Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

spacerat
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Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3234

Beitragvon spacerat » 04.01.2018, 09:44

Hier ist ungefähr das beschrieben was ich auch bei mir festgestellt habe, vlt hilft es jemandem. Wenn euch Eltern/Freunde/Partner/Physio/Doc etc sagen: "Seid nicht so faul, ihr müsst was tun, viel Bewegung, euch anstrengen etc", dann ist Vorsicht geboten. Ich konnte vor 1 Jahr noch wesentlich besser gehen als heute. Immer nach anstrengenden Tagen (Kein Sport wohlgemerkt, aber viel Gehen bis zur Erschöpfung) wurde es langfristig schlechter.

"He was treated with 750 mg/day levofloxacin for 21 days. His symptoms evolved with tendinopathy emerging at 9 months affecting the Achilles tendons, feet and knees, and producing tendon pain with exercise in an athlete who previously ran or biked 10 miles a day. Limitations due to pain, and later fatigue, progressed, necessitating progressive curtailing of his cycling from 10 to 6, 4, 3 then 0 miles/day. He switched to walking, which then also became difficult. He purchased an exercise cycle in an effort to remain active, but discontinued use, as aerobic exercise produced delayed fatigue and pain. He stated, “I would expend energy and then pay for it later.” Bilateral patellar and foot tendon as well as knee pain with walking emerged, requiring him to stop and sit after walking 100 feet. Muscle strength seemed initially relatively preserved (compared to sustained activities — eg, he could open jars that his wife found problematic), but 15–30 min after application of effort he would experience significant fatigue, and muscle strength deteriorated with time.

More than 5 years after FQ use, this previously physically robust man remains affected with atrophy, profound muscle weakness, fatigue (recently evolving into a chronic fatigue-like condition), chronic gastrointestinal problems, mood disturbance, recurring muscle pain and tendinopathy, and painful peripheral neuropathy. Formerly vigorous, his problems necessitated limiting work in his physically demanding profession, and ultimately led to his early retirement. Notably, a brother had previously received an FQ for a prostate problem, which was followed by chronic fatigue syndrome that persisted for 5 years and then gradually abated."

http://www.dougbremner.com/FQ_Golomb.pdf



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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3236

Beitragvon Maria-MUC » 04.01.2018, 11:28

...das habe ich auch schon bemerkt, dass Muskelaufbau nicht funktioniert und oft eine Verschlechterung nach sich zieht. Ich mache aber leichte Übungen im liegen, die tun mir gut und lindern manchmal sogar die Schmerzen. Muss aber wohl jeder für sich selber rausfinden, was ihm gut tut, jeder ist anders.

lg

Maria

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3241

Beitragvon Schorsch » 04.01.2018, 20:18

Hallo,

ich sehe das ähnlich es darf hier nicht pauschal heißen kein Muskelaufbau.
Solange die Energieerzeugung der Mitochondrien noch reicht um Muskelaufbau zu betreiben wird es nicht zu Problemen kommen. Es ist allerdings äußerste Vorsicht geboten, denn jeder ist unterschiedlich belastbar und wenn die Energiereserven überzogen sind geht es eben an die Substanz und kommt zur Verschlechterung.

Ich für mich habe festgestellt das man es am Tag der Belastung schlecht feststellen kann, ob man schon überlastet hat. Das kommt erst 2-3 Tage später. Daher lieber erst mal die persönliche Belastungsgrenze rausfinden und schauen was man leisten kann und deutliche Regenerationsräume lassen. Dabei aber auch bedenken das es zusätzlich auch Formsache ist wie viel man abrufen kann. Ist man unter weiteren Stressfaktoren geht deutlich weniger als ggf. zuvor noch machbar war.

Gruß Schorsch

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3264

Beitragvon Ulla Dewdney » 04.01.2018, 21:08

Hallo Schorsch,

also ich habe starken Muskelabbau und nehme Hanfproteine, ist das denn jetzt schädlich? Bin irritiert?
Viele Grüße Ulla D.

