Arzt verklagen?

Anke
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Arzt verklagen?

#390

Beitragvon Anke » 07.02.2017, 21:50

Hallo,
hat von euch schon mal jemand versucht, rechtliche Schritte gegen den verordnenden Arzt zu unternehmen?
Wie kriegt man die Diagnose hin, weil beweisen kann man ja gar nichts...?

Freu mich über eure Erfahrungen oder Gedanken dazu
Gruß
Anke



Anke
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Re: Arzt veklagen?

#391

Beitragvon Anke » 07.02.2017, 21:51

Ähhh, das Tablet mal wieder ;) meinte natürlich: Arzt verklagen...

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Schorsch
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Re: Arzt veklagen?

#393

Beitragvon Schorsch » 07.02.2017, 22:06

Hallo Anke,

ich bin dabei den Arzt wegen einem Behandlungsfehler zu verklagen. Meine Befunde wurden über ein Gutachter geprüft und die Kausalität zumindest der Muskel- / und Sehnenschäden wurde mir klar bestätigt. Bei mir hat der verschreibende Arzt gleich mehrere Fehler gemacht:

1. Er hat sich nicht an die medizinische Leitline gehalten, die ein anderes AB als Levofloxacin vorsah für meinen Behandlungsfall
2. steht Levofloxacin zudem auch noch auf dem roten Brief d.h. die Indikation ist nochmals eingeschränkter
3. hat er mich nicht über Risiken und Alternativen aufgeklärt und durch den sogenannten "Off Label Use" wird genau das umfangreicher nötig.

Das alles bescheinigt mir ein Gutachten, welches ich über die Krankenkasse habe kostenlos anfertigen lassen. Denn auch meine Kasse hat ja kein Interesse für andere Fehler zu zahlen. Du brauchst aber auch schon saubere Vorbefunde, Bestätigungen deiner Nebenwirkungen, Meldung an Bfarm etc. Auch ein Tagebuch inkl. Hergangsschilderung mit allen Details ist sinnvoll. Also musst du erstmal hier an der Basis ansetzen. Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, rate ich dir einfach ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Anwalt zu führen, um dann ggf. entsprechende Schritte einzuleiten und um deine Situation zu prüfen.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: Arzt verklagen?

#458

Beitragvon Andreas_SQL » 15.02.2017, 16:43

Hallo zusammen,

ich mache jetzt keinen neuen Thread auf.
Meine Krankenkasse habe ich über meine Vermutung, dass meine Probleme vom Flox kommen informiert. Das war in der ganzen Geschichte die erste Instanz, die einfach mal zugehört hat. Dort hat man mich an das kasseneigene Team für Behandlungsfehler verwiesen, die meine Geschichte aufgenommen haben. Ich habe ein Gedächtnisprotokoll angefertigt, alle mir vorliegenden Befunde eingereicht und dir behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht entbunden. Die Kasse holt alle weiteren, notwendigen Dokumente ein und beauftragt ein Gutachten, für mich auch kostenlos. Das soll nur klären, ob für meinen banalen Harnwegsinfekt Cipro indiziert gewesen ist, oder nicht. Ich glaube ich weiß schon, was in dem Gutenachten stehen wird. Was ich dann damit mache ist Teil 2. ich habe Kontakt zu meiner Rechtsschutzversicherung hergestellt, um zu prüfen, ob medizinrechtliche Themen da mit abgedeckt sind. Wenn ja, werde ich mir einen Medizinrechtler suchen und den Fall durchspielen. Werde Euch berichten.

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Schorsch
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Re: Arzt verklagen?

