COVID-19 - Coronavirus

Harry Davis

Re: Endlich!!! Fertig mit dieser Coronamassenhysterie

#21037

Beitragvon Harry Davis » 29.04.2020, 11:06

Hi Jens,

Du kannst handeln in dem Du die Quelle KenFM überprüfst. Die Bewegung wird dann klar...... hust, hust.

Letztendlich muss jeder Mensch selbst wissen woran er glaubt. Mancheiner an RT, Sputnik, KenFM, alternative
Wahrheiten..... und mancher an die Realität. Wir werden sehen.....

Grüße und bitte bleibt gesund,

Harry



Levoflox26
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#21040

Beitragvon Levoflox26 » 29.04.2020, 13:42

Hallo zusammen,

der Beitrag von Oktave wurde gemeldet.

Ich habe mich entschlossen, die Beiträge zum bereits vorhandenen Corona Thema zu verschieben. Löschen möchte ich den Beitrag nicht.
Der Link führt zu einem yt Video von Dr. Bodo Schiffmann, HNO und fachlich auf Schwindelerkrankungen spezialisiert, führt er die "Schwindelambulanz" in Sinsheim. Ich kenne die Praxis und ich selbst halte ihn nicht für einen Verschwörungstheoretiker. Aber das mag jeder sehen wie er will.
Mit "Bewegung" meint Oktave evtl. die entstandene Partei "Widerstand2020"? Könnte ich mir zumindest vorstellen.

Den Hinweis von dir, Harry, bzgl. KenFM verstehe ich in dem Zusammenhang nicht, denn er ist nicht die Quelle des Videos. Oder übersehe ich da etwas?

Ich möchte das hier aber auch gar nicht weiter ausdehnen. Wir sind ein Fachforum für Fluorchinolon Geschädigte, nicht für Corona Videos. Für Diskussionen zum Video oder Dr. Schiffmann selbst bietet sich ja die Kommentarfunktion bei Youtube, direkt unter dem Clip an. Ich denke, der Ort ist besser zum Austausch darüber geeignet als unser Forum.

Viele Grüße
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Harry Davis

Re: COVID-19 - Coronavirus

#21048

Beitragvon Harry Davis » 29.04.2020, 16:05

Hallo Uschi,

Da hast Du recht... Kenfm steht neben dem "Joker"gesicht, dirket unter "Gesicht zeigen". Daher
mein Bezug.

LG,

Harry

Momo
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23506

Beitragvon Momo » 22.08.2020, 10:07

Hallo zusammen,
ja wir sind kein Corona-Forum.
Vielleicht geht es uns aber alle an, falls die Impfpflicht kommt.
So schön es wäre, wenn uns dies vor Corona schützt, noch mehr Angst als die Krankheit selbst macht mir die Zwangsimpfung. Zum einen, da unser Immunsystem so einen völlig neuen Eingriff noch nie dagewesener Impfstoffe nach Flox verkraften soll. Zum anderen, weil ich grundsätzlich Angst habe , dass unser demokratischen Rechte eingeschränkt werden.
Thema Impfpflicht
Vor kurzem hab ich noch nicht geglaubt, dass sie kommt. Jetzt schreibt jemand , es stünde im Infektionsschutzgesetz.
Für die Masernimpfung gibt es sie ja schon für Menschen in Kitas und Schulen.

Hier ist soviel geballtes Wissen, vielleicht kann jemand Licht ins Dunkel bringen?

LG Momo
Liebe Grüße Momo
7 Tage Metrodinazol und Ciprofloxacin
Februar 2020

Idgie
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23509

Beitragvon Idgie » 22.08.2020, 10:23

Hallo Momo,

ja das beunruhigt mich auch. Vor allem auch deshalb, weil das jetzt alles so schnell gehen soll, daß es wohl nicht so viele Tests und Langzeitstudien gibt wie normalerweise bei neuen Impfstoffen.

Die Impfpflicht für Masern ist ja sehr umstritten und es gibt auch einige Verfahren, vor allem, weil es keinen Einzelimpfstoff gibt sondern nur die Kombiimpfung. Da ist noch nichts endgültig.

LG Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

Levoflox26
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23511

Beitragvon Levoflox26 » 22.08.2020, 10:48

Hallo zusammen,

ich bin sehr kritisch, was die Berichterstattung zu Corona betrifft und halte sie für vollkommen überzogen. Schaut man sich die Tagesberichte des RKI an und da vor allem auch die Belegung der Intensivbetten (z.Zt. 227 von 30 000 mit Covid Fällen) und die stark nachlassende Zahl der Todesfälle, so dürfte das keine Zwangsimpfung rechtfertigen. Hab heute eine recht gute Rede von Prof. Dr. Streek im Dom zu Münster gehört. Er spricht in etwa aus, was ich denke. Die Regierung und die Medien setzen von Anfang an auf Panikmache. Lasst euch davon nicht einnehmen.

Selbst wenn es so weit käme, dass eine Zwangsimpfung angeordnet werden würde (was ich nicht im Entferntesten für möglich halte!!) dann holen wir uns halt ein Attest, dass wir auf Grund unserer Erkrankung nicht impffähig sind. Macht euch da bitte keinen Kopf. So wie von den "Qualitätsmedien" (*lol*) übelst Panik geschürt wird, so verbreiten die Verschwörungsfreaks die Panik entgegen gesetzt. Damit meine ich explizit nicht die "normalen" Menschen, die gerade gegen die Grundrechtseinschränkungen und überzogenen Maßnahmen demonstrieren. Die machen mir nämlich durchaus auch mehr Angst als das Virus, vor dem ich mich ja schützen kann. Bei so vielen ist dadurch die Existenz gefährdet, ich denke, das müsste nicht sein.

Die "Fälle der Infizierten steigen wieder an" hört sich bös an. Aber es sind nur positive PCR Tests. Das sagt 0,0 darüber aus, ob diese Leute tatsächlich erkrankt sind, wie hoch die Viruslast ist, ob sie infektiös sind... Es wurden Schnipsel einer Virus DNA/RNA gefunden, von einem Virus, welches bis heute nicht isoliert wurde. Korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch informiert bin. Und nicht zuletzt wurden auch die Teste massiv erhöht. Das entdeckt sowohl symptomlos Infizierte, die ohne Tests nicht gefunden würden, birgt aber auch eine Quote von falsch positiven Tests.

lg uschi

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Momo
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23515

Beitragvon Momo » 22.08.2020, 13:35

Hallo,
in meiner Tageszeitung steht heute, 4800 Neuansteckungen in Frankreich innerhalb von 24 h, davon 80 Prozent ohne Symptome.
Glaub nicht, dass daraus jetzt jemand den Schluss zieht, dass Corona vielleicht eventuell doch nicht ganz so schlimm sein könnte, wie man tut.

Die Masernimpfpflicht habe ich letztes Jahr auch noch nicht für möglich gehalten. Dann drehte sich plötzlich die Berichterstattung in den Medien und auch die Parteien.

Auf der Seite von Ärzte für freie Impfentscheidung steht, dass man das Infektionsschutzgesetz dahingehend geändert hat, dass das mit den Attesten schwieriger geworden ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man im Gegensatz zu früher nun nur noch die festgelegten Kontraindikationen vorbringen. Da könnten uns dann selbst willige Ärzte kein Attest mehr ausstellen .

Ich werd mir das alles nochmal in Ruhe ansehen. Hatte genug Panik im letzten halben Jahr.
Bis vor kurzem hab ich so gedacht wie du Uschi.
Jetzt bin ich selbst verunsichert.
LgMomo
Liebe Grüße Momo
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23554

Beitragvon mohogik » 23.08.2020, 14:55

Von mir aus könnt ihr glauben und denken, was ihr wollt. Aber bitte vermischt zumindest in der Kommunikation nach aussen das Impf-Thema nicht mit unseren Flox-Anliegen. Schmeissen sie uns einmal in denselben Topf mit den ganzen "Freiheitskämpfern", dann zerstört ihre die Früchte der Arbeit, die wir bisher in Bezug auf die Anerkennung von FQAD geleistet haben und sie nehmen uns definitiv nicht mehr Ernst. Ich bin auch dafür, dass man die neue mRNA- und Vektor-basierten Impfungen kritisch hinterfragt und erst nach umfangreichen und mehrjährigen klinischen Tests frei gibt. Wenn man dieses Thema aber vermischt mit grotesken Argumenten wie die Einschränkungen der Freiheits- und Grundrechte oder wissenschaftliche Fakten ignoriert, dann verfehlt man definitiv das Ziel und mach sie total unglaubwürdig. Vielleicht müssten die ganzen Systemkritiker erst einmal in einer echten Diktatur leben, um zu begreifen, dass es uns hier besser geht als an vielen anderen Orten. Kurz zusammengefasst: bleibt kritisch aber bitte glaubwürdig

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23558

Beitragvon Levoflox26 » 23.08.2020, 15:09

Hallo Mohogik,

Aber bitte vermischt zumindest in der Kommunikation nach aussen das Impf-Thema nicht mit unseren Flox-Anliegen.


Macht doch gar niemand. Oder hast du etwas in der Art gelesen? :?:

Vielleicht müssten die ganzen Systemkritiker erst einmal in einer echten Diktatur leben, um zu begreifen, dass es uns hier besser geht als an vielen anderen Orten.


Das ist zwar absolut off topic, aber man kann doch schlechte Umstände nicht mit noch schlechteren relativieren.

lg

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23561

Beitragvon mohogik » 23.08.2020, 16:21

Levoflox26 hat geschrieben:
Das ist zwar absolut off topic, aber man kann doch schlechte Umstände nicht mit noch schlechteren relativieren.


