NAD+ induzierte Mitophagie

Levoflox26
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17722

Beitragvon Levoflox26 » 18.12.2019, 12:06

Hallo zusammen,

Hast du eine Besserung gemerkt langfristig Uschi? Ist es ein paar %chen besser als vorher?


Ich habe es ja nur dieses eine Mal probiert bisher. Kurz danach hatte ich leider eine ziemlich schlimme, stressige Zeit (privat, nichts mit Flox zu tun) und komme erst jetzt so langsam wieder zur Ruhe. Deshalb kann ich noch nicht so wirklich beurteilen, ob sich etwas verändert hat. Allerdings musste ich in den letzten 2 Wochen physisch und psychisch Einiges bewältigen, von dem ich erwartet hätte, dass es mich vollends umhaut (ich war quasi nur noch zum Schlafen zu Hause). Das ist zumindest nicht passiert, ich fühle mich viel stabiler als befürchtet. Ich möchte nicht ausschließen, dass dieser "Erfolg" mit dem Protokoll zu tun hat, kann es mir andererseits aber auch nicht vorstellen, weil es ja mein erster Versuch war.
Deshalb werde ich Weihnachten auch weiter machen, bleibe aber erstmal bei der 250/500 Dosierung an 2 aufeinander folgenden Tagen. Eine Reaktion hatte ich ja recht ersichtlich, mit verstärkten Schmerzen an Tag 3-5. Irgendwas macht es also auf jeden Fall mit mir.

Viel Erfolg euch allen.

lg uschi



Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17724

Beitragvon Nina » 18.12.2019, 12:31

EagleEyeC hat geschrieben:Hilfreich wäre PQQ vor allem dann, wenn der Schuss nach hinten losgeht und man so richtig down ist danach.

Ohne PQQ geht die Erholungsphase wohl länger, der Endeffekt wird der gleiche sein.


Danke, dann werde ich es wohl doch erstmal bestellen.
Lg Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17727

Beitragvon EagleEyeC » 18.12.2019, 14:13

Einfach nicht zu früh nehmen.

Tag 1: NAD+R
Tag 2: nichts
Tag 3: frühestens hier PQQ

EagleEyeC
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17740

Beitragvon EagleEyeC » 19.12.2019, 15:49

An alle, welche schon länger gefastet haben (40h oder mehr): Ich durfte in den letzten zwei Wochen durch das Fasten einen ähnlichen Effekt sehen wie viele durch die NAD Therapie haben. In beiden Wochen hatte ich Mittwoch/Donnerstag das Gefühl "krank" zu sein, wenig Energie zu haben, mehr Schmerzen usw. Könnte also wirklich gut sein, dass NAD eine Fasten-ähnliche (oder stärkere) Wirkung hat.

Lg. EEC

Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17747

Beitragvon Karlken » 19.12.2019, 21:04

Hallo zusammen
Nun möchte ich von meinem 5. NAD-Zyklus berichten.
Leider muß ich meine letzte Aussage über den 4. Zyklus etwas abändern
Ich schrieb am 22.11.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich nun von meinem 4. NAD-Zyklus berichten da ich ihn mit dem heutigen Tag als abgeschlossen betrachte.
nach 14tägiger Pause am
16.11.2019 800mg NAD + 1,5g Ribose
Entgegen den vorherigen Zyklen spürte ich hier schon am Folgetag leichte Verschlechterungen meiner Problemstellen.
Dieses sind die Kniee, Fußgelenke (Achillessehnen?), Ellenbogengelenke und die Nacken/Halsmuskulatur (Sehnen?) und etwas die Unterarme
Nach reiflicher Abwägung habe ich dennoch wiederum am
17.11.2019 800mg NAD + 1,5g Ribose eingenommen.

An den Tagen 19.11.2019 - 21.11.2019 habe ich jeweils 20mg PQQ supplementiert.


Hier kam ich somit auf eine "nur" 5tägige Erholungszeit. Dem war leider nicht so. Die Verschlechterungen hielten dann doch noch 2-3 Tage länger an. Als abgeschlossen betrachte ich einen Zyklus immer dann wenn ich ungefähr den Startzustand wieder erreicht habe.

Nun zum 5. Zyklus

05.12.2019 800mg NAD + 1,5g Ribose
06.12.2019 800mg NAD + 1,5g Ribose
08.12.2019 - 11.12.2019 jeweils 20mg PQQ

An den beiden Einnahmetagen des NAD gefühlt keine Veränderungen.
Ab dem 09.12.2019 traten leider wieder die Drecksverschlechterungen ein. Meine bisherige Hauptproblemzone, die Kniee, verhielten sich GsD relativ neutral. Dafür traten nun leichte Schmerzen in den Schultern, insbesondere der Rechten, auf.
Auch die Unterarme meldeten sich mit leichten Neuropathien. Auch hier wieder die rechte Seite besonders.
Ja, und plötzlich bereiteten mir auch meine Ellbogengelenke schon lang nicht mehr aufgetretende Beschwerden.
Die Krönung jedoch waren dieses Mal meine Nacken-, Schulter- und Halsmuskulatur/Sehnen. An einigen Tagen war es so schlimm das ich Taubheitsgefühle im Bereich der linken Gesichtshälfte hatte und leicht auch heute noch habe. Dazu kamen an 2-3 Tagen noch länger andauernde Kopfschmerzen hinzu. Bis auf dieses leichte Taubheitsgefühl geht es mir heute wieder relativ gut. Daher möchte ich den 5. Zyklus für mich als abgeschlossen betrachten. Alles in Allem hielten die Verschlechterungen somit 9-10 Tage an.
Achja, hätte ich doch fast meine Waden vergessen. An diesen verspürte ich an 2-3 Tagen ein leichtes bis mittleres Muskelkatergefühl.

