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Achillessehnenschmerzen - was hilft?

mike217
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Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20308

Beitragvon mike217 » 30.03.2020, 19:44

Hallo

ich wollte mal fragen, ob wer weiß was bei Schmerzen an der Achillesehne hilft?

Bislang bin ich hier im Forum und über Google auf die folgenden Infos gekommen:

- Enelbin Paste auf die Achillessehnen auftun
- Epsom-Salz Fußbäder (soll aber u.U. aber auch Schübe verursachen können)
- Magnesium-Öl auf die Sehnen auftragen
- exzentrisches Training der Achillessehne, alá Knobloch, siehe: http://www.eccentrictraining.com/3.html

Weiß jemand, oder kann jemand abschätzen, ob das exzentrische Training auch uns gefloxten helfen könnte, oder wäre das eher Gift für uns?

Meine Achillessehnen sehen äußerlich normal aus, sind nicht geschwollen, oder gerötet. Sie tun nur weh, wobei der Schmerzgrad jetzt nicht hoch ist, aber es nervt irgendwie halt.

Gruß
Mike


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EagleEyeC
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20314

Beitragvon EagleEyeC » 30.03.2020, 20:56

Das exzentrische Training würde ich lassen. Überlastung ist Gift. Wenn es trotzdem versuchen willst, schau wie lange dir die Sehnen danach mehr weh tun. Wenn es mehr als einen halben Tag ist, dann definitiv sein lassen.

Magnesiumöl hilft mir ein bisschen. Mache damit aber keine weltbewegenden Fortschritte. Ich habe unterdessen meine Achillessehnen Beschwerden als beendet erklärt. Bei mir waren es mehrmalige PRP Injektonen. Heute meldet sich die Sehnen praktisch nicht mehr, Nur noch bei langem stehen. Dafür habe ich immer noch das Nervenproblem an der rechten Wade am medialen Kopf des Wadenmuskels

Ich an deiner Stelle würde an folgende zwei Optionen denken:
- Stosswelle
- PRP Injektionen

Je nachdem auf deinem Orthopäden in der Nähe hast welcher eines der beiden günstig anbietet.
Ich hätte als erstes PRP gemacht, zwei bis dreimal im Abstand von vier Wochen.
Nach einer kleinen Pause dann einmal pro Woche mit Stosswelle beginnen.

Das ist meine Meinung nach eines von wenigen Dingen, welche wirklich helfen bei Achillessehnen Beschwerden durch Fluorchinolone.
Falls aus der Schweiz bist, kann ich dir gute Adressen angeben wo du beide sehr günstig machen kannst. Ich kriege meine Stosswelle auf Physioverschreibung und die PRP Injektionen für 160.-- pro Sehne pro Mal.

Aurorafalter )(
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20388

Beitragvon Aurorafalter )( » 02.04.2020, 11:50

Hi mike,

Ich habe einen neuen guten tipp.

Meine orthopädin schickte mich zu Anthrosophisch arbeitenden ärztin.
Leider läuft diese ärztin nicht über die krankenkasse, ich muss sie also selbst bezahlen, aber ich fühle mich bei ihr ganz gut und sie gsn mir unter anderen diesen wertvollen tip:

"Equisetum cum sulfure d6 verreibung" von weleda sollte ich mir in der apotheke bestellen.
Das ist ein pulver. Jeden morgen und jeden abend soll ich nun davon eine kleine messerspitze voll nehmen und auf der zunge langsam zerrgehen lassen.

Ich glaube, dieses Mittel hilft mir aktuell gut.

Leider habe ich in der vergangenheit die erfahrung gemacht, dass mittel erst gut anschlagen, dann aber plötzlich die beschwerden wieder doller werden.
Ich habe schon recht viel durchprobiert.
Ich hoffe, die positive wirkung bleibt ◇.

Dann gab sie mir noch einen guten tip. Auch wieder ohne Chemie.

Ein fussbad mit biozitronen und danach eine einreibung mit "kupfer salbe rot von wala".

1. Zwei eimer mit wasser füllen, eine angenehme temperatur wählen.

2. Eine biozitrone nehmen, diese in der mitte durchschneiden. Jede hälfte mit einem messer ca 5x einschneiden.

3. In jede hand eine hälfte nehmen und pro eimer jeweils eine hälfte fest unter wasser ausdrücken, sodass sich die ätherischen ölen gut im wasser verteilen.

4. Füße rein und genießen. Ca. 20 min lang

5. Füße gut abtrocknen und dünn mit der kupfersalbe einschmieren. Kuschelsocken anziehen und ruhen.

Die öle ziehen somit gut ein und wer evtl stets unter kalten Füßen leidet oder oft eine blasenentzündung hat, dem hilft dieser Vorgang um wärme besser zuspeichern.

Widerrum vertagen meine Achillessehnen das normale baden in einer heißen badewanne nicht sehr gut. Dadurch wird manchmal ein schub ausgelöst.
Genauso durch zu viel rumlaufen, seien es nur kleine, aber etwas mehr schritte in der wohnung.


Ansonsten tut mir aktuell noch magnesium und magnesiumöl für die achillessehnen gut, das sprühe ich auf die schmerzenden Stellen und "msm tabletten von nature love". Diese fand ich in einem großen dm markt.

