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HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

Schlafstoerung13
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HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17017

Beitragvon Schlafstoerung13 » 11.11.2019, 15:53

Hallo, ich möchte über eine bisher vermutlich wenig bekannte Auswirkung von Cipro berichten:
Schädigung der Bänder der HWS im Bereich Dens Axis, insbesondere
Ligamentum transversum atlantis
Die Flügelbänder (Syn.: Alarbänder, Alarligamente; Ligamenta alaria
Diese werden bei Tumoren oder Reuma geschädigt durch Degenerierung ,(anerkannte Diagnose), aber auch bei Verkehrsunfällen, nicht anerkannte Diagnose
Folge ist Schädigung bzw Kontakt mit dem Rückenmark, dadurch zahlreiche Störungen des zentralen Nervensystem, alle im Beipackzettel genannten und noch einige mehr. Ich werde nach und nach berichten und links einpflegen.



Levoflox26
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17018

Beitragvon Levoflox26 » 11.11.2019, 20:39

Hallo Schlafstörung,

bist du selbst davon betroffen und wie hat man das festgestellt? Wie hast du selbst gemerkt, dass da etwas nicht stimmt? Würde mich freuen, wenn du darüber berichten würdest.

Bei mir knirschen und knacken Kopfbewegungen, vor allem die seitlichen (wie man beim verneinen den Kopf dreht). Fühlt sich ungut an und macht mir ein wenig Angst. Das hat erst 2,5 Jahre postflox begonnen.
Bei einem meiner Knie wurde ein "ausgedünntes" Innenband mittels MRT diagnostiziert. Da die Bänder zum Großteil aus Kollagen bestehen, und die Fluorchinolone die Kollagensynthese stören, verwundert das nicht.
Aber Knie und Kopfgelenke bzw. Halswirbelsäulengelenke sind, bei den möglichen Auswirkungen einer Bänderschädigung, wohl nicht vergleichbar. Kontakt mit dem Knochenmark klingt für mich jedenfalls Angst einflößender, als mein Knie, dass nun öfter mal zur Innenseite wegknickt.

Also, wenn du selbst davon betroffen bist (geht aus deinem Beitrag nicht eindeutig hervor) dann wünsche ich dir kompetente Ärzte, die dir helfen können.

Liebe Grüße
uschi

Edit: Habe gerade deine Geschichte nachgelesen und weiß nun, dass du über deine eigene Schädigung schreibst.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17035

Beitragvon Schlafstoerung13 » 12.11.2019, 18:58

Hallo, ich möchte über eine bisher vermutlich wenig bekannte Auswirkung von Cipro berichten:
Schädigung der Bänder der HWS im Bereich Dens Axis, insbesondere
Ligamentum transversum atlantis
Die Flügelbänder (Syn.: Alarbänder, Alarligamente; Ligamenta alaria
Diese werden bei Tumoren oder Reuma geschädigt durch Degenerierung ,(anerkannte Diagnose), aber auch bei Verkehrsunfällen, nicht anerkannte Diagnose
Folge ist Schädigung bzw Kontakt mit dem Rückenmark, dadurch zahlreiche Störungen des zentralen Nervensystem, alle im Beipackzettel genannten und noch einige mehr. Ich werde nach und nach berichten und links einpflegen.

Ausführliche Darstellung:

Da ich schon eine Anfrage erhalten habe. Wie bin ich drauf gekommen:

1) Mein erster Physio hat mir gesagt, Sie haben da ein Problem mit Ihrer HWS. Das kann ich sehen. Ich hatte aber keine/wenig Schmerzen. Am Anfang haben es die Physios geschafft mit einigen Handgriffen den Tinnitus abzustellen. Da dachte ich noch an Muskelverspannungen.
2) Eines Morgens habe ich meinen Kopf im Liegen leicht gedreht und gleichzeitig nach oben gezogen und es hat fürchterlich gekracht und alle Symptome waren für einen Tag weg. Das war echt verwunderlich, da meine HWS MRT Aufnahmen im Liegen praktisch nichts gezeigt haben.
3) Es gab immer wieder einzelne Nächte in denen ich ohne ersichtlichen Grund komplett normal geschlafen habe und der nächste Tag super war. Ich dachte am Anfang noch an Muskelverspannungen. Aber die Muskelverspannungen wurden nie besser, immer nur kurz aber nie auf Dauer. Dann habe ich mir ein kleines Kissen in den Nacken gepackt und den Kopf leicht nach oben gedrückt und damit besser geschlafen.
4) Irgendwann habe ich angefangen in google alle möglichen Begriffe in Zusammenhang mit HWS zu suchen und wurde unter „instabile HWS“ fündig und zwar mit einem echten Schock, da im Beipackzettel gewarnt wird vor Ehlers Danlos Symptom (Gendefekt der Kollagensynthese) und dem Einnahmeverbot von Fluorchinolonen. Angeblich kommt das EDS bei 1:5.000 Menschen in unterschiedlicher Ausprägung vor. Angeblich ist die Dunkelziffer hoch und es soll bei 1:200 liegen, wobei hier klinisch nicht jeder auch was merkt. Ich habe kein EDS (90%) aber definitiv eine enorme Bindegewebeschwäche in der HWS (Orthopäde aus München, der sich auf HWS Traumata spezialisiert hat und mich aktuell behandelt)
Bei mir knackt und kracht es in der HWS permanent, bei jeder unvorsichtigen Bewegung.

Zum Thema allgemein:
https://www.instabile-halswirbelsaeule.de
Karina berichtet über Ihre großen Probleme und über die Symptome! Auch hier werden die Bindegewebe schwächer und schwächer (EDS). Hier bin ich auf die Problematik erstmals aufmerksam geworden. Inhaltlich sehr gute Seiten.

5) Ich hatte dann Kontakt zu einen Arzt in W. In der Oberpfalz der sich auf die Behandlung von HWS Geschädigten durch „Krafttraining“ spezialisiert hat. Habe alle meine Symptome geschildert und er meinte es könnte „Barre Liou Syndrom sein“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barr%C3%A9-Lieou-Syndrom

Ich habe die typischen Syndrom für Probleme an den o.g. Bändern und zwar
- In/Nach Ruhephase ist am schlimmsten (dazu später).

Bin dann in München (Ascheim) zu einem UPRIGHT MRT – (umstritten) und habe mir die HWS und den Übergang der HWS zum Kopf (Kopfgelenke) abbilden lassen (private Leistung 1.200 Euro). ACHTUNG damit gewinnt Ihr keinen Blumentopf bei Neurologen, Neurochirurgen, Ortopäden usw. „so etwas gibt es nicht“, upright MRT ist keine Wissenschaft usw. Ich orientiere mich jetzt immer nach den USA. Die sind da einfach weiter.

O-TON des Radiologen des UP Right MRT
Wenn Sie Ihren Kopf Nachts drehen haben Sie Stammhirnkontakt → „Wer da nicht aufwacht ist tod“.

Danach habe ich überall gesucht und es gibt sehr viele Verkehrsunfallopfer die größte Probleme haben und 99,9% der Ärzte sagen „psychosomatisch“ „instabile HWS“ gibt es nicht. Hier hat die Versicherungswirtschaft und die BG ganze Arbeit geleistet. Könnte ich jetzt dazu 10 Seiten schreiben. Es kommt darauf heraus: Gutachten sind billiger als lebenslange Rentenzahlungen.

https://www.schleudertrauma-selbsthilfe ... -symptome/

Ich war dann für zwei Wochen vor Ort in W. und es wurde auch etwas besser. Der Physio hat mir dann noch gesagt, dass es 99/100 Patienten besser geht, wenn diese kürzer schlafen und nicht länger. Er wusste aber nicht warum? Ich kann das jetzt beantworten:
Bei einer Schädigung der Bänder im Übergang Kopf und/oder Atlas d.h. C0 bis C1/2 werden die Muskeln zum Schutz der Gesamtstruktur angespannt, auch die tiefen Nackenmuskeln. Diese tiefen Nackenmuskeln habe die meisten Nervenzellen aller Muskelgruppen und auch eine direkte Verbindung zum Sympatikus. Es gibt jetzt verschiedene mögliche Auswirkungen:
- Fehlinformationen an das Gehirn durch dauerhafte Muskelfehlstellungen (behandelbar bei Spezialisten) 90% der Unfallopfer
- Bänderschaden und Nervenkontakt mit dem autonomen Nervensystem – Dens Axis wird nicht mehr „zurückgehalten“ und ist nicht mehr in der Mitte. Wenn also in der Nacht die Muskelspannung gegen Null geht, fehlt die Schutzspannung. Meine Symptome nehmen in der Nacht zu und sind in der Früh am schlimmsten (teilweise um 3 Uhr in der Nacht). Typische Zeichen sind Störungen des autonomen Nervensystems, bei mir Wärmehaushalt (kann nicht mehr schwitzen).
(Myelopathie????)
- Ausschüttung von Histamine und/oder Mastzellenaktivierung (Entzündungreaktion)

