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NAD+ induzierte Mitophagie

Levoflox26
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13837

Beitragvon Levoflox26 » 23.07.2019, 08:20

Hallo zusammen,

habe mir jetzt das Nicotinamid bestellt, es kommt morgen und ich habe vor am Samstag den ersten Test zu machen.
Jetzt bin ich gerade über eine Studie gestolpert, in der folgendes steht:

Zitat Quelle:

Im Falle der mtDNA-Zerstörung ist die Behandlung schwierig und muss sich auf die Stimulation der mitochondrialen Replikation konzentrieren. Je mehr zerstörte Mitochondrien entfernt werden müssen, desto weniger müssen sie sich vermehren, um die entfernten zu ersetzen und die gesamte LEC zu reduzieren. Nach vielen Replikationen würden die gesündesten Mitochondrien die Zelle dominieren. Der endgültige Effekt hängt vom Zustand des gesündesten Mitochondriums in der Zelle ab. Die zweite Möglichkeit besteht darin, das Verhältnis des Zellaustauschs im gegebenen Gewebe zu erhöhen. Die Zellen mit mehr zerstörten Mitochondrien müssen auf Apoptose umgestellt werden, während gesündere Zellen sie ersetzen müssen. Dieser Prozess kann jedoch nicht im zentralen Nervensystem und in den Muskeln stattfinden, da der Zellaustausch in diesen Geweben gegen Null geht. Außerdem ist der Kollagenaustausch sehr gering, so dass die Sehnenregeneration ein schwieriges und lang anhaltendes Problem ist.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator


Da bei mir hauptsächlich Muskel, Sehnen und Nerven (SF NP) betroffen sind, bringt mir das Ganze überhaupt was? Die SF Neuropathie betrifft zwar nicht das ZNS sondern das periphere Nervensystem aber ich stell mir das ähnlich vor. Jedenfalls bin ich nun verunsichert, ob das Protokoll für mich einen Nutzen haben kann.
Hat jemand eine Antwort darauf?

Vielen Dank.
Grüße an alle
uschi



Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13860

Beitragvon Krabiwi » 23.07.2019, 13:54

Die Zellen mit mehr zerstörten Mitochondrien müssen auf Apoptose umgestellt werden, während gesündere Zellen sie ersetzen müssen. Dieser Prozess kann jedoch nicht im zentralen Nervensystem und in den Muskeln stattfinden, da der Zellaustausch in diesen Geweben gegen Null geht. Außerdem ist der Kollagenaustausch sehr gering, so dass die Sehnenregeneration ein schwieriges und lang anhaltendes Problem ist.


Der Abschnitt bezieht sich auf die Apoptose der Muskel- u. Nervenzellen, sprich sobald die Zelle in die Apoptose geht ist sie weg u. da keine neuen gebildet werden. Bei den Sehnen werden zwar neue Zellen gebildet aber es dauert lange.

Auf die Mitophagie trifft dies nicht zu, diese findet in allen Zellen statt. Michalak hat die Mitophagie in seiner ansonsten guten Studie leider nicht auf dem Schirm.

Ausschließlich bei den Mt auf Proliferation zu setzen ist ebenfalls kontraproduktiv, da sich die deletierte mtDNA stärker vermehrt als die Wildtyp mtDNA, siehe klonale Expansion.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Levoflox26
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13900

Beitragvon Levoflox26 » 24.07.2019, 10:12

@Krabiwi
Oh man, mein Hirn. :doh: Ich hab Apoptose mit Mitophagie verwechselt. Für mich ist es echt schwierig, mir die ganzen Begriffe und deren Bedeutung zu merken. Und so geht es vielen anderen hier auch, lese ich immer wieder mal.
Auch hier habe ich wieder Verständnisprobleme:

Ausschließlich bei den Mt auf Proliferation zu setzen ist ebenfalls kontraproduktiv, da sich die deletierte mtDNA stärker vermehrt als die Wildtyp mtDNA, siehe klonale Expansion.


Kannst du das bitte für med. Laien verständlich formulieren? Ich hab "klonale Expansion" gegoogelt und bin bei Wiki bei "Klon-Selektionstheorie" gelandet und habe nicht wirklich begriffen, was die da schreiben. Und was meinst du mit kontraproduktiv, was sollte mandenn noch machen? Oder meinst du damit schlichtweg die übliche mt Therapie (fasten, low carb, oxid./nitro. Stress vermeiden/entgegen wirken)?

Und ich hab noch eine Frage. Das MVM-A war leer und ich hab gestern das 2per Day von Life Extensions bekommen. Hattest du glaub auch mal, oder? Jedenfalls enthält das, bei 2 Tabletten, 50mg Niacin (als Niacinamid und Niacinamid Ascorbat).
Sollte ich das an dem NAD/Ribosetag weglassen oder mit einrechnen?

Ich werde das übrigens erst nächste Woche probieren, kann mir eine evtl. Verschlechterung zum Wochenende nicht erlauben, da ich mich Montag bei der Arbeitsagentur melden muss. Werde von der KK ausgesteuert. Wenn ich da nicht erscheinen kann, erkennen die die Nahtlosigkeit nicht an. Da bin ich lieber vorsichtig.

Grüße uschi

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13902

Beitragvon cf12 » 24.07.2019, 11:19

Hallo liebe Uschi,

es bedeutet, dass die geschädigte mtDNA einen "Überlebensvorteil" bekommt, wenn man die Mitos einfach nur vermehrt. Hier ist die Mitophagie sehr wichtig, um die geschädigte mtDNA in kleinen Schritten aus den Zellen zu entfernen.

Meine Two per Day Tabletten enthalten relativ viel Vitamin B6 und ich nehme nur 1 Tablette pro Tag ein (Krabiwi empfielt sogar nur eine halbe Tablette). Der Einfluss auf die NAD+ Therapie ist deshalb fast vernachlässigbar. Ich werde heute mit der schonenden Methode (z.B. täglich 250 mg NAM) beginnen. Viel Erfolg! :)

Viele liebe Grüße und einen schönen Tag

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13928

Beitragvon cf12 » 24.07.2019, 22:08

Hallo,

NR (Nikotinamid Ribosid) hat entsprechend einiger Studien einen positiven Einfluss auf die Funktion evtl. geschädigter Muskelzellen (Link). Am Nachmittag habe ich 250 mg NAM eingenommen (die 500 mg Tablette konnte sehr leicht mit einem Nussknacker geteilt werden). Die 500 mg Ribose kann ich im Moment nicht so exakt "wiegen" (5 ml Messlöffel), aber es schadet sicher nicht, wenn man etwas mehr Ribose einnimmt.

Bisher spüre ich noch keine Veränderung, aber in den nächsten Wochen sollte sich die körperliche Leistungsfähigkeit schon ein wenig verbessern. Im Dezember habe ich täglich 100 mg NR eingenommen (sehr teuer) und spürte nach einem Monat kaum eine Wirkung. Die Dosis war wahrscheinlich zu gering. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13932

Beitragvon Levoflox26 » 25.07.2019, 00:44

Hallo cf12,

herzlichen Dank für deine Erklärung und die Beantwortung meiner Frage.

Schlaf gut
lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13943

Beitragvon EagleEyeC » 25.07.2019, 12:34

Ich klinke mich hier auch einmal kurz ein:

Ja ich bin noch sehr am Anfang und habe das Flox 1x1 betreffend den NEMS noch nicht perfekt umgesetzt (v.a. wegen Unverträglichkeiten).
Mir hilft bisher Fasten am besten.

Interessiert bin ich am N+R Experiment aus folgenden Gründen:
1. ähnliche biochemischer Effekt wie das Fasten, was mir ja hilft
2. Effekt v.a. auf Sehnen und Muskeln --> exakt meine Problemstellen
3. nur einmalige NEM Einnahme pro Woche oder alle 2 Wochen (das krieg ich hin, das ist mir dann Wurst ob ich es vertrage oder nicht)
4. in meinem IV Cocktail war auch NAD drin und mich hats 2-3 Tage umgehauen, danach ging's aber dann wieder besser --> mitochondriale Schäden definitiv vorhanden.