Vielleicht hilft es dir ja auch ein wenig, wenn du treppen nicht normal hinunter gehst, sondern seitwärts? Dabei können die füße ihre flache form behalten und müssen die ferse nicht strecken.

Liebste Grüße,
Aurorafalter)(
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Blue
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20396

Beitragvon Blue » 02.04.2020, 15:23

Mit Enelbin-Paste habe ich jedes Mal bei Achillessehnenentzündungen gute Erfahrungen gemacht. Geht halt nicht von heute auf morgen, ein wenig Geduld muss man bei diesen Problemen schon mitbringen.

NiewiederCipro
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20499

Beitragvon NiewiederCipro » 05.04.2020, 07:19

Hallo mike217,

ich habe vom Orthopäden spezielle, extra für mich angefertigte Einlagen zur Schonung der A-Sehnen bekommen. Diese haben die Sehnen enorm entlastet. Ich trage sie aber nur, wenn sprichwörtlich gar nichts mehr geht.

Habe die gleichen Beschwerden wie Du: keine Entzündung, keine Schwellung, aber eben dann und wann ein mehr oder weniger starkes Ziehen. Mal "nervt" es einfach nur, Schmerz ist aber gut aushaltbar, mal kann ich nur unter starken Schmerzen laufen.

Habe auch mal, als es besonders schlimm war, Akupunktur vom Orthopäden bekommen und zwar neben die Achillessehnen, er kennt sich ja aus.

Das hat wirklich extrem geholfen. Konnte vor meinem Urlaub im letzten Jahr nur unter starken(!) Schmerzen laufen, nach ein paar Behandlungen (insgesamt waren es zehn über 2-3 Wochen verteilt) war tatsächlich ein Wanderurlaub mit ca. 10km/Tag kein Problem mehr. Ich war völlig baff.

Ob da zufällig der Schub aber aufgehört hat im Urlaub, kann ich natürlich nicht sagen :think:
Es kam mir sehr komisch vor.

Im Dezember gab es einen Tag, an dem ich aus dem Nichts heraus kaum laufen konnte, bzw. nur unter sehr starken Schmerzen. Keine extreme Belastung o.ä. davor. Habe weinend beim Orthopäden angerufen und um einen Termin gebettelt. Auch im Ruhezustand starke Schmerzen der Achillessehnen. Der Termin war am anderen Tag. Ohne, dass ich irgendetwas dafür getan hatte, geschweige denn der Arzt, waren die Schmerzen komplett weg und sind bis heute nicht mehr aufgetreten. Meine Sehnen fühlen sich an wie neu :confusion-seeingstars:

Bin mittlerweile sogar so weit, dass ich nun, zwei Jahre postflox, anfangen möchte zu joggen. Traue mich aber noch nicht ganz.

Vielleicht ist meine Geschichte ein weiteres Indiz dafür, dass es erst schlimmer werden muss, bevor es wieder besser (als vorher) wird??? :)

Einen schönen Sonntag Euch allen,

Pia
Ciprofloxacin 7 Tage im März 2018,
danach noch 3 Tage intravenös erhalten :confusion-shrug:

Aurorafalter )(
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#20510

Beitragvon Aurorafalter )( » 05.04.2020, 20:46

Hallo pia :-),

das klingt gut, ich freue mich für dich.

Akkupunktur bekam ich bis vor einigen wochen auch noch. Ca 13 Behandlungen. Ich denke diese gab mlr auch einen positiven schwung. Danke, dass du die akkupunktur erwähnt hast.
Am besten vorab bei der kasse anrufen wie viele behandlungen sie übernehmen etc...

Euch eine möglichst gute Zeit gewünscht,
)(
:gay-rainbow: ᵐöᵍᵉ ᵃˡˡᵉˢ ᵍᵘᵗ ʷᵉʳᵈᵉᶰ.

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#21525

Beitragvon mike217 » 18.05.2020, 23:51

Aurorafalter )( hat geschrieben:Hallo pia :-),

das klingt gut, ich freue mich für dich.

Akkupunktur bekam ich bis vor einigen wochen auch noch. Ca 13 Behandlungen. Ich denke diese gab mlr auch einen positiven schwung. Danke, dass du die akkupunktur erwähnt hast.
Am besten vorab bei der kasse anrufen wie viele behandlungen sie übernehmen etc...

Euch eine möglichst gute Zeit gewünscht,
)(


Danke für den Bericht, auch an alle anderen die geantwortet haben!
Akkupunktur wäre möglicherweise tatsächlich auch noch einen Versuch wert.

Bzgl Exzentrisches Training:
Auf Floxiehope gibt es einen Bericht wo jemand tatsächlich exzentrisches Training durchgeführt hat.
Siehe: https://floxiehope.com/als-recovery-sto ... e-disease/

Eccentric Exercises (HOWEVER..I had to rest for some time before doing these, and even then they were problematic. If you feel your tendons are going to burst I would NOT recommend this! Also, I only got benefit from these once I started using the RED laser afterward.)


