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Therapeutische Ernährung und Fasten

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Re: Therapeutische Ernährung

#8074

Beitragvon oktave » 02.11.2018, 21:21

:)
Als Italienierin würd ich das auch empfehlen... :) :) :)



Floxi
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Re: Therapeutische Ernährung

#8167

Beitragvon Floxi » 10.11.2018, 21:10

Erdnuss Schoko Low Carb:

Es hat ca158kcal und 7,7 gr Zucker pro Portion ( davon ca 3,75 gr Erythrit)

- Lindt Schokolade 85%
- 2EL Erdnussmus ohne Zuckerzusatz
- 60 gr Erdnüsse
- 1EL Butter
- 30gr Erythritpulver

Die Schokolade mit dem Erdnussmus und der Butter im Wasserbad schmelzen, dazu die Erdnüsse ( zuvor hacken) und das Erythrit unterrühren.
Auf einem Backpapier streichen und im Kühlschrank einige Stunden kühlen.

Habe leider gerade kein Foto, da alles weggeputzt wurde ( nicht nur von mir :oops: )

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Re: Therapeutische Ernährung

#8222

Beitragvon Krabiwi » 14.11.2018, 16:13

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Re: Therapeutische Ernährung

#9188

Beitragvon Jane » 12.01.2019, 21:14

liebe user

ich habe Sorge um meinen energiehaushalt und Gewicht. ich leide gleichzeitig am appetutlosigkeit und schwächegefühö. da bei nir das gaba System sehr betroffen ist ist mein Umsatz wohl sehr hoch durch dem Stress.
Ich esse vorzugsweise Vollkornnudeln und haferflocken mit weizenkleie und Leinsamen und Gemüse und auch nüsse. aber ständig schwächeanfälle und gewichtsverlust und verhungerungsgefühl.
bei der ketogenen Ernährung hätte ich Sorge um noch mehr gewichtsverlust und energieschwund.
ausserdem habe ich einen empfindlichen Magen.
macht es Sinn viel Öl wie z.b. zu sich zu nehmen?
woher bekomme ich die Energie?
ich habe es noch nicht so richtig durchschaut.
wenn man Üntergewicht hat macht es dann trotzdem Sinn??
esst ihr trotzdem Obst?
es ist wohl recht komplex.
Liebe Grüsse
Jane

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Re: Therapeutische Ernährung

#9191

Beitragvon Levoflox26 » 13.01.2019, 10:23

Hallo und willkommen, Jane.
Wie groß bist du denn und was wiegst du jetzt, also bist du noch im "Normbereich" oder schon untergewichtig? Und wieviel hast du denn seit Flox (wann war das und durch welches FC?) abgenommen?
Generell liefert Fett mehr Kalorien als Kohlenhydrate 9/4. Du kannst also mit guten Fetten sogar besser gegen den Gewichtsverlust ankämpfen. Z.B. in dem du Gemüsegerichten 1-2 Eßl. Öl hinzu fügst. Auch Quark kann man mit einem Löffel Leinöl geschmeidiger machen, eine Portion Beeren dazu und du hast einen sättigenden Obstquark. Magst du Eier und Fleisch? Auch das kannst du essen. Es gibt Listen von Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index, an diesen kannst du dich ganz gut orientieren.
Das hilft natürlich alles nicht gegen Appetitlosigkeit. Und ich weiß auch nicht, was du verträgst, wenn dein Magen empfindlich ist. Das musst du ausprobieren. Wenn dein Magen es verträgt, nimm ein Multivitaminpräparat (z.B. Mulgatol) dazu, damit dein Körper ausreichend mit evtl. fehlenden Nährstoffen versorgt wird.

Wenn du magst, schreib doch mal deine Geschichte, dann kann man dir evtl. noch weitere Tipps geben.

lg uschi
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Re: Therapeutische Ernährung

#9297

Beitragvon Schorsch » 17.01.2019, 21:52

Hallo,

schaut euch heute am 17.01.19 den 3sat Themenabend zum Fasten / ketogene Ernährung an. Auch Scobel greift danach das Thema auf. Zur Not Mediatheke.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=65093

Wir „Hardcore“-Floxis wissen das längst und machen es hoffentlich auch konsequent. Dennoch ist es mal eine sehr gute Zusammenfassung uns bekannter Aspekte. Ich hab am 7.02 meine Reha in Überlingen auch da möchte ich wieder ein therapeutisches Fasten mit nachträglicher Low-Carb Ernährung umsetzen, um so die Ketose zu ziehen. Das hilft deutlich weiter, leider aber auch nur begrenzt zumindest bei meinem Flox (insbesondere die A-Sehnen), dennoch lohnt es hier stetig weiterzumachen. Die Fakten sind klar es liegt an uns es zu leben und weiter zu hoffen.

