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NAD+ induzierte Mitophagie

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nino
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20899

Beitragvon nino » 24.04.2020, 18:19

Der Punkt, an dem ein großer Schub ausgelöst wird, scheint relativ plötzlich zu kommen und nicht schleichend bei höherer Dosierung. Vor 2 Wochen nahm ich noch 200/400, da merkte ich keine größeren Probleme. Letzte Woche warens 300/600 - da hats mich ziemlich umgehauen (siehe mein Thread) und ich habe mich bis jetzt noch immer nicht erholt. Ich entwickelte auch neue Symptome, die ich zuvor nicht hatte, z.B. an den Sehnen im Hals.

Sobald es mir besser geht, nehm ich dann 250/500, und werde die so lange einnehmen, bis sie keine Symptome mehr verursachen.


Männlich, 24
2x 500mg Ciprofloxacin, jeweils 1 Tablette am 29. und 30.10.2019
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Jens_86
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20903

Beitragvon Jens_86 » 24.04.2020, 18:50

Wie hier mal gesagt wurde, kann es immer auch sein dass bei zu hohen Dosen wieder Schäden auftreten. Also am besten die Dosis solange beibehalten, bis du nichts mehr merkst

Ich kann einfach nur mutmaßen, es ist ja super dass du dich wieder bei 90% fühlst und auch problemlos Sport machst, aber vlt. sprechen dann deine regelmäßigen Schübe dafür, dass du gerade so an der asymptomatischen Schwelle bist und immer wieder kurz der oxidative Stress zu hoch wird oder ATP zu weit absinkt.

Von daher, würde ich jetzt auch nicht übermäßig besorgt sein - denn es geht dir ja relativ gut - aber ich und auch Moien kennen uns mit dem Protokoll zu wenig aus.

Vlt. wird dir noch einer der erfahreneren antworten.

Viele Grüße

Jens
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20940

Beitragvon Moien » 26.04.2020, 00:00

Hallo an Alle,

Hat irgendwer sich mal mit den Nebenwirkungen beschäftigt? Es klingt schon sehr krass.....

Was haltet ihr davon?

https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... nzen-13833

https://www.medizin-transparent.at/vita ... en-lebens/

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nino
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20942

Beitragvon nino » 26.04.2020, 03:27

Ich habe mich ein wenig beschäftigt, genau so, wie es die meisten anderen hier wahrscheinlich auch schon haben ;)

Das meiste davon betrifft Nicotinsäure, nicht NicotinAMID bzw NicotinsäureAMID (beides dasselbe). Verwirrender weise wird das alles als "Niacin" bzw "Vitamin B3" bezeichnet, als wäre das alles dasselbe. Das Flush-Problem hat man bei Nicotin(säure)amid im Vergleich zu Nicotinsäure viel weniger bis garnicht. Außerdem arbeiten wir hier wirklich mit sehr geringen Dosen im Vergleich zu den Dosen, die in den Artikeln erwähnt werden (die in den Artikeln erwähnten Dosen bis 5000mg etc würden uns Gefloxte womöglich umbringen).

Darüberhinaus hat Nicotinamid allgemein wirklich sehr geringe Nebenwirkungen verglichen zu Nicotinsäure. Ansonsten nur hin und wieder die Nebenwirkungen, die ohnehin so gut wie alle Mittel gegen Alles haben: Unwohlsein, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen usw. Das Flush-Problem bezieht sich ausschließlich auf die Nicotinsäure, um die es in diesem Thread nicht geht.

Natürlich sollte man auch bei Nicotinamid nicht weitermachen, wenn man z.B. feststellt, dass man allergische Reaktionen o.ä. zeigt, aber das betrifft sowieso ALLES, was man einnimmt.
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21070

Beitragvon Katrin2002 » 01.05.2020, 18:22

Hallo liebe "Mitgefloxte",
ich möchte heute meine Erfahrungen mit dem NAD Protokoll mit euch teilen:

Mein NAD Protokoll-Experiment

Mittwoch 11. März – 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
3 Tage später deutlich mehr Schmerzen, Schlaf schlecht, Gehen an Krücken, psychisch durch

Mittwoch 26. März – 200 mg Nicotinamid, 200 mg Ribose:
Kaum Verschlechterung

Mittwoch 1. April - 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
Einen Tag lang inklusive der Nacht hatte ich extreme Muskelschmerzen in nahezu allen Körperteilen, als hätte mich jemand angezündet.

Mittwoch 8. April – 500 mg Nicotinamid, 1000 mg Ribose:
Keine Verschlechterung

Mittwoch 15. April – 600 mg Nicotinamid, 1200 mg Ribose:
Es haben sich Nervenschmerzen und eine Art "Restless legs" mit viel Zuckerei insbesondere nachts eingestellt. Hat sich über ca. 4 Tage gehalten. Sehr unangenehm. Psyche auch wieder angegriffen.

Mittwoch 22. April – 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
Keine Verschlechterungen der bestehenden Grundsymptome (siehe meine Geschichte)

Mittwoch 29. April – 600 mg Nicotinamid, 1200 mg Ribose:
Mäßige Verschlechterung der Grundsymptomatik

Zur Erklärung: Ich musste jetzt länger nicht arbeiten aufgrund der Coronageschichte, daher habe ich das Protokoll ausprobiert. Bis Mitte Mai hatte bzw. habe ich Zeit, auch mal Rückschläge in Kauf zu nehmen. Danach werde ich wohl so weitermachen, dass ich immer 2 Wochen Abstand dazwischen lasse und nur sehr moderat steigere um Fehlzeiten zu vermeiden.

Liebe Grüße, Katrin

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21072

Beitragvon Jens_86 » 01.05.2020, 19:17

Hallo Katrin,

Danke für deine Erfahrungen. Eine kurze Frage: du schriebst jetzt nur von Verschlechterungen, aber du hast ja schon mehrere Durchgänge gemacht. Sind deine Verschlechterungen jeweils wieder vollständig verschwunden oder ist im Anschluss sogar irgendeine Besserung eingetreten?

Ich nehme zumindest erstere mal an, ansonsten hättesr du wohl kaum den nächsten Durchgang gestartet?

Viele Grüße
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21073

Beitragvon Katrin2002 » 01.05.2020, 19:34

Also, die Protokoll-Verschlechterungen haben sich jeweils wieder zurückgebildet. Besser als im Februar / März geht es mir aber auch noch nicht wirklich.

Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21083

Beitragvon Moien » 02.05.2020, 01:03

Hallo Katrin,

Es ist wirklich interessant, dass du keine Verbesserung verspürst, so gar keine? Keiner deiner Beschwerden ist damit verschwunden? Also bist du nach deiner Aussage bei +/- 0 und hast dich umsonst die 3-4 Wochen da geqäult ?

Nimmst du deine NEMs noch ? Und hast du Sie auch genommen als du das Protokoll gemacht hast?

Katrin2002
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21090

Beitragvon Katrin2002 » 02.05.2020, 11:21

Hallo,
Ich habe am Tag des Protokolls und am Tag darauf nur Magnesium genommen, die anderen NEMs habe ich weggelassen. Ansonsten nehme ich sie konstant weiter. Auch in Zukunft.
Das jetzt meine Beschwerden noch nicht besser geworden sind, ist aber wirklich so. Wahrscheinlich braucht das viel Zeit. Ich werde auch weiterhin das Protokoll durchführen. Vielleicht ist es ja schon mal ein gutes Zeichen, dass sich die "Toleranzmenge" erhöht hat. Zu Beginn war ich von 300mg total im Arsch, jetzt schaffe ich 600mg ohne größere Katastrophen. Ich denke da tut sich schon auch etwas im Körper. Die Wunderheilung ist das aber nun auch nicht. ;)
Lg, Katrin

Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21097

Beitragvon Moien » 02.05.2020, 17:42

Danke für deine Antwort,

Ich bin auf deine nächsten Durchläufe gespannt unter anderem, weil du jetzt 2 Wochen quasi Pause dazwischen einbaust, um der Heilung Zeit zu lassen. Du ziehst das jetzt noch einmal durch und dann muss du wieder arbeiten, wenn ich das richtig verstanden habe ?!

Erzähl bitte auch von deinem letzten mal.


lg

Moien

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21099

Beitragvon Karlken » 02.05.2020, 19:15

Hallo Kathrin, Hallo Moien

Moien hat geschrieben

Es ist wirklich interessant, dass du keine Verbesserung verspürst, so gar keine? Keiner deiner Beschwerden ist damit verschwunden? Also bist du nach deiner Aussage bei +/- 0 und hast dich umsonst die 3-4 Wochen da geqäult ?


