Benfotiamin Feedback

Levoflox26
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Re: Benfotiamin Feedback

#5945

Beitragvon Levoflox26 » 07.07.2018, 17:38

Hallo Cypho,

Zur Not warte ich bis zum Neurologen. Ich hatte nur Sorge, dass ich mit dem Abwarten weiterreichende Schäden riskiere.


Ich war beim Neurologen, ich war auch bei meinem Neurochirurgen. Ebenso wurde die Nervenleitgeschwindigkeit letztes Jahr in einer neurolog/ortho. Klinik gemessen. Klinik und Neurochirurg haben leichte Abweichungen fest gestellt, der Neurologe gar keine. Bei einer Fachpraxis für Diabetes war ich auch, diese Diabetologin gab mir (durch die Blume) unmissverständlich zu verstehen, dass es sich um FC Schäden handelt. Seit 2 Wochen bemerke ich auch Missempfindungen in den Händen, die sind neu.
Da macht kein Arzt etwas daran, was auch? Lyrica verschreiben? Nee, danke.
Die B12 Injektionen helfen ein wenig, da ich aber auch tatsächlichen Mangel habe. Keltican bin ich noch bei der ersten Packung, mal denke ich es wird besser, gerade hab ich das Gefühl, es wird schlechter, weil nun auch die Hände betroffen sind.
Wahrscheinlich werden wir uns damit abfinden müssen, dass wir zumindest eine Weile damit zu tun haben. Hoffen wir auf die Zeit...
Ich wünsch dir das Beste.
lg



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Re: Benfotiamin Feedback

#5949

Beitragvon Cypho » 07.07.2018, 20:25

Hallo Levoflox26,

dann sind wir wohl Leidensgenossen. Vielleicht hast du ja doch noch Glück, das bei dir wenigstens die Hände verschont bleiben. Bei mir ging das jetzt rasant. Seit Anfang Juni hatte ich die Taubheitsgefühle in der linken Hand und mittlerweile schon Kribbeln und leichtes Brennen in Daumen, Zeigefinger und Handballen in beiden Händen. Vielleicht habe ich nicht genug Magnesium genommen. Aber ich esse jetzt schon eine Menge Nüsse mit viel Mg. Aber vielleicht kann man selbst mit 600 mg Magnesium nichts ausrichten. Bauernme3865 hat ja geschrieben, dass ihr Mann Gerald 20 NEM täglich zu sich nimmt und er hat auch schwere Neuropathien.
So wie du deine Neurologenerfahrungen beschreibst, verpasse ich dort ja nichts. Zumindest gibt es anscheinend keine medizinische Hilfe außer Schmerzmittel.
Hoffentlich begleiten uns die Neuropathien nicht lebenslang. Danke für deine Rückmeldung und auch Alles Gute für dich.

LG Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5950

Beitragvon Krabiwi » 07.07.2018, 20:33

Hallo Cypho,

mit den Bananen tust Du Dir keinen Gefallen, diese enthalten viel zuviel Zucker. 15g Zucker auf 100g Banane, der verwandelt die beschädigten Mitos kurzeitig in Radikalkanonen und man gießt sprichwörtlich Benzin ins Feuer.

Meine tägliche Zuckerzufuhr liegt bei 5-8g maximal, ganz radikal, denn Flox ist eine ganz radikale Sache.

Hast Du bzgl. Mg bereits Zitratpulver versucht? Ich trinke aktuell 3 l Osmosewasser täglich und in jeden Liter gebe ich etwa 350 mg elementares Mg, kein Durchfall, Nichts, seit einer Woche habe ich sogar teilweise wieder festen Stuhl. Bei Kapseln dagegen rumort es etwas, da diese zu konzentriert sind. An Deiner Stelle würde ich 350 mg auf 2-3 l geben und das versuchen.

"Denke also das ich keinen Mg-Mangel habe und die Taubheitsgefühle in den Fingern davon kommen können."
Die gesunden Zellen sind sicherlich gut versorgt, das Problem sind die gefloxten Zellen mit dem erniedrigten Membranpotenzial, da kommen die Mg-Kationen u.a. nur noch gehemmt hinein wodurch lokal der Mangel nur schwierig auszugleichen ist.

