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NAD+ induzierte Mitophagie

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Ferdirsch
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22648

Beitragvon Ferdirsch » 18.07.2020, 12:34

Mein Vater, Ende 40, hat in den letzten Jahren mehrmals Cirpo IV wegen mehrerer akuter Divertikulitis bekommen und laut eigenen Angaben außer leichten Schwindel während der Gabe keine Nebenwirkungen gehabt.
Jetzt hat er die letzten Wochen alle paar Tage 300mg NR genommen und auch er beschreibt einen Energieschub am Tag der Einnahme und eine leichte Leistungsminderung/Erschöpfung am Tag danach. Natürlich ist das nicht zu vergleichen mit den Reaktionen, die es bei uns gibt aber mich würde es nicht wundern, wenn sehr viele, die vermeintlich eine NW von FQ hatten, trotzdem Mito-Schäden davon tragen. Halt nicht so, dass es direkt auffällt, aber bestimmt so, dass es für die Gesundheit relevant ist.
Nur eine kleine Geschichte, die ich los werden wollte ;)

Ich für meinen Teil habe mich nach 4 Wochen komplett vom NR Schub erholt, bilde mir sogar ein, dass mein Fatigue schon ein bisschen besser geworden ist?! Ich verbringe jeden Falls weniger Zeit auf der Couch/im Bett, als zuvor. Ich plane jetzt nächste Woche nochmal mit 50mg NR einzusteigen.

LG Ferdi


Moxiflox 5x 400 mg Dez' 18

Tarragon83
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22932

Beitragvon Tarragon83 » 30.07.2020, 05:25

Hello everyone, can anyone please explain why antioxidants should be avoided in these protocols? I will translate.
Levo the Brain Cooker 500x14 in Dec. 2019

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22935

Beitragvon Levoflox26 » 30.07.2020, 09:27

Hello Tarragon83,
The protocol aims to specifically sort out damaged mitochondria. Antioxidants would be counterparts in time. Unfortunately, I can't explain it any better with my old school English. Hope it helps you anyway.
Kind regards uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22951

Beitragvon Tarragon83 » 30.07.2020, 21:10

Thank you!
I have something else to ask. I recently started supplementing with NADH+ribose, and my fatigue got quite a bit better. Now, we are talking about a pathway here that is activated by increased NAD+/NADH, which can be achieved by taking NAD/ribose or fasting and nutirent deprivation. NADH is synthesized in cytosol as part of metabolism of fats and carbs. It is used by Complex I to make NAD+, transfer the electron to Complex II and pump out 4 protons from mitochondrial matrix to intermembrane space:
https://en.wikipedia.org/wiki/Mitochond ... _chain.svg
Now, if I add extra NADH, the ratio will drop, but should NAD+ concentration also increase from complex I?
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22952

Beitragvon Levoflox26 » 31.07.2020, 08:47

Hi, Terragon,

I'm sorry, but your question is very complex. I don't do the protocol myself. I'm hoping there's someone else who can help you.
There's a member called "Krabiwi" he's the one who knows best. You can send him a personal message, press "PN: Private Nachricht senden" in his profil.
But he is not here regularly, so it can take some time until he answers you.

Kind regards
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#22953

Beitragvon EagleEyeC » 31.07.2020, 09:38

Tarragon83 hat geschrieben:Thank you!
I have something else to ask. I recently started supplementing with NADH+ribose, and my fatigue got quite a bit better. Now, we are talking about a pathway here that is activated by increased NAD+/NADH, which can be achieved by taking NAD/ribose or fasting and nutirent deprivation. NADH is synthesized in cytosol as part of metabolism of fats and carbs. It is used by Complex I to make NAD+, transfer the electron to Complex II and pump out 4 protons from mitochondrial matrix to intermembrane space:
https://en.wikipedia.org/wiki/Mitochond ... _chain.svg
Now, if I add extra NADH, the ratio will drop, but should NAD+ concentration also increase from complex I?


Try to alternate between the two. For example: During the week NADH, every 1-2 Weeks one weekend of once or twice taking NR, NMN, NAM or NAD i.v. without further NADH.

best wishes
Marco

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#23763

Beitragvon Ferdirsch » 29.08.2020, 18:35

Habe hier gerade einen recht interessanten Artikel gelesen:
https://www.nextbigfuture.com/2016/11/r ... %20control.


