Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

ssh95
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Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2907

Beitragvon ssh95 » 05.12.2017, 15:42

Hallo Leute,

ich habe auf Grund meiner nicht heilenden Achillessehe eine Mail an Prof. Stahlmann geschrieben. Er führt seit einigen Jahren wissenschaftliche Untersuchungen in seiner Arbeitsgruppe zur Frage der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe durch. Die Arbeiten werden nun jedoch aufgrund mangelnder finanzieller Förderung nicht mehr fortgesetzt.

Ich bin echt am Boden zerstört, da das noch meine einzige Hoffnung war.

Gruß Dirk



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S.Heuer
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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2908

Beitragvon S.Heuer » 05.12.2017, 15:54

Hi ssh95

Danke für deine Info hier.
Hast du denn die Mail aktuell gesendet und eine Nachricht erhalten?

Denn meines Wissens nach sind die Arbeiten und Forschungen zu Fluorchinolonen aus finanziellen Gründen (so die Behauptung) schon vor längerer Zeit eingestellt worden. Herr Stahlmann mWn nach auch schon länger im Ruhestand.

Vielleicht täusche ich mich auch gerade :-)

Viele Grüße
Sascha
---

Sascha Heuer
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ssh95
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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2909

Beitragvon ssh95 » 05.12.2017, 16:11

Hallo Sascha,

diese Mail von Prof. Stahlmann habe ich heute erhalten:

"besten Dank für Ihre e-mail. Leider kann ich Ihnen nicht konkret weiterhelfen. Wir haben in meiner Arbeitsgruppe wissenschaftliche Untersuchungen zur Frage der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe durchgeführt. Die Arbeiten werden zurzeit jedoch aufgrund mangelnder finanzieller Förderung nicht mehr fortgesetzt.

Ich habe keine neuen Erkenntnisse, die in Ihrem Fall hilfreich sein könnten. Bitte wenden Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist, wenn Ihr Arzt Ihre Beschwerden als Nebenwirkung eines Arzneimittels meldet. Dies ist stets ratsam, auch wenn die entsprechenden Komplikationen bereits als unerwünschte Wirkung der Chinolone bekannt sind."

Vom Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charite Mitte habe ich erfahren, das er dabei der beste Ansprechpartner ist. Ich habe auch noch eine Anfrage an Prof. Shakibaei Uni-München gesendet, aber bisher keine Abtwort erhalten.

Ich suche verzweifelt jemanden, der mir helfen kann, habe schon mehrere Orthopäden angeschrieben - stochere aber wie es aussieht nur im Nebel rum.

Gruß
Dirk

Bellaflox
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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2911

Beitragvon Bellaflox » 05.12.2017, 20:37

Hallo,

Nein Sascha, Du täuscht dich nicht.

Es hat wirklich jemand die Antwort erhalten, das Prof. Stahlmann in Rente wäre.

Mich wundert auch gerade, das Dirk diese Antwort erhalten hat. Ich finde das sehr verwirrend.

Ich weiß nur, das die Uniklinik in Leipzig sich mit dieser Sache auseinander gesetzt hat.
In wie weit die daran forschen kann ich nicht sagen, und ob die das überhaupt machen. Du könntest aber mal eine Anfrage an die Uniklinik Leipzig stellen/senden.

In der Uniklinik Dresden (Neurologie) ist dieses Problem auch bekannt (zu mindestens bei dem einen Professor). Ich bekam Folgende Antwort:. „Das er von dieser Sache schon öfters gehört hatte, aber mir nicht helfen kann, und mir alles Gute wünscht. Und das diese Nebenwirkungen nur auftreten, wenn schon Mängel bestehen“. Das waren seine Sätze.

Hat der Prof. in München mit fluorchinolone Erfahrungen?

LG Nicole

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2915

Beitragvon PeterPan » 06.12.2017, 03:29

Hallo NicoleDD,

Interessant, das er zugibt, das diese Nebenwirkungen entstehen und besonders das er angibt, das sie entstehen, wenn bereits Mängel vorhanden sind.

Falls ich unterstützen kann, was Anschreiben von Universitäten angeht, laß es mich wissen.
Ich bräuchte dann allerdings Emailadressen oder die jeweilige Abteilung der Universität.

Bellaflox
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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2919

Beitragvon Bellaflox » 06.12.2017, 08:37

Hallo PeterPan,

ja das ist bei mir völlig untergegangen, da mein Kopf mein "Feind" war. Dadurch habe ich die E-Mails erstmal wieder ignoriert.