Gerald war nach 30-Tagesdosen Levo fast tot, hat somit in 2 Jahren massive Fortschritte gemacht, bei Dir scheint es umgekehrt zu sein, es wird schlimmer, bitte sei vorsichtig und lege alles auf den Prüfstand, insbesondere den Zucker.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5953

Beitragvon Cypho » 07.07.2018, 21:36

Hallo Krabiwi,

ich kann die Bananen gerne weglassen. Dann wird es jedoch schwierig für mich, sich überhaupt noch natürliche Vitamine zuzuführen. Ich bin wegen meines anfälligen Magens immer auf der Suche nach Obst/Gemüse mit einem wenig Säure/Vitamin C-Verhältnis. So bin ich über die Jahre auf roten Paprika, Brocoli, Blumenkohl, Bananen, Honigmelone und säurearme Äpfel gekommen. Wenn ich das Obst wegen des Fruchtzuckers weglasse, bleibt nicht mehr viel. Habe gerade gelesen, das selbst der Paprika 6,4 Gramm Fruchtzucker/100 Gramm hat. Müsste man vielleicht auch noch weglassen.
Im letzten Jahr habe ich vom Floxbeginn im Juli bis Weihnachten genauso weitergegessen wie vorher und ich hatte eine legendäre Erholung. Ich konnte im November und Dezember 2017 locker 20 bis 30 Minuten spazierengehen. Mir ging es so sauwohl, das ich mit meiner Frau Anfang November eine Woche nach Prag gefahren bin und jeden Abend im Zlaty Klas ein Bier getrunken habe. Ich habe mit meiner Frau die gesamte Festung Vyshehrad umrundet und bin von dort aus zu Fuss über die Moldau bis zum Shoppingcenter Novy Smichov zurückgelaufen. Das waren mindestens 5 Kilometer zu Fuss ohne die geringste Zunahme der AS-Beschwerden. Alles ohne jegliche NEM. Diese unglaubliche Erholung ging weiter bis Weihnachten, um dann mit einem furchtbaren Abwärtsschub zu enden, der sich bis heute fortsetzt.
Weihnachten war ich 5 Monate postflox. Wie soll man sich diese Erholung erklären. Heute bräuchte ich für die Umrundung von Vyshehrad (ca. 1 km) 5 Tage und getraue mich nicht mal nach Dresden oder Berlin zu fahren, weil ich nicht weiß, wie ich mich dort fortbewegen soll.
Ich kann mir das Alles mit Logik nicht erklären. Seit Weihnachten gibt es bei mir keinen Tropfen Alkohol, keinen Industriezucker u.s.w. und trotzdem keine Verbesserung sondern eher Abwärtstrend. Da gibt es für mich leider keine Logik. Aber wenn du meinst, das die Bananen das Problem sind, lass ich die auch noch weg. Ich kann auch Mg-Citrat nochmal versuchen. Vielleicht mag mein Reizdarm das ja lieber.
Vielleicht hast du ja eine Erklärung für die Erholung und ihr plötzliches Ende.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5954

Beitragvon Krabiwi » 07.07.2018, 22:39

Hallo Cypho,

die Paprika ist knapp über der Grenze, ich vermeide sonst alles was über 5g Zucker auf 100g hat. Ausnahme sind 90% Bitterschokolade mit 7g und eben rote Paprika, ersteres esse ich nur 10-20g und zweites maximal 50g alle paar Tage, fällt somit nicht sehr ins Gewicht.

Soviel Vitamine scheinen Bananen nicht zu haben:
https://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte/Banane/

"Im letzten Jahr habe ich vom Floxbeginn im Juli bis Weihnachten genauso weitergegessen wie vorher und ich hatte eine legendäre Erholung. Ich konnte im November und Dezember 2017 locker 20 bis 30 Minuten spazierengehen. "


Kann Dir sogar sagen wieso, was sich bei Dir erholte waren die Integrine der Sehnenzellen, somit konnte die Sehnenmatrix wieder regenerieren. Der oxidative Stress in den Zellen hat jedoch unterschwellig weitergearbeitet und Dich schließlich eingeholt, Deinen Schub verursacht und zerlegt Dir nun die Nervenzellen.

So lange der Zustand schlechter wird ist der oxidative Stress nicht unter Kontrolle.

Wenn Du bisher 2 Bananen täglich hattest + anderes Obst schätze ich Deine tägliche Zuckerzufuhr auf min. 50-60g. Das ist viel zu viel bereits ohne Mitochondriopathie und daher womöglich sogar eine, wenn nicht gar die Ursache für die Verschlechterung der Symptomatik. Die WHO empfiehlt dem gesunden Menschen 30g Zucker täglich nicht zu überschreiten, wenn ich mich richtig erinnere. Als Flox ist man mit unter 10g auf der sicheren Seite.

