Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

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Schorsch
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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4400

Beitragvon Schorsch » 22.03.2018, 22:59

@ graswurzel,

in meinem empfohlenen Kollagenprodukt ist das Hydroxy-Prolin in guter Menge enthalten. Der Anteil ist im Bild sichtbar.


@ krabiwi,

interessant im Bezug auf das stetige halten eines gewissen Magnesium Levels um oxid. Streß und FC Aktivität drinnen in Schach zu halten habe ich als Langzeitflox 2,5 Jahre exakt gleiche Erfahrungen. Ich merke sofort wenn ich mein Magnesium vernachlässige mein Spiegel hier sinkt oder mal durch irgendwelche Effekte mehr als 4 mal auf Toilette muss etc.

Also stets verteilt im Serum eine gewisse Konzentration halten, das schafft definitiv Ruhe im System.

Bei den Labors sind die Werte für Magnesium nur indirekt aussagekräftig, sofern die Analyse im Vollblut und Plasma erfolgt. Im Serum ist nur 0,3 % des Magnesiums unterwegs. Das Magnesium wird im Gewebe (Bindegewebe / Muskeln etc.) also das was bei uns Gefloxten angegriffen ist gepuffert. Man nutzt bei dem Vollblut Test eine Hämatokrit-korrelierte Vollblutanalytik, was heißt das nicht das Serum sondern das Plasma genutzt wird um damit indirekt daraus zu schließen wieviel Magnesium im Gewebe gebunden ist. Die Genauigkeit weicht hier sehr stark vom Probenalter ab. Allerdings gibt es genügend Praktiker die Erfahrungen haben und sagen das diese Werte schon sehr eindeutige Ergebnisse zeigen. Wissenschaftlich ist das aber als Grauzone zu sehen.

Beim Magnesium kann man auch indirekt immer den Vitamin D Spiegel als groben indirekten "Indikator" nutzen. Denn ist Vit-D hoch, steigt die Bioverfügbarkeit bzw. Aufnahmefähigkeit von Magnesium im Darm. Daher ist es als Flox elementar wichtig auch den Vit-D Spiegel auf gewissem Niveau zu halten. Umgekehrt braucht Vit-D Magnesium um verstoffwechselt zu werden. Daher stets beides parallel auffüllen und lieber mehr Magnesium als Vit-D. Wenn man davon ausgeht das jeder Floxi einen Magmangel zum Start hat, das ist meine Theorie, warum einige so heftig reagieren. Wird es klar, das man mit Vit-D auch langsam dosiert anfangen muss und definitiv Magnesium dazu braucht. Keinesfalls Dosis > 5.000 I.E. pro Tag das zieht den Mag-level runter und verursacht wieder rum Streß. viele Floxis bestätigen das, manche können sogar auch nur weniger als 5000 nehmen. Hängt von der Ausgangssituation und dem Stoffwechsel ab.

Ich lasse mein Vit-D Spiegel daher regelmäßig prüfen. Warte aktuell auf meine Werte. Habe diesmal auch meine Mineralstoffe prüfen lassen. Werde es hier einstellen bin gespannt was da aktuell vorliegt.

Gruß Schorsch



Dr.Pieper
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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4406

Beitragvon Dr.Pieper » 23.03.2018, 16:27

hallo schorsch, also erstmal wollte ich loswerden, dass ich von der fachkompetenz im forum sehr beindruckt bin, damit meine ich auch den wissenschaftlichen umgang mit den themen.

nochmal zur DNA: du hast sicher recht, daß auch die zellkern-DNA von den komplexen FQ-wirkungen was mitkriegt, vorrangig dann über die enorme radikalflut. da FQs aber auch einen spezifischen DNA-schädigenden aspekt haben, nämlich die hemmung der topoisomerase, war mein anliegen zu betonen, dass dieser effekt im genom wahrscheinlioch keine große rolle spielt. wenn man bedenkt, dass cipro beispielsweise im tierversuch eine 60%ige reduktion der mitoDNA verursacht, ist das schon beängstigend. hochgerechnet auf die zellkern-DNA wäre das wahrscheinlich mit dem leben kaum noch zu vereinbaren. die zellkern-DNA hat jedoch ganz ausgeklügelte reparatursysteme, um sich gegen derartige angriffe zu schützen. die mitos dagegen sind schutzlos, sind allerdings zum ausgleich mit mehreren ( 5 - 15 DNA) datensätze pro mito ausgerüstet und können bei schäden einfach einen neuen datensatz anwerfen.