Vielleicht weil die Umstände gar nicht so schlecht sind. ich bin auf jeden fall froh in einem land zu wohnen wo ich geschützt werden und die verhältnismässigkeit der massnahmen trotzdem gegegeben. aber du hast recht: off topic

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23573

Beitragvon Levoflox26 » 24.08.2020, 11:17

ich bin auf jeden fall froh in einem land zu wohnen wo ich geschützt werde


Ich fühle mich in einem Land, in dem mir gegen einen Husten Reserveantibiotika verordnet werden können und in dem Covid 19 Erkrankten vorbeugend, noch bevor eine Sekundärinfektion besteht, Moxifloxacin gegeben wird (siehe The Lancet oder DocCheck), nicht geschützt. Mein Misstrauen ist groß und wird jeden Tag größer.

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23577

Beitragvon hope2 » 24.08.2020, 11:43

Zitat uschi: Ich fühle mich in einem Land, in dem mir gegen einen Husten Reserveantibiotika verordnet werden können und in dem Covid 19 Erkrankten vorbeugend, noch bevor eine Sekundärinfektion besteht, Moxifloxacin gegeben wird (siehe The Lancet oder DocCheck), nicht geschützt. Mein Misstrauen ist groß und wird jeden Tag größer.


Uschi, Du schreibst mir aus der Seele. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.
Levofloxacin 500mg 10.2017, 10 Tage
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23578

Beitragvon hope2 » 24.08.2020, 11:45

Entschuldigt bitte, habe wieder Kuddelmuddel mit dem Zitat fabriziert. Danke an die Moderatoren für das Berichtigen.
LG

Edit Uschi: Erledigt ;)
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23722

Beitragvon Levoflox26 » 28.08.2020, 12:25

Gerade drüber gestolpert:
Medikamentenspende von Bayer enthielt auch Avelox (Moxifloxacin)
siehe letzter Absatz

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23727

Beitragvon Biggi » 28.08.2020, 13:53

Was soll man dazu noch sagen :angry-tappingfoot:
Vielleicht läuft das Medikament hier bei uns nicht mehr so gut, wegen den Rote Hand Brief. Da ist doch eine großzügige Spende an China genau das richtige. :angry-cussing:
Ich hoffe inständig, dass ich kein Corona bekomme. Jetzt nochmal eine ordentliche Dosis von dem Sch......, und das wars dann.

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#23728

Beitragvon Levoflox26 » 28.08.2020, 14:55

@Biggi
Wenn man nicht die "Qualitätsmedien" liest/schaut, sondern die Zahlen des RKI zu Grunde legt, in Relation zu der Steigerung der Teste und den wenigen tatsächlich Erkrankten, sehe ich das Risiko eher gering. Vorausgesetzt natürlich, man hält sich an Abstand, Hände waschen, lüftet gut in geschlossenen Räumen und trägt dort, wo es tatsächlich nötig ist, einen MNS. Und geht mit diesem entsprechend sorgfältig um!!

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#24805

Beitragvon trapang » 19.10.2020, 14:57

Hallo,

ich glaube nicht das im Falle einer Corona Impfflicht ein Flox Schaden als Contra Indikation anerkannt wird. Habe mich damit im Zuge der Masern impfung beschäftigt. Da gibt es quasi keine Kontraindikationen mehr, die zulässig sind. Autoimmunerkrankungen? Kein Problem. Hühnereinweissallergie? No Problem.
Vorschädigungen durch bereits bestehende UAW werden nicht mal erwähnt:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfe ... nternet051

Alle, die in den entsprechenden Berufen arbeiten, z.B. auch Schule, Kindertagesmütter betrifft das schon und müssen bis spätestens Juni 2021 ein Attest vorlegen.

Ärzte zu finden dürfte schwierig sein, ein Umweltmediziner den ich gefragt habe hats mir nicht attestiert. Was da passiert gibts widersprüchliche Infos, von Verfahren die die Gesundheitsämter einleiten bis hin zu Versuch die Zulassung zu entziehen seitens der KV. Jedenfalls sieht es nach genug Ärger aus das es schwierig sein dürfte einen Arzt zu finden und dann eh nichts bringt wenn es ja gar nicht anerkannt wird.

Also so einfach mal Attest ausstellen ist nicht.

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#24806

Beitragvon Levoflox26 » 19.10.2020, 15:48

Hallo Trapang,

im Moment gibt es keinen Impfstoff, also ist auch eine Impfpflicht (noch!) in weiter Ferne. Diesbzgl. bin ich zur Zeit recht gelassen. Es ist ja nicht mal geklärt, ob es überhaupt eine Immunität gibt. Gibt es die nicht, kann man sich das impfen eh sparen.

Mir ist gerade viel wichtiger, dass jeder seinen gesunden Menschenverstand nutzt, sich informiert und nicht nur den Massenmedien vertraut. Wir dürfen uns als Gesellschaft nicht spalten lassen, müssen im Gespräch bleiben, auch mit den jeweils anders denkenden. Wenn unsere Regierung uns das schon nicht vorlebt - lasst uns schlauer sein.

Wo man landet, wenn man alleine unseren Gesundheitsbehörden Glauben schenkt....das haben wir am eigenen Leib erfahren müssen. Eine bittere Pille reicht mir.

Bleibt gesund und seid mutig.

Liebe Grüße
uschi

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Moien
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25007

Beitragvon Moien » 31.10.2020, 16:53

Hallo an Alle,

Gibt es eigentlich jemanden hier der COVID jetzt nach flox hatte, also bestätigt mit Test und allem drum und dran ?

Und berichten mag ? Irgendwelche neuen Behandlungserkenntnisse von Dr. Piepers Seite aus ? ?

oktave
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25008

Beitragvon oktave » 31.10.2020, 19:22

Hallo
Und gibt es hier auch jemand, der dieser ganzen Panikmache nicht folgt?
Grüsse von der Oktave

Karlken
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25010

Beitragvon Karlken » 31.10.2020, 21:35

Hallo Oktave

Ja, die gibt es hier. ;)

Ich halte das was hier gerade in DE passiert für sehr suspekt!

m.f.G.
Karlken
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25011

Beitragvon Jens_86 » 31.10.2020, 22:09

Bin gegenüber den Maßnahmen auch mittlerweile sehr kritisch, aber damit werden wir wohl leben müssen.

Ich würde mir wünschen, Fluorchinolone wären mit 1% der Energie bekämpft worden, die gegen Coron aufgewendet wird.
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25015

Beitragvon oktave » 01.11.2020, 03:10

Ola Karlken
Ola Jens

Danke für eure Schreiben.
Meine "Antwort" dauert noch ein Weilchen - muss mir die Worte gut überlegen.

Liebe Grüsse
Oktave

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25119

Beitragvon oktave » 07.11.2020, 02:04

Ola Karlken
Ola Jens

Lange hat die "Antwort" gebraucht: schreiben, verwerfen, schreiben, verwerfen...
Doch dann wurde gestern ein Video von den "Anwälten für Aufklärung" ins Netz gestellt. Welch ein Glück für mich: Besser hätt ich meiner grossen Sorge über dieses Weltgeschehen nicht Ausdruck verleihen können.

https://www.youtube.com/watch?v=6Y67uTHL6Jk
Anwälte für Aufklärung: https://www.afa.zone/

Die Frage allerdings, weshalb so ein Geschehen überhaupt möglich ist, bleibt offen. Für mich steht die Frage nach Ursache und Zweck dieser Panikmache über allem aber es liegt mir gerade fern, all diejenigen Mitglieder, die sich ablehnend gegenüber der "Gegenbewegung mit ihren sogenannten Verschwörungstheorien" positionieren, mit meiner Vermutung betreffend Ursache und Zweck zu provozieren.
Dennoch finde ich dieses "Symptom", nämlich diese unverantwortliche (sehr sehr nett ausgedrückt) Panikmache und deren vielfältig schlimmsten, weltweiten Folgen gerade auch für uns hier im Forum alles andere als gesundheitsförderlich, drum diese Zeilen.

Dieses Virus (so es dieses dann überhaupt in dieser Form gibt - es wurde ja nie isoliert …bravo, das nennt sich seriöse Wissenschaft!) ist auf Grund der bisher gesammelten Daten nicht gefährlicher als ein mittelstarkes Grippevirus.
Und wie man sich und andere vor diesen alljährlich wiederkehrenden Winterkäfern best möglichst schützen kann, wissen wir alle.
Ganz sicher nicht, indem man das Volk in Aufregung und Panik versetzt.
Ganz sicher nicht, indem man dem Volk Rechte entzieht, Widerrechtliches verfügt und zulässt.
Ganz sicher nicht, indem man die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört.
Ganz sicher nicht, indem man eine Situation schafft, in der die Menschen Angst voreinander haben.
Gans sicher nicht, indem man die Menschen gegeneinander aufhetzt und sie zu Denunziantentum auffordert.
Ganz sicher nicht, indem man das ganze Wirtschaftssystem FINAL an die Wand fährt.
Ganz sicher nicht, indem man Gesunde Ausgewachsene und jetzt auch noch Kinder!!!! zwingt, Masken anzuziehen.
usw. usw. usw.

Mich erschüttert, wie weit die Regierungen gehen können, ohne dass massiver und wirkungsvoller Widerstand in der Bevölkerung entsteht.

All dies soll zu unserem "Wohle" geschehen? Wegen einem Virus, der in seiner Gefährlichkeit - gut aufgerundet - einem mittelstarken Influenzavirus gleichzusetzen ist?
Ja, da muss man das Wort "Wohl" aber wirklich ganz neu definieren...

Die Regierungen ergreifen unter anderem auch alle möglichen Massnahmen, um das Immunsystem der Menschen zu schwächen. Angst, Panik, Isolation und keine frische Atemluft gehören erwiesenermassen zu den Spitzenreitern unter den Immunsystemkillern. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass Masken v.a. bei unsachgemässer Anwendung schon nach kurzer Zeit mit allerlei Käfern kontaminiert sind.

