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Infusions ausgelöste "Heilung"

Moien
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Infusions ausgelöste "Heilung"

#21108

Beitragvon Moien » 03.05.2020, 00:52

Hallo meine Lieben,

Ich wollte gerne eure Gedanken zu 2. Themen hören die mit Heilpraktikern und ihren meist Infusion-reichen Behandlungsmethoden zusammen hängen.


1.Ich hab jetzt ein paar mal hier und auch in Amerikanischen Facebook Gruppen gelesen, dass Leute zu Ärzten und HP gegangen sind und sich verschiedene Infusionen abgeholt haben.

Ich glaube aus den Geschichten, die ich gelesen habe, kann man sagen, dass so gut wie alle mehr oder weniger die gleichen Arten von Infusion bekommen haben. Das sind meistens dann Vitamine, Glutahion und andere Antiox, Mineralien plus Schwermetall Entgiftung und die sich nach Wochen oder Monaten auch mal ein Jahr wieder erholt haben und wieder in ihr Leben zurückgekehrt sind ( Siehe hier im Forum, Jaaniccker (den es schwer getroffen hatte ), Anika ( sie hat nur 4-5 Monate gebraucht )und ich glaub da war noch jemand und Hamburgerjunge der auch davon berichtet, dass es ihm von Behandlung zu Behandlung besser geht) vorausgesetzt du hast halt die Kohle dafür.

Quasi eine Abkürzung...., was mich jetzt stutzig macht ist, dass diese Behandlungsmethode allem widerspricht was wir über diese "Krankheit" wissen, wenn sie nur mit diesen Vitaminen/Mineralien und co stattfindet aber dazu in Punkt 2 mehr.

All unsere NEMS die wir nehmen dienen nur dafür, dass wir den OXI-Stress unten halten so, dass so wenig schaden wie möglich entsteht und das unserer Körper allen nötigen Bausteine hat den Schaden der durch den OXI-Stress ensteht zu reparieren. Nach dieser Logik dürfte die oben genannte Behandlung gar nicht anschlagen, was sie aber ja anscheinend tut.... .

Also entweder ist das nur ein Pflaster auf einer großen Wunde uns es ist nur eine Frage der Zeit bis die Leute dann wieder einen Rückfall bekommen oder wir haben das ganze Prinzip falsch verstanden, weil durch keiner dieser Infusion wird Mitophagie angeregt oder sonst irgendetwas was das Problem bei der Wurzel packt, daher dürften die Leute sich auch nicht besser fühlen.

Dann müssten wir uns doch auch besser fühlen, wenn wir unsere NEMS nehmen, da ist ja auch nichts anderes drin als in den Infusionen und nur weil die Konzentration höher ist, heißt es doch nicht, dass so einen gravierenden Unterschied macht oder? Ich frag mich auch warum wir Oral nicht mehr als 5000mg Vitamin C aufnehmen können über den Tag verteilt, es aber anscheinend über die Infusion über 7,5 g geht ? Die Differenz von 2,5g müsste der Körper doch schnell wieder ausscheiden, sprich ein sehr teure sinnlose Infusion ?! Bin mir auch sicher, dass es mit den anderen Wirkstoffen sich nicht groß anders verhält.

Aber sogar, wenn der Körper all das speichert und verwertet, erzeugt nichts davon Mitophagie und man bleibt eine tickende Zeitbombe ?!



2. Ein Gedankenexperiment wie man sich mit Infusionen, wenn man natürlich das nötige Kleingeld hat eine Abkürzung erkaufen könnte ?!

Man würde zuerst mit einer Infusion beginnen, die die Mitophagie anregt, so etwas wie NAD+ oder ich glaube, wenn ich es richtig verstanden habe anhand CF Erklärung auch NADH ( gibt es noch andere die die Mitophagie anregen ? ) was z. B. gerade Hamburgerjunge bekommt.


Also quasi eine konsequente Form von dem NAD+ Protokoll was wir hier schon versuchen zu praktizieren, was aber leider durch verschiedene ungeklärte Faktoren nicht sehr präzise ist, wie mit dem Thema mit der Seratinsäure und außerdem ist auch unklar wie viel NAM wirklich vom Körper aufgenommen wird, wenn man es Oral aufnimmt.

Die andere Frage ist natürlich ob NAD+ Infusion auch mit Seratinsäure im Blut eine Wechselwirkung hat, dass einzige was wir uns aber dann sicher sein können ist aber das die Menge immer die gleiche wäre, man müsste trotzdem darauf achten, FALLS es eine Rolle spielt was man ist, um die durch das NAD+ ausgelöste Mitophagie nicht zu stören/behindern. Da sind wir wieder bei Ernährungsplan und co, siehe dazu mein Post von heute in dem NAD+ Protokoll Thread.

Gehen wir davon aus, dass die NAD+ Infusion seinen Zweck erfüllt und man eine stärkere Mitophagie hat, dann müsste man Runde für Runde immer weniger "Nebenwirkungen" von der Infusion spüren, da ja die kaputten Mitos immer weiter aussortiert werden.

Wenn dieser Punkt erreicht ist, fängt man dann an Vitamine,Mineralien, Aminosäuren und co aufzufüllen. Um einen perfekten Nährboden zu schaffen.

Wenn man das hinbekommen hat, was bestimmt mit sehr viel Leid verbunden ist am Anfang, kann man anfangen noch oben die Kirsche draufzusetzen, um sich langfristig zu schützen und eine Schwermetallentgiftung machen, diese erst am Ende, weil ich glaub, ich irgendwo mal gelesen habe, dass Schwermetallentgiftungen auch Mineralien und co binden könnten und das wäre für uns ja fatal.

Danach weil auch so eine Schwermetallentgiftung Mitos schädigen kann, macht man nochmal NAD+ Infusionen plus Vitamin Cocktails und co diesmal aber mit Antioxi, wie Glutahion je nachdem wie der Spiegel im Blut ist.

