Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

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Schorsch
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4972

Beitragvon Schorsch » 08.05.2018, 20:55

Hallo krabiwi,

anbei zwei interessante Seiten eine allgemeine zum Thema Mitochondrien und dann noch speziell zu PQQ von Rene Gräber:

http://www.inakarb.de/fragen-antworten- ... drien.html

https://www.vitalstoffmedizin.com/vitaminoide/pqq.html

"Den höchsten Ausstoß freier Radikale stellen wir bei psychischem Stress fest, der zu lokalen Ischämien führt. Bei Angst um einen lieben Mitmenschen, um den Arbeitsplatz, bei Überforderung im Beruf, beim Mobbing oder vor einem Examen beobachten wir oft eine Überforderung unserer körpereigenen Schutzmechanismen. "

Flox kann also durch die auch, wenn wir es nicht ursächlich so in der Diagnose stehen haben möchten, deutlich durch die Psychosomatik verstärkt werden. Man hat körperlich behindernde Symptome und macht sich Sorgen und steigert sich weiter rein, was gerade anfangs Contra ist. Man sollte gleich lernen mit Streß besser umzugehen und diesen Konsequent vermeiden, dadurch reduziert man freie Radikale ohne Ende und spart somit Antioxidanzen, die man zur langsamen und stetigen Floxregeneration braucht.


"Fatal für unsere Gesundheit ist, dass die Mitochondrien DNA (Erbsubstanz) äußerst verletzbar ist. Aufgetretene Schäden können mangels eines Reparatursystems nicht mehr behoben werden. Schäden in der mtDNA (mitochondriale DNA) akkumulieren und führen zu einem bioenergetischen Defizit und damit zu degenerativen Erkrankungen. Insbesondere liegt die mitochondriale Erbsubstanz (mtDNA) völlig ungeschützt vor. Da zudem die mtDNA fast nur aus Exons besteht, ist jeder Treffer ein Volltreffer und führt zur Schwächung der Zellen und zu Krankheiten. Aufgetretene mtDNA-Veränderungen können mangels Reparaturenzymen nicht wieder behoben werden. Das gilt auch für mitochondriale Schäden, die bei Frühgeburten unter Sauerstoff-Stress aufgetreten sind. Ubichinon Q10 hebt sich von anderen Antioxidantien ab, da es als einzige Substanz das “bioenergetische Defizit” zu beheben vermag."


Das heißt das wir als Floxis ein Leben lange Q10 nehmen und diesen Wert auch durch Labors wie Vit D absolut im Fokus haben sollten. Ich habe bei Ganzimmun damals mein Q10 bestimmen lassen. Das war erniedrigt

MitoQ nahm ich Floxanfang lange Zeit, da es von vielen US-Floxis als hilfreich empfohlen wurde. Das ist eine spezielle Form von Q10 die den Nährstoffe direkt ins Mitochondrium einschleust. angeblich 1000 mal stärker als Ubichinol. Google dazu mal ein wenig und gib mir Feedback.

Gruß Schorsch


Anbei noch mein Q10 Status ca. 1,5 Jahre Postflox, Vitamin D hatte ich da im Griff durch ordentliche konsequente Supplemtierung, war vorher auch unterirdisch
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Krabiwi
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4973

Beitragvon Krabiwi » 09.05.2018, 21:01

Hallo Schorsch,

Danke für die Info.

Ich kriege mein Q10 Testergebnisse am Freitag, nehme aber bereits seit zwei Monaten 100 mg Q10 täglich und habe kürzlich auf 200 mg gesteigert. Bin auf das Ergebnis gespannt. Den Vitamin D Test hatte ich mir gespart, ich weiß dass ich zu wenig in der Sonne bin und denke mit 5000 ie täglich kann ich nichts falsch machen. Wieviel hattest Du denn genommen?

MitoQ kenne ich und hab darüber bereits recherchiert, hab es mir vor ein paar Tagen bestellt um es zu testen. In Verbindung mit MitoQ gibt es ja sogar eine Studie in Verbindung mit FQ's und Sehnenzellen.

Ob es im gefloxten Menschen viel nützt ist die Frage, da die meisten Mitos ja in den Organen und Muskeln sind, da könnten die Sehnenzellen recht leer ausgehen. Einige berichten von Herzklopfen und Energiezunahme. Also wenn man zusätzlich sehr Müde ist wohl eine Option.

Wobei ich sagen muss dass mein Energieniveau den Umständen entsprechend in Ordnung ist. Der Kopf läuft, das Befinden auch, heute hätte ich können durchs Haus rennen, nur die Muskeln und Sehnen machen da nicht mit.

Außerdem pusht man damit die Mitos und zwingt ihnen etwas auf, auch den beschädigten, eventuell ist die einfache Ubichinon-Form sogar die Beste, denn dann kann der Körper sich holen und reduzieren was er auch wirklich benötigt.

