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Erfahrungen bzw. Tipps?

Lazar1990
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Erfahrungen bzw. Tipps?

#32622

Beitragvon Lazar1990 » 31.12.2022, 11:25

Hallo zusammen,

ich habe bis zum 07.12.22 19 Tage lang je 2x500 mg Ciprofloxacin nehmen müssen. Während der Einnahme konnte ich keinerlei Nebenwirkungen feststellen. (Ich bin 32, männlich und habe das Medikament wegen eines HWI genomen)

Seit dem 25.12. habe ich ein Kribblen/leichtes Brennen in der Handfläche festgestellt. Da ich jetzt natürlich sensibler bin, stelle ich das Kribbeln hin und wieder auch in den Beinen und im Gesicht fest (gestern war es im Gesicht schon stärker zu spüren). Außerdem habe ich das GEfühl, dass meine Gelenke mehr Knacken würden als sonst, wobei ich mir das allerdings aus Angst auch einbilden könnte.

Hinzu kommen noch depressive Verstimmungen, welche mit Selbstmordgedanken Ihren Höhepunkt finden. Um das etwas zu entschärfen: Bei den Gedanken geht es nicht darum, dass ich bei nächster Gelegenheit vor einen Baum fahre... sondern eher darum, dass ich mir sage: "Naja, wenn es echt übel wird, kann ich mich im Zweifel immer noch umbringen" - Jedoch mache ich mir da schon auch über das wie Gedanken.

Solche Gedanken hatte ich in dem Ausmaß noch nie in meinem Leben.

Kann mir jemand evtl etwas dazu sagen? Gibt es was, was ich tun kann? Magnesium-Einnahme und Vitamin B-Komplex für die nerven?
Ich habe wirklich Angst... kann es auch sein, dass die Nebenwirkungen "glimpflich" verlaufen und alles in ein paar Tagen wieder abklingt oder habe ich mit langen Nebenwirkungen zu rechnen? Nächste Woche geht's nochmal zum Hausarzt und zum Neurologen...

Vielen Dank an alle die Sich kurz Zeit nehmen mir zu antworten! :)



Idgie
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32623

Beitragvon Idgie » 31.12.2022, 12:34

Hallo Lazar,

wir haben hier eine Abteilung „Sofortmaßnahmen“. https://www.fluorchinolone-forum.de/viewforum.php?f=32, schau Dich da mal um und lies auch das Flox 1x1, da findest Du alles, was Du für den Anfang brauchst.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

vadro
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32624

Beitragvon vadro » 31.12.2022, 13:46

Hallo,
die Nebenwirkungen werden bei den meisten Menschen einfach so wieder verschwinden. Bei den allermeisten in ein paar Tagen / Wochen, bei der nächst größeren Gruppe in ein paar Monaten (bei mir ist nach 2,5 Monaten schon vieles deutlich besser) über alles andere würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Die wirklich langfristig Betroffenen sind in sehr selten. Die Berichte die du im Internet findest sind daher stark verzerrt, Menschen die nach Tagen und Wochen Genesen ziehen sich natürlich schnell aus den Foren und Gruppen zurück, Menschen die weiter betroffen sind nicht.

Ich würde erstmal davon ausgehen, dass man einen leichten Nebenwirkungsverlauf hat, denn das ist wahrscheinlicher, dennoch macht es Sinn sich wie ein schwer betroffener zu Verhalten, das fördert die Genesung und verhindert evtl Rückfälle. Mit 32 bist du auch noch in einem Alter indem deine Mitochondrien (die sind u.a. das Grundlegende Problem bei Flox Schäden) sich in einem relativ Hohen Maß selber regeneriere können. Im Prinzip (auch hier gibt es Ausnahmen) hat man je jünger man ist einen schnelleren / leichteren Verlauf, dennoch gibt es auch genug 50 60 70 Jährige die wieder vollständig genesen sind.

Da es bei Flox vor allem auch zu Sehnenproblemen und hier am meisten zu Achillissehnen Problemen kommen kann, wäre es evtl klug relativ schnell so eine weiche Bandage für die Knöchel zu benutzen, selbst wenn du jetzt noch keine Achillissehnen Probleme hast kann es etwas schützen das du garkeine bekommst.

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32625

Beitragvon Lazar1990 » 31.12.2022, 13:58

vadro hat geschrieben:Hallo,
die Nebenwirkungen werden bei den meisten Menschen einfach so wieder verschwinden. Bei den allermeisten in ein paar Tagen / Wochen, bei der nächst größeren Gruppe in ein paar Monaten (bei mir ist nach 2,5 Monaten schon vieles deutlich besser) über alles andere würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Die wirklich langfristig Betroffenen sind in sehr selten. Die Berichte die du im Internet findest sind daher stark verzerrt, Menschen die nach Tagen und Wochen Genesen ziehen sich natürlich schnell aus den Foren und Gruppen zurück, Menschen die weiter betroffen sind nicht.

Ich würde erstmal davon ausgehen, dass man einen leichten Nebenwirkungsverlauf hat, denn das ist wahrscheinlicher, dennoch macht es Sinn sich wie ein schwer betroffener zu Verhalten, das fördert die Genesung und verhindert evtl Rückfälle. Mit 32 bist du auch noch in einem Alter indem deine Mitochondrien (die sind u.a. das Grundlegende Problem bei Flox Schäden) sich in einem relativ Hohen Maß selber regeneriere können. Im Prinzip (auch hier gibt es Ausnahmen) hat man je jünger man ist einen schnelleren / leichteren Verlauf, dennoch gibt es auch genug 50 60 70 Jährige die wieder vollständig genesen sind.

Da es bei Flox vor allem auch zu Sehnenproblemen und hier am meisten zu Achillissehnen Problemen kommen kann, wäre es evtl klug relativ schnell so eine weiche Bandage für die Knöchel zu benutzen, selbst wenn du jetzt noch keine Achillissehnen Probleme hast kann es etwas schützen das du garkeine bekommst.



Vielen Dank für deine ermutigende Antwort.
Ich habe als erste Maßnahmen angefangen MAgnesium und Vitamin B-Komplex einzunehmen.

Ich hoffe, dass du recht behältst und das ganze mehr oder weniger kurzfristig wieder abklingt. Ich hatte im meinem Leben noch nie so eine Angst, das muss ich echt zugeben. UNd normalerweise stelle ich mich nicht an. :grin:

Edit: Eine Frage hätte ich dann aber doch noch. Es war ja wie oben bereits beschrieben so, dass ich während der Einnahme keinerlei Nebenwirkungen verspürt hatte. Jetzt treten sie jedoch nach ca. 2-wöchiger Verzögerung auf. Hat das Einfluss darauf, ob die Nebenwirkungen tendfenziell längerfristig sein können oder können diese dennoch genauso gut wieder nach "kurzer" Zeit abklingen?

VG und vielen Dank!

Levoflox26
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32626

Beitragvon Levoflox26 » 31.12.2022, 14:21

Hallo Lazar,

willkommen im Forum.

Edit: Eine Frage hätte ich dann aber doch noch. Es war ja wie oben bereits beschrieben so, dass ich während der Einnahme keinerlei Nebenwirkungen verspürt hatte. Jetzt treten sie jedoch nach ca. 2-wöchiger Verzögerung auf. Hat das Einfluss darauf, ob die Nebenwirkungen tendfenziell längerfristig sein können oder können diese dennoch genauso gut wieder nach "kurzer" Zeit abklingen?


Nein, der Beginn der Symptome hat keinen Einfluss auf die Langfristigkeit.
Ich hoffe, du hast Glück und das ganze erledigt sich nach einigen Wochen von selbst.

Guten Rutsch!

uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32627

Beitragvon Lazar1990 » 01.01.2023, 17:19

Hallo nochmals,

das Kribbeln im Gesicht und Beinen/Händen ist mittlerweile so schlagartig wie es kam, wieder verschwunden. Auch gestern hatte ich schon kein Kribbeln mehr im Gesicht. Ich denke, das ist ja soweit erstmal gut. Kann jemand aus ERfahrung sagen, dass er/sie sowas schon mal so ähnlich hatte? Also quasi ca. 3 Tage lang ein kribbelndes Gesicht und dann nicht mehr oder stark verbessert?

