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Alternative zu Fluorchinolon?

Sick Nick Mondo
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Alternative zu Fluorchinolon?

#33663

Beitragvon Sick Nick Mondo » 06.07.2023, 14:43

Hallo,

ich habe ne Infektion auf den Lungen. Habe chronisches Asthma mit Bronchiektasen. Die letzten Jahre 3 schwere Lungenentzündungen. Wurde jetzt ein Bakterium in der Lunge gefunden (pseudomonas aeruginosa) und einzige Tabletten die möglich sind, sind Fluorchinolone. Alternative intravenöse Antibiotika im Krankenhaus und das heißt glaube ich 14 Tage da bleiben. Naja ich habe bereits gegoogelt wie immer, wenn ich ein Medikament einnehmen muss und bei Fluorchinolonen wird man ja überflutet von Horrornachrichten, Warnungen, Foren, News, Sendungsbeiträge e.t.c. Wie ihr bestimmt verstehen könnt, bin ich jetzt sehr geschockt und bringe es bis jetzt nicht fertig das Zeug zu nehmen obwohl ich schon so einige Medikamente nehmen musste und auch jeden Tag muss. Antibiogramm wurde gemacht und sind einige Resistenzen, weil es sich von Natur aus um Problemkeime handelt. Wirksame Antibiotika wären z.b noch Aminoglykoside, die aber hoch toxisch sein sollen wie ich gelesen habe. Oder Polymyxine und hier das Gleiche mit der Toxizität, zwar in der Prodrug Variante aber trotzdem. Dann noch Carbapeneme. Aber keine Ahnung was ich da bekommen würde, lese Carbapeneme seien Reserveantibiotika und kann mir dann schwer vorstellen, dass man die sofort benutzt. Ansonsten steht überall ein R oder gar nichts. Bin jetzt etwas verunsichert.

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mfgoenk
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33664

Beitragvon mfgoenk » 06.07.2023, 16:22

Hallo,

leider sind die Horrornachrichten über Fluorchinolone nicht übertrieben. Wenn du hören möchtest, wie ein gesundes Leben das Klo runtergespült wurde, kannst du das gerne in epischer Breite auf meinem YouTube Kanal tun.

https://www.youtube.com/channel/UCqJ32_ ... jjFhXr-quw

Ich kann dir nur DRINGEND dazu raten, auf diese 14 Tage im Krankenhaus zu pfeifen und dir dort ein weniger schädliches Antibiotikum geben zu lassen. 14 Tage gehen auch im KH rum und sind gegen eventuell den Rest des Lebens ein Klacks!

Gute Besserung!
LG
Michael

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Levoflox26
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33665

Beitragvon Levoflox26 » 06.07.2023, 16:50

Hallo sick nick mondo,

es tut mir furchbar leid, dass du solch eine Entscheidung zu treffen hast. Leider habe ich damit keinerlei Erfahrung. Wir haben einen angehenden Arzt in unserer Gruppe, Marco Karrer, der auch die FQAD Beratung durchführt. Du findest in dem grünen Balken den Link dazu. Ist allerdings nicht kostenlos.

Nun scheint es ja, wenn ich das richtig sehe, dringend zu sein. Ich habe Marcos Nummer nicht, ich werde aber mein möglichstes versuchen, irgendwie den Kontakt herzustellen. Ob es mir gelingt, kann ich nicht versprechen. Solltest du zufällig im Konstanzer Raum leben, wäre Dr. Stefan Pieper der Arzt mit größtmöglicher Erfahrung. Von den meisten Ärzten werden die Fluorchinolone nach wie vor verharmlost. Ich würde, mit meiner Erfahrung, lieber sterben als noch mal ein FC zu nehmen. Wenn es möglich ist, durch Insusionen im KH um eine Einnahme herum zu kommen, dann kann ich dir nur ans Herz legen, dies zu tun. Evtl. rufst du auch in der Praxis Dr. Pieper an und fragst nach Rat? Du musst den Damen am Empfang aber klar machen, wie wichtig das für dich gerade ist, denn er ist durch gut 700 Flox Patienten aus dem deutschen/europäischen Raum gnadenlos überfordert.

Nun muss man natürlich klar benennen, dass nicht jeder Patient geschädigt wird, nur weiß man bis heute nicht, warum es einen trifft und den anderen nicht. Oder manchmal verträgt man die Einnahme und es passiert erst nach mehrfacher Anwendung was. Es ist also extrem schwer, dir da zu etwas zu raten.

Ich habe Marco jetzt eine Mail geschickt und hoffe er liest sie demnächst. Am Besten du schaust regelmäßig
rein. Ich drücke dir fest die Daumen.

Alles Gute für dich

lg uschi

@Micha
Kannst du nicht Kontakt zu Marco herstellen? Wollte dich eigentlich gerade anschreiben und dich darum bitten, jetzt seh ich gerade dass du geschrieben hast...

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Marco Karrer
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33666

Beitragvon Marco Karrer » 06.07.2023, 17:02

Hallo Sick Nick Mondo

Ich hab grad nur kurz Zeit, muss gleich Weg.