Es gibt wohl bald eine russische Alternative zu MitoQ:

https://www.sk-q.com


Bzgl. mDNA mag es stimmen, dass der Körper diese nicht mehr reparieren kann. Aber ein Mito hat 10-15 DNA-Kopien. Ich vermute bei jeder Teilung wird eine Kopie genommen, falls es eine fehlerhafte ist, wird auch das neue Mito fehlerhaft.

Aber dann gibt es ja auch noch die Fusionen von Mitos, theoretisch können zwei beschädigte Mitos fusionieren und die beschädigten Teile abspalten und sich somit gesunden. Je größer der Schaden und je mehr kaputte Mitos desto länger der Prozess und desto disziplinierter muss man seine Ernährung, Bewegung und Ergänzung umstellen.

Und solange nur ein Mito mit vollständig korrekter mDNA vorliegt kann es die anderen mit der Zeit verdrängen wenn man es unterstützt.

Ich denke wichtig ist, dass man so früh wie möglich damit anfängt den ROS mittels konsequenter Ernährungsumstellung so niedrig wie möglich zu halten. ich merkte bei meinen letzten kohlenhydrathaltigen Speisen z.B. Kartoffeln und Nudeln direkt wie es 15 Minuten später beginnt in meinen Problemzonen, Knie, Waden, Füße und auch leicht in den Händen massiv zu prickeln. Die heftigste Erfahrung war eine Zuckerwaffel 2 Wochen post Flox. Gespürter oxidativer Stress, der lokal das Gewebe schädigt.

Man muss den ROS so niedrig wie möglich halten, bist der Körper alle "Mito-Radikalkanonen" eliminiert hat.

Ich hatte bis vor kurzem L-Carnitin genommen, aber das werfe ich nun raus, da es ja die Aufnahme der Fettsäuren in die Mitos begünstigt, auch den beschädigten Mitos. Aber mit loq Carb, Zukerverzicht und Intervallfasten möchte ich die beschädigten Mitos ja loswerden. Somit wäre Carnitin kontraproduktiv, oder habe ich hier einen Denkfehler?

Auch PQQ sollte man wohl nur mit konsequenter low Carb Ernährung verwenden, denn auch die fehlerhaften Mitos reproduzieren sich sonst schneller nach meinem Verständnis.

Das mit dem psychischen Stress ist wahr, Burnout-Syndrom ist ja ebenfalls ein Mito-Syndrom.

Interessant ist in der Studie von Dr. Michalak, dass er die FQ's nicht direkt in Zusammenhang mit mDNA Schäden vermutet, nach seiner Grafik ist es eine Folge des oxidativen Stress:

iyfdgfn.jpg


Was bedeutet es für das Bakterium wenn seine Gyrase gehemmt wird? Expandiert die DNA und platzt es oder kann es sich lediglich nicht mehr replizieren? Hier habe ich sich widersprechende Aussagen gefunden.

Viele Grüße
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#4974

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:08

Eine interessante Studie bzgl. Mitophagie und NEM:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19473119

Nicotinamid, das Amid von Niacin (Vit B3) , soll demnach die Mitophagie in Körperzellen verstärken und die mitochondriale Masse verringern.

Gary von Floxie Hope hatte es getestet:

"* Nicotinamide Riboside.
According to the peer reviewed literature, Nicotinamide Riboside, a vitamin B3 and NAD precursor, boosts NAD levels and induces mitochondrial biogenesis, preventing mitochondrial abnormalities like mtDNA deletion formation, stimulates unfolding of protein response to offer protection on certain mitochondrial diseases (Khan et al., 2014), neuroprotecting (Chi and Sauve, 2013), liver repair (Mukherjee et al., 2016), engages in mitochondrial quality control to eliminate mtDNA defects by lysosomes (Jang et al., 2012; Brady and Brady, 2015) Nicotinamide Riboside also has a long half life in the body, about 6 hours (Trammell et al., 2016a) Nicotinamide Riboside is also present in Cow Milk (Trammell et al., 2016b), which may explain why Whey Protein + Milk was making my energy levels more normal. Nicotinamide Riboside is quite safe, even up to 1000 mg/kg (Conze et al., 2016). I started taking this in October. 3x pills a day, but have backed off to 1 pill a day. (300mg). Some of the noticeable effects:

Improved energy levels
Body temperature back to normal or just above normal. Probing shows 98.5 to 98.9. Cold weather does not bother me anymore and I actually feel pre-Levaquin (can’t sleep with a heavy blanket on, which is normal). I am physically more warm
and not as cold intolerant as before.
Reduced overall fatigue. I would rate my current fatigue levels as a 3/10, where 11 months ago I was a 9/10 . My diet has not changed at all and I have not been taking anything else except for DHEA, which I was taking before NR. (no Fullerene since August)
/Some/ insomnia – Which was normal, pre-Levaquin.
Post physical activity crashing for days, is reduced.
Reduced overall sleep (from 10 hours to 6/8)
Reduced body heat is consistent with changes in mitochondrial mass (ie: smaller mitochondrial mass suggests less ATP). Nicotinamide Riboside appears to improve the quality of your mitochondrial via autophagy activation (Kang and Hwang, 2009). However if I really wanted to rid myself of any broken mitochondria, I’d have to do a NR challenge stacked with something like PQQ. I might do this in the near future."


https://floxiehope.com/garys-story-levaquin-toxicity/
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#4975

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:47

Eine Studie die den Effekt von Magnesium auf die Topoisomerase verdeutlicht. Ein erniedrigter Mg-Spiegel verringert die TopoII-Aktivität:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10842326

Sprich bei einem Mg-Mangel ist die TopoII ohnehin bereits gehemmt, wenn dann noch FQ's dazu kommen nimmt das Elend seinen Lauf.


Weitere Effekte von Magnesium, es stimuliert die DNA sowie Proteinsynthese und somit Zellreplikation, sprich je mehr Zellen geschädigt sind desto größer ist der Mg-Bedarf:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10430554
Zuletzt geändert von Krabiwi am 11.05.2018, 16:09, insgesamt 2-mal geändert.
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#4976

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 13:58

Als konkrete Mito-Therapie würde ich mich auf folgende Tagesdosis festlegen:

- 200 mg Q10
- PQQ 20 mg
- 100 - 500 mg Nicotinamid (Amid von Vit B3) - therapeutische Dosis, experimentell -auf eigene Gefahr
- B - Komplex höherdosiert
- Vitamin C 1-2 g
- Mineralkomplex
- Magnesium höherdosiert
- 30-50 g Protein Whey

Dazu als Basis low Carb, Zuckerverzicht, zum Frühstück maximal Schwarzbrot. 8 Stunden später eine zweite Mahlzeit hauptsächlich mit Fleisch, Fett und buntem Gemüse bzw. Kraut. Dann 16 Stunden bis zum Frühstück keine Nahrung mehr, dazu einen Tag pro Woche vollständig fasten.

Kein süßes Obst wie Bananen, Ananas, Äpfel oder Birnen. Keine Fruchtsäfte, maximal Gemüsesaft. Kein stärkehaltiges Gemüse wie Kartoffeln, Mais, etc

Das ganze konsequent 3-6 Monate. Das sollte schwachen Mitos den Garaus machen.
Zuletzt geändert von Krabiwi am 10.05.2018, 20:47, insgesamt 2-mal geändert.
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#4977

Beitragvon Maximus » 10.05.2018, 16:36

Hallo Krabiwi,

ein Mangel an Nicotinamid äußert sich als "Pellagra". Die ist äußerlich unübersehrbar.

https://www.google.de/search?q=Pellagra ... 47&dpr=1.5

Ich habe mal eine Pellagra in meiner Familie behandelt, die von den Hautärzten fälschlicherweise als "lichen ruber planus" diagnostiziert wurde.

Zur Behandlung reichen täglich 16 mg Nicotinamid über 2 Monate aus, enthalten in Mulgatol Junior Gel

https://www.docmorris.de/mulgatol-junio ... footerCart

https://www.docmorris.de/medias/8671159 ... jk0MGQ2OWI

Höher würde ich nicht rangehen. Dosen über 30 mg können zu ausgeprägten Hautrötungen, insbesondere an Gesicht und Armen,
verbunden mit Pruritus und teilweise Urticaria führen .

Der gesamte B - Komplex läßt sich mit Mulgatol Junior Gel + Keltican Forte abdecken.

Gruß
Maximus

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#4978

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 18:11

Hallo maximus,

Danke für Deinen Beitrag.

Es geht mir weniger darum einen eventuellen Mangel zu beseitigen, als darum gezielt mittels therapeutischen Dosen die Mitophagie so stark wie möglich zu fördern. Der sog. "Flush" kommt nach meinen Recherchen vorwiegend bei reinem Niacin vor, nicht aber bei Niacinamid.

Ein äußerst interessanter Thread (englisch) zum dem Thema Mitophagie mittels NEM nach Protokoll, inklusive Selbstversuchen und umfassenden wissenschaftlichen Quellen:

https://www.longecity.org/forum/topic/8 ... ochondria/

Fortsetzung:
http://www.longecity.org/forum/topic/94 ... -dynamics/

Bin noch dabei ihn durchzuarbeiten, u.a. auch Zimt soll demnach die Pink1 und Parkin Enzyme fördern, welche die Mitophagie einleiten.