Meine Laune ist auch unglaublich viel besser. Das klingt vielleicht seltsam, aber ich spüre einen riesigen Unterschied im positiven Sinne. So düstere Gedanken wie in den 3 Tagen nach Weihnachten hatte ich noch nie.

Lediglich habe ich vor allem gestern Abend einen ungewohnten leichten Schmerz im Fuß verspürt. Fühlte sich irgendwie nach Sehnen an. Denke ich kann das einigermaßen zuordnen, da ich durch Sport schon verschiedene Reizungen/Verletzungen hatte. Meine Knie fühlen sich ebenfalls so an, als ob ich sie sehr belastet hätte (was ich allerdings nicht tat). Hoffe das gibt sich auch wieder.

Sind so leichte bzw. kurzfristige Symptome auch gut möglich oder sollte ich mich gedanklich auf einen längeren Weg vorbereiten? Wie sind da so die Erfahrungen hier im Forum? Es gibt ja auch leider viele Schauergeschichten, bei denen ich den betroffenen nur viel Stärke und alles Gute wünschen kann...

Momo
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32628

Beitragvon Momo » 01.01.2023, 19:29

Hallo Lazar,
erstmal gut, dass es dir besser geht.
Leider kann man schwer voraussagen, wie es sich entwickelt. Häufig gibt es Schübe und dann wird es wieder besser. Das ist bei jeder/m anders.
Weiter gute Besserung.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

Levoflox26
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32631

Beitragvon Levoflox26 » 02.01.2023, 09:38

Hallo Lazar,

es ist gut möglich, dass es das bereits war. Ich hatte, vor meiner letzten Floxung, schon mehrere Male FC genommen und da nur wenige Symptome gehabt. Die hatte ich in der Zeit keinem FC zugeordnet, weil ich von der Schädlichkeit gar nichts wusste. Das waren so Dinge wie Panikattacken (kannte ich zuvor gar nicht) und kognitive Probleme, z.b. wollte ich eine Kollegin ansprechen und plötzlich wusste ich ihren Namen nicht mehr. Oder ein "komischer" Schwindel. Auch begann dort irgendwo mein Tinnitus. Bis auf Letzteren verschwand das alles wieder. Ich war damit jeweils beim HA, eine Ursache fand er nie, so hab ich es auf Stress geschoben. Erst nach dem letzten mal und als ich endlich wusste, es kommt vom AB, da haben wir meine Arztbesuche mit seinen Verordnungen verglichen -> Treffer.

Lass es dir eine Warnung sein und nimm das Zeug nie wieder.

Alles Gute!
lg uschi

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Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32632

Beitragvon Lazar1990 » 02.01.2023, 11:03

Vielen Dank nochmal für die Rückmeldungen.

Was ich aktuell noch am meisten merke ist ein Brennen in der Handfläche. Anders als das anfängliche Kribbeln. Kann mir vorstellen, dass es sich dabei um eine Sehne handelt... Abends beim Einschlafen spüre ich hier und da ein Stechen, ganz unspezifisch an verschiedenen Körperstellen... aber ganz ehrlich, das kann ich von der ganzen Verrücktmacherei kommen und Einbildung sein. Beim Gelenkknacken (Hals, Fußgelenke, Knie) bin ich mir nicht sicher, ob es Einbildung ist, das ist schon mehr als normalerweise.

Hatte jemand schon mal Erfahrung mit extrem erhöhten CK-Werten durch (mutmaßlich) das AB? Ich bin Weihnachten ins Krankenhaus aufgrund von Atemnot und musste 2 Nächte bleiben, da meine CK-Werte auf ca. 19.000 waren inkl. erhöhter Leberwerte GOT GPT.
Das war der Anfang von dem ganzen hier. Die Werte konnte sich keiner der Ärzte erklären, am Ende wurde es auf mein Training geschoben, welches ich am Tag der Einlieferung morgens absolvierte. (Die Werte sind jetzt wieder runtergegangen)

Also wenn ich das hier geschriebene und auch selbst recherchierte soweit zusammenfasse, kann es also sein, dass das gröbste bei mir schon durch ist... es kann aber auch sein, dass es noch virl schlimmer wird, obwohl es aktuell eher besser wird, richtig?

Ich mach mich echt total verrückt -.-

Danke an alle! :)

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32635

Beitragvon Lazar1990 » 03.01.2023, 11:17

Kleines Update:

Missempfindungen/Kribbeln im Gesicht sind wieder leicht da. Gestern Abend kribbeln im Fuß. Deprimiert mich, dass es wieder so ist.

Gibt es Leute, die hohe CK-Werte im Blut, vermutlich durch das AB, bekommen haben?
Ich war am 23.12. (seit dem ging alles los) im Krankenhaus und dort wurde ein CK-Wert von 19.000 im BLut gemessen. Leberwerte waren ebnfalls erhöht. Die Werte sind nach INfusion abgesunken (nach 12h auf 15.000). Habe quasi Sportverbot vom Arzt bekommen, bis sich die Ursache geklärt hat.

Ich hab Angst nicht wieder gesund zu werden... kein Sport mehr machen zu können etc.
Gibt es nicht auch ein paar Leute, die was positives aus ähnlichen Erfahrungen berichten können?

cf12
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32637

Beitragvon cf12 » 03.01.2023, 13:08

Hallo Lazar,

bei so hohen CK Werten gehen vermehrt Muskelzellen unter und Du solltest sofort handeln: z.B. täglich 2400 mg ACC (NAC) und 5 - 10 g Glutamin einnehmen. Die CK Werte sollten regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden. Viel Erfolg! :think:

Viele Grüße

cf12

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32638

Beitragvon Lazar1990 » 03.01.2023, 14:50

cf12 hat geschrieben:Hallo Lazar,

bei so hohen CK Werten gehen vermehrt Muskelzellen unter und Du solltest sofort handeln: z.B. täglich 2400 mg ACC (NAC) und 5 - 10 g Glutamin einnehmen. Die CK Werte sollten regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden. Viel Erfolg! :think:

Viele Grüße

cf12


Das werden Sie, die Werte waren letzte Woche bereits auf 2000 runter. Heute wurde wieder Blut abgenommen.
Die Frage meinerseits wäre eher, ob dies mit den Nebenwirkungen von CIpro zu tun haben kann bzw. ob jemand eine ähnliche Thematik an sich selbst oder Bekannten erfahren musste (nach Einnahme eines solchen AB).

Ich versuche aktuell die Zusammenhänge herzustellen und es passt alles noch nicht so wirklich zusammen. Bzw. mein Arzt hat eigentlich keine Ahnung von diesen Nebenwirkungen. Fühle mich einfach sehr alleine...

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32640

Beitragvon Lazar1990 » 03.01.2023, 19:57

Es tut mir leid, dass ich hier jetzt nochmal was "reinspamme"... Aber vielleicht kann mir irgendjemand etwas dazu sagen:

Ich habe seit heute Nachmittag wieder stärkeres kribbeln in Gesicht und Beinen. So, dass ich richtig Angst habe.. ich bin alleine und kann mich sowieso an niemanden wenden, da mein Arzt keine Ahnung zu haben scheint.

Da die Symtpome bei mir erst seit wenigen Tagen aufkommen und diese auch die letzten 3 Tage wieder eher weg waren... besteht die Möglichkeit, dass ich trotz allem noch glimpflich davon komme?

Hatte jemand auch gerade die Symptomatik mit dem Kribbeln? Vielleicht sogar mit einer positiven Entwicklung?
Ich weiß, dass niemand mir gerade akut helfen kann, aber mir, meinen Gedanken, würde sicherlich schon ein Austausch zu dem Thema helfen... würde mich sehr freuen

Levoflox26
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32641

Beitragvon Levoflox26 » 03.01.2023, 20:33

Hallo Lazar,

es tut mir leid, dass du solche Angst hast. Die meisten von uns kennen das. Dennoch wird dir niemand sagen können, wie dein Verlauf sein wird. Bisher klingt es für mich nicht so, als seist du schwer betroffen. Vielen brennt nach Cipro der ganze Körper wie feuer, da kribbelt es nicht nur ab und zu mal. Bei dir klingt es ein wenig so wie "hier ein bisschen, dort ein bisschen" und das klingt insgesamt eher gut.
Versuche gegen deine Ängste anzugehen, scheue dich nicht, nach einem Psychotherapeut zu schauen. Du musst ja irgendwo hin damit. Die wenigen aktiven Mitglieder sind meist selbst krank, die können dich nicht auffangen. Da wäre prof. Hilfe schon besser, zumal du ja auch Suizidgedanken hattest. Bei dem Thema kannst du hier z.B. gar keine Hilfe bekommen. Da hast du hoffentlich gelesen, was du mit deinem Beitritt quasi "unterschrieben hat: Boardregeln. Aber das nur am Rande.