1. Fluorchinolone wären bei dir keine Fehlbehandlung
2. Ich würde das Krankenhaus (wohl Ceftriaxon i.v.?) oder Carbapeneme vorziehen. Ich würde denen klipp und klar sagen, ich will keine FQ Antibiotika nehmen.
3. Aminoglykoside wie Gentamicin sind sehr toxisch, aber FQ sind das auch. Bei uns landest du im Rolli, bei Gentamicin wirste taub. Beides ist gleich (un-)wahrscheinlich. Aber was, wenn es dich trifft?
4. Du hast Asthma bronchiale. Kriegst wohl Budenosid als Spray. Davon geht 20% in den Blutkreislauf. FQ sollte man nicht mit Glucocorticoiden kombinieren, da sonst das Risiko für Sehnenentzündungen und -risse drastisch steigt.

Lieber Gruss

P.S. Danke Uschi für die Mail!
Zuletzt geändert von Marco Karrer am 06.07.2023, 17:10, insgesamt 1-mal geändert.

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mfgoenk
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33667

Beitragvon mfgoenk » 06.07.2023, 17:03

Hallo Uschi,

habe ihn gerade angeschrieben und hoffe das er es bald liest und seine Expertise abgeben kann.

LG
Michael

Marco Karrer
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33668

Beitragvon Marco Karrer » 06.07.2023, 17:10

Danke auch an dich Micha für die Nachricht!

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Levoflox26
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33669

Beitragvon Levoflox26 » 06.07.2023, 19:28

Dickes Dankeschön, Marco und Micha. :text-thankyoublue: :text-thankyouyellow:
Freut mich sehr zu sehen, dass das Forum im Ernstfall doch noch gut funktioniert. Schöne Erfahrung.

@Sick Nick Mondo
Hoffe wir konnten dir bei deiner Entscheidung behilflich sein. Wäre prima, wenn du später mal kurz berichten würdest, wie es dir ergangen ist. Good luck!

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33670

Beitragvon cf12 » 06.07.2023, 19:40

Hallo Nick,

herzlich willkommen im Forum und es tut mir sehr leid, dass Du an so einer schweren Erkrankung leiden musst! Die Immunschwäche begünstigt die Vermehrung patogener Keime und nach Abklingen der Lungenentzündung würde ich Dir dringend die Untersuchung bei Dr. Pieper/Konstanz oder einem kompetenten Privatarzt empfehlen, um das Immunsystem zu stärken: z.B. Bluttuning (Laborwerte siehe auch "Heilung erfahren", Dr. Strunz 2022), ketogene Atkins Ernährung mit viel Gemüse, Eiweiß und Kokosöl (siehe auch "Sehkraftverlust jetzt stoppen", Bruce Fife), leichtes Ausdauertraining.

Außerdem ist evtl. die WP Zerstäubung sehr hilfreich (z.B. mit 0,04 Prozent Wassterstoffperoxid in Kochsalzlösung inhalieren, prof. Inhaliergerät mit Kompressor): H2O2 wird mit Katalase im Blut in Sauerstoff und Wasser umgewandelt. Sauerstoff ist das stärkste Radikal um Körper (Dr. Kuklinski) und tötet viele patogene Keime. Außerdem aktiviert Sauerstoff die Selbstheilungskräfte des Körpers. Mit täglich 600 - 2400 ACC (NAC) sowie 5 - 10 g Glutamin wird das Glutathionsystem verbessert, die Immunreaktion aktiviert und Arginin steigert evtl. die Zahl der NK Zellen im Blut (Dr. Kremer). Gute Besserung!

Viele Grüße

cf12

Sick Nick Mondo
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33674

Beitragvon Sick Nick Mondo » 06.07.2023, 20:41

Ich versuche mal auf alles zu antworten und hoffe ich vergesse nichts.

Erstmal: Wow, vielen Dank für die vielen Antworten. Finde es sehr schön wie einem hier geholfen und reagiert wird. Respekt dafür :)

@mfgoenk: Das tut mir sehr Leid, dass du so an den Nebenwirkungen von diesen Antibiotika zu leiden hast und wie es dein Leben beeinflusst hat :( Ja dachte auch 14 Tage besser als jahrelang oder vielleicht für immer Nebenwirkungen. Das liest man ja auch in dem Beipackzettel und ehrlich gesagt habe ich solche Sachen noch bei keinem Medikament gelesen und ich musste auch schon "harte" Sachen nehmen.

@Levoflox26: Danke für den Tipp. Ich lebe aber ziemlich weit weg, deswegen wird das wohl leider nichts. Ja IV Antibiotika im Krankenhaus würde ich schon machen, auch wenn ich das natürlich auch gar nicht gerne habe da zu hocken. Jetzt weiss ich aber auch nicht sicher, was für ein AB sie dort dann einsetzen.

