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Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

Chris_B_72
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Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30815

Beitragvon Chris_B_72 » 21.04.2022, 13:15

Direkt nach Einzeldosis (500mg Cipro) ist kein normaler Schlaf mehr möglich.
Ist die wahrscheinlichste Ursache in blockierten oder herunter regulierten Gaba-Rezeptoren zu sehen?
Welche Therapie wäre möglich?
Gibt es Betroffene mit ähnlicher Ausgangslage, die hier eine Heilung erzielen konnten?



Momo
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30830

Beitragvon Momo » 22.04.2022, 18:11

Hallo Chris,
du hast ja schon gelesen, dass es am Gaba System liegen kann.Es gibt aber auch viele andere mögliche Ursachen. Zum Beispiel haben auch die Hormone Einfluss auf den Schlaf. FC bringt vieles aus dem Lot. Du kannst nur eine "Baustelle" nach der anderen angehen und schauen , was dir hilft. Ich kann mittlerweile mit Hilfe von Gaba 500 mg wieder länger schlafen. Das Einschlafen verbesserte sich noch langsamer, aber auch da geht es aufwärts.
Nicht zu unterschätzen ist auch die psychische Komponente, da hilft eventuell bewusstes Runterfahren, atmen und Meditation.

Ich habe wegen des schlechten Einschlafens damals meine Schlafenszeit immer weiter nach hinten verschoben. Dann konnte ich wenigstens bis zum frühen Morgen schlafen. Wenn ich versucht habe früher einzuschlafen, dann ging das häufig auch, aber dann war ich nach 2 bis 3 Stunden wach und konnte schlecht wieder einschlafen.

Vielleicht kannst du mit den Anregungen etwas anfangen.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30838

Beitragvon Chris_B_72 » 23.04.2022, 20:18

Aktuell kann ich gar nicht mehr schlafen, es ist praktisch Schlafentzug.
Hormonchaos habe ich ja auch. Die bioidentischen Ersatzhormone sind wohl zu niedrig dosiert oder wirken allein nicht ausreichend.
In der Not habe ich wohl zu oft auf Lorazepam (0,5mg) gesetzt. Ich will es absetzen, habe aber keine gut wirkende Alternative. Der Entzug haut dann wohl auch noch voll rein.
Melatonin bis zu 6mg wirkt nicht mehr ausreichend.
CBD Öl hat auch nichts gebracht, die stärkere Variante ist noch nicht da.
Es ist fast die letzte Hoffnung.

GABA habe ich noch nicht versucht. Wie schnell würde sich ein Erfolg einstellen, positive Wirkung vorausgesetzt?

Nächste Woche steht der FMT an, vorausgesetzt ich habe noch die Kraft dafür.
Hier habe ich die Hoffnung, dass sich auch eine Auswirkung auf den Schlaf ergibt.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30839

Beitragvon Levoflox26 » 24.04.2022, 11:01

Hallo Chris,

In der Not habe ich wohl zu oft auf Lorazepam (0,5mg) gesetzt. Ich will es absetzen, habe aber keine gut wirkende Alternative. Der Entzug haut dann wohl auch noch voll rein.


Was bezeichnest du denn als "oft"? Wenn du Benzos über mehrere Tage am Stück eingenommen hast, dann hat das bereits erheblichen Einfluss auf deinen Schlaf. Um dann wieder in den " normalen"Schlaf zu finden, müsstest du mind. 10-14 Tage (eher 6 Wochen) Abstand zu Lorazepam haben. Ich denke vorher brauchst du es nicht mit anderen Mitteln, wie Melatonin (benötigt einige Wochen regelmäßige Einnahme bis zur Wirkung) oder CBD zu probieren.
Das ist der Fluch der Benzos: schnelle Hilfe - lange Abstinenz im Anschluss.