Gruß Schorsch

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Re: Therapeutische Ernährung

#9327

Beitragvon Krabiwi » 19.01.2019, 16:01

Danke für den Hinweis Schorsch,

für uns nichts Neues aber für den Laien sicherlich eine sehr gute Einführung. Die Folge in ganzer Länge:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=78217


MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#9688

Beitragvon Krabiwi » 01.02.2019, 17:56

Ein paar Studien im Zusammenhang von ketogener Ernährung und mitochondrialer Funktion:

"Ketogenic diets, mitochondria, and neurological diseases"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4617125/

"A ketogenic diet increases brown adipose tissue mitochondrial proteins and UCP1 levels in mice."
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23233333

"Ketone-Based Metabolic Therapy: Is Increased NAD+ a Primary Mechanism?"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/29184484/

"Ketone esters increase brown fat in mice and overcome insulin resistance in other tissues in the rat"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3821009/


"Ketogenic diets as an adjuvant cancer therapy: History and potential mechanism"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4215472/


"A Ketogenic Diet Improves Mitochondrial Biogenesis and Bioenergetics via the PGC1α-SIRT3-UCP2 Axis."
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30027365


"Nutritional Ketosis and Mitohormesis: Potential Implications for Mitochondrial Function and Human Health"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5828461/

"Our (Mother’s) Mitochondria and Our Mind"
"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5761714/"
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Re: Therapeutische Ernährung

#9768

Beitragvon freddy8304 » 04.02.2019, 21:30

habt ihr noch mehr rezepte auf lager?

ich werde morgen in einer woche aus der klinik entlassen und habe das kochen wieder in den eigenen händen und möchte mich gut darauf vorbereiten :)

btw.ich habe gesehen es gibt so ein messgerät um zu schauen ob man in ketose ist, hat das jmd von euch oder wie merkt ihr dass ihr in ketose seid?

lg

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Re: Therapeutische Ernährung

#9771

Beitragvon Levoflox26 » 05.02.2019, 08:11

@Freddy
Du findest viele low carb/ high fat z.B. hier, im lchf Forum. Da viele Forenmitglieder zum Abnehmen dort sind, musst du schauen, was an Kcal bei den einzelnen Rezepten raus kommt und evtl. die Mengen erhöhen.
lg uschi
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Re: Therapeutische Ernährung

#9925

Beitragvon Nanu » 13.02.2019, 08:04

Hallo
erstmal ein herzliches Dankeschön an die akribisch geleistete Arbeit von Krabiwi zu diesem Thema und natürlich auch an alle anderen. Ich habe ein Paar Fragen, die ich irgendwie nicht richtig beantwortet weiss, vielleicht auch weil ich einfach gar nicht mehr in der Lage bin diese ganzen Informationen aufzunehmen. Heisst das, dass man nicht nur zeitlich begrenzt sondern sein Leben lang nur noch auf Fastenkurs gehen muss, nie mehr Kohlenhydrate und Zucker essen darf? Also nie mehr einfach mit der Familie einen Becher Eis essen und das Leben geniessen? Ich finde es toll, das es Ärzte gibt, die sich mit Mitochondrien befassen, aber ist es wirklich so, dass ich jetzt mein Leben lang so dogmatisch leben muss? Mir selbst fällt die Umstellung wahnsinnig schwer. Ich bin mit dem Essen wegen meiner Magen Darm Gechichte immer noch sehr eingeschränkt. ich habe keinen Appetit mehr und bereits sehr viele Kilos verloren. In meiner Verzweiflung habe ich mir hochkalorische Flüssignahrung zugelegt. Die hat aber auch Kohlehydrate, deshalb habe ich es wieder sein gelassen. Gibt es jemanden, der sich irgendwann wieder normal ernährt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