@Marco Karrer:
1. Ja da hast du Recht. Habe gelesen, dass FQ bei dem Keim eingesetzt werden.
2. Ceftriaxon steht irgendwie gar nicht auf meinem Antibiogram oder hat das eventuell noch einen anderen Namen?
3. Hm beides hört sich wirklich nicht schön an...
4. Ja nehme jeden Tag eine sehr hohe Dosis. Geht sicher ins Blut, habe das schon vom Arzt bestätigt bekommen, weil Hormonblutwerte sich verändert haben. Tagesdosis ist 1000 µg! Kortisontabletten nicht täglich aber musste schon manchmal Kuren machen mit noch nem anderen Medikament immer dazu.
Antibiotika habe ich meistens die gängigen bekommen. FQ glaube ich noch nie. Einmal ein Anderes, weil ich noch ein Bakterium hatte aber der ist weg dadurch.

@cf12: Danke für deine Worte. Habe es schon seit ich ganz klein war aber das hat sich nie gebessert sondern hat sich verändert und ist schlimmer geworden, weil die Bronchien sich durch die ständigen Entzündungen strukturell verändert haben. Danke für die ganzen Tipps wie ich mein Immunsystem stärken soll. Werde mich mal da einlesen zu den ganzen Sachen.

Mir geht es den Umständen entsprechend eigentlich ganz ok. Hab auch keine Ahnung wie lange ich den Keim schon habe, bei manchen scheint er ja sogar chronisch zu sein, weil er resistent wird und Biofilme erzeugt.

Muss natürlich behandelt werden, weil die zwei letzten Lungenentzündungen waren in den letzten 10 Monaten und da wurde auch jeweils das Herz in Mitleidenschaft gezogen, also Entzündungswerte hochgegangen, hatte dann auch immer 110-130 Puls dabei und die ganze Palette: Schüttelfrost, Schmerzen im ganzen Körper, konnte mich kaum noch bewegen, Fieber... Nach AB war es aber dann immer besser, aber geht nie richtig weg, weil habe auch oft Phasen wo ich mich krank fühle mit leichteren Symptomen. Auf den CT´s meiner Lunge sind aber ständig Infiltrate, schon jahrelang, aber das scheint normal bei mir zu sein, wegen den Bronchiektasen.

Was heißt eigentlich ein leeres Feld beim Antibiogram? Also kein R oder S, sondern einfach leer?
Wie gesagt FQ und Aminoglykoside stehen mit nem S da. Dann noch Carbapeneme und Colistin mit nem S. Der Rest R oder leer. Auch einige wo eigentlich gegen pseudomonas helfen sollen, sind mit einem R gekennzeichnet wie z.b Ceftazidim. Ceftriaxon sehe ich nirgends. Nur ein cefotaxime, da steht nichts.

Wenn ich das richtig sehe, sind Carbapeneme die einzigen die es nicht so in sich hätten im Vergleich jetzt mit den anderen AB, welche in Frage kommen oder? Denkt ihr die bekommt man auch dann oder setzen sie eher die anderen ein?

Danke nochmals für die vielen Antworten und Hilfe ;)
Zuletzt geändert von Sick Nick Mondo am 06.07.2023, 20:44, insgesamt 3-mal geändert.

cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33677

Beitragvon cf12 » 06.07.2023, 22:13

Hallo Nick,

wie Marco bereits andeutete, bleiben wegen den vielen Resistenzen nicht viele Antibiotika übrig. FC Antibiotika wirken häufig gut, verursachen aber evtl. Langzeitschäden mit vielen schweren Beschwerden. Bei der Gabe von täglich 2400 mg ACC (NAC) während der AB Behandlung kann man die Langzeitschäden von FC Antibiotika minimieren (entsprechend einer Stundie werden kaum Schäden beobachtet) und im äußersten Notfall kannst Du das kleine Restrisiko evtl. tragen. WP Zerstäubung aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Zustand in der Lunge bessert sich häufig (auch bei COPD). Unterstützend wäre u.a. die hochdosierte Gabe von ACC (NAC), Vitamin C, Zink, Vitamin B12 (je nach Laborwert, bis zum oberen Grenzwert der Blutuntersuchung auffüllen), Chondroitin und Lecitin (z.B. viele Eier verzehren) zu empfehlen. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12
Zuletzt geändert von cf12 am 06.07.2023, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.

Sick Nick Mondo
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33681

Beitragvon Sick Nick Mondo » 07.07.2023, 09:37

Hallo cf12,

ja leider bleiben nicht viele Möglichkeiten. Werde das heute nochmal mit meinem Arzt besprechen.

Was ich auch noch ergänzen wollte: Habe schon Knorpelschaden 4. Grades in einem Knie und in dem anderen auch Schaden aber nicht so hoch. Sehnen, Gelenke, Muskeln, habe ich regelmässig sowieso schon manchmal Probleme. Oft lange gar nichts aber dann z.b Sehnenschmerzen weil zu viel gemacht. Durch sehr viel Sport vor Jahren habe ich leider so einige Wehwehchen bekommen, die ich aber insgesamt gut im Griff habe. Aber FC schaden ja den Sehnen und Knorpel auch, das wäre dann auch nicht so ideal wenn ich das ganze dann noch schlimmer mache dadurch eventuell. Bin allerdings noch sehr jung, auch wenn sich das nicht so anhört^^

Aber werde euch auf dem Laufenden halten.