Wer Kieferschmerzen hat, Tinnitus, Sehprobleme, Gangunsicherheiten, Sternsehen, Sinusitis, Nase schwillt in der Nacht zu, Medikament werden nicht vertragen, Geräusch und Lichtempfindlichkeit, wiederkehrende Muskelverspannungen des Kopfwenders, Schlafstörungen (plötzliches nächtliches Aufwachen), (je mehr Sympthome gleichzeitig wahrscheinlicher) usw. hat, sollte sich intensiv damit befassen. Alle Nährstoffe Collagen I und II sind extrem wichtig.

Bänderschäden sind hier im Forum bekannt, „Kreuzbänder im Knie“, Bänder in der Schulter usw.

5) Die Überaktivierung des Sympatikus führt zu zahlreichen Problemen insbesondere zum extremen Verbrauch von Mineralstoffen, Vit B12, Vit D usw. und auch zur noch geringen Neuaufnahme, da der Körper auf „Kampf“ programmiert ist, Die Darmaktivität wird heruntergefahren usw.

6) Der jedem bekannten Dr. Kuklinski hat hierzu zwei Bücher geschrieben („Schwachstelle Genick“ und „Das HWS-Trauma“. Es geht auch hier um die Mitochondrien Nährstoffmangel und die instabile HWS.

7) Je größer die HWS – Probleme sind desto schwieriger ist die Heilung, da hierdurch der gesamte Organismus in Schieflage kommt. 99,9% der Ärzte hierzu: („Spinnerei“, „Unsinn“, „das gibt es nicht“, „Sie gehören in die Psychiatrie“ ). Ich wusste ich bin auf dem richtigen Weg.

Habe dann in München weiter gemacht (HWS Training Muskulatur) und irgendwann haben es die Physio übertrieben und ich war wieder gefühlt bei Null. Rotation und Seitenneigung ist wichtig aber kritisch

8) Weitere Links bzw. Infos (Achtung Werbung der Behandler für Ihre Methode und Wirkung ist schwierig abzuschätzen und vermutlich je nach Schaden schwierig vorherzusehen)

Sucheingabe: „caring medical Dr. Hauser, barre liou syndrom“ , unter google pictures findet Ihr eine Übersicht mit den Beschwerden (ich komme gerade nicht auf die Seite, vermutlich meine 24h Telekom IP – grrrrr)

http://article.sciencepublishinggroup.c ... 05.15.html
(Unter dieser Adresse findet Ihr die Übersicht und da habe ich fast alle Punkte der ersten Spalte als für mich zutreffend identifiziert – ist auch Werbung vom Hauser der nicht direkt in C0 / C1 spritzt so wie ich es verstehe)

Regnexx USA, Europa, Suchbegriffe CCI Instability, Stammzellenbehandlung nicht billig (10.000 Euro für c0 bis c6), Erfolg ist 50% Chance laut Praxis in Brüssel. Ich war persönlich dort. Arzt war ehrlich und meinte zu mir er könne nicht sagen warum es manchmal klappt, manchmal etwas und manchmal nicht. Er hat erst 18 Eingriffe (Kopfgelenke) nach der Methode (neu seit 2016) gemacht und daher ist es zu Früh belastbare Aussagen zu treffen. Zumindest keine vollmundigen Versprechungen.