Lies nicht so viel im Forum, das tut nicht gut. Versuch, dich auf dein Leben zu konzenrieren. Arbeitest du?

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32642

Beitragvon Lazar1990 » 03.01.2023, 21:56

Hallo uschi,

es ist tatsächlich aktuell so wie du sagst. Hier ein bisschen, da ein bisschen. Kribbeln im Gesicht, Beinen und händen (phasenweise), Sehnenschmerz linke Hand, Kniegelenksschmerzen und auffällig vermehrtes knacken verschiedener Gelenke.
Das schlimmste waren bisher die sehr negativen Gedanken in den 3 Tagen zwischen Weihnachten und Sylvester. Es tut mir auch unendlich leid für alle anderen betroffenen bzw. schlimmer betroffenen...

Das kribbeln macht mir schon wirklich Angst. Vor allem weil es erst "so spät" eingetreten ist. Wenn es jetzt mit Einnahme begonnen hätte, hätte ich weniger Angst. Nach dem Motto "geht schon wieder weg, wenn ich es Absetze".
Das schlimmste, finde ich, ist, dass die ärzte so ratlos und ahnungslos sind... Das gibt mir ein Ohnmachtsgefühl.

Auch wenn ich verhältnismäßig leichte Symptome habe, habe ich Angst davor, dass es erst der Anfang ist. Gerade wenn man online, auch hier im Forum, liest, bekommt man ja unglaublich erschütternde berichte mit.

Ja, ich arbeite und stehe normalerweise fest im Leben...

Vielen Dank für deine Antwort :)

Idgie
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32643

Beitragvon Idgie » 03.01.2023, 22:24

Lazar1990 hat geschrieben:.

Das kribbeln macht mir schon wirklich Angst. Vor allem weil es erst "so spät" eingetreten ist. Wenn es jetzt mit Einnahme begonnen hätte, hätte ich weniger Angst. Nach dem Motto "geht schon wieder weg, wenn ich es Absetze".


Hallo Lazar,

dieses verzögerte einsetzen der Symptome ist typisch für FCs. Bei mir kamen die heftigsten Symptome 1-2 Monate nach der Einnahme. Direkt nach der Einnahme hatte ich nur ein paar psychisch schlechte Tage. Das beruhigt Dich jetzt wahrscheinlich nicht, aber so ist es halt bei vielen.

Deshalb ist es ziemlich sicher, daß diese Symptome von der Einnahme der FCs zumuten haben und keine andere Erkrankung dahintersteckt.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Krabiwi
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32644

Beitragvon Krabiwi » 04.01.2023, 04:10

Die Symptome sind oftmals verzögert da der oxidative Stress, welcher gerade deine Zellen samt DNA oxidativ zersetzt, zu Beginn noch schwach ist da die antioxidative Kapazität der Zellen noch ausreicht. Dass nun erste Symptome beginnen heißt die antioxidative Kapazität reicht nicht mehr aus um die Oxidation abzuwenden.

Deine Laborwerte deuten auf eine ausgeprägte Zellnekrose hin.

Wie schwer es einem erwischt hat kann man halbwegs sicher erst nach 7 Monaten einschätzen. In deiner Situation würde ich mir neben Magnesium schnellstmöglich ein Protein Whey sowie Vitamin-Spurenelemt A-Z Komplex aus dem nächsten DM zulegen um keine Zeit zu vertrödeln und alles eine Woche höherdosiert nehmen um die antioxidativen Enzyme so weit wie möglich zu stärken.

Anschließen einlesen, Stress vermeiden, Sport am Besten vorerst gar nicht, Alkoholrausch sowie Zuckerbomben meiden und 7 Monate abwarten.

Viel Glück.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32646

Beitragvon Lazar1990 » 04.01.2023, 10:06

Krabiwi hat geschrieben:Die Symptome sind oftmals verzögert da der oxidative Stress, welcher gerade deine Zellen samt DNA oxidativ zersetzt, zu Beginn noch schwach ist da die antioxidative Kapazität der Zellen noch ausreicht. Dass nun erste Symptome beginnen heißt die antioxidative Kapazität reicht nicht mehr aus um die Oxidation abzuwenden.

Deine Laborwerte deuten auf eine ausgeprägte Zellnekrose hin.

Wie schwer es einem erwischt hat kann man halbwegs sicher erst nach 7 Monaten einschätzen. In deiner Situation würde ich mir neben Magnesium schnellstmöglich ein Protein Whey sowie Vitamin-Spurenelemt A-Z Komplex aus dem nächsten DM zulegen um keine Zeit zu vertrödeln und alles eine Woche höherdosiert nehmen um die antioxidativen Enzyme so weit wie möglich zu stärken.

Anschließen einlesen, Stress vermeiden, Sport am Besten vorerst gar nicht, Alkoholrausch sowie Zuckerbomben meiden und 7 Monate abwarten.

Viel Glück.


Hallo Krabiwi,

das Vitamin A-Z besorge ich mir gleich direkt. Den Rest hebe ich schon da. Nehme wegen des Kribbelns auch schon ein Vitamin B-Komplex.
Wegen des doch schon immer mehr werdenden Gelenkknackens und auch ein leichtem Schmerz in verschiedenen Gelenken (seit gestern Nacht), gibt es da ganz bestimmte Präparate die sich bewährt haben? Bzw. die evtl. den Körper unterstützen können?

Gerade die Gelenke sind ja ein wunder Punkt im Körper, wenn einmal durch das AB Schäden (in meinem Fall vor allem Knacken) vorhanden sind, ist dfer Körper überhaupt noch in der Lage diese wieder zu beheben? Mit anderen Worten, ist das schon ein dauerhaftes Problem, auf das ich mich einstellen sollte?

VG
Lazar

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32647

Beitragvon vadro » 04.01.2023, 10:33

Meine Gelenke haben die ersten Wochen bei jeder Bewegung geknackt wie nen Knicklicht, mein Knie haben sich bei jedem aufstehen mega knirschend angehört.

jetzt 10 Wochen später knackt fast nichts mehr und meine Gelenke machen mir auch absolut 0 Probleme, haben sie aber die ganze Zeit nicht, außer das knacken.

Das bedeutet also erstmal nichts,
die meisten Flox betroffenen werden wieder vollständig gesund, oder mindestens 90-95%

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32661

Beitragvon Lazar1990 » 09.01.2023, 10:21

Hallo zusammen,

ein kleines Update (villeicht interessiert es den ein oder anderen oder hilft ähnlichen Fällen):

Meine Symptome sind aktuell viel besser. Das Kribbeln in Händen, Beinen und Gesicht ist aktuell seit mehreren Tagen durchgängig weg. Die negativen Verstimmungen sind ebenfalls weg bzw. besser geworden. Ich schlafe auch wieder besser. Habe heute meinen ersten Arbeitstag nach der Krankschreibungen. Ihc spüre noch phasenweise ein Brennen in der linken Handfläche, fühlt sich an wie eine Sehne, kann aber natürlich auch was anderes sein (leichter Schmerz). Außerdem spüre ich ein ziehen am linken oberen Fußrücken, vom Gefühl her ebenfalls eine Sehne. Die Gelenke knacken auch noch mehr als vor einem Monat, aber es hält sich in Grenzen. Alles in allem also alles gut aktuell, ich habe mich auch sehr beruhigt mittlerweile... wird schon wieder.

War am Freitag sogar mal ne kleine runde mit dem Hund Joggen (3km) und konnte keinerlei Probleme feststellen. Lediglich hatte ich etwas ungewohnten Muskelkater, was aber auch an der längeren Sportpause liegen könnte. Aufgrund meines hohen CK-Werts (19.000) habe ich bei Sport aber leider noch ein mulmiges Gefühl. Ich weiß auch natürlich nicht, ob dieser Wert überhaupt mit dem Cipro in Verbindung zu bringen ist. Leider gibt es viele Fragezeichen und kein Arzt scheint sich mit dem Thema auszukennen bzw. beschäftigen zu wollen...