Den nächsten und damit 6. Zyklus werde ich dann in abgeänderter Form, wie von EEC vorgeschlagen, durchführen.

@Fee1970

Freut mich sehr das du solche Fortschritte machst. Ich wünsche dir das es so, oder besser noch schneller, weitergeht.

Bemerkenswert finde ich noch diesen Satz von dir
spürbare Schübe in Ellbogen, Unterarmen und Nacken


Hier beschreibst du exakt die Körperstellen die sich auch bei mir offensichtlich verstärkt durch das NAD-Protokoll?
bemerkbar machen.

Zum Abschluß zitiere ich noch einmal Fee da ich diese Ausage voll unterstreichen möchte.
Wünsche euch allen nur das Beste. Bleibt drann es wird (leider schleichend) besser.


m.f.G.
Karlken
Levofloxacin 30.04. - 03.05.2018 je Tag 1x500mg

freddy8304

Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17794

Beitragvon freddy8304 » 22.12.2019, 15:16

Hab am freitag 250 mg b3 und 500 mg ribose genommen, gestern hielt sich die müdigkeit in grenzen, heute ziemlich schlapp, hab zusätzlich noch je rund 18 std gefastet und heute nun mal eine kürbissuppe und 20mg ppq eingenommen, morgen nochmals 20mg pqq. Ich hoffe dass ich am 25.einigermassen fit bin. Möchte nächste woche eigentlich die gleiche dosis nochmal einnehmen da ich ferien habe. Zu früh?

Ab wann kann man wieder antioxidantien wie mito q einnehmen?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#17795

Beitragvon EagleEyeC » 22.12.2019, 16:53

Gut gemacht Freddy.

Freitag NAD+R
Samstag Relax/Fasten
Ab Sonntag PQQ, MitoQ und andere Antiox.

Wenns dir bis einer Woche wieder geht wie vorher mindestens spricht wohl nix dagegen.

Ferdirsch
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#18814

Beitragvon Ferdirsch » 02.02.2020, 12:26

Dr Ghalili aus Los Angeles behandelt teilweise auch mit NAD, allerdings als Infusion. Mindestens 5 Tage, je mit einem Tag Pause, die Dosis weiß ich leider nicht.
Moxiflox 5x 400 mg Dez' 18

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#18980

Beitragvon EagleEyeC » 08.02.2020, 15:03

Hier ein kleiner Input: Ich hatte einen Call mit Dr. Hugh (Floxarzt aus den USA). Er hat die Bedeutung von liposomalen Produkten betont, einfach weil die Bioverfügbarkeit deutlich besser ist.

https://www.lifeextensioneurope.com/nad-goldtm-30ml

Hier gibt es liposomales NAD+ (NMN). Ist nicht günstig, aber definitiv ein Versuch wert. Hab mir das mal bestellt und werde dann hier weiter berichten.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#18990

Beitragvon striker_06 » 08.02.2020, 19:10

Hey EEC,

bzgl des liposomalen NAD's:

Bei der Info auf der Seite steht, dass bei der empfohlenen Tagesdosis nur 50mg NMN zugeführt werden, wie lässt sich dies im Vergleich zum "normalen" Niacinamid umrechnen? Bzw gibt es Ansätze, inwiefern dies zum Beispiel im Gegensatz zu einem Gramm Niacinamid + Ribose von der Menge her einzuschätzen ist? Hat der Arzt empfohlen, wie lange es eingenommen werden soll und in welcher Dosis?

Danke für den Input! Würde es auch testen, falls es nen Vorteil gegenüber dem "normalen" Protokoll hätte

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19009

Beitragvon EagleEyeC » 10.02.2020, 12:34

Die Umrechnung dürfte schwierig sein, da jeder eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit aufweist.

Jedenfalls denke ich ist das liposomale Produkt eher für die niedrig-dosierte tägliche Aufnahme gedacht.

Du müsstest also ausprobieren ob/bei welcher Dosierung du den gleichen Effekt bemerkst.

Lg. Marco

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19316

Beitragvon Mitochondrion » 19.02.2020, 14:57

Weiter oben im Thread gibt es einen Link zum Longecity Thread indem das Thema NR/NMN vs NAM diskutiert wird. Die Konklusion, anhand Auswertung von Studien war, dass in der Leber sowieso wieder alles zu Niacinamid konvertiert wird und somit NR/NMN nur teure Marketinggags seien, um mit dem großen Potential vom (kostengünstigen) Niacinamid viel Geld zu verdienen.

Dass Niacinamid den NAD+ Spiegel erfolgreich erhöht und zur starker Mitophagie führt, dafür sind alle Anwender des Protokolls ja hier ein lebendiges Beispiel. Würde mich wundern, wenn NR oder NMN noch irgendeine andere "besondere Funktion" hätte?

Siehe auch hier: https://www.legerepharm.com/blog/nr-vs-nam-vs-nmn/

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19337

Beitragvon EagleEyeC » 20.02.2020, 20:07

Da muss ich dir klar widersprechen. Liposomale Produkte werden/sollten nicht in der Leber verstoffwechselt werden. Sonst hätte liposomales Vitamin C und normales Vitamin C den gleichen Effekt. Aber das hat es nicht. Liposomale Produkte ersetzen Infusionen und sind m.M.n. die Zukunft von Nahrungsergänzungsmittel.

Ob NMN, NR und Nicotinamid den gleichen Effekt hat mag ich bezweifeln. NMN ist am nächsten dran an NAD+. NR am zweitnächsten. NR ist deutlich kleiner und "flinker". Ob es einen signifikanten Unterschied macht bezweifle ich jedoch. Jedenfalls macht es einen Unterschied ob das Produkt in Liposomen eingebettet ist oder nicht - jene kommen in der Zelle an und führen zu höheren Spiegel insgesamt. Ist es den Aufpreis wert? Beim NMN bin ich mir nicht sicher. Bei anderen Produkten auf alle Fälle.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19338

Beitragvon EagleEyeC » 20.02.2020, 20:10

Ferdirsch hat geschrieben:Dr Ghalili aus Los Angeles behandelt teilweise auch mit NAD, allerdings als Infusion. Mindestens 5 Tage, je mit einem Tag Pause, die Dosis weiß ich leider nicht.


