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Therapeutische Ernährung und Fasten

der_matze
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15158

Beitragvon der_matze » 01.09.2019, 18:39

Ich möchte mich an der Stelle mal in das Thema mit einklinken.
Ich hab jetzt vor ca 4 Wochen auf Low Carb umgestellt.
Bin aktuell am Tag bei ca 50-70g Kohlenhydraten.
Für mich ein riesen Erfolg da ich quasi vorher Kohlenhydratejunkie war :roll:

Mein Problem ist jetzt immernoch das ich seit der Umstellung Verdauungsprobleme hab.
Stuhl ist kein Totalausfall aber schon sehr weich. Stuhlgänge schwanken zwischen 1-3 Gängen (vor low carb deutlich weniger und konstanter).
Dazu teilweise heftige Blähungen und Verdauungsgeräusche.
Das schwankt von Tag zu Tag, manchmal besser und manchmal schlechter.

Hier mal mein Speiseplan wie er ungefähr ist:
Frühstück/Mittag (wegen 16/8 meist gegen ca 11Uhr): 2 Scheiben Eiweißbrot, da drauf kommt meist ein Ei, Wurst und Käse...Obst entweder in Form Himbeeren, Kiwi oder Banane, 1 Becher Activia Natur mit einem Esslöffel gutem Omega 3 öl

Tagsüber: ca 50-70g Nussmischung zwischendurch, ne Paprika oder Möhre zwischendurch

Abends: gemischter Salat mit allem möglichen Gemüse, dazu angebratene Hänchen oder Putenbrust, etwas Dressing drüber. Ab und an auch nochmal ne Scheibe Eiweißbrot mit bio Lachs drauf. Oder eine Gemüsepfanne mit einem guten Stück gebratenem Fleisch.

Seit paar Tagen nehm ich noch Casa Sana Darmreinigung.

Zugegeben hab ich auch nen kleinen Stressmagen :oops: sprich, hab ich Stress---->sitz ich aufm Klo, bin ich nervös--->sitz ich aufm Klo

Abgesehn davon, ist das normal das sich mein Körper so gegen die Ernährung wehrt?
Oder hat vieleicht noch jemand nen Tip wie ich meinen Magen-Darm etwas besänftigen kann?



FloxMark
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15159

Beitragvon FloxMark » 01.09.2019, 18:59

Hallo Matze,
Ich hatte die Probleme auch und hab sie auf eine nicht so gut funktionierende Fettverdauung zurückgeführt. Die Stühle waren auch teilweise breiig und fettig. Ich nehm seit kurzem Kreon, ein Präparat mit Pankreasenzym zur Unterstützung der Fettverdauung. Ich hab das Gefühl dass es hilft. Auch ich hab mich vorher Kohlenhydratreich ernährt. Die Umstellung ist schon eine
Herausforderung.
Viel Erfolg!
Markus

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Krabiwi
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15163

Beitragvon Krabiwi » 02.09.2019, 00:53

der_matze hat geschrieben:Abgesehn davon, ist das normal das sich mein Körper so gegen die Ernährung wehrt?
Oder hat vieleicht noch jemand nen Tip wie ich meinen Magen-Darm etwas besänftigen kann?


Du bist erst seit Juni gefloxt, es kann daher sein dass die Zellschäden im Darm noch progressiv verlaufen. Die Ernährung ist natürlich auch eine Umstellung, da sich die Flora dafür erst anpassen muss. Empfehlenswert sind generell Ballaststoffe, es empfiehlt sich mit Leinsamen, Chia oder Inulin zu experimentieren.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

der_matze
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#15213

Beitragvon der_matze » 03.09.2019, 12:08

FloxMark hat geschrieben:Hallo Matze,
Ich hatte die Probleme auch und hab sie auf eine nicht so gut funktionierende Fettverdauung zurückgeführt. Die Stühle waren auch teilweise breiig und fettig. Ich nehm seit kurzem Kreon, ein Präparat mit Pankreasenzym zur Unterstützung der Fettverdauung. Ich hab das Gefühl dass es hilft. Auch ich hab mich vorher Kohlenhydratreich ernährt. Die Umstellung ist schon eine
Herausforderung.
Viel Erfolg!
Markus


Ok, das wäre natürlich auch ein Ansatz.
Ich glaub auch das der Körper momentan mit der Eiweiß und Proteinreichen Kost noch nicht richtig klar kommt.