Ich war letzte Woche beim Neurologen um das Kribbeln abzuklären. Nach den üblichen Fragen der Ärztin habe ich gefragt, ob das nicht eine Nebenwirkung vom AB sein könnte. Darauf bekam ich nur die Frage: "Wie kommen Sie darauf?" Nach meiner Erklärung, dass es ja nicht von der Hand zu weisen wäre, dass das AB schon auch massive Nebenwirkungen haben kann und dass es dazu ja auch durchaus gewichtige Quellen gibt (finnische Studie) und auch Warnungen von offiziellen Stellen exisiteren sagte Sie: "Das wäre mir aber neu, Cipro ist ein gutes Antibiotikum, was auch sehr viel verschrieben wird. Ich kann mir auch aufgrund der Verzögerung nicht vorstellen, dass das AB der Auslöser ist."
Diagnose für meine Symtpome war dann folgende: Psychisch bedingte Angststörung/Panikattacken, wenn es nochmals auftritt, solle ich doch püber eine Psychotherapie nachdenken...

Ganz ehrlich, klar kann man psychische Ursachen nicht ausschließen und ich hinterfrage mich auch selbst, ob ich mir was einbilde etc. aber ich habe mich in dem Moment echt krass alleingelassen gefühlt...

Naja, ich hoffe, da es aktuell alles viel besser ist, dass es dabei bleibt und ich mit einem blauen Auge davongekommen bin... Nun muss nur noch die Ursache allen Übels, der Harnwegsinfekt, in den Griff bekommen werden... wäre ja nach 4 Monaten langsam mal schön. :angry-tappingfoot:

PS:
Ich nehme seit 7 Tagen täglich folgende NEM:
400 g - 600 g Magnesium-Citrat
1x täglich Vitamin A-Z (allerdings nur so ein Billo-Zeug von Doppelherz)
1x täglich Vitamin B-Komplex (Forte RedCare)
1x täglich OmniBiotic

Momo
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32662

Beitragvon Momo » 09.01.2023, 12:48

Hallo Lazar,
eine Neurologin, die nicht glaubt, dass Nebenwirkungen zeitverzoegert auftreten, was soll man dazu sagen. Wir kennen das Thema mit den Ärzten hier alle.
Das Problem ist, dass Ciprofloxacin und Co keine neuen Mittel sind und die Ärzte sie als altbewährte verbucht haben.
Vielleicht wäre das Buch von Dr. Pieper oder die Studie der AOK in solchen Fällen hilfreich.
Mein Hautarzt und mein Orthopäde waren daran interessiert. Endokrinologin und andere eher nicht.

Zweifel nicht an dir, Schmerzen mal hier und mal da sowie Kribbeln können zwar psychosomatisch sein, aber hier im Forum gibt es viele ähnliche Beispiele.

Gut, dass es dir besser geht.
Lass dich von Rückschlägen nicht unterkriegen und übertreib es mit dem Sport noch nicht.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32663

Beitragvon Lazar1990 » 09.01.2023, 14:04

Hallo nochmals,

bzgl. Sehnenschmerzen: Gibt es da ein oder mehrere bestimmte sehr empfehlenswerte Präparate oder auch andere "Tipps und Tricks"?

vadro
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32665

Beitragvon vadro » 09.01.2023, 17:50

Was mir bei den Sehnen am meisten geholfen hat: Ausruhen, ich hab am Anfang zuviel gemacht und mir dabei die Bizeps sehne und die Kniesehnen verletzt. Ist beides mittlerweile geheilt aber war unnötig.

Ansonsten kann cissus, Kollagen, vitamin C, Magnesium bei Sehnen Problemen helfen, sind aber alles keine Wundermittel. Das Wundermittel wäre bpc-157 aber das würde ich vielleicht in nem Jahr in Betracht ziehen wenn du dann noch Probleme haben solltest, was ich eher nicht glaube.

Zwischendurch waren bestimmt 20 sehnen von mir schmerzhaft, jetzt sind es noch hauptsächlich die Sehnen des Beinbeuger Richtung Knie aber ansonsten haben sich alle ganz gut erholt, selbst die Achillissehnen.
Edit:
Glucosamine, chondritin und msm (gibt's als. Kombi) und auch hyaloronsäure sind auch mmp Inhibitoren und die hochregulierte Mmp ist wahrscheinlich für die Sehnen Schmerzen verantwortlich (matrix metalloproteinase)

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32666

Beitragvon Lazar1990 » 10.01.2023, 11:36

Vielen Dank nochmals für die Antworten.

Hatte jemand mit nächtlichem Schwitzen ebenfalls Probleme?
Ist schon wirklich "interessant" jeden Tag tun mir andere Körperstellen (Sehnen) weh. Gestern rechter Oberarm, heute beide Unterarme. Heute wieder ein Brennen/Kribbeln im linken Bein... gestern nicht. Ich weiß nicht ob es aktuell wirklich besser wird oder doch eher schlechter...
ist schon wirklich beängstigend.

mike217
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32668

Beitragvon mike217 » 10.01.2023, 11:58

Nächliches Schwitzen kann Hormon-bedingt sein (FQs können Hormone durcheinanderbringen und dadurch Schwitzen begünstigen) UND/ODER Du hast eine Neuropathie. Hier werden u.a. die Nerven gestört, die das Schwitzen steuern.

Neuropathie würde zudem auch zum Brennen/Kribbeln passen.

Eine Neuropathie kann im Optimalfall wieder abheilen, oder sich zumindest verbessern.

Ein gesunder Lebensstil, bestimmte Supplemente und durchblutungsfördernde Therapien/Übungen wären hier sehr zu empfehlen.
10x Levofloxacin (September 2019) Dosierung nicht mehr bekannt
4x Levofloxacin (0-1-0) 500MG (Dezember 2019)

cf12
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32669

Beitragvon cf12 » 10.01.2023, 12:42

Hallo Lazar,

das nächtliche Schwitzen kann z.B. durch den Energiemangel verursacht werden und Dr. Kuklinski würde ca. 30 Minuten vor der Nachtruhe u.a. ein "Spätstück" empfehlen: z.B. eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter (siehe auch "Mitochondrientherapie", Dr. Kuklinski). Nach der Beseitigung aller Mängel von Mikronährstoffen und der Umstellung auf eine No Carb Ernährung mit genügend Eiweiß sollte der Energiemangel reduziert werden (siehe auch "Lebensenerie", Dr. Strunz 2022). Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32670

Beitragvon Lazar1990 » 10.01.2023, 14:20

Vielen Dank für die Antworten.

Ich bin schon wieder kurz vorm Durchdrehen. Ich spüre das Kribbeln jetzt wieder an Händen und Beinen und in Anflügen im Gesicht. Die letzten Tage war alles in Ordnung... Ich bin total verunsichert ob es alles noch schlimmer wird oder nicht. Ich weiß auch nicht an wen ich mich medizinisch wenden kann, da mir ja keiner zu glauben scheint, dass es sich hierbei um Nebenwirkungen handeln könnte.

Hatte jemand hier denn ganz spezifisch Erfahrungen mit dem Kribbeln am Körper gemacht? Und wie war da der Verlauf? Ich habe Angst, dass es schlimmer wird. Und weiß auch nicht wirklich, was ich zur BEsserung tun kann.

Übrigens wurde bei mir ein Vitamin D-Mangel festgestellt. Aber das sei nicht ungewöhnlich. Mein Wert ist auf 6 ug/l. Laut LAbor wäre ein Wert von 20 - 70 normal. Könnte dies unter anderem der Auslöser sein?

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32671

Beitragvon Lazar1990 » 10.01.2023, 15:44

Hallo nochmals,

ich weiß, ich entwickel mich hier zur absoluten Nervensäge, aber ich kenne keine anderen Menschen mit Erfahrungen in diesem Bereich und wie schon gesagt haben die Ärzte bei denen ich war/bin wohl zum ersten mal davon gehört, dass es ja solche Nebenwirkungen geben kann.
Ich lese aktuell recht viel zu dem Thema. ÜBerlege welche NEM mir helfen könnten und welche nicht, das abzuschätzen ist gefühlt unmöglich. Ich

Frage mich allerdings wie mein Fall überhaupt einzuordnen ist. Bin ich tatsächlich ein leichter Fall, der davon ausgehen kann, dass in ein paar Tagen/Wochen/Monaten wieder alles normal ist. Gibt es überhaupt eine "Heilung" in dem Sinne oder bleibt es für immer anders als vorher?