Demzufolge ist davon auszugehen, dass im kommenden Winter mehr oder sogar sehr viel mehr Menschen erkranken und sterben werden als bei der "ersten Welle" – und nicht nur aus den bis anhin definierten Risikogruppen...
Das sind dann alles "Coronakranke und Coronatote" und die Schuldigen dafür schnell gefunden: Wir. Wir sinds - also vor allem die MassnahmengegnerInnen - weil wir diese absolut vernunftbasierten, menschenschützenden und not-wendigen Verordnungen nicht eingehalten haben.

Was für ein elendes menschenverachtendes mieses Spiel.

Doch da ist die Hoffnung, dass diese " … Spielleitung" ihre Machtposition verliert; weil alle "Spielfiguren" gemeinsam die Regeln verändert haben – nämlich zu ihrem eigenen Wohle!

In dieser Hoffnung spätnächtliche Grüsse zu Euch
petra

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25120

Beitragvon nino » 07.11.2020, 06:51

Dafür, dass in deinem Beitrag nichts anderes als das Übliche steht, was man so schon tausendfach von anderen Leuten deiner Sorte gelesen und gehört hat, hast du im Vorfeld aber einen ganz schön großen Wirbel drum gemacht...

Ich SCHÄME mich dafür, Teil dieses Kulturkreises zu sein. Irgendwie hat es die westliche Gesellschaft verdient, härter als alle anderen von der Pandemie getroffen zu werden. Und daran ist sie auch noch selbst schuld.

Nochmal möchte ich auf das demokratische Ostasien (d.h. NICHT China, sondern Demokratien wie hier in Europa, also Südkorea, Taiwan, Japan) hinweisen. Konsequente und kompetente Maßnahmen von Anfang an getroffen, die Bevölkerung hat mitgespielt (bis auf die eine christliche Gemeinschaft in Südkorea... aber diesen riesen Ausbruch konnte man dort ja eindämmen. Das wäre hier nicht möglich gewesen), heute wenig Neuinfektionen, heute viel lockerere Maßnahmen als hier nötig, weniger geschädigte Wirtschaft. Und vor allem: weniger vergeudete Menschenleben.

Nein, der Grund für die strengen Maßnahmen hier seid ihr. Wenn hier von Anfang an jeder die Lage ernstgenommen und mitgespielt hätte, wären wir heute nicht da, wo wir jetzt sind. Die strengen Maßnahmen sind dort außerdem nicht in der Form nötig, weil man dort ohnehin aufeinander Rücksicht nimmt. Masken tragen, wenn man erkältet ist, tut man dort schon seit Jahrzehnten. Und niemand ist dort davon krank geworden. Im Gegenteil.

Ihr hingegen geilt euch nur daran auf, irgendwelche Schuldigen ausmachen zu können und eine tiefere Wahrheit und einen tiefern Sinn zu erkennen. Ihr fühlt euch dabei sicher auch noch wie Freiheitskämpfer oder Helden oder ähnliches. Dabei tragt ihr eine große Mitschuld an unserer Lage.


PS: Viren haben sich noch nie für Grundrechte und Sozialleben interessiert.
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25121

Beitragvon Ferdirsch » 07.11.2020, 07:10

Hallo Oktave,

Ich möchte deinen Beitrag nicht weiter kommentieren, das einzige was ich sagen will:
Wer derartige Behauptungen aufstellt sollte sie auch belegen können. Unsere Community hat ein gemeinsames Ziel und zwar dass (grob) wir Floxies mehr Anerkennung und medizinische Hilfe erfahren, geforscht wird und Flox in Zukunft nur noch in absoluten Ausnahmefällen verschrieben wird. Dass unsere Forderungen angemessen und dringend nötig sind, zeigt vorallem ein Blick in die Studien (siehe Buch dr. Pieper).
Ich habe kein Bock, dass die realen, berechtigten und belegbaren Forderungen unserer Community nicht ernst genommen werden weil nebenher von uns auch noch Unsinn über andere Gesundheits Themen gelabert wird.

LG
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25122

Beitragvon nino » 07.11.2020, 07:12

Ferdirsch hat geschrieben:Ich habe kein Bock, dass die realen, berechtigten und belegbaren Forderungen unserer Community nicht ernst genommen werden weil nebenher von uns auch noch Unsinn über andere Gesundheits Themen gelabert wird.


Dieser Punkt ist eine meiner Hauptsorgen überhaupt. Schließe mich vollkommen an!
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25123

Beitragvon Nina » 07.11.2020, 09:06

Ich möchte nur mal eine Frage in den Raum stellen, ansonsten möchte ich mich nicht dazu äußern.
Habt ihr keine Betroffenen in Euerm Bekanntenkreis? Wenn immer die Behauptung aufgestellt wird, dass das Virus nicht gefährlicher wäre als die Grippe frage ich mich, ob denn niemand persönliche Erfahrungen gemacht hat.
Bei mir im Bekanntenkreis gibt es junge Menschen die das haben und der eine sagt, dass es ihm durchaus um einiges schlechter geht als mit einer gewöhnlichen Grippe. Wir hoffen, dass es ihm bald wieder gut gehen wird. Ich möchte es nicht am eigenen Leib heraus finden müssen.
Beste Grüße
Nina
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Idgie
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25124

Beitragvon Idgie » 07.11.2020, 10:00

Hallo Nina und Nino,

danke für euere Beiträge!

Ja, ich habe Corona-Betroffene in meinem Bekanntenkreis. Einer, knapp über 55, ist daran gestorben, einer wurde über 3 Wochen beatmet im April und kann sich, obwohl vorher sehr fit, auch heute noch nur mit Gehwagen fortbewegen. Eine andere war auch auf Intensiv, ist heute wieder einigermaßen fit, aber lange nicht so wie vorher, eher vergleichbar mit Gefloxten.
3 Bekannte waren infiziert, hatten aber nur wenig Beschwerden und sind heute wieder fit.

Ich will mit diesen ganzen Verschwörungstheorien nichts zu tun haben. Zu oft mußte ich von Ärzten hören, ich bilde mir meine ganzen Symptome nur ein, ist doch sehr ähnlich, oder?
Ich halte mich an die Regeln und hoffe, daß der Corona-Kelch an mir vorüber geht. Auf meinen geschädigten Flox-Körper noch Corona obendrauf mag ich mir gar nicht vorstellen.

Viele Grüße, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

Momo
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Re: COVID-19 - 9Coronavirus

#25125

Beitragvon Momo » 07.11.2020, 10:53

Hallo zusammen,
ich muss das jetzt mal loswerden....
ohne lange drüber nachzudenken....

Schön für dich Petra, wenn du keine Angst vor Corona hast. Da geht es dir besser als mir.

Fakt ist, das Virus ist ansteckender und schlimmer als Grippe. Wir haben keinen Impfstoff dagegen und keine Mittel.
Das führt dazu, dass die Sterblichkeit ohne Massnahmen entsprechend deutlich höher ausfallen würde als bei der Grippe. Ausserdem haben Alte und Vorerkrankte wenig Chancen sich zu schützen. Und dann noch das überlastete Gesundheitssystem.

Reicht das nicht?

Wer jetzt meint, dann sollen doch die Gefährdeten zuhause bleiben....
Ich lebe in einem Mehrgenerationenhaushalt.
Es besteht kaum Möglichkeit die älteren zu schützen, wenn Kinder in die Schule müssen.

Wenn bei uns in der Familie einer erkrankt, dann sind hier 2 der alten Generation und 2 der mittleren als Vorerkrankte und damit 2/3 des Haushalts gefährdet für schwere Verläufe.

Da bin ich froh, wenn es Massnahmen gibt.
Für die Schulen gehen mir die nicht weit genug.

Ich hatte erst vor 10 Tagen hier die Panik, weil jemand von uns Kontakt hatte. Ich weiß in diesem Fall nicht wirklich, wie wir hier Abstand zwischen jung und alt halten könnten. Diesmal ist es noch gut gegangen..

Die Einschränkung unserer demokratischen Rechte habe ich übrigens schon lange im Auge. Die ist nicht nur jetzt ein Thema. Ich habe kaum einen Aufschrei gehört als im letzten Jahr die Masernimpflicht beschlossen wurde. Das ist wirklich unnötig. Hat aber kaum interessiert.
Will damit sagen, das wir natürlich ein Auge darauf haben müssen.

Statt unnötiger Demonstrationen schlage ich vor zu beten.

LG Momo
Liebe Grüße Momo
7 Tage Metrodinazol und Ciprofloxacin
Februar 2020

Nina
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25130

Beitragvon Nina » 07.11.2020, 17:37

Hallo Idgie,

es tut mir leid, dass es deine Bekannten zum Teil so schwer getroffen hat.
Mein Beileid zum Tod deines Bekannten.
Für mich ein Grund mehr die Regeln einzuhalten.


Liebe Grüße
Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25166

Beitragvon Jens_86 » 10.11.2020, 09:26

Hallo,

Vielleicht beruhigen wir uns mal wieder? Ich finde, die Existenz des Virus sollte man nicht leugnen. Auch nicht, dass daran viele Menschen gestorben sind.

Aber was jetzt zB du, Nino, gesagt hast finde ich geht auch vollkommen daneben und ich möchte mal bei "das Virus interessiert sich nicht für Grundrechte und Sozialleben" einhaken.

Ich finde durchaus dass man die Panikmache (die in viele Medien praktiziert wird, eine ausgewogene Berichterstattung findet kaum statt) und vor allem die Maßnahmen kritisieren kann.

