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LOGI-Kost - Ja oder nein

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BarbH
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LOGI-Kost - Ja oder nein

#16551

Beitragvon BarbH » 22.10.2019, 14:24

Hallo Ihr Lieben,
ich brauche bitte mal Euren Rat.

Ich habe einen sehr interessanten Artikel von Dr. Kuklinski über den "Nitrosativen Stress" gelesen und hierbei auch über die LOGI-Kost, die er empfiehlt.

Ein LOGI-Kochbuch habe ich ja und würde diese Ernährung auch versuchen, aber ich komme hier mit den Zutaten in Bezug auf Flox nicht klar.

Einerseits soll diese Ernährung auch für Gefloxte gut sein, aber wenn ich bei manchen Rezepten lese, dass hier
Zwetschgen (Fruchtzucker), Honig (Zucker), Ananas (Fruchtzucker), Shrimps... usw.
angegeben werden, ebenso wie die Portionen manchmal 16/20/30 KH (1 Portion) haben, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das für uns geeignet sein soll.

Wir sollen doch auf KH achten und auch auf Zucker.

Ich weiß ehrlich nicht, ob ich das jetzt nun versuchen soll, oder doch lieber nicht.

Liebe Grüße
Barbara


August 2018 - Einmalige Tagesdosis von 2 Tabletten Cipro á 500mg

Levoflox26
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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16556

Beitragvon Levoflox26 » 22.10.2019, 15:46

Barbara, du kannst dir doch die Lebensmittel mit dem niedrigsten GI heraus suchen. Falls in deinem Buch keine dabei ist, es gibt Listen im Netz.

lg

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16559

Beitragvon Krabiwi » 22.10.2019, 16:10

Fruchtzucker in maßen ist tendenziell ok, da low glyx. Honig kann man durch Agavensirup ersetzen. Bio-Schrimps sollten ok sein, ansonsten meiden.

Der Fettanteil an den täglichen Kalorien ist bei LOGI etwa bei 50%. F/P/KH 50/25/25.

MfG
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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16562

Beitragvon Ben_S » 22.10.2019, 17:28

Ich denke es geht wahrscheinlich vielen die neu in das Thema einsteigen ähnlich: Low Carb, Logi, Ketogen - da kann einem schon mal schwindelig werden. Welche Ernahrungsform ist denn nun eigentlich optimal zu welchem Zeitpunkt (ggf. über welchen Zeitraum) oder auch abhängig von den Beschwerden? Ich bin hier nach wie vor auch noch überfordert.

Ist wahrscheinlich viel zu pauschal und einfach gedacht, aber ich frage mich seit Wochen welche Ernährungsform jetzt eigentlich die richtige für mich ist. Kann man das irgendwie an der Art und schwere der Symptome und ggf. dem Zeitpunkt festmachen?

Ich ernähre mich z. B. nachdem ich hier das Forum nach diesen Themen durchforstet habe seit ca. einem Monat Low Carb bzw. eigentlich sogar Keto, weil ich hier an verschiedenen Stellen gelesen habe je weniger KH desto besser, aber wohl fühle ich damit nicht wirklich. Ich habe dabei das Gefühl dass es sich zwar auf meine physischen Symptome (Schmerzen) positiv auswirkt, aber die psychischen (den Brainfog jedenfalls) verschlimmert. Entweder dass, oder es ist ein Schub auf rein psychischer Ebene.

Es könnte natürlich auch Keto-Grippe sein aber eigentlich soll die ja nach einiger Zeit nachlassen was ich nach ca. 3 Wochen Keto mehreren leider nicht behaupten kann, weshalb ich auch schon überlegt habe es stattdessen mit Logi zu probieren.

Sorry wenn ich mich hier teilweise wiederhole (Ich hatte die Frage vor einer Woche schon einmal so ähnlich in meinem Threas gestellt, aber das ist wohl leider untergegangen.)

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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16564

Beitragvon BarbH » 22.10.2019, 18:56

Hallo Ben,
Du sprichst mir aus der Seele. Genauso geht es mir immer wieder, wenn ich mal was neues in "low carb" oder "Keto" ausprobiert habe.
Ich esse sehr gerne Brot und habe mir Brotmischungen "NO carb" gekauft. Das Brot schmeckte mir sogar - 1 Tag später ging es mir von der Psyche her schlecht.
Also neues Brot in "low carb" gebacken - wieder das gleiche.

Jetzt versuchte ich es nochmal mit neuer low carb-Mischung und wieder hatte ich am nächsten Tag ein richtiges seelisches Tief.

