Tagesablauf von Betroffenen

spacerat
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Tagesablauf von Betroffenen

#3712

Beitragvon spacerat » 08.02.2018, 23:08

Hier kann jeder posten wie sein persönlicher Tagesablauf aussieht, damit man versteht wie einschränkend die Beschwerden sein könnnen.



spacerat
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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#3714

Beitragvon spacerat » 08.02.2018, 23:21

Mein eigener heute : (ca 2 Jahre nach Einnahme von 3 Tabletten)

Morgens:

Aufstehen um 8, per Taxi zum Arzt. Kraft um die 300m zur Bushaltestelle zu gehen ist nicht da.
HNO fragt ob ich das Kortison genommen hätte, war dort wegen Hörsturz. Sagte nein, das vertrage ich nicht, habe Tebonin versucht gehabt, aber nachdem ich nach einer 3/4 Tablette fast umgekippt bin wegen Blutdrucksenkung wieder abgesetzt. Hat er akzeptiert. Hintergründe zu erklären habe ich aufgegeben, glaubt eh fast kein Arzt.
Zurück ebenfalls per Taxi. KK zahlt nichts, muss man alles selbst tragen - bin ja laut Hausarzt auch gesund da standard Blutwerte, Ultraschall und Blutdruck hervorragend. Taxifahrer kennt mich schon, bin fast Stammkunde.
Nach der Rückkehr kurz auf den Spielplatz nebenan (20-30m zu Fuss), schaukeln damit der Kreislauf etwas in Schwung kommt ohne dass die Beine stark belastet werden.
Danach entkräftet zurück, Kraft reicht gerade noch. Dann erstmal Pause.

Mittags:

Gemüse mit Kernen gekocht, vegan. Gewürze reizen den Magen und verursachen weitere Nebenwirkungen (Schwindel etc), also bis auf das notwendige Salz weggelassen. Fleisch momentan vorsichtshalber auch weggelassen, da B12 Probleme. Nach dem Essen schlapp, gehen und stehen (in der Wohnung) kaum möglich. Ausserdem leichte Atemprobleme, da wieder irgendwas im Essen - vermutlich Mg der Kerne ? - eine NW erzeugt hat. Also erstmal paar Stunden Pause. Versuche etwas am PC zu arbeiten, aber Sehne im rechten Arm macht sich wieder bemerkbar, also soweit es geht den anderen Arm benutzen um keine dauerhaften Probleme hervorzurufen.

Aufgrund der Schlappheit und leichten Erkältung heute kein Einkauf mit dem Elektromobil. Essen reicht noch.

Abends.

Gehen geht wieder etwas, der Effekt vom Essen hat nachgelassen. Also so gut es geht ein paar Hausarbeiten erledigen bevor die Kraft wieder weg ist. Langsam setzt Schwindel ein, geht aber noch, Gehen ist dennoch möglich. Sehnenschmerzen sind an den Füssen noch immer vorhanden, aber Schmerzen sind erträglich. Immerhin heute kein Gefühl des unter Strom stehens wie am Tag zuvor. Nahrungsergänzungsmittel bis auf Probiotika nun vollständig abgesetzt, da nach Bruchteilen einer Tablette von Antioxidantien (Q10,Alpha Liponsäure u.a.) plötzlich am Tag zuvor einen für mich stark erhöhten Blutdruck (136 zu 83 anstelle der sonstigen 100 zu 60) einsetzte, bluten in der Nase, Kopfdruck und Schwindel verursachte und der Körper wie unter Strom stand. Abhilfe schaffte ein kleines Stück Brokkoli, welches umgehend eine Stundenlang anhaltende Blutdrucksenkung (und Schlappheit) verursachte. Ursache meiner Probleme konnte der Hersteller der Tablette sowie der Arzt der sie verordnet hatte mir nicht erklären; egal hauptsache die NW bleiben erstmal weg.

