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Anzeige gegen den Hersteller

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PeterPan
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Anzeige gegen den Hersteller

#2645

Beitragvon PeterPan » 11.11.2017, 14:25

HalliHallo,

Frage :

Kennt jemand einen gefloxten Anwalt?

Hintergrund ( Ich habe schon mit Schorsch darüber gesprochen ).

Es wäre doch nett, wenn sich einige finden würden , die eine Anzeige über die Staatsanwaltschaft einreichen.

Möglicher Grund könnte sein :

Verschweigung von Nebenwirkungen bzw. langanhaltenden Nebenwirkungen.

Warum ich überhaupt frage, ich habe ja einen Anwalt :

Es wäre von Vorteil einen gefloxten Anwalt zu haben, da er unser Anliegen kennt. Mir geht es auch darum, das man das Schreiben, was der Anwalt dann aufsetzen müßte, modifizieren und vervielfältigt werden darf. Und natürlich weil dann evtl. keine größeren Kosten anfallen. Ist ja klar.

Diskussion über Sinn oder Unsinn erbeten.

Danke



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Re: Herstellerklage

#2647

Beitragvon Maria-MUC » 11.11.2017, 14:52

Hallo PeterPan,

das ist eine gute Idee, aber ich kenne auch keinen - leider.

Du schreibst, du hast einen Anwalt, wie beurteilt denn der die Chancen einer Klage? Ich habe ja Cipro bekommen und dafür gibt es nicht mal einen 'Rote-Hand-Brief' .
Ich muss mal meine Rechtsschutzversicherung anrufen, ob die Problematik überhaupt abgesichert wäre, aber mir fehlt momentan die Kraft für alles. Bin froh, wenn ich den Tag irgendwie rumbekomme ...

Grüße

Maria

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Maximus
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Re: Herstellerklage

#2648

Beitragvon Maximus » 11.11.2017, 15:29

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Re: Herstellerklage

#2651

Beitragvon PeterPan » 11.11.2017, 18:30

Ups , ich meinte Anzeige !!! Nicht Klage , sorry....Beitrag korrigiert.

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Re: Herstellerklage

#2652

Beitragvon PeterPan » 11.11.2017, 18:34

Ob man Erfolg hat, wenn man gegen einen Arzt wie ich es mache vorgeht, kann Dir keiner sagen. Ich denke auch nicht der beste Anwalt.
Eine Klage vor Gericht wäre ein Präzedenzfall und das wird man mit aller Macht verhindern wollen. Sonst kämen bestimmt viele auf die Idee zu klagen. Ich versuche eine aussergerichtliche Einigung zu erwirken, aber selbst das wird schwierig , der Beklagte rückt noch nicht mal die Patientenakte raus.....Und so kann die Ärztekommission zwecks Gutachten nicht viel tun. Ich bin weiterhin gespannt.

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#2656

Beitragvon Maximus » 11.11.2017, 20:55

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#2658

Beitragvon PeterPan » 11.11.2017, 23:33

ja habe ich eingereicht......
Gutachterkommission ist bereits seit März dran. Frau Dr. gibt aber keine Unterlagen ab... Gutachterkommission meint, da könnte man nichts machen und man müsse weiter warten. Mein Anwalt sieht das anders und hat denen 3 Paragraphen geschickt, das Sie sich mal sputen sollen.... ;-)

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#2659

Beitragvon Maximus » 11.11.2017, 23:37

Hallo Peter,

dein Anwalt hat Recht, Frau Dr. hat die Unterlagen abzugeben und sei es als Kopie.

Von einer Strafanzeige würde ich abraten. Die Staatsanwaltschaft wird das Verfahren einstellen , mangels öffentlichen
Interesse ( stimmt zwar nicht, aber die machen es trotzdem so ) und uns auf den Zivilrechtsweg ( Klage gegen den Hersteller
bzw. Klage gegen den Arzt ) verweisen.

Gruß
Maximus

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#2661

Beitragvon PeterPan » 12.11.2017, 09:27

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#4373

Beitragvon Maria-MUC » 22.03.2018, 12:08

Hallo Peter Pan,
wollte mal nachhaken. Wie ist denn der Stand der Dinge bzgl. deiner Klage? Tut sich da was?

Grüße Maria

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#4374

Beitragvon PeterPan » 22.03.2018, 12:18

Der Gutachter sah keinen Behandlungsfehler. Auch keinen Aufklärungsfehler. Vor ca. 1 Monat haben wir den Antrag auf abschließendes Gutachten der Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer Nordrhein gestellt.
Der Antrag liest sich schlüssig und jemand mit normalen Menschenverstand hätte auch ein Einsehen. Aber man darf gespannt sein, was denn die oberen Herren entscheiden.

Jetzt heißt es wieder ein halbes Jahr abwarten.

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#4375

Beitragvon Maria-MUC » 22.03.2018, 12:31

...das habe ich befürchtet, dass der. Gutachter keinen Behandlungsfehler sieht.

Aber viel Glück beim weiteren Vorgehen!

Grüße Maria

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#4994

Beitragvon Undnocheiner » 13.05.2018, 00:57

Hallo PeterPan,

die Ärztekammer kannste vergessen das Spiel habe ich durch!
Ganz miese Tour, die dort abgezogen wird!
Ganz grob, erst viel Schreibkram, dann wimmelt der beschuldigte Arzt ab, ich hätte die Rezepte nicht eingelöst,
(somit das AB nicht genommen) dann wurde er pampig und hat Sachen behauptet die in meiner Patientenakte anders standen.

Nachdem ich die Rezepte von der Krankenkasse (als Beweis) der Ärztekammer geschickt habe, war etliche Wochen Funkstille.
Dann kam Post von der Ärztekammer mit all meinen Unterlagen, Verfahren eingestellt, da der Arzt nicht mehr teilnehmen möchte, (ist ja freiwillig) Zeitgleich sprang auch die Versicherung des 2. Arztes ab.

Das ganze Spiel war eindeutig abgesprochen!

VG

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#18343

Beitragvon MaLa » 15.01.2020, 23:18

PeterPan hat geschrieben:Der Gutachter sah keinen Behandlungsfehler. Auch keinen Aufklärungsfehler. Vor ca. 1 Monat haben wir den Antrag auf abschließendes Gutachten der Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer Nordrhein gestellt.
Der Antrag liest sich schlüssig und jemand mit normalen Menschenverstand hätte auch ein Einsehen. Aber man darf gespannt sein, was denn die oberen Herren entscheiden.

Jetzt heißt es wieder ein halbes Jahr abwarten.



Hallo Peter Pan, gibts denn mittlerweile was Neues? Deine Nerven sind sicher langsam an Ende?

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Re: Anzeige gegen den Hersteller

#18348

Beitragvon Levoflox26 » 16.01.2020, 01:17

Hallo MaLa,

PeterPan ist leider seit dem Sommer nicht mehr hier gewesen, wahrscheinlich wirst du keine Antwort von ihm bekommen.

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro


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