Ja, das ist interessant aber keineswegs ein Umstand der es verdient hervorgehoben zu werden.
Das war so zu erwarten.
Und nein, Kathrin, du hast dich wie du richtigerweise selber schreibst

Das jetzt meine Beschwerden noch nicht besser geworden sind, ist aber wirklich so. Wahrscheinlich braucht das viel Zeit. Ich werde auch weiterhin das Protokoll durchführen. Vielleicht ist es ja schon mal ein gutes Zeichen, dass sich die "Toleranzmenge" erhöht hat. Zu Beginn war ich von 300mg total im Arsch, jetzt schaffe ich 600mg ohne größere Katastrophen. Ich denke da tut sich schon auch etwas im Körper. Die Wunderheilung ist das aber nun auch nicht.


nicht 3-4 Wochen umsonst gequält. Die Anfangszyklen mit den geringen Dosen bringen wenig bis gar keine spürbaren positiven Verbesserungen. Es ist einfach so daß noch zuviel "Mito-Schrott" vorhanden ist.

Dieser Sachverhalt wurde in diesem Thread schon thematisiert.
Hier die relevanten Beiträge dazu.

#20361 Seite 6

#20362 Seite 6

#20365 Seite 7

#20366 Seite 7

#20368 Seite 7

#20373 Seite 7

An dieser Stelle nochmals Dank an Mitochondrion für seine sehr guten Erläuterungen :clap:

Ich selbst habe jetzt innert eines Monats 6 Zyklen durchgezogen.
Werde in Kürze meine Erfahrungen posten.

Ich wünsche uns allen ein schönes Wochenende und baldige Besserungen :pray:

m.f.G.
Karlken
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Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21101

Beitragvon Moien » 02.05.2020, 19:22

Danke Karlken,

ich lese mir es mir gleich nochmal durch, bei 7 Seiten Thread und frisch gefloxt ist es ein wenig Hart sich alles zu behalten.

Wäre Super Karlken, wenn du es so schnell wie möglich postest. Ich bin sehr gespannt !!!!!!!

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21102

Beitragvon Karlken » 02.05.2020, 19:36

Hallo Moien

Sind keine 7 Seiten ;)

Es sind in Summe "nur" 6 Posts die sich auf den Seiten 6 + 7 befinden.

Ist nicht ganz soviel zu lesen :)

Über die Links kommt du direkt zu den richtigen Stellen.

m.f.G.
Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

Tom1974
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21104

Beitragvon Tom1974 » 02.05.2020, 20:01

Hallo Karlken,

so wie ich das mitbekomme bist du der Erfahrenste was das Protokoll angeht. Eine Frage.
Habe auf der letzten Seite das mal beschrieben. Weiß leider nicht wie man diesen Post verlinkt ,deshalb setz ich den einfach mal darunter.
Ich kopier den text einfach mal hier rein.

Tom1974 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
ich bin jetzt 15 Monate Postflox und habe mich entschieden auch das Protokoll zu machen. Habe letzte Woche mit 120/240 MG um
ca. 11 Uhr angefangen.
1,5 Std später hatte ich schon leichte Symptome mit Kribbeln in den Waden und in der Brust. Die Nacht war dann leichte Unruhe und dieses komische ,na ich sag mal Floxkrankheitsgefühl sowie leichter Tinnitus.
Bis auf den Tinnitus war das dann nach ein zwei Tagen wieder alles vorbei.

Heute habe ich 150/300 eingenommen und die ersten Symptome kommen jetzt nach 3 Std.
Ketogene Ernährung und 18/6 praktiziere ich dazu.
Mein Allgemeinbefinden ist recht gut, wenn ich mich Ketogen ernähre bekomme ich so ca alle 3-4 Wochen einen Schub der dann ca 3-5 Tage anhält ansonsten hab ich fast keine Nebenwirkungsbeschwerden bis auf Trockene Augen und Kältegefühl. Bin also wieder bei 90% würde ich sagen.
Sport kann ich auch fast Problemlos machen. Kartoffeln,Weizenmehl,Koffein sowie Zucker sind absolutes Tabu. Das geht gar nicht,da würde ich innerhalb von ein paar Std wieder mit einem Schub rechnen müssen.

Meine frage wäre jetzt ob das normal ist das ich schon bei einer so geringen Dosis anspreche?
Wenn ich lese wie hochdosiert hier einige Anfangen mach ich mir schon sorgen. :shifty:


Habe vor 2 Tage noch einen Durchgang gemacht mit 160/320 und hatte wieder nach einigen Stunden leichte Symptome, die innerhalb 1-2 Tagen wieder verschwunden sind.
Ist es ratsam so langsam weiter zu machem oder dann doch mal in den sauren Apfel beißen höher dosieren und heftigere Symptome in kauf nehmen?

Danke schonmal
LG Tom

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21105

Beitragvon Karlken » 02.05.2020, 22:00

Hallo Tom

Zuerst das Einfache.

Wie kannst du einen Link einfügen?

Du gehst zu dem Beitrag den du verlinken möchtest. Dann kopierst du die Beitragsnummer.
In diesem konkreten Fall wäre es der Beitag #20895. Nun klickst du auf diese Beitragsnummer.
Damit hast du sie kopiert. Folgend gehst du in dem Antwort-Editor in der oberen Symbolleiste auf den Globus (Link einfügen)
Darauf klicken, daraufhin öffnet sich ein Fenster. In der oberen Zeile dieses Fensters fügt du nun den kopierten Link ein.
In der unteren Zeile kannst du optional diesem Link einen Namen geben. Ist optional, muß nicht unbedingt sein.
Jetzt nur noch den Button "in die Nachricht einfügen" klicken und fertig.

Ich denke nicht das ich der Erfahrenste bin.
Da sehe ich eher z.B. Krabiwi oder Mitochondrion.

Sport kann ich auch fast Problemlos machen. Kartoffeln,Weizenmehl,Koffein sowie Zucker sind absolutes Tabu. Das geht gar nicht,da würde ich innerhalb von ein paar Std wieder mit einem Schub rechnen müssen.

Meine frage wäre jetzt ob das normal ist das ich schon bei einer so geringen Dosis anspreche?


Wenn du tatsächlich noch immer so empfindlich auf die von dir aufgezählten Lebensmittel reagierst kann m.M.n. der Zustand deiner Mitos nicht der Beste sein. Das könnte eine Erklärung für deine schon bei geringen Dosen NAD auftretenden Beschwerden sein.


st es ratsam so langsam weiter zu machem oder dann doch mal in den sauren Apfel beißen höher dosieren und heftigere Symptome in kauf nehmen?


Wenn deine Verschlechterungen für dich noch erträglich sind könntest du durchaus m.M.n. die Dosis NAD etwas erhöhen.
Wir wollen uns ja nicht abschießen.
Ich habe am vergangenen Mittwoch und Donnerstag jeweils 1g NAD supplementiert. Ich habe bei dieser Dosis für mich gerade noch tolerierbare Verschlechterungen erzielt werde aber trotzdem den nächsten Zyklus mit der gleichen Dosis beginnen. Einfach auch zu Kontrollzwecken.
Wenn ich den nächsten Zyklus mit 2x1g NAD besser überstehe werde ich wieder um 125mg steigern. Sollte dies nicht der Fall sein werde ich diese Dosis ein weiteres Mal durchziehen.
Auch würde ich nicht steigern wollen wenn ich voraussehbar anstrengende Tage vor mir hätte.
(Was ich allerdings gut zu vermeiden weiß ;) )

Kurz gesagt, steigern ja wenn es die Umstände zulassen.
Ich setze derzeit eher auf eine große Anzahl von Zyklen in möglichst kurzer Zeit.
Bei den Dosen bis 750mg NAD lagen zwischen dem letzen Einnahmetag des vorangegangenen Zyklus und dem dann Aktuellen nur 3 Tage.
Von da an waren es dann 4 Tage. Mein Ziel ist es dieses auch so beizubehalten. Wenn es nach 4 Tagen wieder geht, erhöhen, wenn nicht, wiederholen.

Ich hoffe du kannst mit dieser Antwort etwas anfangen.

Wünsche dir einen schönen Samstagabend und einen hoffentlich sonnigen Sonntag

m.f.G.
Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

Tom1974
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21106

Beitragvon Tom1974 » 02.05.2020, 22:39

Danke Karlken,

erstmal für die gut verständliche Anleitung. Dann weiß ich fürs nächste mal bescheid.
Und zweitens für deine schnelle Antwort. :clap:

Ja denke auch das meine Mitos noch richtig stark geschädigt sind ,bin nur verwundert das es mir relativ gut geht wenn ich hier lese
das viele hier stärkere Symptome haben und viel mehr vertragen.

