Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

Cypho
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#4995

Beitragvon Cypho » 13.05.2018, 12:53

Hallo Krabiwi,

hast du bei den enormen Magnesiummengen von 900 bis 1200 mg täglich keinen Durchfall? Ich habe jetzt eine Weile 100 mg reines Mg als Mg-Glycinat zu mir genommen. Ich spüre mittlerweile schon deutliche Reizdarmschmerzen. Bei den anderen enormen NEM-Mengen, die du zu dir nimmst, würde mein Magen-Darm-Trakt rebellieren.

Mit besten Grüßen
Cypho



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Krabiwi
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#4997

Beitragvon Krabiwi » 13.05.2018, 14:10

Hallo Cypho,

muss trotz der ganzen NEM nur 1-2 mal täglich auf das WC, die Stuhlkonsistenz ist meist breiig, sobald ich über 1g Mg komme auch wässrig.

Muss dazu sagen, dass ich mich im Moment schonend ernähre, inklusive Intervallfasten, also meine Mg-Aufnahme über Nahrung ziemlich gering sein dürfte.

Sobald ich aus dem gröbsten raus bin und mich wieder "normal" ernähre werden wohl 600-800 mg genügen.

Der Magen-Darm-Trakt ist der Flaschenhals und mit Mg-Oxid und -Carbonat hatte ich fürchterliche Probleme. Mg-Citrat nehme ich 800 mg in Form von Brause und dazu noch 3-400 mg Glycinat, alles gut über den Tag verteilt.

Viele Grüße
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#5241

Beitragvon Floxi » 02.06.2018, 23:56

Über Nigella Sativa (Schwarzkümmelöl) wird ebenfalls berichtet:

https://www.researchgate.net/profile/Mo ... ad094f.pdf

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#5242

Beitragvon Maximus » 03.06.2018, 00:31

Hallo Floxi,

das ist ja interessant. Danke. Den Bericht kannte ich noch nicht.

Schwarzkümmel MensSana® 90 Kapseln

:text-link: https://www.gelbe-liste.de/produkte/Sch ... ana_807384

LG
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#5243

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 00:35

Als ich im März/ April fast beschwerdefrei war, habe ich zuvor ägyptisches Schwarzkümmelöl 1TL 1-0-1 genommen.
Da mir der Geschmack irgendwann mal zuviel wurde und ich mich besser fühlte, setzte ich es ab (leider auch andere NEMs).
Im Mai kamen alle Symptome wieder- zwar abgeschwächt- aber dennoch noch sehr belastend.

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#5244

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 00:37

Ps: in der Frühschwangerschaft wikt es abortiv!!

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#5251

Beitragvon Krabiwi » 03.06.2018, 10:07

Ein Problem ist der wellenförmige Verlauf der Symptome, dadurch kommt es zu Fehleinschäzungen bzgl. NEM. Beispielsweise nimmt jemand zum ersten Mal einen B-Komplex und am nächsten Tag sind die Beschwerden schlimmer, er glaubt dann es kommt vom B-Komplex und setzt ihn ab, ein paar Tage später geht es wieder etwas besser und er wird glauben im B-Komplex ist etwas, dass er nicht verträgt. Dabei war es nur eine Flox-Welle die auch ohne B-Komplex so verlaufen wäre.

Umgekehrt natürlich auch, wenn es besser wird glaubt man dann ein Wundermittel gefunden zu haben. Sehr tückisch das ganze, deswegen verlässt man sich besser ausschließlich auf Studien und Logik.
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#5253

Beitragvon Floxi » 03.06.2018, 10:48

@krabiwi,
im Tierversuch wurde die Wirkung von Nigella Sativa innerhalb der Einnahme von 14 Tagen im Rattengehirn eindrucksvoll gezeigt.
Ist halt nur die Frage, wie die Dosis auf den Menschen übertragbar ist.

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#5255

Beitragvon Krabiwi » 03.06.2018, 12:16

Ich hab die Studie gesehen, meine Aussage war genereller Natur und bezog sich nicht auf das Schwarzkümmelöl. Hab eine Flasche hier rumstehen aber noch nicht eingenommen.

