Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

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Schorsch
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4972

Beitragvon Schorsch » 08.05.2018, 20:55

Hallo krabiwi,

anbei zwei interessante Seiten eine allgemeine zum Thema Mitochondrien und dann noch speziell zu PQQ von Rene Gräber:

http://www.inakarb.de/fragen-antworten- ... drien.html

https://www.vitalstoffmedizin.com/vitaminoide/pqq.html

"Den höchsten Ausstoß freier Radikale stellen wir bei psychischem Stress fest, der zu lokalen Ischämien führt. Bei Angst um einen lieben Mitmenschen, um den Arbeitsplatz, bei Überforderung im Beruf, beim Mobbing oder vor einem Examen beobachten wir oft eine Überforderung unserer körpereigenen Schutzmechanismen. "

Flox kann also durch die auch, wenn wir es nicht ursächlich so in der Diagnose stehen haben möchten, deutlich durch die Psychosomatik verstärkt werden. Man hat körperlich behindernde Symptome und macht sich Sorgen und steigert sich weiter rein, was gerade anfangs Contra ist. Man sollte gleich lernen mit Streß besser umzugehen und diesen Konsequent vermeiden, dadurch reduziert man freie Radikale ohne Ende und spart somit Antioxidanzen, die man zur langsamen und stetigen Floxregeneration braucht.


"Fatal für unsere Gesundheit ist, dass die Mitochondrien DNA (Erbsubstanz) äußerst verletzbar ist. Aufgetretene Schäden können mangels eines Reparatursystems nicht mehr behoben werden. Schäden in der mtDNA (mitochondriale DNA) akkumulieren und führen zu einem bioenergetischen Defizit und damit zu degenerativen Erkrankungen. Insbesondere liegt die mitochondriale Erbsubstanz (mtDNA) völlig ungeschützt vor. Da zudem die mtDNA fast nur aus Exons besteht, ist jeder Treffer ein Volltreffer und führt zur Schwächung der Zellen und zu Krankheiten. Aufgetretene mtDNA-Veränderungen können mangels Reparaturenzymen nicht wieder behoben werden. Das gilt auch für mitochondriale Schäden, die bei Frühgeburten unter Sauerstoff-Stress aufgetreten sind. Ubichinon Q10 hebt sich von anderen Antioxidantien ab, da es als einzige Substanz das “bioenergetische Defizit” zu beheben vermag."


Das heißt das wir als Floxis ein Leben lange Q10 nehmen und diesen Wert auch durch Labors wie Vit D absolut im Fokus haben sollten. Ich habe bei Ganzimmun damals mein Q10 bestimmen lassen. Das war erniedrigt

MitoQ nahm ich Floxanfang lange Zeit, da es von vielen US-Floxis als hilfreich empfohlen wurde. Das ist eine spezielle Form von Q10 die den Nährstoffe direkt ins Mitochondrium einschleust. angeblich 1000 mal stärker als Ubichinol. Google dazu mal ein wenig und gib mir Feedback.

Gruß Schorsch


Anbei noch mein Q10 Status ca. 1,5 Jahre Postflox, Vitamin D hatte ich da im Griff durch ordentliche konsequente Supplemtierung, war vorher auch unterirdisch
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Krabiwi
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4973

Beitragvon Krabiwi » 09.05.2018, 21:01

Hallo Schorsch,

Danke für die Info.

Ich kriege mein Q10 Testergebnisse am Freitag, nehme aber bereits seit zwei Monaten 100 mg Q10 täglich und habe kürzlich auf 200 mg gesteigert. Bin auf das Ergebnis gespannt. Den Vitamin D Test hatte ich mir gespart, ich weiß dass ich zu wenig in der Sonne bin und denke mit 5000 ie täglich kann ich nichts falsch machen. Wieviel hattest Du denn genommen?

MitoQ kenne ich und hab darüber bereits recherchiert, hab es mir vor ein paar Tagen bestellt um es zu testen. In Verbindung mit MitoQ gibt es ja sogar eine Studie in Verbindung mit FQ's und Sehnenzellen.

Ob es im gefloxten Menschen viel nützt ist die Frage, da die meisten Mitos ja in den Organen und Muskeln sind, da könnten die Sehnenzellen recht leer ausgehen. Einige berichten von Herzklopfen und Energiezunahme. Also wenn man zusätzlich sehr Müde ist wohl eine Option.

