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Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

Floxi
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Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17943

Beitragvon Floxi » 30.12.2019, 21:36

Hallo,
ich habe leider seit 3 Tagen einen Hochtontinnitus, der mich absolut zermürbt. Meine große Sorge ist, dass dieser bleibt. Vermutlich ist dieser ausgehend von der HWS (hatte den Tag zuvor eine Narkose bekommen- rein mit Propfol und an meinen Oberarmen habe ich blaue Flecken, vermutlich schlecht gelagert?) Nun wird ja in der Akutphase- unabhängig von der Ätiologie- eine iv Behandlung mit hochdosiertem Cortison propagiert.

Hat jemand Erfahrung damit? Ich bin nun 2 J8 Monate postflox und seit Monaten floxmäßig beschwerdefrei.

Danke!


Ende April 2017
5 Tage 2x 250mg Ciprofloxacin

September 2014
Ciprofloxacin 250mg ( Dosierung nicht mehr bekannt)

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17945

Beitragvon Idgie » 30.12.2019, 22:53

Hallo Floxi,

ja, ich habe gruselige Erfahrungen damit: Nach der 3. Infusion totaler Zusammenbruch, Kreislauf, Übelkeit, Schwindel. Den Tinnitus hat es eher noch verschlimmert. Würde ich nie wieder machen lassen.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

Floxi
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17946

Beitragvon Floxi » 30.12.2019, 23:08

Ohjeh. Das habe ich mir schon irgendwie gedacht. Nun gut, werde den Tinnitus versuchen auszusitzen.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17948

Beitragvon Levoflox26 » 31.12.2019, 00:39

Hallo Floxi,

ich habe den Tinnitus schon seit 2013, vermutlich eine Auswirkung einer damaligen Cipro Einnahme. Die Kortisonbehandlung hatte ich in einer Rehaklinik abgelehnt, weil die anderen Patienten gehäuft über NW klagten. Lange Zeit konnte ich dann gut mit dem Tinnitus leben, hab ihn irgendwann gar nicht mehr wahr genommen. Man gewöhnt sich tatsächlich daran, auch wenn man das zu Anfang gar nicht glauben kann. Eigentlich hab ich ihn nur noch wahr genommen, wenn ich eh gestresst war oder abends im Bett, wenn keine anderen Geräusche ihn überlagert haben.
Seit Flox mit Levo habe ich aber nun auf beiden Ohren Tinnitus und oft dazu ein Rauschen im Kopf. Das ist schwerer zu überdecken und zieht oft meine Aufmerksamkeit auf sich. Da ist dann schon richtig was los in meinem Kopf und ich hätte das gerne wieder weg. Aber eine Kortisonbehandlung traue ich mich nicht.

Was deine blauen Flecke betrifft, hast du Heparin gespritzt? Ich hatte das schon nach 2 Operationen (Innenseite Ober-, und unterarmeund hab Heparin in Verdacht. Die blauen Flecke sind ewig geblieben (ca. 6 Monate), haben sich später bräunlich verfärbt. Mein HA meinte damals, da hat sich Eisen von den Blutergüssen abgelagert. Sah furchtbar aus. Und ich war froh, als das endlich wieder weg war.

Drücke dir die Daumen, dass dein Tinnitus wieder verschwindet oder, falls nicht, du irgendwann genauso gut damit leben kannst, wie ich es konnte.

Alles Gute
lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17949

Beitragvon Floxi » 31.12.2019, 00:50

Liebe Uschi,
auch dir danke für deine Antwort. Habe kein Heparin oder einen anderen Blutverdünner erhalten, die Op an sich hat insgesamt mit Narkose 50Minuten gedauert. Die blauen Flecken haben mich schon gewundert, es sieht so aus als hätte man an mir irgendwie gezerrt. Nun gut. Ausser Propfol und Paracetamol habe ich sonst nichts weiter erhalten.

Wie kommst du heute mit dem Tinnitus klar?
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17950

Beitragvon Levoflox26 » 31.12.2019, 01:41

Wie kommst du heute mit dem Tinnitus klar?