Also der Kontakt zustande kam, hatte ich Ihn in meiner Akut Zeit angeschrieben. Ich hatte Ihn meine Persönliche situation per E-Mail geschildert und wollte auch damals eine Persönliche Vorstellung haben, wurde natürlich abgelehnt (viel zu komplexes Thema bei uns).

Er hatte damals gemeint, das es schon länger bekannt ist, dass Fluorchinolone den Mitochondrien-Stoffwechsel beeinflussen, aber das sind Befunde aus Zellkulturuntersuchungen, die sich nicht ohne weiteres auf den gesamten Körper Übertragen lassen (hier denke ich, sind dazu weitere Studien dazu nötig, da fast ALLE, die gleichen Symptome haben). Er meinte auch, das noch eine Reihe anderer Mechanismen eine Rolle spielen, Magnesium-Mangel, da Fluorochinolone im Körper Magnesium binden - und das manche Patienten halt von der einnahme von Magnesium profetieren. Magnesium allein reicht nicht aus, es hilft uns, aber auch nur wenn alles mitspielt. So habe ich es bei mir beobachten können.

Also sind wir definitiv keine EINZELFÄLLE, für mich ist es ganz klar, das dies jeden 2 betreffen kann. Der eine erholt sich nach kurzer Zeit, der andere brauch Jahre und dann gibs die Kategorie, die diese extremen irreparablen Schäden haben. Für mich war auch klar nach seiner E-Mail, das dies definitiv davon kommt, das auch Mängel bestehen müssen, dann würde dies erklären, warum es Sportler am schlimmsten von uns allen trifft.

Ich habe noch einen anderen Arzt gefunden, dem ich gerne ein Besuch abstatten würde, was ich auch angehen werde. Dann lege ich meine Hoffnung in den Januar. Gern teil ich das alles mit, was ich raus bekommen habe. Ich würde auch gern die Uniklinik Leipzig zu diesem Thema anschreiben, da diese Untersuchungen zu Fluorochinlone gemacht haben. Ich weiß nicht in wie weit Du da mitmachen würdest?

LG und einen angenehmen Tag

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2920

Beitragvon Zwinge » 06.12.2017, 09:31

Hi Nicole, Peter Pan, die Aussage mit den Nebenwirkungen und den bereits bestehenden "Mängeln" finde ich auch äußerst interessant. Das würde ja voraussetzen, dass die Ärzte vorher diese "Mängel" abklären müssten. Dies können die Ärzte aber aus Mangel an Erkenntnissen nicht. Die mangelhaften Erkenntnisse könnte man durch Forschung versuchen zu beseitigen. Davon sehe ich aber nichts weit und breit, jedenfalls keine aussagekräftige Forschungsergebnisse. Wahrscheinlich ist diese Aussage aber nur wieder so gedacht, dem Patienten/Kunden die Schuld in die Schuhe zu schieben. Grüsse Zwinge

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2921

Beitragvon Bellaflox » 06.12.2017, 10:45

Hallo Zwinge,

Ja korrekt sehe ich auch so.

Es klang jetzt nicht danach, das er es dem Patienten in die Schuhe schieben wöllte, ich hatte ihm ja gesagt, das ich vorher „gesund“ war.
Ich denke auch das wir Mängel haben müssen, ist nur bei dem unterschiedlich stark. Deswegen trifft es auch jeden unterschiedlich stark. Wir haben leider das Problem, das wir selber raus finden müssen, welche Mängel unser Körper hat und auf was er positiv reagiert.

Forschungen wird es meines Erachtens nicht gleich geben. Wenn es diese geben sollte, und raus kommt, das fluorchinolone solche massiven Auswirkungen hat und es zu 100% bei jedem Menschen andokt, dann könnte ihr euch denken was da los ist. Das würde weltweit jeden Menschen betreffen und das wäre ein Riesen Skandal. Dazu kommt, das kein Arzt bevor er dieses Medikament vergibt, den Patienten auf Mängel im Körper untersucht. Das wäre kosten von tausenden Euros.
Aber ich würde es trotzdem nochmal bei der einen Klinik versuchen. Man soll ja bekanntlich nichts unversucht lassen.

