Neuropathie erkennen

Cypho
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Neuropathie erkennen

#5374

Beitragvon Cypho » 11.06.2018, 15:16

Hallo Maximus,
da du dich mit Neuropathien aber auch allen anderen Dingen sehr gut auskennst, frage ich dich direkt.
Ich hatte in den ersten 6 Monaten postflox "lediglich" brennende Schmerzen in den Achillessehnen. Mittlerweile hat sich dieses Brennen auf die Fußgelenke (rund herum) , den unteren Teil der beiden Schienenbeine und den Teil der Unterschenkel, in dem die AS in die Muskeln einbinden, ausgebreitet.
Kann das eine Neuropathie sein? Ich habe kein Kribbeln oder ähnliches, sondern in diesen Fuß- oder Unterschenkelteilen ein schmerzhaftes Brennen.
Gibt es einen sicheren Test auf eine Neuropathie, den ich durchführen kann?
Vielen Dank für deine Antwort.

Beste Grüße Cypho



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Maximus
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Re: Neuropathie erkennen

#5377

Beitragvon Maximus » 11.06.2018, 17:18

Hallo Cypho,

zum Nachweis von Neuropathien bedient sich die Neurologie der Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten (NLG).

Es handelt sich um einen sehr groben und damit sehr unzuverlässigen Test. Ein Normalbefund schließt eine Neuropathie nicht aus.

Neuropathien haben allerdings typische Verteilungsmuster, anhand derer sich Neuropathien oftmals erkennen lassen.

Verteilungsmuster, Neuropathie schwarz eingezeichnet : http://www.bilder-upload.eu/show.php?fi ... 729689.png

Die von dir beschriebenen Schmerzlokalisationen entsprechen eher der Achillessehnenproblematik.

Bild Achillessehnenproblematik zum Vergleichen auf > http://www.heilpraxisnet.de/symptome/ac ... erzen.html

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#5381

Beitragvon Cypho » 11.06.2018, 18:19

Hallo Maximus,
nochmals danke für deine Antwort. Das Verteilungsmuster Nr.15 kommt meinen betroffenen Bereichen schon sehr nahe. Aber die Vorderseite sieht so aus, als wären auch die Zehen und der Spann betroffen. An den Zehen habe ich definitiv keine Schmerzen. Wahrscheinlich hast du Recht mit der AS-Problematik. Ich bin nur erstaunt, das der Schmerz von den AS in die anderen Bereiche gewandert ist.

Beste Grüße
Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5382

Beitragvon Maximus » 11.06.2018, 18:35

Hallo Cypho,

ja in der Nr. 15 sind Zehen und Spann sowie die Fußsohle mitbetroffen. Da bei dir die Zehen und der Spann nicht betroffen
sind, ist es nicht die Nr. 15.

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#5385

Beitragvon Cypho » 11.06.2018, 20:40

Hallo Maximus,
alles klar. Danke für deine Mühe.

Beste Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5435

Beitragvon Cypho » 15.06.2018, 11:32

Hallo an Alle,

ich habe seit 2 Wochen unerträgliche brennende Schmerzen im Bereich der AS, Fußgelenke (rund herum), unteres Schienenbein. Diese Schmerzen habe ich leider auch nachts. Fühlt sich an als würde sich das Levofloxacin durch meinen Körper fressen. Mein Orthopäde hat mir vor Monaten Etoricoxib 60 mg verschrieben. Habe bis jetzt nichts davon genommen. Kann das tatsächlich zu noch größeren Schmerzen/Schäden führen, wenn ich davon eine Tablette nehme.
Kann das CBD Öl bei solchen Schmerzen helfen?
Kennt das jemand von euch, das sich die Schmerzen auf den gesamten Hinterfuß und die unteren Teile der Unterschenkel ausbreiten, obwohl sie vorher über 9 Monate streng auf die AS begrenzt waren?

Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5436

Beitragvon Krabiwi » 15.06.2018, 12:08

Hallo Cypho,

von der Theorie her würde ich vermuten, dass sich die Entzündung durch den lokalen oxidativen Stress auf benachbarte Zellen überträgt und somit ausbreitet.

Hast Du schon Deine Ernährung auf ketogen umgestellt um die freien Radikale zu reduzieren?