Meiner Ansicht nach ist die empfohlene Tagesdosis (die für den gesunden Menschen gelten) bei Floxschäden hinfällig. Die Schäden und der ROS sind so massiv dass man einige natürlichen Vitamine, die am Zitratzyklus beteiligt sind, weit höher dosieren kann, insbesondere der Anfangsphase. Gilt auch für Magnesium, Zink und Mangan.

B2 und B3 reduzieren außerdem oxidiertes Glutathion im Rahmen der NADP Synthese.


Viele Grüße
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Levoflox26
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4979

Beitragvon Levoflox26 » 10.05.2018, 19:22

Hallo zusammen,
ich möchte euch mal fragen, wie ihr das handhabt. Nehmt ihr diese ganzen Mineralien und Vitamine einfach so, oder lasst ihr zuvor eure Werte bestimmen? Gibt es nicht auch Folgen einer Überdosierung von z.B. Zink oder oder Vit. D3 oder zu viel Eisen?
Die Vit. B Komplex Ergänzungen nehme ich mal als Beispiel für mich. Die Blutuntersuchung ergab einen Mangel von B12 und Folsäure, B3 war im Richtwertebereich, B6 lag deutlich darüber. Ich brauche, auf den Test bezogen, also nur Ergänzungen von Folsäure und B12. In den B Vitamin Komplexpräparaten sind aber oft alle B Vitamine einbezogen. Wenn ich eh schon mehr als genug B 3 hab, kann es nicht auch schädlich sein, wenn ich das mit NEM zuführe? Ehrlich gesagt, bin ich da ein wenig ängstlich.
Bis auf Magnesium, welches ich auf Grund der Chelatierung auch ohne eine vorhergehende Blutuntersuchung nehme, bekomme ich B12/Folsäure Injektionen und nehme die von Dr. Pieper empfohlenen Vit./Mineralien Kapseln. Und davon auch nur, wie von ihm empfohlen, Eine am Tag. In der Packungsbeilage werden 2x2 Kapseln empfohlen.
Vitamin C versuche ich durch meine Nahrung abzudecken, esse viel Paprika und puhle auch nicht mehr das Weiße von Orangen oder Mandarinen. Generell würde ich auch nicht auf die Idee kommen, keine Bananen oder andere süße Obstsorten zu essen. Abgesehen vom Fruchtzucker enthalten Früchte doch auch Vitamine und Mineralstoffe.
Wie macht ihr das?
Schönen Abend in die Runde
Grüße uschi
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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#4980

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 20:20

Hallo,

bevor ich etwas nehme recherchiere ich kurz was die maximale unbedenklich dauerhafte Dosis laut Studien ist. Die sog. empfohlene Tagesdosis unserer Krankmacher kann man in die Tonne werfen und ist insbesondere bei Vit D u. C viel zu niedrig angesetzt.

Z.B. bzgl. Zink sind Dosen bis 50 mg täglich unproblematisch. Die Empfehlung liegt bei 10 mg. Aber ja bei Metallen sollte man vorsichtig sein, aber mit 100% der empfohlenen Tagesdosis ist man im grünen Bereich. Hatte diese letzten 30 Tage mit 150% genommen, werde jetzt aber auch langsam runtergehen, erst auf 100 und dann dauerhaft 50%.

Bzgl. Vit D kann man mit Dosen bis 5000 ie täglich nichts falsch machen.

Vitamin C im Bereich 2x 500mg täglich ist auch unproblematisch.

B Vitamine sind wasserlöslich, der Körper scheidet alles was er nicht benötigt aus. Bei 100% der empfohlenen Tagesdosis dauerhaft kann man hier nichts falsch machen.

Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Nieren gesund sind!

Die erwähnten 500 mg Niacinamid weiter oben sind eine therapeutische Dosis und darf keinesfalls dauerhaft genommen werden!Das ist auch rein experimentell und ich werde das auf eigene Gefahr testen.

Q10 ist ebenfalls unbedenklich.

Bei dem Verzicht auf süßes Obst geht es darum den Glucose/Fructose-Pfad der Mitos komplett dicht zu machen und ihnen den Fettsäure-Pfad aufzuzwingen, also eine vorübergehende therapeutische Massnahme für ein paar Monate.

Insgesamt sind NEM unbedenklich. Paracetamol, Ibuprofen und Aspirin sind gefährlicher, ganz zu schweigen von den Antibiotika. Aber das werfen sich die Leute massenhaft rein weil die "Engel in Weiß" ihnen das verschreiben und die haben - wie insbesondere wir wissen -IMMER recht.
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#4981

Beitragvon Krabiwi » 10.05.2018, 21:42

Ein mögliches Mitotherapie-Protokoll für den stabilen Flox bei dem die Symptome nicht mehr schlimmer werden, alles auf eigene Gefahr, da bei Flox unvorhersehbare Nebeneffekte möglich sind:

Tag 1 - Fission der Mitos und Mitophagie der schwachen Mitos einleiten - keine Antioxidantien nehmen, Abends 500 mg - (2g Niacinamid + 4g Ribose) - langsam an Dosierung rantasten - Optional nach Belastungsfähigkeit: den Tag fasten und/oder nach dem Niacin noch leichten Sport betreiben
Tag 2 - Ruhetag da weniger Mitos vorhanden sind und man sehr geschwächt ist
Tag 3 + 4 + 5 - Fusions und Aufbauphase - 20 mg PQQ, Stearinsäure, C60

Einmal pro Woche wiederholen.