Krabiwi hat geschrieben:
der_matze hat geschrieben:Abgesehn davon, ist das normal das sich mein Körper so gegen die Ernährung wehrt?
Oder hat vieleicht noch jemand nen Tip wie ich meinen Magen-Darm etwas besänftigen kann?


Du bist erst seit Juni gefloxt, es kann daher sein dass die Zellschäden im Darm noch progressiv verlaufen. Die Ernährung ist natürlich auch eine Umstellung, da sich die Flora dafür erst anpassen muss. Empfehlenswert sind generell Ballaststoffe, es empfiehlt sich mit Leinsamen, Chia oder Inulin zu experimentieren.

MfG


Hab jetzt mal angefangen Chia hier und da einzubauen, also z.b in den Joghurt.
Mal schauen wie es sich weiterentwickelt.

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16218

Beitragvon Krabiwi » 09.10.2019, 19:34

Recht junge Studien zu Magnesium.


Herausforderungen bei der Diagnose des Magnesiumstatus

Zusammenfassung: Magnesium ist ein kritischer Mineralstoff im menschlichen Körper und an ~ 80% der bekannten Stoffwechselfunktionen beteiligt. Schätzungen zufolge erreichen derzeit 60% der Erwachsenen nicht die durchschnittliche Nahrungsaufnahme (ADI), und 45% der Amerikaner leiden an Magnesiummangel, einem Zustand, der mit Krankheitszuständen wie Bluthochdruck, Diabetes und neurologischen Störungen in Verbindung gebracht wird, um nur einige zu nennen. Der Magnesiummangel kann auf gängige Ernährungsgewohnheiten, Medikamente und Anbautechniken zurückgeführt werden. Schätzungen zufolge ist der Mineralstoffgehalt von Gemüse in den letzten 100 Jahren um bis zu 80–90% gesunken. Trotz der Bedeutung dieses Minerals ist es unter verschiedenen Gesichtspunkten wenig bekannt, nicht zuletzt aufgrund seines einzigartigen Absorptionsmechanismus und der sensiblen Kompartimentbehandlung im Körper, die die Bestimmung des Magnesiumstatus erschwert. Die Abhängigkeit von mehreren gängigen Probenassays hat zu großer Verwirrung in der Literatur geführt. In diesem Aufsatz werden Ursachen für Magnesiummangel, -absorption, -handhabung und -kompartimentierung im Körper erörtert und die Herausforderungen hervorgehoben, die sich daraus ergeben, wenn der Magnesiumstatus sowohl im klinischen als auch im Forschungsumfeld bestimmt wird.
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https://www.mdpi.com/2072-6643/10/9/1202/htm


Magnesium: Konsumieren wir genug?

Abstract: Magnesium ist für die Aufrechterhaltung einer normalen Zell- und Organfunktion von wesentlicher Bedeutung. Ein unzureichendes Magnesiumgleichgewicht ist mit verschiedenen Störungen verbunden, wie z. B. Skelettdeformitäten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem metabolischen Syndrom. Leider spiegeln routinemäßig gemessene Serummagnesiumspiegel nicht immer den Magnesiumstatus des gesamten Körpers wider. Normale Magnesiumspiegel im Blut verdunkeln somit den weit verbreiteten Magnesiummangel. Andere Magnesiummessmethoden, einschließlich des Magnesiumbeladungstests, können den Magnesiumstatus des gesamten Körpers genauer widerspiegeln und so die Identifizierung von Personen mit Magnesiummangel verbessern und Komplikationen im Zusammenhang mit Magnesiummangel verhindern.

[...]