Nun traue ich mich gar nicht mehr an solche Brote ran. Das einzige, was ich vertrage ist 1 einzige Scheibe Vollkornbrot am Tag und das würge ich mir ehrlich rein, weil mir das inzwischen aus den Ohren herauskommt vom Geschmack.

Seit über einem Jahr finde ich immer noch nicht die richtige Ernährungsrichtung. Jetzt probiere ich mal die LOGI-Kost aus. Mal sehen ob das besser wird.

Kann mir jemand bitte mal erklären, warum das überhaupt so ist? Wieso hat man nach so langer Zeit immer noch so massive Unverträglichkeiten vom Magen her?
Habe ich noch nichts gegessen, fühle ich mich super wohl,
ist was im Magen und dann noch was "falsches", boxt und blubbert es, als hätte man Kindsbewegungen im Bauch.


Liebe Grüße
Barbara
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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16570

Beitragvon cf12 » 22.10.2019, 22:08

Hallo Ben und Barbara,

die "genetisch korrekte Kost" wäre entsprechend den Erfahrungen von Dr. Strunz pflanzliche Nahrung und (fettes) Fleisch, also Gemüse und Eiweiss/Fett. In der modernen Gesellschaft kann man sich diesem Ideal jedoch nur sehr schwer annähern. Deshalb praktiziere ich die LOGI Kost seit 4,5 Jahren, versuche aber moderne Obstsorten wegen des viel zu hohen Zucker-/Fruchtzuckergehaltes zu meiden (selten und nur in geringen Mengen verzehren). Wenn ich Appetit auf etwas Süßes habe, esse ich ein kleines Stück Bitterschokolade.

Magen-/Darmprobleme können auch von einer evtl. Polyneuropathie verursacht werden. Hier hilft evtl. hochdosierte ALA, Vitamin B1 sowie (fettlösliches) Vitamin C. Man muss jedoch einige Monate geduldig therapieren, bis sich die Nervenbahnen ein wenig erholt haben. Gute Besserung! :)

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16571

Beitragvon BarbH » 22.10.2019, 23:29

Hallo cf12,

vielen Dank. An die Polyneuropathie habe ich ja gar nicht gedacht, aber das könnte bei mir wirklich der Grund sein, da ich seit letztem Jahr damit zu tun habe.
Hier habe ich immer noch die Hoffnung, dass das eines Tages mal ganz vorbei sein wird, wenn ich damit auch nicht vor weiteren 1-2 Jahren rechne, aber es ist auszuhalten und belastet mich nicht mehr.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16577

Beitragvon Krabiwi » 23.10.2019, 03:20

Ketogene Ernährung ist antioxidative Ernährung mit einem positiven Einfluss auf die Mitochondrien. Das Problem dabei ist, dass es gerade im Bereich des Hirns zu noch stärkeren ATP-Mängeln kommen kann u. sich somit u.U. Symptome verstärken. Eventuell ist es aber auch nur das übliche auf u. ab bei Flox, man kann es nie mit Gewissheit sagen.

Man muss experimentieren u. in bestimmten Fällen ist sicherlich LOGI geeigneter statt radikal Keto. Bei den ganzen positiven Fällen auf Floxiehope fällt auf, dass dort quasi alles low carb ist, dort ist es u.a. Konsens Mehl u. Industriezucker konsequent zu meiden. Analog zu LOGI wird dort die Wahls-Diet empfohlen, Dr. Wahls ist das amerikanische Pendant zu Dr. Kuklinski.

Der Magen und Darm hat eine Schleimhautschicht, diese Schleimhautzellen wiederum haben, wer hätte das Gedacht, Mitochondrien u. diese kriegen nachweislich bei Flox einiges an DNA-Schäden ab. Dies sind sogar die ersten Zellen durch die das Gift bei oraler Einnahme hochdosiert durchzieht. Deswegen ist auch in dem Bereich eine längere Sache.

MfG
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Idgie
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Re: LOGI-Kost - Ja oder nein

#16581

Beitragvon Idgie » 23.10.2019, 07:28

BarbH hat geschrieben:Das einzige, was ich vertrage ist 1 einzige Scheibe Vollkornbrot am Tag und das würge ich mir ehrlich rein, weil mir das inzwischen aus den Ohren herauskommt vom Geschmack.


Hallo Barbara,

es gibt doch jede Menge verschiedene Vollkornbrote (Rezepte) - es muß also nicht alles gleich schmecken. Die Naturkostläden sind da sehr gut ausgestattet und wissen normalerweise auch die Inhaltsstoffe.
Ich backe selber, da habe ich es in der Hand, was reinkommt.

Gruß, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017


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