"..The team found that when they artificially increased the activity of genes that promote mitophagy, including that of several genes implicated in familial forms of Parkinson’s disease, the fraction of mutated mtDNA in the fly muscle cells was dramatically reduced. For example, overexpressing the gene parkin, which is known to specifically promote the removal of dysfunctional mitochondria and is mutated in familial forms of Parkinson’s disease, reduced the fraction of mutant mtDNA from 76 percent to 5 percent, while the overexpression of the gene Atg1 reduced the fraction to 4 percent..."

Über das PARKIN Gen und wie man es mit Ceylon-Zimt hochreguliert hat ja Mito hier schon berichtet. Was ist mit dem ATG1 Gen? Kann man da als Laie auch Einfluss drauf nehmen? Und besteht die Idee, dass man damit wirklich die Mitophagie merklich anheizen kann oder kann das alles nur als Ergänzung zum NAD+ Protokoll betrachtet werden?
Moxiflox 5x 400 mg Dez' 18

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24455

Beitragvon Alfonss » 29.09.2020, 13:14

Hi, ich habe vorgestern mir zum ersten mal in meine Infusions Protokolle auch Nicotinamid 0,1g also 100 mg IV dazu gehaut, 24 Stunden danach gestern hat der schlimmste Nerven Schub angefangen, wahrscheinlich wirkt 100 mg Nicotinamid IV 10 mal stärker als oral, habe auch noch Ribose 5g geknallt, liege seitdem mit extremen brennenden und eiskalten Beinen, habe schon Stearin und Q10 genommen heute und hoffe dass es sich in den nächsten Tagen legt,

Bei IV ist Vorsicht geboten!!! , die Neuropathien, die dadurch entstehen sind nichts für schwache Nerven, zumindest läuft die Mitophagie auf Hoch Touren.

Krasses Zeug!!

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24457

Beitragvon Hamburgerjung » 29.09.2020, 14:27

Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass das von der Mitophagie kommt, sondern das NAD+ Protokoll einfach nur gefährlicher Wahnsinn ist und wir uns dadurch alle eine Nicotinamid Allergie eingefangen haben, was alles Andere als gut ist. Dafür spricht auch, dass viele hier immer stärkere Schübe durch das B3 bekommen und das bei deutlich niedrigerer Dosierung. Ich hoffe, dass du keinen bleibenden Schaden davon trägst.

Ich habe mit einem Gefloxten Kontakt, welcher seit 8 Jahren unwissend gefloxt ist. Er verträgt das B3 mit 100mg IV locker. Er ist chronisch erschöpft etc. und hat ganz klar in den Blutwerten einen sehr starken mitochondrialen Schaden. Deutlich stärker als ich ihn hatte. Das hat also nichts mit Mitophagie zu tun, sondern einfach nur damit, dass wir alle eine B3 Allergie haben.

Meiner Meinung nach sollte der Thread hier gesperrt werden, da ich ihn für aüsserst gefährlich halte.

Gruss
Noah

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24458

Beitragvon Alfonss » 29.09.2020, 15:47

Würde gerne wissen was du sagst wenn es mir in 3 Tagen besser als davor geht, du urteilst nach 36 Stunden nach Einnahme, wart mal ab Junge und dann kannst du Schluss Folgerungen daraus ziehen.

Liebe Grüße
Alfons

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24459

Beitragvon EagleEyeC » 29.09.2020, 17:14

Ich würde bei B3 auch zur Vorsicht raten. Das ganze ist low low low dose anzustreben und unbedingt auch IV zu verzichten. Wünsche dir gute Besserung Alfonss.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24460

Beitragvon Ferdirsch » 29.09.2020, 18:58

Hi Alfons, was hattest du noch in der IV? vielleicht B6?
Ich hatte ja am Donnerstag auch meine erste IV auch mit 100mg B3 und am Abend er Infusion habe ich ähnliche Symptome entwickelt, wie beim NAD+ Protokoll. Nur haben sich die Beschwerden bis auf diese komischen Rückenschmerzen (habe sicherheitshalber mal Leber + Nierenwerte abgenommen heute) nach einem Tag wieder gelegt.
Ich bin mir nicht so sicher, ob die 100mg B3 IV potenter als 100mg NR oral sind.. :think:
Trotzdem will darauf in Zukunft eher verzichten, weil es einfach das ganze Bild verwischen kann und man so Wirkung und Nebenwirkung der Infusion schlechter einschätzen kann.