Ernährung ist die Basis der antioxidativen Therapie, am Besten alles an Obst rauswerfen, dafür mehr Gemüse, maximal noch Beeren unter 5g Zucker. Obst ist überbewertet, Gemüse viel besser und wichtiger bzgl. Vitaminen, dazu fast ohne Zucker.

Viele Grüße
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Re: Benfotiamin Feedback

#5955

Beitragvon Levoflox26 » 07.07.2018, 22:51

Hi Cypho,
bei mir war es ja ganz ähnlich, ich habe ein ganzes Jahr nichts von dem Zusammenhang zwischen Levo und meinen Muskelbeschwerden gewusst. Ich habe mich also genau so weiter ernährt, einschließlich Kaffee, Zucker, jede Menge unguter Medikamente wie Kortison, Voltaren, Opiaten (die nichts gebracht haben, gegen die Schmerzen) und trotzdem haben Symptome wie Panikattacken und eine handfeste Depression sich zwischenzeitlich gebessert, bzw. die Panikattacken sind ganz weg. Im Herbst war ich 2 Wochen in der Klinik, hatte jeden Tag Physio, Lymphdrainage, viele Dehnübungen und danach konnte ich statt 200m wieder einen guten Kilometer schmerzfrei gehen. Leider habe ich kurz vor dem Klinikaufenthalt noch einmal Levo bekommen und ab Weihnachten hat sich mein Zustand wieder enorm verschlechtert. Seit ich hier im Forum bin, nehme ich Magnesium und die diversen anderen empfohlenen NEM. Seit der regelmäßigen Mg Einnahme habe ich keine Extrasystolen mehr und es scheint auch meinen Wadenmuskeln zu nutzen. Ich merke zwar keine Verlängerung der Gehstrecke, aber wenn ich mal zu wenig nehme, dann merke ich das sehr schnell (kann natürlich auch Zufall sein).
Ich bin absolut unsicher, ob es einen großen Unterschied macht, nach der langen Floxzeit noch viele NEM zu nehmen, zu fasten, mich ketogen zu ernähren oder nicht. Letzteres mache ich nicht, weil ich den Willen dazu nicht aufbringe. Ich bin seit Weihnachten wirklich in einer Depression, habe keinen Antrieb, keine Lust zu gar nichts. Da sind Süßigkeiten ein Seelentröster, obwohl ich weiß, dass sie mir nicht gut tun, alleine schon was meine enorme Zunahme betrifft. Meine Blutzuckerwerte sind auch nah am Prädiabetes.
Aber ich kriege es nicht hin...
Und auf Obst verzichten, weil es Fruchtzucker enthält - nein, das werde ich nicht tun. Ich ernähre mich gerade hauptsächlich von Erdbeeren mit Naturjoghurt, Salat und gegrilltem Biohähnchen. Es ist Sommer, es ist ein Stück Lebensqualität, von der ich eh schon viel zu wenig habe. Ich werde nächsten Monat 60. Wer weiß, wie lange meine Restlebenszeit noch ist? Soll ich mich bis ans Ende meiner Tage kasteien, ohne zu wissen, ob es mir überhaupt hilft? Ich weiß es nicht...es kann mir ja auch niemand beantworten.
Ich möchte einfach so gut es eben geht leben, einfach nur leben...

lg

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Re: Benfotiamin Feedback

#5956

Beitragvon Krabiwi » 08.07.2018, 11:35

Hallo Levoflox,

Depressionen sind natürlich ein großes Problem, denn sie trüben den Blick auf die Fakten und färben diese emotional grau, man zweifelt, ist unsicher und wird irrational, das ist natürlich kontraproduktiv.

Natürlich helfen die Therapieansätze, weil wie gesagt die Naturgesetze der Biochemie dahinter stehen:

Ketogene Ernährung reduziert die Menge er freien Radikale.
Fasten aktiviert die Mitophagie.
Zucker erhöht die Menge an freien Radikalen und somit die oxidativen Zellschäden.
Mineral-, Vitamin und Aminosäurenmangel reduziert die antioxidativen Kapazitäten.