Beim Menschen spiegeln die Magnesiumspiegel der roten Blutkörperchen (RBC) häufig den Magnesiumstatus des Körpers besser wider als die Magnesiumspiegel im Blut. Wenn die Magnesiumkonzentration im Blut niedrig ist, wird Magnesium aus den Zellen abgezogen, um die Magnesiumspiegel im Blut im normalen Bereich zu halten. Daher kann bei Magnesiummangel eine Blutuntersuchung des Magnesiums normale Werte ergeben, während eine RBC-Magnesiumuntersuchung den Magnesiumstatus des Körpers genauer widerspiegelt. Für eine genaue Schätzung des RBC-Magnesiumspiegels wird Personen geraten, mindestens eine Woche vor der Entnahme von RBC-Proben keine Vitamine oder Mineralstoffzusätze zu sich zu nehmen. Ein normaler RBC-Magnesiumspiegel liegt zwischen 4,2 und 6,8 ​​mg / dl. Einige Experten empfehlen jedoch, beim RBC-Test einen Mindestwert von 6,0 mg / dl anzustreben. Obwohl nicht allgemein verfügbar, verwenden einige Orte den nicht-invasiven Test der intrazellulären Mineralelektrolytanalyse (EXA), um die Magnesiumspiegel im Gewebe zu bestimmen. Einige Labors bevorzugen die Verwendung eines Haarmineralanalysetests, der nicht nur Mineralmängel, sondern auch Schwermetalltoxizität aufzeigt. Solche Tests liefern Informationen über die einzelnen Mineralgehalte und deren Verhältnis zu anderen Mineralien im Gewebe. Zusätzlich könnte die Zusammensetzung der im Haar abgelagerten Mineralien die gesamte Körperchemie und den Gesundheitszustand widerspiegeln.

[...]

4. Schlussfolgerung
Magnesiummangel kann eine Vielzahl klinischer Komplikationen hervorrufen, darunter schmerzhafte Muskelkrämpfe, Fibromyalgie, Arrhythmie, Osteoporose und Migräne. Eine Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien mit Migränepatienten, die intravenöses Magnesium (948 Teilnehmer) oder orales Magnesium (789 Teilnehmer) erhielten, führte zu reduzierten akuten Migräneattacken mit geringerer Häufigkeit und Intensität der Migräne [53]. Oral aufgenommenes Magnesium wird teilweise im Darm (vor allem im Dünndarm) absorbiert und als Mineral im Knochen gespeichert. Überschüssiges Magnesium wird im Allgemeinen über die Nieren ausgeschieden (Abbildung 1) [12, 46, 54].
Der heutige Boden ist mineralienarm und daher sind die dort angebauten Pflanzen und Gemüse nicht mehr so ​​mineralstoffreich wie früher. Ungefähr die Hälfte der US-Bevölkerung verbraucht weniger als die erforderliche Menge an Magnesium. Sogar diejenigen, die eine bessere Ernährung in Vollwertkost anstreben, können aufgrund der Magnesiumentfernung während der Lebensmittelverarbeitung zu kurz kommen. Verbesserte Reichweite und Bildung können dazu beitragen, den weit verbreiteten Magnesiummangel und die damit verbundenen Komplikationen zu reduzieren, um die Gesundheit zu erhalten. Es sollte betont werden, dass Vitamin D die Magnesiumaufnahme positiv beeinflussen und den Vitamin-D-Stoffwechsel unterstützen kann.
Dieser kurze Artikel hebt hervor, warum routinemäßig gemessene Serummagnesiumspiegel nicht den Magnesiumstatus des gesamten Körpers widerspiegeln, was zu einer Unterberichterstattung über die Prävalenz von Magnesiummangel führt. Wie in Tabelle 1 aufgeführt, können andere Magnesiummessverfahren, einschließlich des Magnesiumbeladungstests, die Identifizierung von Personen mit Magnesiummangel verbessern. Gesundheitsdienstleister sollten die Initiative ergreifen, um das Bewusstsein für Magnesiummangel zu schärfen und die Bevölkerung zu ermutigen, magnesiumhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, um die Krankheitslast zu verringern [55, 56, 57].

https://www.mdpi.com/2072-6643/10/12/1863/htm
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16225