Was den Entzug betrifft, schon mal versucht? Wie lange hast du die Tabletten denn am Stück genommen? Bedenke bitte, dass du sie dann unbedingt ausschleichen musst. 0,5mg ist ja eine niedrige Dosierung, ich glaube nicht, dass der Entzug schwierig wird. Außer, dass du halt weiterhin schlecht schlafen wirst.

Ob GABA als Ersatz sinnvoll ist, kann ich dir nicht beantworten. Das habe ich nie versucht.

Was ist denn FMT?

Ich wünsche dir viel Erfolg.
lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30840

Beitragvon Chris_B_72 » 24.04.2022, 12:53

Hallo Uschi,

ich wusste um die Gefahr der Gewöhnung/Abhängigkeit von Lorazepam.
In den Osterwochen habe ich gemerkt, dass ich es da jede Nacht „brauchte“ (max. 0,5mg). Daher nun die Umkehr, die Gefahr ist einfach zu groß.
2 Tage „ohne“ sind bereits die Hölle. In der 3. Nacht nahm ich 0,25mg, um den Entzug abzumildern.
Mein Problem: vor der allerersten Einnahme hatte ich nichts was funktioniert. 2 - 3 Stunden Schlaf, damit kam ich nicht klar.
Jetzt ist es noch viel schlimmer, aber es ist klar, dass Lorazepam keine Lösung ist.

FMT = Stuhltransplantation
Meine Hoffnung ist, dass sich dadurch auch der Schlaf verbessert oder sogar normalisiert. Mein Stuhltest ergab ja, dass bei mir das neuroaktive Mikrobiom platt gemacht wurde.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30841

Beitragvon hope2 » 24.04.2022, 13:49

Hallo Chris,

die Einnahme von GABA, zzgl. Ashwagandha hat bei mir recht schnell gegen die innere Unruhe und die massiven Schlafstörungen geholfen. Bei der inneren Unruhe habe ich am dritten Tag schon sehr deutlich eine Verbesserung gemerkt, beim Schlaf nach ca. einer Woche.

Drück Dir die Daumen für das Ausschleichen der Benzos.

LG,
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Ciprofloxacin 250mg 9.2019, 1,5 Tage


"Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamem Willen."
- Mahatma Gandhi -

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30843

Beitragvon Levoflox26 » 24.04.2022, 14:30

Chris, ich hatte, bevor ich von Flox wusste, T... gegen die Panikattacken bekommen und schnell gemerkt, dass ich damit auch wieder gut schlafen konnte. Ich hab es ca. 3-4 Wochen genommen, aber nicht täglich. Hab es dann mit der Hälfte runter dosiert und die dann auf jeden zweiten Tag. Das hat gut geklappt. Außer, dass die Unruhe, Schlafstörungen und Angstattacken wieder da waren. Wenig Schlaf ist sehr zermürbend. Mir hatte dann ja später das CBDactive geholfen, obwohl mir die in D käuflichen Öle keine Hilfe waren. Anfangs dachte ich, das dies auch wieder nicht hilft, weil ich keine Ermüdung spürte. Als ich mich dann ins Bett begeben hab, war ich innerhalb weniger Minuten weg. Nach fast 8 Stunden erst wieder aufgewacht...was für eine Wohltat. Das blieb dann auch so, später wurde mir dann Cannbis bewilligt, das beste Schlafmittel ever.
Leider vertrug ich es plötzlich nicht mehr, es hat die Small Fiber NP verstärkt. Erklären kann ich mir das nicht, aber irgendwas hat sich verändert. Werde es vielleicht noch mal mit einer anderen Sorte probieren. Schlafen kann ich aber weiterhin gut, ich brauche nichts mehr.

FMT = Stuhltransplantation

Bist du da in guten Händen?
Scheint ja nicht ganz ungefährlich zu sein. Ich hätte wohl Angst. GsD hat wenigstens mein Verdauungsapparat keine Schädigung bekommen.