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3267

Beitragvon Schorsch » 04.01.2018, 22:45

Hallo Ulla,

verstehe gerade deine Frage gerad nicht ganz. Hanfprotein ist keinesfalls schädlich und im Gegenteil sehr gut. Das sollte man täglich nehmen. Ach teile ich nicht die Aussage das Muskelaufbau unter Flox schädlich ist. Es hängt davon ab, ob und wie weit man dazu über seine Belastungsgrenze geht, diese ist sehr individuell. Die persönliche Zellregeneration muss das Training zum Muskelaufbau mitmachen dann passt alles.

Gruß Schorsch

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3269

Beitragvon Levoflox26 » 05.01.2018, 10:59

Mir tut das Training sogar eher gut, vor allem mental. Ich bin seit einigen Jahren in einem med. Studio, die Trainer dort sind ausgebildete Physios. Dort fühle ich mich ganz gut aufgehoben. Im Moment ist das für mich auch die einzige Möglichkeit überhaupt zu etwas Bewegung zu kommen, laufen geht gerade ganz, ganz schlecht. Dagegen kann ich recht lange auf dem Ergometer strampeln, das schmerzt nicht. Was mir aufgefallen ist, nach dem Rad fahren komme ich die Treppen in den dritten Stock hoch, ohne dass ich stehen bleiben muss. Sonst ist spätestens nach der zweiten Etage eine Pause nötig. Warum auch immer. An den Trainingsgeräten werde ich ein bisschen Frust los, ich fühle mich danach ein wenig entspannter.
Wahrscheinlich ist es auch ein großer Unterschied, ob man moderat trainiert oder Muskelpakete aufbauen will. Ich bin mit den Gewichten runter, dafür mit den Wiederholungen hoch. Mein Anspruch ist nicht Mrs. Universum zu werden. ;)
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3270

Beitragvon Schorsch » 05.01.2018, 20:17

Hallo,

genau das ist es ja man muss durch Bewegung für Stoffwechsel sorgen, was nutzen die besten Mikronährstoffe wenn nicht bewegt wird.
Zudem produziert der Körper GABA und Serotonin sowie viele andere Stoffwechselprodukte durch Bewegung.

Grundsätzlich generell wichtige Basis-Säulen, um fit im Leben zu bleiben sind:

1. Ernährung (auch Mikronährstoffe wenn Probleme bestehen, allerdings besser durch gesundes Essen)
2. ausreichend Bewegung um den Stoffwechsel zu boosten
3. Freude, Selbstwertgefühl, Sozialkommunikation und ausreichende mentale Regeneration auch in Form von Schlaf / Entspannungsphasen


Im Eingangspost ging es aber auch um den Muskelaufbau, der eben bei zu hoher Überschreitung der Reizgrenze insbesondere unter Flox auch Nachteil bringen kann. Früher konnte ich im Firnessstudio selbst ende hart Eisen reißen und hatte max. 1 Tag Muskelkater. Bei meinem Rehatraining jetzt nach Flox brauche ich 2-3 Tage Regenerationszeit bei den absoluten Pippifaxübungen ohne Gewichte. Es gibt Schubphasen da läuft auch bei mir nichts.

Gruß

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3275

Beitragvon Ulla Dewdney » 06.01.2018, 03:07

Hallo Schorsch,

habe leider da etwas falsch verstanden, bin im Moment nicht ich selber, da ich meinen kleinen Malteser vor Weihnachten gehen lassen mußte.
Kapiere es jetzt erst, es geht da um Training der Muskeln. Danke für deine Antwort.
Ich weiß nicht, wer von euch Tiere hat. Mein Hund hat 2013 u. 2015 bei Bänderriß OPs ohne Not "Enrox" bekommen und war nicht mehr dieselbe. Sie hatte zuletzt einen Lebertumor und Herzfehler. Enrox ist ein Fluorchinolon. Es gehört eigentlich nicht hier in diese Rubrik, wollte es nur zur Warnung schreiben für Hundebesitzer. Mein Schmerz ist groß und ich brauche noch Zeit um es zu verkraften.
Alles Gute und viele Grüße
Ulla

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Re: Vorsicht bei Muskelaufbau nach FC Vergiftung!

#3278

Beitragvon Schorsch » 06.01.2018, 20:45

Hallo Ulla,

tut mir Leid. Das ist bei vielen Tierbesitzern schon passiert. Es gibt sogar Websiten mit floxed Pets. Wir müssen weiterhin ordentlic hStreß machen damit dieses Rattengift dahin kommt wo es hingehört in den Schrank für den Notfall...

