Öffentliche Patientenberichte

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2268

Beitragvon spacerat » 28.10.2017, 09:42

Anonymer Zugang per Email:

weibl., 50 Jahre, vorher keine Krankheiten ,keine Medikamente
22.Aug. 2016
5 Tage lang 2x250 mg Ciprofloxacin wegen Nierenbeckenentzündung
Ab 2. Tag: starke Blähungen
ab 3. Tag: zusätzlich Leistenschmerzen
5. Tag: erneuter Arztbesuch wegen zusätzlich Rückenschmerzen, Muskelschmerzen Beine + Lendenbereich, auch im Nierenbereich – daraufhin nochmals 2xtgl. 250 mg Cipro, davon am ersten Abend doppelte Dosis
6. Tag: zusätzlich morgens sehr hoher Blutdruck (190/130), Panikattacken, Herzrasen, Muskelverkrampfungen und Zuckungen im Gesicht (Augenunterlied, Oberlippe), Mundtrockenheit
daraufhin Notarzt – Einweisung KH – Absetzen Cipro
vier Tage - Untersuchung mit CT + MRT Kopf, EEG, Halsschlagader (o.B.)
ab 4. Tag post Cipro: zusätzlich totale Schwäche in den Beinen, Schweißausbrüche, Übelkeit, kraftlose Hände, Nachtschweiß, Schlaf- und Einschlafstörungen
ab 9. Tag pC: zusätzlich Sehstörungen, Handzittern
ab 12. Tag pC: zusätzlich Muskelschmerzen Beine, starke Schmerzen Füße, vor allem Fersen, ständiges Gefühl von Herzstolpern oder Herzrhythmusstörungen
ab 14. Tag pC: zusätzlich starke Rötung (ähnl. starker Bluterguss) an den Fersen mit Einzug entlang der Achillessehnen, Schmerzen an Achillessehnen
ab 19. Tag pC: zusätzlich Schmerzen in Handgelenken, Schultern, Hüftgelenken, Kniegelenken
All diese Symptome traten täglich schubweise, 2 bis 6 Stunden anhaltend, bis Ende November intensiv auf. Manchmal konnte ich kaum laufen.
Dann schwächten sie sich langsam ab, wobei eine Besserung bis heute nur in monatlichen Schritten zu verzeichnen war.
Die Sehstörungen ließen soweit nach, dass ich nach vier Monaten Krankschreibung wieder arbeiten gehen wollte. Jetzt, nach 14 Monaten, treten sie sporadisch kurzzeitig noch leicht auf. Ich leide immer noch an mehr oder wenigeren Muskelschmerzen, Neuropathie in den Beinen, manchmal Schwäche in den Beinen und Händen, oft Schmerzen der Sehnen in sämtlichen Gelenken, ständiges Brennen der Fußsohlen. Ich bin absolut empfindlich gegen jede Art von Stress, leide oft an Schlafstörungen und habe immer noch Verdauungsprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Behandlung in den ersten vier Monaten bei folgenden Ärzten:
Allgemeinarzt — Betablocker

3 x Neurologe
2 x Kardiologe
2 x Orthopäde
Keine Hinweise auf irgendwelche Erkrankungen.
Von keinem dieser Ärzte habe ich echte Hilfe erhalten, keiner wollte glauben, dass diese Beschwerden die Nebenwirkungen eines Antibiotikums sind, keiner war bereit, sich näher mit der Möglichkeit einer Antibiotika-Unverträglichkeit auseinander zu setzen.
Die einzigste Hilfe die ich hatte war eine bekannte Seite im Internet, die ein selbst von diesen Erfahrungen Betroffener im Netz erstellt hat. Nach den Erfahrungen und Tipps auf dieser Seite habe ich folgendes gemacht:
in den ersten 5 Monaten:
800 bis 1000 mg Magnesium oral täglich über den Tag verteilt
hoch dosiert: B-Vitamine, Vitamin B12 als Injektion monatlich, Vitamin C, D, E, Zink, Selen,
MSM Pulver (organischer Schwefel)
liposomales Glutathion
Chlorella Algen
Ackerschachtelhalm (Kieselsäure)
mehrmals täglich Fußbäder mit Magnesiumchlorid
grüne Smoothies selbst gemacht
so oft wie möglich raus Spazieren gehen, auch wenn man kaum laufen kann
nach ca. 6 Monaten Heilpraktikerbesuch mit Blutuntersuchung, Stuhluntersuchung
— Probiotika-Therapie zur Darmsanierung, Akkupunktur wegen Stressanfälligkeit, hoher Blutdruck

nach 14 Monaten:
täglich Fußbäder mit Magnesiumchlorid + 400 mg Magnesium oral

Das war die schlimmste Zeit in meinem bisherigen Leben und sicher auch für meinen Ehemann, weil niemand weiß was noch auf einen zukommt, niemand weiß wie lange die Beschwerden anhalten werden oder ob sie jemals enden und niemand wirklich helfen kann.

Ich wünsche allen Betroffenen weiterhin die beste Genesung und viel Kraft um das durchzustehen.
Ich danke all den Menschen die sich dafür einsetzen, dass endlich Gelder zur Therapieforschung bereitgestellt werden und dass andere Menschen durch diese Medikamente nicht mehr geschädigt werden.



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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2275

Beitragvon Rosanna Garten » 28.10.2017, 14:27

Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Einnahme: 55 Jahre
Gesundheitszustand vor der Einnahme: gesunde, sportliche, schlanke Berghexe ;)
Eingenommenes Medikament: Levofloxacin Heumann 500mg
Beginn der Einnahme: Oktober 2016
Dosierung: 0-1-0, für 7 Tage
Grund für die Einnahme nach ICD-10: J40 G, Bronchitis, nicht als akut oder chronisch bezeichnet, grippaler Infekt
Arbeitsunfähigkeit: 11 Monate mit Krankengeldbezug
Stand heute (November 2017): seit September 2017, nach dreimonatiger Wiedereingliederung mit reduzierter Stundenzahl wieder berufstätig. Bis heute immer wieder einzelne Krankheitstage wegen chronischer Müdigkeit bzw. Schmerzen, Antrag auf GdB 60+G läuft
Stand heute (Dezember 2017): erneute langfristige Arbeitsunfähigkeit, wegen Rückfall und Erschöpfungsdepression, erneuter stationärer Krankenhausaufenthalt zur multimodalen Schmerztherapie für Februar 2018 geplant

öffentlicher Patientenbericht_11-17.pdf
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Zuletzt geändert von Rosanna Garten am 15.12.2017, 22:44, insgesamt 5-mal geändert.

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2326

Beitragvon spacerat » 29.10.2017, 19:05

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Geschlecht: männlich
Alter: 51 Jahre
Wirkstoffname des Fluorchinolone: Ciprofloxacin 250mg
Dosis: 2xtäglich – ges. 10 Tabletten
Grund für die Einnahme: Verdacht auf Blasenentzündung
Datum der Einnahme: 19.09.2016
Eintreten der ersten Symptome: 21.09.2016


Chronologie meines Alptraums

19.09.16 Start Behandlung Blasenentzündung mit Antibiotikum Ciprofloxacin 250 mg (5x2 tägl.) = Beginn Arbeitsunfähigkeit
21.09.16 Starke Schmerzen im rechten Knie
26.09.16 Hausarztbesuch, starke Schmerzen im rechten Knie. Behandlung Cortisonspritzen ( 2Stk./Woche) – leichte Besserung
12.10.16 Arztbesuch Orthopäde – Cortisonspritze ins rechte Knie – starke zusätzliche Schmerzmittel – keine Wirkung – weiterhin sehr starke Schmerzen
17.10.16 MRT – Befund Riss im Außenmeniskus
Kann nichts akutes sein, hatte vorher nur temp. mal etwas unter Belastung gemerkt
20.10.16 Krankenhaus – Notaufnahme wegen unerträglich starken Knieschmerzen – Knie wegen Schmerzen nicht mehr beweglich.
21.10.16 Meniskus OP
23.10.16 Wieder sehr starke Schmerzen im rechten operierten Knie, besonders nachts – kein Schlaf möglich – Krankenhaus-Ärzte sind ratlos – „So was haben sie noch nicht gehabt“
Alles untypisch, da die Schmerzen auch im Ruhezustand unerträglich stark sind.
Laufen geht überhaupt nicht – nicht mal mit Krücken
Verdacht auf Keime
Vorbeugende Behandlung mit Antibiotika Therapie mit Cefuroxim 3xtäglich
Medikation: 2x Targin 10/5 (Opiat); 2x Celebrex 200 (Schmerzmittel, Rheumatikum);
Trotz Physiotherapie versteift sich das Knie immer wieder über Nacht, starke Schmerzen auch im Unterschenkel, Sehnen.
Mein Verdacht, dass es mit Ciprofloxacin zu tun hat, wird nicht beachtet.
31.10.16 Entlassung Klinik (aus eigenen Wunsch, Ärzte wollten mich weiter mit Antibiotikum behandeln – ich kann und will nicht mehr)
01.11.16 Wiederaufflammende, wahnsinnig starke Schmerzen im rechten Knie, besonders Sehnen in Kniekehle, ausstrahlend in den Unterschenkel und besonders nachts, kein Schlaf möglich – bekomme starke Gemütsschwankungen (Depressionen?)
Ab 07.11.16 Rückmeldung Labor: Keine Keime im Knie nachgewiesen
Danach Behandlung Hausarzt mit 2 Cortisonspritzen (07.11./08.11.) und Cortisontabletten Dexamethason 4mg, 2x tägl. Celecoxib (Rheumatikum), 2x Targin 10/5 (Opiat)
2x wöchentl. Physiotherapie
->danach Schmerzen erträglich, mäßig – Schlaf temporär möglich
Ab 01.12.16 Kontinuierliches Absetzen der Medikamente – starke Entzugserscheinungen -wieder Schmerzen in den Unterschenkeln
Gehe wieder Arbeit.
07.12.16 Auftretende starke Bronchitis – Behandlung mit Antibiotikum Cefuroxim 250 mg (2xtägl.) (Glück gehabt, kein Cipro)
Wieder Arbeitsunfähig
12.12.16 Auftretende starke Gelenk- und Sehnenschmerzen im operierten Knie und in beiden Schultergelenken, Oberarmen – Schmerzen in den Fingergelenken, Daumen - Behandlung mit Cortisonspritzen (1 – 2 pro Woche) – nach Spritze Besserung, mäßige Schmerzen – kaum Schlaf möglich
Physiotherapie 2x wöchentlich - keine Besserung, ist eher belastend.
Starke Schmerzen – 3- 4 Tagen nach einer Cortisonspritze wieder aufflammend .
Schleppe mich zur Arbeit – temporär immer wieder Arbeitsunfähig
07.02.17 Arztbesuch Orthopäde wegen starker Schulterschmerzen – Befund = 2 Rippen verschoben, wieder eingerenkt, sonst alles ok. (trotz, dass ich beide Arme kaum heben kann). Arzt auf Antibiotika angesprochen, Antwort: Kann nicht sein, ist schon längst vom Körper abgebaut.
->Physiotherapie 2x wöchentlich – hilft nicht.
24.02.17 Ziehende Schmerzen im Lendenbereich und wieder starke Schulterschmerzen
01.03.17 Hausarztbesuch, Cortisonspritzen -> je 3-4 Tage Schmerzreduzierung.
04.03.17 Weiterhin Sehnenschmerzen in beiden Schultern (Bizepssehne?), Oberarm, Finger (Ring-,Mittelfinger, Daumen), Knie rechts, temp. in den Zehen, temp. in beiden Archillessehnen, temp. in auch im linke Knie und Lendenbereich
07.03.17 Besuch einer Rheumatologin -> Blut- und Urinuntersuchung auf Rheuma
Ergebnis: Keine Rheumawerte- alles o.k..
Auf Nebenwirkung von Ciprofloxacin angesprochen, auch hier der Satz: „Kann nicht sein, ist schon aus dem Körper“
Da ich gut auf Cortison anspreche, lasse ich mich auf einer Cortisonbehandlung mit Prednisolon 5mg für die nächsten 8 Wochen ein. Start mit morgens 10g und abends 5mg – Reduzierung alle 2 Wochen – ausschleichend.
10.05.17 Cortisonbehandlung ist beendet – Schmerzen sind jetzt erträglich – muss sagen, dass mir das geholfen hat – fange langsam wieder an zu leben.