Tagsüber ganz gut, vor allem wenn ich mit etwas beschäftigt bin oder TV schaue, mich unterhalte, kurz, wenn meine Konzentration auf anderen Gegebenheiten liegt. Abends beim Einschlafen wollen, muss ich aber meine Gedanken bewusst auf etwas anderes lenken. Ich spiel dann in Gedanken eine Art "Stadt, Land, Fluss" nur mit anderen Gebieten. Zum Beispiel "was findet man im Wald" oder "Automarken", "Kleidungsstücke"...was mir gerade in den Sinn kommt. Dann suche ich für jeden Buchstaben des Alphabets einen Begriff. Dabei schweife ich dann vom Tinnitus ab und schlafe dabei auch recht schnell ein. Nehme allerdings auch CBD zum schlafen.
Wichtig ist, gerade im Anfangsstadium, Strategien zu finden, die vom Tinnitus ablenken. Anfangs fiel mir das sehr schwer, ich konnte mich auf gar nichts anderes konzentrieren und war überzeugt, ich komme niemals damit klar. Irgendwann ist mir dann eher nebenbei aufgefallen, dass ich den Tinnitus über Stunden nicht mehr gemerkt habe. Teilweise musste ich mich dann regelrecht darauf konzentrieren ihne zu hören um mich zu überzeugen, dass er noch da ist.

Seit ich das auf beiden Ohren habe, ist es schwieriger, aber ich habe ja die Muskel/Sehnenproblematik. Dagegen ist Tinnitus für mich eher pillepalle. Bitte nicht falsch verstehen, Tinnitus ist ätzend, gerade wenn man das neu hat. Aber in Relation zu meinen anderen Beschwerden hat er bei mir keinen hohen Stellenwert mehr. Er schränkt mich nicht ein oder behindert mich. Das war zu Anfang (vor Flox) anders. Da bin ich z.B. Treffen mit Freunden zum Brunch nicht mehr nach gekommen, weil ich Probleme hatte, zu verstehen, was geredet wird. Das habe ich heute nicht mehr. Wie gesagt, das geht irgendwie unter, bei anderen Geräuschen.

Hab keine Angst davor, dass es bleibt. Du wirst damit umzugehen lernen. Je mehr du dich stresst, desto lauter wirst du das Geräusch empfinden.

Liebe Grüße
uschi

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17951

Beitragvon Idgie » 31.12.2019, 08:35

Hallo Floxi,

ich kann mich Uschi nur anschließen - man gewöhnt sich daran.

Seit Flox habe auch ich Pfeifen und Rauschen gleichzeitig auf beiden Ohren. Es verstärkt sich, wenn ich den nächsten Absetzschritt des ADs mache. Zwei Wochen danach werden die Geräusche wieder leiser. Deshalb denke ich, dass es eng mit dem zentralen Nervensystem zusammenhängt, auf das ja sowohl ABS als auch ADs Einfluss haben.

Gruß, Idgie
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17952

Beitragvon Floxi » 31.12.2019, 11:25

Ich hatte bisher über 10 Narkosen für Operationen gehabt (dank des Ärztepfusch, der mich letztendlich auch zu Cipro brachte). Bisher verliefen diese immer reibungslos und durch Propofol waren meine ZNS Symptome dadurch für 1-2 Tage völlig verschwunden und hatte mich regelrecht immer darauf gefreut. Hatte postflox zwar alles mögliche an harten ZNS Symptomen aber nie Tinnitus.

Was ich dieses Mal anders machen sollte ist die Einnahme von hochdosiertem Östrogen (um die Wundheilung zu beschleunigen). Ich bin seitdem auch hochdepressiv, habe eine starke Unruhe und fühle mich einfach ätzend. Tatsächlich sind das NW von diesem Präparat die sehr häufig laut Packungsbeilage vorkommen. Ich vermute, dass dieses Präparat irgendwie im Zusammenhang steht mit meinem neu eingetretenen Tinnitus.
Habe das Zeug jetzt abgesetzt und hoffe, dass dieser schreckliche Ton verschwindet....
Ich habe mich leider auch hier wieder von den Ärzten überreden lassen, obwohl ich das Zeug gar nicht einnehmen wollte... pech gehabt
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17953