Das hab ich auch gesehen. Macht auch Sinn, ist halt dann die harte Version. Sicherlich jedoch sehr effizient.

Lg. EEC

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19352

Beitragvon Mitochondrion » 21.02.2020, 18:55

EagleEyeC hat geschrieben:Da muss ich dir klar widersprechen. Liposomale Produkte werden/sollten nicht in der Leber verstoffwechselt werden. Sonst hätte liposomales Vitamin C und normales Vitamin C den gleichen Effekt. Aber das hat es nicht. Liposomale Produkte ersetzen Infusionen und sind m.M.n. die Zukunft von Nahrungsergänzungsmittel.

Ob NMN, NR und Nicotinamid den gleichen Effekt hat mag ich bezweifeln. NMN ist am nächsten dran an NAD+. NR am zweitnächsten. NR ist deutlich kleiner und "flinker". Ob es einen signifikanten Unterschied macht bezweifle ich jedoch. Jedenfalls macht es einen Unterschied ob das Produkt in Liposomen eingebettet ist oder nicht - jene kommen in der Zelle an und führen zu höheren Spiegel insgesamt. Ist es den Aufpreis wert? Beim NMN bin ich mir nicht sicher. Bei anderen Produkten auf alle Fälle.


Es stimmt, dass liposomale Produkte Vorteile haben in Bezug auf die Bioverfügbarkeit. Mein Kommentar bezog sich mehr auf den Unterschied zwischen NR vs NAM.

Im diskutierten NR paper des Longecity-Threads wurde beschrieben, dass NR den NAD+ Siegel gegenüber NAM um den Faktor 2x erhöht. Man könnte also einfach auch die doppelte Menge NAM nehmen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Fakt ist, dass NAM den NAD+ Spiegel erhöht (was unser Ziel ist).
Fakt ist, dass 2g NAM jeden Gefloxxten umhauen, es also mehr als ausreichend bioverfügbar ist.

2,5g liposomales NMN kosten 63€
2,5 NAM kosten 0,30€

Damit es sich preislich lohnt, müsste das liposomale NMN also um den Faktor x210 bioverfügbarer sein bzw. den NAD+ Spiegel um 210000% mehr erhöhen als NAM.

Auch ob eine NAD+ Infusion (die Dosis ist hier die Frage!) den NAD+ Spiegel überhaupt stärker erhöht als 2g NAM ist eine berechtigte Frage - ich vermute sogar, dass die Infusion weniger stark dosiert ist und einen geringeren Effekt hat.

Aber wie Du selbst sagst: "Ob NMN, NR und Nicotinamid den gleichen Effekt hat mag ich bezweifeln. "

Es könnte ja sein, dass NR, NMN oder liposomales NMN noch andere besondere Effekte haben, die NAM nicht hat, deshalb finde ich das Experimentieren damit allenmal interessant. Falls jemand wissenschaftliche Hinweise diesbezüglich hat, bitte ich um Quellen.

Bin über Erfahrungsberichte gespannt insb. was die Hochdosierungen angeht, beim NAD+ Gold Produkt entspräche eine große Mitophagie-Session dann vermutlich einer halben oder ganzen Flasche. Oder alternativ die Flasche in einer Woche aufbrauchen, also sieben Tage jeden Tag 350mg nehmen vs. sieben Tage die äquivalente Dosis NAM im Vergleich.

Rostlaube
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19398

Beitragvon Rostlaube » 23.02.2020, 12:03

Hi,

erstmal: Krasser Thread, interessanter Ansatz, Respekt allen Experimentatoren und Experimentatorinnen!

2 Cents von mir:

Da Mitophagie und Mitogenese sich abwechseln sollten, gehe ich davon aus, dass eine tägliche Einnahme eher suboptimal ist. Wenn, wie in einer geposteten Abbildung aus einer Studie abgebildet, die Mitophagie durchaus zwei Tage (ggf. auch länger) anhalten kann, würde ich annehmen, dass Zyklen von unter einer Woche problematisch sein könnten (nicht die Dauer der Einnahme gerechnet, sondern die Zeit bis zur nächsten Einnahme).

