Meldet eure Nebenwirkungen, Schädigungen und Nachmeldungen hier: https://www.nebenwirkungen.de/online-melden

NAD+ induzierte Mitophagie

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17255

Beitragvon Levoflox26 » 24.11.2019, 12:25

@Freddy
Ich glaube Karlken meint die psych. Belastung, wenn man erst Besserung verspürt und dann feststellt, dass es wieder schlechter wird. So habe ich ihn zumindest verstanden.
Oder meinst du was anderes, Freddy?


gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

freddy8304
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 215
Registriert: 23.01.2019, 12:41

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17256

Beitragvon freddy8304 » 24.11.2019, 12:33

Könnte die antwort auf meine frage sein, ich hatte jeweils eine deutliche verschlechterung meiner psyche bemerkt aber beruhte wohl einfach darauf dass ich weniger energie hatte, mir gings jedenfalls in dem zeitraum immer psychisch mies und ich getraue mich deshalb nicht mehr an das protokoll, allenfalls in den 2 wochen weihnachtsferien. Ich versuch den sanfteren weg mit fasten, hatte diese woche bereits 40 stunden und da ich das letzte mal gestern um 16 uhr gegessen habe, heute auch bereits wieder über 20 stunden, ob ichs 24h aushalte weiss ich noch nicht, zumal ja 24h nicht viel mehr bringen als 16 stunden da die stammzellenregenaration ja erst ab 24h einsetzt wenn ich das richtig verstanden habe?

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17262

Beitragvon EagleEyeC » 24.11.2019, 15:06

freddy8304 hat geschrieben:zumal ja 24h nicht viel mehr bringen als 16 stunden da die stammzellenregenaration ja erst ab 24h einsetzt wenn ich das richtig verstanden habe?



Nein, bis zu mindestens 48h bringt dir jede Stunde Fasten länger einen Vorteil. Die Auto- und Mitophagy ist nicht ein Zeitpunkt, sondern ein Prozess, welcher beginnt nach kompletter Leerung der Glykogenspeicher - also nach 16-24h ist der ANFANG. Sprich 16 und 24h sind ein deutlicher Unterschied. Das gleiche gilt für 24 und 40h.

Am besten einmal pro Woche 40-48h fasten. Die 16h täglich bringen eher was für den Gastrointestinaltrakt (endlich mal Zeit zum putzen). Die Auto- und Mitophagy kitzelst du damit vielleicht, und auch das wohl nur wenn deine Glykogenspeicher nicht ganz voll waren.

Lg. EEC

freddy8304
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 215
Registriert: 23.01.2019, 12:41

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17264

Beitragvon freddy8304 » 24.11.2019, 15:30

Mir ist das alles zuviel, nun reichen schon die 16 stunden auch schon nicht mehr. Ich lass den ganzen scheiss einfach sein, verreck ich halt, mir egal.

der_matze
lvl 2
lvl 2
Beiträge: 29
Registriert: 14.08.2019, 15:15

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17266

Beitragvon der_matze » 24.11.2019, 15:54

freddy8304 hat geschrieben:Mir ist das alles zuviel, nun reichen schon die 16 stunden auch schon nicht mehr. Ich lass den ganzen scheiss einfach sein, verreck ich halt, mir egal.


Das Problem ist eher das das ganze Thema Autophagie noch gar nicht so richtig erforscht ist.
Niemand weiß so richtig wann diese einsetzt. Die meisten Quellen die ich so gelesen haben sagen aber so ab ca 12 Stunden.
Denke auch das es darauf ankommt wie voll der Glykogenspeicher ist.
Maximal sind das ca 400g die in der Leber und Muskulatur gespeichert sind.
Da hier die meisten sich aber Low Carb ernähren, wird dieser eher im Bereich bis 100g liegen.
Von der Theorie her müsste dadurch die Autophagie schon viel eher angestoßen werden.
Von daher halte ich 16 oder 18 Stunden Fasten schon für sehr sinnvoll.

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17267

Beitragvon EagleEyeC » 24.11.2019, 17:03

freddy8304 hat geschrieben:Mir ist das alles zuviel, nun reichen schon die 16 stunden auch schon nicht mehr. Ich lass den ganzen scheiss einfach sein, verreck ich halt, mir egal.