Deswegen nochmal kurz zu meiner "Geschichte":

Ich habe 19 Tage lang bis zum 09.12.22 2x täglich 500 mg Ciprofloxacin nehmen müssen. Ich bin am 23.12 mit Atemnot und daraus folgender Verunsicherung in die Notaufnahme. Dort wurden in meinem Blut folgende erhöhte Werte festgestellt: CK-MB-Wert von 19.000 und GOT 376, GTP 133, LDH 533 und AP 116. Diagnose war Rhabdomyolyse. Ich habe eine Nacht und einen Tag Infusionen bekommen und durfte nach Hause. Es ging mir nicht mega schelcht aber auch nicht richtig gut. In den folgenden Nächten hatte ich extrem kaltnasse Schweißausbrüche und Depressionen (ich denke ich kann es schon so benennen). Hinzu kam ab dem 26.12. ein Kribbeln in Füßen, Händen und Gesicht. Sowohl das Kribbeln als auch die Depressionen und Schweißausbrüche haben sich einige Tage gehalten wurden aber "besser". Am 31.12. war das Kribbeln verschwunden. Die Laune war auch wieder besser. Ich spürte lediglich ncoh ein brennen in der linken Handfläche. Es blieb ca. 3 Tage dabei. Es ging mir also verhältnismäßig gut. Dann begann jedoch wieder das Kribbeln, ebenfalls wieder in Händen, Füßen und Gesicht. Damit hat sich auch meine "Laune" wieder verschlechtert, allerdings nicht so extrem wie beim ersten Mal. Das Kribbeln ging dann jedoch auch wieder. Was ich durchgehend immer wieder habe sind leichte Schmerzen an berschiedensten Sehnen (würde ich sagen). Fußrücken, Oberarm, heute beide unterarme. Gefühlt jeden Tag eine andere Sehne (etwas überspitzt). Seit heute ist jedoch auch das Kribbeln wieder da und heute Nacht hatte ich auch wieder einen SChweißausbrauch. Ich mache mir heute dementsprechend natürlich wieder mehr Sorgen und bin auch innerlich unruhig, würde aber nicht sagen, dass ich eine "depressive Phase" habe, verglichen mit der Situtaion nach Weihnachten.

Ich weiß letztlich überhaupt nicht auf welchem Weg ich mich befinde. Ich habe Angst davor, dass es noch schlimmer wird und weiß mir nicht zu helfen, da die Ärzte einem ja scheinbar nicht helfen können/wollen. Ich habe mittlerweile bei 4 Ärzten das Thema der Cipro-Nebenwirkungen angesprochen und keiner wusste etwas davon. Ich habe Angst, da die Nebenwirkungen erst so spät und verzögert auftraten, lang nachdem ich keine Tabletten mehr genommen habe, ich mit noch weitreichenderen Effekten konfrontiert werde. Wenn ich wüsste, dass ich damit jetzt erstmal klarkommen muss und es step by step besser wird, wäre ich ja schon beruhigt.

Hat da jemand von euch Erfahrungen, evtl. einen ähnlichen Ablauf wie bei mir? Vor allem das Kribbeln macht mir Angst, da es ja nervlich bedingt ist und ich gelesen habe, dass Neurophatien nicht heilbar sind...
Ich weiß, dass hier und überall auf der Welt Menschen mit schlimmerem Leben müssen, das ist keine Frage und das tut mir auch unendlich leid für jeden. Ich will mich hier nicht in den Vordergrund drängen... aber vielleicht kann sich noch jemand mit seinen Erfahrungen mit mir austauschen.

Sorry für den langen Text und vielen Dank an alle, die ihn lesen und ggf. sogar antworten. Mir hilft aktuell glaube alles.

vadro
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32672

Beitragvon vadro » 10.01.2023, 17:27

Niemand ist eine Nervensäge, du bist krank mit einer Krankheit die man eben nicht mit einer Tablette heilen kann. Viele chronische Krankheiten kann ein Arzt nicht mit der normalen Schulmedizin oder zumindest dem Budget das ihm zur Verfügung steht heilen.

Mach dir keinen Kopf über deine Posts, dafür ist das Forum ja da

zu dem Kribbeln im gesicht und überall, ich hatte das auch in den ersten Woche, das ist irgendwann wieder weggegangen bei mir. Ich bin nun irgendwo in Woche 12, also all zu lange hat es nicht gedauert, vielleicht so 1.5 Monate?

Zuviel lesen führt dich leider nur in eine Abwärtspirale von Gedanken, alles was du wirklich benötigen könntest steht im Flox 1x1. Das wichtigste ist meiner Meinung nach:

Magnesium + evtl andere Mineralien (Achtung bei Eisen und Kupfer, kann selber oxidativen stress auslösen)
Vitamin C, Vitamin Bs, Vitamin D3(offensichtlich recht viel da du großen Mangel hast) , K (meist in D3 enthalten), A
Antioxidantien (Vitamin C ist eins, aber es geht auch ALA, NAC, ich persönlich nehme hochdosiert 2x300mg Q10 und 12mg Asthaxantin)

Man kann in den ersten Wochen nicht sagen ob man ein leichter Fall oder ein schwerer Fall ist, mit etwas Glück kann man das bei meinen 12 Wochen sagen, aber wahrscheinlich erst nach 6 Monaten. Leichter Fall ist auch so ne Sache, es gibt Fälle die haben starke Symptome sind aber nach kurzer Zeit geheilt, es gibt Fälle die haben leichte Symptome sind aber erst nach 1-2 Jahren geheilt. Welcher der beiden Kategorien ist also leicht?

Was ich dir sagen kann nach etlichen Geschichten die ich auch außerhalb von diesem Forum gelesen habe und vor allem auch nach meiner eigenen Geschichte: der Großteil aller Betroffenen wird wieder nahezu gesund bzw kannst du auch als "Floxie" (ich hasse dieses Label) mit einem Gesunden lebensstil gesünder sein als ein nicht gefloxter der ungesund lebt.

Ein Arzt kann dir leider auch kaum helfen, erstens weil er nichts über FQAD weiß meistens und zweitens weil er wenig tun kann was nicht im Flox 1x1 steht. Du kannst bestimmte NEMS Intravenös bekommen, da kann dir ein Arzt helfen. Dr. Pieper wäre hier wohl der beste Ansprechpartner wenn man denn zu einem Arzt möchte.

Evtl ist für dich die FAQD Beratung eine gute Sache, mir hat sie mehr Zuversicht gegeben, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde und einzuordnen wie mein Flox Status so ist.

Wenn ich wüsste, dass ich damit jetzt erstmal klarkommen muss und es step by step besser wird, wäre ich ja schon beruhigt.


Ja, das ist exakt so, du musst erstmal die Akkutphase überstehen und versuchen in der Zeit nichts schlimmer zu machen (keine NSAID, kein Kortison, keine massiven sportlichen Belastungen, gutes Pacing), wenn die Akkutphase vorbei ist (Symptome werden nicht mehr schlimmer und es kommen keine neuen dazu) dann beginnst der Körper langsam mit der Heilung.

Ich kann dir nur aus meiner Geschichte heraus erzählen und ich zähle mich zu den leicht Betroffenen bisher, ich hab die ersten 8-9 Wochen noch neue Symptome bekommen oder sie haben sich verschlimmert. Erst nach 2.5 Monaten hat sich langsam eine Besserung eingestellt die noch viele Wochen dauern wird. Das ist nur mein Fall, und der ist noch nicht zu Ende, wer weiß was noch passiert. Wenn ich Ostern wieder halbwegs gut bin, dann war ich ein leichter Fall.

Neuropathien kann man heilen, nicht alle aber einige, bzw sagen wir der Körper heilt sie alleine. Helfen kann bei den Symptomen ALA (achtung, kann auch schlimmer machen weil metall chelator), hochdosiertes Vitamin B1 (am besten TTFD, ist aber schwer zu bekommen, dann Benfothiamin als nächst bestes, wenn man viel b1 nimmt muss man auch viel b2, b12 nehmen, viel magnesium kalium etc..)