Scheint wohl ein Versuch wert zu sein, wenn man jetzt nicht gerade unter akuten Achillessehnenschmerzen leidet. LED/Infrared Rotlicht scheint außerdem im gewissen Maße die Kollagensynthese zu fördern und wirkt inflammatory . Dr Ghalili setzt u.a. auch LED-Rotlicht Therapien ein Siehe: https://regenerativemedicinela.com/

Cutting edge LED light therapy has been proven to increase ATP production (energy) when in contact with the skin. LED light also known as Low Level Laser Therapy LLLT increases blood flow to extremities, reduces blood pressure, increased collagen production, reducing inflammation, increasing stamina, and increasing the healing process. Studies have even proven to show LED light therapy is a vital tool to increase fertility and more importantly increase stem cell production from the bone marrow.


Pubmed Studie zu LED Red light "830 nm light-emitting diode (led) phototherapy significantly reduced return-to-play in injured university athletes: a pilot study": https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4846838/
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Chrism
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25918

Beitragvon Chrism » 29.12.2020, 09:19

Ich hätte mal ein paar Fragen zu den PRP Injektionen:

Wie oft wird das gemacht / benötigt? Kurz danach dürfte es ja sehr schmerzhaft sein - wie schnell hat sich danach etwas gebessert?

Und wie schaut es denn mit der Infektionsgefahr aus? - bin bei Spritzen immer sehr heikel.

Da ich bei meinen AS zwar durch Stoßwelle Besserung erfahre jedoch nie auf 100% (ausheilen) komme, überlege ich mir ob ich Laser probieren sollen oder eben die PRP-Injektionen.

Lieben Dank!

Gruß
Chris

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25919

Beitragvon EagleEyeC » 29.12.2020, 09:22

PRP: 3x eine Injektion im Abstand von 7-14 Tage. Wird die Injektion in die Sehne gemacht, wirst du 2 Wochen Schmerzen haben. Üblicherweise machen Orthopäden Injektionen in den Kager-Fettkörper hinter der AS, das tut dann gar nicht weh.

Infektionsgefahr ist sehr, sehr, sehr gering. Ich mache wöchentlich selber PRP (stelle es mir selber her mit Syringes und eigener Zentrifuge) und hatte nie Probleme, obwohl ich nur "halb steril" arbeiten kann.

Sterilität ist v.a. bei intraartikulären Injektionen extrem wichtig.

Chrism
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25927

Beitragvon Chrism » 29.12.2020, 11:40

@ EEC:

Vielen Dank für deine Antwort!

Das heißt du hast nicht direkt in die AS gespritzt sondern in den Fettkörper? Reicht das auch? Oder sollte man in die Sehne spritzen?

Du schreibst ja dass deine AS ausgeheilt sind, darf ich Fragen wieso du noch spritzt? Oder spritzt du andere Sehnen im Körper?

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25937

Beitragvon EagleEyeC » 29.12.2020, 18:43

Chrism hat geschrieben:@ EEC:

Vielen Dank für deine Antwort!

Das heißt du hast nicht direkt in die AS gespritzt sondern in den Fettkörper? Reicht das auch? Oder sollte man in die Sehne spritzen?

Du schreibst ja dass deine AS ausgeheilt sind, darf ich Fragen wieso du noch spritzt? Oder spritzt du andere Sehnen im Körper?


Meine AS sind soweit gut. Beides ist potent. In den Fettkörper ist sicherer. Ich habe sicherlich beide AS 6x in die Sehne spritzen lassen. Die grossen Mengen die ich nun zu Hause mache landen im Fettkörper, da ich mir keine 2 Wochen im Bett liegen erlauben kann (arbeite wieder).

Da du das PRP wahrscheinlich teuer zahlen musst würde ich 3x in die Sehne empfehlen, aber mit einem Abstand von 3-4 Wochen.

Ich spritze jeweils Kniesehnen kranial der Patella, AS in den Fettkörper, Sehnen am Arm usw. Die Sehnen sind dank PRP und 2x wöchentlich Stosswelle ausgeheilt.

Für die Wade hats bsiher nicht geholfen. Mache aber bald einen grossen PRP + low dose BPC lokal Versuch für meine rechte Waden. Mann müsste die kleinen Nervenfasern direkt erwischen... deutlich mehr Glück notwendig als bei Injektion in die von Auge sichtbare AS

Beides wenn dann langsam antesten :)

Chrism
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25939

Beitragvon Chrism » 29.12.2020, 19:45

Meine laienhafte Frage die sich mir noch aufdrängt: Du spritzt weiter obwohl ausgeheilt?

Ich habe mit Stosswelle eigentlich auch sehr gute Erfahrungen gemacht, aber ich bin halt nicht an dem
Punkt wo ich sagen würde „Jetzt kann ich theoretisch joggen gehen“.
Ich habe wirklich nur mehr leichte Schmerzen in den AS, die aber auch mal etwas stärker werden können und dann aber wieder vergehen. Die Stosswelle hat hier immer gut geholfen und ich überlege - auch aus Kostengründen - mit dieser noch fortzufahren.

Würdest du eine 90% und beim normalen gehen nur selten symptomatische AS nochmal mit Stosswelle / PRP behandeln? Ich weiß nicht ob das bissl nicht vielleicht noch von selbst ausheilt...