Meinungen?
Lg. EEC

Idgie hat geschrieben:Hallo Angana,

ich zitiere mal Krabiwi mit seinem ersten Beitrag hier in diesem Thread:

Krabiwi hat geschrieben:***Achtung: Wenn du neu bist, ist dieser Thread Nichts für dich, lese dich erst bzgl Flox 1&1 sowie Basistherapie ein. Der folgende Ansatz ist experimentell und man muss wissen was man tut und die biochemischen Hintergründe halbwegs verstanden haben. Theoretisch kann es u.U. bei einer zu starken Erzwingung der Mitophagie zu Organversagen kommen wenn das Organ zu viele mutierte mtDNA-Kopien besitzt.***


Fang doch einfach mal mit dem Flox 1x1 und dem, was Maximus Dir empfohlen hat, an. Du weißt gar nicht, ob Du schlimmere Symptome bekommst, also warum gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen? Wenn Du sofort mit Magnesium hochdosiert und den anderen empfohlenen Mitteln anfängst, ist die Chance groß, daß Du gut wieder rauskommst.

Gruß, Idgie

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13952

Beitragvon Mitochondrion » 25.07.2019, 16:36

@EagleEyeC: Gegen einen niedrig dosierten Versuch mit N+R spricht aus meiner Sicht nichts.

Update von mir:

Nachdem ich:
Mittwoch: 2g N+R
Samstag: 2g N+R
Sonntag: 2g N+R

mit Sportübungen am Sonntag und Montag kombiniert habe, merke ich nun doch eine Verschlechterung in Form eines übermäßigen Muskelkaters mit verstärkten Neuropathien und Muskelschmerzen. Die Hoffnung ist nun, dass diese Verschlechterung bald nachlässt und eine effiziente Deletion der mtDNA stattgefunden hat. Jedenfalls kenne ich nun meine Grenze und damit auch das für mich noch vorhandende Heilungspotential.

Nach wie vor ist es bei mir so, dass ich mich an den N+R Tagen eher gut fühle und die "Verschlechterung" 1-3 Tage zeitversetzt einsetzt.

Heute ist der vierte Tag ohne N+R - wielange haben bei Euch die Verschlechterungen angehalten @Krabiwi und striker06?

Ich überlege noch, ob ich direkt weitermache (jedoch nur mit einem Tag N+R pro Woche) oder solange abwarte, bis sich die Verschlechterung wieder gelegt hat. Sport werde ich auf N+R nicht mehr machen.

Krabiwi, wie erklärst Du Dir die tagelang anhaltende Verschlechterungen durch das N+R Protokoll? Temporäre Dezimierung von mtDNA mit resultierendem ATP-Mangel? Im dem Falle müsste ja die Biogenese mit PQQ für eine schnellere Genesung sinnvoll sein. Ich nehme es jetzt wieder.

Im englischen Thread berichteten die Probanden ja eher von Verschlechterungen bzw. CFS-Symptomen lediglich an den N+R Tagen selbst. An Berichte von zeitversetzten Verschlechterungen kann ich mich nicht erinnern.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13953

Beitragvon Mitochondrion » 25.07.2019, 16:52

cf12 hat geschrieben: Im Dezember habe ich täglich 100 mg NR eingenommen (sehr teuer) und spürte nach einem Monat kaum eine Wirkung. Die Dosis war wahrscheinlich zu gering. :think:


Laut dem Autor des englischen Threads von Longecity entsprächen 100mg NR nur 50mg Niacinamid + 50mg Ribose. 2g Niacinamid + 2g Ribose entsprächen somit 4g des teuren NR. Laut dem Autor ist N+R sogar besser als NR, da NR erst enzymatisch zu N+R abgebaut werden müsste und N+R deshalb schneller wirkt.

Ob er damit Recht hat und N+R wirklich die gleiche Wirkung wie das teure NR hat? In folgendem Thread wurde das Thema hitzig diskutiert:

Nicotinamide Riboside vs. Nicotinamide + Ribose (Longecity)

cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13956

Beitragvon cf12 » 25.07.2019, 17:45

Hallo Mitochondrion,

vielen Dank für die interessanten Informationen. Ich versuche den NAD+ Gehalt in den Zellen langsam mit einer niedrigen täglichen Dosis NAM + R zu erhöhen. Vieleicht können sich die Zellen mit der Methode relativ schonend erholen. Demnächst werde ich evtl. zusätzlich täglich 1000 mg Resveratrol substituieren (Aktivierung der sog. Sirtuine). :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13970

Beitragvon Fee1970 » 25.07.2019, 22:33

Hallo zusammen.

Ich habe da mal ein sehr gut erklärtes Bild gefunden. :banana-rainbow:

Gruß, Fee.
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20190725_222946.png
:dance: würde sagen, bin aus dem Gröbsten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13980

Beitragvon striker_06 » 26.07.2019, 11:42

Hallo zusammen,

Mittwoch Abend habe ich 500mg N+ 1g R genommen und zum ersten mal in den Stunden danach keine großen Veränderungen gespürt. Dachte mir dann am Donnerstag schon, dass ch dann folgende Woche die Dosis erhöhen kann, aber seit Donnerstag Abend habe ich starke Schmerzen in den Knien + teilweise A-Sehnen, sodass der Effekt wohl um 1 Tag "verspätet" eintrat. Werde mich nun ausgiebig schonen, so wenig wie möglich laufen und brav weiter ketogen ernähren + fasten...

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13982

Beitragvon Levoflox26 » 26.07.2019, 12:50

Hallo zusammen,

wie macht ihr das mit der Ribose? 1 gestr. Teelöffel sind lt. Packungsangabe 5g. Wie krieg ich denn da 500mg abgemessen, ohne Feinwaage, wenn ich 250mg NAD nehmen will? Das entspräche ja 1/10 des Teelöffels. Ich könnte es auf Papier schütten und nach Augenmaß in 10 kleine Häufchen aufteilen, aber gibt's da evtl. eine bessere Möglichkeit? Wie macht ihr das?

Grüße uschi

@Fee
Danke für das anschauliche Bild. :handgestures-thumbupleft:

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13983

Beitragvon Mitochondrion » 26.07.2019, 13:03

striker_06 hat geschrieben:Hallo zusammen,

Mittwoch Abend habe ich 500mg N+ 1g R genommen und zum ersten mal in den Stunden danach keine großen Veränderungen gespürt. Dachte mir dann am Donnerstag schon, dass ch dann folgende Woche die Dosis erhöhen kann, aber seit Donnerstag Abend habe ich starke Schmerzen in den Knien + teilweise A-Sehnen, sodass der Effekt wohl um 1 Tag "verspätet" eintrat. Werde mich nun ausgiebig schonen, so wenig wie möglich laufen und brav weiter ketogen ernähren + fasten...


Bei Dir also auch eine verzögerte Verschlechterung. Bei mir ist die Verschlechterung in den letzten Tagen progressiv stärker geworden, gestern konnte ich aufgr. starker Schmerzen kaum schlafen und es erinnert schon stark an die Schübe meines ersten Floxjahres. Es tun auch wieder andere Gelenke weh, die schon seit Jahren keine Probleme mehr gemacht haben.

Ich hoffe, dass ich mir nicht geschadet habe. Ziel ist es ja die defekte mtDNA zu eliminieren. Ob bei einer zu hohen Dosis das Gegenteil bewirkt werden könnte und die mtDNA aufgrund von erhöhten, fissionsbedingten oxidativen Stress weiter beschädigt wird?

Krabiwi wird vielleicht eine realistische Experteneinschätzung dazu abgeben können.

Echt tükkisch, diese stark zeitversetze Verzögerung in Kombination mit der (bei mir) temporären (und somit täuschenden) Vebesserung während der N+R Tage.