Gerade C60 scheint in den USA sehr beliebt und gängig zu sein.

Quellen:
https://www.longecity.org/forum/topic/1 ... -with-c60/
https://www.longecity.org/forum/topic/9 ... ics/page-1
https://www.longecity.org/forum/topic/8 ... ria/page-1
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#4982

Beitragvon Maximus » 10.05.2018, 22:58

Hallo Levoflox26,

ich lasse die Werte bestimmen.

Folsäure,
Vitamin B12 + Holotranscobalamin,
Vitamin C,
Biotin,
Vitamin D ( 25-OH-Vitamin-D3, 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D ),
Zink,
Eisen + Transferrin + Ferritin,

lassen sich recht zuverlässig im Blut bestimmen.

Die o.g. Werte sind bei mir soweit Ok.

Die Bestimmung von Vitamin B 6 im Blut ist hingegen nicht zuverlässig.

LG
Maximus

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#4984

Beitragvon Maximus » 11.05.2018, 02:18

Hallo Krabiwi,

die sichere tägliche Höchstmenge für Nicotinamid bei einem Erwachsenen liegt laut BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung -
bei 900 mg.

http://www.bfr.bund.de/cm/350/verwendun ... itteln.pdf

Das ist m.E. zu hoch.

Die akute (Leber-) Toxiziät von Nicotinamid liegt laut BfR bei 3000 mg pro Tag.

Die FDA verlangt einen 10 fachen Sicherheitsfaktor um toxische Reaktionen sicher auszuschließen.

Die sichere tägliche Höchstmenge für Nicotinamid bei einem Erwachsenen beträgt somit 300 mg.

Sinnvoll wäre es vielleicht auch die Leberwerte während des Experiments kontrollieren zu lassen.

Safety first

Gruß
Maximus

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#4985

Beitragvon Krabiwi » 11.05.2018, 12:15

Hallo Maximus,

Danke für das Dokument, seht interessant zur Orientierung.

Bei dem Protokoll oben handelt es sich bzgl. Niacinamid um eine Einmaldosis von 500 - 2000 mg je nach Verträglichkeit, keine dauerhafte Einnahme.

Meine Leberwerte ist normal, nur ALT ist leicht erhöht, aber das bereits seit einem Jahr.

Heute habe ich meine Nierenwerte bekommen, im Vergleich zu vor einem Monat hat er sich gebessert und ist nun gut im grünen Bereich, vor einem Monat war er grenzwertig.

Also bessere Nierenwerte trotz einem Monat mit folgender täglicher NEM:

900 - 1200 mg Magensium
100 mg Q10
150% an Mineralien und Spurenelementen
200-300% an Vitaminen
2g Vitamin C + 4 Infusionen mit 7,5g
500mg Resveratrol + OPC
200mg Kalium
400 mg Vitamin E
800mg Glukosamin, 200 mg Chondroitin + MSM

Mein Q10-Wert ist trotz Zufuhr unterirdisch mit 0,57. Hier werde ich nun kräftiger ansetzen.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#4986

Beitragvon Schorsch » 11.05.2018, 20:21

Hallo krabiwi,

wegen des unterirdichen Q10 Wertes würde ich MitoQ probieren. Aufgrund der enorm besseren Bioverfügbarkeit für die Mitos, wäre es das mal wert auch mit anschließenden Kontrolltest.

Auch bei Q 10 Einnahme egal welche Form, unbedingt wie bei Kurkuma auch schwarzen Pfeffer parallel wegen Steigerung der Bioverfügbarkeit. Und ich würd auch zusätzlich Fettsäuren, bzw ein TL Leinöl oder anderes direkt zu nehmen. Bei MitoQ kommt der direkt Mito Transport Effekt wohl glaub auch nur durch Öle.

Wenn dann noch PQQ einfährst, da sich beides ja verstärkt wirst mitochondrial sicher was merken. Hab heute mein PQQ bekommen, will jetzt mein Ubichinol wieder durch Mitoq GLME ersetzen.


Achso ich wollt euch nochmal was andres interessantes linken:

https://youtu.be/BB4xUUqdsl8

Der Typ hat mehrere sehr gute Youtube Videos und ist keiner dieser klassischen Muckibudenpimper. Über Videos derart im Kontext mit vielseitiger fachlicher objektiver Eigenrecherche kann man sehr schnell effektiv Floxwichtiges Stoffwechselwissen generieren.