Aktuelle Situation:
Schmerzen treten unter Belastung immer wieder auf, sind aber eher erträglich.
Es scheint aber noch nicht ganz vorbei. Immer wieder treten Sehne- und Gelenkschmerzen temporär blitzartig auf, gehen aber auch wieder weg. Die generelle Beweglichkeit ist aber noch lange nicht wieder auf dem alten Stand. Ich habe starke Gemütsschwankungen, bin extrem sensible geworden. Die Konzentrationsfähigkeit, Denkgeschwindigkeit und das Gedächtnis (Wort- und Namenfindung) sind auch heute noch beeinträchtigt.
Es wird sicher noch lange dauern, bin aber zuversichtlicher.
Ich kann wieder am normalen Leben teilnehmen, wenn auch mit Einschränkungen.
Bin froh, dass ich einen Schreibtischjob habe, körperliche Arbeit könnte ich auch aktuell nicht ausüben (Jobverlust!).

Gute Erfahrung habe ich mit Nahrungsergänzungsmittel gemacht:
- 2x 400mg Magnesiumcitrat morgens-abends
- Saftkonzentrat Vitamine, Mineralien (wie Lavita)
- DL-Phenylalanin (DLPA) u. L-Tyrosin (wg. Stimmungsschwankungen)

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2357

Beitragvon spacerat » 30.10.2017, 16:43

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Ich (m/44) bekam im Jahre 2014 aufgrund eines Verdachtes auf Prostatitis und ohne bakteriellen Befund 8 x 500mg Levofloxacin verschrieben. Seither ist mein Leben nicht mehr das, was es einmal war.

Die ersten Nebenwirkungen begannen ungefähr nach Einnahme der vierten Tablette. Dazu gehörten Muskelzuckungen, Panikattacken, Gelenk- und Sehnenschmerzen, Wortfindungsstörungen, Hautausschläge. Trotz meiner Bedenken nahm ich die verschriebene Dosis zu Ende. Und leider wurden die Symptome entgegen der Aussage des behandelnden Arztes auch nach Absetzen des Medikamentes nicht besser. Die Sehnenschmerzen wurden derart unerträglich, dass ich kaum mehr als ein paar Schritte gehen konnte. Hinzu kamen extreme muskuläre Schmerzen und Lähmungen.

Danach begann die eigentliche Odyssee: von den Ärzten wurde ich im besten Fall nicht ernst genommen, im schlimmsten Fall gedemütigt, und dass obwohl mir zwei befreundete Wissenschaftler (Genetiker, Immunbiologe) die Nebenwirkungen und deren Ursachen anhand verschiedener Studien erklären konnten. Mir kam es vor, wie wenn man von einem Auto angefahren und schwer verletzt wurde, die Ärzte jedoch den Zusammenhang zwischen Unfall und Schäden bestritten.

Über die Monate verschlechterte sich zusehends der Zustand meiner Sehnen und Bänder. Andere Nebenwirkungen verschwanden oder wurden zumindest erträglicher. Ich verspürte eine Veränderung der Sehnenstruktur, die sich auch in verschiedenen MRT Bilder manifestierte. Die Sehnen begannen spröde zu werden. Bei jeder Bewegung von Kopf bis Fuss springen und schnappen die Bänder und Sehnen über die Knochen: egal ob beim Reden, wenn ich den Arm leicht anwinkle, an den Knien beim Gehen, wenn ich den Kopf drehe, überall. Die Verschlechterungen kamen oder kommen schubweise. Und mit jedem Schub bilden sich entlang der betroffenen Sehnen Hautläsionen. Laut Immunologe sieht man entlang der Sehnen im umliegenden Hautgewebe eine Anhäufung von Granulozyten. Der Zusammenhang zwischen den Hautläsionen und den Sehnenbeschwerden wurde aber nie untersucht, denn Ärzte sind nach eigener Aussage keine Wissenschaftler. Weitere Symptome: brüchig gewordene Zähne, extreme Hautalterung, Sehbeschwerden, Floaters, etc. Ich bin drei Jahre nach der vermeintlichen Prostatitis nur noch beschränkt arbeitsfähig. Alltägliche Tätigkeiten wie einkaufen oder spazieren gehen, Freunde treffen, etc. sind nicht mehr möglich. Trotz allem bekomme ich keine Invalidenrente oder andere Zuwendungen.

Vor der schicksalhaften Einnahme von 8 Tabletten Levofloxacin war ich beruflich, sozial und sportlich äusserst aktiv und unabhängig. Ich reiste viel und liebte das Leben. Ich war für mein Alter extrem jung geblieben und physisch aktiv. Kurzum: ich hatte keinerlei körperliche Beschwerden. Jetzt bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich verlor meinen gut bezahlten und interessanten Job, Freunde und den Spass am Leben. Das ist aber nicht das schlimmste. Das schlimmste ist die Ignoranz und Arroganz auf Seiten der Ärzte im Wissen darüber, was Fluorchinolone im Menschen anrichten können.

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2361

Beitragvon spacerat » 30.10.2017, 19:13

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Bin 40 und hatte mich gerade einigermaßen von einer Stressfraktur 2015 Jahr erholt. War 7 Monate an Krücken gegangen. Dann wegen Bakterien in der Prostata ab Freitag dem 13. Mitte 2016 (wie passend) 3 Tabletten bekommen (1x Levo, 1x Cipro, 1x Levo) und seit seitdem ist mein Leben ruiniert.

Freitag: Schüttelfost, Zittern (Arzt gab mir Cipro als Ersatz fuer Levo - super)
Samstag: Herzstolpern, Schwächegefuehl, Brennen auf der Haut
Sonntag: Morgens : Steiffheit, dann später Schwächegefühl beim Laufen -> war den ganzen Nachmittag im Bett
Montag: Morgens: Fühlte mich steiff, alle Knochen knackten nach dem aufwachen. Weiterhin fühlte ich mich schwach und hatte Verdauungsprobleme
Dienstag: Nachdem ich mir den Wecker stellte und Nachts 3x aufgestanden bin um was zu trinken war das knacken der Gelenke fast weg.
Mittwoch-Freitag: Knieschmerzen nach dem Treppensteigen und Sehenschmerzen nach PC Benutzung
Samstag: Nachdem das Wetter wärmer ist gehts irgendwie besser, abends aber wieder schmerzende Sehnen.

Folgende Monate: Ich kann weder laufen noch am PC arbeiten wegen schmerzen in Armen und Beinen.

Zwischendurch etliche Artztbesuche, Notarztbesuche, ohne jeglichen Erfolg. Es gibt keine Therapie.
Dachte oft den Tag überleb ich nicht..

Bis heute: Massive Muskelschwäche - habe immer das Gefühl 20kg extra zu schleppen ( kann max 1km am Stück gehen, und das nach 1,5 Jahren - danach totale Erschöpfung für Stunden und tagelange Schwäche !!!, also quasi 0 Regeneration der Muskeln), Nahrungsmittel/Medikamenteunverträglichkeiten (Schwindel, Atemnot, Schwäche), Floaters, Wassereinlagerungen, Wundheilstörung, Rasseln in der Lunge nach demAufwachen, Sehnenschmerzen, Tinnitus, sporadisch Gelenkschmerzen.