Einerseits könnte es eine Dosierung geben, bei welcher auch komplett gesunde Mitochondrien der Mitophagie zum Opfer fallen, andererseits könnte es sein, dass gefloxte Menschen überhaupt keine zu 100% gesunden Mitochondrien mehr haben und deshalb ab einer gewissen Dosierung alle vorhandenen Mitochondrien potenzielle Kandidaten für eine Mitophagie darstellen.
Was man mit dem NAD+ Protokoll erreichen will, ist doch, dass mehr komplett/stärker geschädigte Mitochondrien phagiert werden als nicht/schwächer geschädigte Mitochondrien, und gleichzeitig genügend Mitochondrien übrig bleiben um die absolut notwendigen zellulären Prozesse aufrecht erhalten zu können.
Es ist durchaus nachvollziehbar, dass das Ziel, möglichst nur noch möglichst gesunde Mitochondrien zu haben, mit weniger Zyklen erreicht werden kann, wenn eine größere Anzahl geschädigter Mitochondrien phagiert wird, z.B. durch eine höhere Dosierung. Ebenso ist es nachvollziehbar, dass die tolerierbare Dosierung abhängig ist von der mittleren Schädigung der Mitochondrien.
Wenn man also mindestens X Prozent der Mitochondrien erhalten will, um keine dauerhaften Schäden zu verursachen, wird man am Anfang eine geringere Dosierung wählen müssen, als in einem fortgeschritteneren Stadium des Protokolls.
Allerdings wird man die Dosierung auch nicht bis ins Unermessliche steigern können, ohne irgendwann die X Prozent zu überschreiten.
Die maximal tolerierbare Dosis hängt wahrscheinlich auch von individuellen Parametern ab, aber so wie ich das aus diesem Thread ableite, dürfte diese irgendwo zwischen 1000 und 2000 mg Nicotinamid liegen, bei wöchentlicher bis zweiwöchentlicher Einnahme.
Da es gerade bei nur noch geringeren Anteilen geschädigter Mitochondrien eher weniger darauf ankommt, die restlichen geschädigten Mitochondrien unbedingt innerhalb von 2-3 weiteren Zyklen loszuwerden, sondern eher auf eine konstante Verbesserung oder gar nur erhaltung des Zustandes, würde ich eher für eine geringere maximale Dosierung plädieren (also beispielsweise maximal 500 bis 1000mg).
Gerade wenn ein großteil der Mitochondrien bereits maximal gesund sind, muss eine effektive Dosis auch nicht unbedingt zu symptomen führen. Wenn 90% gesund sind und 10% geschädigt, reicht es, jeweils die meistgeschädigten 1% der Mitochondrien der Mitophagie zuzuführen um innerhalb von 10 Zyklen so gut wie fertig zu sein. Und einen Verlust von 1% der Mitochondrien sollte man eigentlich nicht groß bemerken müssen.

Gruß
Rostlaube

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19400

Beitragvon Mitochondrion » 23.02.2020, 12:26

Das hast Du gut zusammengefasst Rostlaube.

Ich musste das Protkoll leider aufgrund einer Gastritis pausieren und konnte deshalb keine weiteren Erfahrungswerte posten. Krabiwi hat allerdings regelmäßig weitergemacht und ist mittlerweile bei 2x2g NAM angekommen und hat einen guten Status. Ich werde bald auch weitermachen können, da mein Magen langsam wieder NEMs toleriert.

Im Usprungsthread von Longecity wurde bei Dosierungen von über 2g Niacinamid keine weiteren Wikrungsintensitäten erzielt, d.h möglicherweise stellt dies eine Sättigungsgrenze dar. Deshalb wurden dem Protokoll zusätzlich noch andere NAD+ Level steigernde Substanzen hinzugefügt, wie z.B Apigenin.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19848

Beitragvon EagleEyeC » 10.03.2020, 18:43

Rostlaube hat geschrieben:
Da Mitophagie und Mitogenese sich abwechseln sollten, gehe ich davon aus, dass eine tägliche Einnahme eher suboptimal ist. Wenn, wie in einer geposteten Abbildung aus einer Studie abgebildet, die Mitophagie durchaus zwei Tage (ggf. auch länger) anhalten kann, würde ich annehmen, dass Zyklen von unter einer Woche problematisch sein könnten (nicht die Dauer der Einnahme gerechnet, sondern die Zeit bis zur nächsten Einnahme).



Das sehe ich eben nicht so. Junge Menschen haben einen deutlich höheren NAD+ Spiegel. Wieso sollte dies schlecht sein?

Wenn ich jetzt bereits 40 Jahre alt oder älter wäre, Würde ich vorerst versuchen meinen allgemeinen NAD+ Spiegel zu erhöhen mit einer täglich geringdosierten Einnahme. Dabei würde ich ehrlich gesagt NMN oder NR bevorzugen, einfach weil es mehr Studien hat. Die meisten Studien wurden ja mit NR gemacht. Das NAM den gleichen Effekt hat wie NR ist bisher eine Annahme. Ich bezweifle nicht das NAM auch den NAD Spiegel erhöht. Ich denke nur ist es nicht immer so das für alle Personen das gleiche gilt.

Es geht schlussendlich nicht nur um die Mitophagie. Das NAD nur diesen Effekt hat ist auch wieder eine Annahme.
Von daher denke ich: ja das Protokoll so macht Sinn in der 2-wöchigen Einnahmeschematas. Es kann aber durchaus Sinn machen täglich 50-100mg NR oder NAM zu sich zu nehmen. Ist man schon ein bisschen älter macht man seine Zellen dadurch doch ein wenig jünger und erhöht so auch das Regenerations Potenzial.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19861

Beitragvon Levoflox26 » 11.03.2020, 11:19

Hallo Marco,

kannst du bitte kurz die Abkürzungen entschlüsseln: NR, NAM, NAD? Merci.

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19866

Beitragvon Mitochondrion » 11.03.2020, 12:19

EagleEyeC hat geschrieben:
Rostlaube hat geschrieben:
Da Mitophagie und Mitogenese sich abwechseln sollten, gehe ich davon aus, dass eine tägliche Einnahme eher suboptimal ist. Wenn, wie in einer geposteten Abbildung aus einer Studie abgebildet, die Mitophagie durchaus zwei Tage (ggf. auch länger) anhalten kann, würde ich annehmen, dass Zyklen von unter einer Woche problematisch sein könnten (nicht die Dauer der Einnahme gerechnet, sondern die Zeit bis zur nächsten Einnahme).



Das sehe ich eben nicht so. Junge Menschen haben einen deutlich höheren NAD+ Spiegel. Wieso sollte dies schlecht sein?

Wenn ich jetzt bereits 40 Jahre alt oder älter wäre, Würde ich vorerst versuchen meinen allgemeinen NAD+ Spiegel zu erhöhen mit einer täglich geringdosierten Einnahme. Dabei würde ich ehrlich gesagt NMN oder NR bevorzugen, einfach weil es mehr Studien hat. Die meisten Studien wurden ja mit NR gemacht. Das NAM den gleichen Effekt hat wie NR ist bisher eine Annahme. Ich bezweifle nicht das NAM auch den NAD Spiegel erhöht. Ich denke nur ist es nicht immer so das für alle Personen das gleiche gilt.