Gruß Schorsch

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4988

Beitragvon Krabiwi » 12.05.2018, 15:54

Hallo Schorsch,

sehe gerade, dass der Cholesterin korrigierte Q10-Wert der aussagekräftige ist, hier liegt er bei mir mit 0,218 noch im gelben Bereich.

Werde mein aktuelles Produkt nun anders einnehmen, ein Rezensent hatte gute Ergebnisse mit der gleichzeitigen Einnahme von Leinöl erzielt:

https://www.amazon.de/gp/customer-revie ... B01CBWOEME

Wenn solche Ergebnisse mit den günstigen Q10 Produkten möglich sind, genügt das völlig.

Am Besten ist es eventuell wenn man die Kapsel öffnet und es direkt in ein Schnappsglas oder Teelöffel mit Leinöl gibt. Den Energieunterschied bei einer Verdoppelung des Q10-Spiegels sollte man ja spüren. Niacinamid soll die Reduktion des Ubichinon fördern.

PQQ nehme ich nun seit fast 2 Monaten, ich denke aber mittlerweile es ist besser dies im Rahmen eines Mitophagie-Protokolls zu nehmen, also einen Tag Abends Niacinamid 500 mg, dann die nächsten Tage gezielt Abends 20 mg PQQ im Fastenintervall. Es bringt uns ja nichts wenn sich die schwer geschädigten Mitos reproduzieren.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Cypho
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4995

Beitragvon Cypho » 13.05.2018, 12:53

Hallo Krabiwi,

hast du bei den enormen Magnesiummengen von 900 bis 1200 mg täglich keinen Durchfall? Ich habe jetzt eine Weile 100 mg reines Mg als Mg-Glycinat zu mir genommen. Ich spüre mittlerweile schon deutliche Reizdarmschmerzen. Bei den anderen enormen NEM-Mengen, die du zu dir nimmst, würde mein Magen-Darm-Trakt rebellieren.

Mit besten Grüßen
Cypho

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4997

Beitragvon Krabiwi » 13.05.2018, 14:10

Hallo Cypho,

muss trotz der ganzen NEM nur 1-2 mal täglich auf das WC, die Stuhlkonsistenz ist meist breiig, sobald ich über 1g Mg komme auch wässrig.

Muss dazu sagen, dass ich mich im Moment schonend ernähre, inklusive Intervallfasten, also meine Mg-Aufnahme über Nahrung ziemlich gering sein dürfte.

Sobald ich aus dem gröbsten raus bin und mich wieder "normal" ernähre werden wohl 600-800 mg genügen.

Der Magen-Darm-Trakt ist der Flaschenhals und mit Mg-Oxid und -Carbonat hatte ich fürchterliche Probleme. Mg-Citrat nehme ich 800 mg in Form von Brause und dazu noch 3-400 mg Glycinat, alles gut über den Tag verteilt.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Floxi
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5241

Beitragvon Floxi » 02.06.2018, 23:56

Über Nigella Sativa (Schwarzkümmelöl) wird ebenfalls berichtet:

https://www.researchgate.net/profile/Mo ... ad094f.pdf

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5242

Beitragvon Maximus » 03.06.2018, 00:31

Hallo Floxi,

das ist ja interessant. Danke. Den Bericht kannte ich noch nicht.

Schwarzkümmel MensSana® 90 Kapseln

:text-link: https://www.gelbe-liste.de/produkte/Sch ... ana_807384

LG
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#5243

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 00:35

Als ich im März/ April fast beschwerdefrei war, habe ich zuvor ägyptisches Schwarzkümmelöl 1TL 1-0-1 genommen.
Da mir der Geschmack irgendwann mal zuviel wurde und ich mich besser fühlte, setzte ich es ab (leider auch andere NEMs).
Im Mai kamen alle Symptome wieder- zwar abgeschwächt- aber dennoch noch sehr belastend.

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5244

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 00:37

Ps: in der Frühschwangerschaft wikt es abortiv!!

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#5251

Beitragvon Krabiwi » 03.06.2018, 10:07

Ein Problem ist der wellenförmige Verlauf der Symptome, dadurch kommt es zu Fehleinschäzungen bzgl. NEM. Beispielsweise nimmt jemand zum ersten Mal einen B-Komplex und am nächsten Tag sind die Beschwerden schlimmer, er glaubt dann es kommt vom B-Komplex und setzt ihn ab, ein paar Tage später geht es wieder etwas besser und er wird glauben im B-Komplex ist etwas, dass er nicht verträgt. Dabei war es nur eine Flox-Welle die auch ohne B-Komplex so verlaufen wäre.

Umgekehrt natürlich auch, wenn es besser wird glaubt man dann ein Wundermittel gefunden zu haben. Sehr tückisch das ganze, deswegen verlässt man sich besser ausschließlich auf Studien und Logik.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

Individuelle Ratschläge bzgl. Therapieansätzen nur noch auf Nachfrage per PN.