Wobei ich sagen muss dass mein Energieniveau den Umständen entsprechend in Ordnung ist. Der Kopf läuft, das Befinden auch, heute hätte ich können durchs Haus rennen, nur die Muskeln und Sehnen machen da nicht mit.

Außerdem pusht man damit die Mitos und zwingt ihnen etwas auf, auch den beschädigten, eventuell ist die einfache Ubichinon-Form sogar die Beste, denn dann kann der Körper sich holen und reduzieren was er auch wirklich benötigt.

Es gibt wohl bald eine russische Alternative zu MitoQ:

https://www.sk-q.com


Bzgl. mDNA mag es stimmen, dass der Körper diese nicht mehr reparieren kann. Aber ein Mito hat 10-15 DNA-Kopien. Ich vermute bei jeder Teilung wird eine Kopie genommen, falls es eine fehlerhafte ist, wird auch das neue Mito fehlerhaft.

Aber dann gibt es ja auch noch die Fusionen von Mitos, theoretisch können zwei beschädigte Mitos fusionieren und die beschädigten Teile abspalten und sich somit gesunden. Je größer der Schaden und je mehr kaputte Mitos desto länger der Prozess und desto disziplinierter muss man seine Ernährung, Bewegung und Ergänzung umstellen.

Und solange nur ein Mito mit vollständig korrekter mDNA vorliegt kann es die anderen mit der Zeit verdrängen wenn man es unterstützt.

Ich denke wichtig ist, dass man so früh wie möglich damit anfängt den ROS mittels konsequenter Ernährungsumstellung so niedrig wie möglich zu halten. ich merkte bei meinen letzten kohlenhydrathaltigen Speisen z.B. Kartoffeln und Nudeln direkt wie es 15 Minuten später beginnt in meinen Problemzonen, Knie, Waden, Füße und auch leicht in den Händen massiv zu prickeln. Die heftigste Erfahrung war eine Zuckerwaffel 2 Wochen post Flox. Gespürter oxidativer Stress, der lokal das Gewebe schädigt.

Man muss den ROS so niedrig wie möglich halten, bist der Körper alle "Mito-Radikalkanonen" eliminiert hat.

Ich hatte bis vor kurzem L-Carnitin genommen, aber das werfe ich nun raus, da es ja die Aufnahme der Fettsäuren in die Mitos begünstigt, auch den beschädigten Mitos. Aber mit loq Carb, Zukerverzicht und Intervallfasten möchte ich die beschädigten Mitos ja loswerden. Somit wäre Carnitin kontraproduktiv, oder habe ich hier einen Denkfehler?

Auch PQQ sollte man wohl nur mit konsequenter low Carb Ernährung verwenden, denn auch die fehlerhaften Mitos reproduzieren sich sonst schneller nach meinem Verständnis.

Das mit dem psychischen Stress ist wahr, Burnout-Syndrom ist ja ebenfalls ein Mito-Syndrom.

Interessant ist in der Studie von Dr. Michalak, dass er die FQ's nicht direkt in Zusammenhang mit mDNA Schäden vermutet, nach seiner Grafik ist es eine Folge des oxidativen Stress:

iyfdgfn.jpg


Was bedeutet es für das Bakterium wenn seine Gyrase gehemmt wird? Expandiert die DNA und platzt es oder kann es sich lediglich nicht mehr replizieren? Hier habe ich sich widersprechende Aussagen gefunden.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Ansätze basieren auf Dr. Michalak et al, Selbsttherapie erfolgt in Eigenverantwortung, Verträglichkeiten variieren individuell, eine völlige Genesung ist nicht garantiert.

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4974

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:08

Eine interessante Studie bzgl. Mitophagie und NEM:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19473119

Nicotinamid, das Amid von Niacin (Vit B3) , soll demnach die Mitophagie in Körperzellen verstärken und die mitochondriale Masse verringern.