Macht das für euch Sinn ? Hab ich irgendwo ein Denkfehler?

Nach meines Erachtens ist das eine zuverlässige Form sich definitiv, falls man die Kohle dafür hat, was bestimmt so um die 5000€ kostet sicher zu sein, dass man geheilt ist.

Ggf. müsste man 1x im Jahr die NAD+ Infusion wiederholen und je nachdem wie stark dann seine Wirkung wäre nochmal nachsetzen.

Diese Frage könnte mir auch bis heute keiner beantworten, egal ob mit dem NAD+ Protokoll oder mit meiner Technik so bald man alle kaputten Mitos aussortiert hat müsste man doch geheilt sein und könnte quasi in sein altes Leben zurück mit Zucker,Alkohol und Kohlenhydraten, oder? Ohne einen Rückfall zu erwarten?

Das macht mir am meisten Angst von all diesen Sachen, das man ab ggf. nach 2 Jahren und allem drum und dran sich Heile fühlt wieder zurück ins Leben geht und 2 Jahre später dann einen scheiß Schub wieder bekommt.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Gedanken dazu hier lässt.


lg

Moien



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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21109

Beitragvon nino » 03.05.2020, 01:11

Ich habe von Januar bis April umfangreiche Infusionen und Spritzen erhalten (ebenfalls B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin D, Alpha-Liponsäure, Selen, Glutathion etc, jedoch ohne jegliche Schwermetall-Ausleitungen), und während ich durchaus das Gefühl hatte, dass mir das temporär geholfen hat, bin ich weit von jeder Heilung entfernt.

Den größten "Sprung" hatte ich mit den 9 Tagen Fasten (unter Anleitung durch denselben Heilpraktiker); danach gings mir für fast 1 Monat in Sachen Flox richtig gut. Nebenbei hat es meine seit fast 1 Jahrzehnt anhaltende chronische Verstopfung (Movicol-Einnahme seit 2012) beseitigt; ich komme erstmals seit 2012 ohne Movicol aus, was für mich eine riesige Erleichterung darstellt. Da gabs nun auch seit 2,5 Monaten nach dem Fasten keinen Rückfall o.ä. Aber das ist eher Glück im Unglück und hat wenig mit Flox zu tun.

Flox besteht nicht nur aus mitochondrialen Schäden! Das NAD-Protokoll beseitigt mitochondriale Schäden, nicht jedoch etwa gestörte Kollagenstrukturen etc, denn hinter denen steckt ein anderer Mechanismus, bzw mitochondriale Schäden sind hier nur ein Teilfaktor (deshalb kommt es auch in Sehnen und Gelenken im Protokoll zu Verschlechterungen, dann Verbesserungen). Mitochondriale Schäden betreffen v.a. Erschöpfung, Muskelschmerzen, Neurologische und Zentralnervöse Schäden usw. Auch hier sind sie nicht die einzigen Schäden, machen jedoch einen größeren Anteil aus.
Männlich, 24
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仕方がない

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21111

Beitragvon cf12 » 03.05.2020, 02:01

Hallo Moin,

wir sollten hier im Forum beobachten, bei welchen Infusionen die besten Heilungschancen bestehen: z.B. NADH, GSH, ALA, IOT, Ozon. Alle genannten Infusionen aktivieren evtl. den Stoffwechsel. Wenn durch die Infusionen zusätzlich die Mitophagie angeregt wird, ist der Heilungsprozess evtl. nachhaltiger. Die Nahrungsumstellung (z.B. LOGI Kost), angepasstes Bewegungstraining, die Substitution einiger NEM, Vermeidung von Dauerstress und gesunder Nachtschlaf sollten auch nach einer Besserung des Gesundheitszustandes praktiziert werden. :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21115

Beitragvon Hamburgerjung » 03.05.2020, 14:17

Hallo zusammen,

ich kann hier ja mal meinen Infusionsplan posten. Zum Abschluss wird dann noch nach 4 Monaten 4x Ozon Therapie gemacht und eine Sauerstofftherapie.
Bezüglich Muskeln, Sehnen und Gelenken rettet dieser Plan mich auf jeden Fall. Da mein Magen leider noch völlig verrückt spielt, kann ich aktuell keine NEMs nehmen. Meine HP weiß darüber Bescheid. Daher habe ich aktuell nur die Option mit Infusionen und gesunder Ernährung und guten Schlaf mit mindestens 8 Stunden. Dazu mache ich einmal pro Woche das NAD+ Protokoll. Ich denke, dass die Infusionen eventuell kein Wundermittel sind. Dennoch habe ich mit meiner Heilpraktikerin ziemlich Glück. Ich kenne in Deutschland nur eine weitere Praxis, welche NADH Infusionen durchführt. Dieser Ansatz wird ja teilweise auch von Dr. Ghalili in Los Angeles durchgeführt. Leider ist das NADH in Deutschland noch sehr teuer. Bei mir kosten 150mg 250 Euro. Insgesamt muss ich davon 10 Infusionen machen (insgesamt 1500mg). In den USA ist das Zeug ja wesentlich günstiger, aber letzten Endes liegt die Therapie dort insgesamt dann auch bei ca 1500mg.
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21116

Beitragvon Hamburgerjung » 03.05.2020, 14:19

Noch ein Nachtrag: Solche NADH Infusionen muss man natürlich auch wirklich „wollen“. Die Schmerzen sind dabei teilweise so unerträglich, dass ich richtig seufzen muss dabei...

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21117

Beitragvon Moien » 03.05.2020, 15:02

Hat deine HP dein Glutahion-Spiegel gemessen bevor sie dir jetzt bald Glutahion-Infusionen gibt ?

Löst deine NADH Infusion bei dir Mitophagie aus oder für was genau bekommst du sie? Kannst du das mal erklären

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21118

Beitragvon Hamburgerjung » 03.05.2020, 15:28

Ja, mein GSH Spiegel war extrem niedrig. Daher die Infusionen. Einschleichend über 4 Wochen bis 1200mg.