Danke für den Tipp mit dem ACC (NAC). Kenne das gar nicht. Werde das dann auf jeden Fall nehmen falls ich FC nehmen muss. Vitamin B12 Wert ist bei mir eigentlich immer das Maximum bzw sogar über dem Maximalwert bei den Bluttests obwohl ich es nie supplementiere. Zink mache ich regelmässig Kuren mit so 10 mg am Tag, wegen meinen Hautproblemen vor allem aber auch wegen Immunsystem. Glucosamin und Chondroitin habe ich wegen meinen Knie auch schon gemacht aber ist jetzt schon etwas länger her. Vitamin C hochdosiert habe ich mal vor 8 Jahren oder so gemacht. Aber diese Tipps werde ich befolgen und mal sofort wieder Supplemente kaufen. Nur B12 lasse ich mal sein, weil da der Wert ja sehr gut ist.

Danke nochmal. Werde weiter berichten.
Zuletzt geändert von Sick Nick Mondo am 07.07.2023, 09:54, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33683

Beitragvon Levoflox26 » 07.07.2023, 10:24

Danke für den Tipp mit dem ACC (NAC). Kenne das gar nicht.


Wahrscheinlich kennst du es als Schleimlöser bei Husten? N-Acetylcystein, meist in Form von Brausepulver/Brausetabletten. Vorsicht allerdings bei bereits geschädigter Magenschleimhaut! Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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mfgoenk
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33684

Beitragvon mfgoenk » 07.07.2023, 11:21

Hallo Nick,

in unserem vorletztem Video diskutieren wir ab ca. Minute 12 genau diese Frage. Gehe ich in ein Krankenhaus und lasse mir eine iv Antibiose dort vor Ort machen oder nehme ich Zuhause ein Fluorchinolon ein.

https://www.youtube.com/watch?v=fggsVbubQ7g&t=936s

Ich weiß CF12 hat den Tipp mit NAC nur gut gemeint, falls du trotzdem ein FC einnehmen müssen solltest, schließlich ist deine Erkrankung sehr ernst zu nehmen und die Alternativen sind schon beschränkt. Allerdings kann ich mir vorstellen, das man sich dann auch denkt "wenn das Risiko so nochmal gesenkt wird, nehme ich doch lieber das FC als 14 Tage ins Krankenhaus zu gehen". Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du ja noch diese Alternative dort ein "milderes" Antibiotikum zu bekommen.

Daher möchte ich dir nochmals dringend empfehlen, diese bittere Pille 14 Tage Krankenhaus in Kauf zu nehmen. Denn wenn es dich trifft, hast du unter Umständen richtig hart ins Klo gegriffen. Sorry für diese deutliche Wortwahl, aber es ist einfach so. FC sollte nur nach ausschöpfen aller anderer Möglichkeiten und wenn höchste Lebensgefahr besteht eingesetzt werden. Bei dir gibt es ja eine Alternative.

LG
Michael
Zuletzt geändert von mfgoenk am 07.07.2023, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.

Karlken
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33685

Beitragvon Karlken » 07.07.2023, 11:28

Hallo cf12, Uschi und Nick

WP Zerstäubung aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Zustand in der Lunge bessert sich häufig (auch bei COPD)


Könntest du mir bitte diesen Satz erklären. Danke im voraus. Ich habe leider COPD-Betroffene in meiner Familie, von daher mein Interesse.

Zu dem ACC/NAC sollte ggf. noch darauf hingewiesen werden, dass bei einer Histaminintoleranz
besser darauf verzichtet werden sollte.

m.f.G.
Karlken
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cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33686

Beitragvon cf12 » 07.07.2023, 12:56

Hallo Karlken,

im Buch "Wasserstoffperoxid - das vergessene Heilmittel" kannst Du alles genau nachlesen (das Buch ist u.a. bei Amazon verfügbar). Wichtig ist die richtige Konzentration: 0,04 Prozent H2O2 in Kochsalzlösung geben und inhalieren (z.B. 1 Tropfen dreiprozentige H2O2 Lösung mit der Pipette in 2,5 ml Kochsalzlösung geben). Ich bin Raucher und praktiziere die WP Zerstäubung alle zwei Tage (von September bis Mai). Zur Unterstützung sind ACC (NAC), Chondroitin und Lecitin zwingend notwendig (siehe auch Publikationen von Dr. Kuklinski unter http://www.dr-kuklinski.info). Viel Erfolg! :)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12
Zuletzt geändert von cf12 am 07.07.2023, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.