Gary von Floxie Hope hatte es getestet:

"* Nicotinamide Riboside.
According to the peer reviewed literature, Nicotinamide Riboside, a vitamin B3 and NAD precursor, boosts NAD levels and induces mitochondrial biogenesis, preventing mitochondrial abnormalities like mtDNA deletion formation, stimulates unfolding of protein response to offer protection on certain mitochondrial diseases (Khan et al., 2014), neuroprotecting (Chi and Sauve, 2013), liver repair (Mukherjee et al., 2016), engages in mitochondrial quality control to eliminate mtDNA defects by lysosomes (Jang et al., 2012; Brady and Brady, 2015) Nicotinamide Riboside also has a long half life in the body, about 6 hours (Trammell et al., 2016a) Nicotinamide Riboside is also present in Cow Milk (Trammell et al., 2016b), which may explain why Whey Protein + Milk was making my energy levels more normal. Nicotinamide Riboside is quite safe, even up to 1000 mg/kg (Conze et al., 2016). I started taking this in October. 3x pills a day, but have backed off to 1 pill a day. (300mg). Some of the noticeable effects:

Improved energy levels
Body temperature back to normal or just above normal. Probing shows 98.5 to 98.9. Cold weather does not bother me anymore and I actually feel pre-Levaquin (can’t sleep with a heavy blanket on, which is normal). I am physically more warm
and not as cold intolerant as before.
Reduced overall fatigue. I would rate my current fatigue levels as a 3/10, where 11 months ago I was a 9/10 . My diet has not changed at all and I have not been taking anything else except for DHEA, which I was taking before NR. (no Fullerene since August)
/Some/ insomnia – Which was normal, pre-Levaquin.
Post physical activity crashing for days, is reduced.
Reduced overall sleep (from 10 hours to 6/8)
Reduced body heat is consistent with changes in mitochondrial mass (ie: smaller mitochondrial mass suggests less ATP). Nicotinamide Riboside appears to improve the quality of your mitochondrial via autophagy activation (Kang and Hwang, 2009). However if I really wanted to rid myself of any broken mitochondria, I’d have to do a NR challenge stacked with something like PQQ. I might do this in the near future."


https://floxiehope.com/garys-story-levaquin-toxicity/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4975

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:47

Eine Studie die den Effekt von Magnesium auf die Topoisomerase verdeutlicht. Ein erniedrigter Mg-Spiegel verringert die TopoII-Aktivität:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10842326

Sprich bei einem Mg-Mangel ist die TopoII ohnehin bereits gehemmt, wenn dann noch FQ's dazu kommen nimmt das Elend seinen Lauf.


Weitere Effekte von Magnesium, es stimuliert die DNA sowie Proteinsynthese und somit Zellreplikation, sprich je mehr Zellen geschädigt sind desto größer ist der Mg-Bedarf:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10430554
Zuletzt geändert von Krabiwi am 11.05.2018, 16:09, insgesamt 2-mal geändert.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4976

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:58

Als konkrete Mito-Therapie würde ich mich auf folgende Tagesdosis festlegen:

- 200 mg Q10
- PQQ 20 mg
- 100 - 500 mg Nicotinamid (Amid von Vit B3) - therapeutische Dosis, experimentell -auf eigene Gefahr
- B - Komplex höherdosiert
- Vitamin C 1-2 g
- Mineralkomplex
- Magnesium höherdosiert
- 30-50 g Protein Whey

Dazu als Basis low Carb, Zuckerverzicht, zum Frühstück maximal Schwarzbrot. 8 Stunden später eine zweite Mahlzeit hauptsächlich mit Fleisch, Fett und buntem Gemüse bzw. Kraut. Dann 16 Stunden bis zum Frühstück keine Nahrung mehr, dazu einen Tag pro Woche vollständig fasten.

Kein süßes Obst wie Bananen, Ananas, Äpfel oder Birnen. Keine Fruchtsäfte, maximal Gemüsesaft. Kein stärkehaltiges Gemüse wie Kartoffeln, Mais, etc

Das ganze konsequent 3-6 Monate. Das sollte schwachen Mitos den Garaus machen.
Zuletzt geändert von Krabiwi am 10.05.2018, 20:47, insgesamt 2-mal geändert.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4977

Beitragvon Maximus » 10.05.2018, 16:36

Hallo Krabiwi,

ein Mangel an Nicotinamid äußert sich als "Pellagra". Die ist äußerlich unübersehrbar.

https://www.google.de/search?q=Pellagra ... 47&dpr=1.5

Ich habe mal eine Pellagra in meiner Familie behandelt, die von den Hautärzten fälschlicherweise als "lichen ruber planus" diagnostiziert wurde.