Bezüglich NADH weiß ich ehrlich gesagt nichtmal genau, was das Zeug macht. Ich kann nur sagen, dass es sehr gut tut. Eventuell müsstest du hierzu mal Mitochondrion fragen. Er kennt sich mit der ganzen Thematik ganz gut aus.

Ich habe den NADH Flyer meiner HP mal angehängt.
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21119

Beitragvon Hamburgerjung » 03.05.2020, 15:30

Nachtrag: Meine HP setzt NADH in Kombination mit Hochdosis Vitamin C als Krebstherapeutikum ein, wenn eine Chemotherapie nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21120

Beitragvon striker_06 » 03.05.2020, 16:29

Ich graetsche einfach mal dazwischen, aber ich meine, dass deine HP sich eine Infusion um die 250(?) kosten lässt für knapp 1g NADH?

3g gibt es zb bei VitaminExpress für knapp 45€, wobei hier ganz klassisch oral eingenommen wird und ich leider nicht abschätzen kann, wie die Bioverfügbarkeit von beiden Formen aussieht bzw inwiefern NADH zu NAD+ ausm Protokoll steht...

Aber wer heilt, hat recht, daher umso besser wenn es dir was bringt, aber nur mal als Denkanstoss, womöglich könnte der ein oder andere hiermit ja was sparen oder hat gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, soviel Geld für den HP aufzubringen

LG

Moien
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21121

Beitragvon Moien » 03.05.2020, 16:54

Ich frage mich gerade nur nicht, ob das ein Trugschluss ist.

Wenn ich die Kette richtig verstanden habe ist es nämlich so MITO erzeugen ATP dadurch entstehen freie Radikale durch zu viele freie Radikale entsteht Oxi-Stress unsere kaputten Mitos erzeugen übermäßig ROS dadurch haben wir mehr OXI-stress in Vergleich zu anderen Menschen, der wiederum den Stoffwechsel hemmt und Zellschäden überall am Körper auslöst, sprich Gelenke, Sehnen, Nerven.


Jetzt steht in dem Katalog von der HP, dass NADH die ATP Leistung erhöht auch die von den kaputten Mitos( das ist der Grund warum sich Noah vermeintlich besser fühlt ?!) gleichzeitig erhöhtes den Antioxid. Level im Blut, ob dieses Verhältnis zu 50/50 steht, ist unklar. Ggf ist durch die höhere ATP Leistung mit einem höherem OXI-Stress zu rechnen, der dann wieder nach hinten losgeht, hinzu kommt das Noah gerade keine NEMS einnehmen kann wegen seinem Magen sprich, er hat nur den Speicher, den er durchs Essen aufnehmen kann plus das was von seinem Vitamin Infusionen übrig geblieben ist ?! Kein extra Vitamin C/E OPC durch NEMS was den ROS hemmen kann.

Ergo könnten es nur temporäre Verbesserung sein bei Noah quasi nur ein Schleier den man über die Schmerzen und Energielosigkeit legt.

Gibt es irgendwo eine Arbeit, die irgendwie zumindest erahnen, lässt das NADH Mitophagie auslöst so wie NAD+ ? Dann würden die Infusionen für 200€ Sinn machen.


Denkfehler irgendwo ?

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21126

Beitragvon striker_06 » 03.05.2020, 17:34

Sry Moien und vll geht es nur mir so aber warum wird jeder einzelne Thread mit wilden Theorien und Gedanken "zersprengt"? Es kommen beinahe im Stundentakt ähnliche Fragen und ich fühle mich langsam wie auf den "Spuren einer Verschwörung". Ich kann das auch alles nicht mehr lesen und verfolgen, es verwässert alles extrem. Was haltet ihr denn von der Idee, das alles mal iwie auszulagern oder in die Geschichte von Moien zu packen? Ich kenne mindestens zwei User, die in die Threads schon gar nicht mehr reingucken und mir geht es nun auch so. Es ist auch kein Problem, wenn man selbst PN's mit Fragen bekommt aber wenn diese nahezu 1 zu 1 einfach kopiert und in neu eröffnete Threads gepackt werden, sehe ich da keinen Sinn drin, zu antworten. Ich schaue täglich rein um zu gucken, ob es womöglich Neuigkeiten oder interessante Beiträge gibt aber aktuell fühle ich mich wirklich erschlagen mit überall den gleichen wirren Fragen und "kurzen Anregungen"...

Es steht doch wirklich nahezu alles hier im Forum und wenn es dir schwer fällt, das zu behalten, dann schreib es dir doch raus?

Nahezu alle der zig Fragen stehen mehrfach beantwortet im Forum.

Vll kann einer der Mods ja mal was dazu sagen und wenn das nur an mir liegt, könnt ihr das auch gerne einfach ignorieren oder löschen

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21127

Beitragvon Hamburgerjung » 03.05.2020, 17:35

Du machst dir wirklich sehr viele Gedanken. Du solltest eventuell mal versuchen Flox auch möglichst aus dem Kopf zu kriegen. Das ist auch sehr wichtig.
Meine HP hatte hier in Hamburg schon sehr sehr viele Flox Patienten und sie hat mir quasi eine Garantie ausgestellt, dass ich mit dem vorliegenden Protokoll in 6 Monaten beschwerdefrei sein sollte und das ohne Rückfälle. Bisher ist diese Tendenz sehr gut. Ich bin heute das erste mal ohne Beschwerden Fahrrad gefahren. Ich denke, dass meine Kombi mit Infusionen und NAD+ Protokoll erfolgsversprechend ist, wenn man bedenkt, dass ich vor 4 Wochen noch nichtmal 500 Meter gehen konnte. Übrigens oxidiert NADH im Blut direkt zu NAD+. Daher sollte auch hier eine Mitophagie ausgelöst werden, auch wenn nicht so stark wie bei dem oralen Vorgehen. Mein Ziel ist es erst einmal langfristig beschwerdefrei zu sein und dieses Gefühl, dass das möglich ist, vermittelt mir meine HP sehr gut und dafür bin ich sehr dankbar. Auch den Ansatz mit Phosphatidylcholin in meinen Infusionen finde ich recht innovativ.