Viele Grüße
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#5258

Beitragvon Levoflox26 » 03.06.2018, 14:05

Hallo zusammen,
meine Mutter hat Schwarzkümmelöl genommen, sie hatte Parkinson. Ob es irgendwas gebracht hat, kann ich nicht sagen. Aber ich wollte ihr mal eine Freude machen und ihr eine Großpackung in der Apotheke kaufen. Der Apotheker hat mir davon abgeraten, angeblich sei es beim Menschen wirkungslos und nur Geldmacherei. War etwas verwundert, immerhin hätte er ja Geld damit verdient und er hat mir auch nichts anderes empfohlen.
Mag sein, dass die Forschung da mittlerweile weiter ist, ist schon ein paar Jahre (ca. 6-7) her.
lg
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#5266

Beitragvon Schorsch » 03.06.2018, 20:15

Hallo Levoflox,

du solltest als Flox gelernt haben auf die unbegründete Meinung eines Einzelnen insbesondere eines Apothekers zu verzichten, egal welchen Titel der hat. Es gibt überall Schwätzer, die generalisiert zu allem das gleiche sagen und dabei keine fachliche Ahnung haben ...Geldmacherei, wirkungslos etc. Das ist enorm wichtig sich frei zu machen von einseitigem Geschwätz. Schätze das weißt du ja auch selbst.


Zum Thema Schwarzkümmelöl: Ich selbst nehme Schwarzkümmelöl regelmäßig. Insbesondere bei Infekten und zur Prävention wenn was ansteht. Das Zeug hat definitiv Potential und in der Geschichte wusste man da auch schon von der Heilwirkung. Da interessiert mich keine aktuelle Studienlage die ggf. wieder gekauft / querbeeinflusst wurde nur nebensächlich. Das habe ich dann einfach probiert, sofern die Sachlage überzeugt hat. So sollte man immer grundsätzlich vorgehen...Lesen, recherchieren, gering dosiert probieren und dann korrekt mal eine Zeit durchprüfen. Danach mal wieder Pause und nochmal ...So kann man Ursache Wirkung schon gut abgrenzen und seine eigene Doppelblindstudie simulieren. Das ist bei unseren vielen NEM und sonstigen Strategien schon wichtig um sinnvolles herauszufinden und um überhaupt abgrenzen zu können.

Übriegens ist es gut, sich täglich mal 1-2 EL eines hochwertigen nativen + kaltgepressten Öls zu bedienen. Ich nutze gern mal im Wechsel Leinsamenöl oder Olivenöl. Bei Infekten oder Präventiv eben Schwarzkümmelöl. Manchmal lasse ich das auch aus aber ich habe das hier auf der Arbeit im Schrank stehen und gönn mir da öfters mal ein Schnapsglas ;-) Gut ist bei den Ölen zusätzlich L-Carnitin zu nehmen. Kuklinski empfiehlt das auch Abends vorm Schlafengehen. Durch carnitin werden die Fette in die Mitos zur Energiegewinnung transportiert und wenn man das vorm Schlafen macht, hat man nachts kein Loch und genug Reparaturpotential der Mitos. Bezüglich der Mitophagie würde ich während der Fastenzeiten keine NEM außer Magnesium nehmen aber sonst eben schon eine zielgerichtete Mikronährstofftherapie probieren.

Gruß Schorsch

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#5271

Beitragvon Levoflox26 » 04.06.2018, 22:55

Hi Schorsch,
sorry, habe deine Antwort erst jetzt gesehen, ist mir wohl durch die vielen Spambeiträge gestern entgangen.

du solltest als Flox gelernt haben auf die unbegründete Meinung eines Einzelnen insbesondere eines Apothekers zu verzichten, egal welchen Titel der hat.


