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Sehnenriss Diagnose

Fee1970
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Sehnenriss Diagnose

#13995

Beitragvon Fee1970 » 26.07.2019, 18:48

Hallo Leidensgenossen/innen,

ich wüsste gerne, wie man einen Sehnenriss diagnostiziert.
Und ob man ihn Monate oger gar Jahre später, wenn unbehandelt, noch diagnostizieren kann.

Ich hatte einen Sehnenriss im Rücken. Zwischen der Wirbelsäule und dem linken Schulterblatt. Nahe Wirbelsäule.
Beim ersten mal knallte es laut und der Schmerz fuhr hinein. Bizzeln, Taubheit, Brennen über Jahre. Konnte nicht mehr auf dem Rücken liegen. Die Schultern nicht zurück nehmen. Mit dem linken Arm nicht mehr heben. Und auch atmen fiel mir schwer. Bestimmt 5 Monate hatte ich faustdick die Schwellung im Rücken. Ohne Bluterguss. Der Orthopäde sagte nur, dass da nix reißen kann, röntge und fand angeblich einen blockierten Wirbel. Renkte mich ein.
Sonst nix.
An der Stelle direkt ist das Gefühl nach 11 Jahren immer noch nicht richtig.
11 Jahre, ich denke also, dass 2012 nicht das erste mal war, dass ich gefloxt wurde.

Mittlerweile hatte ich wöchentlich blockierte Brustwirbel und kann nun echt sagen, dass man da weder eine Schwellung sieht, noch einen Knall hört.
Letztes Jahr stellte man auch die leichte Skoliose fest. Kann der Sehnenriss der Grund für eine Skoliose sein?

Dann letztens, als ich im freudigen Rausch, weil es mir gut ging, den Sport intensiviert habe, hatte ich ähnliches Problem wieder. Ich lief vom Parkhaus zur Praxis. Trug ein kleines aber gewichtiges Päckchen. Dann fing dieser brennende Schmerz an. Ganz langsam wurde es immer schlimmer. Bis ich an der Praxis zur Gymnastik ankam ging nichts mehr. Schwellung an derselben Stelle wie damals. Brennen, nicht bewegen können, Atmung erschwert. Musste mich vornüberbeugen, abstützen. Konnte mein Gewicht kaum tragen (58,5 kg). Wieder heim gefahren. Abends, auf allen Vieren versucht die Schmerzen wegzuatmen. Am nächsten Tag-Feiertag. Den Tag drauf zur Hausärztin, wollte eine Überweisung zum MRT. Bekam ich nicht. Sollte zum Orthopäden. Fand erst keinen. Dann doch und bekam die Überweisung zu einem CT, wegen Verdacht auf Rippenanriss.
Befund .... kein Rippenbruch, kein Haarriss.

Die sagen immer wieder, dass da nichts reißen kann.

Habe nächste Woche, 5 Wochen nach dem letzten Vorfall, einen Termin bei dem neuen Orthopäden.
Kann der jetzt noch was feststellen? Und wenn ja, wie?

Können bei uns auch Sehnen am Hals entzündet sein?

Gruß, Fee.


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Maximus
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Re: Sehnenriss Diagnose

#13996

Beitragvon Maximus » 26.07.2019, 19:17

Hallo Fee,

da hat der Orthopäde wohl die Anatomie-Stunden im Studium geschwänzt.

Natürlich kann da was reißen, in Betracht kommen Teilruptur der Supraspinatussehne oder Muskelfaserrisse .

Diagnostik: CT ist ungeeignet , MRT ist geeignet einen Sehnenriss zu erkennen.

Ich vermute aber eher , dass es sich um Flox bedingte Muskelverkrampfungen und Muskelverhärtungen handelt.

LG
Maximus

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Re: Sehnenriss Diagnose

#13998

Beitragvon Fee1970 » 26.07.2019, 20:19

Hey Maximus,

OK. Aber auch wenn es geknallt hat?
Und wie sieht das 5 Wochen bzw 11 Jahre danach aus? Sieht man das noch im MRT?

Ich kenne das mit dem Knallen vom Fußball. Vom Bänderriss. War da schon dabei.