Beitragvon Floxi » 31.12.2019, 11:37

Danke euch beiden herzlich! Werde versuchen das irgendwie zu verdauen. Hätte nie gedacht, dass ein monotoner Ton (bzw mit einem Brummgeräusch) mich so sehr beeinflussen kann.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17954

Beitragvon cf12 » 31.12.2019, 12:49

Hallo Floxi,

seit dem Sommer 2000 hatte ich in größeren Zeitabständen einen leichten Hörsturz und wurde jedes Mal vom HNO Arzt mit Trental Tabletten behandelt (z.B. täglich 1200 mg in 2 - 3 Dosen). Nach ca. 2 Tagen waren die Beschwerden häufig verschwunden. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17956

Beitragvon Levoflox26 » 31.12.2019, 13:10

Liebe Floxi,

ich wünsche dir von Herzen, dass der Tinnitus wieder weg geht.

Hätte nie gedacht, dass ein monotoner Ton (bzw mit einem Brummgeräusch) mich so sehr beeinflussen kann.


Und ich hab nie gedacht, dass ich damit irgendwann mal klar kommen kann. Hat erstaunlicher Weise gar nicht soo lange gedauert. Anfangs glaubt man wahnsinnig zu werden. Ich musste zu einer Reha, die zufällig auch Tinnitus behandelt. Bis zum Aufnahmetermin vergingen fast 5 Monate. Bis ich dort war, hatte ich mich schon längst daran gewöhnt. Hab dann zwar die Entspannungsübungen etc. noch mit gemacht, aber Medikamente wollte ich dann schon gar nicht mehr probieren. Je mehr Stress man sich macht und Angst hat, desto länger hat man Schwierigkeiten - glaube ich. Gib dem Tinnitus keine Macht über dich sondern behalte du die Macht über ihn. :romance-caress:

Was die Depression betrifft, meinst du das kommt wirklich durch das Östrogen oder ist da noch etwas anderes im Medi? Ich selbst habe eine Hormonersatztherapie (Östrogene in Menopause) eher als stimmungsaufhellend empfunden. Aber du schreibst ja, es steht im BPZ.

Gute Besserung, Floxi und komm gut ins neue Jahr.
lg uschi

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17963

Beitragvon Floxi » 31.12.2019, 16:57

Danke liebe Uschi! Das macht schon Mut.
Soweit ich weiss gaben sie mir nur Propofol und Paracetamol, das ich bisher auch postflox sehr gut vertragen habe. Das einzige was dazu kam war das hochdosierte Estradiol. Präflox hatte ich damals auch das gleiche Präparat nehmen müssen und das hatte ich damals auch nicht gut in Erinnerung gehabt.
Tatsächlich haben laut Beipackzettel 1:10 Frauen Unruhe und depressive Verstimmungen. Da vermute ich aber, dass die Dunkelziffer nochmal um einiges höher ist, da kaum jemand seine depressive Verstimmung als Nw melden wird.

Tja, das ist anscheinend heute unsere tolle Medizin. Etwas therapieren aber dafür heftigere NW in Kauf nehmen...das gilt nicht nur für Floxis.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17989

Beitragvon Schorsch » 02.01.2020, 11:21

Hallo,

absolut kein Kortison !

Dein Tinnitus ist Floxsymptom und sollte so behandelt werden:

https://www.gesunderfolgreich.eu/b/171/ ... m-tinnitus

Als erstes würde ich Q10 testen. Das hat belegt deutliche Effekte bei Tinntitus.
am besten mal selbst weiter dazu googeln.

Gruß Schorsch
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17990

Beitragvon EagleEyeC » 02.01.2020, 12:31

Gingko ist die Pflanze der Wahl bei Tinnitus. Q10 hat auch positive Studien. Ich würde jene beiden + 3-6 Monate abwarten. Lg. EEC

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#17991

Beitragvon Floxi » 02.01.2020, 15:00

Schorsch hat geschrieben:Hallo,

absolut kein Kortison !