Doch Freddy, auch 16h sind sehr sinnvoll. Alleine nur schon 16h kein Zucker bedeutet eine massive Reduktion der Belastung des Körpers durch oxidativen Stress. Ebenso sagt dein Magen-Darm Trakt dir ein grosses Dankeschön falls du regelmässig 16h fastest.

Ich wollte dir lediglich aufzeigen, dass es eben doch ein Vorteil ist 24h zu fasten. Es ist wie gesagt ein Prozess. Auch eine Balance. Zu viel Fasten bedeutet vielleicht dann zu wenig Proteine zur Reparatur. Finde eine Balance für dich, welche nicht zu sehr auslaugend aber doch fordernd ist.

Insgesamt würde ich definitiv 1x alle 1-2 Wochen 40-48h fasten einlegen, wenn es die körperliche Konstitution sowie der Alltag erlaubt.

freddy8304
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 215
Registriert: 23.01.2019, 12:41

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17268

Beitragvon freddy8304 » 24.11.2019, 17:07

Mein beitrag war auch nicht gegen dich gerichtet.

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17269

Beitragvon EagleEyeC » 24.11.2019, 17:09

der_matze hat geschrieben:Das Problem ist eher das das ganze Thema Autophagie noch gar nicht so richtig erforscht ist.
Niemand weiß so richtig wann diese einsetzt. Die meisten Quellen die ich so gelesen haben sagen aber so ab ca 12 Stunden.
Denke auch das es darauf ankommt wie voll der Glykogenspeicher ist.
.


Exakt, es hängt vom Glykogenspeicher sowie natürlich auch dem Verbrauch ab. Wenn man keine Einschränkung dafür hat, wäre es demnach sinnvoll während dem Fasten vielleicht zu spazieren resp. sich zu bewegen um den Speicher schneller leer zu kriegen.

Jedenfalls ist der Moment ziemlich gut merkbar. Ich laufe immer nach ca. 20-24h "gegen eine Wand". Bei 16h merke ich das nicht.
Ab 24h Verschlechtern sich auch deutlich meine Beschwerden. Also bei mir würden 16h wohl eher weniger bringen. Ich ernähre mich aber auch nicht ketogen, sondern LCHF und versuche den Glykogenspeicher v.a. morgens nach dem Fasten (16h oder 1x/Woche 40h) auch zu füllen mit Porridge oder ähnlichem. Sinn: Wechsel zwischen gefülltem und leeren Speicher.

Wer sich strikt ketogen ernährt ist wohl viel schneller an dem Punkt, an welchem ich nach ca. 24h bin.
Wie gesagt, es ist ein Balanceakt. Einen Rhythmus zu finden, welchen man langfristig durchalten kann lohnt sich aber.

Herzlich
EEC

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17270

Beitragvon EagleEyeC » 24.11.2019, 17:10

freddy8304 hat geschrieben:Mein beitrag war auch nicht gegen dich gerichtet.


Das hab ich auch nicht so aufgefasst. :)
Ich find es übrigens klasse versuchst du es mit dem Fasten. Ich hab mich persönlich noch nicht an das NAD Protokoll rangewagt.

Wenn du magst kannst du auch mal per PN erzählen wie es beim Arzt in Basel war.

Lg. EEC

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17272

Beitragvon Karlken » 24.11.2019, 19:58

Hallo zusammen

Ich glaube Karlken meint die psych. Belastung, wenn man erst Besserung verspürt und dann feststellt, dass es wieder schlechter wird.


Exakt, genau so ist es gemeint.

m.f.G.
Karlken

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17346

Beitragvon Levoflox26 » 26.11.2019, 23:13

Hallo,

mein EM Rentenantrag ist heute raus gegangen. Das wollte ich unbedingt erledigt haben, bevor ich mich ins Abenteuer stürze.
Hab gerade meine Angst überwunden und meinen ersten Versuch gestartet: 250mg NAD und 500mg Ribose.
Ich bin gespannt und werde berichten. :pray:
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17348

Beitragvon Karlken » 27.11.2019, 09:49

Hallo Uschi

Viel Erfolg.

m.f.G.