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21128

Beitragvon Moien » 03.05.2020, 18:02

Es tut mir wirklich wirklich leid, wenn ich euch auf die Nerven gehe, ich versuche nur alles in seiner Vollkommenheit, auch wenn es bei Flox nicht geht zu verstehen.


Ich bin ein Sozialarbeiter mit ein bisschen ersparten und ich bin gerne bereit es in meine Gesundheit zu investieren aber natürlich unter den richtigen Umständen, daher die Fragen, daher die Anregungen. Ich hab leider nicht all zu viel Budget, um es in allen Richtungen auszugeben um zu schauen, was anschlägt und nicht, daher versuche ich die Gedankenwege, die ich habe in Bezug auf verschiedene Ansätze mit euch Gegenzugsprechen um vielleicht Denkfehler und co auszusortieren, da hier ja einige sind die sich mit der Thematik und der Biochemie dahinter schon länger befassen. Um dann die richtigen kostspieligen Behandlungen anzugehen.

Nicht jeder kann so ein Brain sein wie Krabiwi, Mito und co die ihre eigenen Theorien auch quasi wissenschaftlich Untermauern können.


Und Hamburgerjunge, ich wollte dir auf keinen Fall mit meinem Post die Hoffnung auf Genesung nehmen was dein Behandlungsansatz angeht. Du scheinst aber in aller Hamburger Manier finanziell besser aufgestellt zu sein, als die meisten hier, daher muss ich einfach 2 mal Nachfragen bis ich mir selber einen HP hier in Berlin suche, um mit ihm dann zusammenzuarbeiten und ihm ggf. verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zu unterbreiten. Dafür brauche ich aber ein differenziertes Bild von allen Möglichkeiten und wo ist es besser eins zu finden als in diesem Forum.

lg

Moien

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#21328

Beitragvon Hamburgerjung » 12.05.2020, 11:50

Hallo zusammen,

ich möchte dann doch noch einmal auf die Risiken der Infusionen bei einem so geschädigten Flox Organismus wie bei uns hinweisen. Ich habe nun beidseitig in den Armvenen Thrombosen entwickelt und muss mir täglich arixtra Spritzen als Blutverdünner verpassen. Ich hatte bei den vorherigen Infusionen keinerlei Probleme und diese Probleme sind nun ganz klar dem Glutathion i.V. zuzuordnen, welches bei den letzten beiden Infusionen dazugekommen ist. Es handelt sich wohl um eine allergische Reaktion gegen das Mittel, welches mein Körper aktuell laut Blutbild am dringendsten benötigt. Bisher habe ich 1800mg Glutathion bekommen. Flox ist wirklich ein Höllenzeug. Ich muss nun 3 Wochen auf Infusionen verzichten und danach wird mit meiner HP besprochen, ob die Infusionen überhaupt weitergeführt werden können. Es wäre ja keine Lösung, nach jeder Infusion einen Blutverdünner nehmen zu müssen. Auch bei Infusionen sollte also das Kosten-Nutzen Risiko abgewogen werden.

Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich mich durch die Infusionen ganz klar bereits auf dem Weg der Heilung befinde und ich nun natürlich auch ohne Infusionen ausheilen könnte. Dennoch sehr schade und nun muss erstmal das Problem mit den Thrombosen gelöst werden.

Gruß
Noah

Hamburgerjung
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22968

Beitragvon Hamburgerjung » 01.08.2020, 13:00

Hallo zusammen,

ich habe nun mit einigen Flox Spezialisten (ja es gibt sie wirklich in Deutschland), welche Dutzende Gefloxte behandelt haben, gesprochen und möchte hier mal die wesentlichen Behandlungsmöglichkeiten für alle Betroffenen zusammenfassen. Hier wird sich rein auf Infusionen bezogen, welche meiner Meinung nach der einzige wirkliche Weg sind, aus der Nummer richtig rauszukommen. Das ist aber nur eine persönliche Einschätzung. Deckt sich aber in letzter Zeit immer mehr mit dem, was ich hier im Forum so lese (Bsp.: jannikkkker, Anika, Dan, Katrin2002, robmuc, meine Wenigkeit)

Hier die Therapien, welche von den Spezialisten eingesetzt werden:

- Mito Energy Infusionen: Mischung aus B Vitaminen, Aminosäuren, Vitamin C 7,5g.
Ziel: Boost der Mitochondrien und des Kollagens,
Praktizierende Ärzte: Diverse
- Patricia Kane Protokoll: Phosphatidylcholin, Glutathion, Folsäure, Inzolen, B12.
Ziel: Entgiftung des Organismus, Leberregeneration, Mitochondrienregeneration, Zellmembranregeneration, DNA Heilung und Entfernung von DNA Addukten
Praktizierende Ärzte: Diverse
- Ozon Eigenbluttherapie: Ziel: Entgiftung des gesamten Organismus besonders der Leber, Heilung von Durchblutungsstörungen, Körper wird mit ausreichend Sauerstoff versorgt, sodass er Kollagen Schäden ausheilen kann.
Praktizierende Ärzte: Diverse
- NADH: Ziel: Starkes Antioxidant, Heilung geschädigter Mitochondrien, Heilung der DNA, ATP wird künstlich erzeugt und an Zellen übergeben
- DCA: Ziel: Heilung von Geschädigten Mitochondrien. Kommt auch häufig in der Krebstherapie und Mitochondrientherapie in Kombination mit NADH vor.
Praktizierende Ärzte: Dr Engelder, Regina Rose, Villa Medigrün
- Peptide: TB500 und BPC157, Ziel: Darmheilung, Schleimheutheilung. Growth Hormone, Sehnen- Muskelheilung etc.
Praktizierende Ärzte: Dr Engelder
- Curcumin Infusion: Ziel: Starkes Antioxidant, anti inflammatorisch, Entgiftung des Organismus
Praktizierende Ärzte: Diverse
- Stammzellen IV: Ziel: systemischer Heilungsschub für den gesamten Organismus.
Praktizierende Ärzte: Villa Medigrün

Optimalerweise werden die Infusionen mit elektrischen Impulsen verbunden wie der Hightone Therapie oder der me2vie Therapie. Dadurch werden die Effekte der Infusionen nochmal deutlich verstärkt.