Es geht schlussendlich nicht nur um die Mitophagie. Das NAD nur diesen Effekt hat ist auch wieder eine Annahme.
Von daher denke ich: ja das Protokoll so macht Sinn in der 2-wöchigen Einnahmeschematas. Es kann aber durchaus Sinn machen täglich 50-100mg NR oder NAM zu sich zu nehmen. Ist man schon ein bisschen älter macht man seine Zellen dadurch doch ein wenig jünger und erhöht so auch das Regenerations Potenzial.


Bezüglich des NAD+ Spiegels reden wir über zwei unterschiedliche Sachen, die wir getrennt betrachten müssen.

Niedrig dosierte Einnahme von NAM+R, NR oder NMN von 50-250mg: Gemäßigte Erhöhung von NAD+, Erhöhung des mitochondrialen Leistungsniveaus, keine Hyperfission (+ keine Hyper-Mitophagie-Induktion) - Tägliche Einnahme gut

Hoch dosierte Einnahme von NAM+R, NR, oder NMN bis 2-4g: Extreme Erhöhung von NAD+, Induktion von mitochondrialer Hyperfission und starker Mitophagie, Erniedrigung des mitochondrialen Leistungsniveaus (aufgrund der starken Fission) - Tägliche Einnahme schlecht

Wenn ich Flox mal geheilt habe, werde ich lebenslang täglich NAM+R in geringeren Dosierungen (250mg - 500mg) weiternehmen und zusätzlich an einigen Tagen in der Woche die 2g Hochdosierung mit Fusionspromotern (Stearinsäure) und Fissions-Inhibitoren (Sulforaphane Glucosinolate) anwenden. Dann haben wir nämlich einen extrem hohen NAD+ Spiegel in Fusion (statt Fission) und bewegen uns im Hyper-Energy-Protokoll.

Der englischen Thread "Manipulating mitochondrial dynamics" auf Longecity und alle dort zitierten Studien halte ich für hilfreich und inspirierend, um bestimmte Zusammenhänge besser zu verstehen.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19869

Beitragvon EagleEyeC » 11.03.2020, 17:57

Mitochondrion hat geschrieben:Bezüglich des NAD+ Spiegels reden wir über zwei unterschiedliche Sachen, die wir getrennt betrachten müssen.

Niedrig dosierte Einnahme von NAM+R, NR oder NMN von 50-250mg: Gemäßigte Erhöhung von NAD+, Erhöhung des mitochondrialen Leistungsniveaus, keine Hyperfission (+ keine Hyper-Mitophagie-Induktion) - Tägliche Einnahme gut

Hoch dosierte Einnahme von NAM+R, NR, oder NMN bis 2-4g: Extreme Erhöhung von NAD+, Induktion von mitochondrialer Hyperfission und starker Mitophagie, Erniedrigung des mitochondrialen Leistungsniveaus (aufgrund der starken Fission) - Tägliche Einnahme schlecht


Das wollte ich genau damit sagen. Nur finde ich die Reihenfolge muss nicht immer so sein.
Gerade eine ältere Person tut sich auch etwas Gutes zuerst niedrig dosiert NR einzunehmen. Dann sollte man auch nicht zu starke Verschlechterungen erwarten und „verjüngt" seine Zellen.

Lg. EEC

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19876

Beitragvon Fee1970 » 12.03.2020, 12:20

Hey Leute,

das wird jetzt langsam unüberschaulich mit den ganzen Abkürzungen, für uns Laien.
Man wird ganz wirr im Kopf.

Bisher dachte ich Nad+ ist gleich Vit B3 mit Ribose, Verhältnis 1:2.
Welches ich ungefähr alle zwei Wochen nehme. Ganz nach Befinden. Sollte ich es täglich nehmen?

Wir Laien möchten eure Gedanken auch gerne verstehen.

Bekommen wir das bitte nochmal erklärt?

Danke.

Liebe Grüße,
Fee
:confusion-seeingstars:

Levoflox26
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19885

Beitragvon Levoflox26 » 12.03.2020, 13:36

@Fee
Danke, ich wurde wohl überlesen. ;) Mir geht's ebenso, ich blick's nicht mehr.

@die Spezialisten: Huhu, wir sind auch noch da. :greetings-waveyellow:

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19889

Beitragvon Mitochondrion » 12.03.2020, 16:09

Ziel des Protokolls ist es den NAD+ Spiegel zu erhöhen. Bei einem sehr hohen NAD+ Spiegel fragmentieren sich die Mitochondrien bis zu ihrer kleinstmöglichen Größe (dies nennt man mitochondriale Fission). Im Zustand stärkster Fission besitzt ein Mitochondrium nur noch einen einzigen mtDNA-Ring. Die stark geschädigten Mitochondrien mit ihrem einzigen (stark mutierten) mtDNA-Ring können nun aufgrund ihres Defektes nicht mehr adäquat (bis hin zu gar nicht mehr) ATP produzieren, wodurch ihr Membranpotential sinkt. Wenn das Membranpotential sinkt, wird dies von der PINK/PARKIN Enzymatik (der mitochondrialen Qualitätskontrolle) erkannt und das Mitochondrium wird als defekt markiert und zur Mitophagie freigegeben.

Je höher der NAD+ Spiegel, desto stärker der Zustand von Fission, desto mehr defekte Mitochondrien können erkannt und schließlich mitophagiert werden.