Lieber nach jeder Dosis eine ganze Woche abwarten, bevor höher dosiert oder gleich zwei Tage N+R am Stück eingenommen werden.

Da in meinen letzten Experimenten N+R immer zu einer spontanen Verbesserung führte, werde ich heute abend eine (für mich) geringe Dosis von 750mg N+R einnehmen mit der Hoffnung auf einen regulierenden Effekt auf die aktuelle mitochondriale Situation.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13984

Beitragvon Mitochondrion » 26.07.2019, 13:14

Levoflox26 hat geschrieben:Hallo zusammen,

wie macht ihr das mit der Ribose? 1 gestr. Teelöffel sind lt. Packungsangabe 5g. Wie krieg ich denn da 500mg abgemessen, ohne Feinwaage, wenn ich 250mg NAD nehmen will? Das entspräche ja 1/10 des Teelöffels. Ich könnte es auf Papier schütten und nach Augenmaß in 10 kleine Häufchen aufteilen, aber gibt's da evtl. eine bessere Möglichkeit? Wie macht ihr das?


Ich habe mal mit meiner Feinwaage abgewogen. Bei mir sind 1 gestr. Teelöffel genau 2,5g Ribose. Hier kannst Du einfach abschätzen, mehr Ribose schadet nicht. Beim Nicotinamid möchtest Du genauer sein. Wenn Du z.B eine 500mg Kapsel hast und 250mg einnehmen möchtest, entweder die Hälfte der Kapsel entleeren (vermutlich etwas ungenauer), oder auf ein Papier schütten und in 2 Häufchen aufteilen und einen Haufen davon (=250mg Nicotinamid) in Wasser einnehmen oder wie ich es bevorzuge: in Whey-Shake mit 2 Teelöffel Erythrit als Süßungsmittel (ab 2g Nicotinamid wird der Geschmack nämlich etwas bitter :))

Wenn Du nur 100mg Nicotinamid einnehmen möchtest, wären das 5 Häufchen - usw.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13986

Beitragvon Levoflox26 » 26.07.2019, 13:43

Hallo Mitochondrion

danke für deine Hilfe. Ich hab die Ribose von Vitabay, kann mir gar nicht vorstellen, dass ein gestr. Teelöffel 5g sein sollen. So schwer ist das Pulver doch gar nicht. Aber wenn du sagst, mehr ist nicht dramatisch, dann bin ich beruhigt.
Ich hab mir zu den 500mg Kapseln noch 250mg Tabletten geholt (die 500er wollte ich gar nicht, hab mich vertan und das zu spät gemerkt). Die Tbl. haben zwar keine Bruchrille, lassen sich aber gut teilen. Überlege noch, ob ich mit 250mg oder lieber erst mal 125mg beginne. Zur Zeit geht es mir nicht gut, war im Freibad und denke ich hab mich, trotz Vorsicht, überlastet. Füße, Knie und Ellbogen schmerzen und das rechte Bein ist komplett angeschwollen (Wasser?). Da macht ein Beginn am Wochenende wohl keinen Sinn, zumal ich Montag fit für's Arbeitsamt sein muss. Mal sehen, wann ich beginne.
Wie ist das bei euch, nehmt ihr das auch, wenn ihr eh angeschlagen seid?

Grüße uschi

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13988

Beitragvon Idgie » 26.07.2019, 14:07

Hallo Uschi,

ich habe mir, auch zum Absetzen des AD, eine Feinwaage gekauft, die das g auf 3 Kommastellen genau wiegt. Natürlich nicht geeicht, aber für meine Zwecke sehr brauchbar. Sie hat bei Ebay 14 Euro gekostet. Ich nutze sie für NEMs, da ich ja viel als Pulver habe oder auch Kapseln teile.

LG Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#13992

Beitragvon Fee1970 » 26.07.2019, 15:24

Hallo zusammen,

hab noch paar Bilder dazu gefunden.
Ich muss noch etwas warten mit dem Start.

Hier die Quelle zu den Bildern :
https://www.studocu.com/de/document/uni ... 98723/view
Dateianhänge
Screenshot_20190726-152007.png
Screenshot_20190726-152034.png
:dance: würde sagen, bin aus dem Gröbsten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14031

Beitragvon Krabiwi » 28.07.2019, 14:16

Ähnlich war es bei dem Threadersteller von Longecity, als er NAM über mehrer Tage hintereinander nahm hatte er für gut 2 Wochen persistierende Schwäche aufgrund der äußert starken Mitophagie wenn ich mich richtig erinnere.

wie erklärst Du Dir die tagelang anhaltende Verschlechterungen durch das N+R Protokoll? Temporäre Dezimierung von mtDNA mit resultierendem ATP-Mangel? Im dem Falle müsste ja die Biogenese mit PQQ für eine schnellere Genesung sinnvoll sein. Ich nehme es jetzt wieder.


Ja.

Aber da sieht man, dass es dosisabhängig ist u. man erst mit hohen Dosen subakute mtDNA-Schäden mitophagieren kann.

Mitochondrion, ich würde spekulieren dass deine Symptome in 2-3 Wochen wieder weg sind weil dann wieder ausreichend neue Mt gebildet wurden. Wichtig ist nun Schonung so dass bei dem geringen ATP keine physischen Schäden entstehen u. ich würde auch das Protokoll pausieren.

Möglicherweise spielt bei der Zeitversetzten Reaktion auch der antioxidative Status u. Belastung eine Rolle, sprich dass die Mitophagie u.U. erst bei ROS-Spitzen getriggert wird.


starker Schmerzen kaum schlafen und es erinnert schon stark an die Schübe meines ersten Floxjahres. Es tun auch wieder andere Gelenke weh, die schon seit Jahren keine Probleme mehr gemacht haben.

Ich hoffe, dass ich mir nicht geschadet habe. Ziel ist es ja die defekte mtDNA zu eliminieren. Ob bei einer zu hohen Dosis das Gegenteil bewirkt werden könnte und die mtDNA aufgrund von erhöhten, fissionsbedingten oxidativen Stress weiter beschädigt wird?


Ich denke nicht, dass da Schäden entstanden sondern du einfach die subakuten mtDNA-Schäden massiv mitophagiert hast. Die Zeit wird es zeigen, wenn es in 2-3 Wochen wieder besser ist war es Mitophagie, wenn es über Monate persistieren sollte waren es neue oxidative Schäden (was ich nicht glaube).

Wie war denn deine Trainingsintensität So. u. Mo., was hast du da für Übungen durchgeführt?


War selbst vorgestern in einem Waldbad u. bin mit Gepäck u. schwerer Kühltasche 2.5 km hin u. zurück bergauf u. bergab laufen. Wollte mal meine Grenzen austesten. Ging ganz gut u. konnte mit dem Kumpel mithalten, nur die Fußsehnen machten sich irgendwann leicht bemerkbar. Stand heute hab ich lediglich einen Muskelkater davon getragen.

Werde die Woche auf 1g NAM erhöhen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14032

Beitragvon Mitochondrion » 28.07.2019, 14:22

Update: Der von mir beschriebene Schub nach high-dose N+R in Kombination mit Sportübungen kam wie eine Welle, sehr stark und sehr tiefgreifend. Sehr sauber und generalisiert am ganzen Korper - es wurde nichts ausgelassen.

Das hatte mir erst Angst bereitet. Doch genauso wie die Welle kam, scheint der Schub nun auch schon wieder zu verblassen - obwohl ich Freitag abend nochmal 800mg N+R nachgelegt hatte, was jedoch - wie erwartet - eher einen regulierenden Effekt hatte.

Genaueres kann ich erst im Verlauf der nächsten Woche sagen, da ich seit Freitag bis heute antikonvulsive Medikamente zum Schutz vor neuropathischen Schmerzen eingenommen habe, sowie Freitag einmalig 800mg Ibuprofen für einen entzündungshemmenden Effekt.