Bzgl deiner BPC: wenn das Zeug hält was es verspricht, ist das sicher für viele Floxies eine Lösung...

Edit: Achja meine Schleimbeutel bei den AS sind auch entzündet. Aber nur leicht...stören mich auch kaum.

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#25943

Beitragvon EagleEyeC » 30.12.2020, 19:04

Chrism hat geschrieben:Meine laienhafte Frage die sich mir noch aufdrängt: Du spritzt weiter obwohl ausgeheilt?


Symptomfrei ist nicht gleich ausgeheilt. Meine AS kommen immer nach 3 Monaten und melden sich wieder dezent. Ich mache auch PRP i.v. und für andere Strukturen (Muskulatur, Sehnen um die Knie), welche leicht betroffen sind un praktisch symptomfrei ohne grosse Belastung. Ich zahle ja nix für die PRP Injektionen, für 12ml PRP habe ich Kosten <20 Euro, während ich beim Orthopäden 6x180 Euro zahlen würde...


Chrism hat geschrieben:Würdest du eine 90% und beim normalen gehen nur selten symptomatische AS nochmal mit Stosswelle / PRP behandeln? Ich weiß nicht ob das bissl nicht vielleicht noch von selbst ausheilt...


Ist es deine einzige Floxbaustelle? Also die Sehnen? Dann würde ich weiterhin mit Stosswelle und PRP arbeiten. Da kannst du vielleicht bis auf 100% hoch. Hast du "grössere" Baustellen, würde ich eher dort Geld investieren.

cf12
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#26518

Beitragvon cf12 » 18.02.2021, 11:50

Hallo,

heute habe ich in den News von Dr. Strunz gelesen, dass ein NO-Pflaster aus der Apotheke bei Sehnenentzündungen hilft (heilt schneller ab). Hat schon jemand ein NO-Pflaster getestet? Bei der lokalen Anwendung von Arginin (NO) ist die Gefahr für einen "Schub" evtl. vernachlässigbar. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27072

Beitragvon mike217 » 06.04.2021, 10:58

Ich hatte es zwar bereits in meinem "Story-Thread" geschrieben, aber ich möchte hier nochmal mitteilen was mir m.M.n. bei den Achillessehnen geholfen hat, da ich diese mittlerweile weitestgehend abhaken kann:

Erste Verbesserungen hatte ich mit Grünlippmuschelpulver erfahren. Cissus, Glucosamin & Chondroitin und diese Geschichten haben bei mir keine wesentlichen Verbesserungen gezeigt.

Irgendwann bin ich auf den Trichter gekommen, dass auch Omega 3 im Grünlippmuschelpulver ist und habe dann höher dosiertes Omega-3 besorgt und täglich 2,4g Omega-3 (3x800mg) in Tablettenform eingenommen.

Dazu habe ich fettlösliches Vitamin C (Ascorbyl Palmitate) (2x500mg AP täglich) besorgt und die Achillessehnenschmerzen waren nach einigen Wochen Geschichte. Ok, 100% normal wie vor Flox fühlen sich die AS zwar noch nicht an, aber ich konnte eine erhebliche Verbesserung feststellen. Ebenso knacken die anderen Gelenke kaum noch, auch das war zuvor ein Problem.

Meiner Meinung nach erreicht Ascorbyl Palimate deutlich besser das Gewebe, als die wasserlöslichen Vitamin C Varianten.
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27073

Beitragvon Chrism » 06.04.2021, 11:44

Servus,

danke für deinen Erfahrungsbericht.

Du hast ja auch mit LLLT experimentiert...wie war da deine Erfahrung?

Habe mir das Gerät von Amazon besorgt, überlege aber es zurückzusenden.

Lg
Chris

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27076

Beitragvon mike217 » 06.04.2021, 13:46

Chrism hat geschrieben:Servus,

danke für deinen Erfahrungsbericht.

Du hast ja auch mit LLLT experimentiert...wie war da deine Erfahrung?


Ja, ich hatte mir solch ein China-Handgerät aus UK besorgt.
Meine Meinung/Erfahrung:
Gerät bringt Linderung der Schmerzen (vermutlich auch Heilung die mit der Linderung einher geht), aber es wird schnell unpraktisch da man die ganze Zeit das Handgerät in irgendeiner Position halten muss.

Das nervt einfach. Darüber hinaus ist die Bestrahlungsfläche solcher Handgeräte limitiert und daher eher nur für "Hotspots" geeignet.
Solch ein LLLT Bett welches dieser Flox-Arzt in den USA hat, ist dagegen schon interessanter, da man damit denke ich auch einer Neuropathie beikommen könnte bzw dies ein weiteres Puzzleteil in der Therapierung einer NP wäre.
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27119

Beitragvon Chrism » 07.04.2021, 17:01

Jetzt habe ich gerade folgendes über LLLT gelesen:

"Achillessehnenschmerz kann durch die nicht-invasive Low-Level-Lasertherapie deutlich verbessert werden, typischerweise in den in den Studien beschriebenen 6 bis 8 Sitzungen. Dabei werden u.a. proinflammatorische Mediatoren reduziert, Kollagensynthese und MMP-Aktivität stimuliert."

https://www.sportpraxis-knobloch.de/fil ... ssehne.pdf

Seite 465

Das ist insofern interessant, als dass doch Laser vielen hilft, aber auch FQs unsere Sehnen durch Hochregulieren der MMP schädigt.