Karlken

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17349

Beitragvon Levoflox26 » 27.11.2019, 10:26

Vielen Dank, Karlken.

Habe relativ lange geschlafen und beim Aufwachen habe ich etwas gefröstelt. Aber ich hatte gestern einen anstrengenden Tag und es ist ja auch tatsächlich kalt draußen. Ansonsten fühle ich mich wie immer, also gleich schlecht. Werde das heute mit gleicher Dosierung wiederholen. Für wie wichtig betrachtest du das PQQ? Das habe ich gar nicht im Haus. Sollte ich es besorgen?

Liebe Grüße
uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17350

Beitragvon Karlken » 27.11.2019, 11:02

Hallo Uschi

Ich habe es ohne PQQ noch nicht ausprobiert.
Laut Krabiwi sollte man PQQ in dem Zusammenhang aber auch nicht überbewerten.
Ich denke ein schönes Schweineschnitzel wird ähnliche Effekte haben.

m.f.G.
Karlken

Online
Nina
lvl 2
lvl 2
Beiträge: 29
Registriert: 21.08.2019, 13:35

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17353

Beitragvon Nina » 27.11.2019, 17:42

Das klingt sehr sehr interessant. Ich drücke Euch Allen die Daumen für den Verlauf.
Ich denke darüber nach es auch zu probieren.
Im Juni 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17370

Beitragvon Levoflox26 » 28.11.2019, 10:04

Guten Morgen,

Karlken hat geschrieben:Laut Krabiwi sollte man PQQ in dem Zusammenhang aber auch nicht überbewerten.
Ich denke ein schönes Schweineschnitzel wird ähnliche Effekte haben.


Also generell Fleisch, auch Geflügel?

Gestern Abend wieder 250mg NAD und 500mg Ribose genommen:
Eine Veränderung, weder positiv noch negativ, bemerke ich nicht. Was ich aber wahr nehme, ich habe wieder lange (7Stunden) geschlafen und hätten wir keine Baustelle, wären da sicher noch 1-2 Stunden dazu gekommen. Ich nehme sonst CBD zum Schlafen, das habe ich weg gelassen. Erfahrungsgemäß schlafe ich ohne CBD wesentlich schlechter als mit. Habe aber auch nicht das Gefühl, dass es eine Art von Erschöpfung war. Vielleicht einfach Zufall. Ansonsten fühle ich mich heute gelassener als sonst, verspüre nicht die meist vorhandene innere Unruhe. Fühlt sich angenehm an. Aber auch da habe ich keine Ahnung, ob das im Zusammenhang mit dem Protokoll steht.
In einer Woche mache ich jedenfalls weiter und erhöhe auf 500mg/1g und beobachte so lange, wie es mir die nächsten Tage geht.

Liebe Grüße
uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17372

Beitragvon Karlken » 28.11.2019, 13:45

Hallo Uschi

Nein, generell Fleisch kann man nicht sagen.
Es geht hier um den Stearingehalt. Der ist auch in anderen Lebensmitteln vorhanden.
Um bei Schweine-und Geflügelfleisch als Beispiel zu bleiben:
Um ca. die gleiche Menge an Stearinsäure aufzunehmem musst du ca. 4 Mal mehr Geflügel essen.
Stelle später noch 2 Links über Stearingehalte in Lebensmitteln ein.
Schreibe grad vom Smartphone aus und müsste jetzt erst rumexperimentieren ;)

Grüße
Karlken

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17373

Beitragvon Karlken » 28.11.2019, 18:03

Hallo

Hier die beiden Links

Diesen

https://wholefoodcatalog.info/nutrient/stearic_acid/foods/high/1/

hatte Mitochondrion schon auf Seite 1 dieses Threads eingestellt.

Hier ein weiterer für die Muttersprachler unter uns

Stearin in Lebensmittteln

m.f.G.