Dazu kann und sollte jeder beitragen durch seine offizielle Meldung / Nachmeldung an BfArM, Aufklärung von Freunden / Ärzten, Rechtsklagen sofern möglich und Beteiligung an unseren Aktivitäten. Nur Gemeinsam schaffen wir was.

Auch Mailings an EMA und BfArM sind immer gut.


Gruß Schorsch

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3317

Beitragvon spacerat » 11.01.2018, 10:27

Habe den Titel mal aktualisiert. Also man soll nicht den ganzen Tag im Bett liegen, aber keinesfalls Sport bis zum anaeroben Zustand betreiben und selbst langsam austesten was geht.

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3318

Beitragvon PeterPan » 11.01.2018, 13:08

CFS scheint ähnlich zu sein, was das angeht, ist ja auch nur ein Name dafür, das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß ;-)

Sport schadet bei CFS
Mit fatalen Folgen: Denn während zum Beispiel Sport bei Depressionen hilft, schadet er CFS-Patienten. Die ohnehin geringen Kraftreserven sind noch schneller aufgebraucht. Professor Wolfgang Huber, Umweltmediziner aus Heidelberg, beschäftigt sich seit Jahren mit CFS und weiß: "Anstrengung ist auf jeden Fall zu vermeiden. Vielen meiner Kollegen ist das leider nicht bekannt." Glück im Unglück also für die, die einen Diagnostiker gefunden haben, der ihre Symptome richtig einordnen kann. 2007 trifft auch Heike Riechmann eine solche Ärztin, in einer Diagnoseklinik in Osnabrück dann die bittere Wahrheit: CFS.
"Einerseits war ich erleichtert. Endlich die Bestätigung: Du spinnst nicht", erinnert sie sich. Andererseits all die Fragen: Was kann ich tun? Werde ich wieder gesund? Professor Huber rät Neu-Erkrankten, sich an Spezialisten zu wenden, bezahlen müssen sie das allerdings selbst. "Der Streit mit Leistungsträgern kostet extra Kraft", sagt er. Kraft, die viele Patienten nicht haben. Heike Riechmann hat ihre Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit durchgesetzt. An eine vollständige Genesung glaubt sie indes nicht mehr. "Ich wünsche mir nur, wenigstens wieder ein paar Stunden arbeiten zu können", sagt sie. Ganz hat sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Zurecht, denn einige CFS-Patienten werden tatsächlich wieder ganz gesund. Vielleicht gehört Heike Riechmann dazu. (ing)
Info

Der Patientenverband Fatigatio setzt sich für die Interessen von Patienten ein, die am Chronischen Erschöpfungssyndrom leiden. Er zählt etwa 1000 Mitglieder und hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Krankheit aufzuklären, Kontakt unter Kranken herzustellen sowie Mitglieder zu beraten. Fatigatio setzt sich für die systematische Erforschung von CFS in Deutschland und für verbesserte medizinische und soziale Betreuung der Erkrankten ein.
Die Kontaktdaten der Organisation lauten:
Fatigatio e.V.
Bundesverband
Chronisches
Erschöpfungssyndrom
Albrechtsstraße 15
10117 Berlin
Telefon (030) 3101889-0
Internet: http://www.fatigatio.de

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3342

Beitragvon spacerat » 14.01.2018, 14:04

Gibt es Blutwerte die auf CFS schliessen lassen?

Habe erstmal nur das hier gefunden
http://www.dr-neidert.de/biomed/412-chr ... yndrom-cfs

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3356

Beitragvon Maximus » 15.01.2018, 17:50

Hallo spacerat,

zur Frage : Gibt es Blutwerte die auf CFS schliessen lassen? Nicht wirklich ! Leider

Die IL-10-Produktion ist nicht CFS spezifisch.

Induziert wird die IL-10-Produktion durch inflammatorische Zytokine wie TNFa als auch durch Stressmediatoren ( sowohl
Katecholamine als auch Steroide). Hohe IL-10-Plasmawerte sprechen für eine systemische anti-inflammatorische Antwort,
die dementsprechend primär entzündungsbedingt auftreten kann wie z.B. bei septischen Patienten oder auch primär stress-
bedingt wie z.B. bei Herzinfarktpatienten oder Patienten mit kardiopulmonaler Bypass-Operation.