#459

Beitragvon Schorsch » 15.02.2017, 19:21

Hallo Andreas-SQL,

genauso habe ich es auch gemacht. Sehr gut !!!
Gib Rückmeldung. Die KK beauftragt den MDK als Dienstleister um zu prüfen ob Behandlungsfehler vorliegt. Die Abteilung Regress wird dann ja aktiv um Kosten zu sparen. Siehe zu das dein Gutachten gut wird und der Gutachter alle Infos zugestellt bekommt. Auch aufpassen was die Gutachter so äußern. Teils ist das nicht korrekt dann auf jedenfall Wiedersprechen. Am Ende vor Gericht zählen soweit ich weiß nur die Gutachten. Klar der Richter hat ja auch kein Plan von alledem. Wichtig für ein belastbares Gutachten ist auch ein gescheiter Befund. Am besten mehrere Ärzte besuchen um da gleich richtig unangreifbar zu werden.
Auch die Nebenwirkungen vom HA schriftlich bestätigen lassen. Das kannst du zuvor Selbst vorformulieren und ihm zeigen dann ggf. editieren und zeichnen lassen. Die Ärzte wollen da sicher kaum Zeit investieren aber für dich ist das genau das was du brauchst.

Ohne Basis kein Gutachten und ohne Gutachten keine Chance....Halte uns auf dem laufenden


Achja und ich rate dir nochmal man den Tryptophanstoffwechsel Test bei Ganzimmun. Wenn da bei dir was nachweisbar ist hast du wenigstens was in der Hand.

Gruß Schorsch
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ssh95
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Arzt verklagen?

#618

Beitragvon ssh95 » 18.03.2017, 08:03

Hallo,

mein Arzt verschrieb mir 40mg Prednisolon und Levofloxcacin 2x500mg für 7 Tage wegen Streptococcus pneumoniae. Nach 6 Tagen Einnahme, verspürte ich ein leichtes Kribbeln in der rechten Ferse, ging aber wieder weg. Jetzt (ca. ein Monat nach Einnahme) kann ich nur noch mit Hilfe von Krücken laufen. Inzwischen weiß ich aus den Medien, das Levofloxcacin toxisch auf das Sehnengewebe wirkt, was durch Prednisolon noch verstärkt wird (steht weder im Beipackzettel, noch hat der Arzt oder Apotheker mich darauf hingewiesen).

Den Bericht an die TK habe ich gesendet, als nächstes ist das Gutachten dran.

Gruß aus Berlin

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Re: Arzt verklagen?

#955

Beitragvon PeterPan » 16.05.2017, 07:57

Zu 90% aussergerichtliche Einigung!!!

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirt ... m=facebook

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Re: Arzt verklagen?

#1065

Beitragvon zorro007 » 08.06.2017, 07:37

Der Hausarzt, der mir das Medikament verschrieben hat, hat inzwischen seine Praxis aufgegeben. Kann eine Klage noch etwas bringen?
Viele Grüße
Zorro

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Re: Arzt verklagen?

#1070

Beitragvon PeterPan » 08.06.2017, 13:04

Anwalt konsultieren, dann bist Du auf der sicheren Seite. Anruf für eine Ersteinschätzung sollte ja nicht die Welt kosten. Schon gar nicht, wenn man eine Rechtsschutz-Versicherung hat.

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Re: Arzt verklagen?

#1071

Beitragvon Schorsch » 08.06.2017, 19:29

Meiner Meinung nach eindeutig ja. denn er hatte zur Zeit seiner Aktiven Phase ja gezwungener Maßen eine Haftpflichtversicherung die entsprechende Schäden (Behandlungsfehler oder Kunstfehler) abdeckt. Kann man ihm hier entsprechende Dinge nachweisen muss ja auch ein Schadensregulierung nachträglich stattfinden.

Ich würde grundsätzlich Info bei einem Anwalt einholen, ob eine Klage hier Sinn macht. Rechtsanwalt Dr. Zimmermann wird hier im Forum dazu sicherlich Auskünfte angeben und seine Dienstleistungen anbieten. Daher haben wir hier ein eigenes Thema aufgemacht welches man dazu nutzen kann. Das ist halt alles noch in Abstimmung und Aufbau.

Gruß
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Piper Maru
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Re: Arzt verklagen?