Dein Tinnitus ist Floxsymptom und sollte so behandelt werden:

https://www.gesunderfolgreich.eu/b/171/ ... m-tinnitus

Als erstes würde ich Q10 testen. Das hat belegt deutliche Effekte bei Tinntitus.
am besten mal selbst weiter dazu googeln.

Gruß Schorsch


Kann das wirklich nach 2J und 8 M auftreten? Bei mir sind soweit alle Symptome- bis ausser die Floaters und Blitze- verschwunden. Können völlig neue Symptome so spät noch auftreten?

Lg

Floxi
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18004

Beitragvon Floxi » 03.01.2020, 08:16

Floxi hat geschrieben:
Schorsch hat geschrieben:Hallo,

absolut kein Kortison !

Dein Tinnitus ist Floxsymptom und sollte so behandelt werden:

https://www.gesunderfolgreich.eu/b/171/ ... m-tinnitus

Als erstes würde ich Q10 testen. Das hat belegt deutliche Effekte bei Tinntitus.
am besten mal selbst weiter dazu googeln.

Gruß Schorsch


Kann das wirklich nach 2J und 8 M auftreten? Bei mir sind soweit alle Symptome- bis ausser die Floaters und Blitze- verschwunden. Können völlig neue Symptome so spät noch auftreten?

Lg

Floxi


Ps: will hier auf keinen Fall die Flox Symptome klein reden. Auch wenn ich ein mittelschwerer Fall bin, der das meiste schon durch hat. Die Gefahr der Retinaablösung ist bei mir noch immer stark erhöht, da sich der Glaskörper halt nicht physiologisch in kurzer Zeit löst, sondern es durch Flox „erzwungen“ wurde. Der Prozess wird wahrscheinlich noch Jahre andauern und in der Zeit hoffe ich, dass die Netzhaut heil bleibt. Dh trotz mittelschwerem Fall kann es sich in einen enormen Schaden auswirken ...
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18010

Beitragvon Schorsch » 03.01.2020, 12:09

Hallo Floxi,

was und wie nach 2 J noch auftreten kann ist doch untergeordnet. Aber das ist bei einer sekundären Mitopathie wie Flox logisch auch nach 2 Jahren Symptomfrei noch möglich. Kommt doch immerauf die Schädigungnen und ggf. zusätzlich überlagerten lokalen Zustatzprobleme an.
Fakt ist Kortison schädigt massiv dein ohnehin schon geschädigtes Bindegewebe und gerade wenn du mit der Retina und dem Auge hier Probleme hast wäre ich hier doch doppelt vorsichtig.

Zudem ist doch eines ganz klar, und zwar das Kortison rein Symptomatisch hilft und deine wahre Ursache nur überbrückt. Ggf.hat der Körper dann zwar genug Ruhe um selbst zu heilen aber wirkliche Heilung kommt durchs Kortison wenn überhaupt nur indirekt. Daher würde ich vor Kortisontherapie insbesondere nach Flox und dem aktuellen Wissen der Gefahr darüber dies als allerletzte Maßnahme sehen.

Hast du mal hochdosiertes Q10 über längeren Zeitraum probiert ?

Gruß Schorsch
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18017

Beitragvon Floxi » 03.01.2020, 15:59

Ich hatte in der Akutphase von Flox hochdosiert q10 genommen. Jetzt nur noch niedrigdosiert, da mein q10 Wert immer schön hoch war.

Heute hat mir ein anscheinend sehr sachkundiger Facharzt aus der HNO in der Uni dringend von der Cortisoninfusion abgeraten. Es sei nebenwirkungsreiches Placebo.

Nun gut, werde es mit Physio probieren, meine NEMs steigern und ansonsten diese schreckliche erste Zeit irgendwie überstehen. Das kennen wir von Flox.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18022

Beitragvon Maximus » 03.01.2020, 17:00

Hallo Floxi,

ich schließe mich Schorsch und dem HNO von der Uni an und rate auch von Cortisoninfusionen ab.