Lg
Chris

Strolchi
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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27523

Beitragvon Strolchi » 05.05.2021, 17:44

Hallo liebe Mitforisten,

Ich hätte eine Frage und würde mich sehr freuen , wenn mir hier die User mit Achilles-Sehen-Beschwerden helfen könnten, die sich mit Stoßwellentherapie und oder PRP-Therapie auskennen. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich diese Frage hier im Thread stelle, weil es auch um das Thema Achillessehen geht, ich bin Foren-unerfahren, deshalb seht mir bitte Formfehler etc nach.

Hier kurz mein Fall: Mir wurde vor 5 Jahren 10x 500 mg Levofloxacin (Tavanic) verschrieben wegen Verdachts auf Prostatitis. ( der Verdacht auf Prostatitis hat sich nicht bestätigt). Nach 4 Tagen hatte ich sehr starke Achillessehen-Beschwerden links und rechts (extremes Steifheits-Gefühl in AS , starkes Brennen in AS, AS-Entzündung) und war nicht mehr gehfähig. Das Levofloxacin habe ich nach 4 Tagen abgesetzt.

Die AS haben sich innerhalb des ersten Jahres soweit verbessert, dass ich ungefähr 40 Minute am Stück langsam gehen kann, aber an Sport/ schnelleres Gehen, längeres Aufwärts-Gehen am Hang / längeres Stehen etc ist nicht zu denken, die AS verschlechtern sich dann sehr schnell. Die AS-Beschwerden sind jetzt seit ungefähr 4 Jahren konstant auf diesem Niveau und haben sich nicht weiter gebessert.
An Therapie hab ich bis jetzt das Flox1x1 ,Fasten, KH-arme Ernährung, Kneip-Wechselduschen etc ausprobiert -aber die AS haben sich die letzten 4 Jahre nicht weiter verbessert.

Meine Frage wäre, ob Stoßwellentherapie oder PRP-Therapie 5 Jahre nach dem Floxen noch eine realistische Chance auf Besserung der AS haben- oder ist es für Stoßwellentherapie/PRP-Therapie nach 5 Jahren zu spät?

Vielen Dank im Voraus für eure Bemühungen

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27582

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2021, 09:11

1. Stosswelle kann definitiv helfen. Schau das es fokussierte Stosswelle ist, keine radiale.

2. Nah-Infrarot Therapie täglich, das beste Gerät auf dem Markt: https://platinumtherapylights.com/produ ... 6982649922

3. Keine PRP in die Sehne machen. Ansonsten wird die Sehne noch steifer! Wenn dann in de Kager-Fettkörper. Das lohnt sich aber m.M.n. preislich nicht, wenn du es nicht selber herstellen kannst.

4. Peptide lokal in Betracht ziehen (z.B. tief-dosiertes BPC (5-50mcg täglich) an die Sehne resp. in den Kager Fettkörper spritzen mit einer Insulinsyringe). Am besten kombiniert mit Prolotherapie (Glucose + Procain).

5. Falls du ausschliesslich Achillessehnenbeschwerden hast, und deine Waden keine Beschränkung darstellen: Schuhwerk auf so weich wie möglich umstellen. Unbedingt Kybuhn Schuh austesten: https://shop.kybun.ch/?gclid=CjwKCAjwkN ... 1cQAvD_BwE
Den Schuh mit der ganz dicken Sohle aussuchen. Damit läufst du wie "auf Wolken". Und mit jedem Schritt dehnt sich die AS ein wenig.

6. Täglich Bürstenmassage für den Abtransport. Durchblutungsfördernde Massnahmen umsetzen: Regelmässige Sauna-Gänge, Tebonin, Bromelain.


Das Flox 1x1 ist sicher gut, aber wird dir auf die AS bezogen eher wenig helfen. Das ist ein direkter Schaden des Kollagengewebes, keine mitochondriale Störung. Also Fokus auf lokale Therapie, Schuhwerk und Durchblutung.

Lg. Marco

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27583

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2021, 09:13

Chrism hat geschrieben:Jetzt habe ich gerade folgendes über LLLT gelesen:

"Achillessehnenschmerz kann durch die nicht-invasive Low-Level-Lasertherapie deutlich verbessert werden, typischerweise in den in den Studien beschriebenen 6 bis 8 Sitzungen. Dabei werden u.a. proinflammatorische Mediatoren reduziert, Kollagensynthese und MMP-Aktivität stimuliert."

https://www.sportpraxis-knobloch.de/fil ... ssehne.pdf

Seite 465

Das ist insofern interessant, als dass doch Laser vielen hilft, aber auch FQs unsere Sehnen durch Hochregulieren der MMP schädigt.

