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Therapeutische Ernährung

oktave
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Re: Therapeutische Ernährung

#8074

Beitragvon oktave » 02.11.2018, 21:21

:)
Als Italienierin würd ich das auch empfehlen... :) :) :)



Floxi
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Re: Therapeutische Ernährung

#8167

Beitragvon Floxi » 10.11.2018, 21:10

Erdnuss Schoko Low Carb:

Es hat ca158kcal und 7,7 gr Zucker pro Portion ( davon ca 3,75 gr Erythrit)

- Lindt Schokolade 85%
- 2EL Erdnussmus ohne Zuckerzusatz
- 60 gr Erdnüsse
- 1EL Butter
- 30gr Erythritpulver

Die Schokolade mit dem Erdnussmus und der Butter im Wasserbad schmelzen, dazu die Erdnüsse ( zuvor hacken) und das Erythrit unterrühren.
Auf einem Backpapier streichen und im Kühlschrank einige Stunden kühlen.

Habe leider gerade kein Foto, da alles weggeputzt wurde ( nicht nur von mir :oops: )

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Re: Therapeutische Ernährung

#8222

Beitragvon Krabiwi » 14.11.2018, 16:13

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Jane
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Re: Therapeutische Ernährung

#9188

Beitragvon Jane » 12.01.2019, 21:14

liebe user

ich habe Sorge um meinen energiehaushalt und Gewicht. ich leide gleichzeitig am appetutlosigkeit und schwächegefühö. da bei nir das gaba System sehr betroffen ist ist mein Umsatz wohl sehr hoch durch dem Stress.
Ich esse vorzugsweise Vollkornnudeln und haferflocken mit weizenkleie und Leinsamen und Gemüse und auch nüsse. aber ständig schwächeanfälle und gewichtsverlust und verhungerungsgefühl.
bei der ketogenen Ernährung hätte ich Sorge um noch mehr gewichtsverlust und energieschwund.
ausserdem habe ich einen empfindlichen Magen.
macht es Sinn viel Öl wie z.b. zu sich zu nehmen?
woher bekomme ich die Energie?
ich habe es noch nicht so richtig durchschaut.
wenn man Üntergewicht hat macht es dann trotzdem Sinn??
esst ihr trotzdem Obst?
es ist wohl recht komplex.
Liebe Grüsse
Jane

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Re: Therapeutische Ernährung

#9191

Beitragvon Levoflox26 » 13.01.2019, 10:23

Hallo und willkommen, Jane.
Wie groß bist du denn und was wiegst du jetzt, also bist du noch im "Normbereich" oder schon untergewichtig? Und wieviel hast du denn seit Flox (wann war das und durch welches FC?) abgenommen?
Generell liefert Fett mehr Kalorien als Kohlenhydrate 9/4. Du kannst also mit guten Fetten sogar besser gegen den Gewichtsverlust ankämpfen. Z.B. in dem du Gemüsegerichten 1-2 Eßl. Öl hinzu fügst. Auch Quark kann man mit einem Löffel Leinöl geschmeidiger machen, eine Portion Beeren dazu und du hast einen sättigenden Obstquark. Magst du Eier und Fleisch? Auch das kannst du essen. Es gibt Listen von Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index, an diesen kannst du dich ganz gut orientieren.
Das hilft natürlich alles nicht gegen Appetitlosigkeit. Und ich weiß auch nicht, was du verträgst, wenn dein Magen empfindlich ist. Das musst du ausprobieren. Wenn dein Magen es verträgt, nimm ein Multivitaminpräparat (z.B. Mulgatol) dazu, damit dein Körper ausreichend mit evtl. fehlenden Nährstoffen versorgt wird.

Wenn du magst, schreib doch mal deine Geschichte, dann kann man dir evtl. noch weitere Tipps geben.

lg uschi

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Re: Therapeutische Ernährung

#9297

Beitragvon Schorsch » 17.01.2019, 21:52

Hallo,

schaut euch heute am 17.01.19 den 3sat Themenabend zum Fasten / ketogene Ernährung an. Auch Scobel greift danach das Thema auf. Zur Not Mediatheke.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=65093

Wir „Hardcore“-Floxis wissen das längst und machen es hoffentlich auch konsequent. Dennoch ist es mal eine sehr gute Zusammenfassung uns bekannter Aspekte. Ich hab am 7.02 meine Reha in Überlingen auch da möchte ich wieder ein therapeutisches Fasten mit nachträglicher Low-Carb Ernährung umsetzen, um so die Ketose zu ziehen. Das hilft deutlich weiter, leider aber auch nur begrenzt zumindest bei meinem Flox (insbesondere die A-Sehnen), dennoch lohnt es hier stetig weiterzumachen. Die Fakten sind klar es liegt an uns es zu leben und weiter zu hoffen.