Schon die Anamnese : Tinnitus nach OP zeigt , dass Cortisoninfusionen nicht funktionieren können, denn
als Ursachen kommen in Betracht:

A) OP > Blutverlust > Blutdruckabfall > Änderung der Durchblutungsverhältnisse am Innenohr > Tinnitus
B) Einnahme von hochdosiertem Östrogen > Tinnitus
C) HWS Distorsion falls intubiert wurde > Tinnitus
D) Sauerstoffmangel falls zu spät beatmet wurde > Tinnitus

https://www.arznei-telegramm.de/html/19 ... 99_05.html
http://www.drhschaaf.de/Tinnitus%20nach ... thesie.pdf

Diagnostisch würde ich zu einem Blutbild raten , die Bestimmung von Ferritin u. Transferrin und falls HWS Beschwerden
bestehen zu einem MRT der HWS.

Therapeutisch : Hmm.. ja versuchen mit NEM

........

Die blauen Flecken an den Oberarmen können von der Umlagerung vom OP-Tisch ins Patientenbett stammen oder du
hast dich während der OP bewegt und musstest festgehalten werden, siehe auch Propofol > Nebenwirkungen :
Erregungsphänomene, spontane Bewegungen oder du wurdest vorsorglich festgehalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Propofol

Auch Flox führt zu einer Anfälligkeit für blaue Fecken durch eine erhöhte Brüchigkeit der Kapillaren.

Vitamin C hat bei mir die Gefäßfragilität beseitigt.

LG
Maximus

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18028

Beitragvon Floxi » 03.01.2020, 21:10

Maximus hat geschrieben:Hallo Floxi,

ich schließe mich Schorsch und dem HNO von der Uni an und rate auch von Cortisoninfusionen ab.

Schon die Anamnese : Tinnitus nach OP zeigt , dass Cortisoninfusionen nicht funktionieren können, denn
als Ursachen kommen in Betracht:

A) OP > Blutverlust > Blutdruckabfall > Änderung der Durchblutungsverhältnisse am Innenohr > Tinnitus
B) Einnahme von hochdosiertem Östrogen > Tinnitus
C) HWS Distorsion falls intubiert wurde > Tinnitus
D) Sauerstoffmangel falls zu spät beatmet wurde > Tinnitus

https://www.arznei-telegramm.de/html/19 ... 99_05.html
http://www.drhschaaf.de/Tinnitus%20nach ... thesie.pdf

Diagnostisch würde ich zu einem Blutbild raten , die Bestimmung von Ferritin u. Transferrin und falls HWS Beschwerden
bestehen zu einem MRT der HWS.

Therapeutisch : Hmm.. ja versuchen mit NEM

........

Die blauen Flecken an den Oberarmen können von der Umlagerung vom OP-Tisch ins Patientenbett stammen oder du
hast dich während der OP bewegt und musstest festgehalten werden, siehe auch Propofol > Nebenwirkungen :
Erregungsphänomene, spontane Bewegungen oder du wurdest vorsorglich festgehalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Propofol

Auch Flox führt zu einer Anfälligkeit für blaue Fecken durch eine erhöhte Brüchigkeit der Kapillaren.

Vitamin C hat bei mir die Gefäßfragilität beseitigt.

LG
Maximus


Danke Maximus,

die Gründe scheinen sehr plausibel zu sein. Sauerstoffmangel müsste ja im Innenohr zu Schäden geführt habe. Dieses müsste man doch in den HNO Tests sehen können? Insgesamt 2 HNO Ärzte haben mir nun mitgeteilt, dass die Innenohren in Ordnung seien.
Bliebe dann tatsächlich nur noch HWS oder die Östrogene als NW. Bzw ein möglicher Ferritinmangel, da die postoperative Blutung doch viel war.

Ich hoffe nur, dass das ganze reversibel ist...
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18033

Beitragvon Maximus » 04.01.2020, 08:23

Hallo Floxi,

ja Schäden am Innenohr sollten an sich in HNO-Tests auffallen.

Bei einem Tinnitus der durch eine HWS Distorsion verursacht ist, kommt es meist zu
weiteren aktuten Beschwerden, die für eine HWS Distorsion wegweisend sind: Schmerzen
an der HWS, eingeschränkte Beweglichkeit der HWS.