Das vorgehen ist eigentlich simpel:
Dein Körper heilt sich über die Zeit alleine, du kannst ihn unterstützen durch kluge Entscheidungen/Verhaltensweisen und durch Nahrungsergänzungsmittel

Wünsche dir alles gute! Es wird irgendwann bergauf gehen

Momo
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32673

Beitragvon Momo » 10.01.2023, 17:33

Hallo Lazar,
ja das was du gerade erlebst ist für alle Betroffenen schwierig. Diese Ungewissheit.

Ich kenne Gott sei Dank nur ein leichtes Brennen mal hier und mal da. Ich hatte es phasenweise und ich glaube, dass es erst Wochen oder sogar Monate nach der Einnahme aufgetreten ist.
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist es das Uridinmonophosphat, das helfen kann. Gibt es über amazon auch als Pulver recht günstig. Ich hab es Monate lang genommen. Und toi toi toi hab das nun seit Monaten auch nicht mehr.

Mach dich nicht verrückt, es kann dir keiner vorhersagen, wie es weitergeht. Du kannst deinen Körper mit NEM unterstützen, Ruhe bewahren und dir ggf. bei der FQAD Beratung oder Dr.Pieper Rat holen.
Es wird besser! :)
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

mike217
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32674

Beitragvon mike217 » 10.01.2023, 18:08

Kleiner Tipp:
Versuche Ärzte nicht aufzuklären.
Die wenigsten Ärzte (Arzt, meistens promoviert, lange Ausbildung, sitzt auf hohem Ross...) lassen es zu, sich von Patienten aufklären zu lassen.
Es gibt nur wenige gute Ärzte, die keine Scheuklappen aufhaben und die solche Informationen gerne dankend annehmen.

Falls Du dennoch die Ärzte aufklären möchtest, dann würde ich empfehlen Dr. Piepers FQAD Buch und die Bfarm Meldung/Rote-Hand-Brief mitzunehmen und am besten noch Dein Rezept für das FQ/Arzt/-Krankenkassenbericht. Eventuell lässt sich der Arzt dann darauf ein und lässt sich von den Nebenwirkungen überzeugen. Es gibt aber auch Ärzte die interessiert das alles nicht, selbst wenn Du gerichtsfeste-Beweise dem Arzt unter die Nase halten würdest.

Eine weitere Möglichkeit wäre einfach sich "dumm" zu stellen und erzähl nichts vom Antibiotikum und beschreib nur die Symptome/Probleme, auch wenn es eigentlich falsch ist, aber Du siehst ja, zu was es meistens führt. Die Ärzte stellen einen dann gerne in die Psycho/Psychosomatische-Ecke und FQ-ABs sind ja das beste was es gibt - hat man den Ärzten ja schon in der Ausbildung so beigebracht. Zu blöd, dass sich medizinwissenschaftliche-Erkenntnisse auch überholen können. Tja, wenn man als Arzt nur Rote-Hand-Briefe lesen und in die Verschreibungspraxis miteinfließen lassen würde...


Bezüglich Neuropathie:
Es gibt durchaus Therapien die bei einigen Floxies die Neuropathie heilen konnten.
Das sind dann allerdings Therapien die i.d.R. nicht von der Krankenkasse übernommen werden, z.B. Plasmaapherese, Oxyvenierungstherapie oder Stammzellen-Therapie. Nur um mal drei von ihnen zu nennen.

Aber wie ich auch schon schrieb, eine Neuropathie kann auch so wieder abheilen.
Auch ohne teure Therapien. Der Verlauf ist bei jedem Mensch aber unterschiedlich und Vergleiche kann man selten ziehen.

Es gibt Fälle mit starken Onset, die aber nach 1-2 Jahren wieder mehr oder weniger geheilt sind und ein relativ normales Leben führen.

Konzentrier Dich daher auf das Hier und Jetzt und nicht, was in 2,3 oder 4 Jahren sein könnte.
Versuche Dich zu schonen, finde einen guten Mittelweg aus körperlicher Belastung und Regeneration/Ruhen (im Zweifel sollte man definitiv mehr ruhen als belasten und anfangs sollte man definitiv auch mehr ruhen, wurde aber schon erwähnt) und versuche es erneut bei einem anderen Neurologen.

Ziel ist es an eine Haut und Muskelbiopsie (Überweisung an eine neurologische Klinik) zu kommen. Nur dann hat man die Chance auf eine Diagnose auf schwarz und weiss.

Bzgl Supplemente die bei einer Neuropathie empfohlen werden:

Benfotiamin (Vit B1)
ALA
Omega-3/PRMs
NAC
Vitamin B-Komplex (evtl. ohne Vitamin B6) <- ggf. mal die Vitamine via Labor feststellen lassen
ggf. zusätzliches Vitamin B12 subkutan oder per Lutschtablette
Magnesium
Q10
PEA (Palmitoylethanolamid)
Kurkuma (Curcumin/Tumeric)
Vitamin E (Tocotrienol)
Vitamin D3+K2
Vitamin A
Uridinmonophosphat
Cholin-Komplex
+ je nach Notwendigkeit (Laborwerte) weitere Mineralien/Spurenelemente evlt. auch als Komplex

Die fett-markierten halte ich für relativ wichtig.


Weitere empfehlenswerte Therapien die jetzt nicht ganz so viel kosten:
- Sauna (finnische oder Infrarot) um die Durchblutung/Stoffwechsel zu fördern
- körperliche Belastung/Reha-Sport, "baby"-workout (soweit wie es der Körper zulässt)
- Nahinfrarotlicht (z.B. durch ein entsprechens LED-Panel, manche Fitness-Studios besitzen aber auch "Collagenbänke" die das selbe leisten)
- Heiß/Kalt baden/duschen
10x Levofloxacin (September 2019) Dosierung nicht mehr bekannt
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Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32678

Beitragvon Lazar1990 » 11.01.2023, 10:18

Hallo zusammen,

vielen Dank nochmals an alle für die ausführlichen Rückmeldungen.

Ich hätte eine grundsätzliche Frage zu den NEM.
Gehen wir davon aus, dass alles, was wir supplementieren auch nachweisbar im Blut mangelhaft vorhanden ist? Oder macht es Sinn zu "übersupplementieren"? Sodass, die idealwerte teils überschritten werden?

cf12
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32679

Beitragvon cf12 » 11.01.2023, 10:39

Hallo Lazar,

grundsätzlich wird nur das eingenommen, was fehlt. Einige Referenzbereiche sind jedoch viel zu niedrig (z.B. Vitamin B12 im Blut), weil die Kassenärzte in vielen Fällen einige Vitamine/Spurenelemente nur bei Patienten mit chronischen Beschwerden/Erkrankungen untersuchen (Statistikfehler des Labors). Privatärzte haben die Möglichkeit, gesunde Probanden oder sogar gesunde Sportler zu untersuchen und viele HP nutzen deshalb die Referenzbereiche von Privatärzten. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32680

Beitragvon Lazar1990 » 11.01.2023, 10:58

cf12 hat geschrieben:Hallo Lazar,

grundsätzlich wird nur das eingenommen, was fehlt. Einige Referenzbereiche sind jedoch viel zu niedrig (z.B. Vitamin B12 im Blut), weil die Kassenärzte in vielen Fällen einige Vitamine/Spurenelemente nur bei Patienten mit chronischen Beschwerden/Erkrankungen untersuchen (Statistikfehler des Labors). Privatärzte haben die Möglichkeit, gesunde Probanden oder sogar gesunde Sportler zu untersuchen und viele HP nutzen deshalb die Referenzbereiche von Privatärzten. :think:

Viele Grüße

cf12


Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass alle Beschwerden, die wir durch NEM lindern oder gar beheben können nachweisbare Ursachen haben müssten (in dem Fall Mängel). Das heißt ja dann auch, dass ein Kribbeln in GEsicht und GLiedmaßen möglciherweise durch einen Vitamin B12 MAngel entstehen können (oder andere Mängel).