Gute Besserung Alfonss!
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24461

Beitragvon Alfonss » 29.09.2020, 19:06

Danke EagleEyeC, definitiv werde ich jetzt mal abwarten und eventuell irgendwann wenn alles passt erneut versuchen mit 30-50 mg Nicotinamid IV ganz langsam, es gibt ja genug andere gute Supplemente bzw Wirkstoffe die IV, oral, subkutan und intramuskulär bei mir funktionieren

Hallo Ferdisch, nein ich bestelle alles selbst Zuhause und mische es wie ich es persönlich für am besten und sinnvollsten halte, B6 war der erste und letzte mal in Laufenburg auf Rat von Noah, B6 ist neurotoxisch und meiner Meinung im Gegensatz zu ein wenig Nicotinamid nur mit Nachteilen verbunden ohne einen einzigen positiven Effekt!!

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24463

Beitragvon Karlken » 29.09.2020, 20:29

Hallo zusammen

Hallo Noah
Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass das von der Mitophagie kommt, sondern das NAD+ Protokoll einfach nur gefährlicher Wahnsinn ist und wir uns dadurch alle eine Nicotinamid Allergie eingefangen haben, was alles Andere als gut ist. Dafür spricht auch, dass viele hier immer stärkere Schübe durch das B3 bekommen und das bei deutlich niedrigerer Dosierung


Ich hingegen glaube sehr wohl dass die Mitophagie für die temporären Verschlechterungen nach Hochdosen von B3, in welcher Form auch immer, ursächlich ist. Deine Theorie, wir hätten uns alle eine B3 Allergie eingehandelt, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe Allergien auf B3 gegoogelt, ergebnislos. Ergebnislos insofern dass die sehr selten vorkommenden Allergien
auf B3 völlig andere Symptome zeigen als die von uns Erlebten.
Deiner Aussage dass das NAD+ Protokoll einfach nur gefährlicher Wahnsinn ist möchte ich nur in dem Punkt "gefährlich" zustimmen.
Darauf hat Krabiwi jedoch sehr deutlich im Anfangspost hingewiesen.
Von daher gehe ich auch mit der "Warnung" von Marco (EEC) d’accord.

Das ganze ist low low low dose anzustreben und unbedingt auch IV zu verzichten


Ich würde allerdings 2 x low streichen. ;)
Zur intravenösen Verabreichung fehlt mir die Erfahrung.

Ich habe mit einem Gefloxten Kontakt, welcher seit 8 Jahren unwissend gefloxt ist. Er verträgt das B3 mit 100mg IV locker. Er ist chronisch erschöpft etc. und hat ganz klar in den Blutwerten einen sehr starken mitochondrialen Schaden. Deutlich stärker als ich ihn hatte. Das hat also nichts mit Mitophagie zu tun


In dieser Aussage von dir erschließt sich mir nicht wie du zu dem Schluß kommst dass das nichts mit Mitophagie zu tun haben kann.
Vielleicht kannst du mir deine Gedanken dazu formulieren.

Zum guten Schluß möchte ich an alle appellieren kein NEM zu verteufeln oder zu glorifizieren nur weil man vermeintlich eine
direkte Reaktion verspürt hat. Wenn ich eines begriffen habe in meiner nun fast 30monatigen "Floxkarriere" ist, dass Symptome in ihrer Art und Intensität unabhängig von irgendwelchen Einflüssen sich schlagartig von einem auf den anderen Tag ändern können.
Da liegt es dann nahe dass dergleichen auch passiert wenn man einen Einfluss von aussen provoziert.(z.B. neues NEM)
Hier kommt man sehr schnell zu dem (Fehl)schluß dass etwas sehr geholfen hat, oder eben das Gegenteil.
Es wird kein NEM geben welches uns innert kurzer Zeit aus diesem Floxsch... hinauskatapultiert.
Die Zeit und die Verhinderung weiterer Schäden durch die Zufuhr von NEM ist m.M.n. der Schlüssel.