8a) Keine Werbung z.B.

http://thezebranetwork.org/craniocervical-instability
http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=01460

NOCH EIN HINWEIS:
Sämtliche ruckartige Bewegungen sind zu vermeiden, Drehen des Kopfes nur ganz langsam und max 45 Grad, Keine Dreh/Kippbewegungen (natürliche Bewegung), nur langsam und nacheinander
Zu Beginn mit kleinen Übungen beginnen (Kopfnicken minimal nur aus dem obersten Gelenk), bei Übungen Kopf immer nach hinten und nach oben, möglichst in der Achse bleiben, jeden Stress vermeiden, Entspannungsübungen usw. Habe selber noch keine durchgreifende Erfolge verbucht. KEINE DEHNÜBUNGEN und keine MANUELLES EINRENKEN, KEIN FAHRRADFAHREN, KEIN JOGGEN, immer in Achse bleiben so wie die Frauen in Afrike die Wasser auf dem Kopf tragen.

Meine Meinung:
Ciprofloxacin schädigt die Bindegewebe im ganzen Körper (bei jedem). Viele spüren es nicht, da Sie es reparieren können, bzw. die Schäden noch zu gering sind. Es dauert so lange da im ganzen Körper Reperaturzyklen ablaufen. Ob Cipro immer noch im Gewebe ist? Sofern wie bei mir weitere Probleme hinzukommen wie „Herpes I und II Viren, EBV Virus“ überaktiv, dann wird es doppelt schwer. Gerade dann wenn die Darmflora nicht in den Griff zu bekommen ist, was aber auch an der HWS liegen kann (Mastdarmprobleme). Meine Lactos sind nicht nach oben zu bekommen.

Es gibt noch weitere mir bekannte Betroffene mit ähnlichen Symptomen aus NRW und aus meiner Gemeinde Ottobrunn, auch auf floxy hope und wer hat in diesem Forum schon daran gedacht? Ich habe fast nie Schmerzen.

Als mir der Mitentwickler der Flurochinolone in 2018 auf meine Beschreibung meiner Sympthome mitgeteilt hat, „Es gibt bis auf Sehnenabrisse keine Nebenwirkungen, nehmen Sie am besten Antidepressiva“ war mir klar – ich bin da einer riesigen Schweinerei auf der Spur. Da es sehr schwer ist die Diagnose Bänderschwäche Kopfgelenke zu bekommen (MRT im Liegen zeigen nichts), wurde das nie in den Beipackzettel aufgenommen. Das würde vermutlich ein totales Verbot auslösen.

Nachwort:
Wenn die Bänder um den Dens Axis wirklich geschädigt sind, was auch auf dem UPRIGHT MRT schwer zu sehen ist, dann hilft Muskeltraining nur in leichten Fällen, hoffen auf Regeneration (ich hoffe auch noch), sonst eventuell Stammzellentherapie und wenn über Jahre nichts hilft und es immer schlimmer wird, als Mittel der letzten Wahl – Fusion der HWS. Es gibt viele Berichte, dass es dadurch auch nicht besser wurde, aber auch Berichte von einer starken Verbesserung.

ACHTUNG Damit machen die Kliniken richtig Geld und es ist sehr schwer den besten Neurochirurg zu finden. Hinweis von dem Arzt (Neurochirurg) von Regnexx in Brüssel, vor einer Fusion kann noch die Entfernung des Dens Axis durch den Rachen in Erwägung gezogen werden..... (Heidelberg UNIKLINIKUM)

Sorry für die nicht so guten Informationen, aber ich habe auch floxyhope durchsucht und bin der festen Überzeugung auf eine bisher kaum diagnostizierte Nebenwirkung gekommen zu sein, weil es eine Instabilität der HWS (Bänderdehnung) nicht gibt (medizinisch aktuelle Meinung der Schulmedizin), jedoch bei Rheuma und anderen degenerativen Erkrankungen gibt es die Diagnose doch. Die Archillessehnen werden durch Cipro / Levko bekanntlich ja degeneriert.

cf12
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17038

Beitragvon cf12 » 12.11.2019, 21:15

Hallo Schlafstörung,

vielen Dank für den ausführlichen Bericht und es tut mir sehr leid, was passiert ist! Das UPRIGHT MRT der HWS ist schon seit fast 20 Jahren bekannt und soweit es mir bekannt ist, hat Herr Dr. Volle die ersten Siemens Geräte in Betrieb genommen. Die Gutachten wurden von den Gerichten (z.B. nach einem Verkehrsunfall) anerkannt. Viele Mito-Mediziner kennen die Problematik (verschiedene Ursachen, FC Schädigung ist evtl. neu) und raten u.a. zu einer osteopathischen Behandlung (Fusion der Wirbel nur im äußersten Notfall, z.B. bei schweren neurologischen Erkrankungen). Vor einigen Jahren wurde an der Uni Göttingen ein konservatives Behandlungsverfahren entwickelt (siehe auch Link) und einige Therapeuten bzw. Ärzte bieten diese Behandlung an. Gute Besserung! :)