Viele Grüße
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Re: Neuropathie erkennen

#5437

Beitragvon Cypho » 15.06.2018, 12:32

Hallo Krabiwi,

ich kann keine ketogenen Diäten oder ähnliches durchhalten, da mein Magen zu anfällig ist. Ich habe seit Jahresanfang ca. 6 Kilo Gewicht verloren, weil mir diese Levofloxacingeschichte psychisch extrem zu schaffen macht. Der Fakt das ich mein bisheriges Leben verloren habe und auch noch den Rest verlieren werde, ist schwer auszuhalten.
Ich muß essen, was mir schmeckt, damit ich nicht weiter an Gewicht verliere. Zucker, Kuchen, Süßes und Alkohol vermeide ich jedoch.
Ich bewundere dein Verdauungssystem und deine Disziplin, mit der du deine ausgefeilten Diäten durchziehst. Ich wünsche dir, das du am Ende Erfolg hast. Du bist 18 Jahre jünger als ich und Moxifloxacin macht anscheinend nicht diese ganz harten Sehnenschäden. Ich denke deine Chancen stehen gut. Leider hat sich damals mein FC-besessener Lungenfacharzt für Levofloxacin entschieden und ich habe das Zeug geschluckt.

Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5438

Beitragvon Krabiwi » 15.06.2018, 13:55

Hallo Cypho,

verstehe ich Dich richtig Dein Magen verträgt z.B. Rapsöl oder Leinsamenöl nicht? Mehr braucht es ja nicht für ketogene Ernährung, da man damit einfach großzügig Gemüse und Fleisch übergießt oder einfach mal einen Schluck Rapsöl nimmt um auf die benötigte Kalorienzahl zu kommen.

Ich hatte letztes Jahr im August eine arzneimittelinduzierte Gastritis wegen Aspirin und Ibuprofen. Dann war ich für 2 Monate auf Protonenpumpenhemmer und es besserte sich, war aber wohl auch verantwortlich für meinen Mineral- und Magnesiummangel der Flox richtig toxisch werden lies. Ein zwicken im Magen blieb, ich vermute es war sogar ein Geschwür. Die Termine zur Magenspiegelung musste ich wegen der Flox-Geschichte absagen, ich weiß es daher nicht mit Gewissheit.

Was ich weiß ist, dass als Flox losging und ich mit NEM begann hatte ich größte Befürchtungen, dass mein Magen das nicht lange mitmacht, insbesondere Vitamin C brannte und in Woche 2 post Flox kamen wegen falschem Magnesium noch Magen-Darm-Krämpfe dazu. Ich dachte das wars, jetzt ist es endgültig vorbei, Flox löst mich von innen auf und ich kann dem Körper nichtmal mehr geben was er benötigt.

Mir ging es schlecht und hatte eine Woche fast nichts gegessen weil ich nicht konnte, der Magen machte dicht. Durch diese eine Woche fast ohne Nahrung ging mein Körper in die Ketose. Anschließend begann ich mich ketogen zu ernähren und mit 8/16 Intervallfasten.

Mein Magen zwickte nach ein paar Wochen nichmal mehr wenn ich mir 1g Vitamin C einwarf, er ist also unter der Flox-Therapie und massig NEM abgeheilt.

Gewicht ist das geringste Problem solange Fettreserven da sind und mit Rapsöl kommt man locker auf 2000 kcal täglich wenn man will. Ich hab bisher 9kg verloren (mittlerweile stagniert es) da ist aber viel Muskulatur dabei, die floxbedingt in die Apoptose ging.

Das ist eine Reinigung, Autophagie, der Körper baut alle schlechten Zellen ab bis nur noch die stärksten und gesündesten übrig sind, erst dann kann es wieder aufwärts gehen, denn schlechte Zellen vermehren sich ansonsten.

Gewichtsverlust bei Flox ist somit ein notwendiger und wichtiger Teil der Heilung.

Ja Moxifloxacin scheint die Sehnenschäden gleichmäßiger und somit leichter über den Körper zu verteilen während Levo massivst die AS schädigt. Obwohl das mit meinen Knien sehr heftig war, konnte ja nicht mehr stehen. Der Schadensmechanismus mit oxidativem Stress und mDNA-Schäden ist jedoch der selbe.