Mein Vitamin B12 Wert ist folgender: 281 pg/ml, Ref-Bereich ist laut Labor 180 - 914. Somit ist mein Wert zwar eher an der unteren Grenze, jedoch im "Normbereich". Wenn man davon ausgeht, dass der angegebene Ref.-Bereich passt. Wenn dem jetzt nicht so wäre, wo bekomme ich denn intergere Informationen her, welcher Referenzbereich tatsächlich "gesund" wäre. Googlen ist ja immer so ne' Sache bei sowas...

cf12
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32682

Beitragvon cf12 » 11.01.2023, 13:43

Hallo Lazar,

Dr. Kuklinski würde z.B. im Blut Vitamin B12 Werte von 800 - 1000 empfehlen (Erfahrungswert, siehe auch Bücher bzw. Publikationen von Dr. Kuklinski unter http://www.dr-kuklinski.info). Wenn Du Vitamin B12 bis zum oberen Grenzwert auffüllst, liegst Du auf der sicheren Seite. Dr. Strunz hat gesunde Sportler untersucht und würde im Blut Vitamin B12 Werte von 1000 - 2000 empfehlen. Bei hohen Homocystein Werten sollte der Vitamin B12 Wert im Blut bei ca. 2000 liegen (Dr. Strunz, zusätzlich Folat/Folsäure sowie Vitamin B6 einnehmen) und der SAM Wert steigt (bei einem SAM Mangel vorübergehend SAMe einnehmen, um evtl. Brainfog zu lindern). Zu jeder hochdosierten Vitamin B12 Gabe (z.B. hochdosierte Lutschtabletten oder subkutane Injektionen) gehören auch 2,5 - 5 mg Biotin sowie 400 - 800 Mikrogramm Folat/Folsäure (siehe auch "Mitochondrientherapie", Dr. Kuklinski). Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32685

Beitragvon Lazar1990 » 11.01.2023, 18:39

cf12 hat geschrieben:Hallo Lazar,

Dr. Kuklinski würde z.B. im Blut Vitamin B12 Werte von 800 - 1000 empfehlen (Erfahrungswert, siehe auch Bücher bzw. Publikationen von Dr. Kuklinski unter http://www.dr-kuklinski.info). Wenn Du Vitamin B12 bis zum oberen Grenzwert auffüllst, liegst Du auf der sicheren Seite. Dr. Strunz hat gesunde Sportler untersucht und würde im Blut Vitamin B12 Werte von 1000 - 2000 empfehlen. Bei hohen Homocystein Werten sollte der Vitamin B12 Wert im Blut bei ca. 2000 liegen (Dr. Strunz, zusätzlich Folat/Folsäure sowie Vitamin B6 einnehmen) und der SAM Wert steigt (bei einem SAM Mangel vorübergehend SAMe einnehmen, um evtl. Brainfog zu lindern). Zu jeder hochdosierten Vitamin B12 Gabe (z.B. hochdosierte Lutschtabletten oder subkutane Injektionen) gehören auch 2,5 - 5 mg Biotin sowie 400 - 800 Mikrogramm Folat/Folsäure (siehe auch "Mitochondrientherapie", Dr. Kuklinski). Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12


JA gut, ich werde denke ich das ganze mal 4 Wochen laufen lassen und dann nochmal Blutwerte mit einem Bild der Vitaminversorgung etc. machen lassen... ist ja auch kostenpflichtig leider.

Ich habe mittlerweile auch eine ganze Menge NEM hier rumliegen, die ich auch konsequent einnehme. HIer mal eine Auflistung:

Magnesiumcitrat 400g 1x täglich
Vitamin A-Z
Vitamin B-Komplex (NRV 400% B12)
Vitamin D + K2 (5.000 IE)
NAC-Pulver (N-ACETYL-L-CYSTEIN)
Glucosamin (+ Kollagen, +Hyaluron +Vitamin C)

Einige dieser Präparate doppel sich mit den Inhaltsstoffen... bin nicht sicher, ob ich dadurch zu hohe Dosen zu mir nehme. Was meint ihr dazu?
Gerade beim Vitamin D bin ich mir nicht sicher, was die Dosierung angeht. Es ist in TEilen schon was im A-Z Komplex enthalten und auch im Glucosamin. Dazu die Tropfen, die laut Packung alle 5 Tage ein Tropfen genommen werden sollen. Soll ich das höher dosieren?

Fehlt irgendwas essentielles? Im Vordergrund stehen bei mir gestern und heute neben dem Kribbeln (was gerade wieder vollkommen weg ist) Sehnenschmerzen. Vorallem Unterarm zum Handgelenk hin, Fußrücken und Achillessehne. (unterm Strich keine starken SChmerzen bisher)

Vielen Dank für alle bisherigen und zukünftigen Ratschläge! :)

Schönen Abend!

Fibi
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32695

Beitragvon Fibi » 14.01.2023, 11:37

Hallo!
Vitamin D würde ich messen lassen. Achtung: Vor der Messung eine Woche aussetzen.
Vitamin D täglich 5000 einzunehmen, ist gut. Allerdings kann das Vitamin K dann zu viel werden, wenn es ein Kombipräparat ist. Ich wechsle deshalb mit einem puren Vitamin D Produkt ab.
Die genaue Dosis, die du brauchst, musst du im Laufe der Zeit durch regelmäßige Nachmessungen herausfinden.
Alles Gute!
Fibi
Ciprofloxacin 500 (1-0-1) für 5 Tage im April 2020

Momo
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32696

Beitragvon Momo » 14.01.2023, 17:22

Hallo,
400 mg Magnesium find ich am Anfang nicht sehr viel. Ich nehm im dritten Jahr immer noch 450 mg.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32698

Beitragvon cf12 » 14.01.2023, 20:09

Hallo Lazar,

Vitamin B12 ist im Vitamin B Komplex wahrscheinlich zu niedrig dosiert und sollte zusätzlich eingenommen werden: z.B. hochdosierte Vitamin B12 Lutschtabletten oder subkutane Injektionen, bis zum oberen Grenzwert der Blutuntersuchung auffüllen (zusätzlich täglich 2,5 - 5 mg Biotin einnehmen). Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12

Fibi
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32700

Beitragvon Fibi » 15.01.2023, 09:51

Ich nehme 1g Magnesium täglich.
Ciprofloxacin 500 (1-0-1) für 5 Tage im April 2020

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32765

Beitragvon Lazar1990 » 22.01.2023, 11:59

Hallo nochmals,

meine Beschwerden sind bisher nicht schlimmer geworden und grötenteils eigentlich auch besser. Habe hier und da nach wie vor Schmerzende Sehnen, vor allem in der linken Handfläche. Gestern hatte ich nach Einnahme einer Ibuprofen wieder Kribbeln im Gesicht bekommen. Eine gute Beschreibung dafür ist: Es fühlt sich an, als ob ich durch Spinnenweben laufen würde und diese im GEsicht hängen. Das ist heute aber auch schon wieder weg. Frage mich tatsächlich, ob ich mir doch Dinge einbilde.

Jedenfalls habe ich eine Frage:
Mein Harnwegsinfekt ist auch nach Einnahme des Cipro vor 6 Wochen nicht ausgeheilt. Jetzt steht im Raum, dass ich nochmals ein AB bekomme, da ich nach wie vor zumindest eine Prostatitis habe. Bakterien sind zwar bisher nicht nachweisbar gewesen, aber können wohl dennoch vorhanden sein. Ich werde mich natürlich weigern Fluorchinolone zu nehmen.
Wie ist es denn, wenn man jetzt andere AB nehmen muss? Dadurch können die Symptome auch wieder verschlimmert werden, oder?
Das Problem ist, dass ich ja irgendwie aus diesem HWI herauskommen muss... das ist ja auch der Ursprung allen Übels.
Ich bin total verunsichert, wie ich da weiterkommen soll ohne mir selbst mehr zu schaden.

VG und Danke!
Marvin

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32766

Beitragvon cf12 » 22.01.2023, 12:23

Hallo Marvin,

durch die Stoffwechselstörung ist evtl. Dein Immunsystem geschwächt und einige Erreger können gelegentlich reaktiviert werden (z.B. tote Zähne, Kronen, Zahn-/Zahnfleischentzündungen). Zur Therapie gehört auch eine "Herdsanierung" und tote Zähne sollten mittelfristig entfernt werden. Vor der Extraktion kannst Du es mit dem "Ölziehen" versuchen (z.B. mit Kokosöl). Eine Prostitis ist häufig nichtbakteriell, kann aber auch durch Pilze verursacht werden (z.B. Candida). Mit täglich 3 - 4 EL Kokosöl (evtl. 2 - 2,5 EL MCT Öl) kann die Prostatitis in einigen Fällen ausheilen. Bei vielen Bakterien hilft auch eine Langzeittherapie mit Doxycyclin und einige Mitglieder des Forums haben das AB relativ gut vertragen. Gute Besserung! :think:

Viele Grüße

cf12

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32771

Beitragvon Lazar1990 » 23.01.2023, 12:05

Hallo zusammen,

ich überlege, ob ich mal in einem Labor bei uns mein Blut auf verschiedene Mängel untersuchen lasse.