VG
Maximus

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18043

Beitragvon BarbH » 04.01.2020, 16:25

Liebe Floxi,

ich nehme jetzt seit einiger Zeit "Taurin" und das hat meine Ohrgeräusche stark minimiert.
Im Moment ist er kaum noch wahrnehmbar. Ob das nun durch meinen neuen Schub sich noch verringert hat, kann ich nicht sagen, aber auffällig war bei mir schon, dass die Ohrgeräusche, seit ich 2x täglich im Wasserglas Taurin einnehme, viel leiser wurden.

Für die Netzhaut kann ich "Myrtaven" wirklich empfehlen. Ich nehme es jetzt seit 2 1/2 Monaten und merke langsam eine Verbesserung meiner Augen. Die ständigen Augenentzündungen haben sich auch zurückgebildet.
Myrtaven besteht aus "Heidelbeer-Extrakt".

Leider gibt es das nicht in Deutschland, aber mit Rezept kann man es ohne Probleme über die Apotheken bestellen.

Hier nochmal zur Info:
https://www.nebenwirkungen.de/datenbank ... aven%C2%AE

Hier noch ein Artikel über Tinnitus
https://naturheilzentrum-breidenbach.de ... utamat.pdf


Liebe Grüße
Barbara
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18046

Beitragvon Floxi » 04.01.2020, 22:02

Liebe Barbara,
über Glutamatsntagonisten steht sogar etwas in den aktuellen Leitlinien für chronischen Tinnitus. Es sei noch in Erprobung. Aber was bei mir tatsächlich sehr prägnant war:
Wir haben vorgestern beim Chinesen gegessen und hatte dann hinterher vor dem Buffett gelesen, dass tatsächlich alle Speisen mit Glutamat angereichert waren. In dieser Nacht hatte ich neben starker Unruhe auch massive Verschlechterung des Tinnitus. Ob es Zufall war oder das Glutamat da reingespielt hat: will ich nicht noch einmal probieren...
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18047

Beitragvon BarbH » 04.01.2020, 22:42

Liebe Floxi,
das ist ja Wahnsinn, dass man nach so langer Zeit immer noch reagieren kann.
Bedeutet das denn, dass man als Gefloxter nie wieder normal essen kann, bzw. ständig weiter aufpassen muss, was man isst?
Das ist ja frustrierend.

Liebe Grüße
Barbara
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18050

Beitragvon Floxi » 04.01.2020, 22:46

Laut Flox Report können diese Unverträglichkeiten auch lange persistieren...
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18071

Beitragvon Floxi » 05.01.2020, 23:21

Hier ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Tinnitus und Flox:
der Einfluss von GABA ist anscheinend sehr groß auf die Entstehungsgeschichte von Tinnitus

https://youtu.be/yaj7bpLd4MY

Daher könnte ein postflox GABA Rezeptorschaden einen Tinnitus deutlich begünstigen...
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18322

Beitragvon Coint » 15.01.2020, 14:18

Hallo zusammen,

Ich häng mich hier mal an, da ich ein ähnliches Problem habe.
Ich lese seit 2018 still mit und dieses Forum hat mir durch einige, schwere Zeiten geholfen.
Auch ich wurde im Feb. 2018 mit Cipro gefloxt und habe einiges hinter mir.
Im November hatte ich ein Lärmtrauma nach einem Konzert und anschließend Hörsturz.
Mein HNO hat mir darauf, da Cipro Problem bekannt ist, eine Vitamin Infusion gegeben.
Dies half leider nicht wirklich. Ich sollte einfach abwarten.
In den letzten 2 Wochen hatte ich nun aber öfter Hörstürze und nun ist auch mein linkes Ohr betroffen. Druckgefühl und Tinnitus beidseitig nerven etwas.
Bin heute wieder beim HNO. Allerdings bei einem Anderen, da meiner Urlaub hat.
Cortison lehne ich natürlich ab, doch was kann man sonst tun?
Ginko nehme ich bereits seit ein einiger Zeit. Dies hilft leider nicht.
Q10 ist auch auf meiner NEM Liste. Wie viel macht hier Sinn?
Ich stolpere öfter über Trental. Ist das ok?
Sorry für die Kurzfassung. Habe in 60 Min den HNO Termin und leider vorher keine Zeit gefunden.
Natürlich stelle ich mich später im Mitgliederbereich ausfürlich vor.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße
Stefan

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Maximus
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18329

Beitragvon Maximus » 15.01.2020, 17:12

Hallo Stefan,

der Wirkstoff von Trental ist Pentoxifyllin ein Arzneistoff aus der Gruppe der Xanthin-Derivate.