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30894

Beitragvon Chris_B_72 » 01.05.2022, 19:54

Das CBDActive ist da. Wieviel Hübe braucht es da denn? Bin mit 2 Hüben angefangen, hab aber nichts gespürt.
Um 4 Uhr dann wieder aufgewacht.

Der FMT Hauptteil ist gelaufen.
Eine Auswirkung spüre ich noch nicht, es kann aber zu früh sein für eine Bewertung.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30896

Beitragvon Levoflox26 » 01.05.2022, 20:11

Hallo Chris,

ich hatte ein paar Tage herum experimentiert bis ich "meine" Dosierung gefunden hatte.
- 3 Hübe
- mind. 1,5, besser 2h vorm zu Bett gehen
- Magen sollte leer sein
- nicht darauf warten, dass man Müdigkeit verspürt. Ich konnte damit auch die ganze Nacht auf bleiben, ohne müde zu werden.
- um gedanklich abzuschalten hab ich meine eigene Strategie. Ich spiele Stadt, Land, Fluss aber anders. Suche mir einen Themenbereich: Automarken? Was gibt's im Wald? Was nehme ich mit in den Urlaub? Obstarten? Was kann man anziehen? Bandnamen? Und dann geh ich die jeweils alphabetisch durch: Apfel, Banane, Clementine...spätestens bei "I" schlaf ich dann ein. Vielleicht hast du auch etwas, womit du dich in Gedanken beschäftigen kannst?
Ich brauche schon lange kein CBD mehr, aber ich spiele immernoch. Sonst fange ich an zu grübeln und dann ist Ende mit schlafen

Viel Erfolg.

lg uschi

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30939

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 13:25

Chris_B_72 hat geschrieben:Hallo Uschi,

ich wusste um die Gefahr der Gewöhnung/Abhängigkeit von Lorazepam.
.


Das sehe ich genau anders, wie auch ganz viele die sich intensiv mit dem Thema der Gabaergen Störung durch FQ auseinandersetzen. FQ regulieren die Rezeptoren nicht herunter, sie antagonisieren sie so stark, dass sie vollkommen eingehen. Benzodiazepine wirken als allosterische Modulatoren an den genau gleichen Rezeptoren (GABA A Subrezeptor).

Nach einem FQ bist du an dem Punkt, wie als hättest du mehrere Jahre täglich 3-4mg Lorazepam geschluckt. Willst du da von einem auf den anderen Tag aufhören es zu nehmen? Nein.

Mein Fazit: Lorazepam täglich nehmen in akzeptabler Dosis und über Monate nach dem Ashton Modell absetzen.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30952

Beitragvon Levoflox26 » 08.05.2022, 15:16

Mein Fazit: Lorazepam täglich nehmen in akzeptabler Dosis und über Monate nach dem Ashton Modell absetzen.


Du würdest Lorazepam empfehlen? Gibt es kein weniger "Rausch" erzeugendes Benzo? Ich bekam Lorazepam in 2,5mg Tabletten verschrieben damals, ich konnte nicht mehr gerade laufen, hatte am nächsten Tag ernorme Erinnerungslücken. Ich weiß jetzt nicht, ob das immer so reinhaut oder ob die Dosierung viel zu hoch war? Auf Grund meiner Rückenprobleme hatte ich früher mal Tetrazepam bekommen, da hatte ich solche Auswirkungen nicht. Scheint also Unterschiede zu geben. Du selbst hattest doch auch ein anderes Benzo genommen, wenn ich mich recht erinnere?

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30960

Beitragvon Chris_B_72 » 08.05.2022, 16:09

EagleEyeC hat geschrieben:FQ regulieren die Rezeptoren nicht herunter, sie antagonisieren sie so stark, dass sie vollkommen eingehen.


Wenn die Rezeptoren eingehen, wie können dann Benzos an ebendiesen noch wirken? Ist das nicht ein Widerspruch?

Gibt es dann überhaupt Hoffnung, dass sich neue Rezeptoren bilden?
Falls ja, wie kann so ein Prozess unterstützt werden?