Werde erstmal so weitermachen und vielleicht auch probieren nicht wie bisher alle 7 Tage das Protokoll zu machen sondern alle 5 Tage und dabei immer ganz langsam die Dosis zu steigern.

Auf so nen heftigen Schub hab ich nicht so die nerven, besonders da ich auch voll Berufstätig bin und das im Schichtdienst. D.h. das ich zeitlich immer schauen muss das es irgendwie passt.
Wie sieht denn dein Ablauf aus?

Ich faste ungefähr 18-20 Std dann nehm ich NAD und Ribiose ein(so gegen Mittags)
Abends esse ich dann eine Kleinigkeit(kein Fleisch).
Am Abend wieder fasten 16-18 Std. Mittags und Abends wieder Kleinigkeiten essen.(kein Fleisch)
Die ganze Zeit über keine NEMS nur Vitamin D und Magnesium.
Am dritten Tag wieder alle NEMS und zusätzlich PQQ.
Hoffe das ist so richtig.

Dann wünsch ich dir weiterhin viel Erfolg und ein schönes Wochenende.
Gruß Tom

Moien
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21107

Beitragvon Moien » 02.05.2020, 23:30

Hallo an alle nochmal,


Ich hab mir jetzt ab Seite 5 den Thread nochmal durchgelesen und die ganze Diskussion in Bezug auf die Stearinsäure mir angeschaut und auch wenn Karlken sagt, dass er trotz Stearingsäurer haltiger Ernährung was bei seinem Protokoll gespürt hat und Krabiwi sagt, dass man dem nicht so viel Beachtung schenken muss.

Wirft es für mich die Frage auf wie unberechenbar der Faktor Stearinsäure ist, wenn wir darüber sprechen ( Siehe dazu Mito Erfahrungen die er gepostet hat vom letztem Sommer wo er nicht auf Stearinsäure geachtet hat und dieses mal ) wie hoch wir das NAD+ Protokoll dosieren sollten, es könnte dazu kommen, dass man wie Mito oder Striker glaube ich erwähnt haben. Man die gleiche Dosis NAD+ nimmt und einen viel stärkeren Schub hat, da man Stearinsäurenarm gegessen hat die Woche oder anders rum.

Wenn man all diese Faktoren mit einberechnet, wäre die optimale Lösung um das Protokoll so Effizient wie möglich zu fahren und um sich vor bösen Überraschungen zu schützen.

A: Eine vorgegebene NEM Einnahme, die man auch bei starken Beschwerden nicht verändern darf, je nachdem ob man bei dem Protokoll seine NEMS weiter einnimmt allen voran die Anti-Oxi oder nicht.

B: Einen Wochenernährungsplan an den man sich strickt hält, ggf. sogar mit Abwiegen von Zutaten, sprich 50g Wallnüsse, was sich aber als sehr schwierig darstellt.

Erst dann kann man doch wirklich von soliden Grundvoraussetzungen sprechen um nachhaltig dosiert steigern zu können um dann ggf. irgendwann mal auf 2g oder höher zu kommen damit man nichts mehr spürt und somit man sich als "geheilt" bezeichnen kann, alles andere ist doch russisch Roulette und lässt uns doch nur im Trugschluss, dass wir vermeintlich gesunde Mitos haben, wenn wir bei 2g ankommen und dann raus gehen und Sport treiben und co, sich aber die kaputten Mitos die unter dem Protokoll nicht aussortiert worden weiterhin vermehren und wir dann einen Rückfall erleiden.

Das Fasten an sich klappt ja leider auch nicht, da hier manche davon berichtet haben, dass die Mitophagie auch Tage danach eingesetzt hat, man könnte quasi eine Woche lang durch Fasten und ab Stunde 24 mit dem Protokoll anfangen, dann da kein Stearinsäure mehr im Blut ist man muss aber halt dann eine Woche durch Fasten, was für viele die hier schon extrem viel Gewicht verloren, haben extrem schwierig werden könnte. Ich selbst wiege knapp nur noch 67Kilo bei 181, 3-4 Kilo mehr und ich bin offiziell magersüchtig. Dann könnte man sich quasi so lange bis man auf der Baseline ist wieder Low-Carb ggf. normal ernähren damit man was auf die Knochen bekommt und dann von vorne Anfangen.

Erfahrungsgemäß baut der Körper schneller Fett auf als ab, die Methode könnte sogar dazu führen, dass viele wieder einigermaßen Gesund aussehen, aber eine normale Kohlenhydratreiche Ernährung würde wieder den OXI-Stress erhöhen so weit ich das verstanden habe und Schübe auslösen...., ein Teufelskreis. Gibt es keine Möglichkeit Gewicht zuzunehmen und trotzdem den bösen Mitos keine Energie zuzuführen ?


Ich weiß leider nur nicht, ob sich das Protokoll mit dem normalen Fasten in seiner Mitophagieeigenschaft multipliziert oder ob man durchs fasten dem Protokoll wieder ein Riegel davor setzt, da ja bekanntlich ab Stunde 48 die Mitophagie beim Fasten extrem abnimmt, nach meiner Logik müsste es sich aber multiplizieren.


Das sind so meine Überlegungen. Ich hatte auch mit dem Protokoll angefangen Donnerstag und Freitag jeweils 100g NAM ohne Ribose und nichts gespürt außer bisschen bessere Laune aber ich hab auch normal meine NEM genommen und gegessen. Bevor ich jetzt weiter mache, würde ich daher nochmal mit euch Rücksprache halten und hören wollen was ihr dazu sagt.

Ob jemand eine Ahnung oder Idee hat wie man das am besten gestalten kann.

Ich hab was anderes auch nicht ganz verstanden, warum sollen wir A: Beim Fasten unsere Antioxi- Nem nicht nehmen und B: Beim Protokoll nicht ? Kann man mir das jemand so simple wie möglich erklären ?

Lg

Moien

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21143

Beitragvon EagleEyeC » 04.05.2020, 14:29

Moien hat geschrieben:Hallo an alle nochmal,


Ich hab mir jetzt ab Seite 5 den Thread nochmal durchgelesen und die ganze Diskussion in Bezug auf die Stearinsäure mir angeschaut und auch wenn Karlken sagt, dass er trotz Stearingsäurer haltiger Ernährung was bei seinem Protokoll gespürt hat und Krabiwi sagt, dass man dem nicht so viel Beachtung schenken muss.

Wirft es für mich die Frage auf wie unberechenbar der Faktor Stearinsäure ist, wenn wir darüber sprechen ( Siehe dazu Mito Erfahrungen die er gepostet hat vom letztem Sommer wo er nicht auf Stearinsäure geachtet hat und dieses mal ) wie hoch wir das NAD+ Protokoll dosieren sollten, es könnte dazu kommen, dass man wie Mito oder Striker glaube ich erwähnt haben. Man die gleiche Dosis NAD+ nimmt und einen viel stärkeren Schub hat, da man Stearinsäurenarm gegessen hat die Woche oder anders rum.

Wenn man all diese Faktoren mit einberechnet, wäre die optimale Lösung um das Protokoll so Effizient wie möglich zu fahren und um sich vor bösen Überraschungen zu schützen.

A: Eine vorgegebene NEM Einnahme, die man auch bei starken Beschwerden nicht verändern darf, je nachdem ob man bei dem Protokoll seine NEMS weiter einnimmt allen voran die Anti-Oxi oder nicht.

B: Einen Wochenernährungsplan an den man sich strickt hält, ggf. sogar mit Abwiegen von Zutaten, sprich 50g Wallnüsse, was sich aber als sehr schwierig darstellt.

Erst dann kann man doch wirklich von soliden Grundvoraussetzungen sprechen um nachhaltig dosiert steigern zu können um dann ggf. irgendwann mal auf 2g oder höher zu kommen damit man nichts mehr spürt und somit man sich als "geheilt" bezeichnen kann, alles andere ist doch russisch Roulette und lässt uns doch nur im Trugschluss, dass wir vermeintlich gesunde Mitos haben, wenn wir bei 2g ankommen und dann raus gehen und Sport treiben und co, sich aber die kaputten Mitos die unter dem Protokoll nicht aussortiert worden weiterhin vermehren und wir dann einen Rückfall erleiden.