Kompetente Mediziner wie Kuklinski, Michalak sowie Pieper fantasieren sich ihre Konzepte ja nicht herbei sondern betreiben Wissenschaft auf Basis molekularer Gesetzmäßigkeiten und Erkenntnisse. Diese biochemischen Naturgesetze ändern sich auch bei Flox nicht.

Der biochemische Mechanismus von Flox ist weitgehend geklärt, es gibt nur noch ein paar offene Fragen bzgl. Details, selbst Cyphos Genesung und der Schub kann man aus den gesicherten Erkenntnissen wie folgt logisch erklären, denn FCs schädigen die Sehnen mehrstufig:

1. laut Dr. Stahlmann entziehen sie den Integrinen der Sehnenzellen das Magnesium, womit Sehnenzelle und Matrix kommunikativ abgekoppelt werden, das spürt man recht schnell, da die Kollagenmatrix nicht mehr gewartet wird und unter Belastung zerfällt
2. die Mitochondrien, wodurch sich der oxidative Stress noch über Jahre hochschaukeln kann, dieser ist für die verzögerte Wirkung und sog. Schübe ursächlich

Die Integrine scheinen sich womöglich selbst ohne orthomolekulare Medizin über mehrere Monate wieder zu regenerieren, die integrinbedingten Sehnensymptome verschwinden dann.
Das eigentliche und vor allem unsichtbare Problem bleibt aber: die geschädigten Mitochondrien.

Das ist sogar tückisch, da man glaubt man sei über den Berg und die Belastung erhöht, während die Mitochondrien sich gegenseitig immer weiter schädigen, dann die Nachbarzellen und so weiter bis der Schaden so groß ist, dass die Symptome durchschlagen.

Viele Grüße
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Re: Benfotiamin Feedback

#5957

Beitragvon Cypho » 08.07.2018, 11:51

Hallo Krabiwi,

ich denke das Hauptproblem das Levoflox26 und ich haben, ist das wir schon über 50 sind. Ich denke wenn ich jetzt 33 und nicht 53 wäre, hätte sich die Erholung wahrscheinlich fortgesetzt. Hier melden sich nach meinem Eindruck viele Frischgefloxte zwischen 25 und Ende 30 an, die anfänglich sehr krank sind. Nach 3 bis 5 Monaten hört man von diesen Betroffenen nichts mehr, weil sie sich erholt haben. Die Betroffenen über 50 halten sich nach meinem Eindruck sehr viel länger in diesem Forum auf. Wenn du dich jetzt vom Flox erholst, könnte es auch zu einem guten Teil an deinem Alter liegen. Ich habe deinen Austausch mit Flocke mitgelesen. Flocke hatte auch Moxifloxacin wie du und klingt nach einem Jahr Flox nicht so optimistisch wie du, weil Flocke älter ist und sicher größere Probleme hat sich zu erholen.
Es ist wirklich schade, dass es keine nachweisbar erfolgreiche Therapie für Floxschäden gibt und wir uns auf empirischem Versuchsgelände bewegen. So hat man auch nicht den unbedingten Willen sich Monate und Jahre einzuschränken, weil es ja keine Erfolgsgarantie gibt.
Trotzdem will ich deinem Vorschlag folgen und werde die Bananen weglassen und den Fruchtzucker reduzieren. Meint die WHO mit ihrer 30 Gramm-Grenze pro Tag auch Fruchtzucker oder eher nur Industriezucker (Saccharose)?
Bei Wikipedia steht: Die ketogene Diät birgt verschiedene Risiken. Durch die verhältnismäßig hohen Eiweiß- und Fettanteile steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem kann eine ketogene Diät auch zu einem unausgewogenen Vitamin-Haushalt führen, da Obst und Gemüse auf Grund des hohen Anteils an Kohlehydraten nur selten konsumiert werden.
Eine entscheidende Frage hätte ich noch. Würdest du die lädierten AS wieder mit Dehnungsübungen und Physiotherapie belasten oder weiter in Ruhe lassen? Ich habe seit dem Schub an Weihnachten gar nichts mehr gemacht. Die AS schmerzen, fühlen sich spröde und steif an, bessern sich aber auch nicht. Der Theorie nach kann das Kollagen 1 nur durch leichten Sport in Kollagen 2 oder 3 umgewandelt werden.