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#5253

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 10:48

@krabiwi,
im Tierversuch wurde die Wirkung von Nigella Sativa innerhalb der Einnahme von 14 Tagen im Rattengehirn eindrucksvoll gezeigt.
Ist halt nur die Frage, wie die Dosis auf den Menschen übertragbar ist.

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#5255

Beitragvon Krabiwi » 03.06.2018, 12:16

Ich hab die Studie gesehen, meine Aussage war genereller Natur und bezog sich nicht auf das Schwarzkümmelöl. Hab eine Flasche hier rumstehen aber noch nicht eingenommen.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#5258

Beitragvon Levoflox26 » 03.06.2018, 14:05

Hallo zusammen,
meine Mutter hat Schwarzkümmelöl genommen, sie hatte Parkinson. Ob es irgendwas gebracht hat, kann ich nicht sagen. Aber ich wollte ihr mal eine Freude machen und ihr eine Großpackung in der Apotheke kaufen. Der Apotheker hat mir davon abgeraten, angeblich sei es beim Menschen wirkungslos und nur Geldmacherei. War etwas verwundert, immerhin hätte er ja Geld damit verdient und er hat mir auch nichts anderes empfohlen.
Mag sein, dass die Forschung da mittlerweile weiter ist, ist schon ein paar Jahre (ca. 6-7) her.
lg
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5266

Beitragvon Schorsch » 03.06.2018, 20:15

Hallo Levoflox,

du solltest als Flox gelernt haben auf die unbegründete Meinung eines Einzelnen insbesondere eines Apothekers zu verzichten, egal welchen Titel der hat. Es gibt überall Schwätzer, die generalisiert zu allem das gleiche sagen und dabei keine fachliche Ahnung haben ...Geldmacherei, wirkungslos etc. Das ist enorm wichtig sich frei zu machen von einseitigem Geschwätz. Schätze das weißt du ja auch selbst.


Zum Thema Schwarzkümmelöl: Ich selbst nehme Schwarzkümmelöl regelmäßig. Insbesondere bei Infekten und zur Prävention wenn was ansteht. Das Zeug hat definitiv Potential und in der Geschichte wusste man da auch schon von der Heilwirkung. Da interessiert mich keine aktuelle Studienlage die ggf. wieder gekauft / querbeeinflusst wurde nur nebensächlich. Das habe ich dann einfach probiert, sofern die Sachlage überzeugt hat. So sollte man immer grundsätzlich vorgehen...Lesen, recherchieren, gering dosiert probieren und dann korrekt mal eine Zeit durchprüfen. Danach mal wieder Pause und nochmal ...So kann man Ursache Wirkung schon gut abgrenzen und seine eigene Doppelblindstudie simulieren. Das ist bei unseren vielen NEM und sonstigen Strategien schon wichtig um sinnvolles herauszufinden und um überhaupt abgrenzen zu können.

Übriegens ist es gut, sich täglich mal 1-2 EL eines hochwertigen nativen + kaltgepressten Öls zu bedienen. Ich nutze gern mal im Wechsel Leinsamenöl oder Olivenöl. Bei Infekten oder Präventiv eben Schwarzkümmelöl. Manchmal lasse ich das auch aus aber ich habe das hier auf der Arbeit im Schrank stehen und gönn mir da öfters mal ein Schnapsglas ;-) Gut ist bei den Ölen zusätzlich L-Carnitin zu nehmen. Kuklinski empfiehlt das auch Abends vorm Schlafengehen. Durch carnitin werden die Fette in die Mitos zur Energiegewinnung transportiert und wenn man das vorm Schlafen macht, hat man nachts kein Loch und genug Reparaturpotential der Mitos. Bezüglich der Mitophagie würde ich während der Fastenzeiten keine NEM außer Magnesium nehmen aber sonst eben schon eine zielgerichtete Mikronährstofftherapie probieren.

Gruß Schorsch

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5271

Beitragvon Levoflox26 » 04.06.2018, 22:55

Hi Schorsch,
sorry, habe deine Antwort erst jetzt gesehen, ist mir wohl durch die vielen Spambeiträge gestern entgangen.

du solltest als Flox gelernt haben auf die unbegründete Meinung eines Einzelnen insbesondere eines Apothekers zu verzichten, egal welchen Titel der hat.