Gruß, Fee.
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Re: Sehnenriss Diagnose

#13999

Beitragvon Levoflox26 » 26.07.2019, 20:42

Hallo Fee,
ich hatte einen Anriss der Supraspinatussehne und der Bizepssehne. Das strahlte bei mir aber nicht in den Rücken aus. Einen Knall gibt es nur, wenn eine Sehne komplett reißt. Das war kurz (ca. 2 Wochen) nach der Levo Einnahme 2016. Jetzt habe ich diese beiden Sehnen in der anderen Schulter seit März entzündet und leider bisher trotz Übungen keine Besserung.
Das was du beschreibst, auch mit den Schwierigkeiten beim atmen (ich kenn das), kann ein "eingeklemmter" Nerv sein. Das strahlt vom Rücken in den Brustkorb aus. Der Nerv ist nicht wirklich eingeklemmt, ich weiß es nicht gut zu beschreiben, da drückt halt ein Muskel drauf.
Falls du der Meinung bist, dass dir eine Sehne gerissen wäre, schau mal hier. Das sind die Sehnen, die für den Bereich in Frage kämen. Man sieht auch verheilte Sehnenrupturen auf MRT Bildern. Meist wächst das nicht mehr von alleine zusammen.
Ich würde weiterhin auf ein MRT bestehen, wenn es nicht anders geht (obwohl ich das nicht gut finde, weil es wichtigere Notfälle gibt) würde ich am Wochenende in die Notaufnahme einer Klinik und es so drehen, als wenn es erst frisch passiert wäre. Mit viel Glück, wird dann dort ein MRT gemacht. Wobei die dasungern tun und meist nur, wenn du dich stationär aufnehmen lässt. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Ich war damals in der Gefäßchirurgie und dort hatte man den Verdacht auf eine verschlossene Arterie oder eine verschleppte Thrombose. Obwohl die Klinik natürlich eigene MRT Geräte hatte, musste ich in einer auswärtigen Radiologie einen Termin machen. So etwas ist ein klarer Notfall. Ich war fassungslos. Hatte voll die Panik, dass ich 'ne Embolie kriege. Du weißt sicher selbst, wie lange man auf einen MRT Termin warten muss. Ich bekam dann mit viel Glück einen mit nur 10 Tagen Wartezeit, allerdings in einer 80km entfernten radio. Praxis. Bis dahin bin ich vor Angst 1000 Tode gestorben. War dann nichts mit den Arterien, damals war ich erleichtert und froh, heute wünschte ich mir, es wäre ein Arterienverschluss gewesen. Leider waren die Schmerzen in der betreffenden Wade mein erstes Floxsymptom... :roll: Es sollte aber noch ein ganzes Jahr dauern, bis mir das klar wurde.

Gute Besserung, Fee.
Grüße uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: Sehnenriss Diagnose

#14000

Beitragvon Fee1970 » 26.07.2019, 23:06

Hallo,

Erst mal vielen Dank euch, für eure Informationen.

Ja das mit dem geklemmten Nerv kann sein, da ich den Tag später erst, nach einem Hustenanfall, diese Atembeschwerden hatte.

Ich habe jetzt nach 5 Wochen keine Schwellung mehr und kann auch flach auf dem Rücken liegen. Aber hebe ich etwas schwerer spüre ich den Schmerz an dieser besagten Stelle. Und habe da auch die Gefühlsstörung.
Damals hielten die Schmerzen und Schwellung viel länger an.

Ich wollte jetzt nur von einem Arzt schwarz auf weiß, dass da etwas ist. Weil bisher immer nur gesagt wurde, da sei nichts. Und das ist nicht so.
Ich nehme einfach mal meine ganzen MRT's mit zum Arzt.
Ich habe so das Gefühl, es ist besser, dass ich den MDK über meine Probleme durch Cipro informiere und nicht abwarte, wann das Amt (Jobcenter, da ich ja seit zwei Jahren Arbeitsunfähig bin) diesen einschaltet, um mich zu prüfen.
Deshalb möchte ich Befunde vorbereiten.
Und deshalb war uch intetessiert an der Möglichkeit einer Diagnose.

Kann ein Orthopäde denn solche Sehnenprobleme auch ertasten?

Hier mal ein Bild mit markierter Stelle, wo der Schmerz ist.

Gruß, Fee.
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Re: Sehnenriss Diagnose

#14001

Beitragvon Levoflox26 » 27.07.2019, 00:14

Kann ein Orthopäde denn solche Sehnenprobleme auch ertasten?