Hätte er mir geraten, das unbedingt zu kaufen, hätte ich genau so gedacht wie du. Eigentlich fand ich es eh befremdlich, wie viel Geld meine Mutter für NEM ausgegeben hat, von denen es keinen wissenschaftlich bewiesenen Wirkungsnachweis gab. Schwarzkümmelkapseln waren da nur ein Produkt von vielen und sie hat sich auch nie damit auseinander gesetzt, was sie wogegen bzw. wofür nimmt. Also habe ich mich damals von dem Apotheker eher in meiner Antihaltung gegenüber NEM bestätigt gesehen.
Heute denke ich auch anders, habe aber trotzdem noch ganz viel Skepsis. Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann und wem nicht, auf wen ich hören soll oder nicht. Letztendlich gibt es Situationen in denen ich z.B. Ärzten vertrauen muss, sonst dürfte ich mein Knie nicht operieren lassen. Ich bin nach wie vor sehr verunsichert, ehrlicherweise auch bei manchen Tipps, die hier gegeben werden. Hier kann jeder schreiben was er will, Tipps vom "Zentrum der Gesundheit" (eine Seite deren Vertrauenswürdigkeit bei mir gleich Null ist) oder von Besuchen beim Schamanen, mit dem Ratschlag keinen Sex haben zu sollen, gleichzeitig aber auch ganz viel "echtes" Fachwissen und Erfahrungswerte die wichtig für mich sein können. Dann wieder Widersprüchliches. Das alles verunsichert mich sehr und ich weiß nicht, was ich für mich annehmen soll. Und manchmal ist mir das hier alles zu viel Input, dann wachsen mir die ganzen Infos über den Kopf und dann mach ich innerlich dicht.

So sollte man immer grundsätzlich vorgehen...Lesen, recherchieren, gering dosiert probieren und dann korrekt mal eine Zeit durchprüfen. Danach mal wieder Pause und nochmal ...So kann man Ursache Wirkung schon gut abgrenzen und seine eigene Doppelblindstudie simulieren. Das ist bei unseren vielen NEM und sonstigen Strategien schon wichtig um sinnvolles herauszufinden und um überhaupt abgrenzen zu können.


Ja, das ist wohl die einzige Möglichkeit heraus zu finden, was für mich gut ist.

Wahrscheinlich hört sich mein Geschreibsel jetzt negativer an, als es gemeint ist. Ich weiß dieses Forum und all das Engagement durchaus zu schätzen und bin heilfroh überhaupt endlich zu wissen, was seit 1,5 Jahren mit mir nicht stimmt. Ich hoffe, ich werde nicht falsch verstanden.

Liebe Grüße und eine gute Nacht.
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5308

Beitragvon Bellaflox » 09.06.2018, 10:10

Hallo Ihr Lieben,

Ich war länger nicht mehr hier.

Nun habe ich mal eine Frage. Ich nehme abends vor zu Bett immer kokosöl einen 1TL. Tut mir gut.

Jetzt lese ich nun mehrere Meinungen über schwarzkümmelöl. Ich habe eins zu Hause. Könnte ich dieses nun nutzen oder sollte ich es lieber lassen? Mich verwirrt das langsam alles.

LG Nicole

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#5309

Beitragvon Krabiwi » 09.06.2018, 11:00

Hallo zusammen,

könnt Ihr bitte die Schwarzkümmeldiskussion aus diesem Thread auslagern?

Es gibt wichtigere NEM als Schwarzkümmel und je mehr Dinge vorgeschlagen wird desto größer ist die Verwirrung für Neulinge.

Fakt ist es gibt kein Wundermittel. Bei Flox sind je nach Schweregrad 20-60% der mDNA beschädigt und Körperzellen gehen massig in die Apoptose. Der einzig sinnvolle und wissenschaftlich fundierte Therapieansatz lautet daher:

1. freie Radikale und somit den oxidativen Stress mittels ketogener low carb Ernährung sowie Intervallfasten minimieren und somit gleichzeitig die Autophagie fördern
2. Antioxidantien zuführen, wie Q10, Vitamin C hochdosiert, Glutathion etc
3. lebenswichtige Vitamine, Mineralien sowie Aminosäuren zuführen damit der Körper alles ausreichend für die Selbstheilung und den Zellaufbau sowie mitochondrialen Stoffwechsel hat
4. viel Zeit un Schonung, damit der Körper die beschädigte mDNA sowie schwer beschädigten Zellen in die Autophagie treiben kann

Ob man dann noch einen Schluck Schwarzkümmelöl oder Kokosöl dazu nimmt wird nichts wesentlich am Genesungsverlauf ändern. Wenn Abends ein Schluck Öl gut tut liegt das eher daran, dass mit der zugeführten Energie eine nächtliche Unterzuckerung verhindert wird.

Dr. Kuklinski nennt dies "Spätstück", es ist also eine bekannte Methode die bei Mitochondriopathien angewandt wird.

