Persönliche FQAD-Beratung: Informationen hier

Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

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EagleEyeC
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30784

Beitragvon EagleEyeC » 18.04.2022, 18:21

Ich glaube wer heute denkt, dass es sich bei FQAD nur um eine mitochondriale Störung handelt, ist ja wirklich nicht auf dem Stand der Dinge.

Die Mitos haben sehr wahrscheinlich überhaupt nichts mit den Sehnenrupturen zu tun.
Hingegen haben viele von uns "Sehnenschmerzen" und wenn man ein MRT macht sieht man eine Peritendinitis - also eine Entzündung UM die Sehne, nicht eine kaputte Sehne.

Diese Entzündung kann entweder immunologisch, neurologisch oder mechanisch verursacht sein.
Nerven haben viele Mitochondrien. Je weiter weg vom Rückenmark, desto empfindlicher sind sie.
Immunologische Faktoren können mit Mitochondrien zusammenhängen, müssen aber nicht.
Mechanische Faktoren wäre durch das Reiben der Sehne an am Gewebe umher.

Das es keine Heilung bei FQAD gibt ist schlichtweg falsch. Ich sage nicht das ich geheilt bin (überhaupt nicht!), aber ich kenne dutzende die zu 95% wieder hergestellt sind. Aber ich kann an 2 Händen abzählen, wenn ich an Betroffene denke, die nach mehreren Jahren nicht weiterkommen.

Abgesehen davon sind bei schweren Verläufen bekanntlicherweise ja 5-7 Jahre nötig um nur schon auf dem Gipfel anzukommen.

Ich würde auch nicht "Heilung" als Ziel ansehen sondern Funktionalität auf einem gewissen Masse.

Zu den NEMs: Wer sagt denn, dass die am wichtigsten sind? Das ist das typische bei jeder Beratung. Hier ist meine persönliche Reihenfolge nach Priorität:

1. Keine Scheisse bauen mit irgendwelchen experimentellen Therapien (Dazu gehört Dr. Wiechert/Ghalili mit ihren Infusionen und Ozon-Chabis oder IHHT etc., was alles viel zu potent für uns ist). Zugegebenermassen gehören da auch viele Medikamente dazu. Da bin ich selber 2 mal reingelaufen und hab den "Chabis" seither.

2. Pacing: körperlich und psychisch. Sprich seine Grenzen so selten wie möglich überschreiten und so oft wie möglich in einem Rest and Digest Modus sein (statt fight or flight).

3. Schlaf: am besten vor 22 Uhr wegen HGH und natürlicher Melatoninausschüttung.

3. Essen: Logi Kost mit vielen Nährstoffen.

Erst jetzt würde ich ein absolutes Basisprogramm empfehlen. Und ja, auch das kostet um die 200 Euro pro Monat.
(Magnesium, Kalium, Vitamin D+A, Benfotiamine, Q10, PQQ und evtl. Vitamin C+E) Die finde ich, sind es aber wert. Dieses Programm tut JEDEM Menschen gut. Auch nicht Gefloxxte haben meistens einen Magnesium Mangel und tiefe Vitamin D Spiegel.

Wer so nach mehreren Jahren nicht auf eine akzeptable Lebensqualität kommt würde ich persönlich klar GABA A Agonisten empfehlen, da sie bei ca. 90% recht gut anschlagen und die Lebensqualität doch massiv verbessern. Da ist mir dann eine Abhängigkeit wurscht, man hat sonst ja nicht mehr wirklich viel.

Insgesamt möchte ich hier, v.a. für "Frischbetroffene" ein wenig Hoffnung spenden. Die meisten (und damit meine ich 90% der Betroffenen) sind nach mehreren Jahren wieder bei 80% oder höher. Bekanntes Beispiel: Schorsch. Ansonsten mal die Berichte auf Floxiehope lesen.

Also Hoffnung besteht definitiv. Auch nach 5 Jahren noch.
Hingegen wer denkt, dass man einfach nichts tun kann, sich ständig körperlich und psychisch überlastet und dann so gesund wird ist auf dem Holzweg.