Es sieht jedoch derzeit danach aus, dass das Protokoll genau das gemacht hat, was es sollte. Eine effektive mitochondriale Hausreinigung.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14033

Beitragvon EagleEyeC » 28.07.2019, 14:27

Mitochondrion hat geschrieben:
striker_06 hat geschrieben:Hallo zusammen,

Da in meinen letzten Experimenten N+R immer zu einer spontanen Verbesserung führte, werde ich heute abend eine (für mich) geringe Dosis von 750mg N+R einnehmen mit der Hoffnung auf einen regulierenden Effekt auf die aktuelle mitochondriale Situation.


Mich würde interessieren, wie du auf die zus. kleine Dosis reagiert hast.

Nach meinem Verständnis müsste dies ja dann nochmals zu einer Verschlechterung (wohl wieder zeitversetzt) geführt haben, sonst macht es irgendwie wenig Sinn die Ursache deiner starken Verschlechterung in der induzierten Mitophagie zu suchen (da durch 750mg N+R ebenso die Mitophagie induziert werden sollte)?

Ausser vielleicht: bei der geringeren Dosis NAD kommt es noch zur Stärkung der ATP Leistung ohne Mitophagie (NAD übeträgt, wenn ich mich richtig an das zweite Semester erinnere Elektronen auf Ubichinol in der Atmungskette). Und erst bei höherer zur Aktivierung der Mitophagie und somit Abfall von ATP?

Jedenfalls interessant für mich deine Entscheidung nochmals geringer dosiert "nachzulegen", vielleicht kannst du mich aufklären in deinem Gedankengang fürs Verständnis?

Btw. NAD + Ribose bei Vitaminexpress bestellt, Versuch mit 250mg geplant in einer Woche.
Lg. EEC


Edit: Frage hat sich gekreuzt und somit erledigt. :)

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14034

Beitragvon Mitochondrion » 28.07.2019, 14:41

Krabiwi hat geschrieben:Ich denke nicht, dass da Schäden entstanden sondern du einfach die subakuten mtDNA-Schäden massiv mitophagiert hast. Die Zeit wird es zeigen, wenn es in 2-3 Wochen wieder besser ist war es Mitophagie, wenn es über Monate persistieren sollte waren es neue oxidative Schäden (was ich nicht glaube).

Wie war denn deine Trainingsintensität So. u. Mo., was hast du da für Übungen durchgeführt?


Danke für Deine Einschätzung, Krabiwi. Hatte meinen Beitrag grade zeitgleich verfasst und Deinen erst jetzt gelesen. So wie es aussieht, liegst Du richtig und für mich bestätigt sich dadurch auch Deine Schub-Mitophagie-Theorie. Die Schübe in den ersten Jahren postflox wären somit ein natürlicher Heilungsmechanismus des Körpers und damit als positiv anzusehen. Leider gehen die Schübe für viele Betroffene immer wieder mit einer körperlich-psychischen Retraumatisierung einher, da die temporären Verschlechterungen/Schübe nicht als Heilungsversuch, sondern als zusätzliche Schädigungen wahrgenommen werden.

Das ist das tolle am Protokoll. Es gibt uns ein bisschen mehr Kontrolle zurück und wir können die Schübe einplanen und begrüßen, was möglicherweise zur psychischen Genesung der ständigen Schub bedingten Retraumatisierungen beitragen könnte.

Meine Übungen bestanden aus recht intensiven Liegestütze, Planks und Seitplanks bis zur Leistungsgrenze, sowie Kniebeugen und Zehen-Aufstellen für die Kontraktion der Wadenmuskulatur bis zur Ermüdung.

Allerdings waren die Muskelschmerzen derart generalisiert, auch in den nicht- oder wenig trainieren Muskelgruppen, wie Muskeln und Sehnen der Unterarme.

Auch wenn es gut ausgegangen ist, werde ich Sport zukünftig in einem zeitlichen Sicherheitsabstand zu den Mitophagie-Tagen einhalten. Vielleicht in ein paar Monaten dann wieder kombiniert, um die restlichen mtDNA-Ringe zu erwischen.

striker_06
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14036

Beitragvon striker_06 » 28.07.2019, 14:50

Seit der letzten dosis letzten Mittwoch (500mg)kaempfe ich auch mit sehr (!) starken sehnen und knieschmerzen (plus plötzlich stechende - einschießende Beschwerden)... Versuche mich daher kaum zu bewegen und soviel zu schonen wie möglich, aber bislang leider ohne Verbesserung...

Ist es in so Phasen der mitophagie - Schübe dennoch sinnvoll, das 40 Stunden bzw das 18/6 Fasten fortzusetzen? Da dies ja ebenfalls die mitophagie fördern soll würde ich ungern die Schmerzen noch mehr erhöhen oder verstärken...

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14038

Beitragvon Krabiwi » 28.07.2019, 15:11

Es kann auch sein, dass du mit der Gewaltaktion die Zombie-Mt erwischt hast.

Die Schübe in den ersten Jahren postflox wären somit ein natürlicher Heilungsmechanismus des Körpers und damit als positiv anzusehen. Leider gehen die Schübe für viele Betroffene immer wieder mit einer körperlich-psychischen Retraumatisierung einher, da die temporären Verschlechterungen/Schübe nicht als Heilungsversuch, sondern als zusätzliche Schädigungen wahrgenommen werden.


Bin mir sicher, dass das die Ursache für Schübe u. Wellen ist. Möglicherweise sind die mtDNA-Schäden teilweise weit jenseits von 50% u. der Körper muss verzweifelt dagegen kämpfen, dass diese die Wildtyp mtDNA nicht vollständig verdrängt u. die Zelle in die Apoptose geht.

Man muss aber zwischen zwei Arten von Schüben unterscheiden, einmal den für die Genesung unabdingbaren Mitophagieschub (dessen Symptome sich innerhalb von wenigen Wochen wieder bessern) u. auf der anderen Seite den oxidativen Schub bei dem sich die Anzahl an deletierten mtDNA-Kopien erhöht u. somit neue Schäden entstehen (z.B. durch ANtioxidantienmangel, Stress, Überlastung, Umweltgifte u. Medikamente, Kortison , Glucoseüberladung, erneute Floxung).

Es muss daher zwangsläufig immer erst schlechter werden bevor es besser wird, daher sollte man sich auch nicht verunsichern lassen wenn sich nach einem neuen NEM die Symptome kurzfristig verstärken. Das ist tückisch weil viele diese komplexen Zusammenhänge nicht verstehen u. hat sicherlich bereits viele so sehr verunsichert dass sie den Therapieansatz nicht weiter verfolgten.


Nach meinem Verständnis müsste dies ja dann nochmals zu einer Verschlechterung (wohl wieder zeitversetzt) geführt haben, sonst macht es irgendwie wenig Sinn die Ursache deiner starken Verschlechterung in der induzierten Mitophagie zu suchen (da durch 750mg N+R ebenso die Mitophagie induziert werden sollte)?


EEC, es kommt auf den individuellen Zustand an, die mtDNA der Muskelzellen von Mitochondrion ist soweit in Ordnung so dass sie selbst auf EInzeldosen von 2g kaum anspricht. Hätte er statt 750 mg abermals 2g nachgelegt hätten sich die Symptome womöglich noch weiter verstärkt.

Ich würde sogar hier weiter gehen u. Einzeldosen mit 4g oder gar 6g versuchen.

Möglicherweise war auch nur der Sport der Auslöser, da die beim Sport beschädigte mtDNA direkt im Anschluss mitophagiert wurde u. ohne Sport wäre gar nichts passiert.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14039

Beitragvon Krabiwi » 28.07.2019, 15:17

striker_06 hat geschrieben:Seit der letzten dosis letzten Mittwoch (500mg)kaempfe ich auch mit sehr (!) starken sehnen und knieschmerzen (plus plötzlich stechende - einschießende Beschwerden)... Versuche mich daher kaum zu bewegen und soviel zu schonen wie möglich, aber bislang leider ohne Verbesserung...