Viele Grüße
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#5310

Beitragvon PeterPan » 09.06.2018, 11:13

Hat überhaupt schon mal jemand eine Untersuchung auf freie Radikale machen lassen? Ich ja ( leider in der Zeit einer Ozontherapie ). Diese Untersuchung war negativ!

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#5311

Beitragvon Krabiwi » 09.06.2018, 11:25

Hallo PeterPan,

unsere Atmungskette produziert ständig freie Radikale, diese sind auch nützlich solange die Radikalflut nicht (wie bei Flox) überhöht ist und genügend Antioxidantien vorhanden sind. Was meinst Du mit "negativ"? Wann wurde der Test durchgeführt?

Da der Körper die beschädigten Mitochondrien und Zellen, welche übermäßig freie Radikale freisetzen und somit den Organismus schädigen, nach und nach aussortiert wird die Radikalflut mit der Zeit konsequenterweise wieder geringer.
Dazu kommt, dass die Radikalflut bei Flox je nach Beschwerdebild lokal vorliegen kann (z.B. nur in den Augen oder der AS), ob da ein genereller Test aussagekräftig ist wage ich zu bezweifeln.

Viele Grüße
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#7123

Beitragvon Hagen Westhues » 12.09.2018, 11:37

Guten Morgen zusammen,

ich habe vor 6 Monaten 5 x 500 MG Levofloxacin bekommen. Es war ein "medizinischer Notfall". Also keine Rachegedanken.

Meine Achillessehnen sind zum Glück heilegeblieben. Ich will aber Folgeschäden am Bewegungs und Organapparat komplett vermeiden.

Ein paar Sachen hab ich schon herausgefunden:

Halbwertszeit im Körper: ca. 2-6 Jahre

Wie krieg ich das Zeug komplett aus meinem Körper raus ?

Was ich bis jetzt gelernt habe:

Vitamine und Sport
Magnesium und Q10
2-3 Jahre warten

Gibt es noch noch was dass man tun kann ?

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#7124

Beitragvon Krabiwi » 12.09.2018, 13:05

Das mit der Halbwertszeit ist lediglich ein altes Modell aus dem FLoxreport von 2008, man versuchte damals damit die chronischen Beschwerden zu erklären, man dachte dass der Wirkstoff noch im Körper sein müsste solange Symptome vorhanden sind. Dafür gibt es bisher keine Beweise und auch die Indizienlage ist sehr dünn, völlig ausschließen kann man es jedoch noch nicht.

Stand heute und zig Studien später wissen wir dagegen definitiv dass der Wirkstoff die Topoisomerase II der Mitochondrien hemmt und teils massive sekundäre Mitochondropathien mit oxidativem Stress verursacht. Mitochondriopathien sind eine langfristige Sache, da sie sich durch Proliferation vermehrt. Das ist in vivo und in vitro bewiesen.

Das "Gift" dass wir in uns tragen lautet somit beschädigte mitochondriale DNA (mDNA), diese müssen wir über die Jahre loswerden und gleichzeitig verhindern dass weitere mDNA-Schäden entstehen. Sprich, wir müssen konsequente Mitochondrientherapie betreiben.

Am wichtigsten ist im antioxidativen Sinne zum Schutz der Mitochondrien die Low Carb Ernährung mit radikalem Zuckerverzicht sowie generell Kohlenydratvermeidung, zusätzlich ist Intervallfasten ein Mittel der Wahl. Die NEM sowie Glutathion stärken ebenfalls die antioxidaten Schutzsysteme.

Und um Himmelswillen kein Sport in der akuten Phase, ich weiß nicht woher dieser gefährliche Mythos kommt dass Sport bei Flox hilft, Sport erhöht den oxidativen Zellstress und ist daher bei sekundären Mitochondriopathien kontraindiziert. Maximal Spaziergänge oder ganz leichtes Ergometer, damit die Gelenke in Bewegung bleiben.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#7243

Beitragvon Krabiwi » 16.09.2018, 21:09

Was jeder der halbwegs in der Materie drin ist bereits ahnte und logisch schlussfolgern konnte wurde nun mit eine Studie vom 31.08.2018 endgültig belegt. FC's hemmen die mitochondriale Toposoimerase, Bingo und ein Dank an Spacerat für die Mitteilung und Kurzübersetzung:

Ciprofloxacin beeinträchtigt die Initiation der mitochondrialen DNA-Replikation durch Hemmung der Topoisomerase 2
#6967 Beitragvon spacerat » 02.09.2018
Ciprofloxacin beeinträchtigt die Initiation der mitochondrialen DNA-Replikation durch Hemmung der Topoisomerase 2
Anu Hangas Koit Aasumets Nina J Kekäläinen Mika Paloheinä Jaakko L Pohjoismäki Joachim M Gerhold Steffi Goffart
Nucleic Acids Research, gky793, https://doi.org/10.1093/nar/gky793
Veröffentlicht: 31. August 2018 Artikel Geschichte


Abstrakt
Die Aufrechterhaltung der topologischen Homöostase ist für die Genexpression und Genomreplikation in allen Organismen von entscheidender Bedeutung. Ähnlich wie bei anderen zirkulären Genomen ist auch bekannt, dass mitochondriale DNA (mtDNA) in verschiedenen topologischen Formen existiert, obwohl ihre funktionelle Bedeutung unbekannt ist. Wir berichten hier, dass beide bekannten Typ II Topoisomerasen Top2α und Top2β in Säugetier-Mitochondrien vorhanden sind, wobei insbesondere Top2β den superspiralen Zustand von mtDNA reguliert. Der Verlust von Top2β oder seine Hemmung durch Ciprofloxacin führt zur Akkumulation von positiv supercoiled mtDNA, gefolgt von der Beendigung der mitochondrialen Transkription und der Replikationsinitiation, was zu einer Abreicherung der mtDNA-Kopienzahl führt. Diese mitochondrialen Effekte blockieren sowohl die Zellproliferation als auch die Zelldifferenzierung und erklären möglicherweise einige der Nebenwirkungen, die mit Fluorchinolon-Antibiotika einhergehen. Unsere Ergebnisse zeigen zum ersten Mal die Bedeutung der Topologie für die Aufrechterhaltung der mtDNA-Homöostase und liefern neue Einblicke in die mitochondrialen Effekte von Fluorchinolonen.


https://academic.oup.com/nar/advance-ar ... 93/5088042

Deutscher Artikel dazu:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... ofloxacin/
Zuletzt geändert von Krabiwi am 11.10.2018, 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#7244

Beitragvon Krabiwi » 16.09.2018, 21:17

Das Enzym Gyrase bzw. Topoisomerase wird von dem Cofaktor Magnesium moderiert. Die Topoisomerasehemmung erfolgt über die Komplexierung des Mg2+ Kations:

zbc0161479430001.jpg


"DNA gyrase and topoisomerase IV control bacterial DNA topology by breaking DNA, passing duplex DNA through the break, and then resealing the break. This process is subject to reversible corruption by fluoroquinolones, antibacterials that form drug-enzyme-DNA complexes in which the DNA is broken. "

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4007428/


https://www.youtube.com/watch?v=utz55jZ_ySw


Es ist bereits länger bekannt, dass FC die mDNA depletieren. Der jüngste Beleg, dass FC's tatsächlich die mitochondriale Topoisomerase hemmen liefert die Ursache für diesen Effekt und großes Puzzleteil um die Ursache der Toxizität zu ergründen:

"Delayed cytotoxicity and cleavage of mitochondrial DNA in ciprofloxacin-treated mammalian cells."

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8913349
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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#7248

Beitragvon Kisser » 16.09.2018, 21:43

Danke für die Ausführung, Übersetzung und Erklärung!!!
Leitet sich daraus etwas Neues für Gesundung oder Therapie für Gefloxte ab, oder bestätigt es die bekannte Vorgehensweise?
Eher Letzteres oder?

LG
Kisser
Gefloxt im Juli 2018 - Norfloxacin 400 7 Tabletten

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#7651

Beitragvon Krabiwi » 11.10.2018, 15:22

Im folgenden eine äußerst interessante Studie von 2013 die ich bisher übersehen hatte und die selbst in Michalak's Studie nicht erwähnt wird. Die aber eindrucksvoll aufzeigt was exakt mit den Mitochondrien in den Zellen geschieht und wie die Antioxidantien wie Glutathion aufgebraucht werden.

