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Amputation als Lösung?

Deleted User 2079

Amputation als Lösung?

#26155

Beitragvon Deleted User 2079 » 28.01.2021, 08:45

Hallo zusammen, ich bin nun fast 2 Jahre postflox. Bei mir hat levo vor allem das linke Bein Unterschenkel zerschossen. Was zu einem zermürbenden dauerschmerz führt, der auch einen nachtschlaf über 2 bis 3 Stunden kaum zulässt. Auch tagsüber quäle ich mich durch den Tag. Habe wirklich alles ausprobiert und denke jetzt über eine amputatiom nach. Sicher nehme ich dafür einiges in Kauf aber gehen kann ich wg der Schmerzen eh kaum mehr als 500m. Gibt's hier im forum gedanken dazu bzw mitglieder, die sowas in Betracht ziehen lg jonny



Karlken
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Re: Amputation als Lösung?

#26156

Beitragvon Karlken » 28.01.2021, 09:41

Hallo Reinhard

Ich verstehe das die Schmerzen dich zermürben, aber Amputation?

Diese Option solltest du jedoch aus deinen Kopf verdrängen.
Bedenke, einmal ab ist ab, wohingegen du jetzt durchaus noch Chancen auf Besserung hast.
Auch noch nach 2 Jahren!
Wer will dir übrigens garantieren dass du danach deine Schmerzen los bist?
Stichwort: Phantomschmerz
Ich hoffe dass du diesen, für mich absurden Gedanken, nicht weiter verfolgst.

m.f.G.
Karlken
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cf12
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Re: Amputation als Lösung?

#26160

Beitragvon cf12 » 28.01.2021, 11:05

Hallo Jonny,

Du kannst es mit LDN versuchen und vielleicht lassen die Schmerzen langsam nach (Amputation ist keine Option). Sobald die Ursachen für die Schmerzen bekannt sind (z.B. muskulär, PNP, SFN?), kannst Du mit der Therapie für eine dauerhafte Besserung beginnen. Viel Erfolg und gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

Deleted User 2079

Re: Amputation als Lösung?

#26161

Beitragvon Deleted User 2079 » 28.01.2021, 12:04

Hallo karlken, hallo cf, danke für das Feedback. Ich suche halt irgendwie eine Lösung um aus dieser daueranspannung herauszukommen. Ich wunder mich eh. Wie lange mein Körper das nun schon aushalten kann, mein ganzes Leben dreht sich nur darum meine schmerzen/BESCHWERDEN ZU Managen , hätte ich nicht frau, kinder und mittlerweile Enkel hätte ich eh schon aufgegeben
ABER Amputation ist wohl doch nicht die Lösung, das Thema phantomschmerzen hatte ich nicht AUF DEM SCHIRM LG REINHARD

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Re: Amputation als Lösung?

#26163

Beitragvon Levoflox26 » 28.01.2021, 12:30

Hallo Jonny,

ich hatte diese Geadnken auch schon. Bin jetzt 4 Jahre nach Levo und mein Hauptschmerz liegt in den Unterschenkeln und der kurzen Gehstrecke. Plus 'ne Menge drumrum Symptome. Ich hab schon oft gedacht, beide Schenkel ab wären vielleicht weniger schmerzhaft. Ich hatte da vor allem die Sportler im Kopf, die mit ihren Prothesen laufen, als kennen sie gar keine Schmerzen. Aber das waren bei mir stets nur so Momentaufnahmen, wenn es mal wieder ganz unerträglich war. Unter mir wohnt ein Mann mit Diabetes. Ihm musste letztes Jahr im Januar ein Unterschenkel amputiert werden. Seither sitzt er mit Schmerzen im Rollstuhl. Er kommt nämlich mit keiner Prothese klar (und er hatte schon einige Korrekturen). Ich höre ihn manchmal nachts unter mir schreien vor Schmerz. Nein, DAS ist keine Alternative! Davon ab, wer würde uns denn ein Bein abnehmen? Man sieht doch keine Schädigung. Zumindest bei mir nicht. Bei dir?
Nachdem ich einen Sommer im Rollstuhl verbracht habe, kann ich heute wieder an Krücken gehen. Innerhalb der Wohnung sogar ohne. Lange Strecken sind allerdings nach wie vor nicht drin. Einmal um den Block oder der Einkauf im Supermarkt sind aber durchaus wieder möglich.
Versuche deine Gedanken auf das zu lenken, das du kannst.