die topoisomerase kommt als typ II beta in den mitos vor. sie hat dort die aufgabe, die DNA replikation zu erleichtern, indem es dieses extrem lange DNA ungetüm quasi aufrollt. die immensen schäden durch die FQs lassen nun sehr viele rasch gealterte und schadhafte mitos entstehen. diese allerdings entwickeln ein vielfaches des oxidativen stresses und tragen damit zum krankheitsgeschehen noch bei. ein therapeutischer ansatz ist daher, die alten mitos in die apoptose, den zelltod zu treiben. dies gelingt zum beispiel durch höhentraining, bei fortgeschrittenen krankheitsstadien ist aber auch schon moderates training ohne sauerstoffarmut ausreichend. noch effektiver ist das fasten, ein ohnehin probates therapeutikum bei mitochondrienschwäche. durch diese maßnahmen trennt sich sozusagen der spreu vom weizen, alternde mitos sterben, die jüngeren, fitteren vervielfältigen sich und das ergebnis ist eine produktivere atmungskette, mehr energie.

allen einen schönen tag, drpieper

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4407

Beitragvon Schorsch » 23.03.2018, 18:12

Hallo Dr. Pieper,

es war von Anfang an eine gemeinsame Idee hier kein „Heulsusen- und Schwaller-Forum“ zu betreiben, sondern möglichst fundiert und glaubhaft zu überzeugen. Teilweise waren wir Anfangs in zig verschiedenen Facebookgruppen / Internetgruppen vernetzt und merkten schnell, dass wir mehr öffentliche Vernetzung und nachhaltige Recherche ohne Abhängigkeit von Zuckerbergs-Kosmos in Form von Schwarmwissen und einem Dokumentenmanagement brauchen. Zudem galt es im ersten Schritt schnell öffentllich von den Fakten und der Wahrheit zu überzeugen. Aufgrund dessen hatten wir auch die Informationsplattform als reinen Wissenschaftlichen Teil mit den offiziellen übersichtlichen Warnhinweisen und Fakten zu FC versehen (nur lesen von offiziellen Quellen möglich).

Geheult und geschwallt werden darf hier natürlich auch gerne, in den passenden Themen ;-)
Viele Betroffene haben fast jeden Tag ein qualvolles Leid und bekommen dann noch obendrauf Menschenverachtend den größten Nonsens zu hören. Man ist krank, merkt täglich das man absolut allein gelassen wird, sogar oftmals direkt missachtet. Da tut es gut hier zu sein und zu merken das man eben nicht der einzige damit ist. Wenn wir mehr Kapazitäten hätten, würden wir noch organisierter sein daran arbeiten wir intern. Aber man darf nicht vergessen, jeder hier hat zusätzlich täglich seinen persönlichen Kampf und eigenes Leid.


Das schnelle Absterben der mitos unter gewissen Umständen kann auch eine Begründung für das Schubweise Auf und Ab sein. Hier kommt man allerdings schnell in die Grauzone, da vieles sein könnte und FC ja nicht nur auf der Mitoebene schädigen. Interessant ist es dennoch auch die Mitotherapie anzusetzen. Das machen auch viele Gefloxte. Allerdings kosten Mito-Experten wie Dr. Kuklinski etc. elendig viel Privatleistung, zudem dauern die Termine ewig und man wird stets mit gleichen bekannten Ansätzen behandelt.

In diesem Thema haben wir das daher zusammengefasst. Denn man kann selbst genauso viel erreichen, wenn man gewisse Punkte sinnvoll ausprobiert:

viewtopic.php?f=71&t=52


Was mich aber auch interessiert gerade am Floxbeginn wäre eine schnelle Stuhtransplantation. Alle Floxis haben deutliche Dysbiose vom feinsten. Probiotika / Darmkur etc. ist langwierig und dauert ewig. Gerade anfangs liegt bei Gefloxten meist ein Magnesium + Vit D Mangel vor. Daher greift das FC ja vermutlich so gut ein in das Gewebe ein und chelatiert und stört dort...
Um schnell optimal Energetisch versorgt zu sein braucht man daher als erstes den Darm optimal zurück, zwecks Primärenergie-Absorber zur schnellen Heilung und Stoffwechselnormalisierung. Daher wäre die Stulhltransplantation ein sicher sehr schnell wirksamer Schritt. Ich hatte mich damals nach Studien umgeschaut und auch beworben. Da ging aber leider nichts, hatte diverse Unis und Experten angeschrieben. Nur bei CDI Indikation wäre es machbar gewesen, gut FC verursachen auch oft CDI aber das hatte ich zum Glück nicht. Ich hätte sogar privat gezaht aber auch das wollte keiner machen. In anderen Ländern USA oder Niederlande ist Stuhltransplantation ein probates effizientes Mittel. Ich werde jetzt 2,5 Jahre Postflox meine Flora erneut prüfen lassen. Stetige wechselnde Probiotikagabe täglich + 2 x Heilfasten und Ernährungsumstellung haben einiges spürbar bewirkt. Merkt man ja am Stuhlbild selbst sehr genau. Ich möchte allerdings auch die Labor-Tendenz sehen. Dennoch glaube ich nicht das man mit den üblichen Probiotika wieder alle Kulturenstämme hinbekommt. Daher wäre eine Stuhltransplantation vermutlich weiterhin eine sinnvolle Sache. Hier müsste man ggf. bei vielen Floxis ansetzen vielleicht auch bei Patienten in Ihrerer Behandlung, sofern man irgendwie hier eine Indikation begründen und Möglichkeit schaffen kann. Die Behandlung kann ja auf eigenes Risiko ohne Gewähr bzw. als Therapie-Versuch und Privatleistung erfolgen.

Gruß Schorsch

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4408

Beitragvon Dr.Pieper » 23.03.2018, 19:46

hallo schorsch, ein wirklich sehr interessanter einblick in euer forum, danke.

die diskussion hier ging ja neulich auch in die richtung, soll ich und darf ich mich überhaupt belasten und wenn ja wie weit, überfordere ich damit meine sowieso schon schwächelnden mitochondrien noch mehr und mache mehr kaputt als heile. die antwort liegt wie immer dazwischen. die mitos zu forderm ist das wichtigste und probateste mittel, die spreu vom weizen zu trennen. die unbrauchbaren gehen in die apoptose. the surviving of the fittest gilt hier tatsächlich auf zellebene. die andere seite der medaille ist, dass das energieangebot dann erstmal noch knapper ist und die erholungszeit bei vielen cfs-patienten länger als 48h (!) ist. da muß man einen mittelweg finden.

stuhlanalysen und florabehandlungen halte ich auch für absolut wichtig. wir sind dafür jahrelang belächelt worden, heute ist das sogenannte mikrobiom DAS thema auf jedem gastroenterologenkongress. seit etwa 2 jahren ist das genom der meisten wichtigen darmbakterien entschlüsselt und man kann mit gentechnischen analysen nun ein vielfaches der keime nachweisen wie in der kultur. das machen wir seitdem auch, dadurch hat sich der einblick in die darmsituation enorm verändert. und trotzdem ist die behandlung extrem schwierig und langwierig. stuhltransplantationen sind im prinzip eine feine sache (und die menschheit hat das vor der erfindung des sagrotans eh ständig gemacht...), in der westlichen zivilsationen einen vernünftigen spender zu finden ist allerdings schon äußerst schwierig. eine richtig gesunde darmflora findest du nur noch bei indigenen stämmen etc. und dann kannst du eben keine rosen im sandkasten pflanzen. die tollen bakterienstämme des amazonashäuptlings würden in deinem darm hoffnungslos zugrunde gehen. da müßtest du radikal deine ernährungsgewohnheiten ändern. aber du hast recht, dass das wahrscheinlich die zukunft ist. ich schätze, in 20jahren kannst du dir eine auswahl an darmfloren in kapselform im reformhaus aussuchen.