@Alfonss
liege seitdem mit extremen brennenden und eiskalten Beinen, habe schon Stearin und Q10 genommen heute und hoffe dass es sich in den nächsten Tagen legt,


Alfons, ich wünsche dir dass dieser Spuk schnell vorbei sein wird. Gute und baldige Besserung.

m.f.G.

Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

Pianochris
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24464

Beitragvon Pianochris » 29.09.2020, 21:10

Hallo Karlken,

ZEIT !!!!!! So, wie ich es wahrnehme der wichtigste Faktor. Und wie du sagst: NEM zur Verhinderung weiterer Schäden natürlich wichtig.
Ich halte es nicht für möglich, dass es irgendein Wundermittel gibt oder jemals geben wird, dass gegen Flox hilft.

Der Körper kann nur selbst heilen und wir müssen ihn dabei bestmöglich unterstützen. Natürlich kann man auch die Strategie fahren und alles mögliche ausprobieren (evtl. auch gefährliche Sachen), das muss letztlich jeder selbst wissen. Ich kann diese Versuche aus der Verzweiflung heraus total nachvollziehen, habe mich aber selbst dagegen entschieden.

Viele Grüße und schönen Abend,

Chris

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24465

Beitragvon Alfonss » 29.09.2020, 21:50

Pianochris hat geschrieben:Hallo Karlken,

ZEIT !!!!!! So, wie ich es wahrnehme der wichtigste Faktor. Und wie du sagst: NEM zur Verhinderung weiterer Schäden natürlich wichtig.
Ich halte es nicht für möglich, dass es irgendein Wundermittel gibt oder jemals geben wird, dass gegen Flox hilft.

Der Körper kann nur selbst heilen und wir müssen ihn dabei bestmöglich unterstützen. Natürlich kann man auch die Strategie fahren und alles mögliche ausprobieren (evtl. auch gefährliche Sachen), das muss letztlich jeder selbst wissen. Ich kann diese Versuche aus der Verzweiflung heraus total nachvollziehen, habe mich aber selbst dagegen entschieden.

Viele Grüße und schönen Abend,

Chris


Hallo Chris, den Satz möchte ich nicht so stehen lassen:


ZEIT !!!!!! So, wie ich es wahrnehme der wichtigste Faktor. Und wie du sagst: NEM zur Verhinderung weiterer Schäden natürlich wichtig.
Ich halte es nicht für möglich, dass es irgendein Wundermittel gibt oder jemals geben wird, dass gegen Flox hilft.''


dass die Zeit alleine jeden heilen kann ist meiner Meinung nach nicht vertretbar, mir kommt es so vor, dass ich diesen Spruch schon tausende Male gehört habe weil halt sich viele damit identifizieren können nichts zu machen, weil es entweder noch niemand gemacht hat oder jemand falsch gemacht hat oder es Geld kostet

Ich beispielsweise habe gehandelt viele Male eigenhändig und die Peptide waren wie Wunder in kürzester Zeit von 2000 Schritten auf 10000 Schritte, kein Magnesium oder sonstiges orales hätte das in der selben Zeit geschafft, ja richtig gehört kein anderes Supplement hätte das geschafft genauso wie jetzt einige schöne Infusionen abgesehen von Nicotinamid deutlich Energie zurück gegeben haben und mein Darm durch die eigenhändige Stuhltransplantation ist auch deutlich besser,


Eine Frage nur so zum Nachdenken wenn wir annehmen dass Zeit allein heilt


Heilt die Zeit jeden gefloxten Darm so dass das Mikrobiom Oxaletes wieder zur Verfügung steht?