Hätte er mir geraten, das unbedingt zu kaufen, hätte ich genau so gedacht wie du. Eigentlich fand ich es eh befremdlich, wie viel Geld meine Mutter für NEM ausgegeben hat, von denen es keinen wissenschaftlich bewiesenen Wirkungsnachweis gab. Schwarzkümmelkapseln waren da nur ein Produkt von vielen und sie hat sich auch nie damit auseinander gesetzt, was sie wogegen bzw. wofür nimmt. Also habe ich mich damals von dem Apotheker eher in meiner Antihaltung gegenüber NEM bestätigt gesehen.
Heute denke ich auch anders, habe aber trotzdem noch ganz viel Skepsis. Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann und wem nicht, auf wen ich hören soll oder nicht. Letztendlich gibt es Situationen in denen ich z.B. Ärzten vertrauen muss, sonst dürfte ich mein Knie nicht operieren lassen. Ich bin nach wie vor sehr verunsichert, ehrlicherweise auch bei manchen Tipps, die hier gegeben werden. Hier kann jeder schreiben was er will, Tipps vom "Zentrum der Gesundheit" (eine Seite deren Vertrauenswürdigkeit bei mir gleich Null ist) oder von Besuchen beim Schamanen, mit dem Ratschlag keinen Sex haben zu sollen, gleichzeitig aber auch ganz viel "echtes" Fachwissen und Erfahrungswerte die wichtig für mich sein können. Dann wieder Widersprüchliches. Das alles verunsichert mich sehr und ich weiß nicht, was ich für mich annehmen soll. Und manchmal ist mir das hier alles zu viel Input, dann wachsen mir die ganzen Infos über den Kopf und dann mach ich innerlich dicht.

So sollte man immer grundsätzlich vorgehen...Lesen, recherchieren, gering dosiert probieren und dann korrekt mal eine Zeit durchprüfen. Danach mal wieder Pause und nochmal ...So kann man Ursache Wirkung schon gut abgrenzen und seine eigene Doppelblindstudie simulieren. Das ist bei unseren vielen NEM und sonstigen Strategien schon wichtig um sinnvolles herauszufinden und um überhaupt abgrenzen zu können.


Ja, das ist wohl die einzige Möglichkeit heraus zu finden, was für mich gut ist.

Wahrscheinlich hört sich mein Geschreibsel jetzt negativer an, als es gemeint ist. Ich weiß dieses Forum und all das Engagement durchaus zu schätzen und bin heilfroh überhaupt endlich zu wissen, was seit 1,5 Jahren mit mir nicht stimmt. Ich hoffe, ich werde nicht falsch verstanden.

Liebe Grüße und eine gute Nacht.
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5308

Beitragvon Bellaflox » 09.06.2018, 10:10

Hallo Ihr Lieben,

Ich war länger nicht mehr hier.

Nun habe ich mal eine Frage. Ich nehme abends vor zu Bett immer kokosöl einen 1TL. Tut mir gut.

Jetzt lese ich nun mehrere Meinungen über schwarzkümmelöl. Ich habe eins zu Hause. Könnte ich dieses nun nutzen oder sollte ich es lieber lassen? Mich verwirrt das langsam alles.

LG Nicole

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5309

Beitragvon Krabiwi » 09.06.2018, 11:00

Hallo zusammen,

könnt Ihr bitte die Schwarzkümmeldiskussion aus diesem Thread auslagern?

Es gibt wichtigere NEM als Schwarzkümmel und je mehr Dinge vorgeschlagen wird desto größer ist die Verwirrung für Neulinge.

Fakt ist es gibt kein Wundermittel. Bei Flox sind je nach Schweregrad 20-60% der mDNA beschädigt und Körperzellen gehen massig in die Apoptose. Der einzig sinnvolle und wissenschaftlich fundierte Therapieansatz lautet daher:

1. freie Radikale und somit den oxidativen Stress mittels ketogener low carb Ernährung sowie Intervallfasten minimieren und somit gleichzeitig die Autophagie fördern
2. Antioxidantien zuführen, wie Q10, Vitamin C hochdosiert, Glutathion etc
3. lebenswichtige Vitamine, Mineralien sowie Aminosäuren zuführen damit der Körper alles ausreichend für die Selbstheilung und den Zellaufbau sowie mitochondrialen Stoffwechsel hat
4. viel Zeit un Schonung, damit der Körper die beschädigte mDNA sowie schwer beschädigten Zellen in die Autophagie treiben kann

Ob man dann noch einen Schluck Schwarzkümmelöl oder Kokosöl dazu nimmt wird nichts wesentlich am Genesungsverlauf ändern. Wenn Abends ein Schluck Öl gut tut liegt das eher daran, dass mit der zugeführten Energie eine nächtliche Unterzuckerung verhindert wird.

Dr. Kuklinski nennt dies "Spätstück", es ist also eine bekannte Methode die bei Mitochondriopathien angewandt wird.

Viele Grüße
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5310

Beitragvon PeterPan » 09.06.2018, 11:13

Hat überhaupt schon mal jemand eine Untersuchung auf freie Radikale machen lassen? Ich ja ( leider in der Zeit einer Ozontherapie ). Diese Untersuchung war negativ!


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