Gruß Schorsch

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Re: Therapeutische Ernährung

#9327

Beitragvon Krabiwi » 19.01.2019, 16:01

Danke für den Hinweis Schorsch,

für uns nichts Neues aber für den Laien sicherlich eine sehr gute Einführung. Die Folge in ganzer Länge:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=78217


MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#9688

Beitragvon Krabiwi » 01.02.2019, 17:56

Ein paar Studien im Zusammenhang von ketogener Ernährung und mitochondrialer Funktion:

"Ketogenic diets, mitochondria, and neurological diseases"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4617125/

"A ketogenic diet increases brown adipose tissue mitochondrial proteins and UCP1 levels in mice."
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23233333

"Ketone-Based Metabolic Therapy: Is Increased NAD+ a Primary Mechanism?"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/29184484/

"Ketone esters increase brown fat in mice and overcome insulin resistance in other tissues in the rat"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3821009/


"Ketogenic diets as an adjuvant cancer therapy: History and potential mechanism"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4215472/


"A Ketogenic Diet Improves Mitochondrial Biogenesis and Bioenergetics via the PGC1α-SIRT3-UCP2 Axis."
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30027365


"Nutritional Ketosis and Mitohormesis: Potential Implications for Mitochondrial Function and Human Health"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5828461/

"Our (Mother’s) Mitochondria and Our Mind"
"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5761714/"
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Re: Therapeutische Ernährung

#9768

Beitragvon freddy8304 » 04.02.2019, 21:30

habt ihr noch mehr rezepte auf lager?

ich werde morgen in einer woche aus der klinik entlassen und habe das kochen wieder in den eigenen händen und möchte mich gut darauf vorbereiten :)

btw.ich habe gesehen es gibt so ein messgerät um zu schauen ob man in ketose ist, hat das jmd von euch oder wie merkt ihr dass ihr in ketose seid?

lg

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Re: Therapeutische Ernährung

#9771

Beitragvon Levoflox26 » 05.02.2019, 08:11

@Freddy
Du findest viele low carb/ high fat z.B. hier, im lchf Forum. Da viele Forenmitglieder zum Abnehmen dort sind, musst du schauen, was an Kcal bei den einzelnen Rezepten raus kommt und evtl. die Mengen erhöhen.
lg uschi

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Re: Therapeutische Ernährung

#9925

Beitragvon Nanu » 13.02.2019, 08:04

Hallo
erstmal ein herzliches Dankeschön an die akribisch geleistete Arbeit von Krabiwi zu diesem Thema und natürlich auch an alle anderen. Ich habe ein Paar Fragen, die ich irgendwie nicht richtig beantwortet weiss, vielleicht auch weil ich einfach gar nicht mehr in der Lage bin diese ganzen Informationen aufzunehmen. Heisst das, dass man nicht nur zeitlich begrenzt sondern sein Leben lang nur noch auf Fastenkurs gehen muss, nie mehr Kohlenhydrate und Zucker essen darf? Also nie mehr einfach mit der Familie einen Becher Eis essen und das Leben geniessen? Ich finde es toll, das es Ärzte gibt, die sich mit Mitochondrien befassen, aber ist es wirklich so, dass ich jetzt mein Leben lang so dogmatisch leben muss? Mir selbst fällt die Umstellung wahnsinnig schwer. Ich bin mit dem Essen wegen meiner Magen Darm Gechichte immer noch sehr eingeschränkt. ich habe keinen Appetit mehr und bereits sehr viele Kilos verloren. In meiner Verzweiflung habe ich mir hochkalorische Flüssignahrung zugelegt. Die hat aber auch Kohlehydrate, deshalb habe ich es wieder sein gelassen. Gibt es jemanden, der sich irgendwann wieder normal ernährt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

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Re: Therapeutische Ernährung

#9939

Beitragvon cf12 » 13.02.2019, 12:18

Hallo Nanu,

die Ernährung hängt auch sehr vom Gesundheitszustand ab. Ich ernähre mich seit ca. 3,5 Jahren mit der sog. LOGI Kost und es funktioniert prima. Bei der LOGI Kost sollten die KH mit hoher glykämischer Last gemieden werden, aber man kann sie gelegentlich in geringen Mengen essen. Bei starken Beschwerden und/oder Unverträglichkeiten sollte man natürlich eine strengere "Diät" einhalten. Gute Besserung! :)

Viele Grüße

cf12

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Re: Therapeutische Ernährung

#9975

Beitragvon Krabiwi » 15.02.2019, 20:27

Als erste Mahlzeit des Tages mache ich mir Nussbrei:

10g Sonnenblumenkerne oder Erdnüsse
20g Mandelsplitter
20g Kokosmehl
20g Chia gemahlen
20g Weizenkleie
10-20g Protein Whey

200 ml Vollmilch oder besser Aroy D Kokosmilch. Optional süßen mit Erythrit oder Erdbeermus.
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Re: Therapeutische Ernährung

#9976

Beitragvon Krabiwi » 15.02.2019, 20:55

Nanu hat geschrieben: Heisst das, dass man nicht nur zeitlich begrenzt sondern sein Leben lang nur noch auf Fastenkurs gehen muss, nie mehr Kohlenhydrate und Zucker essen darf? Also nie mehr einfach mit der Familie einen Becher Eis essen und das Leben geniessen? Ich finde es toll, das es Ärzte gibt, die sich mit Mitochondrien befassen, aber ist es wirklich so, dass ich jetzt mein Leben lang so dogmatisch leben muss? Mir selbst fällt die Umstellung wahnsinnig schwer.