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30961

Beitragvon Chris_B_72 » 08.05.2022, 16:21

Update:
Das CBDActive zeigt leider nicht die gewünschte Wirkung.

Der FMT (bislang 70 Kapseln) zeigt auch noch keine Veränderung. Ich kann nur hoffen, dass sich einige Bakterienstämme wieder ansiedeln konnten und sich künftig doch noch ein Effekt ergibt.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30971

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 19:29

Chris_B_72 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:FQ regulieren die Rezeptoren nicht herunter, sie antagonisieren sie so stark, dass sie vollkommen eingehen.


Wenn die Rezeptoren eingehen, wie können dann Benzos an ebendiesen noch wirken? Ist das nicht ein Widerspruch?

Gibt es dann überhaupt Hoffnung, dass sich neue Rezeptoren bilden?
Falls ja, wie kann so ein Prozess unterstützt werden?


Ich hätte wohl genauer sein sollen. FQ antagonisieren GABA A Rezeptoren mit hoher Affinität. Die Folge davon ist, dass GABA A Rezeptoren nachhaltig geschädigt werden. Die Nebenwirkungen des GABAergen Systems können Jahre andauern - gleich wie ein kalter Entzug von einem Benzodiazepin.

Benzodiazepine verstärken lediglich die Wirkung von natürlich vorhandenem GABA an die geschädigten Rezeptoren und stellen dadurch das Gleichgewicht im zentralen Nervensystem halbwegs wieder her. Ich sage halbwegs, weil es oft nicht ausreicht. Häufig bräuchte es zusätzlich noch NMDA Antagonisten, also die Hemmung von Glutamat, um ein Gleichgewicht zwischen Inhibitorisch (GABA) und Exzitatorisch (Glutamat) wieder aufrecht zu kriegen und die Exzitotoxizität zu reduzieren.

Ich bin klar der Meinung, dass ein früher Einsatz von einem Benzodiazepin (am besten long-acting und mit hoher Affinität wie Rivotril (Clonazepam)) sowie ein potenter NMDA Antagonist wie Memantine langfristig die Prognose verbessert.

Zu FQ und GABA findet man in der Literatur viele Studien. Es ist ebenfalls beschrieben im relativ neuen Paper über den Vagus Nerv und FQ (Fluoroquinolones-Associated Disability: It Is Not All in Your Head), auch in Dr. Pieper's Buch

Könnte ich nochmals an den Anfang, würde ich nicht fast 2 Jahre warten bis ich eine funktionierende Therapie (e.g. ein Benzodiazepin + mitochondriale Therapie nach Kuklinski) beginnen würde. Ich hätte mir wohl viel Leiden erspart.

Von dem her: wenn du denkst, du bist nur ein leichter Fall, okay. Lass es weg. Dachte ich am Anfang jedoch auch. Und hatte leider nicht recht. Seit ich Clonazepam regelmässig einnehme (September 2020) geht's mir massiv besser und stetig bergauf, soweit, dass FQAD nicht mal mehr im Vordergrund steht, sondern eine andere gesundheitliche Einschränkung.

Und ich sehe dies bei praktisch allen Betroffenen, die es anwenden.

Ich rede übrigens nicht von dauerhafter Einnahme: Lediglich, bis die Nebenwirkungen besser werden, dann schrittweise reduzieren. Wie bei einem richtigen Entzug halt.

Das alles soll kein medizinischer Rat sein. Schlussendlich muss es jeder respektive der behandelnde Arzt entscheiden.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30972

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 19:35

Levoflox26 hat geschrieben:
Mein Fazit: Lorazepam täglich nehmen in akzeptabler Dosis und über Monate nach dem Ashton Modell absetzen.