Nein nie im Leben ohne eine Stuhltransplantation wird das Mikrobiom niewieder Von Zeit allein so werden, wenn es weg ist das ist Fakt,

Nächster Punkt :

Amalgamfüllungen Im Mund und neue Ablagerungen durch Schwermetalle aufgrund von Entgiftungs Störungen ausgelöst durch Flox,

Die Zeit allein wird nicht das Amalgam was bei täglichen heißen Speisen bzw heißen Getränken im Körper über die Schleimhaut akkumuliert, beseitigen, also Nein

Man Muss es ordnungsgemäß unter Schutz Maßnahmen entfernen und ja man weiß nicht ob die Schwermetalle bei jedem zusätzlich EIN Problem sind, aber ausschließen kann man es auch nur durch einen Cutler Chelat Test per 72 Stunden Runde die aber auch nur geht wenn manAmalgam frei ist,

Und meistens sind dann Schwermetalle im Gewebe die auch noch ausgeleitet werden sollten entweder über die Schweiß Drüsen und der Sauna oder über die Niere Leber zwecks Chelatoren wie dmsa dmps und Ala aber nur mit Beachtung der Halbwertszeiten der einzelnen Chelatoren

Also wie soll da die Zeit allein dieses Problem lösen wenn diese toxische Metalle nicht entgiftet werden können weil sie eben einen Chelator brauchen

ZEIT !!!!!! So, wie ich es wahrnehme der wichtigste Faktor. Und wie du sagst: NEM zur Verhinderung weiterer Schäden natürlich wichtig.
Ich halte es nicht für möglich, dass es irgendein Wundermittel gibt oder jemals geben wird, dass gegen Flox hilft.''

Ich habe am Anfang genauso wie du gedacht, aber ab Monat 8 habe ich mich davon überzeugt dass richtige individuelle Handeln wichtiger als die Zeit sein kann, weil hätte ich mein Amalgam nicht entfernt und schön brav seit Monaten ausgeleitet und Peptide angefangen wäre ich nicht da wo ich heute bin bzw vor der Nicotinamid Infusion, und wenn jetzt jemand sagt dass es auch so passiert wäre, kann ich nur sagen dass es kein Zufall oder Placebo gibt den einen Leistungssportler und Staatsmeister im Powerlifting in kürzester Zeit kurz nach dem Anfangen von Peptide von 2000 auf 10000 Schritte bringt,

beweisen schwarz auf weiß kann ich es dem Forum nicht, weil jeder kann ja was labern, aber jeder der mich kennt weiß dass ich kein Bullshit labere, that's Reality

ALLE Punkte die ich bis jetzt selbst durchgezogen habe, machen die wenigsten, da sie keine Selbst Verantwortung übernehmen können oder vielleicht erklärt mir jemand warum das so ist, ich will ja nicht urteilen, ich kann nur nochmals betonen ohne jemanden an zu greifen dass Zeit allein ohne richtige Handlung manche Floxies nicht besser sondern schlechter auch gemacht hat, manchmal muss man das Rad bzw die Richtung in die richtige Richtung lenken,

Und die Mitophagie der Mitochondrien sind für mich persönlich ein wichtges Puzzle Stück von ungefähr 4 anderen die genau so wichtig sind.

Einen schönen und entspannten Abend wünsche ich allen und bis bald, ich werde berichten.

Liebe Grüße

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24468

Beitragvon Hamburgerjung » 30.09.2020, 09:01

Stimme Alfons in allem zu!!!

@Karlken: Das liegt an unserem völlig überregulierten Immunsystem. In den amerikanischen Foren gibt es unzählige Leute, welche zunächst Dinge vertragen und dann aber nicht mehr. Natürlich wird dir keiner bestätigen können, dass du eine B3 Allergie hast, wenn du darauf reagierst. Allerdings reagiert das Immunsystem da drauf, das ist leider so. Deshalb vertragen viele Leute hier auch kein BPC. Das Immunsystem ist von zentraler Bedeutung.

Fibi
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24469

Beitragvon Fibi » 30.09.2020, 09:17

Hallo Alfonss und alle anderen,

du schreibst, dass du alles selbst bestellst für die Infusionen.
Wo bestellst du?
Kann mir jemand Quellen für Infusionsbestellungen nennen?
Danke für die Info!
Gruß, Fibi
w 1976, BY
3.-7.4.20 Ciprofloxacin 500 (1-0-1)

Hamburgerjung
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24470

Beitragvon Hamburgerjung » 30.09.2020, 09:30

Arnika Apotheke

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24473

Beitragvon EagleEyeC » 30.09.2020, 13:17

Es gibt bei gesundheitlichen Themen praktisch nie ein alles oder nichts.