Mit dem Ende des 40. Lebensjahres haben ca. 95-98% aller Menschen eine Infektion mit EBV durchlebt.
Das hat natürlich auch Auswirkungen auf Laborwerte wie z.B. EBV-AK (Immunoblot).

Das Cortisol bei CFS Patienten liegt zumeist im unteren Normbereich.
Zusatzuntersuchungen: Cortisol-Tagesprofil: 8 und 16 Uhr; ACTH-Stimulationstest, CRH Test u.a.

Der ACTH-Stimulationstest ergab bei mir Normale Werte.
viewtopic.php?f=72&t=360

Gruß
Maximus

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3361

Beitragvon PeterPan » 15.01.2018, 19:56

Nein es gibt keine Tests. Was bei vielen CFS Kranken auffällig ist, das keine Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet werden. So auch in meinem Fall. Scheiss Immunsystem ( Antikörpermangelsyndrom ) etc... Ich würde da schon reinpassen. Muß nur mal ein Arzt die Augen aufmachen ;-) Diagnose Ermüdungssyndrom, Konzentrationsstörungen und Myalgien habe ich mal bekommen......
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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3364

Beitragvon Bellaflox » 15.01.2018, 22:00

Hallo PeterPan,

Jetzt muss ich mal Dumm fragen, kein Antikörper gegen die Schilddrüse? Wäre das nicht super? Oder meinst Du die Schilddrüse werte explodieren und Ultraschall ist auffällig, aber es sind nur kein Antikörper wie bei Hashimoto ersichtlich?

Irgendwie hakt es gerade bei mir :o

LG

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3366

Beitragvon PeterPan » 15.01.2018, 23:19

Erwischt. Vergiss den Scheiss über TPO AK. ;-)

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3367

Beitragvon PeterPan » 16.01.2018, 08:44

https://immunologie.charite.de/fileadmi ... yndrom.pdf


CFS-ähnliche Krank-heitsbilder sind auch nach mehrfachen, in kurzen Abständen erfolgten Impfungen mit starken Ad- juvanzien (z. B. Gulf-War-Syndrom) sowie nach Operationen und Fremdkörperimplantationen be- schrieben worden.


GULF WAR SYNDROM AHA AHA AHA

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#3414

Beitragvon PeterPan » 18.01.2018, 10:38

Nicht uninteressant
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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3420

Beitragvon PeterPan » 18.01.2018, 12:27

Ist ein Buch, das ich mir über Fatigatio e.V. bestellt habe. 5€ glaube ich....

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3421

Beitragvon PeterPan » 18.01.2018, 12:58

.
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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3422

Beitragvon PeterPan » 18.01.2018, 12:58

Auch nicht schlecht ......
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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3492

Beitragvon spacerat » 24.01.2018, 19:11

Bitte beachtet die folgenden Hinweise.

Seit einigen Jahren wird über einen deutlichen Anstieg belastungsabhängiger Rhabdomyolysen bei Gesunden nach sportlicher Aktivität berichtet - aktuell ist von "volksgesundheitlichen Bedenken" die Rede.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27731596
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27604073
http://www.amjmed.com/article/S0002-9343(16)31206-2/pdf

Deutschsprachige Weißkittel setzen mal wieder auf bequeme Beschwichtigungsrhetorik und behaupten, belastungsabhängige Rhabdomyolysen wären nur mit Extremsport verbunden, eine "absolute Rarität" und bei Fallberichten aus den USA nicht mit Muskelbiopsien untermauert.
https://www.derstandard.de/story/200006 ... -zerfaellt

Sie ignorieren leider, dass auch Gesunde mit moderater sportlicher Aktivität und unauffälliger Muskelbiopsie betroffen sind.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3079448/

Sie ignorieren auch, dass die belastungsabhängige Rhabdomyolyse mit metabolischen Myopathien assoziiert ist, wiederholt auftreten kann und nicht mal einer sportlichen Betätigung bedarf: bei Vorbelasteten reichen Muskelverletzungen nach geringer bis mäßiggradiger Arbeitsbelastung/Aktivität aus, um eine subklinische Rhabdomyolyse zu triggern (siehe Punkt 8: http://sportmedschool.com/journal-club- ... omyolysis/).