Das Fasten an sich klappt ja leider auch nicht, da hier manche davon berichtet haben, dass die Mitophagie auch Tage danach eingesetzt hat, man könnte quasi eine Woche lang durch Fasten und ab Stunde 24 mit dem Protokoll anfangen, dann da kein Stearinsäure mehr im Blut ist man muss aber halt dann eine Woche durch Fasten, was für viele die hier schon extrem viel Gewicht verloren, haben extrem schwierig werden könnte. Ich selbst wiege knapp nur noch 67Kilo bei 181, 3-4 Kilo mehr und ich bin offiziell magersüchtig. Dann könnte man sich quasi so lange bis man auf der Baseline ist wieder Low-Carb ggf. normal ernähren damit man was auf die Knochen bekommt und dann von vorne Anfangen.

Erfahrungsgemäß baut der Körper schneller Fett auf als ab, die Methode könnte sogar dazu führen, dass viele wieder einigermaßen Gesund aussehen, aber eine normale Kohlenhydratreiche Ernährung würde wieder den OXI-Stress erhöhen so weit ich das verstanden habe und Schübe auslösen...., ein Teufelskreis. Gibt es keine Möglichkeit Gewicht zuzunehmen und trotzdem den bösen Mitos keine Energie zuzuführen ?


Ich weiß leider nur nicht, ob sich das Protokoll mit dem normalen Fasten in seiner Mitophagieeigenschaft multipliziert oder ob man durchs fasten dem Protokoll wieder ein Riegel davor setzt, da ja bekanntlich ab Stunde 48 die Mitophagie beim Fasten extrem abnimmt, nach meiner Logik müsste es sich aber multiplizieren.


Das sind so meine Überlegungen. Ich hatte auch mit dem Protokoll angefangen Donnerstag und Freitag jeweils 100g NAM ohne Ribose und nichts gespürt außer bisschen bessere Laune aber ich hab auch normal meine NEM genommen und gegessen. Bevor ich jetzt weiter mache, würde ich daher nochmal mit euch Rücksprache halten und hören wollen was ihr dazu sagt.

Ob jemand eine Ahnung oder Idee hat wie man das am besten gestalten kann.

Ich hab was anderes auch nicht ganz verstanden, warum sollen wir A: Beim Fasten unsere Antioxi- Nem nicht nehmen und B: Beim Protokoll nicht ? Kann man mir das jemand so simple wie möglich erklären ?

Lg

Moien


Theorie: Antioxidantien schützen Mitochondrien vor ROS, evtl. könnte dadurch die Mitophagie beeinträchtigt werden.
Realität: Astaxanthin, eines der stärksten Antioxidantien, unterstützt die natürliche Mitophagie.
Beim Fasten nehm ich trotzdem nur Magnesium. Will dem Körper ne Pause geben.

Einfach auf Stearinsäure sowie PQQ achten, da damit das Gegenteil erreicht wird.

TheBestIsYetToCome
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21146

Beitragvon TheBestIsYetToCome » 04.05.2020, 15:42

EEC, woher hast du denn die Info, dass Astaxanthin die Mitophagie fördert? Ich nehme auch Astaxanthin und hab gehört, dass es hauptsächlich die Retina schützt. Ich hatte es eigentlich als Ersatz für Kurkuma gedacht... Falls du noch mehr Infos dazu hast, würd ich mich freuen... :)

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21167

Beitragvon EagleEyeC » 05.05.2020, 08:26

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31547619/

z.B. hier

Astaxanthin soll Auto- und Mitophagie regulieren.

der_matze
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21183

Beitragvon der_matze » 05.05.2020, 19:05

Hab jetzt 5 Zyklen durchlaufen und dachte mir das ich auch mal einen kleinen Erfahrungsbericht poste.
Inzwischen lässt sich ein Muster erkennen.
Zuletzt hatte ich 350mg N und 600mg R eingenommen. Davor jeweils 250mg und 300mg N.
Die Tage danach waren aber jeweils gleich.

Am Tag der Einahme nix. Lediglich einmal Abends Einschlafstörungen danach nicht mehr.
1.Tag keine Veränderungen
2.Tag ebenso
3.Tag Starke Verbesserung der Problemzonen wie Waden und Sehnen Oberschenkel hinten
4.Tag mäßige Verschlechterungen der Problemzonen
5.Tag wieder ungefähr Baseline

Soweit so gut.
Was mir aber zu Denken gibt ist das in den letzten 2-3 Wochen schleichend alte Symptome die schon seit Monaten weg waren wieder gekommen sind. Allerdings nicht so stark wie damals. Das wären Schmerzen im Unterrücken und sporadisch linke Leiste.
Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen?

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Krabiwi
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21187

Beitragvon Krabiwi » 05.05.2020, 20:18

Das Wiederaufflammen von alten Symptomen ist ein gutes Zeichen. Sprich die subakuten mtDNA-Schäden werden mitophagiert wodurch das Gewebe durch den ATP-Abfall sowie die Mt-Fission logischerweise wieder symptomatisch wird. ATP-Mangel = Zelle funktioniert nicht richtig = Symptome

Jedoch sollte man vor dem nächsten Durchgang warten bis die Symptome wieder abgeklungen sind.

Wenn man mit dem Protokoll beginnt würde ich die Ribose erstmal weglassen, denn diese potenziert die Wirkung. Hatte selbst in der akuten Phase mit einfachem NAM bereits heftige Reaktionen im Bereich 750 - 1000 mg. Ribose kann man immer noch dazu nehmen wenn man bei 2g NAM nichts mehr spürt. Zusätzlich kann man noch Resveratrol dazu nehmen wenn einem das wie mir nicht mehr genügt. Letzten So. spürte ich eine Stunde nach 2g N + R + Resveratrol sogar meine Fußsehnen wieder, diese waren damals eines meiner ersten Floxsymptome.

Im Prinzip erhöht jeder Durchgang die mitochondriale Qualität etwas mehr und wirkt der klonalen Expansion entgegen. Ich würde die Dosis nicht wieder runtersetzen wie es einige aus Vorsicht praktizieren, sondern die Dosis halten bis keine Symptome mehr aufflammen und dann die Dosis in 250 mg Schritten erhöhen.


Katrin2002 hat geschrieben:
Mittwoch 11. März – 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
3 Tage später deutlich mehr Schmerzen, Schlaf schlecht, Gehen an Krücken, psychisch durch

Mittwoch 26. März – 200 mg Nicotinamid, 200 mg Ribose:
Kaum Verschlechterung

Mittwoch 1. April - 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
Einen Tag lang inklusive der Nacht hatte ich extreme Muskelschmerzen in nahezu allen Körperteilen, als hätte mich jemand angezündet.

Mittwoch 8. April – 500 mg Nicotinamid, 1000 mg Ribose:
Keine Verschlechterung

Mittwoch 15. April – 600 mg Nicotinamid, 1200 mg Ribose:
Es haben sich Nervenschmerzen und eine Art "Restless legs" mit viel Zuckerei insbesondere nachts eingestellt. Hat sich über ca. 4 Tage gehalten. Sehr unangenehm. Psyche auch wieder angegriffen.

Mittwoch 22. April – 300 mg Nicotinamid, 600 mg Ribose:
Keine Verschlechterungen der bestehenden Grundsymptome (siehe meine Geschichte)

Mittwoch 29. April – 600 mg Nicotinamid, 1200 mg Ribose:
Mäßige Verschlechterung der Grundsymptomatik

Zur Erklärung: Ich musste jetzt länger nicht arbeiten aufgrund der Coronageschichte, daher habe ich das Protokoll ausprobiert. Bis Mitte Mai hatte bzw. habe ich Zeit, auch mal Rückschläge in Kauf zu nehmen. Danach werde ich wohl so weitermachen, dass ich immer 2 Wochen Abstand dazwischen lasse und nur sehr moderat steigere um Fehlzeiten zu vermeiden.



Hier sieht man sehr schön den Effekt 600mg wirkten und die niedrigeren 300mg wirkten bereits nicht mehr da die Qualität der mtDNA nach den 600 mg bereits besser war und daher für die 300mg unempfindlich. Zielführender wäre es gewesen die 600 mg zu halten. Die 600mg im Anschluss wirkten bereits schwächer und beim nächsten Mal werden sie noch schwächer wirken.

2 Wochen Abstand sind generell eher zu empfehlen damit sich die Zellen wieder erholen können, im Wochentakt könnte es u.U. zeitlich zu knapp sein wenn man bedenkt, dass die Protokoll-Mitophagie über mehrere Tage laufen kann und die Proliferation ebenfalls mehrere Tage benötigt.