An deiner eingekreisten Stelle ist ja das Schulterblatt, bin mir nicht sicher, ob da eine Sehne verläuft? Ich meine nicht. Ich tippe da wirklich eher auf einen eingeengten Nerv, der dann gereizt wird. Gerade bei Anspannung, Stress aber auch bei blöden Bewegungen (bei mir beim starten des Rasenmähers über Startschnur) oder beim Husten, ist das nicht ungewöhnlich.
Das muss nichts mit Flox zu tun haben, würde ich sogar eher ausschließen. In dem Bereich verläuft meines Wissens keine Sehne. Ich hatte das Vergnügen schon drei mal, davon hat es sich 2 mal über viele Wochen hin gezogen. Das ist echt nervig, weil es bei einigen Bewegungen einen stechenden Schmerz erzeugt. Und das auch im Brustbereich, also gar nicht nur am Ort der Ursache.

Ich habe so das Gefühl, es ist besser, dass ich den MDK über meine Probleme durch Cipro informiere und nicht abwarte, wann das Amt (Jobcenter, da ich ja seit zwei Jahren Arbeitsunfähig bin) diesen einschaltet, um mich zu prüfen.


Aber einen eingeengten Nerv würde ich da lieber unerwähnt lassen. Das ist kein typisches Flox Symptom. Glaub nicht, dass der MDK das ernst nimmt, wenn es schon der Orthopäde nicht macht. MDK ist eh so'ne Sache. Ich hatte 2 Termine bei verschiedenen Ärzten (Überprüfen meiner Arbeitsfähigkeit), der erste war ein Vollidiot, der mich arbeiten geschickt hat. Ich wäre dazu absolut nicht fähig gewesen, konnte ja kaum laufen. Aber natürlich kann man da Grundschulkinder betreuen. Macht ja nix, wenn die auf dem Weg von einer Schule zur anderen abhauen und ich nicht hinterher kann... :doh: :roll: Dass das unter Aufsichtspflichtverletzung läuft, wenn mir so'n 6 jähriger vor's Auto springt, ist ja dem MDK egal. Ich würde meines Lebens nicht mehr froh, wenn einem Kind etwas passieren würde, weil ich meinen Pflichten nicht nachkommen konnte.
Ich hatte GsD noch alten Urlaub, den ich nehmen musste. Dann hab ich mich vom Psychiater mit anderer Diagnose neu krank schreiben lassen. Die KK hat das 12 Monate mehr Krankengeld gekostet. Für mich natürlich ein Vorteil, ich wäre sonst schon vor ca. einem Jahr ausgesteuert worden, durch den MDK nun erst nächste Woche.
Dann musste ich noch mal auf Antrag meines Arbeitgebers hin. Da war ich bei einer Ärztin, die war echt sehr nett und interessiert, sie hat mir auch bescheinigt, dass ich glaubhaft klinge. Mein Hausarzt (der mir Levo verordnet hatte) hatte aber auch in den Fragebogen gleich FQAD als Diagnose vermerkt. Ich glaube, das war von Vorteil. Hast du einen Arzt, der dir die Kausalität glaubt? Das wäre hilfreich. Für den MDK würde ich mich auf die Symptome konzentrieren, die andauern und dich tatsächlich so einschränken, dass du nicht arbeitsfähig bist. Ein eingeengter Nerv, wenn er nicht gerade im Spinalkanal sitzt, wird wahrscheinlich eher so bewertet wie 'ne Erkältung. Ich hab ständig Probleme mit Ekzemen in den Ohren und der Nase, auch erst seit Flox. Aber darüber habe ich keine, mit FQAD zusammenhängende, Diagnose von den Fachärzten. Also werde ich das dem Gutachter der AfA erst gar nicht zeigen. Das steht mir ja in den nächsten Wochen auch bevor. Mir graut es jetzt schon...

Viel Erfolg.
lg uschi



So ohne weiteres kommst du übrigens gar nicht zum MDK. Du kannst nicht veranlassen, dass die dich durchchecken. Ich wollte das nämlich auch. Du kannst höchstens eine Überprüfung, auf einen Behandlungsfehler deines Arztes, beantragen.
Nutzt das Jobcenter nicht die eigenen Gutachter von der Arbeitsagentur zur Feststellung deiner Arbeitsfähigkeit? Frag mal Maximus, der hatte glaub schon den Fall.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: Sehnenriss Diagnose

#14002

Beitragvon Fee1970 » 27.07.2019, 00:38

Wow, danke für deine vielen Informationen und mir zur Verfügung gestellten Erfahrungen.