Da Muskelbiopsien eben keinen verlässlichen Nachweis erbringen, stützen sich Ärzte bei der Diagnosestellung meistens auf erhöhte C(P)K-Werte (sekundär LDH, Myoglobin (nur in den ersten 6 Stunden verlässlich) oder Hämoglobin/Hämatokrit bei V. a. degenerierte Erythrozyten). Differentialdiagnostisch ist hierbei wichtig, dass der C(P)K-Wert mind. fünfmal höher sein sollte als der obere Normwert. Autoren schränken ein, dass die Höhe des C(P)K-Werts keinen Rückschluss auf das Ausmaß der akuten Muskelnekrose zulässt.

Die Symptome einer belastungsabhängigen Rhabdomyolyse sind primär Fatigue, Muskelschmerzen, Schwäche und dunkler Urin. Sie können von Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Schwellungen oder Niereninsuffizienz begleitet werden. Ein diagnostisches Hindernis besteht darin, dass diese unspezifischen Zeichen verzögert einsetzen, nach einigen Tagen bis wenigen Wochen wieder abklingen und von Betroffenen unterschätzt oder von Ärzten nicht korrekt zugeordnet werden.

Was hat das Ganze mit den Fluorchinolonen zu tun?

1. Der Fall, den Spacerat in seinem post zitiert, ist ein gutes Beispiel für eine belastungsabhängige Rhabdomyolyse: der Betroffene erlitt nach jeder sportlichen Belastung verzögert einsetzende Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Fatigue, bis er schließlich sein Pensum komplett herunterfahren musste. Auch die Skiathletin in Spacerats anderem post sagt, sie kann postflox nur noch an guten Tagen zwei Stunden ohne Einschränkungen trainieren (immerhin).

2. Schorsch sagt: "Ich für mich habe festgestellt das man es am Tag der Belastung schlecht feststellen kann, ob man schon überlastet hat. Das kommt erst 2-3 Tage später."
Fallberichte verdeutlichen, dass sich die Symptome einer belastungsabhängigen Rhabdomyolyse 1-3 Tage nach Belastung bemerkbar machen.
Bekanntlich ist der C(P)K-Wert etwa 2-3 Tage nach einer belastungsabhängigen Rhabdomyolyse am Höchsten:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articl ... 6000151F2/

3. Wie wir wissen, können FC eine Rhabdomyolyse verursachen und/oder das Muskelgewebe durch Kollagenverlust und Tendopathien nachhaltig schädigen.
FC können zudem eine hämolytische Anämie verursachen, wodurch eine Degeneration der Erythrozyten gegeben ist (welche im Rahmen belastungsabhängiger Rhabdomyolysen ebenfalls eine Rolle spielen). FC können auch den Ranyodin-Rezeptor (RYR1) hemmen (siehe Studienauswahl), welcher die Freisetzung intrazellulärer Calcium-Speicher reguliert. RYR1-Mutationen spielen als genetische Ursache belastungsabhängiger Rhabdomyolysen eine zentrale Rolle (siehe Studienauswahl).

4. Der pathobiochemische Vergleich zeigt, dass chronische Zellschäden durch FC für eine belastungsabhängige Muskelnekrose prädisponieren:

- Gefloxte Zellen sind durch toxische Membranschäden, mitochondriale Dysfunktion, ATP-Mangel und intrazelluläre Calciumüberlastung charakterisiert und somit in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1472211/

- Bei der belastungsabhängigen Rhabdomyolyse kommt es in der Muskelzelle zum selben Problem: Membranschäden, Mitos überfordert, ATP runter, Calcium rauf:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articl ... e/fig0010/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articl ... 6000151F1/

Werden also gefloxte Muskelzellen durch körperliche Aktivität belastet, tanken sie mehr Calcium als sie vertragen, machen Stress und geben im worst case den Löffel ab.

Aus den o. g. Gründen riskieren Gefloxte im Belastungsmodus schneller eine Rhabdomyolyse als Gesunde.
Damit steigt das Risiko für Rückschläge und (bei wiederholter Belastung) fortschreitende Schädigungen der Skelett- und Herzmuskulatur.