Karlken

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17374

Beitragvon Levoflox26 » 28.11.2019, 19:36

Vielen Dank, Karlken. Den Link von Mitochondrion hatte ich wohl übersehen, sorry.
lg
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17444

Beitragvon Levoflox26 » 01.12.2019, 18:02

Hallo zusammen,

seit gestern Abend hab ich verstärkte Schmerzen in meinen Wadenmuskeln. Jetzt sogar in Ruhe. Die sind ja eh meine größte Schwachstelle. Meint ihr, das steht im Zusammenhang mit den 2 Tagen NAD/Ribose Einnahme? Eigentlich wollte ich in der kommenden Woche die Dosis auf 500mg/1000mg steigern aber jetzt bekomme ich doch etwas Angst. Warte erst mal ab, wie es sich weiter entwickelt und bleibe vorerst bei der niedrigen Dosierung.
Was meint ihr?

vg uschi

Protokoll
26.11. - 250mgNAD/500mg Ribose
27.11. - dito
-lange geschlafen, leichtes Frösteln
28.11.
-lange geschlafen, fühle mich entspannt, gewohnte Unruhe fehlt
29.11.
-alles wie immer
30.11.
-am späten Nachmittag verstärkte Wadenschmerzen
1.12.
-sehr starke Wadenschmerzen auch in Ruhe, liege den ganzen Tag auf der Couch
2.12.
-auch heute weiterhin verstärkte Schmerzen, aber nicht mehr so schlimm wie gestern, konnte einen von zwei Terminen nachkommen
3.12.
-heute fühle ich mich wieder besser, ungefähr wie vor der Einnahme
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Karlken
Moderator
Moderator
Beiträge: 358
Registriert: 14.06.2018, 15:36

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17445

Beitragvon Karlken » 01.12.2019, 18:16

Hallo Uschi
Ich würde ca. 14 Tage bis zum nächsten Zyklus warten. Die Dosis (250mg) solltest du wiederholen. Ansonsten ähneln deine Erfahrungen den meinen. Frösteln hab ich jedoch bei mir nicht bemerkt.

m. f. G.

Karlken

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17455

Beitragvon Levoflox26 » 02.12.2019, 00:31

Danke Karlken, das Frösteln hatte ich morgens beim Aufwachen und im Laufe des Tages dann immer mal wieder so kurze, kalte Schauer, den Rücken runter. Aber nur an dem ersten Tag. Es war aber auch tatsächlich kalt draußen und der Tag zuvor war anstrengend. Also vielleicht auch Zufall. Ich schreib einfach mal alles auf, was ich bemerke und beobachte, ob es bei weiteren Einnahmen auch so ist.

Ist außer dir eigentlich überhaupt noch jemand dabei?

Liebe Grüße
uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17470

Beitragvon EagleEyeC » 02.12.2019, 16:20

Glaube nicht, dass das frösteln ein Zufall war. Passt doch sehr gut zu Mitophagie. Auch Krabiwi hatte einmal sogar Schüttelfrost, als er es mit glaube ich 1000g NAD versucht hat zu früh.

Jedenfalls Uschi gratuliere: verstärkte Schmerzen in den Waden ist in diesem Zusammenhang für mich ein besseres Zeichen als keine Veränderung.

Ich würde auch Pause machen und schauen was passiert. Sobald es wieder besser ist mit den Waden erneut das gleiche. Bis das gleiche keinen Effekt mehr bringt, dann erhöhen usw.

Hab immernoch nicht mit dem Protokoll begonnen. Weiss nicht so genau wie ich dies in mein wöchentliches 48h fasten einbauen soll. Evtl. eine Woche 48h fasten, die anderen dann N+R Protokoll. Mal sehen.

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17471

Beitragvon EagleEyeC » 02.12.2019, 16:22

Krabiwi hat geschrieben:mg
125
125
250
500
500
500
500
500
750
1000
500
250

Bis 500 mg waren es am folgenden Tag meist leichte Verschlechterungen und den Tag drauf Besserung. Bei 750 mg erstes Kälteempfinden. 1000 mg zogen mir dann die Schuhe aus mit massivem Schüttelfrost u. einer Woche CFS mit wiederauflammen verschiedener Symptome die sich in den Wochen darauf wieder legten. In der Nachbetrachtung war es jedoch wichtig die am schwersten beschädigten mtDNA-Ringe so schnell wie möglich mittels Mitophagie los zu werden damit diese sich nicht weiter vermehren können.