Bis auf Verwaltung meiner Nebenwirkungen keinerlei Unterstützung vom Gesundheitssystem !!

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2373

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:43

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Multiples Beschwerdebild: Achillessehnenschmerzen Arthropathien, Tendopathien Steifigkeit d. ganzen Tag, i. d. Früh extremst!!! Knochenschmerzen Gelenke "knacksen" massiver Muskelabbau Lähmungserscheinungen vorw. Beine Polyneuropathie Schmerzen in LWS, ISG, Hüfte massive Bewegungseinschränkungen u Mobilität 3 Wochen gehunfähig, jetzt stark eingeschränkt gehfähig Arbeitsunfähig seit 7 Wochen kann mich nur sehr eingeschränkt selbst versorgen Schädelinnendruck Tachykardien massive Hautläsionen u. Veränderungen Hitzeempfindlichkeit Schüttelfrost Sehstörungen Augentrockenheit Hauttrockenheit mit Risse Schleimhauttrockenheit extrem nächtliches Schwitzen nach kleinste Anstrengung Nasenbluten Galle und Nierenkoliken u. Schmerzen Brainfog Erschöpfungszustände totaler Kraftlosigkeit neurokognitive Störungen Konzentrationsschwierigkeiten rasche Ermüdbarkeit Angstzustände Panikattacken multiples Beschwerdebild:
Achillessehnenschmerzen Arthropathien,Tendopathien Steifigkeit d. ganzen Tag, i. d. Früh extremst!!! Knochenschmerzen Gelenke "knacksen" massiver Muskelabbau Lähmungserscheinungen vorw. Beine Polyneuropathie Schmerzen in LWS, ISG, Hüfte massive Bewegungseinschränkungen u Mobilität 3 Wochen gehunfähig, jetzt stark eingeschränkt gehfähig Arbeitsunfähig seit 7 Wochen kann mich nur sehr eingeschränkt selbst versorgen Schädelinnendruck Tachykardien massive Hautläsionen u. Veränderungen Hitzeempfindlichkeit Schüttelfrost Sehstörungen Augentrockenheit Hauttrockenheit mit Risse Schleimhauttrockenheit extrem nächtliches Schwitzen, Schwitzen nach kleinste Anstrengung Nasenbluten, Galle und Nierenkoliken u. Schmerzen Brainfog Erschöpfungszustände totaler Kraftlosigkeit neurokognitive Störungen Konzentrationsschwierigkeiten rasche Ermüdbarkeit Angstzustände Panikattacken. Angaben zur betroffenen Person Initialen: D B Geschlecht: weiblich Alter: 47 (Jahr) Juni 2014. Hinzu kamen: 3 (!!!) anaphylaktische Schocks 1 x Sehnenausriss li. Knöchel (Mai 2016)
1 x Teilruptur der Gluteus Medius Sehne Knochenmarködem re. Nähe ISG Längsbandverkalkung Ödeme in der Hüftpfanne re. Trochanter Major Ödeme bds. 4 x BSV, Blackdisk Arthrose mit Facettenaktivierung LWS Venenveränderungen Petechien Hypoxie im Gehirn (NSE Wert stark erhöht) Muskelfaskulationen Abfall aller Hormone Nebennierenisuffizienz Zahnfleischrückgang Immunsuppression mit Virenaktivierung. Meine SD Unterfunktion. (Hashimoto ohne AK) sowie die Insulinresistenz kommen auch vom Flox. Habe dafür und für die Skelettveränderungen sogar einen ärztl. Attest "

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2374

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:44

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Vorab, ich leide seit ca. 30 Jahren unter Morbus Crohn, Bluthochdruck, psychovegetativem Syndrom, Nervenschmerzen u. a. “Kleinigkeiten”. Mit der Vorgeschichte hat mir mein Hausarzt in 05.2013 Ciprofloxacin 500mg wg. Blasenentzündung verordnet. Es folgte ein Jahr – nach auskurierter Blasenentzündung – der ärztl. Irrwege. Ich hatte so ziemlich alles was man sich unter Ciprofloxacin ´s vorstellen kann, kam leider nie darauf dass dies alles von den Ciprofloxacin ´s verursacht werden konnte. Blutdruckentgleisungen, chron. Schmerzen des kompletten Bewegungsapparates bis hin zu Herzrythmusstörungen. Dreimalige Notarzt Einlieferung in Krankenhäuser. Verdacht auf Herzinfarkt, wg. Brustkorbproblemen Verdacht auf Intercostalneuralgie, Panikattacken, ACHT WOCHEN (!!!) Schlafstörungen von max. 2 Std. Schlaf – ich war kurz vor der Klapse und komplett unzurechnungsfähig.
Alle Klinikaufenthalte endeten mit Verdacht auf Psychosomatik und ich war auch kurz vor der Zwangseinlieferung, besonders nett waren die Eintragungen in alle Entlassungsbriefe "Patient wirkt sehr nervös.". Mich mal auf die neurologische zu verlegen, darauf kamen weder Kardiologe, Gastrointernist noch andere Ärzte. Genau ein Jahr nach der Einnahme konnte ich nach Trennung, Scheidung, Obdachlosigkeit endlich eine neue Wohnung beziehen und dann gings erst richtig los. Wieder wochenlange Schlaflosigkeiten, die Panikattacken waren so drastisch, dass ich mich bereits mit dem evtl. Tod abgefunden hatte – ich bin regelmäßig nach ca. 2 Std. Schlaf nächtelang planlos durch den Park gelaufen weil ich es zuhause nicht mehr aushielt. Ärztliche Notdienste gaben sich die Türklinke in die Hand. Mehrer Psychiater waren ratlos und rieten mir in stationäre psychologische Behandlung zu gehen! Die Zustände wurden so schlimm, dass ich jetzt auch tagsüber komplett unzurechnungsfähig und hysterisch war – tagelang hatte ich Angst einen Glaukomanfall zu haben da mir die Augen richtig heraus quollen und der Blutdruck mehrmals zwischen 140/90 und 280/175 entgleiste, ich war wahrscheinlich kurz vorm Schlaganfall.
Nachts wurde es derart schlimm, dass wieder der ärztliche Notdienst herhalten musste. Diesmal sagte ich eindeutig ich hätte psychische Probleme, der Mitarbeiter am Tel. riet mir ab den Notarzt zu alarmieren – er war sehr verständnisvoll und schickte mir bereits nach 30 Min. einen Neurologen. Der spritzte mir IMAP (intramuskuläres Psychotikum) auch als FlusPi bekannt, leider zwischenzeitlich wg. anderer Nervenschäden bei längerem Einsatz ziemlich in Verruf geraten – auch da als “Studentenspritze” bekannt weil es oft bei drohender Überforderung durch geistige Belastungen eingesetzt wurde – aber es half!!! Ich kam “runter” von den psychotischen Zuständen und konnte in der Nacht ohne Schreckmomente usw. durchschlafen.
Ab dieser Nacht ging es auch stetig bergauf. 07/2014 musste die Galle raus (...dies war aber auch der einzige "wirkliche" Befund der aus drei Krankenhausaufenthalten resultierte). Aber merkwürdiger Weise halfen mir die krassen Darmreinigungen (...MoviPrep vor Spiegelung - 4!!! Flaschen, da durch PQ krasse Verstopfungen) Jetzt kommt das dicke Ende! Seit ca. 07.2014 ging es mir für einen Behinderten relativ gut, ich fand sogar mit meinen 53 Lebensjahren eine neue Anstellung, alles lief ideal bis März 2015: Prostataentzündung :-( Nahm für 8 Tage wieder Ciprofloxacin (2x 500mg/tägl.) weil das ja beim Urologen einfach mal so prophylaktisch die Sprechstundenhilfe besagter Praxis verordnen darf bis das Labor fertig ist. Erreger sind darauf empfindlich, also weiter verordnet für 10 Tage. Dazwischen bin ich auf ein Forum gestoßen, die FB Gruppen und habe weiter gegoogelt. Allerdings ging es bald wieder los. Nervenschmerzen, Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen wie bei schwerer Grippe, Sehstörungen, Blutdruckentgleisungen, auf die psychotischen Zustände freute ich mich alsbald schon :-( Zu Beginn wankte ich zwischen Amoklauf in besagter Praxis oder Gerichtsweg. Habe mich für Letzter
es entschieden, da grosse Aussicht gg. den Arzt besteht wg. doppeltem Behandlungsfehler (...Verdachtsdiagnose und Medikament zweiter Wahl als Erstverordnung.) Ich habe nach langem Leidensweg mein Leben wieder in den Griff bekommen und Zukunftsaussichten, das wäre mir fast durch dieses sch… Gift und die fahrlässige Körperverletzung einer Arztpraxis genommen worden!!! Bin dankbar dass ich auf das Forum gestoßen bin, da ich beim damaligen Leidensweg bereits mehrmals an Suizid dachte! "

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2375

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:45

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Meine Floxung ist sehr lange her, deshalb kann ich diese nicht sooo genau beschreiben. 1993 (ich war 23 Jahre): Verschreibung von 10 x Ciprofloxacin wegen eines Harnweginfektes. Kurz vor Ende der Einnahme konnte ich nicht mehr auftreten. Extrem starke Neuropathien an den Füßen, so dass tatsächlich die ersten Wochen nur noch Krabbeln möglich war. Dazu gesellten sich im ersten Jahr sehr starke Muskelschmerzen und Schmerzen (Bindegewebe?) am ganzen Körper. Leichte Berührungen taten weh, sogar fest etwas anfassen war schmerzhaft. Die Neuropathien an den Fußsohlen wechselten über in Auftrittschmerzen (die ich noch als Schmerz der Stufe 10 in Erinnerung habe) und die maximale Wegstrecke vielleicht 10-20 Meter betrug, dann schossen sogar manchmal die Tränen ins Gesicht. Das Gute war, dass mein Vater einen erheblichen Magnesiummangel vermutete, so daß ich hier eine gute Erstversorgung (Internet, Flox-Report, etc. gab es damals alles ja nicht) genoß. 1994: Noch erhebliche Schmerzen, aber ich konnte schon Strecken von 1 bis 2 km zurücklegen, bevor gar nichts mehr ging. Dieser Zustand wurde von Monat zu Monat dann langsam besser. In Erinnerung blieben noch die unglaublichen Schmerzen in den Knöcheln. Laufen war eher ein Watscheln.... Insgesamt aber ein Zustand, mit dem ich theoretisch mich arrangieren könnte (autofahren, arbeiten war möglich) sofern es so bleiben sollte. 1995 oder 1996 (die Erinnerung verblasst): nur noch sporadische - dafür aber heftige - Schmerzen in der Ferse. So, als ob man in einen Nagel tritt. Der Besuch bei einem Sportarzt konnte hier tatsächlich etwas bewirken. Mir wurden drei Sitzungen Reizstrombehandlung verschrieben. Nach der zweiten war ich komplett schmerzfrei."