Du würdest Lorazepam empfehlen? Gibt es kein weniger "Rausch" erzeugendes Benzo? Ich bekam Lorazepam in 2,5mg Tabletten verschrieben damals, ich konnte nicht mehr gerade laufen, hatte am nächsten Tag ernorme Erinnerungslücken. Ich weiß jetzt nicht, ob das immer so reinhaut oder ob die Dosierung viel zu hoch war? Auf Grund meiner Rückenprobleme hatte ich früher mal Tetrazepam bekommen, da hatte ich solche Auswirkungen nicht. Scheint also Unterschiede zu geben. Du selbst hattest doch auch ein anderes Benzo genommen, wenn ich mich recht erinnere?


Nein, ich würde Clonazepam empfehlen. Lange HWZ und hohe Affinität. Als zweites würde ich wohl Diazepam wählen (lange HZW, tiefe Affinität). Meine dritte Wahl wäre wohl Bromazepam, Alprazolam oder Lorazepam.
Nur ist das häufig kein Wunschkonzert, Clonazepam von Ärzten zu kriegen ist nicht wirklich einfach.

Aber eigentlich ist klar Clonazepam der Favourit. Auch wegen der Darreichungsform der Tropfen

2,5mg Lorazepam sind 1,25mg Clonazepam. Das ist verdammt viel wenn man es sich nicht gewohnt ist.
Ich nehme weiterhin 0,8mg Clonazepam. War zwischendurch bei 2mg und unterdessen bei 0,8mg. Seit August 2020. Absetzen werde ich es noch nicht ganz, aber evtl. über die nächsten Jahre reduzieren. Ich habe seither z.B. deutlich weniger bis praktisch keine Wadenschmerzen mehr.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30973

Beitragvon EagleEyeC » 08.05.2022, 19:40

Chris_B_72 hat geschrieben:Gibt es dann überhaupt Hoffnung, dass sich neue Rezeptoren bilden?
Falls ja, wie kann so ein Prozess unterstützt werden?


Das zentrale Nervensystem ist plastisch. Ja, Hoffnung gibt es. Am besten unterstützt du es, wenn du die Exzitotoxizität verminderst.

Viele denken, dass Mg so betont wird wegen der Chelatierung. Das Problem ist eher, dass Magnesium ein natürlicher NMDA Antagonist ist. Man hat also ein doppeltes Problem: geschädigte Gaba A Rezeptoren und eine Disinhibierung von NMDA Rezeptoren.

Ausgleichen kann man dies durch:

Gaba verstärken: Benzodiazepin > Meditation, Entspannung, Stressreduktion etc.
Glutamat hemmen: Memantine > Magnesium
Exzitoxizität allgemein reduzieren: Alle Antiepileptika wie z.B. Pregabalin, Gabapentin etc.

Schlechter machen kann man dies noch, wenn man Öl ins Feuer kippt mit anregenden Substanzen (e.g. Stimulanzien, Koffein, Antidepressiva)

Idgie
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30976

Beitragvon Idgie » 08.05.2022, 20:51

EagleEyeC hat geschrieben:
Chris_B_72 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:
Ich bin klar der Meinung, dass ein früher Einsatz von einem Benzodiazepin (am besten long-acting und mit hoher Affinität wie Rivotril (Clonazepam)) sowie ein potenter NMDA Antagonist wie Memantine langfristig die Prognose verbessert.

Zu FQ und GABA findet man in der Literatur viele Studien. Es ist ebenfalls beschrieben im relativ neuen Paper über den Vagus Nerv und FQ (Fluoroquinolones-Associated Disability: It Is Not All in Your Head), auch in Dr. Pieper's Buch

Könnte ich nochmals an den Anfang, würde ich nicht fast 2 Jahre warten bis ich eine funktionierende Therapie (e.g. ein Benzodiazepin + mitochondriale Therapie nach Kuklinski) beginnen würde. Ich hätte mir wohl viel Leiden erspart.