Ja, die Zeit heilt würde ich mal sagen 100% aller leichten Fälle (über Monate), 50-75% aller mittleren Floxies (über Jahre) und ein Teil der schweren Floxie Fälle, vielleicht so 30-40% - jedoch über 5-10 Jahres Zeiträume.

Gar nichts zu machen ist ein Fehler.
Jeden Tag sich neue experimentelle Therapien reinzuballern ist auch ein Fehler.

Versucht ein bisschen in die Mitte zu kommen. Ein bisschen NEM und ein bisschen neue Dinge versuchen, vielleicht mal auch ein Peptid oder mal ein neues Protokoll (e.g. Cutler, NAD+) usw. ist gut, auch für die Psyche. Zu viel und gar nichts tun ist aber eher stressend - auf je seine unterschiedliche Weise.

Zum NAD+ Protokoll: sowas gehört einfach oral tief dosiert angetestet. Ich werde sicher auch irgendwamm mal nochmals mit Nicotinamide Riboside rumspielen, jedoch in einer täglichen Mini-Dosis. Ehrlichgesagt glaube ich aber nicht, dass wir dadurch VIEL schneller ans Ziel kommen als wenn wir uns gesund ernähren, täglich fasten und auch längere Fastenkuren machen.

Warum ziehe ich Peptide oder HGH dem NAD-Protokoll vor?
Ich glaube ein grosser Teil der Toxizität, die chronisch werden könnte, hängt nicht von den Mitochondrien ab. Gerade Schäden an Sehnengewebe hat NIX mit Mitochondrien zu tun. Es sind direkt-toxische Wirkung der FQ, welche diverse MMP hochregulieren und es zu direktem Ab- sowie Umbau von Kollagen kommt. Dazu kommen epigenetische Veränderungen.

Für Mitochondriale Störungen sprechen eigentlich folgende Symptome: Fatigue, Muskelschmerzen (=typisches Symptom mitochondrialer Erkrankungen, lest mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochond ... -Oxidation).

Die neurologischen Beschwerden sind so etwas zwischendrin: direkt toxisch oder mitochondrial verursachte SF-Neuropathie? Wir wissen es nicht.

Also Fazit: Mitochondrientherapie ist essentiell: ALCAR; Q10, Magnesium, evtl. Nicotinamide in normalen Dosen und das wichtigste, sicherste Therapeutikum: FASTEN


DIe Therapie der bereits entstandenen Schäden dürfen nicht missachtet werden! Als Beispiel hier, hoffe das geht okay, Schorsch: Er hat kaum noch eine mitochondriale Störung. Das Problem ist direkt dort in den AS. Veränderte Epigenetik, veränderte Kollagensynthese usw.
Hier helfen Peptide und Hormone sowie andere NEM: BPC, TB500, HGH; GHK-CU, Kollagenhydrolysat/Hydroxyproline, Vitamin C, Hyaloronsäure, PRP oder PPP Sessions, LLLT.


Also Fazit: Ein bisschen von allem und keine Extreme helfen uns weiter.

Das B6 schlecht ist in hoher Dosierung aufgrund Neurotoxizität - ja. Heisst das, B6 ist unnötig? Das ist eines der wichtigsten Vitamine. Ohne B6 wären wir wahrscheinlich alle totkrank. Was sagt uns das? Die Menge macht das Gift. Ich würde auch kein B6 supplementieren. Ich esse lieber eine Leber pro Woche, dann hab ich das drin.

Allgemein erscheinen mir Therapeutikas, welche seit Jahrhunderten eingesetzt werden, am besten: Cannabis, Fasten, Ernährung mit vielen Mikronährstoffen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#24474

Beitragvon Alfonss » 30.09.2020, 14:56

Nad Protokoll ist sowieso nur 10 Prozent, Neuropathien gehen auch schon langsam zurück vor dem Schub, Hgh und neue Peptide plus halt die Infusionen die mir gut tun sind weiter geplant, irgendwann werde ich eventuell statt 100 mg Nicotinamid einfach 30 mg dazu hauen in meine Infusionen, Mitochondrien technisch von der Energie könnte ich Kreuzheben machen, aber Kollagen technisch bin ich weit davon entfernt, was noch nicht ist, das wird noch.

LG Alfons


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