Gerne weitere IV Behandlungserfahrungen hier teilen. Mein Ziel wäre es neben der oralen Therapie, welche hier mit dem Flox 1x1 sehr gut im Forum bereits beschrieben ist, auch alle Möglichkeiten der IV Therapie für neue Betroffene aufzuzeigen. So kann dann jeder Betroffene selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte.

Liebe Grüße
Noah

striker_06
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22972

Beitragvon striker_06 » 01.08.2020, 17:25

Hey,

ausgegebenem Anlass muss ich leider vor der Ozonbehandlung in meinem Fall eine deutliche Warnung aussprechen (große Ozon-Eigenblutbehandlung). Befinde mich nun seit knapp über 48 Std. post- Infusion in der tiefsten Flox-Hölle, die Symptome sind stärker als jemals zuvor und es scheint auch nicht so, als würde dies zeitnah wieder abebben. Habe eine einzige Infusion erhalten, der starke Schub setzte innerhalb kürzester Zeit ein und war im Verlauf des gestrigen Tages weiter zunehmend.

Daher: Bitte alles mit Vorsicht genießen! Die Schmerzen bei mir sind aktuell stärker und treten massiv zusammen auf, wie ich das im Vorfeld nicht kannte, selbst bzw trotz Ruhe noch richtig brutal. Die IV scheint eine massive Entzündungsreaktion im gesamten Körper ausgelöst zu haben, sodass ich wieder auf allen Vieren durch die Wohnung krabbeln muss...

Lg

Alfonss
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22973

Beitragvon Alfonss » 01.08.2020, 17:58

Hi, aus eigenen Erfahrungen für Infusionen, die ich die Woche zum ersten Mal hatte, kann ich nur positives berichten, ich habe diese Woche, ich bitte meine Erfahrung und Meinung nicht als Einladung einer Diskussion zu deuten, wer Hilfe braucht kann mich gerne anschreiben und wer gratulieren will kann es natürlich, aber bitte keine Diskussion

3x Nadh 50-100mg gehabt, (MO, Mi, Fr)
3x Mito Energy Mo, Mi, Fr
2x Glutathion 600mg+ Vitamin C 15 g, (Di, Do)
1x Cholin Infusionen( Mi)

Was soll ich sagen, der Hase rennt, habe die Woche meinen alten Tages Rekord ( 17000 Schritte) mit über 20000 geschlagen und das mit weniger Schmerzen, was will man noch mehr, die Woche war erst 5 Prozent meines Schlacht Plans denn ich durchziehe, komme was wolle, den Screenshot gibt's jetzt für meine Tages Rekord sowohl auch der Wochen Rekord, der für mich einen mindestens Mittel gefloxten, unglaublich ist, meine Erfahrung zur Therapie ist dass alles was in Blut kommt einfach ballert, angefangen bei den peptiden, die Eigeninitiative hat sich ausgezahlt!!!

Auf Weihnachten warten ist keine Option für mich gewesen mehr, Zeit alleim
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22975

Beitragvon Levoflox26 » 01.08.2020, 18:50

Hallo zusammen,

danke an Noah und Alfons für das teilen eurer Erfahrungen.

@Striker
Dir wünsche ich schnelle Besserung, hoffe, der Schub ebbt wieder ab. So eine Reaktion ist echt übel.

Das sollte allen eine Warnung sein: egal was auch immer ihr versucht, ob Glutathion oral oder diverse, beschriebene Infusionen - geht das bitte stets langsam und vorsichtig in niedriger Dosierung an. Nicht jeder verträgt alles!!
Better safe than sorry!

Liebe Grüße
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22976

Beitragvon Dan1987 » 01.08.2020, 20:25

@striker erstmal gute Besserung und ich hoffe für dich das deine Beschwerden bald wieder weg gehen werden!Hattest du davor schon irgendwelche IV‘s?


@Alfons das freut mich mega für dich!!!!!
Ciprofloxacin 20 Stück
1-0-1

Momo
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22977

Beitragvon Momo » 01.08.2020, 21:04

Hallo striker,
tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Ich hoffe, du erholst dich bald!

Hallo Alfons,
toll, dass du von den Infusionen profitieren konntest.

Bislang dachte ich Ozon wäre nach einiger Zeit relativ unkritisch.

LG Momo
Liebe Grüße Momo
7 Tage Metrodinazol und Ciprofloxacin
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Alfonss
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22978

Beitragvon Alfonss » 01.08.2020, 21:14

Hi Leute, ich persönlich werde Ozon erst dann machen wenn ich alle Infusions Protokolle des Plans durch habe, si ist meiner meinung nach die richtige Reihenfolge, 80 Prozent Genesung ist für mich persönlich Voraussetzung für Ozon und selbst ich mit diesen neuen Rekord bin noch lang nicht bei 80 Prozent Genesung, also alles durchziehen gedulden und weiter machen, wenn man lang genug an die Tür klopft, geht sie irgendwann auf

LG Alfons

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22979

Beitragvon Jens_86 » 01.08.2020, 22:22

Alfonss hat geschrieben:Hi Leute, ich persönlich werde Ozon erst dann machen wenn ich alle Infusions Protokolle des Plans durch habe, si ist meiner meinung nach die richtige Reihenfolge, 80 Prozent Genesung ist für mich persönlich Voraussetzung für Ozon und selbst ich mit diesen neuen Rekord bin noch lang nicht bei 80 Prozent Genesung, also alles durchziehen gedulden und weiter machen, wenn man lang genug an die Tür klopft, geht sie irgendwann auf

LG Alfons


Hi Alfons,

Woher nimmst du das mit dem Ozon. Also wann man es gut verträgt und wann nicht. Ansonsten: schön dass es dir besser geht. Werden die Schmerzen auch weniger?