Xanthin die Leitsubstanz der Gruppe der Xanthine, zu denen Coffein, Theobromin und Theophyllin .. gehören.

Pentoxifyllin kann eine Aplastische Anämie auslösen, zur Tachykardie, Verschlechterung einer Angina pectoris u.
spastischen Schmerzen in den Extremitäten führen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pentoxifyllin
https://de.wikipedia.org/wiki/Xanthin

Es gibt keine Evidenz für einen positiven Effekt beim Hörsturz !

https://www.arznei-telegramm.de/html/20 ... 93_02.html

---

Manchmal liegt es an der Blutviskosität ( Zähflüssigkeit des Blutes ).

Von daher ausreichend Trinken 2 Liter am Tag und das Essen ausreichend salzen.

Gruß
Maximus

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18331

Beitragvon cf12 » 15.01.2020, 18:46

Hallo,

die "Evidenz" ist mir egal und ich habe mir durch die Einnahme von Trental das Hörgerät "erspart" (die Hörkurve ist wieder "normal"). Trental sollte jedoch sehr zeitnah zum Hörsturz eingenommen werden, denn einige Tage später hilft evtl. nur noch eine Infusion in der Klinik. Wenn die Hörstörungen durch ein HWS Syndrom verursacht werden, hilft evtl. vorübergehend hochdosiertes Vitamin B12 (Injektion oder hodosierte Lutschtabletten). Bei Bedarf kann man zusätzlich Ibuprofen oder ASS 100 einnehmen, bis die Behandlung beim HNO beginnt. Ginkgo und Q10 sollten zur Sicherheit weiter eingenommen werden. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18332

Beitragvon Coint » 15.01.2020, 19:25

Vielen Dank euch Beiden.
Ich habe auf ein Medikament verzichtet, da meine Hörleistung trotz der Hörstürze noch gut ist.
Habe die Hoffnung, dass sich das Ganze mit der Zeit wieder gibt und das Druckgefühl von selbst verschwindet.
Mein HNO teilt diese Meinung.
Nehme weiterhin mein Q10 und Ginko. Zusätzlich habe ich noch Arginin rum fliegen. Das werde ich auch wieder in mein Pillenschächtlein packen.
Ich befinde mich gerade eh in einer Schubphase. Von daher hoffe ich auf spontane Heilung.
Man ist ja mittlerweile einiges gewöhnt, Symptome an den Ohren sind mir jetzt aber neu.

Freundliche Grüße
Stefan

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18333

Beitragvon Maximus » 15.01.2020, 19:27

Hallo cf12,

das war mir nicht bekannt. Es gilt natürlich: Wer heilt hat Recht.

Gruß
Maximus

Floxi
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18513

Beitragvon Floxi » 24.01.2020, 12:59

Kurzer Hinweis:

ich bekam tatsächlich während der Op hochdosiert Dexamethason. Wofür, keine Ahnung.
Ich vermute, dass es ein Reflox durch das Kortison dein könnte....
Ende April 2017
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September 2014
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18516

Beitragvon Levoflox26 » 24.01.2020, 13:09

Hallo Floxi,

na, das ist ja mal echt Mist. Hattest du das vorher nicht abgesprochen? Wie geht es dir denn mittlerweile, hat sich was getan?

Liebe Grüße
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18536

Beitragvon Floxi » 24.01.2020, 14:27

Danke der Nachfrage:

leider nur bzgl FC abgesprochen. Kortison kam mir nicht in den Sinn.
Leider gehts mir nicht gut. Morgen sind es nun 4 Wochen.