Karlken
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33688

Beitragvon Karlken » 07.07.2023, 13:22

Hallo cf12

Danke für die Auskunft!

m.f.G.
Karlken
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Sick Nick Mondo
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33705

Beitragvon Sick Nick Mondo » 10.07.2023, 20:36

cf12 hat geschrieben:Hallo Nick,

wie Marco bereits andeutete, bleiben wegen den vielen Resistenzen nicht viele Antibiotika übrig. FC Antibiotika wirken häufig gut, verursachen aber evtl. Langzeitschäden mit vielen schweren Beschwerden. Bei der Gabe von täglich 2400 mg ACC (NAC) während der AB Behandlung kann man die Langzeitschäden von FC Antibiotika minimieren (entsprechend einer Stundie werden kaum Schäden beobachtet) und im äußersten Notfall kannst Du das kleine Restrisiko evtl. tragen. WP Zerstäubung aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Zustand in der Lunge bessert sich häufig (auch bei COPD). Unterstützend wäre u.a. die hochdosierte Gabe von ACC (NAC), Vitamin C, Zink, Vitamin B12 (je nach Laborwert, bis zum oberen Grenzwert der Blutuntersuchung auffüllen), Chondroitin und Lecitin (z.B. viele Eier verzehren) zu empfehlen. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12


Habe an ein veganes ACC (NAC) mit je 800 mg pro Tablette gedacht. Würde dann im Fall der Fälle jeweils Morgens, Mittags und Abends nach dem Essen ne Tablette nehmen und so wäre die Tagesdosis 2400 mg. Wegen dem Histamin? Glaubt ihr das wäre kontraproduktiv, weil ich ja allergisches Asthma habe? Vor etwa 15 Jahren hatte ich mal nen Asthmaanfall im Sommer: Pollen, Hitze und dazu noch Rotwein getrunken (sehr viel Histamin) und dann landete ich im Krankenhaus für etwa ne Woche.

Was ist mit Magnesium. Das soll ja die Nebenwirkungen auch einschränken während der Einnahme habe ich jetzt gelesen. 4-6 Stunden nach der Tablette oder davor sollte man es einnehmen, weil es die Wirkung der FC sonst hemmt. Wieviel mg würdest du mir da empfehlen damit es keinen gegenteiligen Effekt auf die Wirkung des FC hätte?

Btw: Will schon mal vorbereitet sein falls ich es doch nehmen sollte. Morgen werde ich erfahren was ich nehmen soll. Werde da nochmal mit dem Arzt reden wegen der Alternative mit IV AB im Krankenhaus.
Zuletzt geändert von Sick Nick Mondo am 10.07.2023, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.

cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33706

Beitragvon cf12 » 10.07.2023, 21:13

Hallo Nick,

das ACC (NAC) kannst Du schon vor der AB Therapie einnehmen und testen, ob Du es verträgst. Die Gabe von Magnesium hängt vom Antibiotikum ab und Du solltest den zeitlichen Abstand/Dosis mit Deinem Arzt besprechen. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

striker_06
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33709

Beitragvon striker_06 » 11.07.2023, 20:56

Just my 2 Cents aber bevor ich nochmal nen fluorchinolon einnehmen würde, könnten die ohne Narkose am offenen Bauch operieren. Wüsste kein Szenario, in dem ich das Gift nochmal freiwillig nehmen würde

Momo
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33710

Beitragvon Momo » 11.07.2023, 23:27

Hi,
ich würde es auch nur bei akuter Lebensgefahr bei keinen Alternativen in Erwägung ziehen.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33765

Beitragvon Sick Nick Mondo » 20.07.2023, 13:49

Anaphylaktischer Schock nach Ciprofloxacin:

Hallo melde mich nochmal.