Das Gegenteil wäre der Zustand von mitochondrialer Fusion. Im Zustand von Fusion verschmelzen die Mitochondrien zu einem großen Mitochondrium. Dann enthält ein Mitochondrium z.B 5-10 mtDNA Ringe. Selbst wenn jetzt alle diese mtDNA-Ringe defekt wären, so können die defekten mtDNA-Ringe ihre Schwächen (ihren genetischen Informationsverlust) immer noch gegenseitig kompensieren, da jeder mtDNA-Ring an einer anderen Stelle defekt ist. Nur gemeinsam haben sie nötige (gesunde, nicht mutierte) genetische Information, um die für die ATP Produktion erforderlichen Proteine zu codieren.

In normal physiologischen Zustand bewegen die Mitochondrien sich ständig zwischen beiden Zuständen (Fusion und Fission) hin- und her. Im Protokoll forcieren wir diesen Prozess, indem wir zuerst die Fission (Mitophagie) stärken und anschließend die Fusion und Biogenese. Für die Fusion nehmen wir GSM (Glycerol Monostearat, 5g) oder Stearinsäure (10g). Im fusionierten Zustand sind die Mitochondrien vor Mitophagie und verstärkten ROS "beschützt". Im Zustand der Fusion können sich die einzelnen mtDNA-Ringe im Mitochondrium ungestört durch mtDNA Replikation vermehren, während andere mtDNA-Ringe (die sich grade nicht vermehren) die Aufgabe der Proteincodierung für die ATP-Synthese übernehmen. Durch den Zustand der Fusion wird gesichert, dass keine gesunden Mitochondrien mitophagiert werden - da ein einzelner mtDNA-Ring während der mtDNA Replikation keine Proteine codieren kann und folglich das Membranpotenzial des Mitochondriums aufgrund geringer bis garkeiner ATP-Bildung ebenfalls zu stark abfallen könnte. Der Zustand der Fusion ist also immer der bevorzugte Zustand, indem sich unsere Mitochondrien vermehren sollen - während der Zustand von Fission die Voraussetzung ist, dass die Mitochondrien mitophagiert werden können.

Den NAD+ Spiegel können wir v.a mit NAD+ Vorläufer-Substanzen erhöhen:

1) Tryptophan
2) Niacin (NA)
3) Niacinamid (NAM)
4) Nicotinamide Riboside (NR)
5) Nicotinamide mononucleotide (NMN)


Niacin (NA), Niacinamid (NAM), Nicotinamide Riboside (NR) und Nicotinamide mononucleotide (NMN) sind alle Vitamin B3-Derivate, die den NAD+ Spiegel erhöhen. Mit dem Unterschied, dass die letzteren Beiden (NR und NMN) patentiert und sehr teuer sind.

In einer Studie hat man herausgefunden, dass NR gegenüber NAM den NAD+ Spiegel um das 2fache erhöht. Um den Effekt vom (teuren) 1g NR zu erzielen, müsste man also 2g vom (günstigeren) NAM nehmen.

Mittlerweile weiß man jedoch, dass NR gar nicht als NR von der Zelle aufgenommen wird, sondern vorher im Verdauungstrakt in NAM + Ribose zerlegt wird. Deshalb verwenden wir im Protokoll NAM + Ribose. Nach unserer Rechnung entspricht also 1g NR -> 500mg NAM + 500mg Ribose.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19890

Beitragvon TheBestIsYetToCome » 12.03.2020, 16:28

Das ist ja mal ne schöne Erklärung!
Danke! :)

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19891

Beitragvon TheBestIsYetToCome » 12.03.2020, 16:34

Ich hab auch Lust das mal auszuprobieren. Aber IHHT und NAD+ is wohl too much...

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19892

Beitragvon Mitochondrion » 12.03.2020, 16:45

@EEC&Fee:

Grundsätzlich finde ich es auch interessant mit geringen täglichen Dosierungen von NAM + Ribose zu experimentieren.

Ich werde mal für ca. einen Monat jeden Tag 2x ca. 150mg NAM + R (jeweils morgens und abends) nehmen, also insgesamt 300mg NAM + R täglich. Die zyklische Einnahme von höheren Dosierungen setze ich in diesem Zeitraum aus.

Vorher merke ich mir meine aktuelle NAM-Mindestenzgrenze auf die ich (3-6 Tage nach der Einnahme) meist mit ca. 7 Tage anhaltenden Mitophagie-Symptomen reagiere (bei einem stark Gefloxxten mit vielen Symptomen sollte diese Grenze bei 300-1000mg liegen).

Dadurch wird der NAD+ Spiegel sanft und langfristig erhöht und ggf. eine asymptomatische, sanfte Mitophagie eingeleitet. Nach einem Monat müsste die Mitophagie-Symptom erzeugende NAM-Mindestgrenze dann höher liegen.

Letztendlich müssten wir experimentieren und unsere Erfahrungen in diesem Thread gemeinsam sammeln.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19894

Beitragvon EagleEyeC » 12.03.2020, 18:30

Mitochondrion hat geschrieben:
Mittlerweile weiß man jedoch, dass NR gar nicht als NR von der Zelle aufgenommen wird, sondern vorher im Verdauungstrakt in NAM + Ribose zerlegt wird. Deshalb verwenden wir im Protokoll NAM + Ribose. Nach unserer Rechnung entspricht also 1g NR -> 500mg NAM + 500mg Ribose.


Wissen wir das, oder nehmen es wir an?

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19896

Beitragvon TheBestIsYetToCome » 12.03.2020, 20:29

Ich habe mal ne Frage an alle, die das Protokoll schon mal durchgeführt haben:

a) Hattet ihr irgend wann im Verlauf krasses Frieren? Krabiwi berichtete davon, dass es ihm so ging.
Wenn ja, wie lang und intensiv war das?

b) Und warum oder besser wozu sollen an Tag 1 oder auch die Tage danach keine Antioxidanzien genommen werden?