Zur Behandlung reichen täglich 16 mg Nicotinamid über 2 Monate aus, enthalten in Mulgatol Junior Gel

https://www.docmorris.de/mulgatol-junio ... footerCart

https://www.docmorris.de/medias/8671159 ... jk0MGQ2OWI

Höher würde ich nicht rangehen. Dosen über 30 mg können zu ausgeprägten Hautrötungen, insbesondere an Gesicht und Armen,
verbunden mit Pruritus und teilweise Urticaria führen .

Der gesamte B - Komplex läßt sich mit Mulgatol Junior Gel + Keltican Forte abdecken.

Gruß
Maximus

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4978

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 18:11

Hallo maximus,

Danke für Deinen Beitrag.

Es geht mir weniger darum einen eventuellen Mangel zu beseitigen, als darum gezielt mittels therapeutischen Dosen die Mitophagie so stark wie möglich zu fördern. Der sog. "Flush" kommt nach meinen Recherchen vorwiegend bei reinem Niacin vor, nicht aber bei Niacinamid.

Ein äußerst interessanter Thread (englisch) zum dem Thema Mitophagie mittels NEM nach Protokoll, inklusive Selbstversuchen und umfassenden wissenschaftlichen Quellen:

https://www.longecity.org/forum/topic/8 ... ochondria/

Fortsetzung:
http://www.longecity.org/forum/topic/94 ... -dynamics/

Bin noch dabei ihn durchzuarbeiten, u.a. auch Zimt soll demnach die Pink1 und Parkin Enzyme fördern, welche die Mitophagie einleiten.

Meiner Ansicht nach ist die empfohlene Tagesdosis (die für den gesunden Menschen gelten) bei Floxschäden hinfällig. Die Schäden und der ROS sind so massiv dass man einige natürlichen Vitamine, die am Zitratzyklus beteiligt sind, weit höher dosieren kann, insbesondere der Anfangsphase. Gilt auch für Magnesium, Zink und Mangan.

B2 und B3 reduzieren außerdem oxidiertes Glutathion im Rahmen der NADP Synthese.


Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4979

Beitragvon Levoflox26 » 10.05.2018, 19:22

Hallo zusammen,
ich möchte euch mal fragen, wie ihr das handhabt. Nehmt ihr diese ganzen Mineralien und Vitamine einfach so, oder lasst ihr zuvor eure Werte bestimmen? Gibt es nicht auch Folgen einer Überdosierung von z.B. Zink oder oder Vit. D3 oder zu viel Eisen?
Die Vit. B Komplex Ergänzungen nehme ich mal als Beispiel für mich. Die Blutuntersuchung ergab einen Mangel von B12 und Folsäure, B3 war im Richtwertebereich, B6 lag deutlich darüber. Ich brauche, auf den Test bezogen, also nur Ergänzungen von Folsäure und B12. In den B Vitamin Komplexpräparaten sind aber oft alle B Vitamine einbezogen. Wenn ich eh schon mehr als genug B 3 hab, kann es nicht auch schädlich sein, wenn ich das mit NEM zuführe? Ehrlich gesagt, bin ich da ein wenig ängstlich.
Bis auf Magnesium, welches ich auf Grund der Chelatierung auch ohne eine vorhergehende Blutuntersuchung nehme, bekomme ich B12/Folsäure Injektionen und nehme die von Dr. Pieper empfohlenen Vit./Mineralien Kapseln. Und davon auch nur, wie von ihm empfohlen, Eine am Tag. In der Packungsbeilage werden 2x2 Kapseln empfohlen.
Vitamin C versuche ich durch meine Nahrung abzudecken, esse viel Paprika und puhle auch nicht mehr das Weiße von Orangen oder Mandarinen. Generell würde ich auch nicht auf die Idee kommen, keine Bananen oder andere süße Obstsorten zu essen. Abgesehen vom Fruchtzucker enthalten Früchte doch auch Vitamine und Mineralstoffe.
Wie macht ihr das?
Schönen Abend in die Runde
Grüße uschi

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4980

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 20:20

Hallo,

bevor ich etwas nehme recherchiere ich kurz was die maximale unbedenklich dauerhafte Dosis laut Studien ist. Die sog. empfohlene Tagesdosis unserer Krankmacher kann man in die Tonne werfen und ist insbesondere bei Vit D u. C viel zu niedrig angesetzt.