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Re: Therapeutische Ernährung

#9939

Beitragvon cf12 » 13.02.2019, 12:18

Hallo Nanu,

die Ernährung hängt auch sehr vom Gesundheitszustand ab. Ich ernähre mich seit ca. 3,5 Jahren mit der sog. LOGI Kost und es funktioniert prima. Bei der LOGI Kost sollten die KH mit hoher glykämischer Last gemieden werden, aber man kann sie gelegentlich in geringen Mengen essen. Bei starken Beschwerden und/oder Unverträglichkeiten sollte man natürlich eine strengere "Diät" einhalten. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Therapeutische Ernährung

#9975

Beitragvon Krabiwi » 15.02.2019, 20:27

Als erste Mahlzeit des Tages mache ich mir Nussbrei:

10g Sonnenblumenkerne oder Erdnüsse
20g Mandelsplitter
20g Kokosmehl
20g Chia gemahlen
20g Weizenkleie
10-20g Protein Whey

200 ml Joghurt oder besser Aroy D Kokosmilch. Optional süßen mit Erythrit oder Erdbeermus.
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Re: Therapeutische Ernährung

#9976

Beitragvon Krabiwi » 15.02.2019, 20:55

Nanu hat geschrieben: Heisst das, dass man nicht nur zeitlich begrenzt sondern sein Leben lang nur noch auf Fastenkurs gehen muss, nie mehr Kohlenhydrate und Zucker essen darf? Also nie mehr einfach mit der Familie einen Becher Eis essen und das Leben geniessen? Ich finde es toll, das es Ärzte gibt, die sich mit Mitochondrien befassen, aber ist es wirklich so, dass ich jetzt mein Leben lang so dogmatisch leben muss? Mir selbst fällt die Umstellung wahnsinnig schwer.


Wie cf12 bereits erwähnte hängt das vom Gesundheitszustand ab. Solange es einem dreckig geht muss man radikal sein und die carbs soweit wie möglich reduzieren und zwar ohne Kompromiss.

Später wenn es einem besser geht kann man auch wieder 50g carbs täglich essen oder einmal die Woche 100g. Man muss halt die Nährwerttabellen studieren und ein Gefühl dafür bekommen. Wichtig ist es im Ketose-Metabolismus zu bleiben. Zwei Kugeln Eis haben rund 30g KH, 100g Brot haben 40g KH. Deswegen ist es sehr sinnvoll sich Nussbrot selbst zu backen.

Sobald man sich nach ein paar Jahren wieder 100% fühlt kann man dann LOGI gehen mit etwa 100g KH täglich um auch gesund zu bleiben. Denn die KH-reiche Ernährung mit 50% KH-Anteil macht die Menschen krank und ist Ursache vieler Zivilisationskrankheiten in der westlichen Überflussgesellschaft. Gerade post Flox ist man anfällig und ich vermute, dass Rückfälle die nach mehreren Jahren auftreten an der KH-reichen Ernährung liegen.

Das Intervallfasten sollte generell ein lebenlang praktiziert werden, zumindest phasenweise über mehrere Monate pro Jahr. Das hat nichts mit Flox zu tun sondern ist generell sinnvoll um schwache Zellen und Mt los zu werden die sich auch ohne Flox mit der Zeit anhäufen.

Nanu hat geschrieben:Ich bin mit dem Essen wegen meiner Magen Darm Gechichte immer noch sehr eingeschränkt. ich habe keinen Appetit mehr und bereits sehr viele Kilos verloren. In meiner Verzweiflung habe ich mir hochkalorische Flüssignahrung zugelegt. Die hat aber auch Kohlehydrate, deshalb habe ich es wieder sein gelassen. Gibt es jemanden, der sich irgendwann wieder normal ernährt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen!


Nur nicht gegen den Gewichtsverlust ankämpfen! Der ist nur ein Symptom und Teil der Genesung, außerdem handelt es sich Großteils um Muskulaturverlust durch das Zellsterben, Muskulatur kann man sich nicht anfuttern. Ich hatte zu Beginn die ersten Monate auch Appetitlosigkeit, hatte zwei Woche fast gar nicht gegessen und ich bin mir sicher der Körper fährt das absichtlich runter um die Energiezufuhr zu minimieren, denn die ganze Energie aus der Nahrung landet in den Mt und je mehr Energie in diese reingedrückt wird desto mehr ROS und umso Schäden entstehen, gerade zu Beginn. Also hier auf den Körper hören und nur bei Hunger essen.