Danke schön!

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19903

Beitragvon striker_06 » 12.03.2020, 23:25

Ich versuche mal:

a) Frieren allgemein beim Fasten/NAM-Protokoll immer (bzw kalte Hände und Füße), bis Fasten gebrochen wird (wird mit dem ATP-Mangel zusammenhängen).

b) Antioxidantien werden mMn mit dem Effekt der Mitophagie zusammenhängen (sonst gerne berichtigen). Zu viele Antioxidantien -> Körper kann zwischen "schlechten" und "guten" Mitos nicht wie gewünscht unterscheiden

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19905

Beitragvon TheBestIsYetToCome » 12.03.2020, 23:33

Striker, du frierst also 4 Tage lang? :o

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19909

Beitragvon Levoflox26 » 13.03.2020, 01:59

Vielen Dank für die Erklärungen, Marco. :text-thankyoublue:

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#19923

Beitragvon Mitochondrion » 13.03.2020, 18:53

EagleEyeC hat geschrieben:
Mitochondrion hat geschrieben:
Mittlerweile weiß man jedoch, dass NR gar nicht als NR von der Zelle aufgenommen wird, sondern vorher im Verdauungstrakt in NAM + Ribose zerlegt wird. Deshalb verwenden wir im Protokoll NAM + Ribose. Nach unserer Rechnung entspricht also 1g NR -> 500mg NAM + 500mg Ribose.


Wissen wir das, oder nehmen es wir an?


Hier das Paper: http://nadh.wiki/wp-content/uploads/201 ... he-Rat.pdf

Digestion and Absorptio nof NAD by the Small Intestine of the Rat

... Perfused or intact intestine rapidly hydrolyzed NMN to nicotinamide riboside, which accumulated, but was not absorbed. It was slowly cleaved by an enzyme associated with the mucosal cells to nicotinamide, which was the major if not the only labeled compound absorbed.


Es gibt keinen Hinweis, dass Ratten NR anders verstoffwechseln als wir Menschen. Dr. Merloca empiehlt deshalb NR rektal zu applizieren. I.v würde natürlich auch gehen, wobei weder i.v appliziertes NMN, noch NR, die Bluthirnschranke passiert. Oral appliziertes NR oder NMN schafft es in kein anderes Organ außer der Leber. (Letzte Seite: https://www.cell.com/cell-metabolism/pd ... 50-4131(18)30196-7)

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20013

Beitragvon Mitochondrion » 18.03.2020, 12:23

cf12 hat geschrieben:Hallo,

nun habe ich NAM + R mit täglich 1000 mg Resveratrol kombiniert und spüre bei 1 x wöchentlich 500 mg NAM + 1000 mg Ribose noch keine Wirkung. :think:

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

cf12


Hallo cf12. Dein Beitrag ist ja schon ein wenig älter. Da ich mich derzeit wieder intensiv mit der NAD+ Thematik mit all ihren Co-Faktoren beschäftige ist mir aufgefallen, dass Resveratrol (besonders in der hohen Dosierung in der Du es nimmst) kontraproduktiv im Sinne des Protokolls wirkt, da es mitochondriale Fusion stimuliert. Der Sinn der Einnahme von NAM+R ist jedoch Fission. Resveratrol als SIRT1 und AMPK Aktivator und MTOR Inhibitor ist sicherlich ein sehr interessantes Supplement und mag Autophagie-Prozesse aktivieren. Aber würde ich im Sinne des Protokolls wenn dann eher in die Fusions/Biogenesis Phase packen oder für die Dauer das Protokolls ganz weglassen. Das Protokoll bzw. die gewünschte Mito-Fission ist störanfällig, wenn versehentlich Fusions-Promoter in der Ernährung oder den NEMs stecken, passiert ggf. wenig bis garnichts. Im englischen Forum wurde sogar beobachtet dass zu hohe Dosen Ribose kontraproduktiv waren (= nicht die gewünschte Fission und Mitophagie erzeugten) weshalb ggf. lieber eine 1:1 Ratio, also 1g NAM zu 1g Ribose eingehalten werden sollte, was auch stöchiometrisch ungefähr das korrekte Verhältnis ist.

Hast Du das Protokoll auch schon ohne Resveratrol ausprobiert und bist an die 2 x 2g NAM + 2g Ribose gegangen? Etwa 6 Tage später solltest Du eigentlich deutlich was merken.

cf12
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20014

Beitragvon cf12 » 18.03.2020, 12:38

Hallo Mitochondrion,

nein am Anfang habe ich das NAD+ Protokoll in niedriger Dosierung ohne Resveratrol praktiziert (siehe oben). Im Moment versuche ich SIRT1 zu aktivieren (Langlebigkeitsgen) und ein hochdosiertes NAD+ Protokoll wäre wegen der zusätzlichen Jodtherapie kontraproduktiv. Die tägliche Einnahme von 500 mg NAM schaden mir im Moment nicht und ich werde Ribose ab sofort nicht mehr einnehmen. Für mich ist das NAD+ Protokoll ab sofort beendet und ich werde die Mitophagie später mit dem intensiven Bewegungstraining stimulieren. :)