#1111

Beitragvon Piper Maru » 14.06.2017, 17:15

Also in der Ärzte-Lobby gilt ein Leitsatz und der ist so gut wie unumstößlich: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"
Und glaube mir, wenn ich Dir sage, das es (leider Gottes) so gut wie unmöglich ist, eine adäquate klage gegen einen Arzt durchzudrücken, der nicht grad 20 menscehn mit Vorsatz umgebracht hat und mit blutigen Latexhandschuhen erwischt wurde.
Nach einem Arbeitsunfall mit anschliessender kompletter Arbeitsunfähigkeit,inkl anschliessendem Ärztepfusch musste meine beste Freundin 8 Jahre klagen! Und in dem Moment als sie aufgeben wollte, wurde ihr dann doch eine Mini-Entschädigung zugesprochen. :shock:
Da schwingen Kräfte und Vetternwirtschaft auf ganz hohem (oder niedrigen???) Niveau mit, welches am Ende meist mehr Schaden anrichtet, als eine Verbesserung.
Ich möchte hier echt niemandem die illusion nehmen, aber man sollte , selbst in einem glasklaren fall von Ärzte-Schuld , die Durchtriebenheit der Ärztekammer dieses Landes auf dem Zettel haben. Der blanke Horror!

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Re: Arzt verklagen?

#1112

Beitragvon PeterPan » 15.06.2017, 09:58

So ist es leider Piper Maru........ Ich merke das gerade am eigenen Leib.......

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Re: Arzt verklagen?

#1117

Beitragvon Piper Maru » 15.06.2017, 15:39

PeterPan hat geschrieben:So ist es leider Piper Maru........ Ich merke das gerade am eigenen Leib.......


Dann bleib stark und halte durch. ;) Hast Du familiären Rückhalt oder Freunde, die Dir da zur seite stehen und rockst Du das quasi allein durch?

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Re: Arzt verklagen?

#1122

Beitragvon PeterPan » 16.06.2017, 21:51

Beides ist vorhanden. Ohne geht es gar nicht..... Ich mache mir zwar keine Hoffnung aber die Gegenpartei soll merken, das Sie Scheisse gebaut hat ;-)

MaLa
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Re: Arzt verklagen?

#3972

Beitragvon MaLa » 25.02.2018, 22:36

Wie könnte denn so eine Entschädigung aussehen? Hab bisher noch nichts darüber gefunden.
Ich musste wegen AS-Rissen 2015 meinen Job aufgeben (hatte bis Freitag keine Ahnung vom Zusammenhang mit Ofloxacin)
Arbeite jetzt in einem befristeten Halbtagsjob, verdiene halb so viel wie in meinem Job als Krankenschwester.

Ausserdem hab ich ein Aortenaneurysma entwickelt, da darf ich gar nicht an die Folgen denken. Da kann ja kein Geld der Welt entschädigen.

Daher meine Frage: Auf was hofft man denn beim Klagen?

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Re: Arzt verklagen?

#3973

Beitragvon PeterPan » 25.02.2018, 22:54

Ich kenne lediglich einen Fall, auch wegen Achillessehne. Außergerichtlich hat man sich auf ich glaube 3000€ geeinigt. Hier haben diesbezüglich nur wenige Erfahrung. Die meisten klagen noch.

DorisLanger_
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Re: Arzt verklagen?

#20098

Beitragvon DorisLanger_ » 21.03.2020, 14:57

Hallo,

mich würde interessieren was bei der Klage raus gekommen ist und wie das genaue Vorgehen war. ICh habe vor einen ähnlichen Weg zu gehen.

Unke
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Re: Arzt verklagen?

#20337

Beitragvon Unke » 31.03.2020, 17:16

Hallo liebe Leute,

an welche Anlaufstelle wendet man sich zuerst, wenn eine Einschätzung des Falles angefordert werden soll? An die Krankenkasse? Den Rechtcheck? Habe leider keine Rechtsschutzversicherung :roll:

Grüße
Isabel

Neri
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Re: Arzt verklagen?

