Benfotiamin Feedback

Bauernme3865
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Benfotiamin Feedback

#5850

Beitragvon Bauernme3865 » 02.07.2018, 13:50

Fuer die an Neuropathie Leidenden ein Feedback: seit 4 Tagen nimmt Gerald (zu all den anderen taegl.NEM sowie Sport sowie taegliche Massagen der Fuesse und Waden) 2 x 2 Benfotiamin 300mg ein. Benfotiamin ist eine fettloesliche Vorstufe von Thiamin, die im Koerper zu Vitamin B1 umgewandelt wird (‚normales‘ B1 ist wasserloeslich) – zudem wird das Enzym Transketolase aktiviert.
Bei Diabetikern sind in diversen Studien gute Erfolge erzielt worden. Gerald ist kein Diabetiker (seine Blutzuckerwerte sind optimal) aber da sich seit Monaten keine positiven Veraenderungen seiner Fuesse gezeigt haben, Achillessehnen und Waden (von Kraempfen zu teilweise Gefuehlsstoerungen und zu erheblichen Temperaturstoerungen – er muss mit der Hand fuehlen, ob seine Fuesse warm oder kalt sind), war es nun Zeit fuer einen Versuch mit Benfotiamin. Ein Mangel an B Vitaminen sollte bei seinen taegl. Einnahmemengen unmoeglich sein (und er nimmt natuerlich keine z.B. B12 Vitamine mit Cyanocobalmin, die ja bekanntlich im Koerper zu Zyanid/Blausaeure metabolisieren und, wen wundert’s, als Nebenwirkung Neuropathien entwickeln koennen). Doch selbst wenn ein Labor Bluttest gute Werte anzeigt, bedeutet das ja noch lange nicht, wieviel in den Zellen ankommt bzw. gespeichert ist.
Also, ich will nun keine uebermaessige Euporie vermitteln, jedoch hat sich bereits innerhalb der ersten 24 Stunden etwas am Schmerz geandert, Tendenz an Tag 4 weiterhin positiv. Der Schmerz ist etwas gleichmaessiger geworden und ein klein wenig ‚bruellender‘ (sehr schwierig, Schmerz zu beschreiben). Das ist nach sehr langer Zeit (vor einem Jahr haben die Fuesse wieder angefangen zu schwitzen, quasi 12 Monate nach Flox) mal wieder ein winziger Schritt in die hoffentlich richtige Richtung. Vor kurzer Zeit meinte Gerald noch, wenn er doch zum Beispiel mal fuer eine Woche ins kuenstliche Koma gehen koennte, um endlich mal eine Erholung von den taeglichen brutalen Schmerzen in seinen Fuessen zu haben. Da jedoch offenbar seine Rezptoren hinueber oder gestoert sind, funktionieren bei ihm keinerlei Schmerzmittel; noch nichtmal Opiate (wobei die ja eh ihre eigenen irren Nebenwirkungen haben). Ob ueberhaupt mal im OP Bedarfsfall eine Anaesthesie funktionieren wuerde, ist zweifelhaft.
Wie im Forum ja auch schonmal erwaehnt, soll Benfotiamin in Verbindung mit R-Alpha Liponsaere plus Q10 bzw. Ubiquinol die beste Wirkung erzielen. Bei Interesse einfach mal bei Google ‚ Benfotiamin Neuropathie‘ eingeben.
Alles Gute und herzliche Gruesse



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Maximus
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Re: Benfotiamin Feedback

#5855

Beitragvon Maximus » 02.07.2018, 17:14

Hallo Bauernme3865,

vielen Dank für das Feedback, die Feedbacks sind sehr wichtig.

Gruß
Maximus

Cypho
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Re: Benfotiamin Feedback

#5921

Beitragvon Cypho » 06.07.2018, 14:03

Hallo Maximus,

meinst du auch das B12 Cyanocobalmin durch die Verstoffwechselung im Körper zu Cyanid die Entstehung von Neuropathien eher noch fördert? Ich nehme wie einige hier Keltican Forte und im Keltican ist das Cyanocobalmin. Wenn das stimmen würde, würden wir uns eher noch schädigen. Das müsste so eine Firma wie Trommsdorff doch eigentlich wissen und ihre Kunden nicht zusätzlich vergiften. Das Trommsdorff für das relativ teure Keltican das billige Cyanocobalmin (und davon auch nur homöopathische 3 Mikrogramm pro Kapsel) und nicht das teurere und besser verfügbare Methylcobalmin verwendet, sagt aber auch schon viel über Trommsdorff.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5922

Beitragvon Cypho » 06.07.2018, 14:40

Hallo Bauernme3865,

ich habe jetzt 10 bis 11 Monate postflox auch unerträgliche Schmerzen in den Füssen bekommen. Dachte eigentlich ich bin mit der beiderseitigen Achillodynie schon gestraft genug. Denke auch das es Neuropathien sind, habe aber noch keinen Neurologen zu sehen bekommen (Bin leider gesetzlich versichert - deshalb kommerziell uninteressant). Nehme Keltican Forte und werde ab Lieferung 1000 µg reines Methylcobalmin dazunehmen. Ich habe wie Gerald auch Levofloxacin genommen. Scheint eine Spezialität von Levo zu sein einen 1 oder 2 Jahre postflox mit Polyneuropathien zu quälen.