Bzgl. Besserungserwartung muss man bedenken, dass das Protokoll überwiegend auf die Mt wirkt und dort aufräumt. Die anderen Zellschäden wie oxidierte Enzyme und Epigenetik/nDNA sowie die Schäden an der extrazellulären Matrix sowie der Kollagenmatrix persistieren je nach Schwere der Floxung logischerweise weiterhin. Hier setzt das Protokoll zumindest kurzfristig nicht an, kann jedoch theoretisch weiteren oxidativen Schäden vorbeugen und je besser die Mt, desto mehr ATP und desto stetiger die Zellreparatur.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

Mitochondrion
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21237

Beitragvon Mitochondrion » 08.05.2020, 16:30

Wer experimentierfreudig ist kann auch mal NR (Nicotinamide Riboside) ausprobieren. Eines der teuren Super-VitaminB3-Derivate.

https://www.lesupplements.com/de/verjue ... eNEALw_wcB

Als NAD+ Vorläufer macht NR macht das Gleiche wie NAM bzw. NAM+R, nämlich den NAD+ Spiegel anheben. Jedoch scheint die Pharmakokinetik sich etwas anders zu verhalten.

Bisher war ich aufgrund der Erfahrungen der User von Longecity davon ausgegangen, dass NAM+R sich wie NR verhält, sowohl was die Pharmakokinetik als auch die Dosisäquivalenz angeht. Meine eigenen Erfahrungen haben mich eines Besseren belehrt. Wobei ich dazu sagen muss, dass meine 2 Erfahrungen noch nicht sehr aussagekräftig sind und wir mehrere Erfahrungsberichte brauchen. HamburgerJung bestätigt jedoch ebenfalls, dass 600mg NR bei ihm mindestens so stark wie 1200mg NAM+R wirken.

Ich habe erst 2 Erfahrungen mit NR gemacht (einmal 300mg und einmal 100mg) und habe interessanterweise bei NR keinen zeitverzögerten Schub (bei NAM hingegen um bis zu 4-5 Tage zeitverzögert). Bei NR kommt der Schub bei mir innerhalb von 2 bis 12 Stunden nach der Einnahme. Nach 24 Stunden scheint der Schub dann auch schon wieder vorbei. NR scheint (bei mir) den NAD+ Spiegel schneller anzuheben und einen kürzeren und intensiveren Peak zu erzeugen. Positv finde ich, dass man nicht wie bei NAM erst 5 Tage später wirklich zu 100% weiß, ob und wie sich der Schub entfaltet.

Würde sehr stark Gefloxxten empfehlen beim ersten Mal nicht mehr als 50mg zu nehmen und eher in 25mg Schritten hochzudosieren. Erfahrene Anwender könnten mit der Hälfte ihrer letzten NAM+R Dosis anfangen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21246

Beitragvon Hamburgerjung » 08.05.2020, 23:11

Hallo zusammen,

ich kann die Aussage von Mitochondrion nur bestätigen.
Da ich dann gestern nach der dritten 600mg Dosis innerhalb von 2 Wochen NR nichts mehr gemerkt habe, habe ich heute direkt mit 900mg NR nachgeschossen (risikofreudig). Innerhalb der ersten 2 Stunden hatte ich nun das erste mal dieses bekannte Muskelbrennen in den Beinen, was bis jetzt anhält und mich keineswegs Beunruhigt, da der Heilungsprozess also weiter voranschreitet :). NR scheint so ein bisschen die Superior Variante des NAM + R zu sein.

Gruß
Noah

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21252

Beitragvon Hamburgerjung » 09.05.2020, 10:19

Kurz zur Info. Ich führe das NAD Protokoll jetzt eine Woche lang durchgehend mit 900mg NR durch auf Basis der Studie vom Dr. Charles Brenner, um den NAD+ Spiegel im Blut über eine Woche hoch zu halten. Ich werde danach mal berichten. :)

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21258

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2020, 16:30

Moe und Ich machen uns auch ans Protokoll mit NR. Jeweils kombiniert mit Fasten:

24h fasten
Einnahme NR
weitere 12-16h fasten.

Vorher teste ich NR einmal ohne fasten.
Die Dose sollte am Montag ankommen.

Also mein Plan:

10.5. 40h fasten (Ausgang für den Vergleich)
17.5. Einnahme 50mg NR
24.5. 40h fasten + 50mg NR

Dann im 2 Wochen Abschnitt NR um 50 bis 100mg erhöhen.

Die tägliche EInnahme von NR für einen gewissen Zeitpunkt erscheint mir sinnvoll. Gerne lese ich einen Erfahrungsbericht von dir Hamburgerjunge.

Lg. Marco

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21259

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2020, 16:34

Hamburgerjung hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich kann die Aussage von Mitochondrion nur bestätigen.
Da ich dann gestern nach der dritten 600mg Dosis innerhalb von 2 Wochen NR nichts mehr gemerkt habe, habe ich heute direkt mit 900mg NR nachgeschossen (risikofreudig). Innerhalb der ersten 2 Stunden hatte ich nun das erste mal dieses bekannte Muskelbrennen in den Beinen, was bis jetzt anhält und mich keineswegs Beunruhigt, da der Heilungsprozess also weiter voranschreitet :). NR scheint so ein bisschen die Superior Variante des NAM + R zu sein.

Gruß
Noah


Das die Verschlechterung so schnell kommt ist aussergewöhnlich. Für mich macht dies irgendwie keinen Sinn. Beim Fasten merk ich auch eher nach 3-4 Tagen ein "mini-Down" mit vermehrtem Kälteempfinden. Krabiwi, Mitochondrion - irgendwelche Ideen woher der Unterschied kommen mag? Denkt ihr, es könnte sein, dass NAM + R länger braucht, bis die Mitophagie erhöht wird als NR?

Vielleicht erhöht NR den NAD+ Spiegel schnell und weniger lang als NAM+R?

@Hamburgerjunge: Wie lange halten die Verschlechterungen durch NR an im Schnitt? Gings dir danach jeweils besser als vorher?

Lg. Marco

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21263

Beitragvon Hamburgerjung » 09.05.2020, 18:58

Hi Marco,

hier übrigens mal der Link zu der Studie: https://www.nature.com/articles/s41598-019-46120-z

Die Verschlechterung hält immer ca. 8-12 Stunden an.
Jetzt wo ich es aktuell mit 900 mg pro Tag über eine Woche fahre, habe ich die ganze Zeit durchgehend so ein leichtes Kribbeln bis Ziehen im Bereich der Achillessehne, über die Waden bis hoch in die Oberschenkel. Zwischenzeitlich merkte ich sogar kurz meine Unterarme mal wieder, obwohl mein Oberkörper bereits seit 1 Monat ausgeheilt ist. Ich werde mal berichten wie es aussieht wie es nach den weiteren 5 Tagen mit 900mg NR aussieht.

Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich eine seeeehr ausführliche i.V. Therapie fahre mit Phosphatidylcholin 2000mg, Glutathion 1200mg, Folsäure 10mg, Cefasel 300 yg, Zink 2ml, Inzolen 10ml, Magnesium 500mg, Vitamin B12 2ml, Vitamin C 25g, NADH 150mg (gleicher Effekt wie NAD+, da NADH i.V. im Blut direkt zu NAD+ oxidiert, habe hierbei auch die gleichen typischen Schmerzen wie bei NAD+ Infusionen). Bezüglich NAD+ Infusionen werde ich in den nächsten Wochen, wenn meine HP aus dem Urlaub zurück ist, mal um ein kleines Experiment bitten, dass sie mich bitte mit 450mg NADH über 3 Stunden an den Tropf hängt auch wenn sie maximal 150mg gibt. Das wird vermutlich die Hölle, da ich teilweise bei der NAD+ Infusion mit 150mg schon überlege auf den beiliegenden Notbutton zu drücken. Sobald man sich hier auf der Liege auch nur ein bisschen bewegt, merkt man wie das Zeug durch den ganzen Körper fliesst. Natürlich helfen diese Infusionen auch wirklich sehr stark, nach jeder Infusion werden beispielsweise meine Floaters (ich hatte seeeeehr viele) ein bisschen weniger und auch mein Allgemeinbefinden besser. Dennoch merke ich, dass das orale NR nicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein ist und definitiv seinen Teil zur Genesung beiträgt, davon bin ich überzeugt. Fasten oder Ähnliches mache ich während der Einnahme vom NR nicht, habe mich da einfach ein bisschen an Garys Story auf Floxiehope orientiert. Bei der nächsten Packung NR, welche ich mir bestelle, werde ich dann 1200mg 7 Tage lang einwerfen. Ansonsten nehme ich oral aktuell hauptsächlich Dinge für meinen noch immer nicht optimalen Darm (Akazienfaser, Omni Biotic 10, Myrrhinil, Perenterol Forte) und auf Empfehlung von Mitochondrion den Vitaminkomplex von Life Extension (2 Daily), der wahnsinnig gut dosiert ist.