Ist es in so Phasen der mitophagie - Schübe dennoch sinnvoll, das 40 Stunden bzw das 18/6 Fasten fortzusetzen? Da dies ja ebenfalls die mitophagie fördern soll würde ich ungern die Schmerzen noch mehr erhöhen oder verstärken...


In der akuten Phase können die Symptome eine Mitophagieschubes wochenlang persistieren. Das 40h Fasten würde ich solange weglassen. Das 18/6 ist dagegen recht sanft, da man nur 2-3 Stunden in der verstärkten Mitophagie ist. Bitte auch das Protokoll pausieren.

Die Frage ist ob das Protokoll in der akuten Phase überhaupt Sinn macht oder ob die Fission hier ohnehin bereits wegen dem chronisch erhöhten ROS hoch genug ist.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14041

Beitragvon Krabiwi » 28.07.2019, 15:27

Wenn die Symptome wegen der NAM induzierten Mitophagie-Schübe zu stark werden ist das auch nicht sinnvoll. Möglicherweise ist in der akuten Phase eine sanftere Methode mit täglich max. 100-125 mg NAM über die Monate die bessere Option u. in der subakuten Phase das hochdosierte Protokoll.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14046

Beitragvon cf12 » 28.07.2019, 17:35

Hallo,

nun werde ich mit dem NAM + R Protokoll in der Woche pausieren, damit ich das Bewegungstraining wieder gelegentlich praktizieren kann. An den Wochenenden führe ich das NAM + R Protokoll unverändert durch. :)

Viele Grüße und einen schönen Sonntag

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14053

Beitragvon Angaga » 28.07.2019, 22:18

Tag 12 Postflox und Beginn mit dem Protokoll:

250mg NAM + 500 mg R

Hatte die Nacht überall in den Gelenken ein kribbeln gehabt aber ansonsten gut geschlafen. Heute morgen dann völlig schlapp und es kribbelt weiter. Vor allem in den Waden und Oberschenkel. Das NAM scheint bei mir völlig anzuschlagen. Mal schauen, wie lange der Zustand anhält.

Update:
Zwei Tage habe ich eine Verschlechterung gespürt. Heute morgen Frühstück besorgt und auf dem Weg dorthin problemfrei gelaufen (Knie, Waden, Oberschenkel). Fast wie präflox! Danach melden sich wieder die Problemzonen ein wenig!

Ich werde nächste Woche mit dem Protokoll definitiv weitermachen.

Ich habe auch das Gefühl, dass ALLE Muskeln, Sehnen, Bänder und Knorpel im Körper betroffen sind. Das Zeug ist wirklich hoch gefährlich!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14121

Beitragvon Mitochondrion » 31.07.2019, 18:55

Angaga hat geschrieben:Tag 12 Postflox und Beginn mit dem Protokoll:

250mg NAM + 500 mg R

Hatte die Nacht überall in den Gelenken ein kribbeln gehabt aber ansonsten gut geschlafen. Heute morgen dann völlig schlapp und es kribbelt weiter. Vor allem in den Waden und Oberschenkel. Das NAM scheint bei mir völlig anzuschlagen. Mal schauen, wie lange der Zustand anhält.

Update:
Zwei Tage habe ich eine Verschlechterung gespürt. Heute morgen Frühstück besorgt und auf dem Weg dorthin problemfrei gelaufen (Knie, Waden, Oberschenkel). Fast wie präflox! Danach melden sich wieder die Problemzonen ein wenig!

Ich werde nächste Woche mit dem Protokoll definitiv weitermachen.

Ich habe auch das Gefühl, dass ALLE Muskeln, Sehnen, Bänder und Knorpel im Körper betroffen sind. Das Zeug ist wirklich hoch gefährlich!


Also erst schlechter, dann besser, jetzt wieder sehr schlecht?

Lieber mit 100mg anfangen und in den Tagen nach N+R stark schonen.

Meine Verschlechterung durch N+R ist leider doch noch nicht ganz vorbei. Im Gegenteil, momentan habe ich Bedenken, dass ich mir durch Liegestütze während N+R eine Tendinitis der Brustmuskulatur zugezogen habe. Auch von nicht-gefloxxten Leuten gibt es Berichte von Tendinitis nach NR.

Das kann damit zusammenhängen, dass durch die NR induzierte Mitophagie die Sehnen temporär geschwächt sind und aufgrund von Überlastung (besonders durch Sport, aber bei Flox ohne Belastung) kleine Mikro-Risse in den Sehnen mit folgender Entzündung entstehen.

Sehnenentzündungen müssen umbedingt vermieden werden, da die komplexen Entzündungsprozesse eine Eigendynamik entwickeln und ein Teufelskreis entstehen kann, der auch unabhängig von der mitochondrialen Thematik (Mitophagie/Biogenesis) dann persistieren und im schlechten Fall chronisch werden kann.

Ich versuche die Sehnenreizung jetzt im Keim zu ersticken mit 2400mg (4x600 Ibuprofen) pro Tag. Für 3-4 Tage.

Ansonsten wäre BPC-157 aus meiner Sicht eine interessante und erfolgsversprechende Möglichkeit, um die floxbedingten persistierenden Sehnenschmerzen zu behandeln, die immer auch einen chronisch-entzündlichen Aspekt haben und selbst bei bereits kompensierter mitochondrialer Dynamik fortbestehen können. BPC-157 regt die Fibroblasten in den Sehnenzellen an schneller zu wachsen und führt dazu, das verletzte Sehnen und andere muskuloskelettale Strukturen sich viel schneller erholen. Die Erfahrungsberichte der Anwender sprechen für sich. Auch auf die FQAD induzierte Reizdarmproblematik könnte es einen positiven Einfluss haben. Es ist allerdings ein Researchpeptid und somit experimentell und auf eigene Gefahr.

https://www.peptidesuk.com/BPC-157
https://www.google.de/search?ei=qcFBXYe ... CAo&uact=5

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14123

Beitragvon Krabiwi » 31.07.2019, 19:23

Hab gestern 1000 mg genommen u. es hat mich energetisch geplättet, kam kaum aus dem Bett. Werde heute Abend nochmal 1000 nachlegen u. schauen dass ich die nächsten Wochen so zügig wie möglich auf 2g komme.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14124

Beitragvon Angaga » 31.07.2019, 19:27

Hi Mitochondrion,

Nein, ganz im Gegenteil. Es ist deutlich besser geworden. Die Waden machen fast keine Probleme mehr! Auch die Schmerzen im Knie sind deutlich weniger geworden. Ich spüre nur noch einen leichten Druck. Auch in den Oberschenkeln! Nur leichte Rückenschmerzen sind noch da!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14127

Beitragvon cf12 » 31.07.2019, 21:48

Hallo Angaga,

auch bei mir ist eine leichte Besserung eingetreten und ich habe diese Woche wieder mit dem leichten Bewegungstraining begonnen. Die Anfangsdosis von 250 mg NAM scheint recht gut zu wirken, wenn man es ein bis zwei Tage substituiert und dann 5 Tage pausiert. :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14128

Beitragvon Angaga » 31.07.2019, 22:38

Hi cf12,

Ich mache Montag mit dem Protokoll auch weiter. Nur werde ich mich danach 2 Tage lang viel mehr schonen! Das hatte ich beim ersten mal nicht getan. Passiert mir nicht wieder!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14129

Beitragvon Krabiwi » 31.07.2019, 23:20

Interessanter Post zum Thema Migration der Mt u. deren Problematik bei Nervenzellen. Der Ersteller des Protokolls litt an durch Statine verursachtem CFS , er führte das Protokoll 40-50 mal in einem Jahr durch bis er wieder auf den Beinen stand:

I expect the problem lies not with the migration of mitochondria* but with the long distance nuclear-encoded mitochondrial proteins must travel from the soma to the distal end of an axon. Those at the distal end have to make do with a reduced supply and thus are more sensitive to environmental toxins. But no matter where they are, they should be going through the cycle of fission and fusion whereby the cell's QC detects defective mtDNA and gets rid of them. If that process is not doing its job appropriately, then the distal ends of axons will show symptoms first as they become starved of ATP. Mitochondrial DNA has 37 genes and all are needed to make ATP. Since most mitochondria have more than one copy, they can cover for each other. All could have damage to a random gene and yet between them provide a full complement of enzymes within the mitochondrion to keep things going. Thus a cell can accumulate high levels of damage before you know it. I'd reached that point due to a few months of statin use, and it only got a little better over a period of years. Even after I developed this clearance protocol it took me the better part of a year to correct it. Probably around 40-50 cycles. Most people won't have that level of damage and will be able to clear them out with just a few, but peripheral nerve damage suggests a very high level.