Liebe Grüße
uschi

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Re: Amputation als Lösung?

#26164

Beitragvon Deleted User 2079 » 28.01.2021, 13:24

HALLO Uschi danke für dein ausführliches Feedback. Ich denke ich lösche den Gedanken wieder. Mein schmerztherapeut meinte er würde jetzt mal canabisblüten diese bestimmten hybridsorten, dronabinol hilft bei mir nicht. Lg reinhard

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Re: Amputation als Lösung?

#26165

Beitragvon sabmisch » 28.01.2021, 18:08

Lieber Jonny,
ich habe inzwischen am Schultergelenk auch so schlimme Schmerzen, dass ich nicht mehr schlafen konnte und in meinem Fall über Selbstmord als letzte Lösung nachgedacht. Inzwischen nehme ich Oxycodon und seitdem ist mein Leben wieder lebenswert. Wünsche Dir, dass auch Du das Mittel findest, welches Dir Deine Lebensqualität zurück bringt. Alles Gute!
Sabine

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Re: Amputation als Lösung?

#26169

Beitragvon cf12 » 28.01.2021, 20:49

Hallo Sabine,

bei der Gabe von täglich 3 - 9 mg Bor sind meine Schulterschmerzen "verschwunden". Alle anderen Mängel sollten natürlich auch beseitigt werden (z.B. Vitamin B12, Magnesium, Omega3, Vitamin D/K2, Chondroitin). :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Amputation als Lösung?

#26176

Beitragvon EagleEyeC » 29.01.2021, 19:54

Das Thema Amputation ist - so krass es sich anhört - nicht sofort abzutun. Ich habe z.B. nur EINEN wirklich geschädigten Muskelkopf, den medialen Kopf der rechten Wadenmuskulatur. Mir wurde bereits von einem Orthopedietechniker eine Chirurgische Amputation vorgeschlagen. Ein Leben im Rollstuhl zu verbringen oder ein Leben lang starke Schmerzmittel zu nehmen haben auch Nebenwirkungen (Psyche, innere Organe, Bewegungsmangel usw.) Phantomschmerzen sind nicht die Regel und es sind dann Schmerzen im Vordergrund - nicht Bewegungsinschränkungen. Zudem sind Phantomschmerzen einigermassen therapierbar.

Über diese Massnahme denke ich aber nicht aktiv nach bevor ich im Jahr 10 postflox angekommen bin. Ich bin 28 Jahre. Menschen Mitte 30 bis 40 sind schnell und oft gut adaptiert bei Amputationen. Danach wirds kritisch. Nach 40 - und nach 50 ganz sicher - ist es keine Option mehr.

Ebenso sind Amputationen an beiden Beinen keine Option. Das müsste isoliert ein Bein krass betroffen, das andere topfit sein. Also eher selten ein Floxfall.

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Re: Amputation als Lösung?

#26178

Beitragvon Levoflox26 » 29.01.2021, 20:09

Mir wurde bereits von einem Orthopedietechniker eine Chirurgische Amputation vorgeschlagen.


Da fällt mir nur ein: Schuster bleib bei deinen Leisten. :o

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Re: Amputation als Lösung?

#26181

Beitragvon cf12 » 29.01.2021, 22:22

Hallo EEC,

das kann wirklich nicht Dein Ernst sein!!! Statt bei der Linderung der Beschwerden mitzuhelfen, willst Du post Flox die Amputation von Körperteilen für Mitglieder des Forums in Erwägung ziehen??? :angry-tappingfoot:

Viele Grüße

cf12

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Re: Amputation als Lösung?