Beste Grüße nach Südafrika Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5924

Beitragvon Maximus » 06.07.2018, 14:54

Hallo Cypho,

es gibt Stimmen, die es als problematisch ansehen, dass in Cyanocobalamin Cyanid (Blausäure) gebunden ist.

In einer einzigen Bittermandel sind ca. 1000 μg Blausäure enthalten.

Das Enzym Rhodanase wandelt Blausäure zu Thiocyanat um. Anschließend wird es über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden.

Nur wenn die Enzym Rhodanase Kapazität überschritten wird, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.

So sind 1-2 mg Blausäure pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Das bedeutet für einen 70 kg schweren Mann ist eine Dosis
von ca. 70 mg Blausäure tödlich.

Zum Vergleich:

25 µg Cyanocobalamin enthalten 0,5 µg Blausäure.

Keltian Forte enthält 3 μg Cyanocobalamin pro Kapsel.

D.h. man müsste schon 16666 Kapseln Keltian Forte schlucken , um auf eine Bittermandel Blausäure zu kommen.

Eine Bittermandel kann der Körper problemlos bewältigen.

Gruß
Maximus

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Re: Benfotiamin Feedback

#5926

Beitragvon Krabiwi » 06.07.2018, 15:39

Danke für das Zahlenbeispiel, Maximus.

So muss man an die Sache rangehen, denn es gibt im Prinzip gar keine Gifte sondern nur giftige Dosen.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5928

Beitragvon Maximus » 06.07.2018, 17:42

Hallo Cypho,

zum Cyanocobalamin habe ich dir weiter oben geschrieben.

zum Methylcobalmin :

1000 µg Methylcobalmin (Vitamin B12), das sind Megadosen für den Körper.

Zum Vergleich im Blut finden sich gerade mal 300-500 ng/l Vitamin B12.

Lass es , das kann schlief gehen, sofern kein Mangel vorhanden ist.

Ich hatte nach 1000 µg Vitamin B12 ne Polyglobulie.

Der Begriff Polyglobulie bezeichnet eine Erhöhung der Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) über den
physiologischen Normwert. Sie macht sich labordiagnostisch durch einen erhöhten Hämatokrit bemerkbar.

Je höher der Hämatokrit-Wert, um so "dicker", also zähflüssiger ist das Blut, weil im Verhältnis zum Blutplasma
viele Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut enthalten sind.

Alternative :

Labor vor Ort anrufen >> http://www.labor-cottbus.de und denen sagen, dass sich der Hausarzt mit Blutwerten
affig verhält und fragen, ob die im Labor mal paar Blutwerte abnehmen und bestimmen können, auf " Selbstzahler",
d.h. du müsstest die Blutwerte selbst zahlen.

Blutbild:
Kleines Blutbild ( Kosten : 3,50 - 4,03 € )

Elektrolyte:
Natrium ( Kosten : 1,75 - 2,01 € )
Kalium ( Kosten : 1,75 - 2,01 € )
Calcium ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )
Magnesium ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )
Phosphat ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )

Entzündungsparameter :
C-reaktives Protein (CRP) ( Kosten : 5,83 - 6,71 € )

Zuckerstoffwechsel :
Glukose ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )
HbA1c ( Kosten : 11,66 - 13,41 € )

Leber :
Bilirubin, gesamt ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )
GOT ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )
GPT ( Kosten : 2,33 - 2,68 € )

Niere:
Kreatinin ( Kosten : 2,33- 2,68 € )

Vitamine :
Vitamin B12 und Folsäure ( Kosten : 14,57 - 16,76 € )
Holo-Transcobalamin ( Kosten : 27,98 € )

Schilddrüse :
TSH ( Kosten : 14,57 - 16,76 € )
fT 3 ( Kosten : 14,57 - 16,76 € )
fT 4 ( Kosten : 14,57 - 16,76 € )

Aber Bitte nochmal vorab im Labor fragen, was es kostet.