Denn unsere Bundesregierung fährt seit 9 Monaten "auf Sicht", erlässt irgendwelche Maßnahmen ohne den Bundestag zu beteiligen. In vielen Fällen wurden Verordnungen von Verwaltungsgerichten für rechtswidrig erklärt. Gerichte haben oft genug gesagt, bei solchen massiven Grundrechtseingriffen muss der Bundestag entscheiden und nicht der Verordnungsgeber. Eine öffentliche Debatte darf kaum stattfinden weil die Menschen, die die Notwendigkeit der Maßnahmen hinterfragen sofort in die Ecke mit den Verschwörungstheoretikern gestellt werden.

Man muss sich fragen, ist Corona wirklich so gefährlich dass wir deswegen hunderte Milliarden von Schulden, hubderttausende Arbeitslose, zerstörte Existenzen, Aussterben ganzer Sportarten, Kultur, Gaststätten etc riskieren wollen?

Was sind eigtl die Folgen des sog. Lockdown? Menschen bekommen Depressionen, werden suchtkrank, sind häuslicher Gewalt ausgesetzt, werden arbeitslos etc. Das sollte man nur mal gegenrechnen.

Und was machen wir in Zukunft bei der nächsten Grippewelle? Maskenpflicht? Lockdown? Unser Sicherheitsbedürfnis ist jetzt auf Infektionskrankheiten aufmerksam geworden. Vlt wollen wir dann auch keine 10.000 Grippetoten pro Jahr mehr riskieren?

Das ist der Punkt den ich kritisiere. Im Leben gibt es viele Risiken und es gibt sowas wie Eigenverantwortung. Sollte nicht jeder selbst entscheiden können ob er zB an Weihnachten seine Familie besucht oder sollte der Staat das für uns entscheiden? Ich denke klar ersteres.

Also bitte, nicht die Existenz von Corona leugnen, aber auch nicht sowas von sich geben dass es ja keine Einschränkung ist die wir alle seit 9 Monaten auf uns nehmen und alles halb so schlimm und "eure Schuld" und "ich schäme mich für die westliche Kultur".
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25171

Beitragvon striker_06 » 10.11.2020, 12:25

Jens_86 hat geschrieben:Man muss sich fragen, ist Corona wirklich so gefährlich dass wir deswegen hunderte Milliarden von Schulden, hubderttausende Arbeitslose, zerstörte Existenzen, Aussterben ganzer Sportarten, Kultur, Gaststätten etc riskieren wollen?


Und genaudas ist der Punkt Ein MenschenLEBEN zählt für die Regierung mehr als Schulden, Arbeitslosigkeit oder zerstörte Existenzen. Selbst wenn wir dies so hinnehmen, dass Menschen an Depression erkranken, Opfer häuslicher Gewalt werden (soll keineswegs despektierlich klingen- ich übernehme deinen Wotlaut), so gibt es dennoch die Chance, dass die Menschen dies insgesamt gesehen halbwegs verkraftenund überstehen. Der verstorbene Mensch hat diese Möglichkeit nicht mehr.

Die Menschen sind im Ganzen gar nicht in der Lage, die nötige (Selbst-)Fürsorge aufzubringen, sonst wären wir doch gar nicht in dieser Situation; demher muss der Staat hier das Handeln und die Verantwortung übernehmen. Und ich bin froh, dass ein LEBEN mehr zählt als Geld, Wirtschaft oder was auch immer...

In diesem Sinne: Einfach mal überlegen, was wir deine Firma und all das Geld bringt, wenn du ohne Vorerkrankung etc. an Covid verstirbst - auch wenn die Chance gering ist. Aber das muss ich im Fluorchinolone-Forum wohl nicht weiter ausführen, da jeder dies am eigenen Leib erfährt, was es einem Betroffenem bringt, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist oder es als "halb so wild" abgetan wird.

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25172

Beitragvon Jens_86 » 10.11.2020, 12:30

He, Striker,

War garnicht böse gemeint. Man kann das natürlich so sehen. Ich sage ja nur: eine Diskussion darüber muss möglich bleiben, und zwar unter Einschluss der gewählten Volksvertreter im Bundestag und nicht als Alleingang der Regierung.

Und Menschenleben sind in jedem Fall betroffen, ob die Menschen jetzt an dem Virus sterben oder langfristig an den Folgen des Lockdowns. Jemand, der sich das Leben nimmt weil sein Betrieb weg ist und er nicht mehr weiß wie er seine Familie ernährt, oder der anfängt zu trinken, übersteht das leider nicht unbeschadet.

Grüße
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25173

Beitragvon striker_06 » 10.11.2020, 12:41

Hey Jens,

ach Quatsch, war auch nicht Böse von mir gemeint und hab es auch von dir absolut so nicht aufgefasst. Eine Diskussion ist wichtig und notwendig, klar.

Gibt hier einfach viele verschiedene Ansatzpunkte, mögliche Sichtweisen etc. Ich persönlich z.B. finde, dass sich das Leben nehmen eine bewusste Entscheidung ist (falls derjenige im Besitz seiner geistigen Kräfte hierfür ist), wohingegen eine Person, die an einer Krankheit stirbt, diese Wahlmöglichkeiten nicht hat.


Lg

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25174

Beitragvon Brischid » 10.11.2020, 14:30

Hallo zusammen,

es freut mich sehr, dass ihr beiden sehr sachlich und ohne Beleidigungen über dieses Thema diskutiert. Ich finde Petra (Oktave) hat es nicht verdient, dass man sie dermaßen beleidigend angeht. Ich dachte, dass es so etwas wie Meinungsfreiheit gibt.

Schöne Grüße
Brischid
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25175

Beitragvon Karlken » 10.11.2020, 14:48

Hallo zusammen

Ich hatte diesen Text schon vorgestern oder vorvorgestern verfasst, mich jedoch gescheut ihn abzuschicken.
Ich wollte nicht provozieren!

Ich habe diesen "Shitstorm" gegen oktave kommen sehen. Kann man auch wunderbar in den sozialen Netzwerken und den ÖR beobachten, da passiert das Gleiche.

Oktave schrieb:
Die Frage allerdings, weshalb so ein Geschehen überhaupt möglich ist, bleibt offen. Für mich steht die Frage nach Ursache und Zweck dieser Panikmache über allem aber es liegt mir gerade fern, all diejenigen Mitglieder, die sich ablehnend gegenüber der "Gegenbewegung mit ihren sogenannten Verschwörungstheorien" positionieren, mit meiner Vermutung betreffend Ursache und Zweck zu provozieren.


@nino
Da hast du dich doch provozieren lassen!
Ich bin ja dankbar dass du zumindest das Wort Coronaleugner nicht verwendet hast.


Nino schrieb:
Dafür, dass in deinem Beitrag nichts anderes als das Übliche steht, was man so schon tausendfach von anderen Leuten deiner Sorte gelesen und gehört hat, hast du im Vorfeld aber einen ganz schön großen Wirbel drum gemacht...


Gerade weil es tausendfach von "Leuten der Sorte" postuliert wird sollte man sich doch zumindest mal damit auseinandersetzen.
Welche "Sorte"meinst du übrigens genau. Die, die sich kritisch zu den Massnahmen äußert oder die, die sich den Massnahmen verweigert? Letzteres ist ja schon fast unmöglich! Es gibt nebenher noch eine weitere Gruppe derer ich angehöre, nämlich Kritik übend an den Massnahmen aber trotzdem diese befolgend. Ja, auch zu mir ist diese Verunsicherung schon durchgedrungen.

Du reihst dich nahtlos mit deinem Post in die überall zu beobachtenden Vorgehensweisen gegen Kritik ein.
Der Kritiker wird diffamiert, (Leute deiner Sorte), diskreditiert oder anderweitig mundtot gemacht.
Aus welchen Gründen sehen wir z.B. einen Hr.Wodarg (Facharzt für Innere Krankheiten – Pneumologie, Facharzt für Hygiene – Umweltmedizin und Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen – Sozialmedizin) oder einen Herrn Bhakdi (Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene) nicht in Diskussionen zum Thema?
Es sollte doch für Drosten & Co ein Hochgenuss sein diese beiden "Schwätzer" öffentlich zu zerlegen.
Warum scheut man dieses?

Jetzt ist eine Erweiterung des Paragraf 28 Infektionschutzgesetz geplant (§28a)

Die in dem dann neuen §28a, der ab einer Inzidenz von 50 positiv Getesteten innert 7 Tagen bei 100000 Einwohnern gelten soll beinhaltet das Folgende. (nicht nur bei Corona!)

Zitat
"In dem neuen Paragrafen 28a werden Schutzmaßnahmen aufgelistet, die Bund und Länder im Falle einer Pandemie verhängen können. So werden die besonders umstrittenen Einschränkungen für die Gastronomie genannt sowie die Erhebung von Kontaktdaten der Kunden, Gäste oder Veranstaltungsteilnehmer. "Die Anordnung der Schutzmaßnahmen muss ihrerseits verhältnismäßig sein", heißt es in dem neuen Paragrafen. Zudem sollen Reisebeschränkungen, Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, das Abstandsgebot, die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und Verbote sowie Beschränkungen für Kultur- und Freizeiteinrichtungen oder entsprechende Veranstaltungen aufgenommen werden. Hinzu werden Verbote und Auflagen für Sportveranstaltungen angeführt, die Schließung von Schulen und Kitas und Auflagen für die Einrichtungen.

Und: Betriebs- oder Gewerbeuntersagungen, die Schließung von Einzel- oder Großhandel sowie Beschränkungen und Auflagen für Betriebe, Gewerbe, Einzel- und Großhandel werden genannt - ebenso Beschränkungen für Übernachtungsangebote. Auch Absagen und Auflagen für Veranstaltungen, Versammlungen und religiösen Zusammenkünfte werden geregelt. Zudem werden in dem Gesetz das Verkaufs- und Konsumverbot für Alkohol auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder zu bestimmten Zeiten erwähnt."