#26182

Beitragvon Levoflox26 » 30.01.2021, 08:51

cf12 hat geschrieben:Hallo EEC,

das kann wirklich nicht Dein Ernst sein!!! Statt bei der Linderung der Beschwerden mitzuhelfen, willst Du post Flox die Amputation von Körperteilen für Mitglieder des Forums in Erwägung ziehen??? :angry-tappingfoot:

Viele Grüße

cf12


Hi cf12,

jetzt komm, Marco hat von sich gesprochen und sogar explizit 10 Jahre Flox erwähnt. Ich habe das nicht als Empfehlung für andere Foris empfunden.
Ich habe gestern mit Reinhard telefoniert und ich kann solche Gedanken gut nachvollziehen, wenn man täglich starke Schmerzen hat und total eingeschränkt ist. Du hast großes Glück gehabt, dass du nicht so schwer geschädigt wurdest, das kann leider nicht jeder von sich behaupten. Es fühlt sich verdammt beschissen an, wenn man nicht mehr am Leben teilnehmen kann wie zuvor, nicht mehr arbeiten kann, EM Rente beantragen muss und die Hoffnung von Jahr zu Jahr schwindet. Da sind solche Gedanken legitim und darüber muss man auch reden dürfen.

Schönes Wochenende
Gruß uschi

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Re: Amputation als Lösung?

#26184

Beitragvon cf12 » 30.01.2021, 10:03

Hallo liebe Uschi,

die Amputation bzw. Operation ist fast immer ein Versagen der Medizin (Dr. Kuklinski). Marco ist Mediziner und müsste das am besten wissen. Bei meinem aktuellen Kenntnisstand würde ich sogar künstliche Gelenke ablehnen. :)

Viele liebe Grüße

cf12

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Re: Amputation als Lösung?

#26186

Beitragvon Levoflox26 » 30.01.2021, 12:15

Bei meinem aktuellen Kenntnisstand würde ich sogar künstliche Gelenke ablehnen.


Das würdest du evtl. anders sehen, wenn du bei jedem Schritt unsägliche Schmerzen hast und auf den Bild gebenden Verfahren kein Knorpel oder Gelenkspalt mehr zu sehen ist. Dafür aber spitze Knochenanbauten, die sich ins Gewebe bohren und für ständige Entzündungen sorgen. Ich hab das jetzt 2 Jahre hinaus gezögert, aber die Schmerzen nehmen auch den letzten Rest an Lebensfreude. Nun kann ich wieder schmerzfrei die Treppen in den dritten Stock überwinden. Was das bedeutet kann sicher nur jemand nachvollziehen, der in der gleichen Lage war. Da kullern schon mal die Tränen vor Freude. :)

die Amputation bzw. Operation ist fast immer ein Versagen der Medizin


Wir sind alle hier, weil die Medizin bzw. die Pharmaindustrie und unsere Aufsichtsbehörden versagen! Dennoch muss man ja mit den Konsequenzen irgendwie umgehen.

lg uschi

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Re: Amputation als Lösung?

#26189

Beitragvon EagleEyeC » 30.01.2021, 13:14

cf12 hat geschrieben:Hallo EEC,

das kann wirklich nicht Dein Ernst sein!!! Statt bei der Linderung der Beschwerden mitzuhelfen, willst Du post Flox die Amputation von Körperteilen für Mitglieder des Forums in Erwägung ziehen??? :angry-tappingfoot:

Viele Grüße

cf12


Nein, Nein natürlich nicht. Das passt für fast keinen Floxie. Ich wollte nur mal dazu sagen, der Gedanke ist nicht so abwägig - ich wurde schon offen darauf angesprochen.

Aber es macht nur in bestimmten Situationen Sinn. Es müsste alles perfekt sein bis auf EIN Unterschenkel und zusätzlich sollte man in den frühen 30er sein oder jünger. Alle Therapie-Versuchen versagten und man kann ohne Rollstuhl kaum 100m am Stück laufen wegen dem einen Bein. Und das seit 10 Jahren oder mehr. In allen anderen Situationen macht es überhaupt kein Sinn, da sich das System nicht kompensieren kann.

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Re: Amputation als Lösung?