Beste Grüße
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19

Hamburgerjung
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22980

Beitragvon Hamburgerjung » 01.08.2020, 22:41

Hallo Jens,

den Gedanken von Alfons zu Ozon finde sehr richtig.
Ich würde Ozon nicht ins System lassen, bevor ich nicht „stabil“ bin. Dies liegt daran, dass Ozon prooxidativ wirkt. Wenn man noch in der schweren Flox Phase ist, dann ist das nichts für einen gefloxten Körper. Ansonsten ist es super. So wurde es mir zumindest auch von meiner HP erklärt.

Für mich wird Ozon beispielsweise auch der aller letzte Step sein. Bei neurologischen Dingen machen NADH und PK aber sowieso mehr Sinn. Da sind die beiden Sachen in Deutschland aktuell als Goldstandard anzusehen.

Liebe Grüße
Noah

Jens_86
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#22982

Beitragvon Jens_86 » 01.08.2020, 23:54

Ok,

Habe als größte Baustelle noch die Neuropathien und wollte da auch mal mit Infusionen angreifen. Ozon hatte ich auch auf der Liste aber dieser Erfahrungsbericht ist ja leider unschön.

Beste Grüße

Jens
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Fibi
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23073

Beitragvon Fibi » 07.08.2020, 10:59

Hallo Hamburgerjung,
hallo alle!
Ich wollte fragen, welche Infusionen für den Anfang recht "sicher" sind? Ich bin erst vier Monate postflox und noch nicht so risikobereit für evtl. ausgelöste Schübe...
Ozon und Glutathion sollte ich wohl deshalb gerade nicht wagen?
Was könnt ihr mir für den Anfang empfehlen?
Was ist NADH? Wie schätze ich das ein? Ist das das gleiche wie NAD+ induzierte Mitophagie, nur IV? Ich blick halt immer noch nicht durch...
Ich bitte um eure Erklärung.

PS: Und wie findet man einen guten Heilpraktiker in seiner Region? Kennt ihr gute Suchseiten o.Ä.?
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Hamburgerjung
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23077

Beitragvon Hamburgerjung » 07.08.2020, 12:38

Mito Energy und PK Protokoll. Das sind so die sichersten Sachen. Für NADH bist du leider schon zu lange gefloxt. Nur in der Akutphase gut.

graswurzeln
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23080

Beitragvon graswurzeln » 07.08.2020, 13:58

Hallo Hamburgerjung und alle,

ich war diese Woche mit deiner Auflistung an sinnvollen Infusionen bei meiner Ärztin. Das PK Protokoll werde ich nach ihrem Urlaub beginnen.
Sie war sehr offen und interessiert und hat mich noch auf Dr Johannes Wessoly aus Ludwigsburg hingewiesen - zum Weitersagen. Sie meinte, dass der auch Stammzellen-Therapie macht. Wer also in der Gegend wohnt oder sich dafür interessiert, kann sich da mal genauer informieren.

Ich habe außerdem kürzlich den Bioenergetischen Gesundsheitsheitsindex nach Prof. König bei biovis bestimmen lassen.
Er zeigte mir auf, welche NEM in dem komplizierten System mir noch fehlen. Mit ein paar Änderungen/ Ergänzungen geht es mir nun spürbar wieder einen kleinen Schritt besser.

Liebe Grüße
graswurzel

Mitochondrion
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23086

Beitragvon Mitochondrion » 07.08.2020, 15:45

Hamburgerjung hat geschrieben:In der Akutphase habe ich NADH IV super vertragen und es hat mir wahnsinnig geholfen. Jetzt hatte ich letzte Woche das erste Mal seit langer Zeit NADH und ich würde die Nebenwirkungen kurzum mal als „schrecklich“ bezeichnen. Ein Körpergefühl wie ich es noch nie hatte in meinem Leben. Keine Schmerzen! Aber ein Gefühl als würde mir jemand mein Innenleben aus dem Körper entfernen, als wäre der Körper völlig leer. Zudem wieder massiv kalte Hände wie ich es nun seit Wochen nicht mehr hatte.


Achtung. Auch ich muss mich hier einreihen und zur Vorsicht raten.

Immer mehr Meldungen erreichen mich von Leuten die initial NAM/NR/NMN oder auch NADH noch vertragen haben, dann aber schließlich eine extreme Unverträglichkeit darauf entwickelten.

Bezüglich NADH habe ich nun ebenfalls mal eine sehr geringe Dosis von 40mg NADH IV. ausprobiert in der Hoffnung, dass es "anders" als NAD+ wirkt und vielleicht eine gute anti-oxidative Wirkung entfaltet. Weit gefehlt. Tatsächlich ist es (dosisabhängig) noch um einiges potenter und damit gefährlicher - denn von einer 40mg NAD+ Infusion merke ich rein gar nichts.

Genau wie beim NAD-Protokoll bekam ich etwa 30h später einen heftigen Schub, der immer noch anhält und mich komplett crushed.

Zusätzlich zu den üblichen Ganzkörper-Beschwerden des NAD-Protokolls scheint NADH zusätzlich auch extrem auf das Nervensystem zu gehen und erzeugt zusätzliche schwer zu beschreibende, unangenehme und unerträgliche Befindlichkeitsstörungen. Es ist wirklich, wie Noah sagt, "schrecklich".