*This bi-directional migration is likely to even things out over short distances, not to supply mitochondria from the soma.


https://www.longecity.org/forum/topic/9 ... ntry877200
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14151

Beitragvon Fee1970 » 02.08.2019, 15:37

Sehr interessant, ja.

Ich habe gerade mal nachgesehen wieviel Niacin in meinem Vit B Komplex ist.
Da sind 110 mg drinn. Und ich nehme täglich eine Kapsel und ein bis zweimal die Woche auch zwei am Tag.
Bei täglich zwei Stück geht es mir nach ein paar Tagen nicht mehr gut.

Wenn ich mit dem Protokoll starte, muss ich die 110mg sicher zur Dosis dazu rechnen, oder?
Und wenn ich mit zwei Kapseln schon bei 220mg Niacin war, mit welcher Dosis Niacinamid zu den Kapseln fange ich an?
Oder soll ich das Niacin in den Kapseln mal ganz aus der Rechnung raus lassen?

Oh soviele Fragen.
Aber ich bin mir sicher, ihr könnt mir helfen.

Lieben Gruß, Astrid.
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:dance: würde sagen, bin aus dem Gröbsten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14157

Beitragvon cf12 » 02.08.2019, 20:41

Hallo Krabiwi,

es ist wirklich sehr interessant, dass man je nach dem Grad der Schädigung ca. 50 - 60 Zyklen benötigt, um sich wieder besser zu fühlen und leistungsfähiger zu sein. :think:

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14235

Beitragvon Angaga » 04.08.2019, 22:05

Habe jetzt wieder 250 mg NAD + 500 mg Ribose genommen. Mal schauen, wie ich mich morgen fühle!

Bin morgens aufgewacht und fühlte mich ganz munter. Ganz anders wie beim ersten mal, da war ich völlig schlapp gewesen. Aber im laufe des Tages habe ich dann schon gemerkt, dass mir die Kraft fehlte. Und mir taten die Gelenke und Muskeln weh. Das war die angekündigte Verschlechterung. Seit heute mittag geht es wieder bergauf.

Nächsten Sonntag Abend werde ich die Dosis auf 500 mg NAD erhöhen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14411

Beitragvon Fee1970 » 09.08.2019, 21:50

Huhu alle.

Gibt es was Neues von eurem Selbstversuch?

Liebe Grüße, Astrid.
:dance: würde sagen, bin aus dem Gröbsten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14443

Beitragvon freddy8304 » 11.08.2019, 12:31

moin

hab da auch mitgemacht und da ich vorderhand nichts gespürt habe bis 2mg hochdosiert, nun seit ca.anfang juli, seit ich angefangen habe, spüre ich eine ziemlich grosse müdigkeit, völlig fit war ich nie aber es ging einigermassen, ich kann auch jetzt noch mein 80 prozent pensum einigermassen erfüllen, aber mit mehr mühe als vorher, kann ich das iwie abfedern?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14467

Beitragvon Angaga » 11.08.2019, 16:57

Ich hatte heute einen erstaunlich guten Tag gehabt. Rechte Seite (Knie, Beine und Schulter) fast keine Beeinträchtigungen gehabt. Nur das linke Knie + Wade leichte Probleme. Hatte letzte Woche auch mal einen 24h Fastentag eingelegt, der mir sehr gut getan hat.

Kleine Planänderung. Fange heute Abend mit dem Protokoll an: 500 mg NAD + 1g Ribose.

Ich hatte heute Nacht deutlich etwas gespürt. Überall ein Kribbeln gehabt. Mein Puls ging deutlich schneller. Und ich habe nicht so gut geschlafen. Ich hatte nachts auch so ein Gefühl wie ein grippaler Infekt, der morgens wieder vollständig weg war. Heute morgen Gelenkschmerzen. Ich merke, dass ich schwächer bin. Werde mich auf jedem Fall den ganzen Tag schonen!

Frage an die Experten hier. Bei einer Dosis bis 250 mg ist die Mithophage ja über Nacht quasi abgeschlossen. Wie lange dauert sie ungefähr bei 500 mg?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14521

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 15:33

Fee1970 hat geschrieben:Wenn ich mit dem Protokoll starte, muss ich die 110mg sicher zur Dosis dazu rechnen, oder?


Ja. Wenn Du bereits 220mg Niacin nimmst, würde ich zusätzlich 280mg Niiacinamid nehmen. Also mit 500mg Niacinamid (+1g Ribose) anfangen und dann je nach Reaktion weiter raufdosieren.

freddy8304 hat geschrieben:hab da auch mitgemacht und da ich vorderhand nichts gespürt habe bis 2mg hochdosiert, nun seit ca.anfang juli, seit ich angefangen habe, spüre ich eine ziemlich grosse müdigkeit, völlig fit war ich nie aber es ging einigermassen, ich kann auch jetzt noch mein 80 prozent pensum einigermassen erfüllen, aber mit mehr mühe als vorher, kann ich das iwie abfedern?


Du meinst sicherlich 2g Niacinamid (+4g Ribose)? In welchen Zeitabständen wendest Du das Protokoll an, wie häufig, wieviel Tage am Stück? Wielange hält die Müdigkeit danach an? Nimmst Du nur N+R, oder auch Monostearat+PQQ?

Ansonsten: Abfedern bzw. Beenden der Mitophagie funktioniert durch die Einnahme von 7,5g Monostearat + 7,5g Lecithine. Beide Pulver vorher gut durchmischen und zusammen in Wasser oder Sojamilch in einen Mixer geben.

Frage an die Experten hier. Bei einer Dosis bis 250 mg ist die Mithophage ja über Nacht quasi abgeschlossen. Wie lange dauert sie ungefähr bei 500 mg?


Die Frage dahinter ist ja vermutlich wie lange wird man die Auswirkungen der Mitophagie (-> der reduzierten mitochondrialen Masse) wie Energielosigkeit und ggf. Symptonverschlechterung spüren. Jemand mit großem mtDNA Schaden wird mit 500mg Niacinamid warscheinlich viel mehr Mitophagie auslösen und dementsprechend eine viel längere Regenerationszeit benötigen, als jemand der von 2g Niacinamid kaum noch etwas merkt. Von daher ist dies aus meiner Sicht relativ.

Neuigikeit von mir:

Ich nehme derzeit einmal pro Woche ca. 1,7g Niacinamid + 3g Ribose. Symptomverschlechterung habe ich meist ab dem dritten und vierten Tag, jedoch erst nach der Einnahme von PQQ. Nachdem ich nun herausgefunden habe, dass PQQ ebenfalls ein Metallchelator ist, verhärtet sich mein Verdacht, dass bei mir die Symptomverschlechterung eher durch PQQ kommt. Wie das Protokoll in meinem Fall ohne PQQ aussieht und ob dann ebenfalls Symptomverschlechterungen auftreten wird sich zeigen.