#26190

Beitragvon cf12 » 30.01.2021, 18:03

Hallo Marco,

wenn ich am Altersheim/Pflegeheim vorbei laufe, sehe ich fast täglich die armen Menschen, wie sie sich mühsam im Rollstuhl (ohne Beine) fortbewegen. Es kann ja nicht Ziel des ärztlichen Handelns sein, die Krankheit 10 Jahre zu "verwalten", um schließlich im Zweifel Körperteile zu amputieren (Dr. Kuklinski hat sich entsprechend zu Operationen geäußert). :think:

Viele Grüße

cf12

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Re: Amputation als Lösung?

#26191

Beitragvon EagleEyeC » 30.01.2021, 18:31

cf12 hat geschrieben:Hallo Marco,

wenn ich am Altersheim/Pflegeheim vorbei laufe, sehe ich fast täglich die armen Menschen, wie sie sich mühsam im Rollstuhl (ohne Beine) fortbewegen. Es kann ja nicht Ziel des ärztlichen Handelns sein, die Krankheit 10 Jahre zu "verwalten", um schließlich im Zweifel Körperteile zu amputieren (Dr. Kuklinski hat sich entsprechend zu Operationen geäußert). :think:

Viele Grüße

cf12


Die Idee wäre eben, dass sich Menschen nicht im Rollstuhl fortbewegen müssen sondern mit einer gut adaptierten Prothese wieder rennen können. Ansonsten macht, wie oben beschrieben, eine Amputation keinen Sinn. Hängt auch noch mit der eigenen Spiritualität usw. zusammen. Ich denke nicht an eine Amputation. Im 10. Floxjahr glaube ich soweit gesund zu sein, dass dies nicht mehr notwendig ist - und das wohl dank dem lieben Herr Dr. Kuklinski :)

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Re: Amputation als Lösung?

#26192

Beitragvon Levoflox26 » 30.01.2021, 19:29

Hallo cf12,

wenn ich am Altersheim/Pflegeheim vorbei laufe, sehe ich fast täglich die armen Menschen, wie sie sich mühsam im Rollstuhl (ohne Beine) fortbewegen. Es kann ja nicht Ziel des ärztlichen Handelns sein, die Krankheit 10 Jahre zu "verwalten", um schließlich im Zweifel Körperteile zu amputieren


Ich kenne mit meinem Nachbarn nun schon 2 ältere Herren, deren Beine abgenommen werden mussten. Weil sie Diabetes Typ 2 hatten und sich nicht angepasst ernährt/verhalten haben. Wenn dann die Durchblutung gestört ist und die Zehen beginnen abzusterben, dann muss man amputieren. Oder sterben. Es liegt also keinesfalls unbedingt im Handeln der Ärzte. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein großer Teil der Pflegeheimbewohner die du siehst, solch einen Hintergrund haben.
Ich weiß nicht, welche Krankheiten man 10 Jahre verwalten kann, um sie dann mit einer Amputation abzuschließen. Würde mich aber generell mal interessieren. Unfälle ausgeschlossen. Hast du da Beispiele?

lg uschi

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Re: Amputation als Lösung?

#26210

Beitragvon EagleEyeC » 31.01.2021, 16:54

Und dass Diabetiker mit der gestörten Mikrozirkulation sich dann kaum an eine Prothese adaptieren können ist auch wahr. Schade, Ernährungsumstellung und das Problem ist meistens gelöst :( Aber jeder muss sein Leben für sich bestimmen.

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Re: Amputation als Lösung?

#26221

Beitragvon sgz67 » 01.02.2021, 23:59

Die Schwiegermutter ist an/mit Diabetes gestorben.
(wahrscheinlich Unterzuckerung)
Sie könnte heute noch leben, wenn sie schlicht ihre Ernährung umgestellt hätte.
Ihr Spruch war meistens:
"Lasst mich essen was ich will. Ist doch das einzige noch, was mir Freude macht."

Tja, die Frage ist, was macht uns Freude.
Wenn nur noch Essen Freude macht, ist es dann nicht ein trauriges Leben?