Beste Grüße Cypho
Zuletzt geändert von Cypho am 08.07.2018, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5958

Beitragvon Cypho » 08.07.2018, 13:26

Hallo Levoflox26,

wir müssen hoffen, das sich unser Körper wieder regeneriert, was auf Grund unseres Alters wahrscheinlich nicht so schnell geht, wie bei einem 30-jährigen. Meine Medizinerin, die jetzt Naturheilkunde praktiziert, sagt das jeder Körper wieder gesund werden will und ich in meinem Fall die Probleme aus dem Weg räumen muss, die ihn daran hindern. Sie war in ihrem früheren Leben Neurologin und hat bei mir auch eine schwere Depression diagnostiziert. Ich bin jetzt das ersten Mal in meinem Leben seit 5 Wochen krank geschrieben und finde die Diagnose sehr hart. Aber ich wirke anscheinend so auf sie. Wenn du seit 6 Monaten so gut wie gar nicht mehr laufen kannst und vorher schon 5 Monate eingeschränkt warst, dann noch PNP dazu kommt, wirkt man so auf Gesunde.
Wenn die verfluchten Schmerzen in den Füssen verschwinden würden und ich wieder der wäre, der ich im Juni 2017 war, wäre ich auch wieder gut drauf. Aber unsere Schmerzen und körperlichen Einschränkungen verhindern, dass sich unsere Psyche erholt. Dazu kommt die offene Frage, ob man diesen Mist jemals wieder los wird oder es sich wenigstens bessert. Das würde sogar Elon Musk oder Arnold Schwarzenegger runterziehen.
Wir müssen irgendwie optimistisch bleiben und das ist in unserer Situation nicht so einfach. Das kann man eigentlich nur durch pharmazeutische Stimmungsaufheller schaffen. Mein Gehirn findet in meiner Situation von allein jedenfalls keinen Grund dafür.

LG Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5959

Beitragvon Krabiwi » 08.07.2018, 13:41

Hallo Cypho,

Alter ist definitiv EIN Genesungsfaktor, ändert aber nichts an folgenden altersunabhängigen Fakten:

- Ketogene Ernährung reduziert die Menge er freien Radikale.
- Fasten aktiviert die Mitophagie.
- Zucker erhöht die Menge an freien Radikalen und somit die oxidativen Zellschäden.
- Mineral-, Vitamin und Aminosäurenmangel reduziert die antioxidativen Kapazitäten.


" So hat man auch nicht den unbedingten Willen sich Monate und Jahre einzuschränken, weil es ja keine Erfolgsgarantie gibt."

Ich würde mich mich lieber für ein Jahr bzgl. Ernährung einschränken als zu riskieren für immer eingeschränkt zu bleiben. Obwohl es wenn man sich dran gewöhnt hat nichtmal eine Einschränkung ist, sondern eine Bereicherung.

"Bei Wikipedia steht: Die ketogene Diät birgt verschiedene Risiken. Durch die verhältnismäßig hohen Eiweiß- und Fettanteile steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem kann eine ketogene Diät auch zu einem unausgewogenen Vitamin-Haushalt führen, da Obst und Gemüse auf Grund des hohen Anteils an Kohlehydraten nur selten konsumiert werden."

Wir machen keine Diät sondern ernähren uns ketogen, unser Ziel ist nicht die Gewichtsreduzierung sondern die Reduzierung der freien Radikale. Wir reduzieren lediglich den Anteil der Kalorien aus KH auf 15-20%, also max 400 kcal täglich und minimieren Zucker. Etwa 1000 kcal aus Fettsäuren und 600kcal aus Proteinen.

Die zuckerreiche Ernährung birgt mehr Risiken, dass hohe Fettanteile alleine Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen ist längst widerlegt, es sind die freien Radikale welche Fettsäuren oxidieren (Lipidperoxidation) und zu Arteriosklerose führen, also Zucker in Verbindung mit Fetten und erschöpfter antioxidativer Kapazität.

In der Ketose verringern sich die freien Radikale, die antioxidativen Enzyme werden geschont und das HDL-Cholesterin wird verstärkt, da die Zellen nun von Fettsäuren abhängig sind.

Wie der Wiki-Autor darauf kommt, dass bei ketogener Ernährung wenig Gemüse gegessen wird bleibt wohl sein Geheimnis.

"Meint die WHO mit ihrer 30 Gramm-Grenze pro Tag auch Fruchtzucker oder eher nur Industriezucker (Saccharose)?"

Ich hab kurz nachgeschaut und die Empfehlung bezieht sich auf Industriezucker. Nichtsdestotrotz ist die Wirkung von Zuckern in den Mitochondrien, und darauf kommt es am Ende an, ähnlich, sie erzeugen weit mehr freie Radikale als Fettsäuren.