bis dahin bleibt uns nur der sauerkrautsaft, schönen abend, drpieper

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4447

Beitragvon Bauernme3865 » 27.03.2018, 22:25

Guten Abend,
meines Erachtens nach wird hier die Chemie und Biochemie ziemlich aus dem Kontext gerissen und nicht im Ganzen gesehen und verstanden. Metalle reagieren im Koerper auf Aminosaeuren und Saeuren durch die spezifische Ladung und durch den Elektronenaustausch ganz anders, als im Labor.
Wenn es „DIE EINE“ gute Behandlungsmethode geben wuerde, haette die US Armee schon lange ihre 40.000 bis 50.000 gefloxte Soldaten (Stichwort Golfkrieg) wieder fit gemacht. Die US Armee mit ihrem ueppigen Budget haben die besten Chemiker, Toxikologen und Pharmakologen, die man sich wuenschen kann und die forschen an Behandlungsmethoden ihrer Gefloxten seit 1991.
Ich habe auch zahlreiche Erfolge mit meinen Behandlungsmethoden erreicht (ATP Energie wieder super, Muskelaufbau super und und und ... von urspruenglich 39 Nebenwirkungen im Oktober 2016 – aber Schmerzen in den Beinen und Fuessen wg. Neuropathie sowie der Achillessehnen sind auch nach 20 Monaten noch immer die Hoelle. Nur zur Info: meine breitgefaecherten NEM haben ein monatliches Budget zwischen 800 und 1.000 Euro, um meinen unterversorgten Zellen wieder Leben einzuhauchen. Das mir diese monatlichen Kosten keine Freude bereiten, ist wohl nachvollziehbar.
In Deutschland war ich bei einem Allgemeinmediziner plus Homooepathy, der mir Quecksilber verschreiben wollte: da habe ich beinahe einen Herzinfarkt bekommen. Zu Deiner Meinung, die Dosis macht das Gift – nun gut, das sehe ich anders, da ich meinem FQ vergifteten Koerper nicht noch mehr zumuten moechte.
Deine angefuehrten Studien, wo Bor mit Fluorine reagiert sind nur zum Teil zutreffend. Fluorine und Quinolone sind zwei eigenstaendige Substanzen, die alleine hochgifitg sind. Diese wurden in den FQ chemisch verbunden, um die FQ noch wirksamer zu machen und haben somit eine komplett andere Reaktion, als die beiden Einzelsubstanzen. In der Studie ist die 1.te Generation FQ Antibiotika erwaehnt, die wesentliche Unterschiede zu der 3.ten und 4.ten Generation FQ aufweisen: Hauptmerkmal sind die unterschiedlichen Isotope. Leider gibt es bislang in Sachen Heilung keine einfache Antwort und einfache Loesung. Ich war bei reichlich sogenannten Spezialisten und Fachaerzten, die behauptet haben, DIE Loesung zu haben und sich auskennen. Hah, fast umgebracht haben mich die sogenannten Experten. Ich wuerde mich nicht in die Haende von Homooepathen (selbst die EU und fuehrende Wissenschaftler haben mittlerweile Zweifel, das Homooepathy ueber den Placeboeffekt nicht hinausgeht), Heilpraktikern oder Vodoo Heilern begeben, aber das ist meine ganz persoenliche Meinung.
Aus belegten Studien wirken Medikamente im Allgemeinen nur zu 50% - die restlichen 50% sind ebenfalls dem Placeboeffekt zugeschrieben – aber egal: wer heilt, hat Recht.
Alles Gute mit Deinen Behandlungsansaetzen und viele Gruesse Gerald

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4454

Beitragvon PeterPan » 28.03.2018, 11:47

Hallo Gerald,

Ich lese Deine Berichte immer mit sehr großem Interesse. Viele dank dafür.

Mich interessiert folgendes zu Deiner Aussage :

Wenn es „DIE EINE“ gute Behandlungsmethode geben wuerde, haette die US Armee schon lange ihre 40.000 bis 50.000 gefloxte Soldaten (Stichwort Golfkrieg) wieder fit gemacht. Die US Armee mit ihrem ueppigen Budget haben die besten Chemiker, Toxikologen und Pharmakologen, die man sich wuenschen kann und die forschen an Behandlungsmethoden ihrer Gefloxten seit 1991.

Gibt es dazu eine Quelle, dass das Militär bezüglich der Nebenwirkungen bereits seit 1991 forscht oder überhaupt eine Quelle aus egal welcher Zeit ? Ich stehe in Kontakt mit einem Direktor einer bekannten Uni bezüglich Grundlagenforschung. Da wo Prof. Stahlmann aufgehört hat. Diese Information wäre natürlich noch mal ein Schmankerl.

Besten Dank
PeterPan

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4455

Beitragvon Bauernme3865 » 28.03.2018, 12:15

Hi PeterPan,

Freu mich über dein Feedback.

Leider haben die US Militärs nie Resultate veröffentlicht.

Unter Google.com mit dem Stichwort Research floxed US Army soldiers Gulf War ist reichlich Lektüre.