Viele Grüße
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Re: Neuropathie erkennen

#5439

Beitragvon Cypho » 15.06.2018, 14:24

Hallo Krabiwi,

regelmäßig einen Schluck Leinöl zu trinken, könnte ich probieren. Das kenne ich seit der Kindheit (Leinöl und Quark-Nationalgericht im Spreewald). Bei Rapsöl schüttelt es mich. Das nehmen wir zum Braten. Aber Roggenmischbrot, Vollkorntoast und Kartoffeln sind die Grundlage meiner Ernährung und die müßte ich wegen der Kohlehydrate bei ketogen komplett weglassen. Ich wüßte gar nicht, was ich sonst essen sollte. Ich bin kein großer Fleischesser.
Wenn du mit deiner Diät komplett geheilt wirst, werde ich das vielleicht auch probieren. Wobei ich denke das Moxi und Levo einen großen Unterschied machen, was die Dauer und Stärke der A-Sehnenentzündungen angeht. Ich habe hier noch kein Levo-Opfer gefunden, bei dem die AS-Entzündungen, die 1 Jahr und länger angedauert haben, wieder verschwunden sind. Auch bei Schorsch nicht und er hat in bewundernswerter Weise mit Sicherheit alles probiert.
Vielleicht sollte ich mal nach Lourdes fahren und zu Maria beten. Aber danke für Alles, was du schreibst.

Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5440

Beitragvon Levoflox26 » 15.06.2018, 14:30

Hallo Cypho,

Fühlt sich an als würde sich das Levofloxacin durch meinen Körper fressen.


Ja, so empfinde ich das auch, hab ebenfalls schmerzhafte Füße und Unterschenkel. Aber seltsamerweise, ohne dass die Achillessehnen betroffen sind. Zumindest schmerzen sie nicht und auf dem MRT sah man auch nichts.
Ich wusste ja lange Zeit nicht, woher diese Schmerzen kamen und so habe ich auch jede Menge Pillen dagegen geschluckt: Prednisolon, Voltaren, Celebrex... je nach Orthopäde.
Ich kann dir nicht sagen, wie sie sich auf Flox ausgewirkt haben, ich habe ja keinen Vergleich. Aber ich kann dir sagen, dass sie alle nicht geholfen haben. Celebrex ist, wenn ich nicht irre, auch ein Cox2 Hemmer, wie Etoricoxib - mit erheblichen Nebenwirkungen.
Wenn du es irgendwie aushalten kannst, lass es besser.

Alles Gute und nicht die Hoffnung verlieren, Cypho.
LG
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Re: Neuropathie erkennen

#5441

Beitragvon Krabiwi » 15.06.2018, 14:53

Meines Wissens wurde Schorsch die AS-Probleme zeitweise teils los, bekam dann aber einen Schub. Das ist das tückische an Mitochondriopathien, sobald ein Schwellwert an gesunder mDNA wieder erreicht ist verschwinden Symptome recht schnell und man wird nachlässig bzgl. Belastung, Alltagsstress, NEM und Ernährung obowohl man noch auf der Kippe steht und das mDNA Gleichgewicht wieder schnell zugungsten der beschädigten mDNA kippen kann.

Nur so ergibt diese ganze Schub und Rückfallproblematik logisch Sinn.

Richtiges Vollkornbrot kann man ruhig essen, tue ich auch, aber maximal 2 Scheiben (80g) täglich. Vollkorn-Toast hab ich rausgeworfen, da nicht vollwertig genug.

Gerade Körner sind super für die ketogene Ernährung, als Snacks esse ich nun statt Chips einfach Sonnenblumen- und Kürbiskerne etc., die sind noch voll mit Magnesium und Fetten.

Ich würde es Dir wirklich ans Herz legen das mal auszuprobieren, ketogene Ernährung mit Intervallfasten ist mitochondriale und somit auch Flox-Basistherapie, zum Nulltarif und wissenschaftlich fundiert. Danach kommen erst die NEM.

Die Fußprobleme sind mir auch noch ein Rätsel. Könnte wirklich sein, dass wir einen Polymorphismus in der Entgiftung haben (entweder genetisch oder floxbedingt) und der Körper die FC's in die Füße transportiert wenn die Bombe hochgeht und die Energiereserven schwinden und zu schwach für die Entgiftung der FC-Metall-Chelatkomplexe wird. Halte es daher für das beste gar nicht (mehr) zu versuchen meinen Fuß mittels Bädern zum abschwellen zu bringen, sondern werde einfach warten. Mit Espsom Fußbädern schwoll er innerhalb von Tagen ab, aber irgendwie verlagerten sich dann die Symptome nach oben. Ich verlasse mich nun zu 100% auf meinen Körper und versuche gar nicht Kosmetik zu betreiben.