Habe mir z.B. heute Kartoffelauflauf gemacht, 100g haben 20g KH, hab 200g gegessen mit Schinken und Käse überbacken. Damit kam ich heute auf etwa 60g KH insgesamt. Hätte ich vor 6 Monaten nicht gemacht, aber mir geht es mittlerweile wieder ganz ok.

Gewicht hat sich eingependelt und ich bin sehr zufrieden mit meinen 65kg. Mit Keto und Fasten kann man keine Fettzunahme erwarten, aber will ich auch gar nicht, ich werde zu gegebener Zeit wieder mit Krafttraining beginnen um auf 70 kg mittels Muskelzuwachs zu kommen.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#9977

Beitragvon Nanu » 15.02.2019, 21:09

Hallo Krabiwi
Danke für die ausführliche Antwort. Dann ist das also bei allen so mit dem Gewichtsverlust. Ok, ich werde weiter versuchen mich an dem GI oder besser GL zu orientieren, der zu Beginn nicht mehr als 10 sein soll. Später auch 20. Ist das auch abhängig von der Menge? Also z b 2 Esslöffel Haferflocken entsprechen dann weniger GL? Die 16 8 Diät halte ich nicht täglich durch, da ich mich nicht immer dem sozialen Leben entziehen kann, ausser ich lieg mal wieder flach :mad: Es ist ein langer Weg und ich bin jetzt schon oft mit meiner Geduld am Ende :|
Viele Grüsse
Nanu

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Re: Therapeutische Ernährung

#9978

Beitragvon Nanu » 15.02.2019, 21:27

Hallo Krabiwi
Danke für die ausführliche Antwort. Dann ist das also bei allen so mit dem Gewichtsverlust. Ok, ich werde weiter versuchen mich an dem GI oder besser GL zu orientieren, der zu Beginn nicht mehr als 10 sein soll. Später auch 20. Ist das auch abhängig von der Menge? Also z b 2 Esslöffel Haferflocken entsprechen dann weniger GL? Die 16 8 Diät halte ich nicht täglich durch, da ich mich nicht immer dem sozialen Leben entziehen kann, ausser ich lieg mal wieder flach :mad: Es ist ein langer Weg und ich bin jetzt schon oft mit meiner Geduld am Ende :|

Was mich auch immer durcheinander bringtist ,dass die eine Liste Lebensmittel als nicht lowcab auf der roten Liste hat, andere wiederrum empfehlen dann diese Lebensmittel...z.B. Quinoa und Haferflocken. Macht es nicht gerade leicht.
Viele Grüsse
Nanu

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Re: Therapeutische Ernährung

#9982

Beitragvon Krabiwi » 15.02.2019, 22:53

Ganz einfach, schau auf die Nährwerttabelle des Nahrungsmittels, diese ist auf der Packung aufgedruck. Alles was mehr als 10g KH auf 100g hat, sollte in der akuten Phase gemieden werden.

100g Hafer haben bereits 60g KH, Quinoa auch. Mit Obst muss man aufpassen, Fruchtsäfte sind auch ungeeignet.

Kann man später natürlich alles essen aber man muss eben die Menge anpassen, so dass man die Grenze von 50g KH täglich nicht überschreitet. Außerdem ist es sinnvoll sich Teststreifen für die Ketose zu besorgen um zu kontrollieren ob man auch wirklich in dem Keto-Stoffwechsel ist.

Die Umstellungsphase kann ein paar Wochen hart sein bis die Leber ausreichend Ketonkörper produziert, da es im Gegensatz zum Glucose-Stoffwechsel ein ganz anderer Metabolismus ist, ein Unterschied wie Tag und Nacht was dann in den Körperzellen abläuft:

2211fig4.jpg


Sobald man da drin ist, fällt auch das Fasten einfacher.