Lg
Chris


LLT = Nahinfrarot Therapie. Gerät von oben in Betracht ziehen
MMP nicht = MMP. Da gibt es ganz viele Subtypen. :)

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27589

Beitragvon Schorsch » 09.05.2021, 21:17

Hallo,

Stoßwelle kann definitiv helfen sobald man aus der kritischen Floxphase draussen ist würde ich definitiv dazu raten. Nach 5 Jahren ist das allemal der Fall und du solltest es probieren.

Zwischen Radialer und fokussierter braucht man da nicht zu unterscheiden. Fokussiert wird eher bei Kalkschultern und sehr intensiven Einheiten benötigt. Das sehe ich bei den Achillesssehnen nicht als notwendig an. Ich habe selbst sehr lange Zeit Stoßwellen hier gemacht und kann sagen, das selbst die radialen dir schon deutliche Reize setzen und du das Level ggf. ohnehin runterdrehen musst. Das ist aber auch individuell mit dem Therapeut festzulegen. Nicht mehr als 60 Euro pro Bein bezahlen, also am besten fragen ob die beide Beine für max. 100 machen. Ich überlege schon ein eigenes Gerät zu holen. Aber hier gleich mehr...

Grundsätzlich wollte ich noch weitere Dinge errgänzend aufführen, die bisher im Thema zu kurz kamen:

1. jeden Tag beim duschen eiskalte Güße. Beide Beine hoch und Fokus auf Wade und die Problemzonen. Ich halte da 3 min pro Seite drauf, bis es rot wird und das Gewebe beim anfassen auch eiskalt ist. Das zeigt das hier Durchblutung und Lymphfluss aufgrund von Sauerstoff aktiviert wird und die die Mitos gepusht werden.

2. Regelmäßige Faszienmassage und Querfriktion. Entweder mit kleiner Faszien-Doppelrolle, passt gut wegen Aussgarung an A-Sehne wenn man so die Waden rollt. Oder mit einer Glatten Faszienrolle mit Loch und z.B. Drumstick. So wie ein Nudelholz kann man dann Waden und auch Oberschenkel gut selbst mit Armen durchrollen. Nicht schnell rollen immer langsam und mit Druck, man will Lymphfluss und zwar von den Extremitäten zum Körper hin schieben. Immer vorstellen man schiebt da Flüssigkeitsansammlungen raus. Denn genau so funktioniert es auch.

3. Nicht nur Faszienrollen nutzen, sondern auch tägliche Eigenmassage insbesondere entlang beider Achilessehnen-Gleitlager. Z.B. immer abends bei den Nachrichten auf der Couch. Schon von unten nach oben schieben mit Daumen und Zeigefinger. Oder Druck auch den Knöchelbereich aktivieren tut weh aber hilft als Reiz. Gut gehen Gleitlager auch mit einer Bürste zu durchbluten, nennt sich Bürstenmassage. Hier halt nicht zu harte Borsten und nicht zu weiche.

4. regelmäßig Fußreflexzonen entspannen geht gut mit Igelball und darauf Rumrollen wenn man z.B. am PC sitzt. Ist die Fußsohle verspannt ist die Wade auch mehr verspannt und somit zug auf den A-Sehnen.

5. Jetz die Wunderwaffe: Eine Masage Gun ca. 80 euro kaufen. Gibts überall mal googln. Damit dann immer schön die Wadenmuskeln weichhämmern auch von unten nach oben zwecls Lymphfluss. Auch die Oberschenkel mitmachen die Ketten ziehen ganzheitlich und hängen zusammen. Ist der Oberschenkel gut hat die Wadenmuskulatur auch weniger Spannung.

6. Axomera Therapie ehemals Dr. Molsberger. Hier mal googeln ist Privatleistung quasi Akkupunktur mit Strom auf den Nadeln. Habe ich 34 mal gemacht ist sehr zu empfehlen kostet ca. 130 E pro Sitzung.

7. regelmäßig Magnesium Öl und DMSO kennen viele schon

8. ein Stoßwellengerät könnte man auch selbst kaufen, hier bin ich derzeit am recherchieren und überlegen. Hatte mir floxanfang schon ein U-Schall mit 1W / cm² Leistung für 200 euro geholt was ich nie bereut habe -> gibt ein Thema zu inSuche U-Schall eingeben. Stoßwellen sollten 1- 20 Hz Bereich sein und genug Leistung, wobei das sehr spezifisch ist hängt von Indikation / Typ etc ab. Hier das Gerät im Link hat 250 mj und 16 Hz. Theroretisch sollte das reichen, bin schon geneigt hierzu investieren. Immerhin kostet das ja massig als Ortho-Privat-Leistung und nach 3-4 Sitzungen hat man das Geld locker drin.

https://www.amazon.de/Sto%C3%9Fwellenth ... 88&sr=8-13

9. Dehnen sollte man nur wenn man warme Waden hat. Sehr gut ist es auch vor dem dehnen die Waden richtig heiß und weich zu machen. Heiße aufsteigende Fußbäder und dann dehnen ist z.B. optimal. Exzentrische Übungen an der Treppe sollten wenn sehr kurz vor dem dehnen gemacht werden aber hier sehr sehr vorsichtig. Verschlechterung kommt hier oft erst 3-4 Tage später im Offset, daher immer erstmal ganz langsam rantasten. Und wenns nicht klappt egal dann lassen, das geht nur wenn man beeits etwas an Resourcen hat und schwankt bei mir heute noch je nach Grundlastsitation.