Zu Diagnostik: Da bin ich ehrlich gesagt recht "knausrig" geworden. Einzelne Dinge nacheinander durchtesten und korrigieren macht Sinn (oxidativer Stress, Q10 Serumspiegel, Vitamin D, HPU, Darm etc.) Aber es gibt sonst keine "spezifische" Diagnostik für FQAD (ausser vlt. die Hautbiopsie für die SF Neuropathie).

Noch eine Schlussbemerkung: Ja, es gibt einen Anteil der nicht besser wird mit Zeit und guter Therapie inkl. allem was ich beschrieben habe. Evtl. gehöre ich da auch dazu? Sind ja erst 3 Jahre bei mir, kann also noch ins völlige Elend kippen (Es kann auch nach 8 Jahren (eine Patientin) die wieder ganz gesund war, wieder komplett mies werden. Aber da denke ich, das umgekehrte ist auch möglich ;-).

Allen eine Gute Besserung und ich hoffe ihr konntet Ostern geniessen. Ich bin im Bett nach meiner OP. Übrigens habe ich dank Vorsorgemassnahmen keinerlei Nebenwirkungen gehabt von 72h intravenös Antibiotika. Schmerzmittel hab ich verweigert. Ich hoffe mal, die Medizin konnte mir zumindest bei dem Unfall-Problem weiterhelfen. 80% Chance auf Besserung (statistisch belegt) und trotzdem sind fast nur noch solche in den Gruppen, bei denen es nicht besser wurde. Kommt das jemandem auch bekannt vor?

Es würde jedem Gefloxxten mal gut tun sich in eine andere "Krankheitsgruppe" einzulesen und dabei zu sein. Da sieht man plötzlich: wir sind bei weitem nicht die einzigen. Egal of ME/CFS, Coccydynia, EDS, POTS, SF-Neuropathie etc. - überall liest man das gleiche Leid mit der Schulmedizin und ohne klare Therapie.

Liebe Grüsse an alle
Marco

Edit: Eigentlich bräuchten wir mal eine FQ Pandemie. Dann gäbe es plötzlich eine Milliarde Forschungsgeld (wie bei ME/CFS). Innerhalb 2 Jahre bahnbrechende Erkenntnisse. Sarkasmus beiseite, ich hoffe natürlich nicht, das sowas passiert. Leiden schon genug Menschen auf diesem Planeten.



Chrism
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30791

Beitragvon Chrism » 18.04.2022, 21:10

@Marco:
Erstmal alles Gute dir lieber Marco! Ich hoffe du überstehst auch die nächsten Tage ohne Verschlimmerungen.

Bzgl. der Neuropathien wollte ich hier auch noch ein paar Worte sagen (vielleicht so als meine Erfahrungswerte):

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass der oxidative Stress bei mir der Verursacher der SF-Neuropathie ist. Laut Urintest ist mein oxi Stress leicht erhöht (Stand Jänner 2022).

Ich hatte jetzt wieder zwei wunderbare Monate ohne auch nur eine einzige Neuropathie-Beschwerde. Nun muss ich aber für eine Prüfung lernen die mich sehr stresst und was ist: Neuropathien wieder da. Es ist gibt ja auch bei der diabetischen Neuropathie die Vermutung, dass der Oxistress dafür verantwortlich ist.

Überhaupt Stress triggert die SFN immer bei mir - neben (leichten) Sport und Sauna (ganz schlimmer wochenlanger Schub - erhöht auch Oxistress in Studien) - und hat die SFN bei und mir erst so richtig zum damals erstmaligen Ausbruch gebracht.

Entspannung und "good times" blasen die Neuropathien regelrecht fort.

Psychostress = Oxistress

Ein Bekannter Floxi von mir, der auch überall Neuropathien hatte und erhöhte Oxistresswerte hatte, ist jetzt im Normalbereich beim Oxistress und - guess what - seine Neuropathien sind fast weg bzw. meistens weg und kommen höchstens nur kurz.

Bin nur aktuell überfragt wie ich den Oxistress runterbekomme.