LG

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2922

Beitragvon Zwinge » 06.12.2017, 11:09

Hi Nicole, "Dazu kommt, das kein Arzt bevor er dieses Medikament vergibt, den Patienten auf Mängel im Körper untersucht. Das wäre kosten von tausenden Euros." Wie hoch sind die Kosten des jetzigen Vorgehens? Grüsse Zwinge

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2923

Beitragvon Schorsch » 06.12.2017, 19:23

Hallo,

wollte mich hier auch kurz mit meinem Wissensstand einklinken:

1. Zu Prof. Dr. Stahlmann. Dieser ist definitiv in Pension und die Forschungsarbeiten sind eingestellt. Die Mail, die hier von dem ein oder anderen erhalten wird, ist eine altgediente Standardmail die schon über Jahre von Ihm als Antwort gegeben wird. Ich hatte damals auch mit Ihm telefoniert. Er sagt immer das gleiche dazu, was ich auch bisher von vielen anderen Floxis bestätigt bekam. Suchen Sie sich einen Arzt des Vertrauens, Magnesium kann helfen muss aber nicht etc. Heildauer und Verlauf unklar in der Regel soll es aber heilen. Zudem hat er eben diese Standard-Mail, um so zumindest auch so reagieren zu können.

2. Das Thema von vorherigen Mängeln, warum es Sportler etc. am härtesten trifft ist für mich 100 % klar. Dazu muss man sich einfach den FDA Medication Guide, die Aussagen aus Floxreport etc. und zudem wissenschaftliche Studien zur Wirkstoffkonzentration im Serum ansehen. Man weiß eindeutig das Magnesium die Dosis der FC runterdrückt. Jetzt ist es ganz klar, das wenn im Serum ein Mangel besteht, das eben das im Bindegewebe gepufferte Magnesium chelatiert bzw. reagiert. Dadurch ist das FC leider dann eben gleich dort, wo es am meisten und vor allem langfristig in die Stoffwechselprozesse eingreifen kann. Deshalb wird auch als Schutzmechanismus bei unbedingter FC-Gabe die vorherige Einnahme von Magnesium und auch Acetylcystein empfohlen. Ca. 2 Std. vor FC Einnahme. Denn dadurch wird der Mag-Serumspiegel hochgezogen, was wohl einer Dosisreduzierung des FC gleichkommt und sich vor allem weniger FC im Bindegewebe anreichern kann. Oft wird in manchen Papers auch von Threshold gesprochen einer gewissen Wirkstoffhöhe bei dem eben das System umkippt und langfristig und direkt konzentrierter wirkt.

Bezüglich der Mitochondrialen Schädigungen und den Schutz mit Acetylcystein durch das FC gibt es diverse Studien auch hier im Forum habe ich das Original-Paper irgendwo gelinkt. Das ist ein alter Hut und wurde sogar vom Aerzteblatt aufgegrifffen:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ochondrien

3. Vergesst es das vorher ein Test für viele Euros gemacht wird. Es würde präventiv einfach die Gabe von Magnesium und Acetylcystein in entsprechender vorgelagerter Form erfolgen. Das wäre sicher oft schon ausreichend. Allerdings glaube ich das FC einfach zu hoch toxisch dosiert sind. Sicher spielt die Fluoridierung dabei eine große Rolle weil erst dadurch die von Urologen immer toll angepriesen "Gewebegängigkeit" der FC gleichzeitig den massiven Störfaktor in die Mitochondrien bringt.

Gruß Schorsch

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2925

Beitragvon PeterPan » 07.12.2017, 12:33

Also falls wir Universitäten anschreiben wollen ( hier schon vorgeschlagen die Uni Leipzig ) wäre ich gerne dabei, falls nötig.

Was Schorsch schreibt ist natürlich richtig , hier der Auszug aus der Fachinfo

Chelatkomplexbildung
Die zeitgleiche Anwendung von Ciprofloxacin (oral) mit multivalenten kationenhaltigen Arzneimitteln und Mineralzusätzen (z. B. Kalzium, Magnesium, Aluminium, Eisen), polymeren Phosphatbindern (z. B. Sevelamer), Sucralfat oder Antazida sowie Präparaten mit hoher Pufferkapazität (z. B. Didanosintabletten), die Magnesium, Aluminium oder Kalzium enthalten, verringern die Resorption von Ciprofloxacin. Deshalb sollte Ciprofloxacin entweder 1-2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach diesen Präparaten eingenommen werden. Diese Einschränkung gilt nicht für Antazida vom Typ der H2-Rezeptorblocker.