Ich dachte da vor allem an Vitamin B12, Vitamin D, C aber ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, welche Werte wirklioch sinnvoll wären. Ich hatte heute schon im Labor angerufen und das angesprochen. Die meinten jedoch, dass es sowas wie einen "Komplett-Test" nicht gibt und ich schon sagen müsste, welche Werte ich haben möchte.

Meine aktuellen Symptome sind kribbeln in Beinen, Armen und Gesicht, allerdings schon viel schwächer als zu Anfang vor 2-3 Wochen (Es war auch schon mal einige Tage am Stück komplett weg und ich fühlte mich eigentlich ganz normal, aber dann kam es vor 2 Tagen leider wieder).
Ansonsten leichte Sehnenschmerzen, vor allem in der Hand und Kniegelenke fühlen sich "anders" an als sonst und knacken.

Vielleicht hat wiedermal jemand hier Tipps, welche Werte da wirklich Sinn machen würden.
Ich nehme ja auch verschiedene NEM und möchte da auch nichts überdosieren.

PS: Überhaupt noch eine Frage zu möglichen Nährstoffmängeln:
Entstehen diese durch die geschädigte Darmflora, sodass der Körper die zugeführten Nährstoffe nicht mehr vollständig aufnehmen kann oder hat das eher mit der Wirkung vom AB auf andere Körpermechanismen zu tun? Stichwort Mitochondrien.

Ich hab dazu schon einiges gelesen, aber da muss man ja schon recht tief eintauchen, um da völlig durchzublicken.

Idgie
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32772

Beitragvon Idgie » 23.01.2023, 12:38

Hallo Lazar,

hier hat Maximus eine Liste der sinnvollen Blutwerte eingestellt: https://www.fluorchinolone-forum.de/vie ... rte#p14136

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

vadro
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32773

Beitragvon vadro » 23.01.2023, 13:09

PS: Überhaupt noch eine Frage zu möglichen Nährstoffmängeln:
Entstehen diese durch die geschädigte Darmflora, sodass der Körper die zugeführten Nährstoffe nicht mehr vollständig aufnehmen kann oder hat das eher mit der Wirkung vom AB auf andere Körpermechanismen zu tun? Stichwort Mitochondrien.


Beides ist der Fall,
nach jeder AB Gabe würde ich empfehlen eine Darmaufbaukur zu machen, egal ob das nun ein FQ Antibiotikum ist oder nicht. Was ich da mache ist ein gutes Probiotika, ein gutes Prebiotika und selbstgemachter Kefir für einige Wochen oder Monate. Danach sollte der Darm halbwegs in Ordnung sein. Kommt aber hier wohl auch drauf an wie der Zustand vorher war und tatsächlich eine der seltenen gebiete bei denen die Dosis des FQ AB wohl auch ausschlaggebend ist.

Aber FQ AB schädigen auch sehr stark die Mitochondrien, die sind wahrscheinlich auch mehr für die langen Symptome verantwortlich als dein Darm, wobei es trotzdem Sinn macht einen gesunden Darm zu haben und nach einer AB Gabe ist die Darmflora zumindest höchst wahrscheinlich gestört

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32779

Beitragvon Lazar1990 » 24.01.2023, 10:51

Wieder mal vielen Dank für die vorherigen Antworten! :)

Ich habe heute Amoclav 875 mg+125 mg verschrieben bekommen, also Amoxicillin.
Ist es "gefährlich" in anbetracht der Flox-Symptome dieses AB einzunehmen? Hat da schon mal jemand Erfahrungen gesammelt?

Ich verzichte natürlich aktuell auf alle Medikamente, muss aber natürlich auch irgendwie aus diesem Harnwegsinfekt rauskommen.

Lazar1990
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32780

Beitragvon Lazar1990 » 24.01.2023, 13:44

Direkt noch ne Frage an eure Erfahrungswerte:

In der Apotheke wurde mir Omni-Biotic 10 zur Wiederherstellung einer gesunden Darmflora empfohlen. Kann man diese Empfehlung teilen oder gibt es bessere Alternativen? Irgendwas auf "gut Glück" bestellen wollte ich auch ungerne.

vadro
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32781

Beitragvon vadro » 24.01.2023, 15:54

Ich finde "Super Mikroben - Premium Biotika" gut das gibts beim großen Regenwald Händler
das ist glaube ich das einzige in Deutschland erhältliche das auch sporenbasierte Bakterienkulturen hat + die richtigen Ballaststoffe

ist aber recht teuer

Momo
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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32786

Beitragvon Momo » 25.01.2023, 00:49

Hi Lazar,
Firmennamen sollen hier nicht erwähnt werden.
Das von dir erwähnte om****tic10 hab ich selbst lange genommen. Wurde mir auch von einem Arzt empfohlen. Mittlerweile bin ich auf Kapseln einer anderen Firma umgestiegen, da billiger und einfacher zu nehmen.
In dem von vadro genannten Produkt scheinen mir wenig verschiedene Bakterienstämme. Aber ich kenne es nicht.
Wichtig wären noch RMS Tropfen also rechtsdrehende Milchsäure. Ich nehm zur Zeit morgens 40 Tropfen. Gibt es von verschiedenen Firmen.

Ich habe nach Ciprofloxacin schon mehrfach Antibiotika nehmen müssen. Doxycyclin habe ich gut vertragen. Ob du Amoxicilin verträgst , kannst du nur testen leider. Wichtig wäre die Bakterien zu kennen, die es bekämpfen soll. Ärzte sollten da vorher Abstriche machen.....

Gute Besserung.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

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Re: Erfahrungen bzw. Tipps?

#32787

Beitragvon Lazar1990 » 25.01.2023, 09:10

Okay, ich werde demnächst drauf achten. Hatte ich in dem Moment nicht drüber nachgedacht, aber klar.

Spricht etwas dagegen das von vadro erwähnte mit dem "Standard" aus der Apotheke zu kombinieren?

Außerdem habe ich noch eine Frage zu meinen Problemen. Ich glaube es kristallisiert sich heraus, dass ich hauptsächlich Neurologische Probleme habe. Das Kribbeln im Gesicht ist seit einigen Tagen da. Ich habe ein leichtes Brennen im linken unterschenkel. Ich interpretiere ein Brennen als Steigerung zu einem Kribbeln, deswegen glaube ich, dass es aktuell bergab geht. Ich bin jetzt in der 7. Woche nach Ende der Cipro-Einnahme und in der 10. Woche nach Beginn.

Gerade in Bezug auf das Kribbeln/Brennen, hat da jemand noch Erfahrungen? Ist für mich zu erwarten, dass es noch schlechter werden kann, solange nach Einnahme? Hat jemand noch konkrete Tipps, um das Kribbeln/Brennen zu lindern?
Ich habe gestern ein Basenbad gemacht und gefühlt ist es seitdem schlechter. Mag aber auch Zufall sein.
Seitdem habe ich ein "Kältegefühl" in der Brust. Ist nicht richtig schlimm, aber ein sehr seltsames Gefühl. Kann das neurologisch sein? ICh habe durch eigenrecherche eher keine neurologischen Gründe für diese Probleme in der Brust gefunden.

Außerdem habe ich zu Neuropathien gelesen, dass diese nicht regenerierbar wären. Das heißt, wer einmal so ein Problem mit Kribbeln/Brennen hat, wird es nicht mehr los? Es war bei mir tageweise ja komplett weg.
Es ist so deprimierend, dass bei diesem ganzen Thema kein Verlass auf ärztlichen Rat ist...

Wieder Mal ein langer Beitrag von mir, vielen Dank an alle, die sich Zeit zum Antworten nehmen. Mal wieder.
:)


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