Mein rechter Fuß ist fast wieder normal, der linke schwillt im Tagesverlauf noch leicht an, aber weniger als zuvor. Hab vorhin Lampen gewechselt und musste dazu auf einen Stuhl steigen, war kein Problem, nichtmal ein ziehen in den Knie oder Füßen.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von Krabiwi am 15.06.2018, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuropathie erkennen

#5442

Beitragvon Idgie » 15.06.2018, 14:57

Hallo Cypho,

ich bin ja, wie Krabiwi, ein Befürworter von Intervallfasten 16/8. Allerdings lange nicht so streng. Bei mir gibt es Kohlehydrate in Form von Dinkel, Roggen und Kartoffeln, allerdings nur Vollkorn und Bio. Zucker wenig bis gar nicht, aber ansonsten esse ich in den 8 Stunden was mir schmeckt. Der Körper geht im Fastenintervall nach 12 Stunden in die Autophagie und beginnt, im Körper aufzuräumen.
Ich kann sagen, daß sich in Kombination mit verschiedenen NEMs in den 8 Wochen wo ich das so handhabe schon einiges gebessert hat. Meine Muskel- und Sehnenschmerzen sind besser geworden, der Magen hat sich beruhigt, aber vor allem die neurologischen Schwierigkeiten sind nur noch wenig zu spüren. Meine Augen haben sich auch gebessert und Angst- und Panikattacken gab es seit Wochen keine mehr. Insgesamt fühle ich mich wesentlich fitter und belastbarer.

Probiere es doch einfach mal 4 Wochen aus, was kannst Du denn verlieren?

LG Idgie

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Re: Neuropathie erkennen

#5443

Beitragvon Maximus » 15.06.2018, 15:00

Hallo Cypho,

ich bin ehrlich gesagt ratlos, wie man die unerträglichen Schmerzen bei dir behandeln könnte.

Soweit ich gelesen habe, hattest du das Etoricoxib mal als Infusion bekommen in der Notaufnahme in
Cottbus, drückte die Schmerzen ca. 12 Stunden weg, dann waren Sie wieder da.

Eine weiteres Problem der COX-2-Hemmer ist die kardiovaskuläre Schädlichkeit, weshalb einigen
COX-2-Hemmern bereits die Zulassung entzogen wurden.

https://www.arznei-telegramm.de/html/20 ... 03_02.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtster ... heumatikum

Ingwerwasser ..Hmmm... dafür bräuche man zumindest einen stabilen Magen.

CBD Öl versuchen.

Ein MRT wäre sinnvoll, um einen Achillessehnenanriss auszuschließen und im Blut mal den Entzündungswert: CRP
bestimmen lassen.

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#5444

Beitragvon Maximus » 15.06.2018, 15:09

Hallo Cypho,

Keltian Forte sicherheitshalber mit dazu nehmen, auch wenn es erst mal nicht nach einer Neuropathie aussieht.

Mit Keltian Forte kann man nichts verkehrt machen.

https://www.docmorris.de/keltican-forte ... n/01712263

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#5445

Beitragvon Cypho » 15.06.2018, 15:13

Hallo Levoflox26, Idgie, Krabiwi und Maximus,

danke für eure Hinweise und euren Zuspruch. Wahrscheinlich ist den Schmerz auszuhalten die einzige Option oder mal CBD Öl probieren.
Da würde ich vorher zumindest mal meinen Hausarzt fragen, was er dazu meint.

Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#5446

Beitragvon Krabiwi » 15.06.2018, 15:14

Ich hänge Euch das Büchlein von Kuklinski mal an, könnte genausogut "Floxtherapie" heißen. Die Smyptome sind 1:1. Die Therapie identisch mit dem was sich die Flox-Gemeinschaft über Jahre im Selbstversuch erarbeiten musste.

Das Krankheitsbild heißt sekundäre Mitochondriopathie, also durch Umwelteinflüsse, Ernährung sowie Medikamente verursacht.

Das einzige was bzgl. Flox fehlt ist, dass die FC's den Integrinrezeptoren der Kollagenmatrix das Magnesium entziehen und die Matrix somit von den Sehnenzellen abgekoppelt wird, also nicht mehr kommunizieren kann. In meinem Fall lies sich das mit Schonung und hohen Mg-Dosen von nun über 3 Monaten bessern.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Neuropathie erkennen

#5503

Beitragvon Schorsch » 17.06.2018, 20:59

Hallo Krabiwi,

leider müssen wir das Buch zum direkten Download rausnehmen. Das kann wegen Copyright Probleme geben. Allerdings gibt es ja immer Wege und Quellen das zu beziehen. Interessierte User können dich ja anschreiben. Ich bin ungern ein Spielverderber aber sowas kann uns hier in einem öffentlichen Forum immer auf die Füße fallen.