Interessant sind auch die anderen Antibiotika, Kanamycin sowie Ampicillin sind ähnlich toxisch für Mitochondrien, es sind also noch mehr mDNA-Killer auf dem Markt. Tetracycline sind dagegen nur leicht toxisch, die aber post flox auch vorsichtig und möglichst zusammen mit antioxidativen Maßnahmen genommen werden sollten.

Links eine unbehandelte Epithelzelle, rechts nach der Verabreichung von Ciprofloxacin. Man sieht sehr gut, dass die mDNA-Schäden und die somit beschädigten Mitochondrien mit dem damit einhergehenden erhöhten ROS eine starke Fission auslösen und sich die fusionierten Mitochondrienfäden aufspalten, was zu kürzeren Mitochondrien und zu einem Energieabfall führt.

nihms-509241-f0003.jpg



Das verbildlicht eindrucksvoll wie wichtig eine antioxidative Therapie ist, wen man diesen Zellen nun Glucose zuführt zerschießen diese beschädigten Mitochondrien auch die noch gesunde mDNA mit freien Radikalen.

Die Grafik verdeutlicht den Abfall der Atmungskapazität der Zelle, Ciprofloxacin führt zu einem Energieabfall von 80-90% in der Zelle:

nihms-509241-f0004.jpg



Die folgende Grafik besagt, dass Cipro das Superoxid, also die freien Sauerstoffradikale in der Zelle, innerhalb von 96 Stunden um bis zu 80% erhöht, bei gleichzeitiger Gabe des Antioxidanz NAC nur bis zu 25%. Das ist ein Indiz, dass die gleichzeitige Gabe von Antioxidantien bzw. generell antioxidative Maßnahmen (wie glucosearme Ernährung) die Toxizität von FCs und Antibiotika generell, abmildern können:

nihms-509241-f0005.jpg



Die folgende Grafik zeigt die Auswirkungen des erhöhten ROS auf den GSH-Spiegel, der sich kontinuierlich verringert:

nihms-509241-f0006.jpg


Die erhöhte Lipid-Peroxidation, also die Oxidation von Fettsäuren durch ROS, fördert Arteriosklerose.

Sobald das GSH vollständig oxidiert ist, beginnen oxidative Zellschäden, insbesondere an der mDNA. Wenn der GSH-Spiegel durch ungesunde Lebensweise und Nährstoffmangel bereits zu Beginn der Therapie platt ist dann gute Nacht, denn dann schlagen die oxidativen Schäden unmittelbar durch.


Deutscher Artikel:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... chondrien/


Studie:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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gizi
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#8450

Beitragvon gizi » 27.11.2018, 11:52

Hi zusammen,

wenn ich mir das anschaue dann bedeutet das aber das hier nicht nur Cipro solche Schäden verursacht, da sind ja auch Antibiotika dabei wie Ampicillin und Kanamycin.... oder sehe ich das falsch? Die haben ja genau die gleiche Wirkung...?!

Floxi
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#8456

Beitragvon Floxi » 27.11.2018, 16:25

@gizi

hier ist der Unterschied zwischen Fluorchinolonen und restlicher Antibiotika gut erklärt:

viewtopic.php?f=26&t=143

Das Problem bei den FC ist, dass sich die Toxizität schon in den therapeutischen Dosen entfaltet und mehrere Organsysteme betrifft.

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#8458

Beitragvon gizi » 27.11.2018, 19:56

Also wenn ich mir die Ergebnisse der neusten Studie anschaue dann sieht das aber nicht so aus.... Ich kann mich aber auch irren.

Levoflox26
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#8460

Beitragvon Levoflox26 » 28.11.2018, 07:22

@gizi
Krabiwi schreibt dazu ja auch:
Interessant sind auch die anderen Antibiotika, Kanamycin sowie Ampicillin sind ähnlich toxisch für Mitochondrien, es sind also noch mehr mDNA-Killer auf dem Markt. Tetracycline sind dagegen nur leicht toxisch, die aber post flox auch vorsichtig und möglichst zusammen mit antioxidativen Maßnahmen genommen werden sollten.


Aber hier ist ja hauptsächlich die Rede von der mDNA Toxizität, die FC Antibiotika schaden z.B. ja auch noch durch die Chelatbildung mit Magnesium, welches vom Körper dann nicht mehr genutzt werden kann.