Ist freudiges Essen so wichtig, seine Gesundheit und sein Leben dafür zu opfern?

Es geht also durchaus, eine Krankheit 10 Jahre zu verwalten
und dann daran zu sterben. Sie hat sich so entschieden.

Man kann aber eine schmerzlose Diabetes nicht mit einer Schmerzerkrankung vergleichen.

Ein S. Hawking lebte auch Jahrzehnte im Rollstuhl.
Seine Freude war die Wissenschaft. Dafür hat er gelebt.
Ich bezweifle aber, dass er das mit täglichen Schmerzen auch so lang ausgehalten hätte.

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Re: Amputation als Lösung?

#26264

Beitragvon EagleEyeC » 04.02.2021, 14:26

sgz67 hat geschrieben:
Ein S. Hawking lebte auch Jahrzehnte im Rollstuhl.
Seine Freude war die Wissenschaft. Dafür hat er gelebt.
Ich bezweifle aber, dass er das mit täglichen Schmerzen auch so lang ausgehalten hätte.


Motoneuronerkrankungen wie ALS machen auch Schmerzen.
Wir gefloxte haben auch selten starke Schmerzen, eher starke Einschränkungen. Ich kenne wenige gefloxte, welche Opiate brauchen für die Schmerzen.


Lg.

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Re: Amputation als Lösung?

#26266

Beitragvon cf12 » 04.02.2021, 16:06

Hallo EEC,

ja genau: bei ALS kommen am Anfang die Schmerzen/Lähmungserscheinungen und dann der Erstickungstod. Das ist einfach nur schrecklich und niemand käme auf die Idee, die Arme/Beine zu amputieren, nur weil sie schmerzen. :think:

Viele Grüße

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Re: Amputation als Lösung?

#26390

Beitragvon mikrofisch » 11.02.2021, 00:13

Hallo Johnny,

Deine Frage nach Amputation geht mir nicht mehr aus dem Kopf...

Du schreibst, dass Du schon alles versucht hast und es nicht besser wird. Ich habe mich gefragt, was das alles ist, was Du schon versucht hast. Vielleicht magst Du das mal auflisten? Dann könnten wir anderen gucken, ob etwas dabei ist, was Du noch nicht genommen hast und was uns hilft und Dir evtl. Empfehlungen geben, was Du mal ausprobieren kannst.

Mir hilft z.B. 2 x täglich 0,5 mg Lorazepam zur Muskelrelaxation, was die Schmerzen reduziert. Ich weiß um die Gefahr der Abhängigkeit, aber sollte das FQAD eines Tages abgeheilt sein, mach ich da gerne einen Entzug von, wenn ich keine Schmerzen mehr habe. Dann lieber Verbessserung der Schmerzen und hinterher Entzug, als jahrelang starke, unbeherrschbare Schmerzen, die zum Gedanken an Amputation führen.

LG, Mik
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Re: Amputation als Lösung?

#26457

Beitragvon EagleEyeC » 14.02.2021, 11:55

mikrofisch hat geschrieben:Hallo Johnny,

Deine Frage nach Amputation geht mir nicht mehr aus dem Kopf...

Du schreibst, dass Du schon alles versucht hast und es nicht besser wird. Ich habe mich gefragt, was das alles ist, was Du schon versucht hast. Vielleicht magst Du das mal auflisten? Dann könnten wir anderen gucken, ob etwas dabei ist, was Du noch nicht genommen hast und was uns hilft und Dir evtl. Empfehlungen geben, was Du mal ausprobieren kannst.

Mir hilft z.B. 2 x täglich 0,5 mg Lorazepam zur Muskelrelaxation, was die Schmerzen reduziert. Ich weiß um die Gefahr der Abhängigkeit, aber sollte das FQAD eines Tages abgeheilt sein, mach ich da gerne einen Entzug von, wenn ich keine Schmerzen mehr habe. Dann lieber Verbessserung der Schmerzen und hinterher Entzug, als jahrelang starke, unbeherrschbare Schmerzen, die zum Gedanken an Amputation führen.