Quelle:tagesschau.de

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans Jürgen Papier bezeichnet diesen §28a als "Persilschein für die Regierung". Andere sprechen von "Blankoscheck" oder gar von einem "Ermächtigungsgesetz".
Dieser § könnte ab dann jedes Jahr missbraucht werden. Inzidenz von 50 kann man leicht konstruieren.
Jede Grippewelle schafft das locker. Hier sind Inzidenzen von 5-20% normal. (Inzidenz 5000 - 20000)
Hierzu sollte nicht unerwähnt bleiben das seit Änderung des Pandemie-Gesetzes in 2009 die Gefährlichkeit eines Virus für die Ausrufung einer Pandemie keine Rolle mehr spielt.

Genau das sind solche Dinge die im Windschatten von Corona so nebenbei passieren!
Da kommt der Regierung eine Corona-Hysterie sehr entgegen. Weil "Angst fressen Hirn".
Hier haben die Medien und auch unsere Regierung gute Arbeit geleistet.
Diese Auswüchse wie das "Denunzianten-Portal" in Essen, Aufrufe von Ärztevereinigungen zur Meldung durch Patienten von Kollegen die sich der allgemeinen Hysterie nicht anschließen sind nur 2 Beispiele. Wodurch auch immer diese Ärzte sich "verdächtig" machen?
Hier wird ganz klar Front gegen "Abtrünnige" gemacht.
Das sind Dinge die mich deutlich mehr ängstigen als das Corona-Virus. Nötiger Respekt vor dem Virus, ja, aber bitte keine Panik.
Hier wird eine Gesellschaft erfolgreich gespalten wie an den Posts unter oktaves Post unschwer erkennbar ist.

Ferdirsch schrieb:
Ich habe kein Bock, dass die realen, berechtigten und belegbaren Forderungen unserer Community nicht ernst genommen werden weil nebenher von uns auch noch Unsinn über andere Gesundheits Themen gelabert wird.


Diesem Satz stimme ich fast zu. Nur bei dem Wort "Unsinn" habe ich etwas Bauchschmerzen.
Oktave stellt vordergründig lediglich die Sinnhaftigkeit und Verhältmäßigkeit der Massnahmen in Frage!
Und ja, man muß tatsächlich aufpassen seine Seriösität zu verlieren, sollte man es wagen derartige Fragen aufzuwerfen.
Traurig, aber leider ist es so.
Lasst uns alle weiter kritisch sein, aber bitte in alle Richtungen schauen.

Damit beende ich hier für mich dieses Thema.
Wollte mich eigentlich eh nicht öffentlich dazu äußern, aus den oben angeführten Gründen.

mit freundlichen Grüßen an alle, auch an die, die meine Sichtweise nicht teilen. ;)

Karlken
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25177

Beitragvon Jens_86 » 10.11.2020, 15:22

Karlken,

Da bin ich im Grundsatz bei dir und du sprichst das Problem, das auch ich habe, an. Es gibt eine Verordnungsermächtigung im Infektionsschutzgesetz, die butterweich ist. Da steht so gut wie nix drin. Die Verordnungen die erlassen werden werden ohne den Gesetzgeber (=Bundestag) erlassen, sondern nur auf Ebene Regierung/Landesregierung.

Jetzt will man das InfSchG ändern, und wieder sind sowohl Voraussetzungen als auch Rechtsfolgen butterweich. Da kann man alles und nichts reinlesen.

Und das ist das Problem. Freiheit ist ein hohes Gut in einer Demokratie. Und obwohl das Coronavirus sicherlich eine Gefahr ist, muss es gewährleistet sein dass das alles noch im Verhältnis steht.

Die Regierungen wollen aber Stärke zeigen und ihre Kompetenzen zur Gefahrenabwehr eher noch ausweiten. Spahn wollte zwischenzeitlich seinem Ministerium zB erlauben, Reiseanbieter zu zwingen, erkrankte Menschen nicht mehr nach Deutschland zurückzubringen.

Und das InfSchG lässt sich nicht nur auf Corona, sondern auf jede Infektionskrankheit anwenden. Wenn in 5 Jahren der Zeitgeist ist, dass auch die Grippe so eine gefährliche Krankheit ist, dann gute Nacht Freiheitsrechte.

Ich befolge die Maßnahmen, ich finde sie aber überzogen, und für mindestens genauso gefährlich wie die Menschen, die sich aus Prinzip allem widersetzen, halte ich die, die blind jede staatliche Maßnahme begrüßen und am liebsten jeden Maskenverweigerer in den Knast stecken wollen.

Und falls die Regierung zB an Weihnachten ein Kontaktverbot o.ä. auspackt, dann werde ich darauf scheißen und trotzdem meine Familie besuchen.

Denn - wie schon gesagt - gibt es einfach einen Teil des Lebens, der der Eigenverantwortung überlassen bleiben muss. Und wenn manche Leute hier für sich selbst ein erhöhtes Risiko identifiziert haben, bleibt es ihnen ja unbenommen, sich selbst maximal zu schützen.

Grüße an alle
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25183

Beitragvon nino » 10.11.2020, 22:32

Ich habe durch einen Flox-Schub und sonstigen Stress momentan garnicht die nötige Kraft, jetzt auf alles von dir und Karlken detailiert einzeln einzugehen (evtl. zu einem späteren Zeitpunkt), aber...
Denn - wie schon gesagt - gibt es einfach einen Teil des Lebens, der der Eigenverantwortung überlassen bleiben muss.

...das geht meiner Meinung nach absolut garnicht und ist als Totschlagargument zu betrachten. Außerdem ist in dem Fall Verantwortung für andere Menschen wesentlich wichtiger als die Eigenverantwortung.

Die meisten Leute, die für sich kein Risiko sehen, werden sich die Situation immer so zurechtlegen, dass alles halb so wild und total überzogen ist, und anschließend ganz grundlegende wichtige Tatsachen ignorieren. Zumindest hierzulande ist das so; in Ländern, wo das nicht so ist, legt man ja tatsächlich vieles in die Eigenverantwortung der Leute. Dort sind dann die Maßnahmen auch deutlich weniger streng, und es funktioniert trotzdem! Eine Maskenpflicht wäre z.B. nicht nötig, wenn die Leute von sich aus Masken tragen würden und nicht mit Gewalt nach Gründen suchen würden, es nicht zu tun. Das wird hier aber niemals in der Form funktionieren.

Wie gesagt, die strengen und Freiheitsrechte-missachtenden Maßnahmen sind überhaupt nur deshalb nötig, weil man hierzulande nun einmal so tickt, wie man hier tickt.

Was passiert, wenn man hier den Leuten ihre Freiheitsrechte lässt? Ganz einfach: Das, was meiner Familie und mir nun widerfahren ist.

Mein Bruder besucht derzeit die Oberstufe seiner Schule. In der Schule herrscht eigentlich Maskenpflicht, doch wenn kein Lehrer im Klassenzimmer ist, nehmen die meisten Schüler die Maske ganz schnell ab. Ein Mitschüler, der unmittelbar hinter meinem Bruder sitzt, kam nun wissentlich mit deutlichen Symptomen zur Schule. Vor der Schule traf er sich ohne Maske noch mit ein paar anderen Schülern, darunter mein Bruder. Er hustete und nieste, ohne Maske, und ohne das ganze mit der Armbeuge oder wenigstens den Händen abzufangen, während andere nur wenige Centimeter vor ihm standen. Im Klassenzimmer nahm er die Maske in lehrerfreien Zeiten ebenfalls ab, während er munter weiterhustete. Im laufe des Tages verschlechterte sich der Zustand dieses Schülers rapide - plötzliches hohes Fieber, extreme Schwäche, Atembeschwerden, Geschmacksverlust etc.

Das mit der Eigenverantwortung funktioniert hier einfach nicht.

Im Anschluss wurde der Unterricht beendet und die Klasse in Quarantäne geschickt (nicht jedoch Schüler aus den anderen Klassen, mit denen dieser Schüler Kontakt hatte! Das sei ja überzogen...)

An der Schule gab es in den letzten Wochen schon 5 bestätigte Covid-19 Fälle, trotzdem ist sie noch offen und erlaubt, dass so etwas passiert. Und reagiert dann auch noch derart unter, dass nicht einmal sämtliche Kontakte dieses Schülers nachverfolgt werden.

Und ihr behauptet, es würde viel zu überzogen reagiert werden? Ernsthaft? Ich finde, dass die Regierung das Thema viel zu sehr auf die leichte Schulter nimmt, indem sie z.B. vor Protesten einknickt und diesmal die Schulen einfach offen lässt. Und die angeblich so panikmachenden Medien? Die haben doch am Anfang des Jahrs noch lauter Experten eingeladen, die lautstark verkünden, dass kaum Gefahr bestünde, was längst widerlegt ist? Auch heute noch hetzen auch viele der etablierten Medien eher gegen die Maßnahmen, als vor der Krankheit zu warnen. Ich habe keine Ahnung, in welchem Universum ihr lebt, in dem die Medien unnötig Panik vor der Krankheit verbreiten.

Wenn dieser Schüler nun tatsächlich Covid-19 hatte, ist das Risiko, dass mein Bruder es auch hat, enorm hoch. Nach allem, was man momentan über die Ansteckungswege weiß, wäre das fast sogar schon sicher. Dieser eine Schüler (und NUR dieser Schüler, nicht die übrigen aus der Klasse!......) wird derzeit getestet. Das Ergebnis steht aus.