Tragisch finde ich, dass die Studie von 2013 ist, man also durch die Gabe von NAC schon seit 5 Jahren die mDNA Schädigung hätte minimieren können...
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
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davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

gizi
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#8471

Beitragvon gizi » 28.11.2018, 13:18

wenn ich das so lese dann würde ich sagen das Ampicillin noch toxischer ist als das Cipro z.B. Warum?

Bei Ampicillin hab ich ne Dosis von 1000 MG pro Tablette!!! Bei Cipro hab ich max 500 pro Tablette.
Wenn ich das 2 mal am Tag nehme dann hab ich 2G Ampicillin im Körper und 1g Cipro im Körper.

Wenn ich bei der 250mg Dosis von Cipro bin und 1000mg Ampicillin hab dann ist Cipro sogar weniger Toxisch..... wenn ich das mal vergleiche..... oder hab ich da nen Denkfehler?!

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#8475

Beitragvon gizi » 28.11.2018, 21:12

Hier steht auch ganz klar das was ich meine, es liegt also nicht nur am cipro......

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5240889/

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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#8476

Beitragvon gizi » 28.11.2018, 21:29

Levoflox26 hat geschrieben:@gizi
Krabiwi schreibt dazu ja auch:
Interessant sind auch die anderen Antibiotika, Kanamycin sowie Ampicillin sind ähnlich toxisch für Mitochondrien, es sind also noch mehr mDNA-Killer auf dem Markt. Tetracycline sind dagegen nur leicht toxisch, die aber post flox auch vorsichtig und möglichst zusammen mit antioxidativen Maßnahmen genommen werden sollten.


Aber hier ist ja hauptsächlich die Rede von der mDNA Toxizität, die FC Antibiotika schaden z.B. ja auch noch durch die Chelatbildung mit Magnesium, welches vom Körper dann nicht mehr genutzt werden kann.

Tragisch finde ich, dass die Studie von 2013 ist, man also durch die Gabe von NAC schon seit 5 Jahren die mDNA Schädigung hätte minimieren können...



Das bringt dir aber nichts wenn du da NAC dazu nehmen würdest, NAC verustacht das deine mDNA Schädigung sich in Grenzen hält aber schützt auch das Bakterium das du killen willst. Daher steht im Beipackzettel auch das man das nicht nehmen soll. Jetzt hast du die Wahl zwischen Pest und kollera..... Unsere Medizin ist einfach was das betrifft komplett noch im Mittelalter.

Floxi
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Re: Umfassende Übersicht zu FQ's auf Basis eines englischen Fachartikels bzgl. Therapieansätzen

#8477

Beitragvon Floxi » 28.11.2018, 22:25

Bakterizide Antibiotika scheinen allgemein die Mitochondrien zu beeinflussen, so wie viele verschiedene Medikamente auch. Oft sind die NW reversibel oder lokal begrenzt.
Bei den Fluorchinolonen scheint der Mechanismus der gleiche zu sein, nur wirken sie wie eine Atombombe auf den Körper

Mitochondrial toxicity is a problem with many classes of drug, says Mike Murphy, who studies the biology of mitochondria at the University of Cambridge, UK. But because mitochondria retain some similarities to their bacterial ancestors, antibiotics can pose a particular threat to them. Researchers have shown, for example, that aminoglycoside antibiotics can cause deafness by damaging mitochondria in the hair cells of the ear3.

Isolated studies from the 1980s onwards have suggested that fluoroquinolones impair mitochondrial function, but a 2013 study4 by Collins and his colleagues is the most convincing, researchers say. They reported that antibiotics in several classes triggered oxidative stress — a build-up of reactive, oxygen-containing molecules — in mitochondria, inhibiting their function across a range of mammalian cells, as well as in mice. “We were surprised at how strong the effect was and how common the effect was across the different classes,” Collins says. But “the largest effects were seen in the quinolones”.


https://www.nature.com/articles/d41586-018-03267-5

Nach einer Tablette Aminglykosid AB geht man nicht davon aus, dass irgend ein symptomatischer Schaden entsteht, bei den Fluorchinolonen kann eine einzige Tablette jemanden für Jahre invalide machen.


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