Gruß
Maximus

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Re: Benfotiamin Feedback

#5929

Beitragvon Cypho » 06.07.2018, 20:05

Hallo Maximus,

danke für deine Warnung. Ich hatte schon gehört, das man sich mit einigen Vitaminen auch vergiften kann. Bei B12 wußte ich das bis jetzt nicht. Das ist ja auch der 330-fache Tagesbedarf. Wieso werden solche Megapillen produziert? 10 Mikrogramm-Pillen würden auch reichen.
Was hältst du davon, wenn ich einmal im Monat oder alle 2 Monate 1.000 µg nehme? Ich dachte der Körper deponiert dann den Rest.
Das mit den Blutanalysen muss ich mit dem Neurologen machen. Mein Hausarzt ist jetzt erstmal 4 Wochen im Urlaub. Sehr ausführliche Kostenauflistung von dir. Danke vielmals. Sollte der Neurologe sich auch verweigern, bezahle ich selbst.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5930

Beitragvon Krabiwi » 06.07.2018, 20:40

Hallo Cypho,

um möglichst schnell (innerhalb einer Woche) einen diagnostizierten Mangel auszugleichen machen solche hohen Dosierungen durchaus Sinn, der Körper speichert bis zu 5mg, würde heißen mit 5 Tabletten wäre der Speicher wieder gut gefüllt. Ansonsten ist B12 wasserlöslich, funktionierende Nieren sollten also den Überschuss einfach rausfiltern:

"In zahlreichen Studien konnten für die verschiedenen Formen von Vitamin B12 (Cyanocobalamin, Hydroxycobalamin und Methylcobalamin) in großen Mengen keine negativen Effekte festgestellt werden. Die tägliche Zufuhr von Cyanocobalamin in Mengen von 4.500 µg über zwei Wochen, 2.000 µg über ein Jahr und 1.000 µg über mehrere Jahre blieb ohne erkennbare Nebenwirkungen. Auch bei Einnahme von täglich 300 µg Hydroxycobalamin über ein Jahr und täglich 6.000 µg Methylcobalamin über 12 Wochen wurden keine negativen Effekte beobachtet [1]. Eine hochdosierte orale Vitamin B12-Therapie in Höhe von 5.000 µg pro Monat, eingenommen über fünf Jahre, zeigte ebenfalls keine negativen Effekte."

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index. ... bewertung&


Hatte mir vor ein paar Monaten im Überschwang auch so eine B12 Bombe zugelegt, nahm ohne Diagnose 3 Stück über 3 Tage um ein eventuelles Defizit auszugleichen um nitrossativen Stress vorzubeugen und bekam vermehrt Pickel. Laut Kuklinski soll man B12 daher immer mit Biotin einnehmen um Pickel zu vermeiden. Nehme es nun nur noch einmal pro Monat zusammen mit höherdosiertem Biotin und bleibe von Pickeln verschont.

Die 5 mg Speicher sind ja theoretisch nach 5 Tabletten gefüllt. Tägich 1000 µg einzunehmen wäre daher bestenfalls überflüssig.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Benfotiamin Feedback

#5931

Beitragvon Cypho » 06.07.2018, 21:16

Hallo Krabiwi,

danke für deinen Hinweis. Werde das B12 nur nehmen, wenn bei mir ein Mangel nachgewiesen wird.
Dann braucht solche hochdosierten B12-Pillen eigentlich niemand. Oder maximal eine Fünferpackung. Mit 5.000 µg im Depot komme ich dann ja bei einem Tagesbedarf von 3 µg 1.650 Tage hin.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5936

Beitragvon Maximus » 06.07.2018, 22:49

Hallo Cypho,

ich bin auch für Abwarten, erst schauen was die Blutuntersuchungen ergeben und dann an Hand der Ergebnisse entscheiden, zu-
mindest wenn es um Megadosen geht.

Anders verhält es sich, wenn es darum geht den Tagesbedarf einzelner Vitamine zu decken. Das kann man ohne Blutwertbestimmung
für 1-2 Monate machen. Keltican Forte deckt den Tagesbedarf an B12, Folsäure und Uridinmonophosphat, da kann man nichts falsch machen.

Gruß
Maximus
Zuletzt geändert von Maximus am 07.07.2018, 03:03, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5937

Beitragvon Maximus » 07.07.2018, 03:00

Hallo Krabiwi,

ja es gibt etliche Studien, denen man nicht trauen kann, leider.

Dass 1000 µg B12 ne Polyglobulie verursachen kann, hätte ich auch nicht gedacht.

Die Polyglobulie hat bei mir 7 Monate angehalten. Vitamin B12 Anfangswert im Blut 1300 ng/l, Hämatokrit 60 %.

Die Behandlung der Polyglobulie besteht in Aderlassen, um dem Hämatokrit auf 50 % zu halten.

Das war nicht lustig.