#22531

Beitragvon Neri » 16.07.2020, 07:05

Guten Morgen
Ich hab nur durch Zufall hier kurz reingeschaut.
Nach drei Jahren fqad hab ich mich entschieden den arzt zu verklagen. Bin jetzt seit vier Jahren gefloxt und weiß aber erst seit gut zwei Jahren dass es so ist. Ich hab eine Rechtsschutzversicherung, das macht es natürlich einfacher, ohne wohl kaum machbar, vielleicht über Anspruch auf rechtsbeihilfe. Hier kurz meine Erfahrungen bzgl Unterstützung
Meine Krankenkasse TK unterstützt mich sehr, von ihr auch der erste Hinweis auf einen Behandlungsfehler
Dann Beratung durch den upd - unabhängige Patienten Beratung e. V. Deutschland- ..... eine Rechtsanwältin für Patientenrecht hat 1 1/2 mit mir telefoniert und mir sehr detailliert erläutert was zu tun ist
Und dann der Rechtsanwalt für medizinrecht - wichtig ist hier - der RA sollte nur Patienten und keine Ärzte vertreten.

Weiteres kann ich leider noch nicht berichten, das ganze braucht zeit und ist aber am laufen.
Lg neri
Ciprofloxacin ARISTO 500 mg - 3 Tage - 2016

Schön, dass es euch gibt :P

Harry Davis

Re: Arzt verklagen?

#22829

Beitragvon Harry Davis » 26.07.2020, 11:01

Hallo liebe Floxies,

wegen einer möglichen Klage habe ich mir nochmals meine Rezepte und meine Rechnungsbelege angeschaut,
auch wenn mir bereits davon abgeraten wurde zu klagen. Ausserdem möchte ich nicht meinen Hausarzt in
die Pfanne hauen. Der Hebel sollte an der Pharmaindustrie angesetzt werden.

Ich müsste wohl gleichzeitig gegen 3 Pharmafirmen klagen. Dummerweise habe ich zugestimmt als man mich
in der Apotheke fragte ob ich mit einem anderen Medikament einverstanden bin als verschrieben. Wirkstoff ist
gleich, aber halt eine andere Firma..... OK......

Ich glaube wer in diese Falle getappt ist hat keine Aussichten auf Erfolg.

Liebe Grüße,

Harry

Jens_86
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Re: Arzt verklagen?

#22830

Beitragvon Jens_86 » 26.07.2020, 11:16

Hallo Harry,

Wieso sollte man da keine Aussichten auf Erfolg haben? Wenn du Tabletten von drei Herstellern genommen hast, verklagst du einfach alle drei. Oder den Hersteller der Tabletten, die du als erstes genommen hast. Alle drei Hersteller sind bei Bestehen deiner Ansprüche Gesamtschuldner.

Außerdem, hat jeder der drei Hersteller zu deinem Schaden beigetragen (Inverkehrbringen eines unsicheren Arzneimittels bzw keine Ausreichende Nebenwirkungsbeschreibung), lässt sich aber nicht beweisen, durch wessen Pille jetzt tatsächlich die Schäden entstanden sind, haften alle drei.

Wenn man seinen Arzt nicht verklagen will, ist das natürlich die freie Entscheidung. Gibt keine Pflicht, Arzt und Hersteller zu verklagen, erhöht aber natürlich die Erfolgsaussichten.
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

Harry Davis

Re: Arzt verklagen?

#22898

Beitragvon Harry Davis » 29.07.2020, 12:57

Hi Jens,

es wird eher so aussehen: Jeder dieser 3 Hersteller wird eigene Nachforschungen anstellen. Also 3 mal zu jeweils einem Arzt der von
einem Hersteller beaufragt ist gehen. Falls irgendetwas nicht 100% synchron zwischen den 3 Herstellern läuft wird es zu einem Problem
um nachzuweisen das einer der Hersteller eine Verantwortung hat. Das schiebt man hin und her bis mir die Luft ausgeht. Oder meiner Versicherung. Dann kommt noch der Nachweis das es nicht ein 2. Antibiotikum gewesen sein könnte (ich musste immer 2 nehmen)...