Floxi
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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#5419

Beitragvon Floxi » 13.06.2018, 20:39

13,5 Monate Post Flox:

morgens wieder mit Achillessehnenschmerzen aufgestanden, schnell fertig gemacht und ab zum x. neuen Arzt.
Dieses Mal Glück gehabt, der Arzt sieht keine Psychosomatik dahinter, sondern Verdacht auf toxische Mitochondriopathie. Erst einmal Labordiagnostik sowohl Kasse als auch Igel.
Gegen Mittag fahre ich zur Arbeit, fühle mich schlecht mit einseitigem Fallschwindel, leichter Ataxie, innerer Unruhe, inneres Vibrieren, Summen in den Ohren, Brainfog, Übelkeit, Kopfdruck, Lichtempfindlichkeit, Fokussierungsprobleme.
Da ich Patientenkontakt habe in leitender Funktion, darf ich mir nichts anmerken lassen. Es fällt mir immer schwerer zu arbeiten, da die Symptome mich innerlich zerreissen. Meine Arbeit direkt am Patienten mache ich bisher ohne Einschränkungen.

Am frühen Abend bin ich fertig (arbeite nur Halbtags) und hole die Kinder von der Betreuung ab. Die Kinder werden bettfertig gemacht und schlafen gelegt. Ich bin froh, dass die Kinder mir nichts anmerken, aber am Abend sind meine Symptome am schlimmsten. Hinzu kommt eine absolute Müdigkeit, Gefühl des erschöpft seins, ein Grippeartiges Gefühl, starkes Vibrieren im Körper und diese Unruhe.
Habe auch immer Sorge, dass die Zwangsgedanken wieder kommen. Kopfschmerzen sind drückend und einseitig, trockene Augen und lichtempfindlich.

Am Abend steigert sich das ganze noch leicht, beim Augen schließen auf dem Sofa sehe ich hässliche Bilder, die aber in der Intensität geringer werden.

Den ganzen Tag über kann ich an nichts anderes denken als an diese Symptome. Immer mit der Angst, dass ich die Kontrolle verliere, das diese Symptome nie wieder weg gehen.

Nachts kann ich in den meisten Fälle zügig einschlafen und oft durchschlafen.

Ich hatte vor Cipro keines dieser o.g. Symptome.

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#6700

Beitragvon Bader » 13.08.2018, 11:06

Hallo Floxi,

Schwindel, innere Unruhe sowie Kopfschmerzen können durch die sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl
behandelt werden. Auch Sehstörungen, Licht-und Geräuschempfindlichkeit. Bei diesen Symptomen spielen ebenfalls verklebte
Faszien eine Rolle. Die meisten meiner Beschwerden bin ich durch diese Therapie losgeworden.
Diese Symptome (u.a. auch Zwangs/Suizidgedanken, da die Faszien das vegetative Nervensystem beeinflussen) werden überwiegend durch eben diese verfilzten/verklebten Faszien ausgelöst, welche bei dieser Therapie gelöst/gelockert werden.
Einfach auf der Homepage der sensomotorischen Körpertherapie die behandelbaren Beschwerden durchlesen.
Es können nicht ALLE Probleme beseitigt werden, jedoch sehr viele. Zumindest werden manche Beschwerden gelindert.
Eins meiner wenigen Probleme , welche ich noch hab , ist die Vergesslichkeit seit der Einnahme dieser Fluorchinolone.
Kann mir vieles nicht mehr merken...( was aber nicht immer ein Nachteil sein muss... ;) )