New FDA warnings on Cipro may tie into Gulf War Illness unter www.militarytimes.com
Oder auch Gulf War Illness tied to Cipro Antibiotics unter www.collective-evolution.com

Da ich so viel gegoogelt habe ( meist in englisch), kann ich spontan nicht die exakte Webseite benennen, ich bleibe am Ball und komme darauf zurück.

Herzliche Grüße

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4467

Beitragvon Krabiwi » 28.03.2018, 20:12

Schorsch hat geschrieben:Hallo,

also ich habe mein Kollagen Hydrolisat gerade mal geprüft und stelle fest das ich alles richtig gemacht habe. Darin sind alle wichtigen Aminosäuren enthalten. Anbei ein Auszug mit dem Aminoprofil (s. Bild unten) und der Produktlink:

https://www.amazon.de/ACTIVEVITAL-Kolla ... p%2B1&th=1

Ich nutze es jeden morgen. Hatte zuvor auch andere Kollagen Produkte bin aber bei diesem hängengeblieben wegen TYP 1.
Ich werde zusätzlich mein Hanfprotein nun regelmäßger einbauen und muss halt schauen, das auch sichergestellt genügend Vit-C zugeführt wird. Was aber ohnehin Sinn macht. Für diejenigen unter uns die neben Bewegungsapparat noch Neuropathische Probleme haben rate ich auch an das Tryptophan zu denken. Melatonin / Serotonin / GABA Synthesen... Hier hatte ich ja ein eigenes Thema mit



Hallo Schorsch,

ich bin gerade auf der Suche nach dem perfekten Amino-Whey. Bei Deinem Produkt ist mir aufgefallen, dass Cystein fehlt, welches elementar für die Bildung von Glutathion ist!

Das optimale Flox-Whey muss Cystein und Hydroxy-Prolin abdecken. Offensichtlich fehlt immer das eine oder andere wenn ich mir die Produkte so anschaue.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4471

Beitragvon Schorsch » 28.03.2018, 22:24

Hallo Krabiwi,

im Kollagen ja fehlt das Cystein. Aber ich nehme ja auch das Hanfprotein in dem massig an Cystein ist.

Es gibt keine Eierlegende Wollmilchsau :-) gute Kombination mehrere Produkte ist wichtig. Im initialen 1 x 1 hatte ich auch Hanfprotein und Acetylcystein als Gluthationbildner empfohlen. Besser Hanfprotein, da dies vielseitiger und grundsätzlich vitalstoffreicher ist.

Gruß Schorsch

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4522

Beitragvon Levoflox26 » 02.04.2018, 13:30

Hallo Dr. Pieper,
vielen Dank für ihre Hilfe. Ist https://www.deltastar.nl/mvm-a-antioxidant-protocol.html das Präparat, das sie empfehlen? Und kann man das auch verschreiben lassen?
Herzliche Grüße und schöne Ostern.

Dr.Pieper
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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4579

Beitragvon Dr.Pieper » 04.04.2018, 23:56

hallo levoflox26, das ist das präparat. verschreiben geht allerdings nicht, da nicht apothekenpflichtig. genaugenommen gibt es in der rechtssprecuhung allerdings ein paar musterurteile, nach denen auch vitamine und mineralstoffe etc. erstattungspflichtig sind, wenn bei schweren erkrankungen keine schulmedizinischen alternativen zur verfügung stehen. dieses recht müßte nur jemand durchsetzen. gibt es keine juristen im forum?? gruß, drpieper

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4585

Beitragvon Levoflox26 » 05.04.2018, 08:42

Hallo Dr. Pieper
hab ich mir fast gedacht. Vielen Dank jedenfalls. Ich hatte ihnen eine private Nachricht geschrieben, haben sie diese gesehen?
Viele Grüße

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4590

Beitragvon Schorsch » 05.04.2018, 20:21

Hallo,

ich wollte zum einen noch die Erkenntnisse eines Gefloxten einstellen der ein umfangreiches Kollagen Screening gemacht hatte in einem Speziallabor. Hintergrund zum Patient: Der Flox hatte zuvor Levofloxacin bekommen. Seither verhärten seine Sehnen zunehmends , es kommt teils zu Geräuschbildung der Sehnen und einem erschwerten gleiten sowie gefühlten "verhölzern" der Strukturen.