LG

Levoflox26
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30794

Beitragvon Levoflox26 » 19.04.2022, 09:15

Liebe Alle,

lasst uns bitte daran denken, dass dies hier Zipp's Geschichte ist. :text-threadjacked:

@Zipp Gib mir bitte Bescheid, wenn ich Beiträge verschieben soll.

Liebe Grüße
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30795

Beitragvon Zipp » 19.04.2022, 10:48

Ach, alles gut. :)

Jens_86
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30801

Beitragvon Jens_86 » 19.04.2022, 22:09

EagleEyeC hat geschrieben:
Ich würde auch nicht "Heilung" als Ziel ansehen sondern Funktionalität auf einem gewissen Masse.



Die meisten (und damit meine ich 90% der Betroffenen) sind nach mehreren Jahren wieder bei 80% oder höher. Bekanntes Beispiel: Schorsch. Ansonsten mal die Berichte auf Floxiehope lesen.


Lieber Marco,

herzlichen Dank für deinen sehr informativen Beitrag und auch von mir alles Gute (sry, dass auch ich kurz hier in die Geschichte spamme).

Ich gehe bei sehr vielem was du sagst mit, und ich schätze das Wissen, das du dir über die Zeit angeeignet hast.

Ich will nur zwei Punkte kommentieren, die ich oben mal aus deinem Beitrag rausgegriffen habe.

Zunächst zum Thema Heilung: ich befürchte, dass Heilung wie du auch sagst wirklich davon abhängt, wie stark die initialen Schäden sind. Und viele Geschichten, auch die von dir geschilderte mit einem Rückfall nach 7 Jahren, zeigt mir persönlich, dass wir vlt. weniger von Heilung reden, als von Remission. Das Gleichgewicht wird nie wieder vollkommen hergestellt sein, und wenn wir unseren Körper zu sehr fordern/falsch „benutzen/einen unbekannten Trigger setzen, können wir immer wieder runterfallen. Das ist das tückische.

Der zweite Punkt ist mir wichtiger. Du sagst, 90% sind nach mehreren Jahren wieder bei 80%. Das ist an sich eine gute Sache. Aber natürlich ist die Gesundheit nicht wie eine Akkuanzeige zu verstehen, an der man eine Prozentzahl ablesen kann. Was heißt also 80%? Heißt das, ich bin 80% der Zeit schmerzfrei? Kann 80% der Aktivitäten von früher machen? Habe 80% Lebensqualität? 80% gesunde Zellen im Körper? (alle diese Dinge bitte mit einer Prise Salz verstehen - das ist nicht ganz ernst gemeint). Beschwerden sind vollkommen unterschiedlich. Lebensentwürfe sind unterschiedlich. Der eine kann mit bestimmten Beschwerden leben, die für den anderen sehr belastend sind (auch wenn beide objektiv dieswlben Beschwerden hätten). Ich tue mich daher schwer mit solchen Prozentangaben, entscheidender ist wohl: schaffe ich es, mit meinen verbleibenden Beeinträchtigungen ein schönes Leben zu haben. Was ist, wenn ich mich einfach nicht mit 80% meiner Gesundheit zufrieden geben will?

Das führt alles sehr weit. Ich will damit nur sagen: ich kann Funktionalität erreichen, ich kann „80%“ erreichen, und trotzdem todunglücklich sein. Auch 20% verlorene Lebensqualität sind 20% zu viel.

Klar sollte man dafür trotzdem dankbar sein, weil es wesentlich schlimmer sein könnte (ich würde zB sagen, ich kann bis auf Sport heute alles machen, das ich früher machen konnte, aber es ist nicht so schön und unbeschwert wie früher und das wird es wohl auch nie mehr. Das ist sehr traurig - trotzdem bin ich dankbar, dass es seit Flox Tag 1 ein riesiger Erfolg ist. Es kommt auf die Perspektive an).

Alles Gute

Jens

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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30804

Beitragvon Idgie » 20.04.2022, 09:41

Hallo Uschi,

ich fände es schön, wenn es zu dem, was Marco angestoßen hat, einen extra Thread gäbe, dann könnten wir uns darüber weiter austauschen. Hier in Zipps Thread möchte ich das nicht machen.