Schöne Grüße und alles Gute
Bader

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#6783

Beitragvon SWagenzink » 18.08.2018, 21:20

Ich bin noch in der akuten Phase 3 Monate postflox. Mein Tagesablauf ist leider nicht so vielsagend. Meistens wach ich durch mein eigenes zittern gegen 7 Uhr auf, dann entleert sich meistens alles auf Toilette (trotz täglich probiotika seit 2 Monaten kann ich nicht wirklich von festem Stuhl reden, ab und an ja aber meistens isses Matsch). Danach versuche ich so gut wie es geht meine Tochter mit meinem Mann zusammen für den Kindergarten fertig zu machen. Da ich doppelt und verschwommen sehe, eine Art Schwankschwindel habe, die Ohren pfeifen und ich zittere wie Espenlaub gar nicht so einfach. Danach bringt mein Mann die Tochter auf dem Weg zur Arbeit in Kiga. Ich versuche mich anzuziehen oder zu duschen. Wenn ich fertig bin gehe ich meistens eine Runde um den Block spazieren oder fahre mit dem Bus zum Doktor. Egal ob Hausarzt, Psychologin oder Neurologin, niemand findet etwas auffälliges. Trotzdem bin ich seit Cipro nicht mehr ich. Ich sage nichts dazu, bin traurig, fahre mit dem Bus wieder heim. An Auto fahren ist nicht zu denken, da steigt mein Kopf nach Minuten aus, ich bekomme weiße Flecken im sichtfeld und dann hauts mich um. Ok also heim, dann zu Mittag irgendwas mit Gemüse (meistens Zucchini oder broccoli) oder gemischter Salat ohne Essig, den ich nämlich nicht vetrage. Essen macht mir überhaupt keinen Spaß mehr. Danach versuche ich ein bisschen Haushalt zu machen in der Hoffnung, das es klappt und es nicht wieder „dreht“. Danach hole ich meine Tochter vom Kindergarten ab, versuche sie irgendwie zu betreuen bis mein Mann heimkommt. Sie erwartet eh nicht mehr viel, schaut meistens fern. Sie weiß ich kann nicht . Das ist schon echt heftig für mich. Ich quäle mich zum nächsten Spaziergang, nehme sie mit. Mein tinitus ist so laut das ich kaum verstehen kann was meine Tochter spricht. Danach koche ich für mich wieder Gemüse und für meine zwei was anderes. Alles fällt mir wahnsinnig schwer weil ich immer das Gefühl habe ich bin nicht ganz da und ich kipp im nächsten Moment um. Mein Mann kommt, Gott sei dank, wir essen, er kümmert sich ab jetzt ums Kind. Ich bin fertig mit den Nerven. Vor drei Monaten war ich eine lebenslustige, unternemungsfreudige Vollblutmama mit Teilzeitarbeit, die alles allein gewuppt hat und abends sogar noch mit einem Lachen in den Sport gegangen ist. Jetzt weine ich jeden Tag weil ich alles verloren habe. Ich habe 3 Monate danach mit Behandlung, allen NEM, Whey, moderat Bewegung, meist ketogen Ernährung, Intervallfasten 16:8, kein Zucker, kein Obst, kein Kaffee trotzdem Symptome (der Kopf) die nicht besser werden. Wo ich Angst habe das bleibt so. Ich habe massiv Panik und Heulattacken obwohl ich echt alles versuch um zu kämpfen. Wenn man von heute auf morgen kopfmässig fast nix mehr kann, nichts mehr planbar oder vorhersehbar ist, fühlt man sich echt scheisse. Warum das alles. Schaffe ich es zurück zum normalen Leben? Werde ich wieder arbeiten? Kann ich wieder eine glückliche, lachende Mutti werden? Ich weiß es nicht.

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#7653

Beitragvon Parasitologie » 11.10.2018, 17:19

Liebe Leidensgenossen,
ich bin weiblich, 62 Jahre alt, "gefühltes Alter 86 Jahre";
auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich "lynchen" werdet:
Ich hatte alle die häufig hier beschriebenen Symptome schon bevor Flourchinolone erhältlich waren, nämlich seit Ende der 1970er Jahre, 1980er Jahre.
Mehrere Fachärzte - leider inzwischen pensioniert und zum Teil bereits verstorben - diagnostizierten seit Anfang der 2000er Jahre rezidierende Infektionen durch Parasiten und Bakterien. Das haben tropenärztliche unabhängige Gutachten bestätigt. Der Laborbeweis ist sehr schwierig, weiß auch das Robert-Koch-Institut (RKI), Herausgeber: Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten, Berlin, 2011.
Einfach mal google-n, kann man barrierefrei nachlesen. Ich empfehle die ein und einhalb Seiten zu Strongyloidiasis und ca. fünf Seiten zu Amöbiasis, weiter zu Fleckfieber der Alten Welt und Rickettsiosen der Neuen Welt.

