll ich 3x täglich je 1 Kapsel nehmen und käme zumindest mal auf 3.000 I.E. pro Tag.

Das Magnesium werde ich mal erhöhen. Vielen Dank für den Tipp.

Ich hoffe jetzt, dass ich es doch schaffe, 1x die Woche die 20.000 I.E. hinzukriegen, damit ich schneller wieder auffülle.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15160

Beitragvon BarbH » 01.09.2019, 20:28

Nein - nicht möglich.
Gestern hatte ich Herzrasen bis fast 200 im systolischen Wert und der diastolische lag bei 124. Ich dachte gestern ehrlich, ich kriege jetzt einen Herzinfarkt und das war es.
Dank meiner Freundin und Bekannte, die da waren, hatte ich Hilfe und Unterstützung, um mich wieder runter zu bringen.
Heute ging es mir morgens super gut, seit heute Nachmittag Stimmungstief mit zu niedrigem Blutdruck (106/68 Puls 70), danach wieder Anstieg.

Dieses hoch und runter macht mich zur Zeit fertig, zumal ich derart kraftlos zwischendrin bin, dass ich kaum mehr sprechen kann und fast vor Schwäche vom Stuhl falle. 10 Minuten später wieder Besserung.

Nun warte ich auf die Zeit, in der sich diese Dekristol-Tablette abgebaut hat und es mir wieder besser geht.

Ich werde nun doch beim Öl bleiben und eben jetzt die Dosis steigern. Dann dauert es zwar länger, aber nochmal Dekristol nehme ich nicht mehr.

Liebe Grüße
Barbara
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Krabiwi
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15162

Beitragvon Krabiwi » 02.09.2019, 00:44

Einmaldosen von 20.000 ie können unter Flox zu hoch sein, da das am Magnesiumspiegel zehrt was u.a. die Antioxidantien verringert.

zu niedrigem Blutdruck (106/68 Puls 70)


Das ist ein Bilderbuchblutdruck, den hab ich selbst durchgehend.

Das mit dem Herzen ist schon beängstigend, bei mir pocht es seit Flox sporadisch in der Brust, dachte erst es sei das Herz, aber wenn beim Brustpochen den Puls fühle ist alles gleichmäßig, vermute daher dass es nur die Brustmuskulatur ist die zuckt.

Wenn natürlich der Puls und Blutdruck enorm ansteigt ist es definitiv das Herz. Außer mitochondrial zu therapieren kann man nichts machen, jedoch hatte es sich bei dem Gefloxten von Ciprohilfe auch mit der Zeit gelegt.

Wichtig ist es Magnesium in der akuten Phase soweit wie möglich oben zu halten, je nach VErträglichkeit im Bereich 800-1200 mg. Eine Mg-reiche Ernährung über Nüsse und Samen ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

Mg ist einfach an vielem beteiligt was unter Flox äußerst wichtig ist, Vit D Aktivierung, GSH, SOO aber auch an der mitochondrialen Proliferation da es ein Cofaktor der Topoisomerase während der DNA-Teilung ist.

MfG
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15165

Beitragvon Levoflox26 » 02.09.2019, 02:16

Hallo Barbara,

es gibt viele Floxis die mit den hohen D3 Dosen von 20000i.E. Probleme haben. Ehrlich gesagt, verstehe ich auch nicht, warum du es wieder so hoch probiert hast? Lieber täglich 2-5000 als 1x wöchentlich 20000.
Ob deine Blutdruckschwankungen daher kommen, weißt du nicht sicher. Bis 16.00 ging es dir ja gut, wie du schriebst.
Ich hatte auch massive Blutdruckspitzen, hatte Ribose in Verdacht, ein anderes Mal MitoQ. Hatte aber beide Substanzen auch schon ohne Probleme genommen. Also war das nicht der Auslöser. Das gleiche bei D3. Woran auch immer es gelegen hatte, es war irgendwann wieder okay und mein Blutdruck im gewohnten, niedrigen Bereich von ca. 100/60. Damit fühle ich mich wohl und ist auch lt. ärztlichen Meinungen vollkommen in Ordnung. Und auf jeden Fall besser als hoher Blutdruck.
Hattest du mal eine 24 Stunden Messung? Lass mal eine machen, dann siehst du, wie sehr der Blutdruck aus verschiedenen Gründen stark schwanken kann.
Mach dir nicht zu viele Gedanken. Sie machen dir Angst und Angst jagt den Blutdruck und Puls eh hoch. Ich hatte mich da zeitweise auch richtig rein gesteigert. Wenn deine Bekannten dich beruhigen konnten, hat es wohl auch eine psych. Mitbeteiligung. Krankhaft hoher Blutdruck verschwindet nicht durch gutes zureden.

Gibt so viele Flox Symptome, die seltsam sind, die wir nie zuvor hatten und die uns deshalb extreme Angst bereiten können. Ich finde es ganz normal, dass wir darauf entsprechend reagieren.

Hast du es mal mit Entspannungstechniken probiert?

Kopf hoch, es wird besser werden.

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15177

Beitragvon BarbH » 02.09.2019, 15:22

Hallo Uschi,
ich habe langsam das Gefühl, dass das bei mir auch noch das eine oder andere NEM auslöst. Vor einiger Zeit, als ich im Krankenhaus lag, hatte ich keine NEMs (ging ja alles so schnell mit dem Notarzt damals) mitnehmen können, außer, dass ich "Magnesium direct mit Vitamin B" in der Tasche hatte, welches ich als einziges Mittel 1x täglich genommen hatte.
3 Tage lang, also genau die Zeit, in der ich im Krankenhaus lag.
Da ging es mir immer besser: Blutdruck normal, Puls normal, sogar das eine Frühstücksbrot konnte ich essen und vertragen (es gab ja nichts anderes) und auch einen kleinen Bissen vom Abendbrot - keine Reaktion, keine Verschlechterung.