10. Einlagen und zwar Semsomotorische bzw. Propriozeptive besorgen. Vorher hier Kassenantrag stellen, Rezept wurde bei mir übernommen, sonst Privatleistung das sind keine klassichen Einlagen. Hier wird vorher eine gescheite Laufanalyse gemacht, daher erkundigen wo sowas geht. Immer gescheite Schuhe nutzen, am besten Laufschuhe im Alltag mit Foam Sohle und Spitze die abrollt damit man beim gehen automatisch das richtige an Bewegung macht und den Wadenmuskel gleichmäßig verteilt aktiviert.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27591

Beitragvon Strolchi » 10.05.2021, 15:48

@ EagleEyeC und Schorsch: vielen lieben Dank für eure Mühe für die Beantwortung meiner Fragen.

@ Schorsch: Ich hätte noch folgende Fragen zu der Stoßwellentherapie:

1. Wie lang soll die Pause zwischen den Stoßwellenbehandlungen beim Arzt sein- soll 1 Woche Abstand sein zwischen den Behandlungen oder 2 Wochen oder länger ?

2. Nach ungefähr wie vielen Stoßwellenbehandlungen beim Arzt sollte ich eine Verbesserung der Achillessehnenbeschwerden merken, falls die Stoßwellenbehandlung bei mir wirkt?

3. Besteht die Gefahr einer dauerhaften Verschlechterung der Achillessehnen durch die Stoßwellenbehandlung? Du hast ja, glaube ich, schon Kontakt zu einigen Achillessehnengeschädigten gehabt- gab es hierbei dauerhafte Verschlechterung der Achillessehne durch Stoßwellentherapiebehandlung?

4. Sollen mit der Stoßwellenbehandlung die Waden bis ganz rauf zur Kniekehle behandelt werden- oder nur die Achillessehnen unten am Fuß? Die Hauptbeschwerden habe ich unten am Achillessehnenansatz, aber auch die Waden werden bei Belastung schnell steif und hart.



@ EagleEyeC: Ich hätte noch folgende Frage zur Infrarot-Therapie:

1. Ist für eine Verbesserung der Achilessehenbeschwerden das von dir verlinkte Premium-Produkt nötig- oder kann man auch mit günstigeren Produkten wie zb. dem hier https://www.amazon.de/gp/product/B00G91RFMU/ref=ox_sc_act_title_1?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1
Verbesserungen erzielen?

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27600

Beitragvon Schorsch » 10.05.2021, 20:44

1. Wie lang soll die Pause zwischen den Stoßwellenbehandlungen beim Arzt sein- soll 1 Woche Abstand sein zwischen den Behandlungen oder 2 Wochen oder länger ?

Mindestens 1 Woche wenn es noch extrem weh tut bzw. gereizt ist kann man aber auch alle 2 Wochen machen, das sollte man individuell entscheiden wie mit der Intensität. Therapeuten habe hier ja Richtwerte, dennoch als Flox gilt immer der Grundsatz das man individuell antesten sollte.

2. Nach ungefähr wie vielen Stoßwellenbehandlungen beim Arzt sollte ich eine Verbesserung der Achillessehnenbeschwerden merken, falls die Stoßwellenbehandlung bei mir wirkt?

Also man braucht minimum 4 Sitzungen um da einen spürbaren Effekt zu schaffen. Ich habe das sogar über ca. ein Jahr fast jede Woche gemacht. Aber auch nur weil ich damals für umsonst in einer Rehaeinreichtung bei meiner EAP mit dem Therapeuten das Gerät jeden Samstags mitnutzen durfte. Die hatten auch Mitleid mit mir, weil ich nur ja nur mit Krücken und extremen Schwellungen rum bin und ich als total sportlicher Typ eben komplett fertig war.

3. Besteht die Gefahr einer dauerhaften Verschlechterung der Achillessehnen durch die Stoßwellenbehandlung? Du hast ja, glaube ich, schon Kontakt zu einigen Achillessehnengeschädigten gehabt- gab es hierbei dauerhafte Verschlechterung der Achillessehne durch Stoßwellentherapiebehandlung?


Ja klar, wenn du reizt reizt ohne auf dich zu hören und deine Regenerationsfähigkeiten stetig übersteigst wird dir eine weitere mechanische Reizung sicher nicht unbedingt gut tun. Es ist aber nicht so, das du dann für immer kaputt wärst. Man merkt das ja und lässt es dann sein bzw. passt an. Trotzdem muss man auch einen gewissen Rückfall erdulden. Es ist klar das derartige mechanische Reizeinwirkung auch erstmal 3-4 Tage zieht und man beim gehen mehr Schmerzen hat. Daher immer langsam prüfen und schauen wie man es tolleriert und wie der Zyklus sein sollte. Wie immer FLox 1 x 1 beachten und alles langsam und bedacht angehen.