Ich hatte vor ein paar Wochen eine Myokarditis und bin generell sehr anfällig für Infektionen. Ich bin außerdem Flox-vorerkrankt, und habe noch einige weitere Probleme. Es ist davon auszugehen, dass mein Herz nun zumindest empfänglicher für weitere Schäden ist, und SARS-CoV-2 befällt den Herzmuskel sehr häufig. Im schlimmsten Fall hätte ich erneut eine lebensbedrohliche Myokarditis - das Risiko dafür ist bei mir sehr groß. Und bei dieser Myokarditis wäre nun ein schwerer Verlauf noch einmal zusätzlich begünstigt.

Da mein Bruder im gleichen Haushalt lebt, ist eine Ansteckung an mich nur schwer zu vermeiden, falls es sich um SARS-CoV-2 handelt. Ich habe schlichtweg Angst um mein Leben. Womöglich bin ich auch bereits infiziert, wer weiß...



Schon allein deswegen empfinde ich eure Texte (wie z.B. auch Jens Ankündigung, ggf. einfach an Weihnachten die Familie zu besuchen, als ob das wichtiger als alles andere sei) wie einen riesigen Schlag in die Fresse. Deshalb ziehe ich auch so brutal über alle Leute her, die etwas anderes zu behaupten versuchen. Ich möchte euch daran erinnern, was ihr gefühlt habt, als ihr folgenden Artikel gelesen habt: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... uf-119547/

GENAU so geht es mir mit euren Beiträgen. Und diese Arbeit wurde ebenso mit einem langjährigen Experten auf dem Gebiet (Dr. Stahlmann) verfasst und von diesem abgesegnet. Was ein Dr. Wodarg zu dem Thema Covid-19 sagt, interessiert mich deshalb herzlichst wenig. Und auch bei Flox gibt es auch nach allen Untersuchungen und Rote-Hand-Briefen viele Ärzte, die das ganze als unnötige Panikmache (sic! genau wie bei Covid-19!) bezeichnen. Das solltet doch gerade ihr jetzt alles besser wissen.
Mitte 20
2x 500mg Ciprofloxacin, jeweils 1 Tablette am 29. und 30.10.2019
仕方がない

Jens_86
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25189

Beitragvon Jens_86 » 11.11.2020, 11:37

Lieber Nino,

ich versuche mal sachlich auf deinen neuesten Kommentar zu antworten.

Ich habe in meinen vergangenen Beiträgen vor allem den Umstand kritisiert, dass wir seit annähernd 9 Monaten in einem Zustand leben, in dem die Bundesregierung, Landesregierungen, Städte von Woche zu Woche einschränkende Maßnahmen erlassen, um die Verbreitung von Corona einzudämmen. Das tun sie durch Rechtsverordnungen auf der Grundlage einer vollkommen pauschalen Ermächtigungsgrundlage im Infektionsschutzgesetz. Dort steht weder, was genau für Maßnahmen ergriffen werden können, noch wie lange, noch unter welchen genauen Voraussetzungen. Auch mit der neusten geplanten Änderung wird das bleiben.

In einer Demokratie, in der wir aber nunmal leben, funktioniert das nunmal nicht so, da es Millionen von Menschen mit Millionen von Interessen gibt. Da muss man - Woche für Woche, auch wenn es mühsam ist - im Parlament darüber diskutieren, ob Maßnahmen wirklich notwendig sind, ob es zB eine wissenschaftliche Grundlage für ein Beherbergungsverbot, die Schließung von Restaurants oder was auch immer gibt. Denn das sind massive Einschränkungen für die Erwerbsmöglichkeiten von Millionen von Menschen, die gegen die drohende Gefahr jedes mal aufs neue abgewogen werden muss.

Wenn du jetzt sagst, das Virus schert sich nicht um Grundrechte und Sozialleben, dass ist supergefährlich und deswegen müssen wir schnell und effektiv handeln und die Leute sollen sich mal nicht so anstellen: DAS ist das eigentliche Totschlagargument. Denn viele der Probleme die unsere Gesundheit und unser Leben bedrohen (Klimawandel, Flüchtlingskrise, etc) sind dringend und gefährlich, trotzdem müssen demokratische Prozesse eingehalten werden. Und Freiheitsrechte sind das höchste Gut das wir in unserer Demokratie haben, ich habe ein RECHT darauf zu tun und zu lassen was ich will, und wenn das eingeschränkt werden soll, dann muss dargelegt werden dass das geeignet, erforderlich, angemessen und verhältnismäßig ist.

Viele Menschen denken wie du und wünschen sich eher noch stärkere Maßnahmen, das muss man akzeptieren, das ist auch Demokratie, und entsprechend halte auch ich alle Regeln ein und agiere - auch ganz ohne Zwang - vernünftig und vorsichtig.

Jetzt komme ich mal wieder zum Punkt Eigenverantwortung und deiner Geschichte zurück bzw. dem was deiner Familie "widerfahren" ist. An deinen Schilderungen sieht man, dass du - liegt ja in der Natur der Sache - auch vor allem deine eigenen Interessen siehst und weniger die Auswirkungen deiner noch weitgehenderen Forderungen.

Du sagst, dein Bruder geht in die Schule. Das ist schonmal der erste Punkt. Klar ist die Schule ein Infektionsrisiko, aber was willst du machen? Wenn du die Schulen schließt, dann gibt es noch viel mehr Millionen oder Hunderttausende von Menschen, die ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können weil sie keine Betreuung für ihre Kinder organisiert bekommen. Der Staat hat bis jetzt sowieso schon Billionen von Euro (wenn man EU mitrechnet) in Leistungen wie Überbrückungskredite, Kurzarbeitergeld etc. gesteckt. Wenn wir noch weniger Menschen haben, die das Geld erwirtschaften, dann wird das langfristig Auswirkungen auf unser aller Lebensqualität haben. Also muss man sehr vorsichtig sein, ob man zB Schulen schließt.

Wenn ein Klassenkamerad neben deinem Bruder rumhustet, oder wenn dein Bruder generell mit einer Person in einem Haushalt lebt, die ein erhöhtes Risiko hat, dann ist auch dein Bruder in Sachen Eigenverantwortung gefragt. Dann kann er versuchen, größeren Abstand zu halten. Dann kann er mit einer Maske in die Schule gehen die wirklich effektiv gegen Viren hilft und diese selbst mal 24/7 auflassen, bevor es darum geht das jemand anders seine Maske auch mal auszieht. Außerdem: du weiß ja nichtmal, ob die Person Covid hatte, geschweige denn ob es dein Bruder hat (auch er kann sich ja testen lassen - Eigenverantwortung). Also was du "widerfahren" nennst ist für viele Menschen einfach Alltag.

Wenn du selbst ein hohes Risiko hast und mit deinem Bruder in einem Haushalt wohnst, dann ist auch für dich Eigenverantwortung angesagt. Dann bleibst du einfach durchgehend in deinem Zimmer, in den gemeinsam genutzten Räumen trägt jeder eine Maske, etc. Auch dadurch lässt sich das Risiko eindämmen. Wenn du bei dir Myokarditis als Risiko vermutest, dann musst du sowieso generell vorsichtig sein. Auch bei der nächsten Grippewelle. Auch dann kommt es auf deine Eigenverantwortung an, da du eben nicht in einem Vakuum lebst und es Menschen gibt die die Grippe bekommen und die dich anstecken können. Dafür kann man dann aber nicht den anderen Menschen auch bei einer Grippe vorschreiben ne Maske zu tragen etc.

Ich weiß auch nicht was deine Eltern beruflich machen, ich vermute aber mal einfach dass sie kein Restaurant bewirtschaften, kein Reisebüro haben, als Kreativer arbeiten etc. Dann wäre ihr Einkommen nämlich grade auch so ziemlich bei Null, und vlt. würdest du dann auch mit einem anderen Blick auf die ganze Situation schauen.

Und schließlich: wenn ich sage ich besuche an Weihnachten meine Familie, dann tut es mir Leid wenn das für dich ein "Schlag in die Fresse" ist. Ich und meine Frau, wie auch meine Familie halten sich penibel an die Maskenpflicht und andere Vorkehrungen. Wir haben ein kleines Baby das noch nie seine Oma gesehen hat und auch noch nie seine Uroma - und wie oft sich die Gelegenheit noch ergibt die zu sehen weiß niemand. Ich wohne nicht in der Nähe meiner Familie. Wenn ich dann sage, Weihnachten lasse ich mir nicht nehmen und wir sehen uns dann, nach eigener Verantwortung und mit entsprechenden Schutzmaßnahmen, dann ist das eben genau das: Eigenverantwortung.

Und ich lasse mir von dir wirklich viel sagen, aber wenn sich jemand wie du, der in einem Haushalt mit seinen Eltern und seinem Bruder lebt, allen Ernstes hinstellt und sagt "als ob es das wichtigste sei an Weihnachten seine Familie zu sehen", dann finde ich das einfach nur anmaßend. Das sagst du - wie vieles andere, das du oben nachlesen kannst - aus der luxuriösen Position heraus, dass dich dieses Problem überhaupt nicht betrifft.

Wenn das Einkommen der Eltern gesichert ist, und man jeden Tag seine Familie sieht, und man nicht selbst für seinen Lebensunterhalt arbeiten geht (nicht böse gemeint, ist ja aber bei dir der Fall, wenn auch unfreiwillig), und keine betreuungspflichtigen Kinder im Haushalt leben, dann ist es das leichteste auf der Welt, sich wie du hierhin zu stellen und so "brutal über Leute herzuziehen, die etwas anderes behaupten" (übersetzt: die andere Prioritäten und Sorgen im Leben haben als du selbst).