Musste ja vor nem Monat ne Lungenspiegelung machen. Wurden zwei multiresistente Keime gefunden um genau zu sein und zwar pseudomonas aeruginosa und serratia marcescens (habe Asthma seit Kindheit, ABPA und dadurch haben sich die Bronchien strukturell schon viel zum Negativem veändert). Das einzige Antibiotika in Pillenform war Ciprofloxacin laut Antibiogramm, also ein Fluorchinolon, das musste ich dann nehmen, weil ich am Montag Abend schon wieder Schüttelfrost, Fieber, sehr hohen Puls und Schmerzen am ganzen Körper hatte. Aber auch ohne aktive Infektion hätte ich das Antibiotikum nehmen müssen. Habe noch zwei Mal mit meiner Ärztin geredet, weil ich Bedenken wegen der möglichen langfristigen Nebenwirkungen hatte. Aber vor allem pseudomonas musste behandelt werden, weil die Lungen dadurch noch schneller und schwersiegender zerstört werden könnten und es meine Bronchiektasen noch schlimmer machen würde und sich schneller noch weitere entwickeln würden. Habe ihr auch gesagt, dass ich Bedenken habe wegen meinen bereits vorhandenen Sehnenproblemen (chronische Entzündungen) und meinen sehr weit fortgeschrittenen Knorpelschäden in beiden Knien. Aber ins Krankenhaus war auch nicht so einfach, weil es sehr ausgelastet ist und sie erst die Option mit dem Cipro versuchen wollten. Also hatte dann am Montag Abend wieder ne Lungenentzündung. Die vierte in 3 Jahren und die letzen 3 davon innerhalb der letzten 9 Monate. Ja das Cipro dann am Dienstag morgen genommen. Eine Tablette mit 500 mg und nach 15 Minuten fing es an mit Kribbeln und Brennen an den Lippen. Innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme war mein Gesicht knallrot, hatte im ganzen Gesicht, auf der Brust und sogar Beine und noch an anderen Stellen wie Rücken riesige grau weisse Quaddeln, so richtig dicke Knubbel. Mein ganzes Gesicht war geschwollen, Augen getränt wie ein Wasserfall, dazu Gaumen und Hals geschwollen. Zudem wurde es immer schlimmer noch und ich bekam immer weniger Luft. Kreislauf auch total am Einbrechen, fühlte mich richtig übel. Notarzt angerufen und noch mit Krampf versucht die Sätze rauszubekommen. Sollte Tür schon aufsperren für den Fall, dass ich in Ohnmacht fallen würde. Notarzt Gott sei Dank schnell da. Diagnose sofort klar: Anaphylaktischer Schock auf das eingenommene Cipro. Bekam sofort Adrenalin gespritzt, Sauerstoff, 500 mg Kortison und hochdosiertes Antihistamin. Notarzt meinte selbst Cipro würde gut helfen aber es wäre nicht Ohne. Jetzt muss ich 10 bis 14 Tage im Krankenhaus bleiben aber bin noch länger krank geschrieben, 3 Wochen insgesamt, muss natürlich weiterhin wie immer meine üblichen Asthma Medikamente nehmen, dazu weiter Kortison, Antihistamin und Inhalationen und bekomme 3 mal am Tag jetzt Meropenem Antibiotika intravenös was ich bis jetzt vertrage. Habe zwar sehr viele Allergien und musste schon viele Medikamente nehmen aber einen so krassen allergischen Schock habe ich noch auf kein Medikament gemacht. Hatte zwar auch schon nen richtig krassen Asthmaanfall mit Notarzt.

Alles Gott sei Dank noch gut gegangen. Sowas kann ja sogar tödlich sein.

Ja könnte besser sein aber den Umständen entsprechend geht es mir noch ok. Bin aber noch jung.

Ich darf jetzt natürlich nie wieder ein Fluorchinolon nehmen. Das einzige Positive ist, dass ich endlich mental damit abschließen kann, weil mich der Gedanke an die möglichen Nebenwirkungen schon sehr belastet hat. Natürlich bekommt die nicht jeder und so wie bei mir mit so nem schlimmen allergischen Schock wird wohl auch eher selten sein.

Ich hoffe jetzt, dass das Meropenem den pseudomonas beseitigen kann. Werde om September oder so ne weitere Bronchoskopie machen müssen um zu sehen wie es dann aussieht.


Ich wollte nur schreiben wie es mir ergangen ist und bedanke mich nochmals für die sehr guten Ratschläge hier.

Ich hoffe Ihr seit mir nicht zu sehr wütend, dass ich das Cipro doch probiert habe aber ich war etwas verzweifelt und dann mit dem ganzen Symptomen wieder dachte ich, ich komme nichr daran vorbei,² weil der Keim ja sehr gefährlich für die Lungen sein kann. Ich hätt es niemals genommen wenn es nicht so eine Situation gewesen wäre aber, dass es so werden wird hätte ich niemals gedacht.

Ich wollte meine Reaktion auf das Cipro auch beim Hersteller melden. Denkt ihr das ist angebracht?

Danke nochmal für die sehr gute Hilfe. Das Forum hier ist wirklich eine tolle Sache.

MfG.
Zuletzt geändert von Sick Nick Mondo am 20.07.2023, 13:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33767

Beitragvon Levoflox26 » 20.07.2023, 16:26

Hallo Nick,

ach du Sch..., da hast du ja gerade noch mal Glück gehabt.Pu... :o

Hier ist keiner sauer auf dich, wir sind alle erwachsen und jeder trifft seine eigene Entscheidung.
Ich wünsche dir nun vor allem, dass du keine bösen Überraschungen erlebst. Cipro und Kortison sind eine äußerst ungute Kombi. Bitte nimm unbedingt hoch dosiert Magnesium (800 - 1000mg über den Tag verteilt, möglichst als Glycinat, das macht keinen Durchfall) ein und versuche das Flox 1x1 umzusetzen, wo möglich. Du solltest jetzt alles dafür tun, dass nicht noch was nach kommt. Man weiß das einfach nicht. Die NW können noch nach Monaten zeitversetzt auftreten.
Ansonsten natürlich gute Besserung und melde dich gerne, wenn es dir schlechter gehen sollte - was ich natürlich nicht hoffe.

Liebe Grüße
uschi

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Krabiwi
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33769

Beitragvon Krabiwi » 21.07.2023, 04:56

Hallo, wundert nicht dass du mit der Vorgeschichte auf Fluorchinolone reagierst, du hast längst eine sek. Mitochondriopathie die dir langsam aber stetig die Zellen (u.a. Knorpel und Sehnen) wegoxidiert und dein Immunsystem schwächt.