Ich sage nicht, dass Schonung der beste Weg ist.
Aber es zeigt sich, dass Regenerationsbemühungen bei Gefloxten durch physische Belastung erheblich gestört werden können.
Das gilt zumindest, solange das Ausmaß subzellulärer Schäden unklar ist und man ohne medizinische (nicht physiotherapeutische!) Absicherung trainiert.
In dieser Hinsicht müssen Gefloxte mindestens ebenso viel Vorsicht walten lassen wie in bezug auf die Ernährung.

(Apropos Ernährung: Die Wirksamkeit des von euch empfohlenen Hanfproteins ist nicht ausreichend belegt:
"Hanfsamen werden in der Werbung und in Internetforen zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. Unter anderem sollen sie dazu beitragen, dass sich die Muskeln nach einer Belastung erholen, und sowohl beim Abnehmen helfen als auch den Blutdruck den Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerwert senken. Dies ist aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Daher hat die EU bislang keine Aussage zu einer etwaigen Gesundheitswirkung von Hanfsamen (Health-Claim) erlaubt."
https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... ttel-12881)

Kurz noch zum Abschluss:

- Fluoracetat verursacht einen erhöhten Calcium-Influx
http://downloads.hindawi.com/journals/j ... 717296.pdf

- Der Fluorgehalt des Plasmas steigt mit zunehmender körperlicher Belastung und beeinträchtigt die Ausscheidungsfähigkeit der Nieren
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4652279/

Fluor und Fluorchinolone binden Eisen - womöglich auch jenes Eisen, welches dem Blut als Häm-Gruppe eine rote Farbe gibt und ein fester Bestandteil des Myoglobins ist.
https://www.youtube.com/watch?v=oipksRhISfM
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/

Die Funktion des Myoglobins besteht normalerweise darin, das Muskelgewebe über sauerstoffbindendes Eisen mit Sauerstoff zu versorgen.
Auch die Erythrozyten besitzen eine Häm-Gruppe (Hämoglobin) und versorgen hierüber das Blut mit Sauerstoff. Auch sie sind in belastungsabhängige Rhabdomyloysen involviert.
Bekommt der Muskel also zuwenig Sauerstoff, weil Myoglobin und/oder Erythrozyten akut auf die Fresse kriegen, machen die Muckis schlapp.

Deshalb geht die Sache auf jeden Fall vorsichtig an!

Genug gefaselt, hier die Fakten:

BELASTUNGSABHÄNGIGE RHABDOMYOLYSE - STUDIENAUSWAHL

- Übersichtsstudien
Ursache, Symptomatik, Diagnostik und Gegenmaßnahmen (ausreichende Wasserzufuhr, mind. 3 Tage Ruhe, Verzicht auf Koffein (erhöht den Calcium-Influx), Supplemente, Alkohol (erhöht den Calcium-Influx), nächtliche Schlafdauer regelmäßig 8 Stunden, Vermeidung von Sport, Risikowirkstoffen etc.)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5117086/
http://www.sciencedirect.com/science/ar ... 4615000605
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5371628/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7625324


- Belastungsabhängige RD und Genveränderungen

Assoziation zwischen belastungsabhängiger RD und metabolischer Myopathie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5117086/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24225520

Metabolische Myopathien treten primär unter Belastung auf:
"Gemeinsame Symptome metabolischer Myopathien sind belastungsinduzierbare Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Kreatinkinaseerhöhungen und ggf. Muskelschwund in sehr unterschiedlicher Ausprägung... d.h. die Betroffenen bemerken eine Linderung der Muskelschmerzen und Steifigkeit nach einer kurzen Pause und Belastungsreduktion...
Klinisch imponieren belastungsabhängige episodische Muskelschmerzen, Krämpfe und ausgeprägte Muskelschwäche nach muskulärer Langzeitbelastung und Fasten...
Klinisch imponieren belastungsinduzierte Myalgien, Muskelcrampi und vorzeitige Erschöpfbarkeit."
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Fri ... ien_pompe/

Belastungsabhängige RD ist in 30% aller Fälle durch RYR1-Mutation/Maligne Hyperthermie bedingt
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27663056
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23628358
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3582168/

Fluorhaltige Narkosemittel, Fluorchinolone und Statine erhöhen das Risiko für RYR1-Mutation/Maligne Hyperthermie und belastungsabhängige RD
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4689014/
https://www.jscimedcentral.com/Anesthes ... 1-1004.php
http://anesthesiology.pubs.asahq.org/ar ... id=1945177
https://www2.hhu.de/kojda-pharmalehrbuc ... RM2009.pdf (s. Abb. 4)