Von dem her: wenn du denkst, du bist nur ein leichter Fall, okay. Lass es weg. Dachte ich am Anfang jedoch auch. Und hatte leider nicht recht. Seit ich Clonazepam regelmässig einnehme (September 2020) geht's mir massiv besser und stetig bergauf, soweit, dass FQAD nicht mal mehr im Vordergrund steht, sondern eine andere gesundheitliche Einschränkung.

Und ich sehe dies bei praktisch allen Betroffenen, die es anwenden.


Hallo,

leider wirkt das nicht bei jedem. Bei mir haben Benzos eine nicht auszuhaltende Wirkung. Bei den paar Versuchen, die ich gemacht habe, habe ich mit unaushaltbaren Panikattacken und Unruhezuständen über Stunden reagiert. Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.
Desweiteren sollte man bei so einer Empfehlung auch darauf hinweisen, daß ein Entzug nicht bei jedem so einfach ist wie bei Dir. Es kann durchaus sehr schwierig werden, das Benzo wieder loszuwerden, von der Gefahr, daß man bei einer Suchtveranlagung auch immer höhere Dosen brauchen könnte, noch gar nicht gesprochen.

Des Weiteren ist es in Deutschland nicht so einfach, einen Arzt zu finden, der länger Benzos verschreibt. Wenn nach einiger Zeit das Rezept verweigert wird, schlittert man in einen nicht allzu lustigen Kaltentzug. Da hat sich zum Glück herumgesprochen, daß Benzos Notfallmedikamente sind, die nicht für die längere Einnahme gedacht sind.

Dr. Pieper empfiehlt entweder Gaba direkt oder die Vorstufen L-Glutamin, Taurin und L-Theanin.

Wenn ich mir die vielen schweren Benzo-Entzüge im Absetzforum durchlese, ist das das letzte, was ich haben möchte. Mir hat es schon gereicht, mein AD 2 1/2 Jahre auszuschleichen.

Gruß Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30978

Beitragvon Chris_B_72 » 08.05.2022, 21:31

Idgie hat geschrieben:Dr. Pieper empfiehlt entweder Gaba direkt oder die Vorstufen L-Glutamin, Taurin und L-Theanin.


Von Gaba wurde ja bereits gesprochen, ein Versuch wäre es wert.
L-Glutamin habe ich da, Taurin und L-Theanin leider nicht. Braucht es die 3er-Kombi? Gibt es Empfehlungen für die Dosierungen?

Idgie
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30982

Beitragvon Idgie » 08.05.2022, 22:11

Hallo Chris,

es gibt ein Produkt, nennt sich Gaba-Max. Nach diesen Dosierungen habe ich mich gerichtet und mir die drei Einzelkomponenten selber gemischt.

Das Buch von Dr. Pieper ist da sehr informativ, auch wenn keine Dosierungen drinstehen: https://www.fluorchinolone-forum.de/vie ... per#p28065

Gruß, Idgie
Einnahme 10x250 mg Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30985

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2022, 08:20

Dass die Medikamente nicht bei jedem wirken ist klar. Jedoch sind es mindestens 90%, die davon massiv profitieren (und ich hab Erfahrungswerte von ca. 50, die es versucht haben). Ich könnte mal ne Auswertung/Umfrage machen

Anders z.B. bei Pregabalin (was ja immer verschrieben wird), da sehe ich so ne Korrelation von 30-40% (von ca. 20 Personen, die es versucht haben), die wirklich davon profitieren. Und was die Ärzte einem nicht sagen: Pregabalin macht mindestens eine so starke Toleranz wie Benzodiazepine. Chemisch gesehen eigentlich sogar noch stärker, was sich auch in neuesten Meldungen wiederspiegelt.

Hier möchte ich nochmals sagen, dass wie Idgie sagt, ich das nicht jedem empfehle. Dies ist für schwere Fälle gedacht. Wenn man nicht mehr wirklich funktioniert (z.B. betreute ich Betroffene, die 15 Tage nicht mehr als 1h pro Nacht schlafen konnten, das ging dann mit der ersten Dosis komplett weg und 1 Jahr danach nehmen Sie noch die halbe Dosis).