Hier wird ebenfalls von diesem Kälteempfinden berichtet:

2016-10-01 Day 4. The ambient temperature is 76° and I feel slightly cold. Less body heat generation is consistent with reduced mitochondrial mass. I feel no other symptoms.

https://www.longecity.org/forum/topic/8 ... ntry791908

der_matze
lvl 2
lvl 2
Beiträge: 29
Registriert: 14.08.2019, 15:15

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17472

Beitragvon der_matze » 02.12.2019, 16:47

Hab auch überlegt einzusteigen. Bekomme das aber auch nicht in die Woche integriert. Geh "normal" arbeiten und kann mir NAD+ Verschlechterungen während der Woche eigentlich nicht leisten.

EagleEyeC
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 204
Registriert: 28.05.2019, 17:31

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17474

Beitragvon EagleEyeC » 02.12.2019, 17:27

Hab gerade nochmals den ganzen Thread durchgelesen. Es scheint typisch zu sein, eine Verschlechterung 3-4 Tage danach zu haben.

Für alle die arbeiten oder sich unter der Woche nicht schonen können wäre es vielleicht sinnvoll Mitte Woche N+R niedrig dosiert zu nehmen, um dann das schlimmste am Wochenende zu haben.

Ich glaube ich beginne auch mit dem Protokoll und werde es einmal pro Monat durchführen.

striker_06
lvl 3
lvl 3
Beiträge: 58
Registriert: 29.08.2018, 13:35

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17478

Beitragvon striker_06 » 02.12.2019, 21:26

Auch ich merke weiterhin signifikante Schmerzen ein paar Tage nach dem Protokoll, jedoch auch nach dem 40h Fasten. Da ich aber seit Mai gefühlt einen Dauerschub habe vermag ich nicht zu beurteilen, ob dies durch das wöchentliche Prokokoll / 40h Fasten kommt und ich daher nicht so Recht aus dem körperlichen Loch komme oder dies unabhängig davon ist. Ich habe ebenfalls bemerkt, dass Prokokoll plus 40h Fasten zusammen nicht umsetzbar ist und priorisiere daher momentan das Fasten aufgrund der Stammzellenbiogenese ab 24h

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17483

Beitragvon Levoflox26 » 03.12.2019, 08:12

Hallo zusammen,

danke für eure Rückmeldungen. Heute geht es mir wieder besser, ungefähr wie im Ausgangszustand. Eigentlich wollte ich morgen weiter machen, werde aber besser eine weitere Woche warten. Das war schon eine ziemlich schmerzhafte Reaktion. Interessant, dass sie genau meine Schwachstellen betraf.
Ich werde in dem Zitat, weiter oben, festhalten wie es weiter läuft.

vg uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Yvonne
lvl 1
lvl 1
Beiträge: 9
Registriert: 09.11.2019, 23:07

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17490

Beitragvon Yvonne » 03.12.2019, 15:47

Levoflox26 hat geschrieben:Hallo zusammen,

danke für eure Rückmeldungen. Heute geht es mir wieder besser, ungefähr wie im Ausgangszustand. Eigentlich wollte ich morgen weiter machen, werde aber besser eine weitere Woche warten. Das war schon eine ziemlich schmerzhafte Reaktion. Interessant, dass sie genau meine Schwachstellen betraf.
Ich werde in dem Zitat, weiter oben, festhalten wie es weiter läuft.

vg uschi

Liebe Uschi,
Ich würde gerne wissen was das für eine Therapie ist, ich verstehe das alles nicht so. Ist es denn wirklich wichtig, die kaputten Mitochondrien so aus dem Körper zu treiben, wenn es dir so viele neue Beschwerden macht?
Geht das nicht auch von alleine mit der Zeit? Hast du auch so viele Muskelschmerzen in den Waden? Ich habe es mehr in den Oberschenkeln und auch am ganzen Rücken, da habe ich sehr viele Myogelosen in den Oberschenkeln und vor allem im Nacken. Ich hatte auch zwei Mal
Muskelfaserrisse in den Oberschenkeln nach Fluorchinolonen. Das liegt aber schon Jahre zurück und natürlich wusste ich damals noch nichts von den Zusammenhängen. Hast du auch schon PQQ probiert?
Die d-Ribose nehme ich nur morgens, einen halben Teelöffel im Kaffee, das macht mich wacher.
Warum nimmst du sie zusammen mit Nad?
Ich finde die ganzen chemischen Zusammenhänge extrem kompliziert und bin mich noch am Einlesen. Kennt jemand das Mitochondriebuch vom Kuklinski? Ich wollte mir das vielleicht kaufen.