Naja, dann muss ich Maximus mal fragen, wegen dem MDK.

Der Schmerz sitzt bei mir direkt links an der WS.
Also der, bei dem ich an Sehneriss denke.
Ich hatte dieses mal ja keine Atemprobleme. Hatte nur versucht die Schmerzen abends wegzuatmen. Mit dem Schmerz klar zu kommen.
Anders als vor 11 Jahren.

Ich hab dann ja noch die grundsätzlichen Verspannungen und Verhärtungen des ganzen Rückens mit immer wieder wiederkehrendem Gefühl einer Entzündung der WS. Tagtäglich brennt die ganze WS und bei einfach jeder Bewegung schmerzt die Muskulatur. Deshalb die Schlafstörungen. Liege ich, spannt nach 5 Minuten alles an und ich muss mich bewegen. Hab ich Glück schaffe ich es 3-4 Stunden zu schlafen. Arme, Beine, Füße, Finger sind zwar nicht in Ordnung aber damit könnte ich leben.

Da mein Kopf aber wieder ok ist, suche ich gerade einen Halbtagsjob. Auch weil ich mir mehr Therapie leisten möchte. Von meinem Geld kommt man nicht weit.
Hatte ein Vorstellungsgespräch für 4 Stunden Nachmittags als Sekretärin. Wird super bezahlt. Bekomme nächste Woche Bescheid, ob ich eingestellt werde.

Ich hätte es nur gerne schriftlich in der Hand, dass ich nicht mehr alles arbeiten kann.
Steht zwar auch im Entlassungsbericht der Reha aber ich befürchte das reicht nicht.

Lieben Gruß, Fee.
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Re: Sehnenriss Diagnose

#14003

Beitragvon Levoflox26 » 27.07.2019, 02:13

Ich hätte es nur gerne schriftlich in der Hand, dass ich nicht mehr alles arbeiten kann.
Steht zwar auch im Entlassungsbericht der Reha aber ich befürchte das reicht nicht.


Ja, das ist auch mein einziger Grund noch die Fachärzte abgeklappert zu haben. Kann meinen erlernten Beruf schon seit einer Reha nicht mehr ausüben - berufsunfähig wegen, diverser WS Probleme und Gonarthrose, mit 60° Schwerbehinderung. Vor Flox. Ansonsten war die Einschätzung, bis 6 Stunden, ohne Nachtarbeit, Schichtdienst, in wechselnder Körperhaltung. Der Gutachter der AfA sah das anders: voll arbeitsfähig, einschl. Schichtarbeit, Nachtarbeit (ich sehe nachts so viel wie'n Maulwurf und würde gar nicht zur Arbeit finden) nur nicht im erlernten Beruf. Entscheidung nach Aktenlage. Gott sei Dank hatte ich noch meinen Job und konnte nach Einsatz einer Knieprothese wieder dort arbeiten. 2 Jahre später dann diese Sch... Bronchitis, die auch nach 6 Wochen nicht besser wurde, worauf hin mir mein Arzt dann das Levo verschrieb.
Jetzt steh ich arbeitsmäßig wieder am gleichen Punkt, Montag letzter Tag der KG Zahlung. Mittlerweile bin ich fast 61 und muss mich wieder arbeitssuchend melden, obwohl ich seit 21 Jahren im gleichen Arbeitsverhältnis bin und nun wirklich nicht mehr kann. Nur weiß ich jetzt, dass ich auf Nahtlosigkeit pochen muss. Beim letzten Mal haben sie mich bös verarscht. Und dann steht man da mit 'ner Behinderung, die kein Arzt wirklich kennt, für die es keinen ICD Code gibt. Das ist echt übel, da sind die Amis uns voraus. Mit Nahtlosigkeit muss die AfA mich zwingen EM Rente zu beantragen. Gleiches Spiel, ich höre es schon: sie haben was? FQAD? Kenn ich nicht - gibt es nicht. So kann man vor keinen Gutachter treten. Diagnosen müssen her. Ich hoffe, ich habe jetzt ausreichend davon, ebenso hoffe ich, mein Antrag auf Verschlechterung meiner Schwerbehinderung geht durch.