Beitragvon Schorsch » 09.10.2019, 20:50

Hallo,


hier ein paar passende Links zum Thema Fasten / DNA-Reparatur und Darmsanierung:

https://www.gesund-heilfasten.de/blog/f ... atur-2014/

https://www.gesund-heilfasten.de/blog/f ... atur-2014/


Die Floxis die nicht Fasten sind selbst schuld. Jeder kann es, auch Untergewichtige können immerhin 24 Std. / bzw. Intervallfasten.
Komplett ketogen ist nicht nötig und steht auch oft in der wissenschaftlichen Grauzone, der stetige Switch zwischen Glukose und Fettstoffwechsel ist wohl eher effektiv. Aber unabhängig welche Form man aufgrund theoretischer Begebenheiten als beste Wahl annimmt. Fakt ist, man muss egal welche Fastenform unbedingt ausprobieren und diese in einem individuell wohlbefindliche Form mit in den eigenen Therapieplan einbauen.

Gruß Schorsch

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16299

Beitragvon Krabiwi » 13.10.2019, 00:04

Hallo,

dauerhaft ketogen würde ich auch nicht empfehlen, maximal therapeutisch für etwa ein Jahr in der akuten Phase und bei Verträglichkeit, dann langfristig low glykämisch (LOGI) mit Intervallfasten.

Wir brauchen auf der einen Seite möglichst viel ATP aber wollen möglichst wenig ROS, das eine geht leider nicht ohne das andere.

Ein Schalter für Mitophagie u. Autophagie ist der Punkt an dem der Glykogenspeicher der Leber aufgebraucht ist und das Signal für den Ketonkörpermetabolismus gegeben wird.

Das wäre auch ein Grund warum Sport gesund ist. Da sich hier der Glykogenspeicher komplett leert und Sportler somit regelmäßig die Autophagie aktivieren, ganz ohne zu fasten.

Intermittierendes Fasten (IF) ist ein Begriff, der eine Vielzahl von Essgewohnheiten beschreibt, bei denen für Zeiträume von 12 Stunden bis zu mehreren Tagen in regelmäßigen Abständen keine oder nur wenige Kalorien aufgenommen werden. Hier konzentrieren wir uns auf die physiologischen Reaktionen der wichtigsten Organsysteme, einschließlich des Bewegungsapparates, bis zum Einsetzen des metabolischen Schalters - dem Punkt der negativen Energiebilanz, an dem die Glykogenspeicher der Leber aufgebraucht und die Fettsäuren mobilisiert werden (in der Regel nach 12 Stunden) der Nahrungsaufnahme). Neue Erkenntnisse legen nahe, dass der metabolische Wechsel von Glucose zu Ketonen aus Fettsäuren einen evolutionär konservierten Triggerpunkt darstellt, der den Metabolismus von der Lipid- / Cholesterinsynthese und Fettspeicherung zur Mobilisierung von Fett durch Fettsäureoxidation und Ketone aus Fettsäuren verlagert, die der Konservierung dienen Muskelmasse und Funktion. Daher haben IF-Therapien, die den Stoffwechsel umschalten, das Potenzial, die Körperzusammensetzung bei übergewichtigen Personen zu verbessern. Darüber hinaus induzieren IF-Therapien auch die koordinierte Aktivierung von Signalwegen, die die physiologische Funktion optimieren, die Leistung verbessern und Alterungs- und Krankheitsprozesse verlangsamen. Zukünftige randomisierte kontrollierte IF-Studien sollten Biomarker des metabolischen Schalters (z. B. Plasmaketonspiegel) als Maß für die Compliance und das Ausmaß der negativen Energiebilanz während der Fastenperiode verwenden.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5783752/

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16305

Beitragvon EagleEyeC » 13.10.2019, 13:42

Eine Frage zum "Finetuning" betreffend Fasten. Abgesehen vom täglichen 16/8 Fasten (mache ich v.a. zur Entlastung für Magen und Darm) betreibe ich nun bereits mehrere Wochen ein Samstag Mittag bis Sonntag Abend-Fasten (30h) jede Woche.

Nun zur Frage: NEMs während längerem Fasten. Krabiwi was meinst du dazu?