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2376

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:46

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Wurde 2005 im gesunden, strahlenden und berufstätigen Alter von 40 aus dem Leben herausgefloxt, mittels 1 Woche 400mg Moxifloxacin, verschrieben gegen fiebrigen Infekt mit Bronchitis.. Es folgten (ohne das jetzt die Reihenfolge stimmt) Knochenbrüche, Stürze, Legasthenie, Vergesslichkeit Unruhe, Angstzustände, nächtliche Dämonenattacken, Netzhautirritation, Tennisarm, Meniskusriss, Zahnbruch, Weissfärbung der Augenbrauen, Hashimoto Thyreoditis, Insulinresistenz, Reflux, Schmerzen in Augen - Gesicht - alle Organe - Rücken – Nacken – Beine – Fußsohlen, schwache Arme und Hände, Bindehautentzündungen, Floaters, Hormonverwirrungen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Autoimmune Augenerkrankung, Lidödeme, Jucken, Doppeltsehen und Nach-Bilder, Erstickungsanfälle, Herzrasen- und Rhytmusstörungen, Mundtrockenheit, Kreislaufkollapse, Erschöpfung, LWS Bandscheibenvorwölbung, Schlafstörungen, Traurigkeit, Aggression, Zittern, Hirnvernebelungen, Hass, Entzündungen, brüchige Nägel, Gangstörungen, Handkrämpfe, Gallenstein, Zahnfleischnekrose nach Zahnbetäubung, Barrett Ösophagus und so weiter. Frührente in 2006.
Mäßige Besserung einiger Symptome nach ein paar Jahren. Sehr 'abwechslungsreiche' Zeit...Gallen OP Ende 2011. 3 Wochen später erneut gefloxt. Körperlicher Zusammenbruch, aus Bett katapultiert, Erbrechen, schwere Vergiftungszeichen, Verschlimmerung Barrett, Visual Schnee, Zyste im Gallenbett, Achillesehnenteilanriss, Muskel und Kollagenschwund überall, eingefallene Augen mit dem toten Zombie-Flox-Blick, mhr Hirnanfälle, blaue Adern, Haarstrukturschädigung, Schluckbeschwerden, Verschlucken, vermehrt Aura Migräne, HWS Bandscheibenvorfall, Poschmerzen, Anale Krämpfe, Blasen Neuropathien, Trommelfellvibrieren, Neuropathien Beine, Füße, Arme und Rippen, Periode ausgeblieben, Gangstörungen, Schwindel, Fallen, erneut Schlafbeschwerden und Rückenschmerzen, Schilddrüsenverschlimmerung, Hautausschlag, Knieschmerzen, Haarausfall, zuletzt: monoklonale Gammopathie mit 10%igen und steigendem Risiko an Knochen/Blutkrebs zu erkranken... usw. vergesse immer irgendwas...Wen oder was soll ich noch fürchten, außer im Jenseits mit meinen Mördern rumhängen zu müssen."

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2377

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:46

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Habe seit Jahren Probleme am rechten Ohr gehabt. Diagnose war ein Cholesteatom und ein Loch im Trommelfell. Bekam immer wieder Ohrentropfen mit dem Wirkstoff Ciprofloxacin. Den 23.12.2015 werde ich nie vergessen. Ich stand morgens mit Darmbrennen und viel Luft im Bauch auf. Ich wusste nicht was los war. Ich verlor an Gewicht Tag für Tag. Kein Arzt konnte mir helfen sie sagten mir immer wieder, dass ich gesund wäre. Am 15 Tag meiner Beschwerden kam es noch dazu das ich viel Wasser lassen musste. Ich ging zum Urologen der mir Ciprofloxacin verschrieb. Ich nahm nur 2-3 Tabletten. Ich bekam Durchfall und setzte es sofort ab. Was für ein Zufall man wird durch Ohrentropfen gefloxt und ob es nicht reichen würde verschreibt mir der Urologe ohne beweise auf Bakterien Ciprofloxacin. Es wurde alles noch schlimmer. Ich bekam Angstzustände, Depressionen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit, Weinerlichkeit, Vergesslichkeit, meine Augen sahen schlechter als vorher.
Brain Fog, Klos im Hals, trockener Mund, Meine Hände wurden morgens Taub und bekam Schmerzen von LWS bis zum meinen Waden die meiner Meinung von Ischiasnerv kamen. Knacken meiner Gelenke und und und..... Ich wusste 4 Monate lang nicht was mir fehlte. Keiner glaubte mir und man wollte mir klarmachen, dass alles psychisch wäre. Ich weinte Morgens hatte unendlich Angst. Zurzeit kommen mir die Gefühle hoch und mir kommen die Tränen. Es tut weh das engste Familienmitglieder, Ärzte und Freunde einen für Verrückt erklären und einen nicht glauben. Ich hatte 4 Monate Lang eine Ärzte-Odyssee. Etliche Male war ich im Krankenhaus in der Notfallambulanz und man nahm mir immer wieder Blut ab. War 3 mal Stationär im Krankenhaus wo man CT vom Abdomen, Thorax, ein Endosono von der Bauchspeicheldrüse, ein MRT von Schädel machte. Ich bekam eine Magen und Darmspieglung und das Herz wurde untersucht. Natürlich war alles ohne Befund. Ich nahm noch ohne Wissen im 3. Monat wieder Ciprofloxacin Ohrentropfen für 10 Tage mit 10 Tropfen am Tag.
Hätte ich nicht selber recherchiert würde ich heute noch nicht wissen dass ich gefloxt bin. Woher auch, einer soll mal drauf kommen das Ohrentropfen sowas ausrichten können. Ich bekam den Hinweis von einer Facebook Borreliose Gruppe. Ich dachte, dass ich Borreliose hatte. Ich hätte beinahe Antibiotika auf Verdacht eingenommen. Ich recherchierte und rufte die Apotheke an und fragte ob ich im Dezember Ciprofloxacin Ohrentropfen bekommen hatte. Ja das hatte ich, es war 5 Tage bevor alles begann. Endlich hatte das Kind einen Namen."

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2378

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:47

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"Im Januar 2016 bekam ich wegen einer Blasenentzündung Ciprofloxacin verschrieben. Bereits zwei Stunden nach der zweiten Tablette bekam ich Missempfindungen. Meine Hände wurden taub und in meinem Gesicht kribbelte alles. Nach Absprache mit dem Arzt setzte ich das Medikament ab. Binnen einer Woche verschlechterte sich mein Zustand. Drei Tage nach der letzen Einnahme, wachte ich nachts auf, hatte Herzrasen, Herzschmerzen, Kopfschmerzen und kein Gefühl mehr in den Gliedmaßen. Mein Rücken brannte, als hätte mich jemand mit kochendem Wasser verbrüht. Ich rief den Notruf, weil ich Angst hatte, dass es eine Herzattacke war. Ich wurde im KH untersucht, ohne nennenswerte Ergebnisse und mit Verdacht auf Panikattacke. Mein Zustand verschlechterte sich weiter. Es kamen Muskelschmerzen, Muskelschwäche und leichte Lähmungserscheinungen dazu. 5 Tage nach der Einnahme von nur zwei Tabletten konnte ich kaum noch laufen und Treppensteigen war unmöglich. Mein Mann brachte mich in eine neurologische Klinik. Ich wurde stationär aufgenommen und nach unzähligen Untersuchungen wurde ich mit der Diagnose "mildes Guillain-Barré-Syndrom" entlassen. Leider kamen nach der Entlassung weiter Symptome dazu, die nicht recht passen wollten. Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, ein Gefühl von Unwirklichkeit, Angst, Persönlichkeitsveränderung, Gelenkschmerzen, Sehstörungen, Sehnenschmerzen und viele weitere "Kleinigkeiten". Heute 4 Monate später geht es mir wieder gut und ich hoffe es bleibt so."