Das Absetzen ist bei JEDEM schwerwiegend bei Benzos (im Gegensatz zu Antidepressiva, ich hatte z.B Mirtazapin 2017 innerhalb von 2 Wochen von 60mg auf 0 abgesetzt ohne Nebenwirkungen). Benzos machen körperlich abhängig. Es ist also ein "Trade-Off", den man wirklich genau sehen muss zusammen mit seinem Arzt, ob es sich für einem lohnt.


Zu den vorgeschlagenen Ergänzungsmittel:
GABA kann die Blut-Hirnschranke nicht überwinden. Ist also absolut nutzlos. Das ist wie Serotonin, das geht da auch nicht durch, sonst wären Bananen das beste Antidepressivum.

Taurin, Theanin modulieren GABA leicht. Ich würde aber zum Schlafen zusätzlich auf Melatonin und Hopfen/Baldrian setzen. Am besten mehrere zusammen (aber eins ums andere antesten). In DE gäbe es noch die Möglichkeit, THC haltige Tropfen zu erhalten, was z.B. Dr. Pieper empfiehlt und auch vielen hilft.

Ansonsten das "schwierigste": Stressreduktion, Meditation, Entspannung, nichts tun. Alles was einem nicht "aufkratzt" hilft langfristig, das Gleichgewicht wieder zu regulieren.

Lg. EEC

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30986

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2022, 08:21

Idgie hat geschrieben:Hallo Chris,

es gibt ein Produkt, nennt sich Gaba-Max. Nach diesen Dosierungen habe ich mich gerichtet und mir die drei Einzelkomponenten selber gemischt.

Das Buch von Dr. Pieper ist da sehr informativ, auch wenn keine Dosierungen drinstehen: https://www.fluorchinolone-forum.de/vie ... per#p28065

Gruß, Idgie


Gaba Max enthält Pyridoxin. Ich würde es wie Idgie schreibt selber mischen und allenfalls P-5-P dazu nehmen statt Pyridoxin

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30987

Beitragvon EagleEyeC » 09.05.2022, 08:24

Und hier noch zur Ergänzung die Indikation für Clonazepam:

Epilepsie (auch bei Säuglingen und Kinder)
Lennox-Gastaut-Syndrom
Myoklonische und atonische Anfälle
West-Syndrom

Benzodziazepin ist nicht gleich Benzodiazepin. Kurzwirksame wie Lorazepam werden nicht für das gleiche eingesetzt. Clonazepam ist prinzipiell als Antiepileptikum klassifiziert und nicht als Beruhigungsmittel.

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30995

Beitragvon Chris_B_72 » 09.05.2022, 17:50

EagleEyeC hat geschrieben:Zu den vorgeschlagenen Ergänzungsmittel:
GABA kann die Blut-Hirnschranke nicht überwinden. Ist also absolut nutzlos.


Das hab ich auch mal gelesen.
Seltsam, dass es aber doch bei manchen zu wirken scheint.
Auf die Aminosäuren zu bauen scheint aber sinniger zu sein.

THC dachte ich hätte was mit dem CBD zu tun. Oder ist das noch was anderes?

Deine „Empfehlung“ wäre aber auf Clonazepam zu setzen und die Regeneration über die Zeit von ganz alleine zu erhalten. Richtig?

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#30996

Beitragvon Levoflox26 » 09.05.2022, 19:01

Hallo Chris,

THC dachte ich hätte was mit dem CBD zu tun. Oder ist das noch was anderes?