Weil der Laborbeweis selten gelingt - wie ebenso wenig bei Parkinson, Multipler Sklerose etc. - wurden Beschwerden von alten erfahrenen Ärzten und Gutachtern berücksichtigt, nicht nur die Laborergebnisse. Inzwischen ist diese Tendenz in den Tropeninstituten rückläufig, man wird von jungen, indoktrinierten Medizinern für kerngesund erklärt, möge zum Facharzt für Psychosomatische Medizin gehen usw. usf.. Wir kennen das alle.

Es wurden von mehreren erfahrenen Fachärzten für mich Therapie-Schemata entwickelt, unter diesen Therapie geht es mir wesentlich besser. Wenn ich längere Zeit - über 2 bis 3 Monate - nichts einnehme, geht es mir wieder schlechter.

Insbesondere Berichte von euch, dass unter Kortison alles noch viel schlimmer geworden sei, würden meinen Verdacht auf Zwergfadenwurminfektion / Strongyloidiasis auch bei einigen von euch bestätigen.
Ärzte wissen zu 99,99 % nichts über Parasitologie, der Lehre von den Schmarotzern / Nematoden sind weitere Synonyme.
In Afrika werden Patienten mit egal welchen Beschwerden zunächst vom Arzt auf Verdacht "entwurmt", wie ein Tierarzt eine Katze, einen Hund entwurmt.
Tierärzte sind besser in Parasitologie ausgebildet, "entwurmen" sich regelmäßig selbst, weil man es sie so an den Universitäten lehrte.
Bauern kennen sich damit ebenso gut aus.
Zoonosen nennt man Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können.
Es gibt fünf Wirkstoffe / Medikamente, einer ist ungiftig, dürfen sogar schwangere Frauen einnehmen, weitere stammen aus der pharmakologischen Forschung der 1950er Jahre, der wichtigste hier ist hochgiftig. Aber danach geht es mit sofort besser!

Zwergfadenwürmer kommen so gut wie nie allein vor. Sie sind fast immer umgeben von Einzellern / Amöben / Protozoen.
Das RKI schreibt, dass Amöben "Bakterien eigener Pathogenizität beherbergen".
Es gibt med.-wiss. Literatur aus der Geschichte der Medizin, dass Würmer ebenso Bakterien in sich tragen.
Ich denke und weiß aus Erfahrung, dass immer, wirklich immer zuerst die Amöben mit Metronidazol bekämpft werden müssen.
Danach geht es einem nicht besser! Kann auch gar nicht, denn jetzt werden Bakterien frei.
Danach erst werden die Würmer behandelt, wieder geht es einem nur geringfügig besser, kurz darauf schlechter, weil die Leichengifte der Würmer abtransportiert und "verstoffwechselt" werden müssen, ausgeschieden werden müssen.
Danach ziemlich schnell müssen Antibiotika folgen, dann tritt Besserung ein.
Und alles "schwimmt" zwischen Pilzen /Mykosen.

Wie Louis Pasteur schon Anfang des 20. Jahrhunderts postulierte: "Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles."