Wann warst du denn in Reha? Hast du noch keine Untersuchung vom Job Center gehabt? Haben die dich zur Reha geschickt oder war das dein eigener Wunsch? Ich drück dir die Daumen für den Job. Aber ein Halbtagsjob reicht dir wahrscheinlich finanziell nicht, oder? Es ist so verdammt schwer, den Behörden klar zu machen, wo man steht. Die haben halt ihre Regeln. Ich hab 'ne Bekannte bei der AfA (leider nicht hier) und meine Schwägerin hat dort auch schon gearbeitet. Sie ist eigentlich Kinderkrankenschwester, konnte ihren Beruf aus gesundhtl. Gründen nicht mehr ausüben. Da hat die AfA sie eingestellt. 6 Wochen Crash Kurs und dann wurde sie auf die Arbeitssuchenden los gelassen. Sie fühlte sich völlig fehl am Platz. Dazu war das noch die Zeit der Hartz4 Einführung, da ging eh alles drunter und drüber. Von ihr weiß ich, dass da viele Berufsfremde arbeiten. Kein Wunder, dass die von vielen Dingen keine Ahnung haben.

Huch, schon 10 nach 2?? :o Ich muss ins Bett.

Schlaf gut. Ich wollte dich eigentlich gar nicht so zutexten... :oops:

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Re: Sehnenriss Diagnose

#14009

Beitragvon Fee1970 » 27.07.2019, 11:26

Nein, schreib nur.

Das sind Erfahrungen, die auch uns sicher helfen können.

Ich war 5 Wochen in der Reha. Im Februar/März diesen Jahres. Im Schmerztherapizentrum in Bad Mergentheim. Leider konnten die mir gar nicht helfen. Ich stell mal ein, was ich da alles bekam. Die Ärzte und Therapeuten da sind super. Kann mich nicht beschweren. Ich konnte sogar meinen Hund mitnehmen. Dafür haben die ein extra Gästehaus für Patienten.
Meine Hausärztin hat die Reha in Gang gebracht, nachdem ich zu ihr gewechselt bin. Da wussten wir noch nichts vom Cipro.

Was ist den Gobarthrose? Da muss ich mich mal informieren.
Mann, du hast auch schon was durch.
Ich drück dir die Daumen, dass das mit der Nahtlosigkeit sofort klappt. Auch das mit dem Antrag auf Verschlechterung. Das ist schon mies, dass man da so kämpfen muss.

Das von den Quereinsteigern habe ich schon gehört. Erklärt einiges!!!
Man hat mir auf dem Amt gesagt, dass ich noch drei Monate Zeit habe, dann würde ich gesundheitlich geprüft werfen.
Halbtagsjob bringt mir mehr Kohle als 424€ Hartz IV. Mir wurden gerade 1520€ brutto angeboten. Ich muss es versuchen, wenn die sich entscheiden mich einzustellen.

So dann mal hier meine Behandlungen und was im Entlassungsbericht steht.

Gruß, Astrid.
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Re: Sehnenriss Diagnose

#14021

Beitragvon Levoflox26 » 27.07.2019, 20:04

Hallo Fee,

Was ist den Gobarthrose? Da muss ich mich mal informieren.


Nicht Gob sondern Gonarthrose. ;) Gon = Knie, Cox = Hüfte, bei den Arthroseorten.

Würdest du die Reha weiter empfehlen? Ich muss mich ja nach einer Reha umschauen und Bad Mergentheim ist keine 100km entfernt. Hab mir die Website gerade mal angeschaut, die angebotenen Therapien fände ich schon mal nicht schlecht. Ein Satz hat mich aber sofort abgeschreckt:
Aus Doppelzimmern wurden sehr komfortable Einzelzimmer. Im großzügigen Vorraum ist der separate Zugang zum gemeinsamen Bad.

Ich möchte mir kein Bad teilen müssen und hoffe ein wenig, ich verstehe das falsch?