Liebe Grüsse
Noah

Tom1974
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21265

Beitragvon Tom1974 » 09.05.2020, 19:21

Hi,
sollte man nun fasten bevor man NAD/Ribose nimmt oder ist das nur zur Verstärkung gedacht und man kann auch ohne fasten das gewünschte Ergebnis erreichen?
Komm da nicht mehr mit :confusion-seeingstars:

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21266

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2020, 19:33

Tom1974 hat geschrieben:Hi,
sollte man nun fasten bevor man NAD/Ribose nimmt oder ist das nur zur Verstärkung gedacht und man kann auch ohne fasten das gewünschte Ergebnis erreichen?
Komm da nicht mehr mit :confusion-seeingstars:


Muss nicht. Einfach schauen, dass du nicht beim ersten Mal viel Stearinsäure isst (z.B. schwarze Schokolade), die NAM Dosis erhöhst wg. nicht vorhandener Wirkung, das zweite Mal dich anderst ernährst und es dich dann richtig hart nimmt. Lg

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21267

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2020, 19:34

Hamburgerjung hat geschrieben:Hi Marco,

hier übrigens mal der Link zu der Studie: https://www.nature.com/articles/s41598-019-46120-z

Die Verschlechterung hält immer ca. 8-12 Stunden an.
Jetzt wo ich es aktuell mit 900 mg pro Tag über eine Woche fahre, habe ich die ganze Zeit durchgehend so ein leichtes Kribbeln bis Ziehen im Bereich der Achillessehne, über die Waden bis hoch in die Oberschenkel. Zwischenzeitlich merkte ich sogar kurz meine Unterarme mal wieder, obwohl mein Oberkörper bereits seit 1 Monat ausgeheilt ist. Ich werde mal berichten wie es aussieht wie es nach den weiteren 5 Tagen mit 900mg NR aussieht.

Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich eine seeeehr ausführliche i.V. Therapie fahre mit Phosphatidylcholin 2000mg, Glutathion 1200mg, Folsäure 10mg, Cefasel 300 yg, Zink 2ml, Inzolen 10ml, Magnesium 500mg, Vitamin B12 2ml, Vitamin C 25g, NADH 150mg (gleicher Effekt wie NAD+, da NADH i.V. im Blut direkt zu NAD+ oxidiert, habe hierbei auch die gleichen typischen Schmerzen wie bei NAD+ Infusionen). Bezüglich NAD+ Infusionen werde ich in den nächsten Wochen, wenn meine HP aus dem Urlaub zurück ist, mal um ein kleines Experiment bitten, dass sie mich bitte mit 450mg NADH über 3 Stunden an den Tropf hängt auch wenn sie maximal 150mg gibt. Das wird vermutlich die Hölle, da ich teilweise bei der NAD+ Infusion mit 150mg schon überlege auf den beiliegenden Notbutton zu drücken. Sobald man sich hier auf der Liege auch nur ein bisschen bewegt, merkt man wie das Zeug durch den ganzen Körper fliesst. Natürlich helfen diese Infusionen auch wirklich sehr stark, nach jeder Infusion werden beispielsweise meine Floaters (ich hatte seeeeehr viele) ein bisschen weniger und auch mein Allgemeinbefinden besser. Dennoch merke ich, dass das orale NR nicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein ist und definitiv seinen Teil zur Genesung beiträgt, davon bin ich überzeugt. Fasten oder Ähnliches mache ich während der Einnahme vom NR nicht, habe mich da einfach ein bisschen an Garys Story auf Floxiehope orientiert. Bei der nächsten Packung NR, welche ich mir bestelle, werde ich dann 1200mg 7 Tage lang einwerfen. Ansonsten nehme ich oral aktuell hauptsächlich Dinge für meinen noch immer nicht optimalen Darm (Akazienfaser, Omni Biotic 10, Myrrhinil, Perenterol Forte) und auf Empfehlung von Mitochondrion den Vitaminkomplex von Life Extension (2 Daily), der wahnsinnig gut dosiert ist.

Liebe Grüsse
Noah


Sprich mit NR könnte man kürzere Zyklen machen. Interessant!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21284

Beitragvon striker_06 » 10.05.2020, 16:21

EagleEyeC hat geschrieben:24h fasten
Einnahme NR
weitere 12-16h fasten.


So sieht mein Wochenendplan diese Woche auch aus. Ich teste 600mg NR mit Resveratrol/Fisetin/Quercetin anstelle 1,25mg N+ 2,5g R.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21298

Beitragvon EagleEyeC » 10.05.2020, 21:03

striker_06 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:24h fasten
Einnahme NR
weitere 12-16h fasten.


So sieht mein Wochenendplan diese Woche auch aus. Ich teste 600mg NR mit Resveratrol/Fisetin/Quercetin anstelle 1,25mg N+ 2,5g R.


Welches Produkt nimmst du? Ebenfalls von Lifeextension?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21299

Beitragvon striker_06 » 10.05.2020, 21:15

EagleEyeC hat geschrieben:
striker_06 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:24h fasten
Einnahme NR
weitere 12-16h fasten.


So sieht mein Wochenendplan diese Woche auch aus. Ich teste 600mg NR mit Resveratrol/Fisetin/Quercetin anstelle 1,25mg N+ 2,5g R.


Welches Produkt nimmst du? Ebenfalls von Lifeextension?


https://www.lifeextensioneurope.de/opti ... esveratrol

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21300

Beitragvon EagleEyeC » 10.05.2020, 21:32

striker_06 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:
striker_06 hat geschrieben:
So sieht mein Wochenendplan diese Woche auch aus. Ich teste 600mg NR mit Resveratrol/Fisetin/Quercetin anstelle 1,25mg N+ 2,5g R.


Welches Produkt nimmst du? Ebenfalls von Lifeextension?


https://www.lifeextensioneurope.de/opti ... esveratrol


Bin ich gespannt! Hoffe mein NR kommt morgen an.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21316

Beitragvon Hamburgerjung » 11.05.2020, 12:32

Hallo zusammen,

Update Tag 4 mit 900mg NR.
Muskelschmerzen deutlich besser, Gelenkknacken nochmal 5% besser geworden. Energielevel Skala von 1-10 bei Minus 5, könnte den ganzen Tag nur schlafen. Es passiert also genau das, was ich mir erhofft habe.:) Wenn ich es bezüglich Enegrie schaffe, dann werde ich bis Tag 7 durchziehen. Ansonsten ziehe ich bis Tag 5 durch.

Gruß
Noah

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21324

Beitragvon EagleEyeC » 11.05.2020, 19:03

Hamburgerjung hat geschrieben:Hallo zusammen,

Update Tag 4 mit 900mg NR.
Muskelschmerzen deutlich besser, Gelenkknacken nochmal 5% besser geworden. Energielevel Skala von 1-10 bei Minus 5, könnte den ganzen Tag nur schlafen. Es passiert also genau das, was ich mir erhofft habe.:) Wenn ich es bezüglich Enegrie schaffe, dann werde ich bis Tag 7 durchziehen. Ansonsten ziehe ich bis Tag 5 durch.

Gruß
Noah


Muskelschmerzen besser? Also unter täglicher Einnahme von 900mg NR nach 4 Tagen hast du weniger Muskelschmerzen und weniger Energie? Interessant.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21326

Beitragvon Mitochondrion » 11.05.2020, 20:26

EagleEyeC hat geschrieben:
Hamburgerjung hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich kann die Aussage von Mitochondrion nur bestätigen.
Da ich dann gestern nach der dritten 600mg Dosis innerhalb von 2 Wochen NR nichts mehr gemerkt habe, habe ich heute direkt mit 900mg NR nachgeschossen (risikofreudig). Innerhalb der ersten 2 Stunden hatte ich nun das erste mal dieses bekannte Muskelbrennen in den Beinen, was bis jetzt anhält und mich keineswegs Beunruhigt, da der Heilungsprozess also weiter voranschreitet :). NR scheint so ein bisschen die Superior Variante des NAM + R zu sein.

Gruß
Noah


Das die Verschlechterung so schnell kommt ist aussergewöhnlich. Für mich macht dies irgendwie keinen Sinn. Beim Fasten merk ich auch eher nach 3-4 Tagen ein "mini-Down" mit vermehrtem Kälteempfinden. Krabiwi, Mitochondrion - irgendwelche Ideen woher der Unterschied kommen mag? Denkt ihr, es könnte sein, dass NAM + R länger braucht, bis die Mitophagie erhöht wird als NR?

Vielleicht erhöht NR den NAD+ Spiegel schnell und weniger lang als NAM+R?


Ich kann nicht ausschließen, dass auch bei NR innerhalb von 7 Tagen noch "Nachwirkungen" auftreten, aber eben nur "Nachwirkungen", da der Peak schon nach 12h erreicht wird.