Z.B. bzgl. Zink sind Dosen bis 50 mg täglich unproblematisch. Die Empfehlung liegt bei 10 mg. Aber ja bei Metallen sollte man vorsichtig sein, aber mit 100% der empfohlenen Tagesdosis ist man im grünen Bereich. Hatte diese letzten 30 Tage mit 150% genommen, werde jetzt aber auch langsam runtergehen, erst auf 100 und dann dauerhaft 50%.

Bzgl. Vit D kann man mit Dosen bis 5000 ie täglich nichts falsch machen.

Vitamin C im Bereich 2x 500mg täglich ist auch unproblematisch.

B Vitamine sind wasserlöslich, der Körper scheidet alles was er nicht benötigt aus. Bei 100% der empfohlenen Tagesdosis dauerhaft kann man hier nichts falsch machen.

Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Nieren gesund sind!

Die erwähnten 500 mg Niacinamid weiter oben sind eine therapeutische Dosis und darf keinesfalls dauerhaft genommen werden!Das ist auch rein experimentell und ich werde das auf eigene Gefahr testen.

Q10 ist ebenfalls unbedenklich.

Bei dem Verzicht auf süßes Obst geht es darum den Glucose/Fructose-Pfad der Mitos komplett dicht zu machen und ihnen den Fettsäure-Pfad aufzuzwingen, also eine vorübergehende therapeutische Massnahme für ein paar Monate.

Insgesamt sind NEM unbedenklich. Paracetamol, Ibuprofen und Aspirin sind gefährlicher, ganz zu schweigen von den Antibiotika. Aber das werfen sich die Leute massenhaft rein weil die "Engel in Weiß" ihnen das verschreiben und die haben - wie insbesondere wir wissen -IMMER recht.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4981

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 21:42

Ein mögliches Mitotherapie-Protokoll für den stabilen Flox bei dem die Symptome nicht mehr schlimmer werden, alles auf eigene Gefahr, da bei Flox unvorhersehbare Nebeneffekte möglich sind:

Tag 1 - Fission der Mitos und Mitophagie der schwachen Mitos einleiten - keine Antioxidantien nehmen, Abends 500 mg - (2g Niacinamid + 4g Ribose) - langsam an Dosierung rantasten - Optional nach Belastungsfähigkeit: den Tag fasten und/oder nach dem Niacin noch leichten Sport betreiben
Tag 2 - Ruhetag da weniger Mitos vorhanden sind und man sehr geschwächt ist
Tag 3 + 4 + 5 - Fusions und Aufbauphase - 20 mg PQQ, Stearinsäure, C60

Einmal pro Woche wiederholen.

Gerade C60 scheint in den USA sehr beliebt und gängig zu sein.

Quellen:
https://www.longecity.org/forum/topic/1 ... -with-c60/
https://www.longecity.org/forum/topic/9 ... ics/page-1
https://www.longecity.org/forum/topic/8 ... ria/page-1
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4982

Beitragvon Maximus » 10.05.2018, 22:58

Hallo Levoflox26,

ich lasse die Werte bestimmen.

Folsäure,
Vitamin B12 + Holotranscobalamin,
Vitamin C,
Biotin,
Vitamin D ( 25-OH-Vitamin-D3, 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D ),
Zink,
Eisen + Transferrin + Ferritin,

lassen sich recht zuverlässig im Blut bestimmen.

Die o.g. Werte sind bei mir soweit Ok.

Die Bestimmung von Vitamin B 6 im Blut ist hingegen nicht zuverlässig.

LG
Maximus

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4984

Beitragvon Maximus » 11.05.2018, 02:18

Hallo Krabiwi,

die sichere tägliche Höchstmenge für Nicotinamid bei einem Erwachsenen liegt laut BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung -
bei 900 mg.

http://www.bfr.bund.de/cm/350/verwendun ... itteln.pdf

Das ist m.E. zu hoch.

Die akute (Leber-) Toxiziät von Nicotinamid liegt laut BfR bei 3000 mg pro Tag.

Die FDA verlangt einen 10 fachen Sicherheitsfaktor um toxische Reaktionen sicher auszuschließen.