Danke und viele Grüße

Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30806

Beitragvon EagleEyeC » 20.04.2022, 14:50

Hallo Jens

Ich stimme dir bei allem zu ohne wenn und aber. Das Gleichgewicht wieder komplett herzustellen ist ein Trugschluss. Das passiert bei kaum einer chronischen Erkrankung. Nicht mal bei gewissen akuten Erkrankungen wie ein Trauma. Ein Knochen kann zwar wieder zusammenwachsen, aber er wird nie mehr so stabil wie vor dem Bruch. Ein Diabetiker kann perfekt eingestellt sein, die Insulinrezeptoren sind trotzdem weniger sensitiv. Jemand der depressiv war kann in Remission sein und trotzdem besteht ein deutlich grösseres Risiko, erneut zu erkranken.

Ich glaube das 90% der Betroffenen über die Zeit weniger Beschwerden und/oder eine bessere Lebensqualität haben.
Ebenso glaube ich, dass maximal 5-10% nicht über die Zeit langsam genesen. Von den mittelschwer und schwer-Betroffenen glaube ich, dass nur wenige das Gleichgewicht wie vor Flox erreichen werden. Bei leichten Fällen glaube ich das hingegen schon. Was ist ein leichter Fall? Für mich jemand, der bereits ab 3-6 Monaten merkt, es geht bergauf und es dann auch keine Rückfälle gibt.

Und ja, auch, wenn man alles machen kann ausser einen Marathon rennen, kann das todunglücklich machen, wenn man sein Leben darauf ausgelegt hat und sich mit dieser Vorstellung identifiziert. Da kommt dann aber psychologische/spirituelle Heilung mit ins Spiel.

Um meine Aussage oben genauer zu machen:
- Aus meinem beschränkten Wissen erreichen 80-90% der Betroffenen eine Lebensqualität von > 80% wie vor FQAD und können damit gut und glücklich leben.
- Aus meinem beschränkten Wissen nehmen die Beschwerden von mindestens 90% der Betroffenen über die Jahre ab.

Ich finde auch, dass dies ein separater Thread werden sollte =)

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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30812

Beitragvon EagleEyeC » 20.04.2022, 20:18

Chrism hat geschrieben:@Marco:
Erstmal alles Gute dir lieber Marco! Ich hoffe du überstehst auch die nächsten Tage ohne Verschlimmerungen.

Bzgl. der Neuropathien wollte ich hier auch noch ein paar Worte sagen (vielleicht so als meine Erfahrungswerte):

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass der oxidative Stress bei mir der Verursacher der SF-Neuropathie ist. Laut Urintest ist mein oxi Stress leicht erhöht (Stand Jänner 2022).

Ich hatte jetzt wieder zwei wunderbare Monate ohne auch nur eine einzige Neuropathie-Beschwerde. Nun muss ich aber für eine Prüfung lernen die mich sehr stresst und was ist: Neuropathien wieder da. Es ist gibt ja auch bei der diabetischen Neuropathie die Vermutung, dass der Oxistress dafür verantwortlich ist.

Überhaupt Stress triggert die SFN immer bei mir - neben (leichten) Sport und Sauna (ganz schlimmer wochenlanger Schub - erhöht auch Oxistress in Studien) - und hat die SFN bei und mir erst so richtig zum damals erstmaligen Ausbruch gebracht.

Entspannung und "good times" blasen die Neuropathien regelrecht fort.

Psychostress = Oxistress

Ein Bekannter Floxi von mir, der auch überall Neuropathien hatte und erhöhte Oxistresswerte hatte, ist jetzt im Normalbereich beim Oxistress und - guess what - seine Neuropathien sind fast weg bzw. meistens weg und kommen höchstens nur kurz.

Bin nur aktuell überfragt wie ich den Oxistress runterbekomme.

LG


Sorry ich hatte deine Nachricht überlesen. Alles auf oxidativen Stress zu schieben ist viel zu einfach. Leider ist es auch da multifaktoriell. Den oxidativen Stress runter zu kriegen ist nicht so schwierig:

1. Nimm 12-24mg Astaxanthin
2. Kauf dir hochdosiertes Melatonin. z.B.: https://www.zetpilnutrition.com/product ... ppository/

Ich kenne niemand, bei dem der Oxidative Stress nach ein paar Monaten dieser Therapie noch hoch war.