Gruß
Maximus

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Re: Benfotiamin Feedback

#5942

Beitragvon Cypho » 07.07.2018, 13:23

Hallo Maximus,

ich habe jetzt neben den brennenden Schmerzen und Taubheitsgefühlen in mittlerweile beiden Füssen auch ein Kribbeln und Taubheitsgefühle in beiden Händen. Besonders die Daumen, Zeigefinger und innenseitigen Handballen kribbeln und brennen etwas.
Ich denke schon, das das in Richtung Polyneuropathie geht. Habe am Freitag versucht beim Neurologen einen Akuttermin zu bekommen. Das wollen die aber nicht. Ich könnte mich höchstens ins KKH einweisen lassen. Mache ich etwas falsch, wenn ich bis zum 16.08. abwarte? Du hast ja geschrieben, man kann gegen medikamenteninduzierte PNP ohnehin nichts machen. Diabetes kann ich mir nicht vorstellen.
Mein letzter Glukosewert aus dem August 2017 war 5,8 mmol/l. Die Messung erfolgte abends gegen 19 Uhr in der Notaufnahme. Ist also kein Nüchternwert. Hatte auch noch nie zu hohen Blutzucker. CRP war damals 0,8 mg/l. Alle Blutwerte waren damals im Normbereich.
Alkolhol fällt bei mir auch weg. Ich habe in den letzten 20 Jahren maximal 2 bis 4 Bier pro Woche getrunken und seit Weihnachten gar nichts mehr. Eigentlich kann die PNP nur levofloxacinbedingt sein.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5943

Beitragvon Maximus » 07.07.2018, 15:20

Hallo Cypho,

ja, das geht in die Richtung einer Flox induzierten Polyneuropathie, leider.

...ins KKH einweisen lassen ? und wer schreibt die Einweisung ? keiner .. Hmm....

Dein Hausarzt ist im Urlaub, da müßte es doch normalerweise eine Vertretung geben, also ein andere Arztpraxis
die zwischenzeitlich übernimmt.

Vielleicht dort mal versuchen, dass du wenigestens die von mir oben genannten Blutwerte bekommst.

Ja, bei einer Flox induzierten PNP kann man nicht viel machen, leider und die Blutwerte fallen meist normal aus.....

Keltican Forte auf jeden Fall weiter nehmen.
Sonnenblumenöl ein Snapsglas aller 2 bis 3 Tage
eventuell noch Mulgatol Junior Gel 1-2 Teelöffel ( nicht Esslöffel ) dazunehmen für 1-2 Monate

https://www.medpex.de/vitamine-fuer-kin ... _BwE#ai300
https://api.gebrauchs.info/2389364e24bb ... 1e0819dcdi

Mit Magnesium werden die Taubheitsgefühle an den Fingern nicht besser oder ?

Gruß
Maximus

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Re: Benfotiamin Feedback

#5944

Beitragvon Cypho » 07.07.2018, 16:11

Hallo Maximus,

mit dem Magnesiumglycinat habe ich immer Schwierigkeiten mit meinem Reizdarm - zunehmende Schmerzen selbst wenn ich bloß 50 mg pro Tag dauerhaft nehme. Die meisten NEM sind für meinen Magen-Darm-Trakt zu konzentriert und reizen die Schleimhäute.
Keltican Forte vertrage ich gut -scheint nicht so hoch dosiert zu sein.
Ich esse jedoch nach dem Mittag 50 g Kürbiskerne. Das bringt ca. 140 mg Mg dazu 2 noch nicht ganz reife Bananen mit je 36 mg Mg/100 g. Das dürfte nochmal 108 mg Mg bringen. Am Abend dann nochmal mindestens 50 g Cashewkerne mit 236 mg Mg/100 g oder 50 g Paranüsse mit 160 g Mg/100 g. Selbst wenn die andere tägliche Nahrung kein Mg hat, komme ich so auf mindestens 350 mg Mg pro Tag. Magnesium müsste ich also ausreichend einnehmen. Je nach Tagesform schlucke ich dann an einigen Tagen noch Magnesiumglycinat 50 oder 100 mg pro Tag.
Denke also das ich keinen Mg-Mangel habe und die Taubheitsgefühle in den Fingern davon kommen können.
Mit den Blutanalysen wird das beim Vertretungsarzt noch schwieriger als beim Stammhausarzt, denke ich. Ich bin jetzt so oft abgeblitzt, dass ich nicht daran glaube, dass ausgerechnet eine Urlaubsvertretung sein Budget belasten will. Zur Not warte ich bis zum Neurologen. Ich hatte nur Sorge, dass ich mit dem Abwarten weiterreichende Schäden riskiere. Aber wie du sagst, wird sich bei floxinduzierter PNP vermutlich kein Mangelzustand im Blut finden lassen und andere Ursachen kann ich mir nicht vorstellen.
Danke für deine Hilfe.

Beste Grüße Cypho


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