Ich sehe das als möglichen Aufhänger hier tiefer zu graben. Das vor der Vergabe von Fluorchinolone Untersuchungen diesbezüglich gemacht werden, sehe ich auch nicht. Aber warum nicht das ganze anstreben? Ich meine wir stellen Forderungen , das es eine Blackbox geben soll und noch viel aufwendigere Dinge. Wenn man hier eine Aussage von einem gescheiten Prof. oder ähnlichem bekommen würde, wäre das ja nicht schlecht. Vielleicht empfinden die ähnlich, das man sowas beachten soll.


Wenn ich mir den Preis für die Untersuchung anschaue mit 2,68€ ist das ja wohl mehr als lächerlich. Besonders bei Langzeitanwendung wäre das ein möglicher Wert, den man evtl. beobachten sollte?! Vielleicht kann/sollte ein Arzt vor dem Verschreiben auch auf andere Dinge beim Patienten achten oder abfragen bevor er dieses Mittel verschreibt. Ein Versuch ist es wert. Der Kenntnisstand der einzelnen Unis ist uns ja nicht bekannt. Fragen kostet ja nichts.

Sport-Check-Up, enthaltene Analysen:

großes Blutbild 5,38 €
nüchtern Blutzucker 2,68 €
Fette (Triglyceride, Cholesterin, HDL-, LDL-Chol.) 10,72 €
Kreatinin 2,68 €
Vitamin D3 21,24 €
Ferritin 16,76 €
Magnesium 2,68 €
Calcium 2,68 €

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2926

Beitragvon Maximus » 07.12.2017, 13:51

Hallo Zusammen,

ich schließe mich Zwinge an: " die Aussage von dem Prof. ist so gedacht, dem Patienten die Schuld in die Schuhe zu schieben ".

Gruß
Maximus
Zuletzt geändert von Maximus am 07.12.2017, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#2934

Beitragvon Bellaflox » 07.12.2017, 22:33

Hallo,

Sorry, ich glaub mit diesen „tausenden Euro“ hatte ich mich blöd ausgedrückt. Ich war schon weiter mit dem denken :roll:

Ich meinte es so, das wenn ein Arzt diese Untersuchung machen müsste, würde er die normalen Blutbilder machen, was aber in dem Fall nicht ganz so sinnvoll ist, da ja das fluorchinolone tiefgründiger die Materie eindringt und da manche schon von Anfang an Grunderkrankungen mitbringen, ist dies natürlich weiter auszudehnen. Und das sind kosten für die Ärzte etc. Zum Teil zahlen ja einige die Blutbilder selber, da es kein Arzt mitmacht diese regelmäßig in Abständen zu untersuchen (wegen diesen angeblichen Kosten, die KK hat halt auch die Finger drauf).

Ich würde warten was Dirk von dem einen Arzt raus bekommt und dann würde ich vorschlagen, das man die jeweiligen Kliniken nochmals dazu befragt. Ob wir weiter kommen, das ist eine andere Frage.

Ulla Dewdney
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Re: Untersuchungen der Chinolon-verursachten Schäden am Bindegewebe werden eingestellt

#3793

Beitragvon Ulla Dewdney » 12.02.2018, 13:19

Hallo zusammen,
lese das gerade eben, deshalb möchte ich Euch mal eben mitteilen, wen ich alles angeschrieben habel:
2014 Brief mit Unterlagen an Uniklinik Marburg Dr. Schäfer, (habe erst im August 2016 erfahren, daß ich gefloxt bin).
2015 Fax mit Nachfrage auf Antwort, mir ging es immer schlechter, (gar keine Antwort bekommen).

Zur diagnostischen Abklärung folgende Kliniken per Mail angeschrieben, mit dem Hinweis auf die Fluorchinolone:
24.8.2016 Uniklinik Münster - keine Antwort
25.8.2016 noch mal nach Marburg - bearbeiten nur schriftliche Empfehlungen nach Unterlagen, Dauer 2 Jahre,
mit dem Hinweis auf meinen Hausarzt oder Klinik in meiner Nähe
24.8.2016 Uniklinik-Essen Mitte - zuständig für Behandlung bestimmter seltener Erkrankungen
29.8.2016 Uniklinik Heidelberg - sind kein diagnostisches Krankenhaus, Klinik in meiner Nähe suchen

Dann habe ich Heilpraktiker Gräber, Prof. Glaeske 2 x, Visite 2x noch um Hilfe angeschrieben - nur ausweichende Hinweise.

Ich habs aufgegeben, noch in dieser Richtung zu schreiben. Es war deprimierend für mich, war da auch noch nicht im Forum und bin
bin so froh, daß ich nicht mehr alleine bin

Liebe Grüße an Euch Ulla


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