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2379

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:47

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

"2014 Ciprofloxacin wegen Blasenentzündung - gleich danach habe ich geschlagene 4 Wochen nur geschlafen. Die totale Erschöpfung, Schwindel und vieles mehr. Mein damaliger Arzt hat mir gesagt ich musste meine Ernährung umstellen laut meinem Blutbild hätte ich Vitamin und Eisenmangel ich hab dann von ihm Vitaminspritzen bekommen. Dann im März wieder Ciprofloxacin mir ging es natürlich nicht gut.Ich hab die Tabletten genommen Blasenentzündung war weg, Schwindel und Erschöpfung mit Darmbeschwerden und einiges mehr war da. Dann im Sommer letzten Jahres es war der Juni höllische Rücken und Schulterschmerzen Nierenschmerzen, was soll ich sagen? Nierenentzündung ! Die nächste Ciprofloxacin ! Mir ging es einfach dreckig. Nun hatte ich auch noch extreme Hitzewellen. OK dachte ich, jetzt weißte was los ist - die Wechseljahre lassen grüßen, na danke. Aber es geht noch besser: meine Tochter kommt mit einer Nierenentzündung - das Antibiotikum was ihr ihr Arzt verschrieben hatte, hatte nichts gebracht. Also geht sie zu meinem neuen Hausarzt. Was der verschreibt, könnt ihr euch ja denken. Sie liegt auf dem Sofa mit Wärmflasche und ich auch. Der Groschen ist noch nicht gefallen das darf nicht wahr sein - wie dämlich kann ich sein bei mir spukten immer noch die Wechseljahre im Kopf rum auf jeden Fall im November dann Ofloxacin Weihnachten merkte ich dass die Symptome etwas besser wurden und jetzt der Hammer im Januar 2016 wieder Ciprofloxacin. Nach 4 Tabletten ging es mir so schlecht,der ganze Körper schmerzte schlechtes Sehen, Rückenbrennen Magenbrennen Schwindel ,die Füße brannten Brechreiz, Hitzewellen mit Kälteschübe. 3 Monate blieb meine Regel aus. Aber da hab auch ich endlich mal nach den Erfahrungsberichten im Netz geschaut es hat sehr lange gedauert bis ich es begriffen habe, ich hatte noch in der Praxis angerufen und gefragt ob es von den Medikament kommen könnte die Antwort war haste doch bis jetzt doch gut vertragen.Ich hab die Einnahme abgebrochen.
Ich denke auch dass ich nicht mehr vollständig geheilt werden kann nach dem was ich meinem Körper angetan habe. Meiner Tochter geht es einigermaßen Gelenke und Muskeln haben was abgekriegt und auch Herzbeschwerden mit Müdigkeit, wird aber besser."

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2380

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 07:48

Anonym, aus der Petition Fluorchinone.com

“Zu mir ich bin 39 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe einen 5 Jahre alten Sohn, der mich jeden Tag und Abend neu motiviert nicht aufzugeben. Meine persönliche Horrorgeschichte begann im Juli 2015. An einem Gottlosen Sonntag bekam ich aufgrund einer Verdachtsdiagnose (Harnweginfekt) vom ambulanten Notdienst Levofloxacin 500 mg verordnet. Natürlich leider alles ohne irgendeinen Warnhinweis von den enormen Risiken dieses Medikamentes (roter Brief 2010/2012 etc.). Auch der Apotheker gab keinen Ton von sich. Direkt am Abend nahm ich die erste Tablette. Schon während der Nacht und am nächsten Morgen spürte ich in den Achillesfersen beidseits ein leichtes kribbeln. Dachte mir nichts dabei, da ich zuvor an diesem Sonntag über 600 km Auto durchgefahren bin (Hochzeitsbesuch eines Freundes in der Schweiz). Also nahm ich die zweite Tablette, worauf meine Füße weiter kribbelten. Vor Einnahme der 3. Tablette war ich geschäftlich in unterwegs. Ich bekam dort in einer Sitzung während meines Morgenkaffees auf einmal extremes Herzpochen, einen trockenen Mund, Durchfall und ein noch nie erlebtes Angst- / Panikgefühl. Ich rief direkt meinen Hausarzt an, um abzuklären was ich tun solle. Ihm war schnell klar, dass dies Nebenwirkungen von Levofloxacin sind. Er empfahl mir daraufhin konsequent ein sofortiges absetzen des Mittels und eine direkte Untersuchung in der Uniklinik. Ich meldete mich in der Notfallambulanz und wurde relativ schnell untersucht. EKG war negativ klar, war ja auch spontan und nicht Langzeit. Vor allem auch nicht direkt während eines Herz-Schubes angelegt. Bissi Blutwerte getestet etc. aber da war nix auffällig. Weiß auch gar nicht, nach was die Ärzte überhaupt alles geschaut haben. Man entließ mich unter zu derzeit noch moderaten Schmerzen gegen Nachmittag und sagte ich solle mich beruhigen und körperlich schonen. Ich fuhr direkt nach Hause mein Körper spielte zunehmend verrückt in der S-Bahn.
Gegen Abend bekam ich Todesängste erneutes extremes Herzpochen mit verschwommener Sicht und wieder dieses Angst- / Panikgefühl. Meine Schwester fuhr mich dann Abends gegen 20 Uhr direkt erneut in die Uniklinik. Ich war kurz vorm Kollaps. Wieder nur Kurzzeit EKG, wieder natürlich nicht während einer Puls-Attacke angelegt. Man verweigerte mir zudem die stationäre Aufnahme und entließ mich erneut abends trotz meiner Todesängste und mittlerweile mit Krücken kaum noch lauf und stehfähig und sagte mir, dass wären normale Nebenwirkungen ich solle mir einen Orthopäden meines Vertrauens suchen. Aus Sicht der Notfallambulanz wäre hiermit alles getan. Ein Verband wurde noch schnell angelegt + Fersenkeile und Schonung wurde mir verschrieben. Man bescheinigte mir zum Glück wenigsten direkt den kausalen Zusammenhang der Achillesreizung als typische Nebenwirkungen von Levofloxacin. Ab da begann mein Vertrauen in unser System komplett zu zerfallen, ich war daraufhin 4 Monate Berufsunfähig und in dieser Zeit bei gefühlten 1000 Ärzten davon 998 Trottel bzw. rein profitorientierte. Ein oberschlauer Orthopäde wollte mir anfangs sogar noch Kortison in die A-Sehnen spritzen, was ich natürlich sofort ablehnte. Kortisonbehandlungen sind in Kmobination mit Fluorchinolonschäden absolut Kontraindiziert. Mittlerweile war mir bekannt gefloxt zu sein ich hatte div. Studien und Dr. Arbeiten zum Thema gelesen und war daher weitaus informierter wie die Ärzte. Mir war klar, hier bin ich jetzt komplett auf mich allein gestellt. Mein Glück war da ich das Mittel nicht von meinem Hausarzt bekam und dieser mich bis heute unterstützt. Er kannte die Nebenwirkungen zumindest im Bezug auf die Sehnenprobleme und machte damals auch gleich eine Meldung an Bfarm etc. Er bescheinigte mir später auch meine gesamten Nebenwirkungssymptome inkl. deren Zeitverlauf. Meine Krankenkasse hatte ich nachdem ich den Ernst der Lage erkannte auch gleich informiert, da ich gelesen hatte, das ich das Mittel aufgrund des roten Briefes nie hätte bekommen dürfen.
Ein Gutachten des Medizinischen Dienstes Hessen wurde daraufhin beauftragt und auch rechtliche Schritte über einer Medizin-Recht Anwältin hatte ich zur Absicherung direkt eingeleitet. Die ersten 6 Wochen war ich total kaputt + schwach, habe nur im Bett oder auf der Couch gelegen. Konnte aufgrund geschwollener Achillessehnen bds. überhaupt nicht stehen/gehen. Habe mir in dieser Zeit selbst Thrombosespritzen gegeben und bin teils auf allen Vieren durch die Wohnung gekrochen. Konnte mir selbst nicht mal alleine eine Wasserflasche aufgrund der Handgelenkschmerzen aufdrehen. Die Schübe mit Herzpochen und verschwommener Sicht verschwanden zum Glück ziemlich schnell nach ca. 2-3 Wochen wieder. Die Kurzen Schübe kamen meist Abends oder wenn ich mich hingelegt hatte und zur Ruhe kam. Erst nach diesen 2-3 Wochen bekam ich sinnvoller Weise ein Langzeit EKG um, es musste ja von meinem HA erst angefordert werden. Ich hatte auf anraten der Medizin Rechtsanwältin gleich ein Tagebuch angefangen und jeden Tag und jedes Symptom dokumentiert. Es blieben Muskel- / Sehnenschmerzen, insbesondere A-Sehnen, Arme-Handgelenke, Schlaflosigkeit, Durchfall, Geschmackslosigkeit, trockener Mund etc. Nach den ersten 6 Wochen dieser Bettruhe konnte ich mich danach ca. 8 Wochen lang nur mit Gehstützen unter extremen Schmerzen der geschwollenen A-Sehnen fortbewegen. Weitere 8 Wochen bin ich in absoluter Schonhaltung durch das Haus geschlichen. Diverse Darmkuren und Heilfasten halfen mir in dieser Zeit extrem. Als ich wieder angefangen habe zu arbeiten nach 4 Monaten, hatte ich durch die vielseitigen unklaren Diagnosen und meine weiterhin bestehende Bewegungseinschränkung meine erste Wiedereingliederung abbrechen müssen. Mit Resturlaub usw. konnte ich dann Anfang 2016 ganz moderat wieder halbwegs auf meinen Bürostuhl sitzen. Meine alte LWS Problematik konnte ich halt kaum noch wie zuvor in den Griff kriegen die verstärkte sich zunehmens. Mir fehlte die die Bewegung und Sport. Per Antrag bei der Renten
versicherung habe ich dann orthopäd
ische Büromöbel geordert, welche sich definitiv lohnen und weiter lohnen werden. Mein kostenloses Jobticket vom Arbeitgeber konnte ich aufgrund der „größeren“ Fußweg-Entfernung zum Bahnhof 1.500 m nicht mehr nutzen und kaufte mir daher einen kleinen Corsa. Außerdem durfte ich direkt Büro nahe auf einem Behindertenparkplatz direkt auf dem Firmengelände parken. So dass ich so gut wie gar nicht mehr laufen musste, meine tägliche Reichweite war ja auch extremst begrenzt. Mein Chef und mein Arbeitgeber unterstützen mich sehr, nachdem bekannt wurde, welches Dramatik hinter dem Thema steckt. Ich hatte anfangs klar auch extreme Ängste meinen Job zu verlieren (Familienvater / aktive Hausfinanzierung etc.) und je wieder gesund und leistungsfähig zu werden. Daher startete ich noch im Dezember 2015 eine Psychotherapie zur aktiven Unterstützung meiner Selbstheilungskräfte. Auf allen Kanälen tat ich das, was als gefloxter getan werden musste. Ernährungsumstellung, strikter Kaffee + Alkoholverzicht seit Flox, NEM, Vernetzung in den Hilfegruppen, Reha, Mentales Training und vor allem nach dem absoluten Vertrauensverlust in die Schulmedizin nahm ich fortan keinerlei Medikamente mehr. Zumindest nicht ohne zu wissen, was überhaupt zwingend notwendig ist und zuvor mit natürlichen Alternativen zu arbeiten.
Das brachte mich langsam aber stetig aktiv vor ran, zumindest konnte ich meinen Job und meine Existenz halten, meine Hobbys Schlagzeugspielen (Band quasi die 1. Ehe seit 1995), Heimwerken und Sport kann ich allerdings bis heute 16 Monate Postflox noch nicht ausüben. Ich konnte nach ca. dem 8. Monat täglich zusätzlich zum reinen Büroalltag nur sitzen, minimalste Strecken 1000 m gehen oder etwas länger al 5-10 Min. stehen. Ich fing an in der Mittagspause täglich rauszugehen auch die Sonne + frische Luft und max. mögliche Bewegung für mich taten mir sehr gut. Die A-Sehnen waren nicht mehr so dünn und drahtig wie zuvor, auch im Vergleich zu anderen Menschen fällt das immer noch total auf.
Im 11. Monat hatte ich einen massiven Rückfall war zeitweise wieder gehunfähig und musste eine erneute Reha starten. Ich weiß nicht was meinen extremen Rückfall tatsächlich ausgelöst hat. Ich nahm ja keine Medikamente mehr, schonte mich absolut, war nur auf meinem Bürostuhl und daheim unterwegs. Zu mehr bin und war ich ja leider nicht mehr in der Lage. Bei meinem Rückfall merkte ich morgens beim Erwachen wieder mein Ohrenpfeiffen und das Fiebergefühl im Gesicht, wie auch in den ersten Floxmonaten. Die Sehnen und Muskel taten auf einmal beim aufwachen wieder richtig weh. Es war deutlich spürbar, dass meine Muskeln und Sehnen schlagartig von heute auf morgen wieder schmerzten und sich wie porös anfühlten. Die A-Sehnen verschlechterten sich 3 Tage später soweit, dass ich wieder nur humpeln und kaum noch stehen konnte. Der Humpelgang und die Schmerzen hielten bei dem Rückschub über mindestens 4-6 Wochen an. Zu den Achillesssehnen kamen nun auch mehr und mehr und mehr andere Sehnen und vor allem deutliche Muskelschmerzen in den Armen und Beinen. Alles war total verkrampft, verspannt und fühlte sich gereizt und rissig an auch die Kniegelenke schmerzten zunehmend.
Ich bin dann wieder zu meinem Orthopäden und meinte jetzt brauche ich mal richtige Physiotherapie mit echten Erfahrungswerten. Es muss ein Spezialist insbesondere für Achillessehnen sein da ich kaum noch laufen und stehen konnte. So kam ich ins Rehazentrum Sporeg. Hier wurden auch Profisportler der Eintracht, Lyons, FSV wieder fitgemacht. Floxerfahrung war dennoch gleich 0 % aber mancher hatte davon zumindest schon mal gehört.
Der Therapeut fühlte meine A-Sehnen und sagte sofort wir machen Stoßwelle. Mein Orthopäde war anfangs hier etwas skeptisch, wegen der zusätzlichen mechanischen Reizung. Daher tasteten wir uns sehr langsam ran. Erstmal eine Fußseite ganz moderat. Das half mir direkt deutlich spürbar, daher haben wir das dann regelmäßig beidseitig gemacht. Ich konnte nach 4-6 Wochen wieder halbwegs normal ohne Schonhaltung laufen und minimalste Strecken bis 1000m gehen. Zwei Tabletten haben meinen Leben zerstört. Zuvor war ich kerngesund, sportlich und belastungsfähig heut bin ich oft nicht in der Lage mit meinem Sohn nur zum Spielplatz zu gehen. In Absprache mit meinem Orthopäden habe ich mir privat ein Ultraschallgerät für Physiotherpeutische Zwecke geholt. 180 € die sich 100 % lohnen. Ich schalle damit 15 Minuten je Fersen-Seite in Kombi mit Magnesium Chlorid Massagen aus der Sprühflasche. Durch den angeregten Stoffwechsel und den Ultraschall wird das Magnesium so direkt tief ins Gewebe massiert. Es fühlt sich immer sehr gut an nachdem ich damit fertig bin. Auch mache ich Dehnübungen und Kräftigungsübungen an der Treppenstufe oder bei meiner Rehatherapie. Die habe ich bis heute verlängert. Das Krafttraining der Wade kann ich allerdings nur sehr moderat machen. Derzeit sind so für mich wieder max. Strecken von 1-2 Km am Stück möglich. Auch längeres stehen merke ich sofort und ist weiterhin nur begrenzt möglich. Es gibt täglich auf und abs und die A-Sehnen sind auch permanent spürbar verdickt + angeschwollen. Wie gesagt ich war schon wesentlich weiter und da mein Rückschub nun schon so lange anhält + zusätzliche Muskel- / Sehnenschmerzen / Gelenkschmerzen der Knie / Handgelenke hinzukamen zieht es mich auch teils mental richtig runter. Mit meinem Hausarzt werde ich jetzt nach 16 Monaten einen Antrag zur Anerkennung meiner Behinderung stellen. So fühle ich mich auch heute nach 16 Monaten einfach behindert und nicht mehr der, der ich mal war.”