Bei Mark Twain kann man nachlesen, das Tom Sawyer von Tante Polly regelmäßig "gejagt" wurde, Rizinusöl einzunehmen, so dass Tom Sawyer neidisch auf Huckleberry Finn war, der kein Rizinusöl bekam.
Rizinusöl löst Durchfall aus, das war die damals gängige Methode, ungebetene Gäste wie Würmer wieder los zu werden, bevor sie anfangen sich im Körper auszubreiten. Zwergfadenwürmer haben spitze Köpfe, bohren sich überall im Körper hindurch, werden in der Blutbahn weiter getragen, können überall Bakterien hintragen, wie z. B. einen E. coli in die Lunge. Das ist dann das Ende, denn gegen eine Lungenentzündung durch E. coli ist nur noch Vancomycin wirksam. Aber bis Ärzte auf Intensivstationen aufwachen, ist der Patient längst tot.

Aryuvedische Medizin ist im Prinzip nichts anderes, als den Menschen zu Durchfall und Erbrechen zu bringen, aus denselben Gründen.

Wenn man sich den Lebenszyklus der Strongyloides stercoralis ansieht, mit dem Wirkprinzip der Medikamente abgleicht, wird klar, warum häufig die Behandlung des gesamten Therapie-Schemata auch gegen alle anderen Symbionten wie Amöben, Legionellen, (und Coxiellen ebenso aus der Familie der Brucellosen) wiederholt werden muss.

Wer interessiert ist, kann über den Administrator mir eine E-Mail zu kommen lassen, die kann ich hier beantworten. Im Moment bin ich seit zwei Monaten ohne Therapie, kann mich nicht mehr konzentrieren, um weiter zu schreiben. Ihr kennt das ...

Dann habe ich noch "entgiftet", seit dem wirken die Therapie-Schemata wieder besser ... aber das schreibe ich später einmal.

Und vergesst sämtliche Diäten! Esst, worauf immer ihr noch einen Rest Appetit habt!

Typische Symptome bei Befall mit Zwergfadenwürmer sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, morgens Verstopfung, auch mit kolikartigen Schmerzen, den gesamten Tag danach über Durchfälle oder breiige Stühle - ganz egal, was ihr gegessen habt.
Mit Vitaminen und Spurenelementen ernährt ihr auch die ungebetenen Gäste, wie mit Kortison, war deren Stoffwechsel nachahmt, sie zu explosionsartiger Vermehrung anregt, die einen umbringen kann. Das wird in der Transplantationsmedizin gerade ein Thema, da gibt es Mediziner, die sich für das Krankheitsbild interessieren.

Alles Gute

Karlken
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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#7656

Beitragvon Karlken » 11.10.2018, 19:31

Hallo Parasitologie
Möchte dir gerne mein aufrichtiges Beileid zu deiner Geschichte aussprechen.
Es wäre aber schön gewesen wenn du deine durch Parasiten hervorgerufenen Symptome aufgelistet hättest. Da hätte man die Möglichkeit gehabt diese Symptome mit den Flox-Symptomen abzugleichen.
Ich denke aber das die große Mehrheit hier schon weiß wem sie ihr Leid zu verdanken haben aber ein Blick über den Tellerrand kann ja nicht schaden.
Schaden anrichten können aber solche Aussagen wie

"Und vergesst sämtliche Diäten! Esst, worauf immer ihr noch einen Rest Appetit habt!"

Typische Symptome bei Befall mit Zwergfadenwürmer sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, morgens Verstopfung, auch mit kolikartigen Schmerzen, den gesamten Tag danach über Durchfälle oder breiige Stühle - ganz egal, was ihr gegessen habt.
Mit Vitaminen und Spurenelementen ernährt ihr auch die ungebetenen Gäste, wie mit Kortison, war deren Stoffwechsel nachahmt, sie zu explosionsartiger Vermehrung anregt, die einen umbringen kann. Das wird in der Transplantationsmedizin gerade ein Thema, da gibt es Mediziner, die sich für das Krankheitsbild interessieren.

Wen sprichst du damit an? Die Gefloxten oder diejenigen die unter Parasiten leiden?
Für Gefloxte können deine Aufrufe massive Schäden zur Folge haben.
Ich möchte dich nur bitten da doch mehr zu differenzieren!

m.f.G.
Karlken

PS: Könnte man diesen Beitrag nicht an einen geeigneten Ort verschieben.
Eigentlich soll es in diesem Thread um den Tagesablauf Betroffener gehen.