Aktuell haben wir Kenntnis von Gefloxxten die nach NADH und Glutathion Infusionen in den vergangenen Tagen aufgrund von Suizidgedanken in Folge der erheblichen Schmerzen in der geschlossenen Anstalt gelandet sind und sich "Rollstuhl-reif" gefloxxt haben.

Bitte nicht einfach so nachmachen. Ich hoffe dass ich selbst noch einmal mit einen blauen Auge davon komme, da meine Dosis von 40mg NADH sehr gerig gewählt war.

In den letzten Wochen hatte ich mühsam meine Fähigkeit zu Stehen, längere Strecken zu laufen, ja sogar das Ausüben von leichten Sportübungen zurückerlangt und war ganz guter Dinge bald mit diversen regenerativen Peptiden wieder arbeitsfähig zu sein.

Jetzt sind meine Beine und Knie wieder total gefloxxt. Schub abwarten und wieder von vorne anfangen. Sisyphusarbeit.

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23089

Beitragvon Levoflox26 » 07.08.2020, 17:12

Liebe Leute, BITTE nehmt solche Erfahrungen ernst!

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

Fibi
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23091

Beitragvon Fibi » 07.08.2020, 17:15

Ja, sehr ernst zu nehmen!
Was ist mit DCA, den Peptiden und Curcumin? Wie schätze ich das ein?
Wisst ihr darüber was?
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23092

Beitragvon Dan1987 » 07.08.2020, 17:40

Ich denke die Entscheidung zu einer Iv Therapie trifft im Endeffekt jeder für sich.
Vielen hilft es und vielen eben nicht und verschlechtert teils den Zustand.

Wenn man in einem schlechten Zustand ist und das vtl als letzte Chance sieht ,warum nicht,was hat man zu verlieren?Invalide vor Iv oder Immer noch etwas mehr Invalide nach Iv??Aber das ist nur meine Meinung.

DCA kann Mitochondrien reparieren hat aber auch seine NW’S.

Lg
Dan
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23094

Beitragvon Alfonss » 07.08.2020, 18:44

Ich gebe mal meine Erfahrungen ab zu Infusionen die ich letzte Woche habe, habe zwar vor paar Tagen ein Update gemacht, muss es aber jetzt aktualisieren aufgrund von starken Neuropathien

Die positiven Effekte waren: verbesserte Kollagen Synthese durch mito energy vitamin c,

Schlechte Effekte waren: starke Neuropathien seit Montag Dienstag, Glutathion hat eindeutig Eine große Schwermetalle Umverteilung ausgelöst, jetzt lagern sich gerade die Schwermetalle wieder ab in anderen Bereichen, das wird mir eine Lehre sein, ab jetzt gibt es für lange Zeit kein Glutathione IV mehr,

Ich sehe es so, dass Glutathion die schlimmsten Symptome bei einer Umverteilung mehrere Schwermetalle verursachen kann, weil Glutathion eben kein richtiger Chelator wie beispielsweise Alpha lipon, dmsa oder dmps ist, sprich wenn er Schwermetalle löst, bindet er nur eine Thiol Gruppe was nicht ausreicht, denn es wird viel fallen gelassen von den Schwermetalle bevor es überhaupt über die Organe entgiftet werden kann und lagert sich wo anders in den Zellen ab wäre ja nichts neues, habe gestern 1000 te ähnliche Geschichten im Cutler Forum gelesen, die sich damit teilweise schlimmer abgeschossen haben aufgrund der Schwermetalle im System, für mich ist es wichtig diese Schwermetalle weiter auszuleiten und irgendwann mit Glutathion IV wieder anzufangen, aber erst wenn schon mein System so gut wie frei von Schwermetalle ist, die anderen Infusionen wie das Patricia kane protokoll (ohne glutathione) und mito energy werde ich definitiv fortführen, es wird aufjedenfall paar Wochen dauern bis ich die Symptome wieder los werde, aber wer nicht probiert, der erfährt nicht, jetzt weiß ich und mache neuen Plan, Schwermetalle ausleiten mit Cutler und Sauna(hat ja bis zu den Infusionen prima funktioniert) , nad Protokoll Mito energy infusion, Patricia kane ohne Glutathione, Peptide, irgendwann Ozon, stammzellentherapie, stuhltransplantation, dann sollte der Hase wieder rennen.

Wir schaffen das, selbst mit diesen individuellen komplizierten Wegen.

LG Alfons

Pianochris
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23120

Beitragvon Pianochris » 08.08.2020, 18:47

Hallo,

ich habe auch überlegt, ob Infusionen nicht sinnvoll wären. Da es bei mir aber auch so bergauf zu gehen scheint (ich bin mir bewusst, dass es auch wieder anders werden kann...), und nach dem Lesen eurer Warnungen, werde ich das erstmal bleiben lassen.

Aber ich sehe es auch so, wenn es wirklich sehr schlimm ist...was soll passieren...

Ich wünsche euch, dass die Infusionen, wenn ihr euch dafür entscheidet, letztlich zu eurer Heilung beitragen!!!

Viele Grüße,

Chris

cf12
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23121

Beitragvon cf12 » 08.08.2020, 19:43

Hallo Chris,

auch ich sehe die Infusionen positiv, soweit es sinnvoll bzw. notwendig ist und die NEM nicht mehr ausreichen. NADH Infusionen machen häufig nur in Kombination mit anderen IV sowie entsprechend der Laborwerte Sinn. :think:

Viele Grüße und weiterhin gute Besserung

cf12

Hamburgerjung
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23123

Beitragvon Hamburgerjung » 08.08.2020, 20:15

Ich möchte hier auch gerne noch einmal etwas sagen, da mich die letzte NADH Infusion nun wirklich gecrasht hat. Irgendwo ist es alles russisches Roulette, das ist ganz klar. Warum mir NADH am Anfang so wahnsinnig geholfen hat und jetzt auf einmal nicht mehr, kann ich mir wirklich nicht erklären. Ich hatte allerdings auch einmal Novalgin zwischendurch, das kann auch seinen Beitrag geleistet haben. Dennoch, ohne die Infusionen wäre ich lange nicht dort, wo ich jetzt bin. Bei mir ging nichts mehr Leute, wirklich garnichts.