Damit will ich es mal belassen, wünsche dir aber ungeachtet dessen weiterhin alles Gute!
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25196

Beitragvon nino » 11.11.2020, 14:12

In den Tagen bzw. Wochen, die eine demokratische Diskussion im Parlament andauert, v.a. wenn Parteien wie die AfD oder FDP aufkreuzen, die so ziemlich jede Entscheidung blockieren und in die Länge ziehen würden, sterben ohne Maßnahmen bereits hunderttausende Menschen, v.a. wenn gerade eine Welle beginnt und rasant steigt. Beim Klimawandel oder der Flüchtlingskrise geht es allenfalls um Wochen, nicht um Tage. Man müsste also zuerst eben solche Parteien, die grundsätzlich eher gegen Maßnahmen sind, ausschließen - aber das wäre ja ebenfalls undemokratisch. Die Pandemie kannst du absolut nicht mit den anderen Problemen unserer Zeit vergleichen.

Dass du haltlose Mutmaßungen über die Einkommenssituation meiner Familie anstellst, gefällt mir überhaupt nicht. Meine Mutter ist freischaffende (!) Künstlerin - während des Lockdowns bricht hier das Einkommen auf null und nichts ein. Mein Vater wäre eigentlich in Rente, doch seine Rente wäre selbst unter Normalbedingungen zu gering, um überhaupt die Familie zu ernähren - nur wegen der momentanen Situation arbeitet er überhaupt noch und ist dabei an seiner absoluten Belastungsgrenze, psychisch und physisch, auch Altersbedingt.

Vor allem: Mein eigenes Einkommen ist durch die Pandemie vollkommen weggefallen. Ab diesem Semester hätte ich eigentlich wieder meinen eigenen Job in der Uni machen können (erfordert keine körperliche Anstrengungen) - doch wegen der Pandemie gibt es diesen Job schlichtweg nicht. Krankengeld oder sonstige "Entschädigungen" gibt es auch nicht, weil familienversichert.

Wir leben momentan wirklich nur davon, dass mein Vater bei sich immer weiter verschlechternder Gesundheit weiter für uns arbeitet und wir mit seinem Einkommen allein halbwegs mit Einsparungen über die Runden kommen. Spätestens ab Beginn nächsten Jahres kann er nicht mehr arbeiten, da dann seine Stelle (die momentan eigentlich vakant wäre) von jemand anderem besetzt wird und er endgültig in Rente muss. Das wird echt noch abenteuerlich, da über die Runden zu kommen.

Aber selbst wenn das alles nicht so wäre, würde deine Argumentation lediglich versuchen, mich zu delegitimieren und mir das Recht auf meine Ansichten abzusprechen, weil deiner Meinung nach meine Ausgangslage dafür nicht stimmt?

Auch, dass du Mutmaßungen über unseren eigenen verantwortlichen Umgang mit der Pandemie anstellst, geht absolut nicht. Mein Bruder trägt in der Schule durchgehend seinen MNS - und woher sollte er im Vorfeld wissen, dass so ein Schüler zu seiner Schule kommt und deshalb eine FFP2-Maske anziehen? Ein MNS schützt bekanntlich leider kaum vor der Infektion durch andere - nur davor, dass man andere ansteckt, wenn man selbst infiziert ist. Das ist Sinn und Zweck davon. Tatsächlich wollten wir im Zuge steigender Zahlen sogar vollständig auf FFP2 umsteigen, aber guess what? Die Masken waren erst an dem Tag angekommen, als es passiert ist. Mein Bruder trägt eine solche nun dauerhaft und verbringt den gesamten Tag in seinem Zimmer, das er nur für die Toilette verlässt - sogar sein Essen bekommt er vor die Tür gestellt.

Was mich selbst betrifft, habe ich bereits sämtliche Schutzmaßnahmen getroffen, inkl. dem, was du von mir "forderst", damit ich hier deiner Ansicht nach ein Recht zum mitdiskutieren habe. NATÜRLICH habe ich da Maßnahmen getroffen. Denkst du, ich sei lebensmüde? Wenn man jedoch zusammen in einem Haushalt lebt, reicht auch das nicht, selbst mit Masken, regelmäßigem Durchlüften etc. Ansonsten würde sich auch medizinisches Personal nicht in dem Umfang an den Patienten anstecken - obwohl man in Krankenhäusern noch einmal wesentlich höhere Schutzmaßnahmen als Möglichkeit hat.

Der andauernde Vergleich zwischen Covid-19 und Grippe scheitert außerdem grundsätzlich schon daran, dass Covid-19 eine vielfach höhere Sterblichkeit (Faktor 15-20) als die Grippe hat und auch wesentlich mehr Menschen pro Infizierte intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Die vielen Grippetoten ergeben sich aus der schier enormen Anzahl an infizierten mit jeder Welle - nicht auszumahlen, wie viele Menschen sterben würden, wenn sich genau so viele mit Covid-19 anstecken würden, und genau das würde passieren, wenn man wochenlang keine harten Maßnahmen ergreift. Hast du eine Ahnung, wie viele Menschen die "nur" 0,1% - allein bei den unter 70 jährigen, denn bei älteren ist die Sterblichkeit noch einmal deutlich höher - sind bei hohen Infektionszahlen? Ebenso ist bei Covid-19 das Risiko der Infektion anderer Organe wesentlich größer - gerade beim Herz. Die Argumentation mit der Grippe klingt wie "man sollte sich nicht von einer roten Ampel an einer befahrenen Straße zu sehr abschrecken lassen - auch wenn man als Fußgänger über einen Fahrradweg kreuzt, bei dem es so etwas wie Ampeln natürlich nicht gibt, könnte man ja von einem Fahrrad angefahren werden und muss deshalb sowieso generell aufpassen".

In Ländern der Südhalbkugel, wo die Grippesaison schon vorbei ist, hat man übrigens festgestellt, dass die Grippewellen durch die Schutzmaßnahmen nahezu ausblieben, während es deutlich mehr Covid-19 Fälle und -Tote als Grippefälle und -Tote gab. Das zeigt sehr deutlich, wie ansteckend und auch wie viel tödlicher das Virus im Vergleich zur Grippe ist. Außerdem zeigt das deutlich, dass die getroffenen Maßnahmen sehr wohl zum Eindämmen von Infektionswellen geeignet sind.

In Israel, einem "meiner" Länder, konnte man die Effektivität der Maßnahmen sehr gut beobachten (eine Hälfte meiner Familie ist jüdisch und lebt zum Teil in Israel; wir selbst leben jedoch gemäß der anderen Hälfte der Familie und dem Land, in dem wir uns befinden, nach europäischer Tradition): Hier gab es eine ENORME Welle und ebenso viele Demonstrationen und Streit über verhältnismäßigkeit der Maßnahmen (v.a. von Seiten der orthodoxen Juden dort, die ihre Traditionen durch den Lockdown in Gefahr sahen) - dann kam der Lockdown letztlich zum Glück doch noch, und innerhalb von 2 Wochen fielen die Zahlen um Größenordnungen auf ein gut handhabbares Niveau. Der einzige Unterschied zwischen den Protesten in Israel und Deutschland war, dass das Thema der jüdischen Weltverschwörung ausblieb - aus ich denke mal offensichtlichen Gründen. Alles andere war 1:1 wie hier - dieselben Themen, dieselben Gruppen, dieselben Argumente, dieselben ALLES halt. Israel ist kulturell eben auch ein typisch westliches Land, selbst wenn es technisch betrachtet in Asien liegt. Auch hier in Deutschland deutet sich mit Blick auf die Statistiken so langsam ein Rückgang an, wenn auch lange nicht so ausgeprägt wie in Israel, weil unsere Maßnahmen vergleichsweise locker sind.

Meine restliche Verwandtschaft lebt quer über die Welt verteilt und viele Familienmitglieder sind auch bei mir sehr alt und bei schlechter Gesundheit - jeder Besuch könnte der letzte sein. Aber das kennst du ja selbst. Meinst du, ich verzichte freiwillig darauf, diese Menschen besuchen zu fahren/fliegen, wie wir es bis anfang des Jahres taten?

Unter Betrachtung sämtlicher Punkte sind Schulschließungen und alle weiteren Maßnahmen definitiv gerechtfertigt und auch, dass man alle daraus folgenden Probleme in Kauf nimmt. Niemals würde es durch wirtschaftliche Probleme, häusliche Gewalt, Suizide etc so viele Tote geben, wie es geben würde, wenn man Covid-19 einfach wüten lässt (hier reden wir nicht von zehntausenden, sondern von hunderttausenden!). Und nicht-tödliche Folgen wie Depression, zerbrochene Familien und Unternehmen und co. spielen, wenn man mit Toten abwiegt, schlichtweg keine Rolle. Das kommt von mir - jemandem, der seit 9 Jahren mit Depression kämpft, vermutlich ohne Heilungsaussicht.

Überhaupt: wenn man einmal einen ordentlichen Lockdown in einem Rutsch durchgezogen hätte und wirklich jeder mitgemacht hätte, hätten wir derzeit wieder so geringe Zahlen, dass gar keine derart harten Maßnahmen nötig wären. Dass so etwas funktioniert, haben Neuseeland und Südkorea sehr gut unter Beweis gestellt. In diesen Ländern befindet man sich längst in der Erholungsphase. Einmal für ein paar Wochen hart durchgreifen ist definitiv für alle Beteiligten besser (wenn auch wirklich jeder mitmacht), als über Monate oder gar Jahre hinweg mit halben Kompromiss-Maßnahmen rumzusiechen, in denen man die Zahlen allenfalls unter die Belastungsgrenzen der Krankenhäuser senkt, jedoch keine Ausbreitung beendet.