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#7658

Beitragvon Krabiwi » 11.10.2018, 19:55

Sehr exotisch auf Basis einer einzigen subjektiven Erfahrung und du ignorierst die Tatsache, dass alle hier nachweislich FC bekamen und entweder direkt eine Reaktion darauf hatten oder innerhalb von wenigen Monaten nach der Behandlung. Es besteht somit eine direkte Kausalität zwischen Behandlung mit FC und den anschließenden Symptomen.

Wer dagegen gerade aus den Tropen kommt und die Symptome ohne Einnahme von FCs hat, kann diese Theorie in Betracht ziehen. Wie gesagt Kausalität.

Die Symptome und Schäden verstärken sich unter Flox mit Kortison, eben weil es nachweislich als Stresshormon u.a. in der mitochondrialen Atmungskette wirkt.

Jetzt hier im ersten Beitrag ein Fass aufzumachen, die erprobten sowie wirksamen Therapieansätze in Frage zu stellen, zu spekulieren "einige" hätten das "sicher" auch obwohl die Diagnose fast unmöglich ist und somit mit der Gefahr einige zu verunsichern ist unangemessen, noch dazu passt der Thread thematisch nicht.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#7662

Beitragvon Bellaflox » 11.10.2018, 21:05

Hallo,

das ist heftig. Das tut mir für dich leid.

Jedoch bekomme ich Angst beim lesen dieses Textes. Als ich werde nicht alles essen worauf ich Lust habe.

Parasiten ernähren sich auch gern von Zucker und anderen Dingen. Ich sehe diesen Beitrag sehr kritisch. Jedoch denke ich das sich jeder Mensch mindestens einmal oder zweimal entwurmen sollten. Ja auch das machen Tierärzte.

Nur sind meine leiden Danke 4 Tabletten levofloxacin entstanden. Und meine Panikattacke sind dank Vitamin B und Magnesium verschwunden.

Über den Tellerrand schau ich gern, aber in deinem Beitrag liest sich das alles Kreuz gefährlich und das wir alle daran sterben würden.

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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#7665

Beitragvon Idgie » 11.10.2018, 22:27

Nicole hat geschrieben: Jedoch denke ich das sich jeder Mensch mindestens einmal oder zweimal entwurmen sollten. Ja auch das machen Tierärzte.


Das ist die Frage. Eine gesunde Darmflora ist nicht anfällig für Parasiten. Wenn sich diese festsetzen, war schon vorher was im Argen. Und Wurmkuren schädigen wiederum die Darmflora.

Eine Kotuntersuchung gibt Aufschluss über das Vorhandensein von Parasiten. Wenn das einen positiven Befund ergibt, wird entwurmt. Das praktiziere ich seit 15 Jahren bei meinen Tieren. Aufgrund der gesunden, artgerechten Ernährung habe ich in all der Zeit genau 2x Wurmkur gegeben.

So würde ich das auch beim Menschen praktizieren. Kann man bei vielen Labors selber direkt machen lassen und muß nicht mal zum Arzt dafür.

LG Idgie

cf12
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Re: Tagesablauf von Betroffenen

#8136

Beitragvon cf12 » 07.11.2018, 23:59

Heute (20 Monate post Flox)

Morgen: 8.30 Uhr aufstehen, L-Thyroxin Tab., wiegen, Zähne putzen, frühstücken, NEMs, Duschen, kurz einkaufen, zum Orthopäden fahren (Rezept für HWS), Apotheke (Rezept einlösen), 2. Frühstück, NEMs.

Nachmittag: 1 km in der Halle schwimmen, im Außenbecken sonnen + Wassermassage.

Abend: Gemüsesuppe mit Fleisch + Kurkuma kochen, Abendessen, NEMs, TV Sport, Internet, Spätstück, Schlafen.

Viele Grüße

cf12


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