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17042

Beitragvon Levoflox26 » 13.11.2019, 00:37

Hallo Schlafstörung,

herzlichen Dank für deine Mühe, so ausführlich zu schreiben und auch für deine PN. Ich erkenne mich da, in einigen Dingen die du beschreibst, wieder. Hab erst vor 2 Wochen fest gestellt, dass, als ich im Bett lag, mein Tinnitus (seit Jahren ohne Unterbrechung) plötzlich kurzfristig weg war. Auch fühle ich mich nach 5 Stunden Schlaf besser als nach 7 oder mehr. Dazu das Knirschen und Knacken bei jeder Kopfbewegung. Meine Wirbelsäule ist stark degeneriert, bisher aber hauptsächlich im Lendenwirbelbereich und seit 2 Jahren geht es auch in der Brustwirbelsäule los. Bin aber auch schon 61 und hab als Landschaftsgärtnerin nicht gerade Rücken schonend gearbeitet. Hatte auch schon mit ca. 30 den ersten starken BSV.
Hm, muss morgen früh raus, werde die nächsten Tage noch mal auf dich zu kommen, denke ich.

Bis dahin liebe Grüße
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Floxi
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17045

Beitragvon Floxi » 13.11.2019, 08:31

Hallo,

du hast dich sehr ausführlich mit dem Thema befasst. Vielen Dank, dass du deine Infos mit und teilst.

Tatsächlich haben die US Floxis genau den gleichen Verdacht:

https://floxiehope.com/2018/12/07/are-f ... to-me-cfs/
Ende April 2017
5 Tage 2x 250mg Ciprofloxacin

September 2014
Ciprofloxacin 250mg ( Dosierung nicht mehr bekannt)

Schlafstoerung13
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17069

Beitragvon Schlafstoerung13 » 14.11.2019, 18:06

Ok ich wollte eigentlich keine Werbung verbreiten, es gibt noch die Atlastherapie nach Arlen. Ich mache das gerade in München Pasing und Literatur zu günstigem Preis: ISBN 978-3-442-34216-7 ,Krankheitsursache Atlaswirbel

Cypho
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17101

Beitragvon Cypho » 16.11.2019, 12:11

Hallo Schlafstörung,

teile deine Meinung das Cipro/Levo sämtliche Bindegewebe/kollagenhaltigen Gewebe im Körper schädigen.
Habe jetzt seit 8 Monaten ein lautes Knacken in der HWS, wenn ich den Kopf nach rechts drehe. Passiert bei mir meistens morgens im Bett mit der ersten Drehung nach rechts. Frage mich seit 2 Jahren wie ich den Prozess des Kollagenabbaus in meinem Körper stoppen kann.
Die massenhafte Zufuhr von Kollagenhydrolysat über ein Jahr hilft bei mir jedenfalls nicht.
Mglw. verweilt das Cipro/Levo über Jahre oder Jahrzehnte in den bradytrophen Geweben (Sehnen, Knorpel, Knochen). Es ist metabolisch sehr stabil und wird so gut wie nicht verstoffwechselt. Ich kann mir nicht vorstellen, das jedes Levo-Molekül das in einen Knorpel oder eine Sehne eingedrungen ist, diesen auch wieder verlässt.

Grüße Cypho

cf12
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Re: HWS Dens Axis Probleme zentrales Nervensystem

#17102

Beitragvon cf12 » 16.11.2019, 12:43

Hallo Cypho,

bei einer massiven Schädigung des Dünndarms kommt das Kollagenhydrolysat evtl. nicht im Körper an (z.B. Aminosäuregemische zur Reparatur der Schleimhaut einnehmen: u.a. amino4you Produkte, bei Bedarf Ochsengalle gegen die evtl. Besiedelung des Dünndarms mit Bakterien substituieren). Gute Besserung! :)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12


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