Anbei sein Text:

Kollagen Screening


Hier wie versprochen eine "kurze" Zusammenfassung des Befundes des Kollagen Screening. Das Kollagenscreening wurde auf Basis der im Labor kultivierter Hautzellen durchgeführt und unter dem Elektronenmikroskop (EM) analysiert. Dieses Verfahren wird vor allem zur Diagnose von genetisch bedingten Bindegewebskrankheiten wie EDS eingesetzt. Die Ergebnisse waren ziemlich ernüchternd. Obwohl bei mir kein primärer Defekt in der Kollagensynthese festgestellt werden konnte, waren die Kollagenfibrillen sehr unregelmässig und zu dicht angeordnet (siehe Bild). Darüber hinaus unterschieden sie sich die Fibrillen in Größe und Form. Fibrillen sind Bestandteile von Zelle und Geweben, die sich nur elektronenmikroskopisch darstellen lassen. Sie sind lange, fadenförmige Proteine und sind als Bündel Grundlage von Bindegewebe und Muskelgewebe. Diese sind in der Regel linear und regelmässig angeordnet. Laut Aussage der Ärztin sieht man solche abnormen Fibrillen sonst nur bei Menschen mit einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankungen, was man bei mir aber ausschließen kann. Die Verhärtung meiner Sehnen und die fehlende Elastizität ist mit größter Wahrscheinlichkeit die Folge dieser strukturellen Veränderung. Erstaunlicherweise waren die Anteile der unterschiedlichen Kollagentypen erwartungsgemäss. Das heißt auch Kollagen Typ I war in der richtigen Menge vorhanden. Somit fallen die MMP Theorien zumindest bei mir weg.

Im Weiteren sieht man unter dem EM eine Vielzahl von „geschwollenen“ endoplasmatische Retikuli. Das Anschwellen des Retikulums ist meistens die Folge einer fehlerhaften Zellproduktion, in meinem Fall wahrscheinlich verursacht durch einen epigenetischen Schaden. Fehlerhafte ER führen ebenfalls zu einer gestörten Kollagensynthese. In einem endoplasmatischen Retikulum (ER) finden Translation, Proteinfaltung, Proteinqualitätskontrolle von Proteinen statt. Außerdem ist das ER der Ort, an dem (z. B. nach der Mitose) neue Kernmembranen gebildet und abgeschnürt werden. Auch dient das ER als intrazellulärer Calcium Speicher. Zu Deutsch: der Körper produziert falsches Kollagen, das ER möchte es eliminieren, schafft dies aber nicht, es kommt zum Stress, und das ER bläht sich auf. Apropos Stress: die Mitochondrien sahen alle ok aus!

Eine mögliche Erklärung ist die von mir oft zitierte Studie übe FC induzierte epigenetische Veränderungen. Dabei kommt es nicht zu einer genetischen Mutation eines Enzymes, sondern zur eine fehlerhaften Transkription bei der Zellteilung. Es ist wie wenn im Supermarkt der Barcode-Scanner kaputt ist und die Produktinformationen nicht mehr korrekt gelesen werden können. Mit dem Ergebnis dass das neu produzierte Kollagen falsch ist. Die einzige Möglichkeit einer Heilung wäre die Korrektur dieses Defektes. Wie ist allerdings fraglich.

Bevor ihr diesen Befund auf euch projiziert, lasst euch gesagt sein, dass meine Entwicklung sehr atypisch ist. Ich hatte im ersten Jahr die normalen Floxsymptome wie Neuropathien, starke Sehnenschmerzen, Hautveränderungen, Haarausfall etc. Nach einem Jahr wurde vieles besser (vor allem die Sehnenschmerzen) und ich dachte, ich sei aus dem Gröbsten raus. Dann aber merkte ich, dass sich die Struktur meiner Sehnen und Bänder von Kopf bis Fuß veränderte. Die Sehnen wurden zusehends spröder und unelastischer. Sie begannen bei jeder kleinsten Bewegung zu springen und schnappen, so extrem dass sogar kleinste Bewegungen schmerzen, wirklich überall. Ich fühle mich inzwischen wie Pinocchio, der sich langsam in Holz verwandelt. Nichts im Körper ist mehr elastisch. Aufgrund der fehlenden Elastik bilden sich an den Sehnenscheiden nun Ödeme und Entzündungen. ABER: ich kenne unter den tausenden von Betroffenen nur wenig, die ähnliches erfahren haben. Von daher darf der Befund nicht verallgemeinert werden und muss nicht zwingend auf alle Floxies zutreffen. Einen solchen Test empfehle ich nur Betroffenen mit einer progressiven strukturellen Veränderung im Sehnen- und Bindegewebe.