Wenn man die Zahlen dann mal durch so einen harten Lockdown gesenkt hat, kann man in einen bequemen Dauerzustand übergehen, in dem der Alltag annähernd normal funktioniert, mit der Ausnahme, dass man nun eben Masken trägt, im Konferenzraum Plexiglasscheiben aufstellt, AHA-Regeln beachtet und eventuell auf dicht gedrängt Parties mit Alkoholfluss verzichtet etc... während Familienbesuche vollkommen in Ordnung sind. Funktioniert in den o.g. Ländern derzeit ausgezeichnet. An dem Punkt war man hier ja fast schon (wenigstens mit Unterstützung durch das Sommerklima) - dann nahm jedoch die Anzahl der gewissenhaften Maskenträger im Alltag rapide ab, leute fuhren in den Sommerurlaub und holten das Virus zurück etc. Eine verspielte Chance. Wenn das alles nicht passiert wäre, könntest auch du nun an Weihnachten ganz ohne Probleme deine Familie besuchen.

So einen vollständigen Lockdown wird man hierzulande leider niemals demokratisch durchgesetzt bekommen; selbst wenn man es undemokratisch durchsetzt, würden viele in der Bevölkerung einfach nicht mitmachen. So ein vollständiger Lockdown würde jedoch v.a. langfristig auch deutlich weniger Zusatzfolgen haben als diese ständigen Kompromisse, die man hier eingeht, mit denen das ganze nur immer weiter in die Länge gezogen wird. Langanhaltende nicht ganz so hart einschlagende Maßnahmen schaden mehr als kurz anhaltende, harte Maßnahmen.

Ich wünsche mir genau wie du, dass die Pandemie schnell im Griff ist. Aber ich denke, dass man durch das Eingehen von Kompromissen und dem ständigen Neu-Abwiegen von Verhältnismäßigkeiten die Sache nur deutlich verschlimmert und immer weiter in die Länge zieht. Ich habe noch lange nicht alles geschrieben, was ich dazu schreiben könnte, doch dieser Post wird bereits extrem lang und meine Schreibkonzentration verlässt mich.
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25206

Beitragvon nino » 12.11.2020, 08:35

Soeben habe ich von dem positiven Testergebnis erfahren. Ab jetzt kann mir niemand hier mehr irgendwas über zu starke Maßnahmen mehr erzählen. Tut mir Leid.
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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25207

Beitragvon Schorsch » 12.11.2020, 08:47

Hallo alle,

wie ihr bemerkt halte ich mich hier schon länger zurück, nicht nur bei diesem Thema sondern grundsätzlich.
Bei diesem speziellen Thema frage ich mich allerdings gerade, warum das hier in diesem Forum mit derartiger Energie diskutiert wird ?

Leute setzt in der Zeit besser mal ein Schreiben ans BfArM auf oder organisiert euch in anderer Weise für unser eigentliches Thema, anstelle euch durch dieses Thema mit verschiedenen Ansichten unnötig noch gegeneinander aufzureiben. Langt schon wenn die Medien anstelle von Flox als nur von Corona berichten. Auch die Ängste wegen Impfpflicht und für uns als Flox etc. sind meines Erachtens ultra weit hergeholt und stehen derzeit garnicht zur Debatte. Es wurde doch schon zig mal selbst von Lobby-Jense gesagt es wird keine Impfpflicht geben, also warum jetzt schon so aufregen ?

Ich kenne übriegens mittlerweile 2 Corona Infizierte persönlich aus engster Nähe. Beide hatten anfangs den typischen Geruchs- / Geschmacksverlust und beide ham mehr als bissi Grippe Symptome gehabt, obwohl jung und fit...Mich erinnert das Teils an Flox, da hatte ich Anfangs auch nix riechen und nix schmecken können als der Körper noch voll auf mitochondrialer Sparflamme lief. Mit Corona ist definitiv auch nicht zu Spaßen aber das Thema interessiert mich hier in unserem Forum mal überhaupt sehr wenig.

Gruß Schorsch
Levofloxacin zwei Tage je 500 mg Kapsel im Juli 2015

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25224

Beitragvon Krabiwi » 12.11.2020, 17:16

Hallo allerseits,

da kann ich Schorsch nur beipflichten, die Corona-Politik wird nicht hier entschieden und die Energie ist anderswo besser aufgehoben.

Da ich dieses Fass aufmachte und um die Emotionalität aus der Diskussion zu nehmen nachfolgend ein paar Daten um das Thema für mich hier abzuschließen. Damals im Februar/März war die Situation noch unklar, belastbare Zahlen fehlten und es gab lediglich die dramatischen Bilder aus Wuhan, man wusste nicht was da kommt, auch ich befürchtete das Schlimmste.

Heute über 8 Monate später mit solider Datenbasis stellt sich die Situation laut WHO jedoch wie folgt dar:

"Across 51 locations, the median COVID-19 infection fatality rate was 0.27% (corrected 0.23%)"
"fatality rates tended to be much lower than estimates made earlier in the pandemic."
https://www.who.int/bulletin/online_fir ... 265892.pdf

Damit bewegt sich die Mortalitätsrate von Corona auf dem Niveau einer schweren Grippe (IFR 0.10 - 0.20%). Zu Beginn ging man fälschlicherweise von ca. 4% aus, da die Dunkelziffer an Infizierten unbekannt war, was maßgeblich zur Panik beitrug.

Das deckt sich auch mit den Zahlen aus Schweden, das bekanntlich kaum Maßnahmen ergreift außer Empfehlung an die Risikogruppe sich zu schützen und auf die Hygiene zu achten.
Hochgerechnet auf das gesamte Jahr 2020 macht dies 90.800 amtlich registrierte Todesfälle:
https://www.statista.com/statistics/525 ... of-deaths/

Auf Jahressicht somit keine Exzessmortalität.

Das wären sogar 2.000 weniger als bei der schweren Grippewelle 2018 von der kaum jemand etwas mitbekam, wahrscheinlich weil man nicht flächendeckend auf Grippe testet und damals massenmedial kein Fass aufmachte.

Das kann man auch global betrachten, 2019 starben 58,49 Millionen Menschen:
https://ourworldindata.org/births-and-deaths
Stand Mitte November sind wir bei 51 Millionen Todesfällen weltweit für 2020, dabei muss man beachten dass wegen der steigenden Weltbevölkerung logischerweise jedes Jahr mehr Menschen sterben.

Persönliches Fazit:
Daher keine Verschwörungstheorie, sondern Zahlen und Fakten. Außerdem wäre ich mit diesem pauschalisierenden Kampfbegriff vorsichtig. Was hätten wir denn vor der Floxung gedacht wenn uns ein Schlaumeier erzählt hätte, dass es ein Antibiotika gibt das millionenfach frei verschrieben wird und alleine in der BRD seit 30Jahren jährlich 50.000 Menschen verkrüppelt und 140 Todesopfer fordert? Eben, gerade hier sollte man es daher eigentlich besser wissen und eine gesunde Skepsis entwickelt haben.

Während man bei uns das öffentliche Leben herunterfährt feierte man in Wuhan bereits ohne Maskenpflicht und Mindestabstand Halloween:
https://www.youtube.com/watch?v=V6MyBWeLSh8

Man hat dort einfach aufgehört flächendeckend zu testen und schon war das Virus "weg", die schweren Fälle kommen auf die Intensivstation und das Leben geht weiter.

Alleine die Tests sind ein Milliardengeschäft (u.a. Drosten hat hier nachweislich Patente und somit ein Recht auf Erfindervergütung pro durchgeführtem Test https://patents.google.com/patent/WO2003033732A2/de), nun kommt das Impfgeschäft hinzu. Pfizer und Biontech haben angekündigt bis Ende 2021 ca 1,3 Mrd Dosen herstellen zu können. Das Corona-Impfgeschäft ist somit alleine für 2021 etwa 100 Mrd. $ schwer.

Bzgl. Impfpflicht würde ich mir auch keine Sorgen machen, da die Menge nicht ausreicht und erstmal Risikogruppen und deren Betreuer geimpft werden was auch sinnvoll ist, die Ängstlichen können sich dann anschließend freiwillig impfen lassen, das kann einem auch Recht sein wenn es der kollektiven Beruhigung dient. Dabei muss man jedoch stets mögliche Nebenwirkung im Hinterkopf behalten, bei der Schweinegrippe-Impfung bspw. war dies Narkolepsie (chronische Schlafkrankheit), also im worst-case Leben verpfuscht, bei Flox hat man zumindest noch die Chance auf Genesung. Angeblich selten, aber wir wissen ja was selten heißt, da nur die Fälle erfasst sind welchen der Zusammenhang zwischen NW und Impfung überhaupt bewusst ist und somit immer eine Dunkelziffer vorhanden ist:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... e-ausloest

Mit schweren Infektionen (auch nicht mit Influenza die für Kinder gefährlicher ist als Covid) ist nicht zu Spaßen, aber diejenigen die nach ihrer Covid-Infektion Floxsymptome aufweisen sollten definitiv nachprüfen ob sie nicht mit FCs prophylaktisch gegen bakterielle Co-Infektionen oder mit anderen Med-Cocktails behandelt wurden, überraschen würde es nicht.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: COVID-19 - Coronavirus

#25225

Beitragvon S.Heuer » 12.11.2020, 18:14

Liebe Mitglieder und Interessierte.

Ich schließe diesen Thread an dieser Stelle.

Jeder hatte viele Monate die Gelegenheit sich hier zu äußern, einige haben es getan, andere nicht.
Mit den nackten Zahlen und Fakten von Krabiwi (Danke für das zusammentragen), Stand heute, möchte ich es mit dem Thema, welches überall dominant ist belassen. Denke dies ist ein klares und nachvollziehbares Bild mit klaren Graphen, welche auch durchs diskutieren nicht anders werden.
Da Krabiwi diesen Thread aufmachte und nun zu Guter Letzt Stellung bezog, ist es ein guter Zeitpunkt diesen zu schließen.

Vielen Dank und viele Grüße

S.Heuer
(Admin)
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(Administrator)


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