Wie cf12 bereits erwähnte hängt das vom Gesundheitszustand ab. Solange es einem dreckig geht muss man radikal sein und die carbs soweit wie möglich reduzieren und zwar ohne Kompromiss.

Später wenn es einem besser geht kann man auch wieder 50g carbs täglich essen oder einmal die Woche 100g. Man muss halt die Nährwerttabellen studieren und ein Gefühl dafür bekommen. Wichtig ist es im Ketose-Metabolismus zu bleiben. Zwei Kugeln Eis haben rund 30g KH, 100g Brot haben 40g KH. Deswegen ist es sehr sinnvoll sich Nussbrot selbst zu backen.

Sobald man sich nach ein paar Jahren wieder 100% fühlt kann man dann LOGI gehen mit etwa 100g KH täglich um auch gesund zu bleiben. Denn die KH-reiche Ernährung mit 50% KH-Anteil macht die Menschen krank und ist Ursache vieler Zivilisationskrankheiten in der westlichen Überflussgesellschaft. Gerade post Flox ist man anfällig und ich vermute, dass Rückfälle die nach mehreren Jahren auftreten an der KH-reichen Ernährung liegen.

Das Intervallfasten sollte generell ein lebenlang praktiziert werden, zumindest phasenweise über mehrere Monate pro Jahr. Das hat nichts mit Flox zu tun sondern ist generell sinnvoll um schwache Zellen und Mt los zu werden die sich auch ohne Flox mit der Zeit anhäufen.

Nanu hat geschrieben:Ich bin mit dem Essen wegen meiner Magen Darm Gechichte immer noch sehr eingeschränkt. ich habe keinen Appetit mehr und bereits sehr viele Kilos verloren. In meiner Verzweiflung habe ich mir hochkalorische Flüssignahrung zugelegt. Die hat aber auch Kohlehydrate, deshalb habe ich es wieder sein gelassen. Gibt es jemanden, der sich irgendwann wieder normal ernährt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen!


Nur nicht gegen den Gewichtsverlust ankämpfen! Der ist nur ein Symptom und Teil der Genesung, außerdem handelt es sich Großteils um Muskulaturverlust durch das Zellsterben, Muskulatur kann man sich nicht anfuttern. Ich hatte zu Beginn die ersten Monate auch Appetitlosigkeit, hatte zwei Woche fast gar nicht gegessen und ich bin mir sicher der Körper fährt das absichtlich runter um die Energiezufuhr zu minimieren, denn die ganze Energie aus der Nahrung landet in den Mt und je mehr Energie in diese reingedrückt wird desto mehr ROS und umso Schäden entstehen, gerade zu Beginn. Also hier auf den Körper hören und nur bei Hunger essen.

Habe mir z.B. heute Kartoffelauflauf gemacht, 100g haben 20g KH, hab 200g gegessen mit Schinken und Käse überbacken. Damit kam ich heute auf etwa 60g KH insgesamt. Hätte ich vor 6 Monaten nicht gemacht, aber mir geht es mittlerweile wieder ganz ok.

Gewicht hat sich eingependelt und ich bin sehr zufrieden mit meinen 65kg. Mit Keto und Fasten kann man keine Fettzunahme erwarten, aber will ich auch gar nicht, ich werde zu gegebener Zeit wieder mit Krafttraining beginnen um auf 70 kg mittels Muskelzuwachs zu kommen.

MfG
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Re: Therapeutische Ernährung

#9977

Beitragvon Nanu » 15.02.2019, 21:09

Hallo Krabiwi
Danke für die ausführliche Antwort. Dann ist das also bei allen so mit dem Gewichtsverlust. Ok, ich werde weiter versuchen mich an dem GI oder besser GL zu orientieren, der zu Beginn nicht mehr als 10 sein soll. Später auch 20. Ist das auch abhängig von der Menge? Also z b 2 Esslöffel Haferflocken entsprechen dann weniger GL? Die 16 8 Diät halte ich nicht täglich durch, da ich mich nicht immer dem sozialen Leben entziehen kann, ausser ich lieg mal wieder flach :mad: Es ist ein langer Weg und ich bin jetzt schon oft mit meiner Geduld am Ende :|
Viele Grüsse
Nanu


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