Und wenn ich nach Jahren! Erfolg haben sollte und 3000 Euro Schmerzensgeld bekomme: War es den Stress wert? Die Jahre ohne
ständigen Ärger sind für mich viel mehr wert also so ein Almosen. Eine echte Entschädigung für die verlorenenca 2 Jahre meines Lebens
werde ich nicht bekommen. Und auch keine Rente.

Siehst Du das positiver?

Grüße,

Harry

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Re: Arzt verklagen?

#22900

Beitragvon Schorsch » 29.07.2020, 13:12

Hallo Harry,

das ist teils nicht richtig was du erzählst.

Ein guter Medizinrechtsanwalt koppelt sämtliche Klagen zu einer einzigen und macht so ein Beweisverfahren, gegen alle Beteiligten denen rechtlich was im vorliegenden Fall vorzuwerfen ist. So läuft das in meinem Fall auch. Da werden auch 3 Parteien beklagt.

Und die Einstellung, ja gibt eh nur 3.000 Euro für den Aufwand... ja das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst könnte jedenfalls keine Nacht gut schlafen, wenn ich nicht alles versuche diesem Dreckssystem welches mich so verkrüppelt hat die Stirn zu bieten. Das ist mir der geringe Mehraufwand und Streß wert. Da stecke ich ebenso wenig den Kopf in den Sand, wie an ein Heilung zu glauben und mir diese Stück für Stück mühsam zu erarbeiten. Aber jeder ist anders und hat andere Bedinungen. Wichtig ist es aber zumindest mal eine ordentliche Prüfung des Sachverhaltes umzusetzen. Dann sollte besser ein Experte entscheiden was und wie hier Aussicht auf Erfolg hat.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: Arzt verklagen?

#22904

Beitragvon Moien » 29.07.2020, 14:08

Bist du den gerade am Klagen Schorch ? Und wie läuft es ab, schicken die dich von Gutachter zum Gutacher ?


Ich kennen nur die Kanzlei hier in Berlin die gerade einige Fälle vertritt aber die wollten mir nicht sagen wie es bei dennen läuft....


Edit uschi: Hi Moien, ich hab das Vollzitat entfernt, bezieht sich doch direkt auf den Beitrag über deinem. Ich hatte dich schon wiederholt gebeten auf Vollzitate zu verzichten, wenn sie unnötig sind und auch erklärt warum. Du machst mir damit auch unnötige Arbeit. Wäre nett, wenn du dich daran hälst.
Btw, ein "Hallo XY" und ein "Gruß xy" wäre ebenfalls wünschenswert. Danke für die Aufmerksamkeit.
gruß uschi

Harry Davis

Re: Arzt verklagen?

#22945

Beitragvon Harry Davis » 30.07.2020, 12:29

Servus Schrosch,

Das liegt wie Du breits erwähnt hast alles im Blickwinkel des Betrachters. Ich für meinen Teil bin froh das ich keine
psychischen Probleme mehr habe. Mir ist auch bewusst das eventuell noch Schübe kommen können. Aber ist im
Griff.

Ich hatte wegen der Divertikelgeschichte 5 mal je 20 Ciprofloxaxin täglich PLUS je 5 mal je 20 von einem weiteren AB. Jeweils
von verschiedenen Herstellern. Das wird schwer zu beweisen wer Schuld hat.
Ich bin froh das ich wieder ganz normal leben kann. Und ich verstehe auch jeden Menschen den es schlimmer erwischt
hat so wie mich, also Du z.B. Aber ich will keinen Stress mehr. Darum verzichte ich auf ein paar Kröten.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen....

Harry

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Re: Arzt verklagen?

#22946

Beitragvon Schorsch » 30.07.2020, 12:44

Hallo Harry,

Danke, kann ich bei dir verstehen. Wollt deine Aussage nur nicht so isoliert stehen lassen und andere damit schon im Vorfeld abzuhalten die eigene Sache bei sich selbst mal ernsthaft rechtlich zu prüfen.

LG Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015


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