Im Anhang noch die Bilder:

irregulary_shapes_of_fibrils_(red_circles)

fibrils tightly packed an irregulary distributed




Die Fibrillen sollten regelmässiger angeordnet sein und weniger dicht. Außerdem dürfen sie sich in der Form nicht wesentlich unterscheiden. Die Größe kann variieren.

Und nein: die zellteilungsrate war nicht gehemmt. Im Gegenteil.
Dateianhänge
irregulary_shapes_of_fibrils_(red_circles).jpeg
fibrils tightly packed an irregulary distributed.png

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4655

Beitragvon Krabiwi » 11.04.2018, 13:06

Hallo Schorsch,

könnte daran liegen, dass der Körper des Betroffenen wegen der gehemmten Hydroxylase nun starres Kollagen I produziert, also fehlerhaftes Kollagen ohne Hydroxy-Prolin. Dr. Pieper hatte das weiter oben bereits detailliert ausgeführt, inklusive der Problematik, fehlerhaftes Kollagen durch gesundes Kollagen zu ersetzen. Supplementiert der Betroffene regelmäßig Eisen und Hydroxy-Prolin mittels NEM?

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Schnellübersicht des Flox 1 x 1 - Was ist als Flox hilfreich und zu beachten

#4687

Beitragvon Dr.Pieper » 14.04.2018, 09:58

Guten Morgen an Alle, ich wollte heute ein generell sehr wichtiges Thema einstellen, das Glutathion:

In der Praxis sehen wir doch relativ häufig teils dramatisch niedrige Glutathionspiegel bei FQAD. Ich will hier kurz erläutern, wie das zusammenhängt.

Glutathion, ein wichtiges schwefelhaltiges tripeptides Thiolmolekül, leidet als wichtigstes endogenes Redoxmolekül der menschlichen Zelle besonders unter dem Angriff der FQ. Es konnte gezeigt werden, dass bereits intrazelluläre Konzentrationen, die um den Faktor 1000 (!) kleiner sind als therapeutische Dosen, die intrazelluläre Konzentration von Glutathion um 20 – 50% reduzieren.
Nicht umsonst jedoch wird Glutathion als „Mutter aller Antioxidantien, Meister der Entgiftung und Maestro des Immunsystems“ bezeichnet.
Die nichtenzymatische antioxidative Kapazität der Zelle beruht weitgehend auf Glutathion. Außerdem führt es das Recycling durch von Vitamin C und E zurück zur reduzierten Form und hat zahlreiche weitere biologische Funktionen.
Der Körper produziert zwar sein Glutathion selbst, es wird jedoch durch Ernährungsfehler, Umweltgifte, Medikamente, Stress, Traumen, Altern, Infektionen, Krankheiten und Bestrahlungen ständig dezimiert (wie eben auch in extremer Form durch therapeutische Dosen von FQ !), sodass es nicht selten zu Glutathion- mangelzuständen kommt.
Therapeutisch kann sowohl der wichtigste limitierende Baustein des Glutathions gegeben werden (Acetyl-Cystein 600 mg/die), es wird jedoch auch erfolgreich per Infusionem verabreicht (Manche Patienten schwören auch auf die orale, allerdings sehr teuere Form des acetylierten Glutathions).
Wir infundieren Glutathion initial mit 600 mg, steigern auf 1.200 mg und dann auf eine Erhaltungsdosis von 1.800 mg pro Infusion und Woche, meist kombiniert mit anderen Substanzen, vorzugsweise Liponsäure und Vitamin B12 als Hydroxocobalamin. Vitamin B12-Mangel ist im Tiermodell mit schwerstem oxidativem Stress verbunden. Tomohiro konnte zeigen, dass bei B12-Mangel der Glutathionspiegel wie auch die Aktivität der MnSOD, Gesamt-SOD und Katalase signifikant bis zu 66% vermindert sind. Gleichzeitig sinkt der Ascorbinsäurespiegel der Zelle. Dies zusammen mit durch den oxidativen Stress aktivierte Metalloproteinasen führt wiederum zur Degradierung von Kollagen-Protein, ein ganz ähnlicher Mechanismus wie bei den FQ, der sicherlich negativ synergistisch wirken dürfte.
Schönes Wochenende, DrPieper


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