Und den oxidativen Stress bitte im Urin messen: https://www.medivere.de/shop/Alle/Oxida ... ntest.html

Das ist der Goldstandard zur Diagnostik. im Blut ist es nicht wirklich reliabel musste ich feststellen

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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30823

Beitragvon Chrism » 21.04.2022, 20:03

EagleEyeC hat geschrieben:
Sorry ich hatte deine Nachricht überlesen. Alles auf oxidativen Stress zu schieben ist viel zu einfach. Leider ist es auch da multifaktoriell. Den oxidativen Stress runter zu kriegen ist nicht so schwierig:

1. Nimm 12-24mg Astaxanthin
2. Kauf dir hochdosiertes Melatonin. z.B.: https://www.zetpilnutrition.com/product ... ppository/

Ich kenne niemand, bei dem der Oxidative Stress nach ein paar Monaten dieser Therapie noch hoch war.

Und den oxidativen Stress bitte im Urin messen: https://www.medivere.de/shop/Alle/Oxida ... ntest.html

Das ist der Goldstandard zur Diagnostik. im Blut ist es nicht wirklich reliabel musste ich feststellen



Sehr interessant!
Dass das Senken des ROS so leicht geht, ist spannend. Ich nehme immer von so einen Antioxidant Formel von einer bekannten Marke mit C+E, B2, Beta-Carotin, NAC, Mariendiestel, Zink, Selen. Das hat aber nicht so viel gebracht.

Genau den von dir verlinkten Test habe ich gemacht.

Sind die beiden von dir genannten so potent oder warum grad diese Antioxidantien?

LG
Chris

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30826

Beitragvon Fibi » 22.04.2022, 08:39

Hallo!
Ja, Astaxanthin (zB von S..d.y) und Melatonin sind am potentesten.
Bei Melatonin kannst du auch erst mit Lutschtabletten oder time release Tabletten anfangen, bevor du zu den hochdosierten Zäpfchen greifst.
Bei mir hat das Senken des oxidativen Stresses mit diesen beiden Wirkstoffen geklappt.
Viel Erfolg!
Fibi
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Re: Neues Levo-Opfer mit Fragen

#30834

Beitragvon EagleEyeC » 23.04.2022, 17:38

Chrism hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:
Sorry ich hatte deine Nachricht überlesen. Alles auf oxidativen Stress zu schieben ist viel zu einfach. Leider ist es auch da multifaktoriell. Den oxidativen Stress runter zu kriegen ist nicht so schwierig:

1. Nimm 12-24mg Astaxanthin
2. Kauf dir hochdosiertes Melatonin. z.B.: https://www.zetpilnutrition.com/product ... ppository/

Ich kenne niemand, bei dem der Oxidative Stress nach ein paar Monaten dieser Therapie noch hoch war.

Und den oxidativen Stress bitte im Urin messen: https://www.medivere.de/shop/Alle/Oxida ... ntest.html

Das ist der Goldstandard zur Diagnostik. im Blut ist es nicht wirklich reliabel musste ich feststellen



Sehr interessant!
Dass das Senken des ROS so leicht geht, ist spannend. Ich nehme immer von so einen Antioxidant Formel von einer bekannten Marke mit C+E, B2, Beta-Carotin, NAC, Mariendiestel, Zink, Selen. Das hat aber nicht so viel gebracht.

Genau den von dir verlinkten Test habe ich gemacht.

Sind die beiden von dir genannten so potent oder warum grad diese Antioxidantien?

LG
Chris



Ja, Melatonin ist das zweitstärkste Antioxidanz in hoher Dosierung (die Zäpfchen sind ja bei 200 respektive 400mg!). Astaxanthin ist das drittstärkste Antioxidanz. Auf das stärkste gehe ich hier nicht ein, da es experimentell ist und ich es nicht empfehle, wenn es 2 sichere Varianten gibt.

Nimm mal einen Monat täglich ein halbes 200mg Zäpfchen Abends (sprich 100mg Melatoni Abends) und mach den Test erneut, da wirste kein oxidativer Stress mehr haben.