LG, Mik


Noch jemand!!! Ich mach bald mal nen eigenen Benzo Thread auf! Ich kenne unterdessen zig FQAD und CFS Betroffene welche durch GABA A Agonisten deutlich weniger Schmerzen haben (mich inklusive).

Ich nehm aktuell täglich 1.2mg Clonazepam (Aequivalent zu 2.4mg Temesta) und hab (praktisch) ein normales Leben. Keine Krücken mehr. Kein Rollstühl. Täglich bis zu 5000-6000 Schritte ohne grosse Probleme.

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Re: Amputation als Lösung?

#26461

Beitragvon Idgie » 14.02.2021, 13:34

Hallo,

ich möchte darauf hinweisen, dass eine regelmäßiger Einnahme von Benzodiazepinen eine hohe Suchtgefahr birgt, man schnell in die Toleranz kommen kann und dann die Dosis steigern muss. Von den Schwierigkeiten eines Benzoentzugs ganz zu schweigen. Wen das interessiert, der kann sich gerne bei Youtube die entsprechenden Videos anschauen oder einfach mal googeln.

Auch im Absetzforum https://adfd.org/austausch/index.php findet man zahlreiche Berichte, wie schwer, langwierig und leidvoll ein Entzugsein kann.

In Fachkreisen ist man sich inzwischen einig, dass gegen einen Benzoentzug ein Heroin- oder Alkoholentzug ein Spaziergang ist.

Gruß, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Amputation als Lösung?

#26463

Beitragvon cf12 » 14.02.2021, 13:46

Hallo Idgie,

Deine Warnungen sind berechtigt, aber wir sollten auch differenzieren. So trifft die Warnung z.B. 100 Prozent auf Diazepam zu. Ich habe von 2000 - 2013 täglich ca. 1 Tablette Tetracepam zur Nacht eingenommen und konnte sie ohne Probleme wieder absetzen (einfach nicht mehr genommen). Bei Clonacepam ist das Suchtpotential etwas höher als bei Tetracepam, aber etwas höher von Null ist fast Null. Bei Frauen ist die Wirkung von Benzos evtl. etwas stärker als bei Männern und dem Suchtpotential sollte deshalb bei Frauen mehr Beachtung geschenkt werden. Clonacepam ist besser als Amputation! :)

Viele Grüße und einen schönen Sonntag

cf12

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Re: Amputation als Lösung?

#26465

Beitragvon Idgie » 14.02.2021, 14:59

doppelt :oops:
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Amputation als Lösung?

#26466

Beitragvon Idgie » 14.02.2021, 15:06

Hallo Cf,

ja, Du hast recht, ich sollte mich nicht einmischen, wenn Arzneimittelgeschädigte zu suchtmachenden Substanzen greifen.

Ich sehe das anders, werde aber zukünftig nichts mehr dazu schreiben, wenn hier sehr inflationär mit Empfehlungen von Psychopharmaka umgegangen wird. Jeder, der meint, sich darauf einlassen zu müssen soll das tun und kann sich ja dann selber darüber informieren, wenn es schief geht.

Meine Informationen aus dem Absetzforum, auch was Clorazepam anbelangt, und die eigenen Erfahrungen mit Mirtazapin sprechen eine ganz andere Sprache.

Wie geschrieben, ich werde euch nicht mehr mit Warnhinweisen belästigen.

Gruß, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Amputation als Lösung?

#26469

Beitragvon Karlken » 14.02.2021, 15:41

Hallo Idgie

Wie geschrieben, ich werde euch nicht mehr mit Warnhinweisen belästigen.


Ich glaube nicht dass irgendjemand deine berechtigten Warnungen als Belästigung auffasst.
Daher hoffe und wünsche ich mir dass diese Ankündigung deinerseits nicht umgesetzt wird.
Ich finde es wichtig dass es Warner wie dich gibt die den Einen oder Anderen im Umgang mit Benzos nicht zu sorglos werden lassen.

Wünsche dir einen schönen Rest-Sonntag und
m.f.G.
Karlken
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Re: Amputation als Lösung?