"Würdest du die lädierten AS wieder mit Dehnungsübungen und Physiotherapie belasten oder weiter in Ruhe lassen? "

Einige werden das anders sehen, aber so lange etwas floxbedingt chronisch entzündet ist würde ich es möglichst schonen und erstmal eine lokale antioxidative Therapie versuchen. Ich habe diese AS-Probleme zum Glück nicht, aber wenn ich diese hätte und mich 24h Stunden täglich Schmerzen plagen würden, würde ich alle möglichen Maßnahmen ergreifen und mir sogar versuchsweise GSH 100mg in die Füße oder hinter die AS-Sehnen injizieren um zu sehen ob es eventuell Linderung bringt. Natürlich vorher in Rücksprache mit einem Arzt wie Dr. Pieper.

Nichts im Leben ist ohne Risiko, aber die Risiken der genannten Therapieansätze sind kalkulierbar, das allergrößte Risiko das wir alle jemals eingegangen sind ohne es zu wissen war es Fluorchinolone überhaupt in den Mund zu nehmen.

Dagegen sind die mögliche "Risiken" von NEM, ketogener Ernährung, Fasten sowie GSH-Shots ein Witz.


Viele Grüße
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Re: Benfotiamin Feedback

#5963

Beitragvon Cypho » 09.07.2018, 11:21

Hallo Krabiwi,

so weit ich das verstanden habe, entsteht oxidativer Stress immer dann wenn die durch schädliche Einflüsse gebildeten freien Radikale nicht mehr durch im Körper vorhandene Antioxidantien neutralisiert werden können. Das heißt, wenn es im Körper einen Mangel Antioxidantien gibt. Frisches Obst und Gemüse enthalten große Mengen an Antioxidantien. Ich habe in den letzten 12 Monaten und eigentlich schon in den letzten 20 Jahren enorme Mengen an frischem Obst und Gemüse gegessen. Bananen esse ich nicht immer, sondern eher in Phasen, in denen mein Magen nicht so gut auf stärker säurehaltiges Obst reagiert. Da ich nicht rauche und Alkohol vermeide, kann ich mir in meinem Körper keinen Mangel an Antioxidantien vorstellen. Somit müsste doch ein durch das Levo ausgelöster oxidativer Stress nach nunmehr 12 Monaten auch irgendwann einmal zum Stillstand kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, das eine Tablette Levo jahrelangen oxidativen Stress auslöst, der weder durch die Zufuhr von natürlichen Antioxidantien wie in Obst, Gemüse und Nüssen noch durch Keltican Forte zu stoppen ist.
Gibt es denn eine Möglichkeit die Anzahl der freien Radikale in den Körperzellen im Verhältnis zu den Antioxidantien zu messen?
Wenn das nicht geht, bleibt das Argument des oxidativen Stresses ein nicht überprüfbares Totschlagargument für die nächsten 20 Jahre. Egal wieviele Antioxidatien in Form von Vitaminen und Mineralien ich meinem Körper zuführe.
Bei den vielen Betroffenen die hier auf Grund ihres Alters innerhalb von 3 bis 5 Monaten genesen, wabert der oxidative Stress ja auch nicht weiter, obwohl diese Betroffenen mit Sicherheit nur halb so viele Antioxidantien wie ich zu sich nehmen.

Beste Grüße Cypho

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Re: Benfotiamin Feedback

#5966

Beitragvon Levoflox26 » 09.07.2018, 12:12

Hi Cypho,

Wenn das nicht geht, bleibt das Argument des oxidativen Stresses ein nicht überprüfbares Totschlagargument für die nächsten 20 Jahre.


Ich glaub, man kann das Flox Problem auch nicht nur auf den oxidativen Stress festnageln. Ich habe auch zu früheren Zeiten schon FC Antibiotika bekommen, wie ich mittlerweile weiß. Und viele, viele Menschen nehmen sie und bekommen keine Probleme, egal ob jung oder alt. Mein Mann hat auch schon 2 mal Cipro und einmal Levo genommen und keinen Schaden davon getragen. Und im Gegensatz zu mir isst er kaum Obst oder Gemüse, isst dafür jede Menge Fleisch und Kartoffelchips. Weiß der Geier, was da alles noch eine Rolle spielt...abgesehen von Magnesiummangel und Zellstress.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5968