Zu Hause nahm ich wieder meine ganzen Mittel und es wurde wieder schlechter, dass ich vier Tage später erneut kurz vor der Klinikeinweisung stand.
Im großen und ganzen ging es immer wieder hoch und runter und seit Freitag, nach dem Dekristol, war es dann ganz aus.

Gestern nahm ich dann wieder meine K2-Tropfen und danach ging es richtig los.

Heute habe ich nur mein Magnesium citrat genommen. Es geht mir gut, meinem Kopf geht es gut und mein BD ist bei 124/71 Puls 71
Ich habe noch keine weiteren NEMs genommen und werde heute, bis auf weiteres Magnesium nur noch Tocotrienol nehmen, da Tocotrienol mir richtig gut tut. Nach der Einnahme bin ich immer super drauf.

Ich probiere es jetzt mal die nächsten Tage so, dass ich noch einmal ganz von vorn anfange und jedes NEM ganz langsam, nach einer gewissen Zeit, neu versuche, damit ich mal rauskriege, welches ich nicht gut vertrage.

SAMe, z.B., löst bei mir starke Stimmungstiefs aus,
Gluthation vertrage ich auch nicht und ich vertrage auch keine Ribose.
Bei hohem Vitamin E fange ich an zu zittern und kriege erhöhten Puls.

Manchmal könnte ich verzweifeln.

Heute geht es mir aber viel besser als gestern und noch viel viel mehr besser, als vorgestern.

Morgen will ich dann wieder mit Vit-D 3 anfangen, aber erst mit 1000 I.E. und dann langsam steigern, soweit ich es vertrage.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15243

Beitragvon BarbH » 04.09.2019, 14:19

Ich muss wieder mal fragen.

Mir geht es jetzt wieder einigermaßen besser. Mein Bluthochdruck hat sich gelegt und bleibt auch einigermaßen gut unten.
Was mir aber echt zu schaffen macht, sind die nervlichen Absacker und das Zittern, vor allem am Mageneingang ist auch wieder stärker geworden.
So vieles, das ich letztes Jahr erleben musste und fast weg war, ist wieder da.

Habe ich mir das alles wieder durch das Dekristol zurückgeholt?
Ist jetzt wieder alles kaputt gegangen und ich muss damit rechnen, dass ich auf dem Weg zum Anfang zurück gehe?

Der Zustand ist einfach nur furchtbar. Gestern hatte ich zum ersten Mal wieder Augenflimmern, Migräneanfall und auch heute habe ich kein 100%iges Sehen. Irgendwie fühle ich mich, als hätte ich Watte im Kopf, bin lustlos und in meinen Ohren habe ich wieder hörbare Geräusche.

Ich komme mir vor, als wäre ich richtig wieder am Anfang, nur dass die Beschwerden nicht so stark sind, dass ich aus dem Fenster springen möchte. Es ist alles abgeschwächter und auch besser zu ertragen, aber trotzdem macht mir dieser Zustand zu schaffen, weil ich nichts auf die Reihe kriege. Jeder Schritt ist zu viel.

Krabiwi, Du weißt ja immer so gut Bescheid.
Kann mich das Dekristol 20.000 jetzt wieder zum Anfang zurückgebracht haben, dass ich wieder ganz von vorne dagegen ankämpfen muss?
Oder wird es besser, wenn sich das Dekristol wieder abgebaut hat (die Einnahme war letzten Freitag, also vor 6 Tagen).

Gibt es hier jemanden, der auch starke psychische Probleme (Stimmungsschwankungen von himmel-jauchzend zu tode-betrübt) hatte und sie vollständig wieder losgeworden ist?

Und kann mir jemand einen Tipp geben, wie man diese Stimmungsschwankungen, die bei mir z.Zt. mehr negativ, als positiv sind, besser abfangen kann?

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15244

Beitragvon Glühwürmchen » 04.09.2019, 14:34

Hallo Barbara,
schau mal auf die Nebenwirkungen, ob diese bei dir aufgetreten sind.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass Erdnussöl enthalten ist (schau noch mal bei Deinem Produkt, ob es auch dort drin ist). Vielleicht kannst Du das nicht vertragen.

Liebe Grüße
Glühwürmchen

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Re: Keton (und andere Werte) zu hoch

#15247

Beitragvon BarbH » 04.09.2019, 15:14

Hallo Glühwürmchen,
Erdnüsse und Erdnussöl vertrage ich eigentlich. Mir ist keine Allergie dagegen bekannt und früher habe ich auch gerne Erdnüsse gegessen.
Aber wenn ich die Bewertungen bei Sanego.de durchlese, dann kommen meine Nebenwirkungen hin.
Manche beschreiben das selbe: Bluthochdruck, Panik, Übelkeit, Depression etc.
Manche schrieben, dass sich alles wieder normalisiert hat, als das Medikament abgesetzt wurde, aber die haben vielleicht nicht das zusätzliche Drama mit Fluorchinolonen durch?
Deshalb habe ich ehrlich Angst, dass ich mir jetzt einen richtig dicken Schub damit geholt habe und längst überstandenes wieder zurückgeholt habe.
Mich würde mal interessieren, wie andere mit Schüben, die durch neue Medikamente ausgelöst wurden, fertig geworden sind.
Haben sich diese Symptome dann auch wieder gebessert?

Liebe Grüße
Barbara
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