Ansonsten kann ich nun nach einigen Durchgängen des Protokolls noch keine signifikante Verbesserung der FQAD-Symptomatik feststellen. Meine Lungenbeschwerden sind seit vier Wochen etwas besser, dies muss aber nicht vom Protokoll kommen, da es auch so schon immer symptomärmere Phasen gab. Ich habe immer noch große Hoffnung in einen langfristigen Nutzen der Protokolls (s. Krabiwis Beitrag, nach 40-50 Zyklen wissen wir mehr), N+R ist womöglich ein schnellerer Weg zur Genesung, aber für mich keine Wunderpille, die von heute auf morgen das Problem löst.

Hinsichtlich der empfundenen, energetischen und psychoaktiven Wirkung von N+R am Tag der der Einnahme, ist es für mich jedoch definitiv eine Wundersubstanz, da es ungleich allen anderen (von mr bereits eingenommenen) NEMs eine sehr intensive entspannende, anxiolytische, anti-depressive und anageltische Wirkung besitzt, die ca. 1,5 Stunden nach der Einnahme merkbar anflutet und den ganzen Tag anhält. Ich würde es als eine Mischung aus Benzodiazepinen, Gabapentin und Opiaten beschreiben, aber ohne die Nebenwirkungen. Ich überlege aus diesem Grunde vielleicht bald eine tägliche Einnahme von ca. 700mg N+R über 1-2 Wochen auszuprobieren, um die heilsame Wirkung zu genießen und zu beobachten, ob Toleranzeffekte entstehen. Wenn nicht, dann habe ich in N+R mein Lieblings-NEM fürs Leben gefunden, ganz unabhängig von der Mitopagie-Wirkung.

Meine Chelatvergiftung vor einigen Monaten hat mir insbesondere die Waden zerschossen, die mir leider jetzt stärkere und persistierendere Schmerzen an den Sehnenansätzen bereiten (derzeit vorallem an den Kniekehlen) als zum Zeitpunkt der bereits jahrelang zurückliegenden, initialen Floxung. Dies konnte das Protokoll auf die Schnelle leider nicht ausbügeln.

Ich vermute hier zusätzlich zum mtDNA Schaden eine genetische Prädesination zum intra-zellulären Magensiummangel (dies betrifft vermutlich viele Gefloxte), weshalb auch diverse Chelatoren wie Gluthation/Alpha-Liponsäure/Bärlauch/Koriander/Apigenin/PQQ/diverse Flavonoide aber auch hohe Dosierung von BCCAs zu Refloxungen führen und v.a eine adäquate Heillung blockieren können. Aus diesem Grunde habe ich all diese potentiellen Metallchelatoren penibel aus meinem Therapieplan gestrichen und nehme stattdessen, zusätzlich zur oralen Einnahme von Mg-Citrat/Malat/Glycinat auch intravenöse Magnesiuminfusionen zu mir.

Das Problem der chronischen Sehnenansatzentzündungen werde ich mit diversen Antiphlogistika angehen, sowie faszialer Selbsttherapie. Werde mich wieder melden, falls diese drei kombinierten Therapieansätze (NAD+ Protokoll, Mg i.v und Antiphlogistika/Faszientherapie) zum erhofften Erfolg führen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14524

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 15:45

Übrigens: Ich habe mal meiner 28jährigen, gesunden Frau 1g Niacinamid + 2g Ribose verabreicht. Meine Frau hat eigentlich schon immer einen gesunden Lfiestyle geführt und ernährt sich low-carb, sollte also in diesem jungen Alter noch keine massiven mtDNA Schäden haben.

Trotzdem hat sie einen extremen Müdigkeitsflash bekommen.

Vielleicht hat die Müdigkeit teilweise auch etwas mit der GABAergen Wirkung von Niacinamid zu tun.

Hier ein interessanter Artikel dazu: Nicotinamide is a brain constituent with benzodiazepine-like actions.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14527

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 16:26

Hey ihr,

entschuldigt bitte mal. Ich habe da eine Frage.
Wie bitte schön soll es zu einer Refloxung kommen, wenn das Zeug an sich schon lange nicht mehr im Körper ist???
ABER, da ich gerade heute vom Mitochondrienarzt komme und wiederholt gesagt bekam, ..... als erstes müssen alle Mitochondrienschädigende Stoffe aus dem Körper raus. Auch Schwermetalle. Die schädigen die Mitos nämlich genauso wie Fluorchinolone. Verschiedene Ursache = gleiches Ergebnis ---- geschädigte Mitos.
Und, egal woher (Amalgam, über Placenta((ja, Schwermetalle sind Placentadurchgängig)), Sslst, Gemüse, Dämpfe, Impfungen, Kosmetika, Medikamente), wir haben sicher alle Schwermetalle in uns. Mehr oder weniger.

Ich habe ein Jahr lang nur Schwermetalltherapie gemacht, die sich auch auf die Mitos bezieht. Und knapp ein halbes Jahr Viren, Bakterien, Borrelientherapie. Und konnte Unruhe, Schwindel, Tremor(zittern), Sprachstörungen, Vergessen, Herzrasen, Brainfog, Ohrgeräusche, Panik und Schwächeanfälle, Krämpfe fast ganz zum Verschwinden bringen.
Ohne low Carb, no Carb, Fasten.

Meine Verschlechterung schiebe ich darauf, die letzte Chelatinfusionen im Mai bekommen zu haben.

Wir werden es sehen. Ich bekomme Mittwoch endlich wieder eine Chelatinfusion mit Glutathion. Und dann wieder alle 10 Tage. Wenn ich dadurch wieder so fit werde wie vor 7 Wochen, dann liege ich mit meiner Richtung richtig.

Ob dann meine Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen verschwinden bleibt halt noch offen. Mal sehen.

Ich schreibe den ganzen Saft nur deshalb schon wieder hier rein, weil hier davon ausgegangen wird, dass die Ausleitung der Schwermetalle die Mitotherapie behindern könnte. Lt dem Mitoarzt wäre das aber komplett falsch gedacht. Man müsste es tatsächlich kombinieren.

Lieben Gruß, Fee.
:dance: würde sagen, bin aus dem Gröbsten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14531

Beitragvon Angaga » 12.08.2019, 17:18

Die Frage dahinter ist ja vermutlich wie lange wird man die Auswirkungen der Mitophagie (-> der reduzierten mitochondrialen Masse) wie Energielosigkeit und ggf. Symptonverschlechterung spüren. Jemand mit großem mtDNA Schaden wird mit 500mg Niacinamid warscheinlich viel mehr Mitophagie auslösen und dementsprechend eine viel längere Regenerationszeit benötigen, als jemand der von 2g Niacinamid kaum noch etwas merkt. Von daher ist dies aus meiner Sicht relativ.


Na dann warte ich mal ab, wie lange die Regenerationszeit dauert. Auf jeden Fall reagiert der Körper spürbar auf das NAD+ Protokoll. Und wenn dadurch viele beschädigte/mutierte Mitos in den Zelltod geschickt und durch gesunde ersetzt werden, kann es nur positiv sein.

Was bei diesen Protokoll auch noch positiv ist, dass man weiß, dass eine Verschlechterung erst mal ein gutes Zeichen ist!

LG

Kleines Update:

Jetzt kehrt im laufe des Tages langsam die Kraft zurück. Nur die Knie melden sich noch. Sollte morgen im Laufe des Tages auch besser werden.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14534

Beitragvon Mitochondrion » 12.08.2019, 18:16

Eine Studie von Dr. Stahlmann hat gezeigt, dass bei Ratten durch Magnesium-Mangel verursachte Knorpelschäden identisch sind mit Chinolon-induzierten Schäden. Eine erneute Mg-Chelatierung / ein erneut induziertes Mangesiumdefizit durch andere Faktoren (wie Chelat-Therapien) kann in diesem Sinne in den ohnehin schon gefloxxten Zellen zu weiteren entzündlichen ROS-Prozessen / Gewebsschäden führen und einem quasi "den Rest" geben. Ohne das Flox-Moleküle selbst noch etwas damit zu tun haben.

Ich denke es gibt verschiedene Flox-Typen.