Beitragvon Cypho » 09.07.2018, 12:45

Hallo Levoflox26,

denke auch das das Erstellen einer Flox-Therapie sehr aufwendig und kompliziert werden wird. Wir sind nur relativ wenig Betroffene, so dass es für Big Pharma keinen Massenmarkt gibt. Erst wenn es Millionen Betroffene gibt, wird der Markt für die Pharmakonzerne interessant und der Druck aus der Politik nimmt zu. So wie es in den letzten 20 Jahren z.B. bei HIV-Therapien passiert ist. Wenn die Einnahme von Magnesium, Vitaminen, Spurenelementen und anderen Antioxidatien die Lösung wäre, gäbe es ja viel mehr Fälle von Heilungen bei chronischen Flox-Fällen. Ich fürchte, es ist viel komplizierter und vor allem auch teuer eine Flox-Therapie zu erforschen, zu erstellen und bei der EMA zuzulassen. Das Interesse bei Big Pharma scheint Null zu sein, obwohl die gesamte Pharmabranche das Fluorchinolon-Problem mit Sicherheit vollständig kennt und auf dem Radar hat. Vor allem die großen FC-Hersteller wie Bayer, Sanofi und Johnson & Johnson wissen bestimmt schon 20 Jahre Bescheid.
Jede Firma weiß am besten, welche Vor- und Nachteile ihre Produkte haben. Das ist in der Firma in der ich arbeite nicht anders.
Wir können also weiter nur im Trüben fischen und irgendwelche NEM auf ihre Wirksamkeit ausprobieren.

LG Cypho
Zuletzt geändert von Cypho am 09.07.2018, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Benfotiamin Feedback

#5969

Beitragvon Krabiwi » 09.07.2018, 12:47

Hallo Cypho,

"so weit ich das verstanden habe, entsteht oxidativer Stress immer dann wenn die durch schädliche Einflüsse gebildeten freien Radikale nicht mehr durch im Körper vorhandene Antioxidantien neutralisiert werden können. Das heißt, wenn es im Körper einen Mangel Antioxidantien gibt."

Korrekt, Du vergisst aber dass die Flox-Mitochondiopathien oft nicht gleichmäßig über den Körper verteilt sind, sondern individuelle lokale Schwerpunkte haben, bei dem einen sind es die Augen mit Augenschmerzen, bei dem anderen das Gehirn mit Brainfog und Psychosen, bei anderen die Muskulatur, in Deinem speziellen Fall die AS und nun auch die Füße.

Sprich in Deinen Füßen und AS ist der oxidative Stress außer Rand und Band und die körpereigenen antioxidativen Schutzsysteme kommen nicht mehr hinterher.

Dann kommt es auch noch auf die Art der Antioxidantien an, für O2- benötigt man die SOD, also Zn, Mn und Cu, aber diese Kationen kommen in gefloxte Zellen wegen dem (erniedrigten Membranpotenzial) nur noch gehemmt hinein. Gleiches gilt für GSH (Cofaktor Mg), Kat (Fe) und GPx (Cofaktor Se).

"Da ich nicht rauche und Alkohol vermeide, kann ich mir in meinem Körper keinen Mangel an Antioxidantien vorstellen."
Siehe oben, Dein Körper hat keinen Mangel, sondern Deine Problemzonen.

" Somit müsste doch ein durch das Levo ausgelöster oxidativer Stress nach nunmehr 12 Monaten auch irgendwann einmal zum Stillstand kommen. "

Dem Körper steht als letztes Mittel die Apoptose zur Verfügung. Das Problem wird womöglich sein, dass er das bei zu massiven Schäden nicht tun kann, da sonst der halbe Fuß und die halbe AS fort wäre, um es überspitzt zu formulieren.

"Gibt es denn eine Möglichkeit die Anzahl der freien Radikale in den Körperzellen im Verhältnis zu den Antioxidantien zu messen?"
Es gibt Laborparameter, aber wie gesagt, da Dein Problem lokal liegt werden diese wahrscheinlich anzeigen, dass alles ok ist. Das gilt auch für andere Werte wie Zn und Mg, der Serumspiegel kann im grünen Bereich liegen aber das bringt alles nichts wenn davon in den gefloxten Zellen wegen dem reduzierten Membranpotenzial nichts mehr ankommt.