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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2389

Beitragvon spacerat » 31.10.2017, 11:30

Anbei einige Kommentare der Petition: (Warum haben diese Menschen unterschrieben hier ist es nachzulesen)


• Ich habe 2015 selbst Levofloxacin gegen Helicobacter bekommen und habe bis heute schwerste Schmerzschübe, Herzprobleme, Angstzustände, miserables Blutbild, Sehprobleme, ... Ich bin erst 39, seitdem arbeitsunfähig und mich sieht niemals wieder ein Arzt! Den niemand dieser Weißkittel hat mich gewarnt, mir danach geholfen, im Gegenteil. Teufelszeug!
-Anonym

• mögliche Gefahr für Gesundheit muß kenntlich gemacht werden
-Anonym

• Ich bekam schon nach der 1. Tablette Schmerzen in den Beinen
-Anonym

• auch ich habe Knorpelbildungen in den Handinnenflächen und am kleinen Finger nach Einnahme bekommen, am linken Unterbein habe ich einen brennenden Schmerz.
-Anonym

• Aufgrund einer Bronchitis habe ich Ofloxacin bekommen. Schon nach einer Tablett Verschlimmerung der Symptome akute Atemnot und Angstgefühl zu ersticken. Wusste aber nicht, dass es sich um die Nebenwirkung handelt. Nahm noch 2 Tabletten. Grausam. Lt. Arzt Tabletten abgesetzt. Kortison gespritzt bekommen. Keine Information. Vor kurzem Artikel im Spiegel gelesen. Ich bin schockiert. Habe jetzt Asthma, starke Knieschmerzen. Kann die Einnahme der Grund sein?
-Anonym

• Habe ca 6 wochen nach absetzen von cipro schmerzen in den achillessehnen und nun kommen angstzustände hinzu und zittern
-Anonym

nach Einnahme vonCiprofloxacin stark vermindertes Hörvermögen, Selbstmordgedanken, Gangunsicherheiten
-Anonym

• Teufelszeug ..runiert dein Leben! Die wahren Schuldigen sind aber nicht die Pharmaindustrie (vgl. "der Waffenhersteller") sondern die arroganten oder zu ungebildeten Ärzte (vgl. "Täter")
-Anonym

• Nach einnahme von Ciprofloxacin hatte ich monatelang Schmerzen in der linken Achillessehne.
-Anonym

Ciprobeta 500mg eingenommen...seit der 1. Tablette schlimmste NW...kribbeln Gesicht und Finger, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Benommenheit, Schwindel....
-Anonym

• Nach Einnahme Levofloxacin 02.2016 Starke Schmerzen im rechten Knie und Ellenbogen. Wassereinlagerung im Knie wurde 3 Mal punktiert.
-Anonym

• Unzählige Nahrungsunverträglichkeiten haben in den letzten 2 Jahren meine Lebensqualität auf ein Minimum reduziert. Niemand weiss, woher die kommen, niemand weiss, wie ich sie wieder weg bekomme. Aber dass ich ein halbes Jahr vor Auftreten mehrfach Cipro einnehmen musste, kann kein Zufall sein.
-Anonym

Ich habe Levofloxacin eingenommen und danach Probleme, so stark daß ich auf den Fuß nicht mehr auftreten konnte. Befund: Achillessehne und Plantarfasziitis Entzündung der Sehnenplatte der Fußsohle. Diese besteht nun seit 4 Monaten, ist auf dem MRT immer noch zu sehen und Laufen ist schmerzfrei auch noch nicht möglich.
-Anonym

• Ich habe unterzeichnet da ich seit Wochen Schmerzen in den Schultern habe, Herzrhythmus Stòrungen und Probleme beim laufen. Meine Gelenke knacksen, ich kann mich nicht mehr schmerzfrei bewegen. Ich fühle mich wie aufeinmal 25 Jahre älter. Das alles macht depressiv, so eingeschränkt zu sein! Kein Arzt warnt einen vor diesem Medikament- es wird munter verschrieben. Als Laie kann ich schlecht Nutzen /Schaden aus dem Beipackzettel entnehmen! Nehmt das Medikament vom Markt! Es ist die Hölle!
-Anonym