Gruß Schorsch

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Re: Neuropathie erkennen

#5505

Beitragvon Krabiwi » 18.06.2018, 10:43

Hallo Schorsch,

hatte ich schon geahnt und ist verständlich, kein Problem.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Neuropathie erkennen

#6556

Beitragvon Cypho » 04.08.2018, 13:12

Hallo Maximus,

ich antworte dir verspätet. Mir war in den letzten Tagen nicht nach Forum. Der CRP ist bei mir normal. B1, B6 und B12 sind bei mir normal.
Die Krebsmarker waren auch o.B. Damit fallen schon mal eine Menge Ursachen für die Neuropathie weg.
Die Ursache wird wohl das Levo sein. Auch wenn es verspätet zuschlägt.

Beste Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#6557

Beitragvon Maximus » 04.08.2018, 23:32

Hallo Cypho,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Ja, damit fällt eine Reihe von Ursachen weg und die Ursache wird das Levo sein.

Auch bei Chemotherapien kommt es anscheinend vor , dass Symptome erst ein halbes Jahr nach Therapieende oder noch später
auftreten.

siehe dazu : http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeae ... dosis.html

Der Lehrbuchstandard Chemo induzierte Neuropathie innerhalb von 6 Wochen scheint damit nicht mehr haltbar zu sein.

Forschung, die genaue Pathophysiologie zu ergründen, findet derzeit an der Charité statt.

https://neurologie.charite.de/forschung ... as_endres/

Man kann nur hoffen, das die damit weiter kommen.

Gruß
Maximus

oktave
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Re: Neuropathie erkennen

#6801

Beitragvon oktave » 20.08.2018, 23:20

Ola Maximus

Auf der Suche nach einem geeigneten VitB12 bin ich auf die diversen Qualitäten gestossen: Cyanocobalamin, Aquacobalamin Hydroxocobalamin etc. Dabei habe ich erfahren, dass ersteres minderwertiger ist: "Es soll bei der Verstoffwechselung zur Freisetzung von Blausäure kommen".
Und jetzt lese ich genau dieses B12 in den Inhaltsstoffen von Keltican Forte. Den Rest der Inhalte versteh ich nicht, nehme jetzt einfach mal an, dass es sich um ein Vit-B-Präparat handelt.
Was meinst Du dazu?

Werde je länger ich nach den NEMs, bzw. nach Anbieter derselben suche, unsicherer. Da gibt es so viele ungute Zusatzstoffe, Gelatine von Rindern, Verdacht auf gentechnisch veränderte Grundstoffe, Weichmacher etc. etc. Und umso reiner das Produkt, umso teurer...

Kennst Du die Anbieter, bzw. deren Produkte:
https://biotikon.de/shop/produkt.php?aktive_nr=82
https://biotikon.de/shop/produkt.php?aktive_nr=130
https://biotikon.de/shop/produkt.php?aktive_nr=101
https://biotikon.de/shop/produkt.php?aktive_nr=170

und
https://www.vitaminexpress.org/de/bio-a ... ola-pulver
https://www.vitaminexpress.org/de/hanfp ... ein-pulver
https://www.vitaminexpress.org/de/bioac ... 10-kapseln
https://www.vitaminexpress.org/de/magne ... ium-pulver

Könntest Du dies villeicht mal ansehen und mir schreiben, was Du davon hälst?

Liebe Grüsse
petra

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Re: Neuropathie erkennen

#6802

Beitragvon Maximus » 21.08.2018, 00:12

Hallo oktave,

Krabiwi hat eine Übersicht erstellt . Schau mal Bitte dort nach, ob du fündig wirst.

Link>>> viewtopic.php?f=35&t=791

NEM die ich empfehlen kann sind :

1. Keltican Forte

enthält : Uridinmonophosphat, Vitamin B12 und Folsäure

https://www.medpex.de/schmerzhafte-nerv ... fp=2&fop=2

Das Thema Cyanocobalamin in Keltican Forte hatten wir mal besprochen.

siehe >>> viewtopic.php?f=56&t=903&p=5924&hilit=Blausäure#p5924

Kein Grund zur Sorge. Keltican Forte kann man nehmen.