"Egal wieviele Antioxidatien in Form von Vitaminen und Mineralien ich meinem Körper zuführe.
Bei den vielen Betroffenen die hier auf Grund ihres Alters innerhalb von 3 bis 5 Monaten genesen, wabert der oxidative Stress ja auch nicht weiter, obwohl diese Betroffenen mit Sicherheit nur halb so viele Antioxidantien wie ich zu sich nehmen."


Siehe oben, lokale Schwerpunkte mit massivsten Schäden (wie die Levo-AS-Problematik) kriegt der Körper u.U. nicht mehr alleine in den Griff. Wenn die Schäden gleichmäßig verteilt sind dann schafft er es wahrscheinlich mittels Antioxidantien, Apoptose und Mitophagie. Und ja ein niedriges Alter ist ein günstiger Genesungsfaktor aber keine Garantie, Maximus musste es leider erfahren. Ansonsten gibt es auf Floxiehope zig Genesungsberichte von ü50-Jährigen die mit einer mehr oder minder soliden antioxidativen Strategie mit NEM und Infusionen vollständig heilten.

Mir scheint Du suchst nach Ausreden um nichts zu ändern. Du musst natürlich selbst entscheiden was Du tust und die Verantwortung dafür tragen. Nichts zu ändern ist auch eine Entscheidung.

"Wenn das nicht geht, bleibt das Argument des oxidativen Stresses ein nicht überprüfbares Totschlagargument für die nächsten 20 Jahre."

Der floxinduzierte OS ist biochemisch längst mehrfach belegt. Bitte die Studie von Michalak lesen und vor allem verstehen, da steht alles drin denn er bezieht sich auf über 100 Quellen, lediglich letzte Details sind noch ungeklärt, das große Ganze jedoch definitiv. Es wurden bereits Zellen mit FCs behandelt und ein erhöhter oxidativer Stress gemessen. Siehe u.a.:

M. A. Simonin, P. Gegout-Pottie, A. Minn, P. Gillet, P. Netter, and B. Terlain, “Pefloxacin-induced Achilles tendon toxicity in rodents: biochemical changes in proteoglycan synthesis and oxidative damage to collagen,” Antimicrobial Agents and Chemotherapy, vol. 44, no. 4, pp. 867–872, 2000.

D. A. Lowes, C. Wallace, M. P. Murphy, N. R. Webster, and H. F. Galley, “The mitochondria targeted antioxidant MitoQ protects against fluoroquinolone-induced oxidative stress and mitochondrial membrane damage in human Achilles tendon cells,” Free Radical Research, vol. 43, no. 4, pp. 323–328, 2009.

S. Rungsung, A. M. Khan, N. K. Sood, S. Rampal, and S. P. Singh Saini, “Evaluation of ameliorative potential of supranutritional selenium on enrofloxacin-induced testicular toxicity,” Chemico-Biological Interactions, vol. 252, pp. 87–92, 2016.

Damit wäre von meiner Seite hier alles geäußert.

Viele Grüße
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#5971

Beitragvon Cypho » 09.07.2018, 13:16

Hallo Krabiwi,

ich habe in den letzten 6 Monaten schon eine Menge geändert. Ich nehme große Mengen Cashewkerne, Paranüsse und neuerdings auf deine Empfehlung hin eine 50 Gramm-Tüte Kürbiskerne pro Tag zu mir. So das ich die Mg-Menge und Mineralienmenge die ich aufnehme enorm gesteigert habe. Mein Problem ist mein Reizdarm, der auf Magnesiumglycinat 100 mg-Kapseln mit schmerzhaften Durchfällen reagiert. Und mein Reizmagen der bei vielen NEM-Präparaten rebelliert. Insofern bin ich aus Sicht der NEM-Therapie ein hoffnungsloser Fall. Aber ich versuche das über natürliche Produkte wie Obst, Gemüse und Nüsse zu kompensieren. Aber wenn du meinst das Obst und Gemüse über 5 Masseprozent Fruchtzucker nur schaden, wird es für mich unmöglich, diese NEM-Therapien 1:1 zu befolgen. Reizdarmkrämpfe + Durchfälle sind sehr unangenehm und nicht durchzuhalten und auch ein Magen, der immer mehr in Richtung Dauergastritis geht, ist auf die Dauer nichts.
Infusionen habe ich mir bis jetzt allein nicht gesetzt. Aber wenn ich die Vene vernünftig treffe, wäre die parenterale Zuführung von NEM die letzte Möglichkeit.

Beste Grüße Cypho


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