4. Sollen mit der Stoßwellenbehandlung die Waden bis ganz rauf zur Kniekehle behandelt werden- oder nur die Achillessehnen unten am Fuß? Die Hauptbeschwerden habe ich unten am Achillessehnenansatz, aber auch die Waden werden bei Belastung schnell steif und hart.

Ja nicht nur unten an den Sehnenansätzen oder am Wadenmuskelansatz sondern auch die Wadenmuskeln selbst an den Verhärtungen mal durchhämmern insbesondere die äußeren Muskelstränge die bis zum Knie hoch gehen sind oft so verspannt, das ein stetige Zug auf die A-Sehnen entsteht. Zug durch die Muskeln oben bedeutet Streß für die Sehne unten. Das ist wirkt ja als Kette. Wichtig ist das die Behandlung nicht 0 8 15 schnell rum ist. Hier ruhig handeln mit denen und fragen, ob sowas wie eine individuelle Leistung buchbar ist als Flaterate quasi. Lieber gleich 500-600 Euro zahlen und eine Sitzung mehr rausholen. Als Chronischer Patient muss da schon mehr gehen als wnn die mal ratz fatz nen Tennisellenbogen mit 3 Sitzungen machen.

Gruß Schorsch

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27606

Beitragvon EagleEyeC » 11.05.2021, 19:00

Strolchi hat geschrieben:
@ EagleEyeC: Ich hätte noch folgende Frage zur Infrarot-Therapie:

1. Ist für eine Verbesserung der Achilessehenbeschwerden das von dir verlinkte Premium-Produkt nötig- oder kann man auch mit günstigeren Produkten wie zb. dem hier https://www.amazon.de/gp/product/B00G91RFMU/ref=ox_sc_act_title_1?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1
Verbesserungen erzielen?


Das ist kein Nahinfrarot Gerät.

Als günstigere Alternative ist das Solas Gerät zu nennen von Jason (auch Gefloxt).
Rabattcode: mk10 verwenden.

Es muss ein NAH-infrarot Gerät sein. Kein INFRA-Rot Licht.

Du kannst auch billig eines in China kaufen. Aber da kann ich nix dazu sagen.

Wichtige Frequenzen: 600-800nm Bereich.

Lg. Marco

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Re: Achillessehnenschmerzen - was hilft?

#27697

Beitragvon Strolchi » 17.05.2021, 11:46

Hallo lieber Schorsch, ich hätte noch folgende Fragen zur Axomera-Therapie, es wäre sehr nett von Dir, wenn du dir die Zeit nehmen könntest, diese Fragen zu beantworten:

1. Welche Verbesserungen der Achillessehen hat die Axomera-Therapie bei Dir konkret gebracht?

Edit Schorsch: Etwas mehr Belastungsfähigkeit und mehr tägliche Reichweite. Es bringt einfach Linderung und ist neben der Stoßwellentherapie meiner Erfahrung nach einer der effzientesten Therapien zudem könnte man es sicher auch in einem früheren Floxstadium durchführen, wo ggf. Stoßwellen noch nicht so geht aufgrund der zusätzlichen mechanischen Belastung.

2.Welche positive Wirkung hat die Axomera-Therapie für die durch Fluorchinolone beschädigten Achillessehnen?

Edit Schorsch: Was da genau passiert kann ich nicht sagen. Es werden die allgemeinen unter Axomera beschriebenen Stoffwechseloptimierungen auch hier gelten.

3. Nach wie vielen Axomera-Behandlungen ungefähr sollte ich eine Besserung der Achillessehnen spüren, falls die Axomera-Therapie bei mir wirkt?

Edit Schorsch: Also man muss schon mindestens 3-4 Sitzungen machen.


4. Wie lange soll die Pause zwischen den Axomera-Behandlungen beim Arzt sein?

Edit Schorsch:Eine oder zwei Wochen das mit dem Arzt abklären.

5. Würdest du die Stoßwellentherapie beim Arzt oder die Axoemera-Therapie beim Arzt als wirkungsvoller einschätzen- also welche Therapie würdest du zuerst machen?

Edit Schorsch:Schwer abzugrenzen und sicher auch nicht zu pauschalisieren.

6. Besteht die Gefahr einer dauerhaften Verschlechterung der Achillessehne durch die Axomera-Therapie?

Nein das war bei mir nicht so und denke auch nicht das es so ist. Sicher ist es nach einer Behandlung aufgrund der Reizwirkung erstmal schmerzhafter. Der Effekt kommt dann ja erst und eine Erstverschlimmerung direkt danach zeigt auch da tut sich was.

7. Sollen mit der Axomera-Behandlung die Waden bis ganz rauf zur Kniekehle behandelt werden- oder nur die Achillessehnen unten am Fuß? Die Hauptbeschwerden habe ich unten am Achillessehnenansatz, aber auch die Waden werden bei Belastung schnell steif und hart.

Edit Schorsch: So viele Nadeln wie möglich ich hatte den Arzt gebeten alles anzustecken. Fokus hatte ich auch im unteren Bereich angesetzt, da hier alles am härtesten war. Aber auch entlang der Waden nach oben macht es Sinn. Durch die begrenzte Nadelanzahl würde ich hier den Arzt fühlen und entscheiden lassen.


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