#26471

Beitragvon Brischid » 14.02.2021, 18:14

Hallo Idgie und Karlken,

der Meinung bin ich auch. Man MUSS davor warnen. Ich habe immer öfter und in immer kürzeren Abständen Lorazepam, zum Schluss täglich eingenommen und einen Horrorentzug hinter mir und das gleiche noch einmal mit einem Schlafmittel aus der Gruppe der Z-Drugs. Den Entzug kann ich in Worten gar nicht beschreiben. Es war die absolute Hölle.

Außerdem musste ich feststellen, dass mir Lorazepam und auch das Schlafmittel im gefloxten Zustand kaum noch geholfen haben.

LG, Brischid
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Re: Amputation als Lösung?

#26472

Beitragvon mikrofisch » 14.02.2021, 23:57

Hallo Idgy und Brischid,

es gibt durchaus die Möglichkeit, dass Benzos helfen und es nicht zu einer Toleranzentwicklung und somit Sucht kommt. Benzoentzüge kann mann mit ärztlicher Unterstützung gut machen, wenn man auf eine Äquivalenzdosis Diazepam umstellt und dann ganz langsam rausgeht. Abruptes Absetzen ist immer ungünstig. M.E. kommen die Abhängigkeiten aber eher dann zustande, wenn Benzos aus psychischen Gründen, wie Angsterkrankungen genommen werden. Wenn die Angsterkrankung dann nicht psychotherapeutisch behandelt wird, kommen natürlich die Ängste beim Absetzen extrem wieder. Bei einer Benzoandwendung für Muskelkrämpfe denke ich, dass man das anders betrachten sollte. Genauso wie Schmerzpatienten nicht morphinsüchtig werden, obwohl sie jeden Tag Morphine zu sich nehmen. Wenn die dann die Schmerzen nicht mehr haben, können die die Morphine gut wieder absetzen. Anders als Junkies auf der Straße, die sich das Zeug aus anderen Gründen besorgen. Die sind extrem abhängig.

Aber ich sehe es genauso, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er mit den heftigen Schmerzen bei FQAD zurecht kommt und man sollte es sowohl Befürwortern als auch Gegnern dieser Behandlungsmethode erlauben, sich mit dem gebotenen gegenseitigen Respekt dazu zu äußern. Ich finde Benzos immer noch besser als Amputation.

Zu Idgy: Du erwähntest Mirtazapin. Das ist kein Benzo sondern ein Atidepressivum, das nicht über den GABA Rezeptor wirkt. Antidepressiva kann man dann nicht absetzen, wenn eine Depression noch nicht abgeheilt ist. Es ist wie bei den Benzos: Erst muss die darunter liegende Krankheit (hier Depression) gut ausbehandelt sein, dann kann man diese Psychopharmaka wieder absetzen, nicht vorher.

Liebe Grüße an Euch alle,

Mik
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Re: Amputation als Lösung?

#26473

Beitragvon Idgie » 15.02.2021, 00:29

Hallo Mik,

sorry, aber das was Du da schreibst ist gängige Schulmedizinmeinung. Genauso wie die meisten Ärzte FC-Schäden leugnen ist es auch mit Entzugssymptomen bei PP. Wenn Du Dir die Mühe machst, mal im von mir verlinkten Forum zu lesen, wirst Du vielleicht eines besseren belehrt. In der Realität sieht es oft ganz anders aus, ich lese jeden Tag die Leidensgeschichten von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in die Psychopharmakafalle getappt sind.

Und ja, ich weiß, das Mirtazapin kein Benzo ist, glaub mir, in der Materie kenne ich mich inzwischen gut aus. Ich sprach aber in meinem Beitrag oben nicht nur von Benzos sondern von Psychopharmaka. Du wirst wohl nicht bestreiten, daß Mirtazapin da drunter fällt.

Auch das mit der Depression ist Unsinn. Ich hatte nie eine Depression, sondern Nebenwirkungen von Ciprofloxacin und konnte Mirtazapin trotzdem nicht einfach wieder absetzen. Ich habe nach 6 Monaten Einnahme 2 1/2 Jahre gebraucht, um das PP wieder loszuwerden und hatte trotz des langsamen Vorgehens massive Symptome.