Meine Versuche sind jedoch viel zu durchwachsen von meinem Gluten-Schub. Beim ersten Mal habe ich 300mg NR vertragen und mir ging es danach relativ gut, hatte nach 8 Jahren endlich wieder Hoffnung auf vollständige Heilung - im April bin ich sogar zum ersten Mal wieder Joggen gewesen. Nach dem Gluten-Schub fange ich wieder bei 100mg NR an und kann derzeit kaum laufen. Im Vergleich zu HamburgerJung kann man hier sehen, dass frisch Gefloxxte mit NAD+ viel schneller Fortschritte machen, während es in späteren Floxjahren immer schwieriger und langwieriger werden kann, die Waagschale in die richtige Richtung zu kippen.

Ich bin mir relativ sicher dass NR den NAD+ Spiegel schneller ansteigen lässt als NAM+R. Sowie reduziertes NR (NRH) wiederum nochmals potenter als NR ist und den NAD+ Spiegel noch schneller ansteigen lässt (NRH zählt zum Super-NAD-Molekül der Zukunft und ist noch nicht erhätlich).

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31767171

Wir haben uns ja schon privat darüber unterhalten, dass NAD letztendlich wieder zu NAM abgebaut (und dann wieder zu NAD rezykliert) wird, egal ob man NAM, NR, NMN, Niacin oder Tryptophan als Vorläufer für NAD verwendet hat. Wenn wir sehr viel NAM ins System geben, könnte dies vielleicht stärker kumulieren und die Umwandlung in NAD aufgrund der Runteregulierung von NAMPT verlangsamen.

https://neurohacker.com/how-is-nad-made-salvage-pathway

Ich vermute dass die Umwandlung von NAM in NAD+ länger braucht und die fissionierten und markierten Mitochondrien sich über Tage ansammeln bevor die Mitophagie schließlich symptomatisch wird (Peak nach Tagen bei NAM vs. Peak nach Stunden bei NR). NAM wird (wenn es als NAM gegeben wird) scheinbar zu einem großen Teil in der Leber methyliert (laut Podcast mit Chris Masterjohn, 01:24:00 chrismasterjohnphd.com/podcast/2019/03/01/niacin-part-1-need). Interessanterweise wird wohl NR nicht als NR von der Zelle aufgenommen, sondern zuvor in der Leber in NAM umgewandelt und dann (schrittweise) als NAM ins Blut abgegeben. Warum NR also den NAD+ Spiegel nun schneller anhebt scheint nicht abschließend geklärt, Methylierung und Runterregulierung von NAMPT im Falle von NAM-Gabe scheinen mir (derzeit) die em ehesten einleuchtenden Erklärungen.

Man könnte die Leber umgehen indem man NAM intravenös verabreicht, was eines meiner nächsten Experimente sein wird. Dies dient allerdings nur für Zwecke der Experimentation und ist für das NAD+ Protokoll nicht nötig, da ja wie schon erörtert sowohl NAM als auch NR mehr als ausreichend für unseren Zweck sind.

Um meinen derzeitigen Schub zu beenden und das Membranpotential der Mt zu stabilisieren, werde ich die Tage mal 10g Stearinsäure in Form von 30g Kakaobutter nehmen und 3h später 500-100mg NAM. Dies hat mir in der Vergangenheit sehr gut getan und ich fühlte mich schlagartig besser. Hoffentlich lässt es sich wiederholen. Dann wäre Fusion+NAM ein Notfallrezept für akute Schübe.

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21329

Beitragvon Hamburgerjung » 12.05.2020, 11:55

Hallo Mitochondrion,

kennst du bereits eine Seite, wo man das NRH bekommen könnte?

Danke
Noah

striker_06
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21330

Beitragvon striker_06 » 12.05.2020, 13:09

Hallo zusammen,

Ergebnis der Umstellung auf 600mg NR: ich war in der Nacht deutlich müder und hatte den Tag drauf gefühlt unendlichen Hunger, aber ansonsten keinerlei Veränderung an der Symptomatik feststellen können, tendenziell war ich sogar eher ein wenig schmerzfreier. Nächste Woche werde ich dann an dem einen Tag das NR und Tags drauf 1,5g N+R nehmen und schauen, wie sich das verhält.

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21454

Beitragvon Karlken » 15.05.2020, 22:51

Hallo zusammen

Wie ich schon angekündigt hatte habe ich die Zeit der Corona-Diktatur genutzt um einige NAD-Zyklen durchzuführen.
In Summe waren es 7.
Den letzten und längsten habe ich mit dem heutigen Tag als beendet bewertet.
Ich habe lediglich Nicotinamid, Ribose, Q10, PQQ und OPC besonders gehändelt, neben den üblichen NEM die ich normal weiter supplementiert habe.
Auch habe ich auf besonderes Fasten (24 oder 40h) verzichtet, eben nur mein normales 16/8 - 18/6 Fasten.
Auf Stearinsäure habe ich kaum geachtet. Aber doch schon ein wenig ;) da mich einige Beiträge hier etwas verunsichert haben.
Mittlerweile denke ich das ich die Effizienz des Protokolls gut über die Dosis Nicotinamid + Ribose steuern kann.

1.Zyklus
01.04.20 500mg NAD +1g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
02.04.20 500mg NAD +1g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
03.04.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
04.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
05.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
Ich hatte kaum wahrnehmbare Veränderungen sodaß ich beschloss den

2.Zyklus zu starten
06.04.20 625mg NAD +1,25g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
07.04.20 625mg NAD +1,25g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
08.04.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
09.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
10.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
Auch hier kaum wahrnehmbare Veränderungen, also auf zum nächsten den

3.Zyklus
11.04.20 750mg NAD +1,5g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
12.04.20 750mg NAD +1,5g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
13.04.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
14.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
15.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
16.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
Hier brauchte ich schon einen "Erholungstag" mehr.
Erste wahrnehmbare Verschlechterungen stellten sich ein.Trotzdem auf zum

4.Zyklus
17.04.20 875mg NAD +1,75g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
18.04.20 875mg NAD +1,75g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
19.04.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
20.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
21.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
22.04.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
Die Verschlechterungen gegenüber dem Vorzyklus verstärkten sich.
Daher hatte ich beschlossen den 5.Zyklus
vom 23.04.20 - 28.04.20 gleich dem 4. Zyklus zu gestalten.
Die Intensität der Beschwerden blieben in etwa gleich.

6.Zyklus
29.04.20 1000mg NAD +2g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
30.04.20 1000mg NAD +2g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
01.05.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
02.05.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
03.95.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
04.05.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
So, ab hier wurde es jetzt heftiger. Am 29.05.20 stellte sich beim Laufen im linken Schienein ein Gefühl ein als wenn ständig etwas reißt.
Am 01.05.20 beginnende Schmerzen in den Knieen. Am Abend zum Schlafen beginnt so etwas wie Restless-Legs, hatte immer das Bedürfnis meine Beine zu bewegen. Ebenso stellte sich ein Taubheitsgefühl auf dem Spann des rechten Fußes ein.
Sehr unangenehm waren die auch auftretenden Schwindelanfälle. Insbesondere im ersten Teil des Tages Diese waren ca.8 Tage mein ständiger Begleiter.
Da ich mir aber vorgenommen hatte möglichst viele Zyklen in kurzer Zeit zu durchlaufen habe ich trotz allem den