THC ist auch in Cannabis. Da es auch der berauschende Wirkstoff ist, bekommt man diese Medikamente nur nach vorheriger Bewilligung der KK/MdK vom Arzt verordnet. Mir wurde das vor etwa einem Jahr gegen neuropathische Schmerzen bewilligt. Ist allerdings eher schwierig in Deutschland, die meisten Anträge werden abgelehnt.
Aber Cannabis soll, glaubt man Lauterbach, ja noch in diesem Jahr legalisiert werden.
Schlafen kann man damit prima und deutlich besser als kit CBD. ;)

lg uschi

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31022

Beitragvon EagleEyeC » 11.05.2022, 13:40

Chris_B_72 hat geschrieben:
EagleEyeC hat geschrieben:Zu den vorgeschlagenen Ergänzungsmittel:
GABA kann die Blut-Hirnschranke nicht überwinden. Ist also absolut nutzlos.


Das hab ich auch mal gelesen.
Seltsam, dass es aber doch bei manchen zu wirken scheint.
Auf die Aminosäuren zu bauen scheint aber sinniger zu sein.

THC dachte ich hätte was mit dem CBD zu tun. Oder ist das noch was anderes?

Deine „Empfehlung“ wäre aber auf Clonazepam zu setzen und die Regeneration über die Zeit von ganz alleine zu erhalten. Richtig?


Entzündung macht ne poröse Blut-Hirn Schranke. Deshalb wirkt es v.a. bei Patienten mit Depressionen (heute geht man von einer entzündlichen Genese aus)

Chris_B_72
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31097

Beitragvon Chris_B_72 » 17.05.2022, 10:35

Erwähnen möchte ich noch, dass ich immer zwischen 3 und 4 Uhr nachts aufwache, meist mit Schwitzen.
Woran kann das am ehesten liegen?
Ich würde da auf ein organisches Problem tippen (Leber?).
Hormone können vielleicht auch eine Rolle spielen?

mike217
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31098

Beitragvon mike217 » 17.05.2022, 11:04

Hormone, ja wäre möglich.
Oder es ist etwas Neurologisches wie z.B. eine Neuropathie.
10x Levofloxacin (September 2019) Dosierung nicht mehr bekannt
4x Levofloxacin (0-1-0) 500MG (Dezember 2019)

cf12
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31099

Beitragvon cf12 » 17.05.2022, 12:30

Hallo Chris,

die Probleme können auch durch einen Energiemangel verursacht werden und Dr. Kuklinski empfielt deshalb ein Spätstück (z.B. eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter ca. 30 min vor der Nachtruhe). Mittelfristig würde ich eine konsequente No Carb Ernährung (Ketose) mit genügend Eiweiß empfehlen. Viel Erfolg! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31100

Beitragvon Chris_B_72 » 17.05.2022, 13:22

Ein weiterer Ansatz erklärt die Symptome mit einem Histamin Überschuss und Mastzellaktivierung.
Durch eine Dysbiose im Darm und zu wenig DAO Enzym zum Abbau von Histamin, kann auch zu viel Histamin an Gaba Rezeptoren andocken.
Es kann dann sogar sein, dass genügend Gaba da ist, aber es kann wegen Histamin halt nicht wirken.
Was ist davon zu halten?

Momo
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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31106

Beitragvon Momo » 17.05.2022, 16:37

Hallo Chris,
der Darm ist für vieles mit verantwortlich. Daraus können sich unterschiedliche Krankheitsbilder entwickeln. Nachzulesen zum Beispiel im Buch: Darm krank-alles krank.
Eine Darmdyybiose sollte daher unbedingt angegangen werden.
Liebe Grüße Momo
7 Tage Ciprofloxacin

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Re: Schlafstörungen direkt nach Einzeldosis

#31116

Beitragvon Chris_B_72 » 18.05.2022, 18:05

Die Dysbiose will ich ja mit dem FMT angehen. Bislang leider wohl nicht mit Erfolg, aber ich bleib da dran.
Mastzellaktivierung (MCAS) kann aber noch zusätzlich mit rein spielen.
Dann würde man dafür ebenfalls Medikamente benötigen, um diese zu stabilisieren.
Vor allem benötigt man kompetente Unterstützung, wo die Untersuchungen auch durchgeführt werden, sonst bringt mir das ganze Wissen nichts.


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