Die Intervalle des Fastens kann man verschieben, wenn ich z.B. Abends vor hab mit jemandem Essen zu gehen, dann plane ich das Intervallfenster entsprechend, an Tagen mit einer Feier kann man es auch mal ganz sein lassen, wenn man 4-5 Tage im Monat nicht intervallfastet ist das nicht kriegsentscheidend. Aber man sollte es insgesamt zur Gewohnheit werden lassen.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#9991

Beitragvon freddy8304 » 16.02.2019, 18:00

alternativ zum zuchhini rezept von krabiwi, kann man übrigens auch die zuchhini etwas aushölen und das fleisch einfüllen, geht auch mit tomaten, sehr lecker

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Re: Therapeutische Ernährung

#10337

Beitragvon Krabiwi » 03.03.2019, 04:14

380 Tagen durchgefastet, nur mit Nahrungsergänzung um Vitamine abzudecken, 206 kg auf 81 kg abgenommen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2495396/
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Re: Therapeutische Ernährung

#10565

Beitragvon Zipp » 15.03.2019, 11:39

Hallo,

ich esse schon seit Beginn Low Carb und in letzter Zeit richtig Ketogen. Ich prüfe täglich mit Keto-Stix ob ich in der Ketose bin. Mir ist dabei aufgefallen, dass sich gerade morgens der Indikator nur leicht oder gar nicht verfärbt. So als sei ich nicht mehr in der Ketose. Das ist seit dem Intervallfasten besonders auffällig.

Ich habe dafür keine richtige Erklärung, denn tagsüber verfärbt sich der Indikator meist stark. Und ich esse an einem Tag meistens das gleiche Gericht und achte darauf unter 50g KH zu bleiben.

Hat jemand eine Idee, wieso es morgens dazu kommt?

Grüße
Zipp

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Re: Therapeutische Ernährung

#10798

Beitragvon Krabiwi » 28.03.2019, 12:08

Da es thematisch hier besser aufgehoben ist:


Hallo Schorsch,

Danke für die Info und die Screenshots, damit habe ich gerechnet, denn es ist das Hauptargument gegen die ketogene Ernährung, dass diese nährstoffarm und einseitig sei. Hier ist der Arzt (dem ich bis auf diesen Punkt überwiegend zustimme, er war auch in der 3sat Doku wenn ich mich richtig erinnere) jedoch einem gängigen Mythos aufgesessen, wie das folgende Ernährungsbeispiel belegt. 70% Fettanteil und selbst die Vitamine sind zu 100% gedeckt (Biotinbedarf wird von der DGE mit 55 µg angesetzt ist also ebenfalls gut):

xnmpyyw.jpg


Nährwertrechner.de _ Meine Berechnung2.pdf
(550.72 KiB) 23-mal heruntergeladen
Nährwertrechner.de _ Meine Berechnung2.pdf
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Ballaststoffe werden zwar als KH gezählt, werden aber nicht in Glucose umgewandelt, im Gegenteil, die Ballaststoffe werden von den Bifidobakterien teilweise zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut.

Ballastoffe kann man bei der ketogenen Ernährung daher so viele essen wie man will, bin selbst bei etwa 30-40g täglich über die ganzen Nüsse und Samen und saniere mir damit quasi stetig den Darm, der mittlerweile vom Stuhl sogar besser als pre-flox ist.

Wenn ich die Ballaststoffen dazu zähle, käme ich auf bis zu 90g KH täglich. Aber wie gesagt, da diese nicht in Glucose umgewandelt werden wie alle anderen KH haben diese eine Sonderstellung und müssen getrennt von den Glucose-KH geführt werden.

Glucosereduzierte und somit antioxidative Ernährung wäre eine andere Bezeichnung.

Der Arzt weißt auch daraufhin, dass ketogene Ernährung, wie das Fasten, die Autophagie und Biogenese der Mt fördert, da das Argument der Mangelernährung unhaltbar ist, sehe ich diese Therapieoption der dauerhaften Ketose nicht zuletzt wegen meinem bisherigen Genesungsverlauf äußerst positiv.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#10799

Beitragvon Krabiwi » 28.03.2019, 12:10

Zipp hat geschrieben:Hallo,

ich esse schon seit Beginn Low Carb und in letzter Zeit richtig Ketogen. Ich prüfe täglich mit Keto-Stix ob ich in der Ketose bin. Mir ist dabei aufgefallen, dass sich gerade morgens der Indikator nur leicht oder gar nicht verfärbt. So als sei ich nicht mehr in der Ketose. Das ist seit dem Intervallfasten besonders auffällig.