7.Zyklus begonnen.
05.05.20 1000mg NAD +2g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
06.05.20 1000mg NAD +2g Ribose, kein Q10, PQQ oder OPC
07.05.20 nichts der oben angeführten, außer den üblichen NEM
08.05.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
09.05.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
10.05.20 250mg Q10 (Ubichinon),20mg PQQ und 620mg OPC
Ich bin quasi mit Beschwerden in den 7.Zyklus gestartet. Jetzt wurde es noch etwas heftiger.
Meine Ellbogen waren wieder negativ voll präsent. Gleiches kann ich von den Knieen berichten.
Hinzu kamen Nackenschmerzen, Kopfschmerzen , dumpfes Gefühl im Kopf, Taubheitsgefühle linke Kopfseite.
Dazu noch diverse Muskelschmerzen in den Waden, Oberschenkeln, Bizeps sowie den Unterarmen. Ich glaube die rechte Hüfte hatte sich ebenfalls bemerkbar gemacht. Hinzu kamen noch die schon im Vorzyklus begonnenen Schwindelanfälle die aber GSD ab 08.05. weniger wurden.
Heute sind von den aufgeführten Beschwerden nur noch leichte Nackenbeschwerden wahrnehmbar.
Wenn ich den heutigen Tag als Maßstab nehme hat sich nach meinem Empfinden gegenüber dem 01.04.20 eine
Verbesserung eingestellt.
Mein "Messgeräte" ,die Kniee, signalisieren eine deutliche Besserung. Sollte der morgige Tag ein ähnliches Gefühl in mir aufkommen lassen werde ich morgen abend den 8.Zyklus mit 1125mg NAD + 2250mg Ribose starten.
Ich hoffe es geht so oder noch besser weiter. ;)

m.f.G.
Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

Nina
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21463

Beitragvon Nina » 16.05.2020, 10:47

Lieber Karlken, liebe Alle,

es freut mich, dass du sagst, dass es insgesamt besser geworden ist durch das NAD-Protokoll.
Ich traue mich nach der einen extremen Verschlechterung, die ich nach der Einnahme an zwei Tagen hatte nicht mehr den zweiten Tag nachzulegen, da die Verschlechterung nach einer Tablette auch hauptsächlich verzögert kommt.
Gefühlt machen das außer mir aber fast Alle hier.
Meint ihr, dass sollte man tun, damit man spürbare Effekte verspürt?
Bei mir liegen meine Beschwerden hauptsächlich in der fehlenden Energie, also ist es ziemlich wahrscheinlich, dass es ein mitochondriales Problem ist.
Da wäre es wahrscheinlich ratsam da intensiv weiter zu machen, oder?
Liebe Grüße
Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21465

Beitragvon Karlken » 16.05.2020, 11:37

Hallo Nina

Um direkt deine Frage

Da wäre es wahrscheinlich ratsam da intensiv weiter zu machen, oder?


zu beantworten, ja.
Wenn du auch nach schon einer Dosis Veränderungen bemerkst ist es ggf. wirklich sinnvoll
keinen 2.Tag nachzulegen. Es passiert ja was und ich denke genau das was wir erwarten.
Letztendlich muß aber jeder für sich entscheiden was er an Verschlechterung in Kauf nehmen möchte/kann.
Mir hilft es mittlerweile sehr bei der Umsetzung des Protokolls daß ich weiß das diese Zeit auch wieder vorüber geht.

viele Grüße

Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21466

Beitragvon Tom1974 » 16.05.2020, 12:21

Hallo,

Danke Karlken für den ausführlichen Bericht. Sehr interessant zu sehen wie sich das alles so verhält.
Ich bin leider nicht so hart im nehmen und kann das Protokoll nicht in dieser Intensität durchführen.

Ich habe bei 100 MG NAD/200 MG Ribose angefangen und steigere alle 5 Tage um 50 MG/100 MG.
Bei mir schlägt das aber auch jedesmal an, zwar keine sehr starke Symptome aber nach jeder Einnahme
habe ich welche schon nach 2-5 Std.

Diese halten dann ungefähr einen Tag an und sind dann auch schon wieder vorbei.
Weiß zwar nicht ob das so Zielführend ist aber ich geh jetzt einfach mal diesen Weg.

Größter Nachteil ist halt das es ewig dauert um mal an höhere Dosen zu kommen, aber da ich mich sowieso schon
seit 15 Monaten mit Flox rumschlage kommt es da auch nicht drauf an.

Mitochondrion
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21468

Beitragvon Mitochondrion » 16.05.2020, 12:53

Nina hat geschrieben:Ich traue mich nach der einen extremen Verschlechterung, die ich nach der Einnahme an zwei Tagen hatte nicht mehr den zweiten Tag nachzulegen, da die Verschlechterung nach einer Tablette auch hauptsächlich verzögert kommt.
Gefühlt machen das außer mir aber fast Alle hier.
Meint ihr, dass sollte man tun, damit man spürbare Effekte verspürt?


Hallo Nina. Ich sehe das wie Karlken. Karlken ist erfahren und braucht diese Dosis. Ich würde Dir empfehlen bei einem Tag zu bleiben und sehr langsam über Monate bis auf 2g NAM+R hoch zu dosieren. Erst wenn Du von einem Tag bei maximaler Dosis nichts mehr spürst, kannst Du einen zweiten Tag dazu nehmen. So mache ich es.

Karlken hat geschrieben:Wie ich schon angekündigt hatte habe ich die Zeit der Corona-Diktatur genutzt um einige NAD-Zyklen durchzuführen.


Hallo Karlken. Danke für Deinen ausführlichen und gut strukturierten Bericht. Frage: Wie schnell setzen bei Dir Verschlechterungen ein, wann würdest Du sagen ist der Peak erreicht und wie lange haben die Verschlechterungen jeweils gehalten?

*

Ich habe zwischenzeitlich übrigens meinen Versuch mit NAM + Stearinsäure vom letzten Jahr wiederholt (NAD High-Energy Protokoll). Habe 650mg NAM + 10g Stearinsäure genommen und davon bis auf die bekannte NAM-Euphorie und allgemeine sofortige Verbesserung des Zustandes nichts gemerkt. Normalerweise würde ich von 650mg NAM deutliche Verschlechterungen merken.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21477

Beitragvon der_matze » 16.05.2020, 15:26

Mitochondrion hat geschrieben:
Ich habe zwischenzeitlich übrigens meinen Versuch mit NAM + Stearinsäure vom letzten Jahr wiederholt (NAD High-Energy Protokoll). Habe 650mg NAM + 10g Stearinsäure genommen und davon bis auf die bekannte NAM-Euphorie und allgemeine sofortige Verbesserung des Zustandes nichts gemerkt. Normalerweise würde ich von 650mg NAM deutliche Verschlechterungen merken.


Versteh ich nicht so richtig.
Was bewirkt NAM + Stearinsäure genau?
Zumindest mal keine Mitophagie oder?
Falls das schon irgendwo mal erörtert wurde, dann ist es an mir vorbei gegangen ; )

Nina
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21490

Beitragvon Nina » 16.05.2020, 21:10

Hallo nochmal, danke für eure Meinung.
Ich wünsche Euch einen schönen Abend.
Lg Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
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Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21498

Beitragvon Karlken » 17.05.2020, 12:11

Hallo alle zusammen

Mitochondrion schrieb

Frage: Wie schnell setzen bei Dir Verschlechterungen ein, wann würdest Du sagen ist der Peak erreicht und wie lange haben die Verschlechterungen jeweils gehalten?


Eine belastbare Aussage kann ich eigentlich nur zu dem 7.Zyklus machen, da ich am 10.05. (Muttertag) bei meiner Mutter war und ihr meine Beschwerden geschildert habe. Diese waren am Vortag noch nicht in dem Ausmaß vorhanden. Somit kann ich sagen das in etwa nach dem 4-5 Tag (gerechnet von 1. Dosis NAD + R des Zyklus) der Peak erreicht war.
Nach etwa 9-10 Tagen war ich mindestens wieder auf Baseline.

Ich werde bei meinem 8. Zyklus gezielt darauf achten.
Den werde ich heute abend mit 1125mg NAD/2250mg Ribose beginnen.
Hab mir doch noch einen "Erholungstag" mehr gegönnt ;)

m.f.G.
Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21499

Beitragvon Jens_86 » 17.05.2020, 14:05

Ich kann hier vlt. auch etwas beitragen - ich werde demnächst mal ausführlicher über meine Zyklen berichten - dass ich initial meist eher wenig merke, und sich dann Verschlechterungen eher kontinuierlich aufbauen, die bei mir nach 4-5 Tagen ihren Höhepunkt erreichen und es dann zT auch länger als 7 Tage dauert bis ich wieder auf Baseline bin. Eher so 8-10 Tage.

Beste Grüße

Jens
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#21566

Beitragvon Krabiwi » 21.05.2020, 02:38

Nachdem ich nun seit mehreren Wochen jeden So. und Mo. 2g NAM +R nahm, wurde nun letzten So. + Mo. auf 3g gesteigert. Verspüre zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder einen leichten Bewegungsschmerz im linken Knie und in den Händen, es wirkt definitiv auf die Kollagenzellen.

Mein Zustand und Wohlbefinden entwickelt sich analog zu der NAM-Dosis, war zwar bereits letztes Jahr bei 2g, jedoch nur vereinzelt da ich mehrere Wochen Regeneration benötigte und Pausen einlegen musste.

Zusätzlich nehme ich nun täglich 125mg Resveratrol um Sirtuine hochzuregulieren. Bin sehr daran interessiert testweise eine straffe Protokollwoche mit dem NR + Resveratrol Komplex von LE einzulegen und täglich 900mg NR zu nehmen um zu sehen ob sich damit noch etwas rausholen lässt.

Gibt es seitens stryker und Noah bereits Erfahrungen?
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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