Die sichere tägliche Höchstmenge für Nicotinamid bei einem Erwachsenen beträgt somit 300 mg.

Sinnvoll wäre es vielleicht auch die Leberwerte während des Experiments kontrollieren zu lassen.

Safety first

Gruß
Maximus

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4985

Beitragvon Krabiwi » 11.05.2018, 12:15

Hallo Maximus,

Danke für das Dokument, seht interessant zur Orientierung.

Bei dem Protokoll oben handelt es sich bzgl. Niacinamid um eine Einmaldosis von 500 - 2000 mg je nach Verträglichkeit, keine dauerhafte Einnahme.

Meine Leberwerte ist normal, nur ALT ist leicht erhöht, aber das bereits seit einem Jahr.

Heute habe ich meine Nierenwerte bekommen, im Vergleich zu vor einem Monat hat er sich gebessert und ist nun gut im grünen Bereich, vor einem Monat war er grenzwertig.

Also bessere Nierenwerte trotz einem Monat mit folgender täglicher NEM:

900 - 1200 mg Magensium
100 mg Q10
150% an Mineralien und Spurenelementen
200-300% an Vitaminen
2g Vitamin C + 4 Infusionen mit 7,5g
500mg Resveratrol + OPC
200mg Kalium
400 mg Vitamin E
800mg Glukosamin, 200 mg Chondroitin + MSM

Mein Q10-Wert ist trotz Zufuhr unterirdisch mit 0,57. Hier werde ich nun kräftiger ansetzen.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4986

Beitragvon Schorsch » 11.05.2018, 20:21

Hallo krabiwi,

wegen des unterirdichen Q10 Wertes würde ich MitoQ probieren. Aufgrund der enorm besseren Bioverfügbarkeit für die Mitos, wäre es das mal wert auch mit anschließenden Kontrolltest.

Auch bei Q 10 Einnahme egal welche Form, unbedingt wie bei Kurkuma auch schwarzen Pfeffer parallel wegen Steigerung der Bioverfügbarkeit. Und ich würd auch zusätzlich Fettsäuren, bzw ein TL Leinöl oder anderes direkt zu nehmen. Bei MitoQ kommt der direkt Mito Transport Effekt wohl glaub auch nur durch Öle.

Wenn dann noch PQQ einfährst, da sich beides ja verstärkt wirst mitochondrial sicher was merken. Hab heute mein PQQ bekommen, will jetzt mein Ubichinol wieder durch Mitoq GLME ersetzen.


Achso ich wollt euch nochmal was andres interessantes linken:

https://youtu.be/BB4xUUqdsl8

Der Typ hat mehrere sehr gute Youtube Videos und ist keiner dieser klassischen Muckibudenpimper. Über Videos derart im Kontext mit vielseitiger fachlicher objektiver Eigenrecherche kann man sehr schnell effektiv Floxwichtiges Stoffwechselwissen generieren.

Gruß Schorsch

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4988

Beitragvon Krabiwi » 12.05.2018, 15:54

Hallo Schorsch,

sehe gerade, dass der Cholesterin korrigierte Q10-Wert der aussagekräftige ist, hier liegt er bei mir mit 0,218 noch im gelben Bereich.

Werde mein aktuelles Produkt nun anders einnehmen, ein Rezensent hatte gute Ergebnisse mit der gleichzeitigen Einnahme von Leinöl erzielt:

https://www.amazon.de/gp/customer-revie ... B01CBWOEME

Wenn solche Ergebnisse mit den günstigen Q10 Produkten möglich sind, genügt das völlig.

Am Besten ist es eventuell wenn man die Kapsel öffnet und es direkt in ein Schnappsglas oder Teelöffel mit Leinöl gibt. Den Energieunterschied bei einer Verdoppelung des Q10-Spiegels sollte man ja spüren. Niacinamid soll die Reduktion des Ubichinon fördern.

PQQ nehme ich nun seit fast 2 Monaten, ich denke aber mittlerweile es ist besser dies im Rahmen eines Mitophagie-Protokolls zu nehmen, also einen Tag Abends Niacinamid 500 mg, dann die nächsten Tage gezielt Abends 20 mg PQQ im Fastenintervall. Es bringt uns ja nichts wenn sich die schwer geschädigten Mitos reproduzieren.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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