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Wie geht es weiter?

Simone Mai
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Wie geht es weiter?

#14318

Beitragvon Simone Mai » 08.08.2019, 11:04

Liebes Forum,
ich bin ja noch nicht lange dabei ( hatte auch meine Geschichte bereits zum Besten gegeben) und wollte mal nachfragen, ob es zur Zeit weitere Aktionen bzw. Bekanntmachungen gibt? Nach meinen Erfahrungen ist das Problem von uns Geschädigten noch immer nicht in der großen Öffentlichkeit bekannt (obwohl bereits in den Tagesthemen und anderen Formaten darüber berichtet wurde). Menschen in meinem Umwelt können es auch gar nicht glauben, dass wir so alleine gelassen werden - ich schon lange nicht.
Gibt es gute Kontakte in die USA? Sicherlich sind hier in diesem Forum einige, die schon so manches angestoßen haben...
Ich habe keine Ahnung, wie man am besten vorgeht bzw. ich versuche ja irgendwie alleine die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und habe auch am Montag ein Beratungsgespräch beim Anwalt.
Nun meine Frage: Wäre es nicht evt. gut, wenn man so eine Art Demonstration vor BAYER oder vorm Bundesministerium für Gesundheit o.ä. startet, damit die Gruppe mehr Aufmerksamkeit bekommt und auch "ein Gesicht" hat?
Keine Ahnung, ob das eine gute oder schlechte Idee ist...
Danke für eure Meinungen!



Levoflox26
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Re: Wie geht es weiter?

#14322

Beitragvon Levoflox26 » 08.08.2019, 12:49

Hallo Simone,

bist du noch unter einem anderen Nick hier angemeldet? Deine Geschichte finde ich hier ansonsten nicht.
Eine Demo wäre vielleicht 'ne sinnvolle Sache aber ich befürchte, sie ist nicht umsetzbar. Wir kommen aus allen Teilen Deutschlands, sind z.T. auch gar nicht mehr in der Lage weite Strecken auf uns zu nehmen. Wir haben verschiedene Fluorchinolone bekommen, die wurden zu einem Großteil gar nicht bei Bayer produziert. Ich hab versucht einen Verband zu finden, der für uns eine Musterfeststellungsklage in die Wege leitet. Das ist an eben diesem Grund gescheitert: verschiedene Medis, verschiedene Hersteller. Man müsste 50 Leute (innerhalb 3 Monaten) finden, die das gleiche Medikament vom gleichen Hersteller bekommen haben und einen Verband der Patienten vertritt, klagen darf und keinen Pharmavertreter im Vorstand sitzen hat. Ich bin da nicht weiter gekommen.
Eine Demo vorm BfG fände ich nicht ganz verkehrt, aber ich würde den Weg nach Berlin nicht schaffen. Verspreche mir aber auch nicht viel davon, die wissen doch ganz genau, was los ist. Btw, die Petition von Sven Forstmann hast du unterschrieben?

Wir wollten eigentlich einen Verein gründen, aber selbst das kriegen wir nicht auf die Reihe. Solche Aktionen verlaufen im Sand...leider. Ich kann dir nicht einmal sagen, woran es hakt.

Was erwartest du von dem Anwalt, bzw. worin soll er dich beraten?

Das Thema FC ist immer wieder mal in der Öffentlichkeit. Aber selbst das neue Risikobewertungsverfahren hat recht klar gezeigt, dass die Pharmalobby viel zu viel Einfluss auf Überwachungsinstitutionen (BfArM, EMA, PRAC) und unser Gesundheitsministerium hat.
Privatklagen können sich die wenigsten leisten und der Erfolg ist mehr als fraglich, zumal sich so ein Verfahren über Jahre ziehen kann. Dazu ist es äußerst schwierig die Kausalität zu beweisen. Am einfachsten ist noch eine Klage gegen den verordnenden Arzt auf Behandlungsfehler.

Dennoch, erzähle doch bitte, was dein Anwalt dir geraten hat, ist sicher für einige interessant.

vg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Simone Mai
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Re: Wie geht es weiter?

#14406

Beitragvon Simone Mai » 09.08.2019, 21:10

Hallo Uschi,
anscheinend hatte ich mich nur in der Facebook- Gruppe vorgestellt. Werde es dann hier nachholen. Habe mittlerweile Probleme beim Tippen der Tastatur, weil es in den Fingerkuppen schmerzt und in den Händen weh tut.
Für Strecken länger als 10 Minuten benutze ich auch meinen Cityroller. Lange Stehen geht auch nicht, daher weiß ich, dass es für viele anstrengend ist, irgendwo zur Demonstration zu fahren.
War ja auch nur eine Idee.
Ich will mich einfach beim Anwalt beraten lassen, auch hinsichtlich der Fehlmedikation vom Hautarzt damals.
Vielleicht hat er ja auch eine Idee...
Die Petition werde ich auf jeden Fall unterschreiben.
Suche ich gleich mal.
Meine Hände tun schon wieder weh vom Tippen.
Wollte bloß ein Feedback geben.
Gebe dann eine Information, was herauskommt.
Grüße Simone


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