Lg.

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30835

Beitragvon EagleEyeC » 23.04.2022, 17:39

Fibi hat geschrieben:Hallo!
Ja, Astaxanthin (zB von S..d.y) und Melatonin sind am potentesten.
Bei Melatonin kannst du auch erst mit Lutschtabletten oder time release Tabletten anfangen, bevor du zu den hochdosierten Zäpfchen greifst.
Bei mir hat das Senken des oxidativen Stresses mit diesen beiden Wirkstoffen geklappt.
Viel Erfolg!
Fibi


Würde ich genau so machen wie es Fibi sagt. Die Zäpfchen sind leider teuer und der Import mit Zoll und Transport kostet ein Vermögen. Ist aber halt bequem.

Astaxanthin geht am einfachsten. Ich mag AstaZine mehr als Bioastin. Ich würde das Produkt von Health T. N. 12mg empfehlen.

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30903

Beitragvon Chrism » 02.05.2022, 08:24

Danke euch für eure Tipps!

Muss ich Nebenwirkungen befürchten oder werden die beiden im allgemeinen gut von Floxies vertragen?

LG

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30933

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 13:11

Astaxanthin macht selten NW
Melatonin kann bei hoher Dosierung stark müde machen. Oft reichen auch 10-20mg pro Tag

Idgie
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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30937

Beitragvon Idgie » 08.05.2022, 13:20

Hallo Chrism,

ich hatte schon bei 3 mg Melatonin am nächsten Tag Schwindel, Müdigkeit, Gangunsicherheit - nehm ich nie mehr.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30940

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 13:26

Idgie hat geschrieben:Hallo Chrism,

ich hatte schon bei 3 mg Melatonin am nächsten Tag Schwindel, Müdigkeit, Gangunsicherheit - nehm ich nie mehr.

Gruß Idgie


Eben, da muss man aufpassen. Und es langsam angehen. Ich hatte einen Hang-Over bei den ersten 3mg. Hab dann mit 1mg angefangen. Unterdessen hab ich keinen Hang-Over bei 10mg abends.

Idgie
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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30975

Beitragvon Idgie » 08.05.2022, 20:40

EagleEyeC hat geschrieben:
Idgie hat geschrieben:Hallo Chrism,

ich hatte schon bei 3 mg Melatonin am nächsten Tag Schwindel, Müdigkeit, Gangunsicherheit - nehm ich nie mehr.

Gruß Idgie


Eben, da muss man aufpassen. Und es langsam angehen. Ich hatte einen Hang-Over bei den ersten 3mg. Hab dann mit 1mg angefangen. Unterdessen hab ich keinen Hang-Over bei 10mg abends.


Naja, es ist ja nicht mein Bestreben, immer mehr und mehr zu nehmen, ich wollte einfach mal wieder länger wie 4-5 Stunden schlafen können, aber das ging voll nach hinten los - es hat noch nicht mal den Schlaf herbeigeführt.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Diskussion aus verschobenem Thread/Marco

#30988

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2022, 08:25

Idgie hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:
Idgie hat geschrieben:Hallo Chrism,

ich hatte schon bei 3 mg Melatonin am nächsten Tag Schwindel, Müdigkeit, Gangunsicherheit - nehm ich nie mehr.

Gruß Idgie


Eben, da muss man aufpassen. Und es langsam angehen. Ich hatte einen Hang-Over bei den ersten 3mg. Hab dann mit 1mg angefangen. Unterdessen hab ich keinen Hang-Over bei 10mg abends.


Naja, es ist ja nicht mein Bestreben, immer mehr und mehr zu nehmen, ich wollte einfach mal wieder länger wie 4-5 Stunden schlafen können, aber das ging voll nach hinten los - es hat noch nicht mal den Schlaf herbeigeführt.

Gruß Idgie


Das ist ein Mist! Ich habe das Gefühl, bei mir hilft es recht gut für den Schlaf. Ich war lange bei 5mg. Wollte dann aber in den empfohlenen Bereich von 6-10mg kommen, da es ab dieser Dosis beginnt, stark antioxidativ zu wirken.


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