Die Schulmedizin hat dich dorthin gebracht wo du heute bist und jetzt mit dem Cipro noch eine Schippe drauf gelegt, bin gespannt ob da nicht noch was zeitversetzt kommt bei der massiven initialen Reaktion. Wird aber schwierig das wegen deinem allgemein schlechten Zustand von den Vorerkrankungen abzugrenzen.

Kann nur dringendst raten einen Arzt zu suchen der die Nährstoffmängel diagnostiziert und diese behandelt sowie einen therapeutischen Ernährungsplan erstellt, also endlich mal Ursachen angeht, statt immer nur Symptome mit vielen kleinen pharmazeutischen Giftchen zu unterdrücken die in ihrer Summe aber langfristig den Gesamtzustand verschlechtern.

Viel Glück und Erkenntnis den Teufelskreis zu durchbrechen.
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Sick Nick Mondo
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33771

Beitragvon Sick Nick Mondo » 21.07.2023, 10:06

@LevoFlox26 : Hatte vorher schon ein Magnesium bestellt. Allerdings ein Komplex aus 5 verschiedenen Typen, jeweils 200 mg pro Tablette. Habe sie noch nicht genommen, weil ich nicht sicher bin op es Einfluss auf das Meropenem hat aber habe da nur von anderen Antibiotika gelesen. Werde aber noch heute meine Ärztin fragen deswegen. Trinke aber schon immer Wasser mit 120 mg Magnesium am Tag 2 bis 3 Liter. Hatte mal ausgerechnet. Normalerweise nehme ich so 650 mg MG am Tag zu mir aber hier im Krankenhaus mit der anderen Ernährung wird es wohl einiges weniger sein. Das Flox 1x1 werde ich vermutlich leider im Moment noch nicht ganz umsetzen können aber spätestens Zuhause. Viele der Supplemente habe ich auch vorher bereits oft eingenommen, kenne also das Meiste. Da werde ich dann anknüpfen.

Danke für die Besserungswünsche :)

@Krabiwi : Danke für deinem Beitrag. Ich verstehe, dass hier ein Forum voller Mitglieder mit Nebenwirkungen von Fluorchinolonen ist und es tut mir auch für alle und dich Leid deswegen. Ich kann deswegen auch verstehen, dass manche sehr negativ über die Schulmedizin denken aber ich teile dieses Schwarz-Weiss Bild nicht so. Die Schuldmedizin hat sehr vielen Menschen schon das Leben gerettet oder ihnen ein mehr oder weniger angenehmes Leben beschert. Ja es gibt immer Risiken und Nebenwirkungen, ich hsäabe durch meine Medikamemte auch einige abbekommen und ich bin auch dagegen, dass so was wie Cipro e.t.c bei harmlosen Sachen verschrieben wird aber in anderen Fällen muss man oft auf stärkere Medikamente zurückgreifen und den Nutzen und Risiken abschätzen.

Ja bei mir ist das jetzt sehr schief gegangen aber nicht jedrt bekommt davon einen allergischen Schock der sogar tödlich enden kann.

Ich habe seit Kindheit an chronische Krankheiten wie Schuppenflechte, Allergien auf so gut wie alles und Asthma. Während Pubertät kam noch Akne dazu. Ich wurde quasi damit geboren und ganz ehrlich ohne Schuldmedizin kannst du bei solchen Krankheiten einpacken. Ohne Medikamente wäre ich wahrscheinlich schon sehr früh gestorben aufgrund von Atemnot schon alleine wegen den Pollen. Oder dann noch mindestens 20 mal danach falls das möglich wäre. Ich denke auch die Allergie auf Cipro liegt daran, dass ich eh schon sehr allergisch auf alles bin und bis jetzt Glück hatte noch bei keinem anderen Medikament so nen Schock gemacht zu haben.

Die Sehne und Knorpelprobleme sind bei mir durch viel Krafttraining vor Jahren entstanden und ja vielleicht durch das Kortison begünstigt aber ich MUSS es nehmen, ohne kanm ich nicht leben.

Durch die Krankheiten auf der Lunge wie Asthma und ABPA und die ständigen chronischen Entzündungen haben sich eben leider Bronchiektasen entwickelt umd deswegen setzen sich solche Problemkeime da leichter fest. Menschen ohne solche Probleme bekommen das ja nicht. Und solche Bakterien bekommt man halt nur mit Antibiotika weg und egal wie man es sieht, Antibiotika sind eines der wichtigsten und hilfreichsten Entdeckungen der Schulmedizin gewesen.