Meine Heilpraktikerin meinte nur zu mir, dass man bei so etwas schrecklichem wie Flox öfters mal falsch abbiegt, um seine richtige Straße der Heilung zu finden. Ich weiß nun ganz genau, was mir hilft:

Mito Energy + Vitamin C 7,5g und das PK Protokoll ohne Glutathion. Dies werde ich nun ganz in Ruhe einmal wöchentlich durchführen. Dann werde ich im Februar 2021, also genau 1 Jahr postflox. Ich bin in der glücklichen Situation, einen Familienzusammenhalt zu haben, welcher unfassbar gut ist. Meine Eltern sagen zu mir: „Noah, wir setzen uns im Februar zusammen und wenn es dir dann nicht gut geht, dann gehen wir so lange mit dir in die USA, bis es dir wieder gut geht, da gibt es dann kein Zeitlimit.“

Ich kann nur sagen, die Infusionen haben mir definitiv sehr geholfen und vor dem NADH und Novalgin Crash, wage ich zu behaupten, dass ich bei knapp 80% war. Jetzt bin ich innerlich leider wieder bei -50% auch wenn ich äußerlich keine Schmerzen habe. Jeder muss selbst seinen richtigen Weg finden und nach viel ausprobieren weiß ich nun ganz genau, was mir hilft. Oral hat bei mir leider einfach nicht gewirkt, daher musste ich gefährlichere und rigorosere Wege einschlagen.

Liebe Grüße
Noah

EagleEyeC
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23124

Beitragvon EagleEyeC » 08.08.2020, 21:22

Woraus besteht das PK Protokoll ohne Glutathion? Einfach PC i.v.?
Woraus besteht die MitoEnergy Infusion?

Momo
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23126

Beitragvon Momo » 08.08.2020, 22:41

Hallo Noah,
es tut mir leid, dass es dir nun wieder schlechter geht.
Auch ich hab ja im Februar 20 Ciprofloxacin genommen und deine Erfolge bisher immer verfolgt. Vielen Dank, dass du deine Geschichte hier mitteilst. Ich hoffe die PK Infusionen holen dich schnell wieder aus dem Tief.

Nimmst du neben den Infusionen eigentlich noch NEMs?

Gute Besserung !
LG Momo
Liebe Grüße Momo
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23148

Beitragvon der_matze » 10.08.2020, 10:07

Hamburgerjung hat geschrieben:Ich möchte hier auch gerne noch einmal etwas sagen, da mich die letzte NADH Infusion nun wirklich gecrasht hat....


Was mich an der Stelle interessieren würde, machst du noch das NAD+ Protokoll??


Edit uschi: Bitte keine unnötigen Vollzitate. Danke. lg

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23151

Beitragvon Hamburgerjung » 10.08.2020, 11:54

Nein ich mache das NAD Prototkoll nicht mehr und das schon seit längerer Zeit. Ich sehe das Protokoll sogar als gefährlich an. Ich reagiere mittlerweile allergisch auf Nicotinamide. Und da bin ich nicht der einzige, so viel weiß ich.

Bevor ich in die USA fliege mache ich keine Experimente mehr, sondern nur noch die Infusionen, welche mir definitiv geholfen haben. Auch oral probiere ich nichts mehr aus.

Gruß
Noah

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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23154

Beitragvon der_matze » 10.08.2020, 13:45

Hamburgerjung hat geschrieben:Nein ich mache das NAD Prototkoll nicht mehr und das schon seit längerer Zeit. Ich sehe das Protokoll sogar als gefährlich an. Ich reagiere mittlerweile allergisch auf Nicotinamide. Und da bin ich nicht der einzige, so viel weiß ich.

Bevor ich in die USA fliege mache ich keine Experimente mehr, sondern nur noch die Infusionen, welche mir definitiv geholfen haben. Auch oral probiere ich nichts mehr aus.

Gruß
Noah


Ok, ist denk ich auch die richtige Einstellung.
Ich glaub nämlich auch nicht das das NAD+ Protokoll dir nach einer längeren Pause noch gut getan hätte (falls das überhaupt jemals der Fall war).

Hamburgerjung
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23158

Beitragvon Hamburgerjung » 10.08.2020, 14:43

Ja ich kann nur vor den NAD Protokoll warnen.
Das einzige was dadurch passiert ist meiner Meinung nach eine Immunsensibilisierung auf B3.

Dan1987
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23272

Beitragvon Dan1987 » 15.08.2020, 15:56

Kurzer Nachtrag noch zumPhosphatidylcholin was ich sehr interessant fand.
Mein Vater nicht gefloxt kämpft seit ca 10 Jahren mit kribbeln und Neuropathien in den Händen.Die ganzen Schul Medizinischen Medikamente haben keine Heilung oder Linderung gebracht.
Gestern Bekam er eine Pc Infusionen und ist seit gestern Beschwerde frei.

Liebe Grüße Dan
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23273

Beitragvon Hamburgerjung » 15.08.2020, 16:20

Vor meinem NADH und Glutathion Crash bei mir genau das gleiche. Ich hatte eine Infusion PC und es war als ob die Neuropathien aus den Beinen gezogen wurden. Habe mich von meinem Rückschlag Gott sei Dank durch BPC Injektionen wieder zu 50% erholt.

Fibi
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Re: Infusions ausgelöste "Heilung"

#23756

Beitragvon Fibi » 29.08.2020, 13:36

Hat noch jemand Erfahrung mit Patricia Kane / Phosphatidylcholin? Oral oder IV?
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