• Nach der Einnahme von Avelox hatte ich sehr schlimme Nebenwirkungen.
-Anonym

• Ich habe unter extremen herzrythmusstörungen gelitten, die nur langsam besser werden. Zudem hatte ich Panikattacken ,Verstimmungen und konnte mich überhaupt nicht mehr konzentrieren. meine wahrnehmung war extrem eingeschränkt.
-Anonym

• vor 5 Wochen im Krankenhaus wurde mir Levofloxacin wegen COPD verabreicht. Nach drei Tage, noch im Krankenhaus, bekam ich Schmerzen an beiden Achillessehnen, die bis heute anhalten. Nach 5 Wochen ist mir heute die Achillessehe rechts gerissen. Nun habe ich damit langfristig zu tun und Angst, dass mir auch die Achillessehe am linken Fuß reißt. Die mich behandelten Ärzte haben ausnahmslos von diesen "Nebenwirkungen" Kenntnis. Warum wird dieser Wirkstoff nicht vom Markt genommen. Dirk
-Anonym

• Ich bin seit 2 1/2 Jahren berufsunfähig und leide täglich unter massiven Schmerzen. Etliche Lebensmittelunverträglichkeiten haben sich gebildet und das Leben wurde zu einer Permanenten Herausforderung mit wenig Erfolg, seit meiner Einnahme von Cipro.
-Anonym

• Ich leide seit der Einnahme vor Ca. 18 Monaten an massiven Angststörungen und Zwangsgedanken.
-Anonym

• Ich bin mit diesem Antibiotikum wohl glücklicherweise noch nicht in Kontakt gekommen, aber es kann jeden treffen. Deswegen MUSS es weitgehend aus dem Verkehr gezogen werden und darf nur in einem besonderen Notfall eingesetzt werden. Aber auch der Kampf gegen CETA muss weiter gehen, unterstützt daher bitte auch meine CETA-Petition, und zwar: https://www.change.org/p/bundesverdiens ... immenstein
-Anonym

• Durch einen Halsinfekt bekam ich dieses Antibiotikum. Nun leide ich an chronischen Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen. Ich kann nicht mehr in meinem Beruf als Krankenpfleger arbeiten. Die chronischen Infekte kamen dann durch einen MRSA, welcher Jahrelang nicht entdeckt wurde und in den Mandeln saß. Die Inkompetenz der Ärzte hat mich doppelt getroffen. Man verabreichte mir dieses Antibiotikum 2x, ohne ein Wissen über den MRSA.
-Anonym

Ich bekam es wegen einem Harnwegsinfektes zum 2x verschrieben. Nun habe ich die Situation, die viele fürchten müssen, wenn sie dieses Preparat verordnet bekommen haben. Ich bin eine Geschädigte seit 1 Woche und es ist die Hölle
-Anonym

• Ich bin selbst seit Feb. 2012 schwer geschädigt durch das Fluorchinolon Levofloxacin....ich bin durch die Hölle gegangen und habe nur knapp überlebt...gottseidank wird es seit ca. einem halben Jahr besser...also bitte nicht aufgeben....der Körper kann sich regenerieren, aber es dauert ewig und noch immer habe ich viele Symptome. Ich habe durch dieses AB alles verloren!
-Anonym

• ich kenne persönlich einen menschen der davon schwerstens geschädigt wurde. das leben hing an einem seidenen faden.
-Anonym

• Ich habe unterschrieben, weil dieses Mittel mir in jeder Hinsicht mein Leben zerstört hat
-Anonym

• Nach meiner Meinung werden Antibiotika viel zu häufig verschrieben und auch zu oft in der Massentierhaltung einfach dem kompletten Tierbestand verabreicht. Wenn nun wie hier in diesem Fall so schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können sollten diese in der Tat nur extremst selten oder besser überhaupt nicht mehr eingesetzt werden. Wer sich mal mit dem Beck-Protokoll beschäftigt hat wird wissen dass man sich auch mit anderen Mitteln sehr gut gesund erhalten kann.
-Anonym

• Das Fluorchinolon Avalox führte bei mir zum schlimmsten anhaltenden Trauma meines ganzen Lebens. Nebenwirkungen waren/sind: -Selbstmordgedanken/-verlangen - Nächtliche Horror-Albträume - Eiskalte Füße, auch in Sommerhitze - erhebliche Sehprobleme - Nervenblockaden an Händen - Erstickungsattacken - ernsthafte Herzrhytmusstörungen - Schluckprobleme - schlimmste Schlafstörungen - Koordinationsprobleme - Probleme mit Lesen/Schreiben/Sprechen - extreme Gedächtnisprobleme - Tinnitus 24/7
-Anonym

• Ständige Muskel und Sehnenschmerzen seit einem Jahr (stechend, ziehend und brennend), leichte Benommenheit, trockene Atemwege usw. "Dank" dieser vorsätzlichen Vergiftung durch Ärzte in Form von Antibiotika! Meinen Ex-Hausarzt hatte es nicht interessiert. Er sagte stets, dass Antibiotika nach 48 Stunden restlos raus sind und keine Beschwerden langfristig bilden können. Also dementsprechend nach seiner Defintion sind langfristige Schäden pure Einbildung und Spinnerei. "Super" Ärzte!
-Anonym

• Bin für Schockbilder auf (Pseudo) Ärzten um die Bevölkerung vor ihnen zu warnen, verpflichtend auf z. B. Psychiatern und anderen Ärzten, die ihre gutgläubigen Klienten vorsätzlich schädigen (lassen) und sich gegen alle ethischen Grundsätze an sämtlichen Bevölkerungsschichten vergewaltigend zur Vernichtung "der Armut" mit Vernichtung der Armen aus schierer Geldgier beteiligen.
-Anonym

• Meine Mutter, hat dieses Medikament im März 2016 bekommen und hat die Behandlung nur knapp überlebt. Sie ist seitdem nicht mehr in der Lage sich selbst zu versorgen.
-Anonym

• Ich habe Ciprofloxacin bekommen und nun schon seit über 3 Monaten Schmerzen und entzündete und geschwollene Fingergelenke, Handgelenke, Kniegelenke, Fussgelenke. Konnte wochenlang fast gar nicht und nur mit grossen Schmerzen laufen. Bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Die Ärzte und Apotheker scheinen die Gefährlichkeit dieser Antibiotika gravierend zu unterschätzen!!!
-Anonym

• Bereits 1 Tablette Levofloxacin hat mich nachhaltig geschädigt. U.a.: Achillessehnenentzündung, extremer Gewichtsverlust, Reflux, Heiserkeit & Schmerzen beim Sprechen. Um euch Mut zu machen: Das meiste verschwand nach ein paar Monaten wieder, manches plagt mich nach 2 Jahren aber immer noch! Verschrieben wurde es von einem HNO-Arzt für eine Kehlkopfentzündung, die sich später als gar nicht bakteriell erwiesen hat!
-Anonym

• Ich habe unterzeichnet weil auch betroffen bin. Im Juli habe ich das Medikament genommen. Anfangs konnte ich fast nicht mehr laufen. das geht jetzt wieder einigermaßen. Von meinem Arzt bekam ich keine Hilfe, nur einen dummen Kommentar. Ich hoffe das diese Beschwerden irgendwann wieder verschwinden.
-Anonym

• ich habe unterzeichnet weil ich auch geschädigt bin.Vor ca. 1,5 Jahren hat mein Pneumologe mir Levofloxin verordnet.Seitdem habe ich starke Achillessehnen Schmerzen und Knieprobleme.Ich hatte furchtbares Herzrasen und überall Schmerzen
-Anonym

• Ich leide seit vielen Jahren an Beschwerden durch die Einnahme von diesen Antibiotika.
-Anonym

• Ein Kollege von mir ist seit der Einnahme schwerst krank und inzwischen arbeitsunfähig.
-Anonym

• Ich habe unterzeichnet, weil ich persönlich Menschen kenne, die von den schweren Nebenwirkungen betroffen sind.
-Anonym

• Ich habe unterzeichnet, weil ich persönlich Menschen kenne, die von den schweren Nebenwirkungen betroffen waren, zu denen auch eine akute Suizidgefahr gehört. So habe ich einen guten Freund verloren.
-Anonym

• Sowohl Ciprofloxacin als auch Ciprobay wurden vor Jahren verschrieben. Seitdem Gelenksteifigkeit, Schmerzen und schwere Schlafstörungen
-Anonym

• Ich war selbst von diesen schweren Nebenwirkungen betroffen und war über 3 Monate Arbeitsunfähig 1 Jahr waren meine sportlichen Tätigkeiten massiv eingeschränkt dies war 2014.
-Anonym

• Achillessehnen-Entzündung über Monate und seit ca. 1 ½ Jahren Neuropathien habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit der Einnahme von Levofloxacin zu verdanken. Darum habe ich unterzeichnet.
-Anonym

• Weil das Patienteninteresse an physischer und psychischer Unversehrtheit sehr viel wichtiger sind als die Rendite- und Profitinteressen von einigen wenigen Shareholdern und Spitzenmanagern der Herstellerunternehmen. Dies ist eine offene Widerstands- und Empörungsreaktion eines 08/15-Bürgers.
-Anonym

• Ich musste vor 6 Monaten Ciprobasic 500 nehmen wegen einem nachgewiesenem Acinetobacter baumanni Erreger. Direkt vier Stunden nach der ersten Einnahme hatte ich Gelenkbeschwerden. Da es angeblich keine Alternative gab, habe ich die 10 Tage durchgehalten. Es wurde jeden Tag schlimmer mit den Gelenkbeschwerden dazu Übelkeit, Erschöpfung, Schlafstörunge. Heute nach 6 Monaten habe ich immer noch heftige Gelenkbeschwerden vor allem im Unterarm und Ellenbogen und bin ständig erschöpft.
-Anonym