Ich ernähre mich seit Kindheit an sehr gesund würde ich sagen. Ich hatte immer sehr gutw Vitamin und Mineralstoffwerte. Folsäure mal nen kleinen Mangel aber längst behoben und jetzt guter Wert. Auch Vitamin D war nie Mangel, etwas wenig und jetz ein sehr guter Wert. Ansonsten immer alles in Ordnumg, sogar manche Vitamine am oberen Limit oder bisschen drüber ohne Supplemente bei diesen Vitaminen. Ernnähre mich sehr ballaststoffreich, esse jeden Tag Haferflocken, Nüsse, Obst, viel Gemüse, magere Milchprodukte, Naturjpghurt, Magerquatk, Skyr und Fleisch oder Fisch, Vollkorn Nudeln, Kartoffeln, Reis e.t.c. Also sehr vielseitig. Zuckerzeug esse ich überhaupt gar nicht und auch keine sehr fetthaltigen Fertiggerichte. Habe noch nie geraucht und regelmässig Sport getrieben und mich bewegt. Trinke seit 3,5 Jahren gar keinen Alkohol mehr, davor auch nur sehr unregelmässig auf Feiern mal. War schon immer schlank und/oder durchtrainiert. Habe aich regelmässig Kuren mit Supplementen gemacht wie Vitamin C, Zink, Biotin, Kieselsäure, Glucosamin, Chondroitin, Folsäure, Vitamin D3, Vitamin K2, Hyaluronsäure, MSM, Omega 3, Vitamin B5 e.t.c.

Ich will jetzt hier keine unnötige Diskussion anfangen oder mich gar mit dir streiten und wie gesagt kann ich die Menschen auch verstehen die sehr kritisch gegenüber der Schuldmedizin sind, kenne auch Viele im Privatem aber nur Schwarz Weiss Malerei finde ich auch nicht immer gut und ohne Schuldmedizin klappt ein Leben mit diesen Krankheiten und vielen anderen Krsnkheiten auch nun mal nicht. Deswegen werde ich diesen Weg auch nicht gehen ohme Schuldmedizin (bis auf die Ernährung oder Lebensweise, was ich aber denke ich schon gut im Griff habe, abet jetzt gleich mit dem 1x1 intensivieren werde) denn das wäre mehr als fahrlässig und fatal für mich.

Ich sehe es wie gesagt etwas differenzierter aber ich respektiere deine Sichtweise natürlich.

MfG.

cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33775

Beitragvon cf12 » 21.07.2023, 13:09

Hallo Nick,

hier kann ich Krabiwi nur zustimmen: Akutbehandlung beim Kassenarzt/Klinik, chronische Beschwerden bzw. Erkrankungen beim Privatarzt/HP behandeln lassen (Dr. Strunz). Es gibt eine Liste mit den wichtigsten 47 Blutwerten (siehe auch "Heilung erfahren", Dr. Strunz 2022) und ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Dir alle Werte in Ordnung sind (einige Referenzbereiche müssen nämlich wegen Statistikfehlern auch korrigiert werden). Ohne Kassenmedizin geht es im Moment nicht, aber ohne Privatarzt/HP wird es auch nicht dauerhaft besser. Warum wird das Cortison nicht inhaliert, denn bei der systemischen Gabe entstehen viel mehr körperliche Schäden? Die Ernährung ist auch mangelhaft und sollte in kleinen Schritten umgestellt werden: z.B. ketogene Atkins Ernährung mit viel Gemüse, Eiweiß und Kokosöl (siehe auch "Sehkraftverlust jetzt stoppen!", Bruce Fife). :think:

Viele Grüße

cf12

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Levoflox26
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33778

Beitragvon Levoflox26 » 21.07.2023, 17:37

Hallo zusammen,

ich denke Nick ist erwachsen, lasst ihm doch bitte seine Meinung. Es ist sein Körper, seine Gesundheit, seine Entscheidung. Ich kann den Namen Strunz bald nicht mehr lesen, meine Güte noch mal, haben wir irgendwie einen erzieherischen Auftrag von dem ich nichts mit bekommen habe?
Nick hat diesen Drecks Keim und Erkrankungen, die ihm schon in die Wiege gelegt wurden. Er muss damit zurecht kommen. Ich denke er hat sehr klar geäußert, dass er die Schulmedizin für sich okay findet.

Ich will jetzt hier keine unnötige Diskussion anfangen oder mich gar mit dir streiten und wie gesagt kann ich die Menschen auch verstehen die sehr kritisch gegenüber der Schuldmedizin sind, kenne auch Viele im Privatem aber nur Schwarz Weiss Malerei finde ich auch nicht immer gut und ohne Schuldmedizin klappt ein Leben mit diesen Krankheiten und vielen anderen Krsnkheiten auch nun mal nicht. Deswegen werde ich diesen Weg auch nicht gehen ohme Schuldmedizin (bis auf die Ernährung oder Lebensweise, was ich aber denke ich schon gut im Griff habe, abet jetzt gleich mit dem 1x1 intensivieren werde) denn das wäre mehr als fahrlässig und fatal für mich.


Keine unnötige Diskussion, schreibt er. Kann das bitte respektiert werden. Danke.

Grüße an alle, uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

cf12
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Re: Alternative zu Fluorchinolon?

#33779

Beitragvon cf12 » 21.07.2023, 18:41

Hallo liebe Uschi,

schließlich geben wir nur Empfehlungen und jeder entscheidet selbst (evtl. mit seinem Arzt), welche Therapieansätze er praktizieren möchte, aber Krabiwi hat Recht (Link). :)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12


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