Ich habe dafür keine richtige Erklärung, denn tagsüber verfärbt sich der Indikator meist stark. Und ich esse an einem Tag meistens das gleiche Gericht und achte darauf unter 50g KH zu bleiben.

Hat jemand eine Idee, wieso es morgens dazu kommt?

Grüße
Zipp


Über Nacht benötig der Körper mehr Ketone und somit werden auch weniger über den Urin ausgeschieden. Tagsüber bei den Mahlzeiten dagegen ist auch immer etwas Glucose dabei, sprich Ketone werden etwas weniger benötig und ausgeschieden.

Bei Urintests kommt es auch immer auf die Harndichte an, besser ist ein Atemtestgerät und am Besten ein Bluttestgerät.
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11713

Beitragvon Krabiwi » 08.05.2019, 02:10

Kleiner Zusatz zu Fasten und Ketose, mittels Atemtestgerät teste ich regelmäßig die Ketose, selbst mit 2 Stück Kuchen bin ich am nächsten Morgen noch in der Ketose.

Glucose wird schnell energetisch verwertet. Das Gehirn benötigt 400 kcal täglich, das entspricht 100g Glucose. Wird dieser Wert nicht erreicht, werden in der Leber Ketonkörper aus Fettsäuren produziert. Nur Ketonkörper und Glucose kann die Blut-Hirnschranke überwinden, Fettsäuren dagegen nicht.

Wenn man nun z.B. bei einer Mahlzeit 50g Kohlehydrate (Glucose) aufnimmt wird für die nächsten Stunden diese Glucose verbrannt und die Produktion von Ketonkörper gestoppt, selbst bei 100-150g KH geht der Körper über Nacht wieder in die Ketose sobald ihm die Glucose ausgeht.

Bei 2000 kcal Tagesgrundumsatz sind das rund 80 kcal pro Stunde Mindestbedarf. Daraus folgt 20g Glucose können den Körper eine Stunde mit Energie versorgen.

Ein neuer Aspekt bzgl. Fasten: Bekannt ist bereits, dass Nahrungskarenzen ab 14-16 Stunden die Autophagie aktivieren. Offensichtlich kurbelt Fasten auch die Produktion von Stammzellenan um die Reparatur zu unterstützen. Aber erst ab 24 Stunden Fastenzeit, somit ist das Intervallfasten für die Stammzellenaktivierung ungeeignet.

Es ist daher therapeutisch sinnvoll regelmäßig zusätzlich zum Intervallfasten auch vollständige Fastentage einzulegen. Ich mache gute Erfahrung mit 18 Uhr letzte Mahlzeit, den Tag darauf vollfasten und den Tag darauf ab 10 Uhr erst wieder essen, das entspricht einer Fastenzeit von über 40 Stunden und man bekommt auch den Effekt der Stammzellenproliferation. Ich halte ein 18/6 in Verbindung mit 6/1 therapeutisch für die beste Option.

Stammzellen sind ein wichtiger Genesungsfaktor, da diese quasi als Ersatzzellen für alle möglichen Organe fungieren. Es gibt auch eine Stammzellentherapie wo man Stammzellen infundiert bekommt, diese Therapien sind mit über 10.000 EUR Kosten sehr teuer. Werden aber teilweise nach Chemotherapieren von den Krankenkassen getragen. Da es bei Chemotherapieren zu einem massenhaften Zellsterben kommt, ähnlich wie bei FC-Toxizität, daher wird z.B. Ciprofloxacin auch als Chemotherapeutikum empfohlen. Hier könnte man, wenn es mal soweit ist, möglicherweise Krankenkassen in die Pflicht nehmen.

Aber bis es eventuell mal soweit ist, ist auch hier regelmäßiges Fasten die beste Option.