------------------

2. MULGATOL Junior Gel

enthält : Vitamin B1 , Vitamin B2 , Vitamin B6 , Niacin , Pantothensäure , Biotin , Vitamin C, Vitamin E

https://www.medpex.de/vitamine-fuer-kin ... fp=1&fop=1

-------------------

3. Magnesium-Diasporal 100 Lutschtabletten

enthält : Magnesium Citrat

https://www.medpex.de/magnesium/magnesi ... fp=2&fop=2

oder

4. PURE ENCAPSULATIONS Magnesium Glycinat Kaps.

enthält: Magnesium Glycinat

https://www.medpex.de/magnesium/pure-en ... _BwE#ai300

------------------

4. PURE ENCAPSULATIONS CoQ10 60 mg Kapseln

enthält : Q10

https://www.medpex.de/pure-encapsulatio ... 101&fop=58

-----------------

5. bei PQQ bin ich mir nicht sicher, wem ich da empfehlen könnte.

-----------------

LG
Maximus

oktave
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Re: Neuropathie erkennen

#6803

Beitragvon oktave » 21.08.2018, 15:32

Ola Maximus

herzlichen Dank für deine Hilfe. So werde ich mich jetzt gleich an die
Bestellung machen. Hoffe, dass die Portugiesische Post
ihrem Ruf diesmal keine Ehre macht...

Liebe Grüsse
petra

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Re: Neuropathie erkennen

#10922

Beitragvon Cypho » 02.04.2019, 12:12

Hallo an Alle,

hatte von euch schon mal jemand Nervenschmerzen im rechten Arm? Die Schmerzen strahlen vom rechten Schulterblatt in den rechten Arm aus und sind recht stark. Ich habe eine Neuropathie in den Händen, hatte aber mit dem Ober- und Unterarm bisher keine Sorgen.
Die Frage ist: Sind das Verspannungen die von der Schulter her diese Nervenschmerzen verursachen oder können sich nach Levo auch die größeren Nerven entzünden?

Beste Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#10926

Beitragvon Maximus » 02.04.2019, 17:43

Hallo Cypho,

Schmerzen strahlen vom rechten Schulterblatt in den rechten Arm aus und sind recht stark.

Als Verursacher kommen in Betracht:

Muskeln
Sehnen
Gelenkkapsel
Bandscheiben

https://www.orthopaede-baer.de/beschwer ... schmerzen/

Da müsste man ein Ultraschall und ein MRT machen, um das näher zu untersuchen.

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#10927

Beitragvon Cypho » 02.04.2019, 19:38

Hallo Maximus,

danke für deine Anwort. Ich habe leider erst am 20.Mai einen Termin bei meinem Ortho bekommen. Das med. System wird immer absurder.

Beste Grüße Cypho

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Re: Neuropathie erkennen

#10928

Beitragvon Maximus » 02.04.2019, 19:55

Hallo Cypho,

Termin erst am 20.Mai.... das ist eine Sauerei , dass Patienten auf einen FA Termin solange warten müssen.

Warm halten, warme Kleidung, warme Wannenbäder und Magnesium.

Keine Wärmepflaster, keine Wärmflaschen ,keine Infrarotlampen und keine Heizkissen.

Aufpassen : Bei einer Neuropathie kann auch das Wäremempfinden gestört sein. Man merkt die Wärme
nicht richtig.

Ich musste zeitweise ein Badethermometer benutzen, um mich nicht zu verbrühen.

Ich kenne auch einen Fall von Diabetes-Neuropathie, die hat sich die Füße an einer Wärmflasche verbrannt, ohne es zu merken.
Sie ist Krankenschwester von Beruf, arbeitet in einer Klinik und der Diabetes Typ I wurde erst daraufhin erkannt, viel zu spät, da
schon die Nerven geschädigt sind.

Gruß
Maximus

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Re: Neuropathie erkennen

#10966

Beitragvon Levoflox26 » 04.04.2019, 23:27

Hallo Cypho,
ich hatte auch Probleme einen Ortho Termin wegen meiner Schulter zu bekommen. Mein Hausarzt hat mir dann einen Ü Schein zum MRT gegeben. Versuch's einfach mal.
Wenn ich wieder zu Hause bin, schreibe ich dir auch wieder.
Ganz liebe Grüße
Uschi
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