• Jahrelang habe ich Antibiotika für Bronchitis, Zahnentzündung und weitere Infektion verschrieben bekommen. Ich leide an ziemlich heftigen Gelenkentzündung, Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit, Depressionen, Angstzuständen, kann nicht mehr arbeiten, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschmerzen, Schwindel und ständigem Husten.
-Anonym

• Meine Mutter leidet seit über einen Jahr an den NW von Cipro. Grund war hoher Blutdruck. Die NW sind: 1) taube Fußzehen 2)Benommenheit 3)die Gelenke knacken laut u.schmerzen 4)Armmuskeln hängen 5)Augenlider sind geschwollen, in der Früh muss man sie mit Hilfe öffnen 6)Lichtempfindlichkeit 7)die Nägel reißen 8)schaumigerSpeichel 9)Herzrasen 10)Kopfschmerzen 11)Spannungen am Kopf 12)Nackenschmerzen 13)Seh u.Hörstörungen 15)Kurzzeitgedächtnis(kein Demenz lt.MRT 16)Appetitlosigkeit... und es hört nicht auf
-Anonym

• absolute Schädigung durch Cipro, Sauerei.
-Anonym

• Eine 10-tägige Behandlung (m. 2 x täglich 250 mg Ciprofloxacin) brach ich nach 8-tägiger Einnahme wg. starker Erschöpfung, Schlafstörungen, Unwohlsein, Zittrigkeit, Thorax- / Herzschmerzen u. Nierenschmerzen, etc. ab - 3 Tage nach Absetzen d. Medikaments war ich noch massiv erschöpft, Nierenschmerzen dauerten wochenlang an. Gegen meine vermeintliche, minimale Nebenhodenentzündung (Hodenschmerzen) half d. Medizin allerdings nicht - ich habe bis dato immer wieder Hodenschmerzen ohne Befund.
-Anonym

• Mit kranken Menschen wird Geld verdient .Die Parlamente sind ein Korrupter Saftladen. Die standen am 18.06.2015 vor Gericht. Sie können das auf abgeordnetenwatch.de ,nachlesen . Das bedeutet Verbrecher im Parlament .
-Anonym

• Ich habe unterzeichnet, wiel ich selbst von den Nebenwirkungen von Cipro betroffen bin und das bereits 3 Jahre
-Anonym

• Die Aktion ist sicherlich nötig, auch wenn ich (noch) nicht betroffen bin. Noch wichtiger fände ich die Forderung nach Lobby-Freiheit in nationalen und europäischen Verbraucherschutz-Gremien.
-Anonym

• Meine Tochter hatte nach der Einnahme eine Pyschose. Endlose Arzt und Krankenhaus Besuche und der Arzt der es verschrieben hatte meinte sie tauscht was vor. Endlich eine Ärztin die helfen konnte obwohl sie hat zugestanden. Sie wusste nicht ob sie helfen kann denn die Psychose war so weit vorgeschritten. Wir haben unsere Tochter nicht wieder erkennen können . Dann die Erleichterung einen homeopathische Mittel hat geholfen und langsam kam unsere Tochter wieder zum Vorschein.
-Anonym

• es muss auch geforscht werden wie den "Opfern" geholfen werden kann und diese Gift-Medikamente müssen vom "Markt" verschwinden!
-Anonym

• 80% wissen nicht dass ihre Monate später auftretenden Beschwerden Nebenwirkungen sind. Wirkstoffe gehört reserviert für schwerste Notfalle, wenn das Leben bedroht ist. Die Beipackzettel sind verharmlosend! Da steht z.B. Sehnenbeschwerden nur bei Älteren -aber 80% sportlich fitte Jüngere sind durch FC jahrelang dauerhaft Schwerbeschädigt, noch nach Jahren arbeitsunfähig. Die Ärzte sehen keinen Zusammenhang der Monate später auftretenden Beschwerden mit dem Antibiotikum. Das gehört geändert!
-Anonym

• Ich habe in diesem Jahr Cipro 500 2x täglich vom 4.3. bis zum 8.3.2016 und vom 15.6. bis zum 28.6.2016 und mache mir jetzt große Sorgen. Ich bitte um weiter Informationen zu diesem Thema.
-Anonym

• Ich habe selbst nach einer OP Ciprofloxaxin intravenös bekommen und danach ging es mir immer schlechter und ich hatte Halluzinationen, so dass ich um Absetzung bat. Zum Glück wurde dem entsprochen und schwups ging es wieder bergauf!
-Anonym

• Da muss Aufklärung sein und ein Verbot solcher Mittel.
-Anonym

• Ausschluss von Gewinnsucht auf Kosten der Gesundheit Wo ist der Schutz durch Statsüberwachung
-Anonym

• Seit Anfang der 90er Jahre ist bekannt, welche gravierenden Nebenwirkungen dieses Medikament aufweist. Zig-Tausende Menschen wurden geschädigt. Bis zum heutigen Tag, wird dieses "Zeug" bei Bagatellerkrankungen, mir selbst geschehen, verschrieben. Politiker, Ärzte und zuletzt die Pharmaindustrie handeln gewissenlos und "vergiften" wider des besseren Wissens die Bevölkerung. Gewissenloses und schändliches Handeln aus reiner Profitgier.
-Anonym

• ich letztes Jahr zum 2. Mal gefloxt wurde und die Hölle durchgemacht habe. Außerdem habe ich durch das Flox eine unheilbare Autoimmunerkrankung entwickelt. Wichtig: Cipro kann SLE hervorrufen!!!! Das Zeug muss endlich vom Markt genommen werden. Es ist unfassbar, dass es selbst in Augen- und Ohrentropfen für Kinder enthalten ist. Unglaublich! Und FC sind wahre Geldbrunnen für die Pharmariesen. WEG DAMIT!!!!!
-Anonym

• ich habe 2013 Cipro bekommen und die Hölle mitgemacht, mit MS-änlichen Symptomen. Bis ich einen wissenschaftlichen Bericht gelesen habe, das Cipro, MS auslösen kann.......ab da war die Schulmedizin für mich durch.....
-Anonym

Weil mich die "Schulmediziner" krank gemacht haben.
-Anonym

Floxini
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Re: Öffentliche Patientenberichte

#2392

Beitragvon Floxini » 31.10.2017, 11:57

Nach 5 Tabletten Levofloxacin 250 mg, die mir aufgrund einer leichten Blasenentzündung vom Urologen verordnet wurde, ist mein Leben nicht mehr so wie es einmal war - ich bin 46 Jahre alt – war vor Einnahme sportlich, gesund und körperlich belastbar.

Die Einnahme erfolgte Ende Dezember / Anfang Januar 2017.
Erste Symptome wie Sehnenschmerzen im rechten Arm, sind ca. 2 Wochen später aufgetreten.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich es noch nicht mit diesem Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone in Verbindung gebracht.
Nach und nach kam es zu weiteren Symptomen und diese sind bis heute geblieben.

- Sehnenschmerzen im rechten Arm
- Extreme Müdigkeit
- Muskelschmerzen und Muskelschwäche in den Armen
- Muskelverspannung im Nacken und Schulterbereich
- Alle Gelenke knacken
- Gelenkschmerzen bei Belastung – Hand, Knie und Fußgelenke
- Ellbogenschmerzen
- Fußsohlen schmerzen beim laufen
- Achillessehnen schmerzen bei längerer Belastung
- Brennen an Hand und Fußgelenken
- Armeisenlaufen in den Beinen und Füssen
- Brennen am ganzen Körper
- Bindegewebe Abbau
- Brennen / Kribbeln auf der Schädeldecke
- Probleme mit Magen und Darm
- Nahrungsmittelunverträglichkeit

Die Symptome treten nicht immer alle gleichzeitig auf und sind in der Intensität wechselhaft.

Ich habe verschiedene Fachärzte aufgesucht wie z.B. Orthopäden / Rheumatologen und Neurologen.
Es wurden verschiedene Blut Untersuchungen durchgeführt wie z.B. auf Gicht, Rheuma, Borreliose und Schilddrüse untersucht - bisher ohne Ergebnis.

MRT vom rechten Ellbogen: Entzündung am Sehnenansatz
MRT vom Kopf: Erweiterte Liquorräume

Obwohl Fluorchinolone diese Nebenwirkungen verursachen können und viele Symptome sogar im Beipackzettel beschrieben sind, ist es schwierig Ärzte zu finden, die einen Zusammenhang zwischen meinen Symptomen und dem Antibiotikum sehen – da sie so einen Fall noch nie hatten, weil fehlendes Wissen die Ursache ist und weil sich keiner mit der Thematik auseinander setzen möchte.
Teilweise wird man sobald man die Vermutung äußert aus der Arztpraxis befördert.

Jetzt 1 Jahr später geht es mir immer noch nicht besser – jeden Tag kämpfe ich mit schmerzen – an Sport ist zurzeit nicht zu denken. Ob ich je mein altes Leben wieder bekomme ist fraglich.

Mir wurde ohne jegliche Vorwarnung zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Medikament verordnet. Hätte ich im Vorfeld gewusst, was da auf mich zu kommt, hätte ich Levofloxacin nie eingenommen.

Es wird Zeit, das Fluorchinolone nicht mehr bei harmlosen Bakterieninfektionen eingesetzt werden. Ärzte müssen sich über die schwerwiegenden Nebenwirkungen im Klaren sein und dürfen dieses Antibiotikum nur noch bei Lebensbedrohlichen Erkrankungen einsetzen. Immer mehr Menschen erkranken durch Fluorchinolone-Antibiotikum, es wird Zeit, dass die Nebenwirkungen erforscht werden und Therapien hierzu entwickelt werden.
Zuletzt geändert von Floxini am 20.02.2018, 15:10, insgesamt 3-mal geändert.


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