Alles Gute und gute Besserung für alle,
Yvonne

Brischid
lvl 4
lvl 4
Beiträge: 86
Registriert: 09.06.2019, 10:07

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17512

Beitragvon Brischid » 04.12.2019, 09:02

Yvonne hat geschrieben:
Ich finde die ganzen chemischen Zusammenhänge extrem kompliziert und bin mich noch am Einlesen. Kennt jemand das Mitochondriebuch vom Kuklinski? Ich wollte mir das vielleicht kaufen.

Alles Gute und gute Besserung für alle,
Yvonne


Guten Morgen Yvonne,

meine Heilpraktikerin hat das Buch Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie. Laut ihr handelt es sich dabei um ein Fachbuch, das für jemanden, der von Medizin keine Ahnung hat, sehr schwer zu lesen und zu verstehen ist........ich habe jedenfalls keine Ahnung von Medizin!

Deshalb habe ich das Buch „Mitochondrientherapie - die Alternative; Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen“ gekauft. Es ist wesentlich günstiger und m.E. sehr verständlich geschrieben. Mir hat es jedenfalls weitergeholfen.

Liebe Grüße
Brischid

Levoflox26
Moderator
Moderator
Beiträge: 1444
Registriert: 20.11.2017, 09:08

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17513

Beitragvon Levoflox26 » 04.12.2019, 09:22

Mädels, ihr schreibt im falschen Thread! Bevor es noch mehr wird (hab gerade keine Zeit zum verschieben) bitte in Yvonnes Geschichte weiter posten, dahin verschiebe ich eure Beiträge später. Hier soll es bitte übersichtlich bleiben, der Thread ist wichtig für die, die mitmachen.
Danke. lg uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Fee1970
lvl 5
lvl 5
Beiträge: 302
Registriert: 11.06.2019, 10:54

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17537

Beitragvon Fee1970 » 04.12.2019, 18:46

Hallo zusammen.
Melde mich auch mal wieder.

Bin mit dem NAD+ noch bei Dosis 700/1400.
Das mach ich ca alle 14 Tage oder mit längeren Pausen. Habe immer noch nach 3-4 Tagen die Verschlechterung und mache es nun wegen Wiederarbeitsaufnahme (4 Stunden ) im September tatsächlich auch Mitte der Woche, um am Wochenende mit der Verschlechterung umzugehen.
Dazu mache ich 4-6 Tage die Woche das Fasten. 16-17 Fasten / 8 bzw 7 Stunden essen, wenig Kohlenhydrate (zählen tu ich sie nicht). Doch dann muss ich Pause machen. Kipp fast um.
Nehme nun auch Proteindrink zu mir, rein pflanzlich.
Auch PQQ, Ubiquinol, Magnesium, -öl.

Ergebnis:
- schaffe auch 6 Stunden zu arbeiten.
- kann in den 4-6 Stunden 31 Stufen problemlos hoch und runter rennen/springen. Bis zu 20x!
- erhole mich schneller.
- kein schweres Erschöpfungsgefühl mehr.

Aber:
- brauche immer noch jeden Mittag 1 Stunde Mittagsschlaf.
- hin und wieder Muskelzucken und Neigung zu Wadenkrämpfen.
- ausser Arbeiten gehen kaum Freizeitaktivitäten möglich (aber 3-4 x mit Hundi für 15-30 Minuten Gassi gehen sind drinn).
- spürbare Schübe in Ellbogen, Unterarmen und Nacken.

Brennesseltee (lose aus Apo, 3 gehäufte Teelöffel auf Tasse) hilft mir bei den pochenden Nervenschmerzen.
Kakao (zum Backen ohne Zucker) in Pflanzendrink zum beruhigen des Kopfes, zum Schlafen.

Stand 4,5 Jahre nach letztem Flox.

Wünsche euch allen nur das Beste. Bleibt drann es wird (leider schleichend) besser.
Fee


Was This Topic Useful?

Zurück zu „Erfahrungsaustausch“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bauernme3865