So, und nun bin ich hier raus - sorry, Karlken - diese Diskussionen tue ich mir nicht mehr an, das tut mir nicht gut. Diese Verharmlosungen von PP habe ich von unfähigen Ärzten in den letzten Jahren genug gehört. Es kann sich jeder einwerfen was er will, ich gebe hiermit die Stellung als Warner und Mahner ab, vielleicht braucht es das ja hier in diesem Forum nicht, weil alle genau wissen, was sie tun, wenn sie PP einnehmen.

Gruß, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

cf12
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Re: Amputation als Lösung?

#26475

Beitragvon cf12 » 15.02.2021, 11:20

Hallo Idgie,

Du solltest ruhig weiter warnen und Deine Erfahrungen sind für uns sehr wichtig! Wir profitieren vom "Schwarmwissen" aller Mitglieder. Ich hatte nur um eine Differenzierung der verschiedenen Präparate gebeten und ich kenne z.B. niemanden, der einen Tetrazepam Entzug gemacht hat (seit 1. August 2013 außer Handel). Mit Clonazepam habe ich keine persönliche Erfahrung (EEC fragen). :)

Viele Grüße und eine schöne Woche

cf12

Levoflox26
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Re: Amputation als Lösung?

#26476

Beitragvon Levoflox26 » 15.02.2021, 12:39

Hallo zusammen,

ich kann Idgie nur zustimmen. Vorsicht vor den Benzos und generell vor Psychopharmaka. Und Idgie, es ist wertvoll, dass du immer wieder daran erinnerst. Du bist das beste Beispiel, wie lange man evtl. brauchen kann, um da wieder unbeschadet raus zu kommen. Solche Erfahrungen sind wichtig für dieses Forum. Verschiedene Sichtweisen sind normal, ich habe nicht das Gefühl, dass man deine Warnungen hier nicht lesen will. Wenn cf12 andere Erfahrungen gemacht hat, dann heißt es doch nicht, dass es deine oder meine nicht auch gibt. Wenn man pro und contra liest, kann man besser entscheiden, was man macht als wenn man nur positive oder nur negative Erfahrungen kennt.

Ich hatte nur um eine Differenzierung der verschiedenen Präparate gebeten und ich kenne z.B. niemanden, der einen Tetrazepam Entzug gemacht hat


Ich habe keinen bewussten Entzug von Tetrazepam gemacht. Aber ich habe es auch über einige Monate nach einem Bandscheibenvorfall genommen. Eine Tablette am Abend. Dann stand ich mit einem Rezept in der Apotheke und es wurde nicht mehr eingelöst. Ich hab mir damals nicht viel dabei gedacht, habe auch nichts ungewöhnliches bemerkt. Bisschen schlechter geschlafen wohl aber sonst wirklich nichts, was ich als Entzugserscheinungen gedeutet hätte. Zwei Tage später hatte ich abends noch Physiotherapie. Meine letzte Erinnerung ist, dass ich am Butterflygerät Übungen machte. Dann kam ich im Krankenwagen zu mir und wusste nicht, was passiert ist. Ich war vollkommen verwirrt. Der Sani sagte mir dann, ich habe eine Art epileptischen Anfall gehabt. In der Klinik wurde ich nach Medikamenten gefragt und ich sagte, dass ich bis vor 2 Tagen noch diese Tabletten genommen habe. Scheinbar ist das eine bekannte Entzugsreaktion bei Benzos.
Ich denke, ich hatte Glück, dass mir das nicht auf der Fahrt im Auto passiert ist. Nicht auszudenken, was hätte geschehen können. Und das, bei therapeutischer Dosierung. Es gibt wohl Menschen, die für solche Krampfanfälle besonders anfällig sind. Aber das weiß man halt meist nicht im voraus. Ich scheine dazu zu gehören, hatte so einen Anfall bei meiner Borreliose vor über 20 Jahren schon mal.

Passt gut auf euch auf!!

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro


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