Ich gehöre zum Flox-Typus, der als Sportler aus einem Zustand vollständiger Gesundheit innerhalb von sieben Tagen zum fast vollständigen Invaliden wurde (mittlerweile geht es mir besser). Die meisten Betroffnen bei denen Flox unmittelbar und blitzartig das muskuloskelletale System angegriffen hat und ggf. sogar zu Achillessehnenrupturen geführt hat, würde ich zu diesem Typus zählen. Und ich vermute, dass viele von diesem Typus das "Magnesium Problem" hatten und haben, möglicherweise sogar aufgrund von genetischer Prädisposition. Durch Chelat-Infusionen könnten Betroffene dieses Typus möglicherweise irreversibel im Rollstuhl landen, wenn sie nicht schon im Rollstuhl sind.

Dann gibts andere Typen mit mannigfaltigen Symptomen, die u.a auch über die Jahre immer mal wieder Fluorchinolone bekommen haben, aber die Fluorchinolone möglicherweise nicht das primäre-kausale Ereignis der Totalschädigung darstellen. Ich vermute deshalb, dass die Schwermetallbelastung bei Dir primär ist Fee1970 und die Floxung sekundär.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14536

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 18:48

Hey Mitochondrion,

ich persönlich denke, dass meine Schwermetalle
mit denen ich 38 Jahre lang, bis auf viel zu häufige Migräneattacken, ganz gut gelebt habe (konnte rannklotzen wie ein starker Mann) durch die Fluorchinolone erst zum richtigen Problem wurden. Warum auch immer. Ist nur so ne Idee.
Vielleicht weiß oder findet hier jemand einen Zusammenhang oder eine Wechselwirkung.

Vl lieg ich auch ganz falsch.

Lieben Gruß, Fee.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14537

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 19:02

Huhu nochmal,

ich mach das ja so:
Ich nehme morgens zuerst meine SD Hormone.
Halbe Stunde später die erste Runde Chlorella, MSM, Alpha Liponsäure, Vit C, Koriander und mein Estradiol und Progesteron.
Etwa zwei Stunden danach das Magnesium, den Vit B Komplex, das Probiotika und eventuell Chrom oder Selen (nicht täglich).
Dann etwa wieder zwei Stunden später nächste Runde Chlorella, MSM, Vit C.
Und Leinöl und Vit D, eine Gabel rohes Sauerkraut und eventuell Vit E (nicht täglich).
Zwei Stunden später wieder Magnesium, Ubiquinol.
Zwei Stunden später die letzte Runde Chlorella, MSM, Alpha-Liponsäure, VitC, Koriandertinktur.
Und zuletzt wieder zwei Stunden später Magnesium, Vit C, Tryptophan, Probiotika und Estradiol und Progesteron.

Manchmal sind es auch mehr als zwei Stunden aber nie weniger.

Dazwischen nehme ich zu den Mahlzeiten oder so die Bitterstofftropfen. Und eventuell auch noch OPC.

Bisher fahre ich gut mit dem Protokoll.

Lieben Gruß, Fee
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14539

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 19:11

Fee, lass bitte das leidige Schwermetallthema in den entsprechenden Threads. Das hat hier nichts verloren.

Wer einen Verdacht hegt soll einen Urintest machen.

ABER, da ich gerade heute vom Mitochondrienarzt komme und wiederholt gesagt bekam, ..... als erstes müssen alle Mitochondrienschädigende Stoffe aus dem Körper raus.


Eben und der stärkste mitochondrienschädigende Stoff ist deletierte mtDNA, denn diese erhöht 1. massiv den ROS u. 2. vermehrt er sich durch Mt- u. Zellteilung. Das ist das Kuriose an der Sache, Mt sind selbst ihr größter Feind.

Z.B. Quecksilber dagegen vermehrt sich nicht von alleine u. ist harmlos solange es in Fettzellen deponiert ist. Schwermetalle sind somit eine sekundäre Belastung die dazu kommt sobald diese mobilisiert sind.


Meine Verschlechterung schiebe ich darauf, die letzte Chelatinfusionen im Mai bekommen zu haben.


Glutathion ist nachweislich ein sehr starker ROS-Fänger, u.a. deswegen hilft das u.U.. Das selbe kriegt man auch mit SA-GSH hin.

"Refloxung" ist wenn man nochmals FC zu sich nimmt. Was Mitochondrion mit "Refloxung" meint ist ein oxidativer Schub wenn einem die ANtioxidantien z.B. wegen Mg-Mangel ausgehen u. somit neue mtDNA-Schäden entstehen.

Mg ist Cofaktor der SOO u. von GSH und somit der wichtigste Cofaktor für die antioxidative Enzymatik des Körpers. Unter Mg-Mangel, zerlegt einem der ROS somit stets die mtDNA. Egal ob man gefloxt ist oder nicht.


Übrigens: Ich habe mal meiner 28jährigen, gesunden Frau 1g Niacinamid + 2g Ribose verabreicht. Meine Frau hat eigentlich schon immer einen gesunden Lfiestyle geführt und ernährt sich low-carb, sollte also in diesem jungen Alter noch keine massiven mtDNA Schäden haben.

Womöglich latente Nährstoffmängel. Ich will gar nicht wissen wie viele glauben, dass sie sich mit Obst u. Gemüse gesund ernähren würden obwohl das hochgezüchtete Zeug immer leerer wird.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14544

Beitragvon Fee1970 » 12.08.2019, 20:31

Hey Krabiwi.

Du bist nicht richtig informiert.
Mal so nebenbei.

Krabiwi hat geschrieben:Z.B. Quecksilber dagegen vermehrt sich nicht von alleine u. ist harmlos solange es in Fettzellen deponiert ist. Schwermetalle sind somit eine sekundäre Belastung die dazu kommt sobald diese mobilisiert sind.


Zitat:
"Risiko:
Schädigung durch Ablagerung und Anreicherung von Schwermetallen im Gewebe
Alle Schwermetalle haben eine hohe Affinität zum Fettgewebe. Leber, Niere, Haut, Schleimhaut, das Gehirn, Nerven, Gelenken und Muskeln sind unter anderem betroffen. Nerven bestehen aus Lezithinen, d.h. aus Fettsubstanzen. Dort lagern sich dann bevorzugt die Metalle ab und beeinflussen die Neurotransmitter. Es kommt zu Fehlleistungen im Nervensystem. Möglicherweise wird das Entstehen von M. Alzheimer, M. Parkinson, Polyneuropathie,Multiple Sklerose, Depressionen und chronische Schmerzen unter dem Einfluss von Schwermetallbelastungen begünstigt."

"Durch Trinken heißer Getränke oder durch Aufnahme säurehaltiger Nahrungsmittel werden Kupfer, Quecksilber und Gold und andere Metalle aus den Amalgam- und Goldlegierungen gelöst. Sie wirken im Darm antibiotisch und zerstören dort die physiologischen Darmkeime."

Quelle:https://www.praxis-christiane-moeller.de/umweltmedizin-stoffwechsel/schwermetall-belastungen/

Du unterschätzt das Thema.
Ich vermute fast, das dass Fluorchinolon das Problem mit den SM erst in Gang bringt. Eine Art Wechselwirkung.

Was ihr hier besprecht ist eine Mitotherapie und keine Fluorchinolontherapie. Weil es letztere gar nicht geben kann. Ist ja nicht mehr im System. Und die Mitotherapie ist auch ein Therapiebaustein bei SM-Belastung.

Und was du als Refloxung beschreibst mit dem ROS ist auch bei SM-Belastung zu finden.

Und deletierte mtDNA hast du auch durch SM.

Also, irgendwie the same!

Aber macht was ihr denkt. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich warte noch mit dem NAD+ Protokoll. Muss erst die Verträglichkeit vom Kollagenhydrolysat abwarten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#14551

Beitragvon Krabiwi » 12.08.2019, 22:41

Antwort hier, da dass alles nichts mit NAD-Mitophagie zu tun hat
viewtopic.php?f=37&t=1432&p=14550#p14550
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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