Habe akute Angstzustände, massive Schlafstörungen und der Tinnitus ist lauter denn je. Dazu wieder mal Gewichtsabnahme und Übelkeit.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18545

Beitragvon Levoflox26 » 24.01.2020, 15:09

Das tut mir sehr leid, liebe Floxi. :romance-caress:
Angst und Stress lassen den Tinnitus übermächtig werden. Ich merke das selbt auch, wenn ich Stress habe. Dann habe ich auch Probleme, mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Keine Ahnung, ob der T. tatsächlich lauter ist oder ob ich das nur so empfinde, weil ich dann stark darauf fixiert bin. Oft höre ich dann laute Musik über Kopfhörer. Oder Entspannungs CD's. Halt irgendetwas, das mich ablenkt und den T. "übertönt". Aber ich hab mittlerweile ja auch jahrelange Erfahrung damit. Anfangs habe ich mich auch schwer getan. Und wenn man sich dann noch fühlt wie frisch gefloxt, mit der Angst im Nacken, dass wieder alles von vorn beginnen könnte...puh, das stell ich mir auch heftig vor.
Ich bin zwar nach wie vor und schlimmer als zu Anfang eingeschränkt, kenne keine Schübe sondern nur den Dauerzustand aber ich habe nicht mehr diese irren Ängste, wie zu Beginn. Dann wächst man da natürlich ein Stück weit rein und versucht halbwegs "entspannt" damit zu leben. Das Wichtigste für dich wird nun wohl sein, deine Angst gebändigt zu kriegen. Du hast deine Ängste schon einmal überwunden. Erinnere dich daran, wie du das erreichen konntest und greif das wieder auf. Das ist leider das Einzige, das mir für deine Situation in den Sinn kommt.
Du schaffst das, Floxi. Du bist eine starke Frau. Schnapp dir deine Kinder und dann raus in die Natur. Mir gibt das Ruhe und Kraft, vielleicht dir auch?

Ich denk an dich...

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18575

Beitragvon Maximus » 24.01.2020, 19:15

Liebe Floxi,

tut mir sehr leid.

Ich wurde im Rahmen des OP Aufklärungsgespräch ( Gewebeprobeentnahmen im Mund + Entfernung der 2 impaktierten
Weisheitszähne ) auf die Einmalgabe von hochdosierten Dexamethason hingewiesen und konnte die Einmalgabe von hoch-
dosierten Dexamethason ablehnen.

Auf meine Nachfrage : Wieso Einmalgabe von hochdosierten Dexamethason ? kam als Antwort : um postoperative
Schwellungen zu mindern.

LG
Maximus

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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18578

Beitragvon Floxi » 24.01.2020, 19:26

Danke ihr Lieben,

die Resilienz fehlt mir grad. Als frisch Gefloxte hatte ich ja noch die Kraft eines gesunden Körpers und Geist. Heute fehlt mir das ganze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit diesem Tinnitus (sind jetzt 3 zusammen) leben kann. :(

Ja raus in die Natur. Das habe ich mehrfach schon getan. Hinterher war er lauter denn je :(((

Tut mir leid, bin einfach nur noch fertig.
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Re: Akuter Tinnitus- hat jemand Erfahrung mit Cortisoninfusion?

#18706

Beitragvon Floxi » 29.01.2020, 10:25

Kurzes Update:

ich war bei meiner Hämatologin, die mich seit Jahren aufgrund einer Thromboseneigung betreut. Sie erklärte mir, dass sie einige Patienten hat, die auf Dexamethason sehr heftig reagieren. Bis hin zur schweren Depression und Suizid. Die Wirkung halte etwa 3 Wochen an, da das Präparat fettlöslich sei und lange im Fettgewebe verweile.

Präflox hatte ich eine zweifache sehr hohe Dosierung von Dexamethason erhalten (Lungenreifespritze für das ungeborene Kind aufgrund einer drohenden frühen Frühgeburt), auf die ich nur mit Flush reagiert habe. Postflox habe ich sowohl auf Prednisolon als auch jetzt auf Dexamethason heftig reagiert.

Nun gut, Kortison werde ich wohl ein Leben lang meiden müssen.
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