Freu mich über deine Antwort.
lg uschi

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Re: Sehnenriss Diagnose

#14025

Beitragvon Fee1970 » 28.07.2019, 00:26

Hey Uschi,

doch leider, die Zimmer im Haupthaus sind sehr sehr klein und zwei Zimmer teilen sich immer ein Bad. Das hat im Gästehaus zwei Waschbecken. Im Haupthaus ist es nachts auch laut. Aber dort sind die Patienten mit Gehilfen oder Rollstuhl, weil da der Aufzug ist.
Man kann sich auch ohne Hund für das Gästehaus anmelden. Dort ist es sehr ruhig. Natürlich nur, wenn nur brave Hunde da sind. So war das, als ich dort war. Die Zimmer sind echt großzügig aber auch da teilen zwei Zimmer einen Flur und ein Bad. Es gibt aber im DG auch ein Appartement mit zwei Zimmern und Wohnraum und im EG ebenfalls ein größeres Zimmer, dass kein Bad teilen muss. Aber, dort ist kein Aufzug und zum Haupthaus muss man auch über ein paar Stufen.
Alle Zimmer haben Telefon, TV und ich meine auch Balkon.
Für das Gästehaus hat man eine etwas längere Wartezeit.
Die Klinik ist nicht in der Stadt. Sondern in einem Ortsteil. Ruhig gelegen. Und nicht groß, was es gemütlich macht. Feld und Wald in der Nähe.
Aber auch ein riesen Antennenmast.

Das Essen ist zwar ok aber irgendwie immer dasselbe. Nach drei Wochen musst du einfach in die Stadt essen gehen. Naja, ich war ja wegen der Therapie dort, nicht um lecker zu essen.
Die Frauen der Küche sind super. Sie erfüllen fast alle Wünsche und Bedürfnisse. Von Vegan über Laktose- und Glutenunverträglichkeit bis zu Essen auf dem Zimmer.
Morgens und abends gibt es Buffet.
Mittags Menüauswahl.
Die Essenszeiten sind großzügig gelegt, sodass man trotz Termine noch essen kann.

Die Therapeuten sind alle super. Zum Teil sind da neue moderne Räume aber im Badebereich halt klassisch gefliest.
Mit den Ärzten kann man reden und Therapiewünsche äußern und auch den Plan umstellen. Man geht auf Patienten ein.
Es sind 24 Stunden Pfleger da und ein Arzt.
Der Chefarzt ist ne Kanone. Ein Riese von 2,10m und kuckt toternst. Er macht um 7:10 Uhr mit der Gruppe Achtsamkeitstraining. Viele trauen sich nicht ihn anzusprechen, dabei lacht der so gerne. Und ist witzig. Man muss sich nur trauen.

Sonst auch alles Personal super.
Leider etwas Probleme mit Rauchern. Obwohl man für die auch extra einen Ort hergestellt hat. Es wird leider auch in den Zimmern geraucht.
Mein Zimmer, alles stank nach kaltem Rauch. Und meine Putzfrau habe ich nicht in mein Zimmer gelassen. Sie war echt schlampig. Ich habe selbst geputzt. 5 Wochen lang. Mazratze habe ich eine neue bestellt und bekommen. Und ich war nicht die einzige. Gardinen ließ ich waschen.
Achja, Wäsche kann man dort waschen lassen. Aber dort stehen auch überall Wäscheständer für Handwäsche.


Alles in allem kann ich die Klinik wärmstens empfehlen!!! Man hört zu und gibt sich Mühe.

Falls die Bilder hier den Rahmen sprengen, dann vl alsbald löschen.

Gruß, Astrid.
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Ein Plan
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Kichererbsenbad
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Parafinbad
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Gästehaus
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Haupthaus von hinten
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Re: Sehnenriss Diagnose

#14026

Beitragvon Fee1970 » 28.07.2019, 00:28

Sorry das eine sind keine Kichererbsen. Es ist Raps.

Achja, und jedes Zimmer hat einen Kühlschrank.
Und nicht weit weg von der Klinik fahren Busse in die Stadt.

Gruß, Astrid.
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Re: Sehnenriss Diagnose

#14027

Beitragvon Levoflox26 » 28.07.2019, 09:06

Hallo Astrid,

vielen Dank für deine Mühe. Aber auf Grund von gemeinsamen Bädern, Lautstärke und verrauchten Zimmern ist diese Reha raus. Hab selbst bis vor 2,5 Jahren geraucht und nun wird mir echt übel, wenn ich kalten Rauch rieche und seit Flox bin ich noch empfindlicher bei Geräuschen, als ich es eh zuvor schon war. Nutze zu Hause bereits jede Nacht Ohropax, während mein Mann neben mir liegt und friedlich schlummernd gar keine Geräusche wahrnimmt. Immer gut, wenn schon jemand seine Erfahrungen hier weiter geben kann. Das steht halt in keiner Beschreibung dabei. ;)

lg uschi

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