Defekte des Immunsystems stehen im Mittelpunkt des Alterns und einer Reihe von Krankheiten. Hier zeigen wir, dass langes Fasten den zirkulierenden IGF-1-Spiegel und die PKA-Aktivität in verschiedenen Zellpopulationen reduziert, was zu Veränderungen der Signaltransduktion in hämatopoetischen Langzeitstammzellen (LT-HSC) und Nischenzellen führt, die Stressresistenz, Selbsterneuerung und Abstammung fördern ausgeglichene Regeneration. Mehrere Zyklen des Fastens minderten die durch Chemotherapie verursachte Immunsuppression und Mortalität und die altersabhängige Myeloid-Tendenz bei Mäusen in Übereinstimmung mit vorläufigen Daten zum Schutz von Lymphozyten vor Chemotoxizität bei Patienten, die unter Nüchternheit standen. Die pro-regenerativen Wirkungen des Fastens auf Stammzellen wurden durch Mängel an entweder IGF-1 oder PKA rekapituliert und durch exogenen IGF-1 abgestumpft. Diese Ergebnisse verknüpfen die durch das Fasten verursachten reduzierten IGF-1-Spiegel mit der PKA-Signalgebung und legen ihre entscheidende Rolle bei der Regulierung des Schutzes der hämatopoetischen Stammzellen, der Selbsterneuerung und der Regeneration fest.


"Prolonged Fasting reduces IGF-1/PKA to promote hematopoietic stem cell-based regeneration and reverse immunosuppression"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4102383/

"A Periodic Diet that Mimics Fasting Promotes MultiSystem Regeneration, Enhanced Cognitive
Performance, and Healthspan"
https://www.cell.com/cell-metabolism/pd ... 50-4131(15)00224-7


https://www.youtube.com/watch?v=aadYEhTpeIk

https://www.youtube.com/watch?v=P3zJoZnqgOI
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

Karlken
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11716

Beitragvon Karlken » 08.05.2019, 09:08

Hallo Krabiwi

Sehr interessant was du da schreibst.
Mich würde interessieren wie so ein 40stündiger "Fastentag" bei dir aussieht.
Was nimmst du zu dir?

m.f.G.
Karlken

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11727

Beitragvon Krabiwi » 08.05.2019, 18:59

Hallo Karlken,

lediglich Wasser mit Magnesiumcitrat und den Vitaminkomplex.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11731

Beitragvon Karlken » 08.05.2019, 20:32

Hallo Krabiwi

Danke.
Werde ich nächste Woche Mittwoch mal antesten.

Gruß
Karlken

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11765

Beitragvon Kisser » 10.05.2019, 19:58

Hallo Krabiwi,

wenn ich solche Fastentage eingelegt habe, hatte ich bei der ersten Nahrungsaufnahme nach dem Fastentag gleich Durchfall.
Was verträgst oder ißt Du, wenn Du dann am nächsten Morgen wieder etwas zu Dir nimmst?

LG
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Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Getreide einweichen?

#11875

Beitragvon Idgie » 18.05.2019, 09:36

Diesen interessanten Artikel habe ich gefunden:

http://rohkostlady.de/warum-nuesse-same ... inweichen/

Klingt irgendwie logisch.......

LG Idgie

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11885

Beitragvon Krabiwi » 18.05.2019, 17:00

Quellen gibt sie leider keine an, bezieht sich aber wahrscheinlich auf dieses Paper:

https://wiebaktmee.nl/cms/pdf/Schlemmer ... humans.pdf

Nüsse und Samen enthalten im Schnitt nur etwa 1-2% dieser Phytinsäure und diese bindet überwiegend Phosphor, der Effekt dürfte sich daher in Grenzen halten, vermutlich im Bereich 10-20% höhere Bioverfügbarkeit der Nährstoffe bei Einweichung.

Auf der anderen Seiten wurden bei Phytinsäure antioxidative und somit krebspräventive Wirkungen beobachtet.

Mal abgesehen von Geschmack und Konsistenz, da muss jeder für sich selbst entscheiden ob er seine Erdnüsse vor Verzehr erst 7 Stunden in Wasser einweichen will.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#11895

Beitragvon Forscher » 19.05.2019, 11:04

Ich weiche ein wo es geht und habe dadurch etwas weniger Verdauungsbeschwerden. Bei Walnüssen verbessert das Einweichen auf jeden Fall den Geschmack finde ich.

Unabhängig von der Phytinsäure macht Einweichen die meisten Lebensmittel weicher, und damit können Sie besser und leichter verdaut werden denke ich. Für gereizte Darmschleimhäute sind weichere Lebensmittel auf jeden Fall verträglicher.

Gruß,
Forscher


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