Vom Gefühl würde ich S-A-GSH und evtl. sogar CoQ10 in diesen 30h weglassen, da jene evtl. die Mitophagie unterdrücken.
Bei Rhodiola Rosea bin ich mir unsicher: Es soll laut Michalzik via AMP-Kinase Weg und Einfluss auf mTOR und Sirtuine die Mitophagie verstärken. Zudem sollen Salidroside direkt die Autophagie aktivieren können. Irgendwo hab ich aber auch gelesen, es soll gleichzeitig die Biogenese der Mitochondrien fördern und hat ebenfalls antioxidative Eigenschaften.

Wie würdest du/ihr das also planen um das Fasten? Und wie lange dauert die Mitophagie an nach erneuter Nahrungsaufnahme?

Ein Plan wäre:

Samstag Morgen nochmals CoQ10, 200mg S-A-GSH
Ab Samstag 12:00 keine Nahrungsaufnahme mehr bis Sonntag 20:00. In dieser Zeit jeweils Rhodiola (400-600mg) und Magnesium (800mg) weiter einnehmen.
Ab Sonntag Abend oder Montag dann erneut mit S-A-GSH/CoQ10 weiterfahren.

Oder: soll ich S-A-GSH und CoQ10 den ganzen Samstag UND Sonntag weglassen um auf Nummer sicher zu gehen? Oder den ganzen Sonntag und Montag?

Lg. EEC



Quellen:
(https://www.dr-michalzik.de/blog/rhodiola/)

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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16311

Beitragvon Krabiwi » 13.10.2019, 21:49

EagleEyeC hat geschrieben:Eine Frage zum "Finetuning" betreffend Fasten. Abgesehen vom täglichen 16/8 Fasten (mache ich v.a. zur Entlastung für Magen und Darm) betreibe ich nun bereits mehrere Wochen ein Samstag Mittag bis Sonntag Abend-Fasten (30h) jede Woche.


Warum kein 40h Fasten von Freitag Abend bis Sonntag Morgen u. noch eine Nacht mitnehmen? Damit schöpft man die fasteninduzierte Mitophagie von 48h gut aus und ist auch für 16 Stunden in der Stammzellenregenerationsphase.

An dem reinen Fastentag nehme ich nur etwas Mg und trinke Ingwer-Wasser. Das Mg werde ich nächstes Mal testweise weglassen u. schauen wie der Körper reagiert. Denke nicht dass es etwas ausmachen wird da meine Speicher in den Knochen mittlerweile gut voll sein sollten.

Theoretisch sollten reine Nährstoffe die kaum oder keine Insulinreaktion auslösen, bzw. den Glykogenspeicher füllen, keinen Einfluss auf das Fasten haben. Um auf Nummer sicher zu gehen würde ich trotzdem auch bei den Mikronährstoffen fasten, damit der Körper auch hier auf die Reserven zugreifen muss.

MfG
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

EagleEyeC
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Re: Therapeutische Ernährung und Fasten

#16348

Beitragvon EagleEyeC » 15.10.2019, 16:09

Krabiwi hat geschrieben:
Warum kein 40h Fasten von Freitag Abend bis Sonntag Morgen u. noch eine Nacht mitnehmen? Damit schöpft man die fasteninduzierte Mitophagie von 48h gut aus und ist auch für 16 Stunden in der Stammzellenregenerationsphase.

MfG


Guter Input, wird ab diese Woche so versucht.
Bei mir gehts übrigens gerade steil bergauf. Änderung war lediglich: Anstatt GSH Infusionen 600mg/Woche nun 200mg S-A-GSH und ich nehme Rhodiola hochdosiert (400-600mg/d).

Nur der Tennisellbogen zickt noch stark, in 10 Tagen soll PRP da Abhilfe schaffen (Daumendrückend).

Allgemein bin ich sonst nun mit den NEM "all-in"
- 1000mg liposomales Vitamin C + 600mg Acerola pro Tag
- deutlich mehr B-Vitamine
- Jede Woche Herz und Leber auf dem Speiseplan
- Magnesium wie gewohnt 800mg
- Q10 Dosis verdoppelt

PPI abgesetzt, Magen 1A unterwegs. Der Auwärtstrend hat nun nach 5 Monaten begonnen :roll:


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