- Lebensbedrohliche belastungsabhängige RD bei Gesunden nach moderater bis erhöhter sportlicher Belastung

Zahlreiche krankenhauspflichtige RD-Fälle nach Spinning (in Einzelfällen schon nach 15 Minuten)
http://www.amjmed.com/article/S0002-9343(16)31206-2/pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4737663/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065558/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5047243/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25665750
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25303168
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19414297
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27604073
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23106059
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15542997/

RD nach Laufband, Liegestütz und Kniebeuge (24-j. Freizeitsportler)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3079448/

RD nach leichtem Radeln auf Ergometer (35-j. Freizeitsportlerin)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4974839/

RD nach Curls mit 5-7.5 Kg (23-j. Freizeitsportlerin)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4674583/

RD nach 200 Wadenhebern (27-j. Medizinstudent)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5496832/

RD mit OP-pflichtigem Kompartmentsyndrom nach 60 Min. Basketball (29-j. Freizeitsportler)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19309042

RD mit OP-pflichtigem Kompartmentsyndrom nach 100 Liegestütz (24-j. Freizeitsportler)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632464/

Tödliche RD mit Kompartmentsyndrom nach 5-Meilen-Lauf (31-j. Soldat)
https://pdfs.semanticscholar.org/0590/6 ... 4cd010.pdf

Tödliche RD mit Kompartmentsyndrom nach Physical Fitness Test (33-j. Anwärter)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10653554

119 Fälle
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articl ... p000e3.pdf

30 Fälle
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25643388

Komplettes Football-Team
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23657120/

13 von 34 Schwimmern
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28005561

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3495

Beitragvon spacerat » 25.01.2018, 00:16

Auch interessant.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kompartme ... m#Ursachen

Beim chronischen bzw. funktionellen Kompartmentsyndrom wird eine konservative Therapie angewandt: Kühlung, Hochlagerung und Belastungsreduktion der betroffenen Muskulatur sollte angewandt werden. Eine sportliche Belastung sollte dementsprechend vermieden werden. Meist ist jedoch ein Training im aeroben Bereich mit geringer Herzfrequenz möglich und auch für die Heilung des Kompartmentsyndroms sinnvoll. Durch die verbesserte Durchblutung der Muskulatur werden die Faszien besser mit Nährstoffen versorgt. Solange beim Muskelstoffwechsel durch Training in der Nähe des anaeroben Bereiches kein Laktat anfällt, dürften sich keine Symptome zeigen. Das Training sollte also durch eine geringe Intensität insgesamt keine zu große Belastung durch zu große Trainingsumfänge für die Muskulatur aufweisen.
https://www.runnersworld.de/gesundheit/ ... 263312.htm

Der Druck wirkt beim chronischen Kompartmentsyndrom auf die Blutgefäße, die folglich schlechter durchblutet werden und weniger Sauerstoff transportieren können. Beim Laufen kommt es dann durch Sauerstoffmangel in der Muskulatur zu den für ein Kompartmentsyndrom charakteristischen starken Schmerzen, meist im Unterschenkel. Einige Läufer klagen zusätzlich über eine ausgeprägte Muskelschwäche, sobald das chronische Kompartmentsyndrom auftritt.

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Re: Muskelaufbau nach FC Vergiftung sehr vorsichtig angehen!

#3496

Beitragvon spacerat » 25.01.2018, 01:56

Auch dazu

https://en.wikipedia.org/wiki/Compartme ... #Chronic_3

>> The use of devices that apply external pressure to the area, such as splints, casts, and tight wound dressings, should be avoided

Super, die Reisethrombosestrümpfe die ich lange getragen hab waren also genau das Falsche - auch wenn sie die Symptome gelindert haben. Hat mal wieder kein Arzt die richtige Diagnose gestellt.
In den Cipro NW kommt das komischerweise als NW nicht vor, obwohl es doch recht häufig ist denke ich.
Scheint als wenn alle falsch behandelt wurden bisher.

>>Left untreated, chronic compartment syndrome can develop into the acute syndrome and lead to permanent muscle and nerve damage.

Sollte ich wohl mal per MRT kontrollieren lassen


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