Viele Grüße

cf12

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20040

Beitragvon EagleEyeC » 18.03.2020, 20:17

Mitochondrion hat geschrieben:
Hallo cf12. Dein Beitrag ist ja schon ein wenig älter. Da ich mich derzeit wieder intensiv mit der NAD+ Thematik mit all ihren Co-Faktoren beschäftige ist mir aufgefallen, dass Resveratrol (besonders in der hohen Dosierung in der Du es nimmst) kontraproduktiv im Sinne des Protokolls wirkt, da es mitochondriale Fusion stimuliert. Der Sinn der Einnahme von NAM+R ist jedoch Fission. Resveratrol als SIRT1 und AMPK Aktivator und MTOR Inhibitor ist sicherlich ein sehr interessantes Supplement und mag Autophagie-Prozesse aktivieren. Aber würde ich im Sinne des Protokolls wenn dann eher in die Fusions/Biogenesis Phase packen oder für die Dauer das Protokolls ganz weglassen. Das Protokoll bzw. die gewünschte Mito-Fission ist störanfällig, wenn versehentlich Fusions-Promoter in der Ernährung oder den NEMs stecken, passiert ggf. wenig bis garnichts. Im englischen Forum wurde sogar beobachtet dass zu hohe Dosen Ribose kontraproduktiv waren (= nicht die gewünschte Fission und Mitophagie erzeugten) weshalb ggf. lieber eine 1:1 Ratio, also 1g NAM zu 1g Ribose eingehalten werden sollte, was auch stöchiometrisch ungefähr das korrekte Verhältnis ist.

Hast Du das Protokoll auch schon ohne Resveratrol ausprobiert und bist an die 2 x 2g NAM + 2g Ribose gegangen? Etwa 6 Tage später solltest Du eigentlich deutlich was merken.


Hallo Mitochondrion

Ich bin aktuell recht belastet im Spital. Dieser Virus macht uns das Leben so unnötig schwer :doh:
Daher bin ich so frech: Wenn du gerade daran sitzt und diverse Cofaktoren usw. durchnimmst. Könntest du eine Liste machen mit den wichtigsten Fusion resp. Fission-Promotoren? Also eine: gut vs. No-Go Liste? Jene könnte man dann dauernd erweitern denke ich. Was denkst du? Lg. Marco

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20251

Beitragvon Mitochondrion » 29.03.2020, 22:49

cf12 hat geschrieben:Hallo Mitochondrion,

nein am Anfang habe ich das NAD+ Protokoll in niedriger Dosierung ohne Resveratrol praktiziert (siehe oben). Im Moment versuche ich SIRT1 zu aktivieren (Langlebigkeitsgen) und ein hochdosiertes NAD+ Protokoll wäre wegen der zusätzlichen Jodtherapie kontraproduktiv. Die tägliche Einnahme von 500 mg NAM schaden mir im Moment nicht und ich werde Ribose ab sofort nicht mehr einnehmen. Für mich ist das NAD+ Protokoll ab sofort beendet und ich werde die Mitophagie später mit dem intensiven Bewegungstraining stimulieren. :)

Viele Grüße

cf12


Hey cf12. Danke für Deine Rückmeldung. Jeder Erfahrungswert zählt.

Schön dass Du eine tägliche Einnahme von 500mg NAM gut vertragen hast. Du scheinst also keine sehr schwer geschädigten mtDNA-Ringe mehr zu besitzen. Für die Eliminierung der mittel und nur leicht beschädigten mtDNA-Ringe würde es dann 2x2g NAM+R benötigen.

Hier eine anschauliche Grafik, die den Zusammenhang von NAD+, Fasten und z.B Sirtuinen zeigt. Das Youtube-Video dazu finde ich auch sehr informativ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=5DtWqzalEnc&t=8s).

NAD+Sirt1.png

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20257

Beitragvon Mitochondrion » 29.03.2020, 23:41

EagleEyeC hat geschrieben:Hallo Mitochondrion

Ich bin aktuell recht belastet im Spital. Dieser Virus macht uns das Leben so unnötig schwer :doh:
Daher bin ich so frech: Wenn du gerade daran sitzt und diverse Cofaktoren usw. durchnimmst. Könntest du eine Liste machen mit den wichtigsten Fusion resp. Fission-Promotoren? Also eine: gut vs. No-Go Liste? Jene könnte man dann dauernd erweitern denke ich. Was denkst du? Lg. Marco


Hi Marco. Eigentlich gibt es da keine riesen Liste.

Der Fusions-Promoter ist Stearinsäure. Das einzige (mir bekannte) Lebensmittel, welches viel Stearinsäure enthält, ist Zartbitterschokolade.

65g einer 82% Zartbitterschokolade enthalten 9,5g Stearinsäure. Alternativ kann man 5g Glycerol Monostearat (GMS) verwenden. (Bei der Verwendung von GMS kann PQQ sofort konsumiert werden, bei Stearinsäure in Form von Zartbitterschokolade erst 3 Stunden später)

Wenn man eh noch nicht so hoch dosiert, kommt man auch gut ohne Stearinsäure aus. Man sollte es ja bloß vermeiden PQQ ohne Stearinsäure zu nehmen, wenn die Mitochondrien noch zu sehr fissioniert / der NAD+ Spiegel noch stark angehoben ist. Bei Dosierungen unter 2x NAM kommen wir jedoch noch garnicht in die Situation, dass die Mitochondrien schon vollständig fissioniert (mit nur einem einzelnen mtDNA-Ring pro Mitochondrien) sind. Ich persönliche nehme trotzdem Stearinsäure (bzw. Glycerol Monostearat) und finde es sehr hilfreich einen Fusion-Promoter Zuhause und stets zur Hand zu haben, da GMS auch allgemein und unabhängig vom NAD+ Protokoll ein gutes Tool ist, um Flox-Symptome abzumildern und die Mitochondrien leistungsfähiger zu machen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6081440/).

GMS sollte imho im NEM-Schrank eines Gefloxxten nicht fehlen. Überhaupt mal die Erfahrung mit dem Feeling von GMS zu machen, um es dann ggf. in gewissen Lebenssituationen intuitiv richtig einzusetzen (als "Schutz" und "Die Krankenschwester die heilt"), würde ich es jedem empfehlen. Teuer ist es ja nicht.

Der Fissions-Promoter ist NAM+R. Ein weiterer wäre Apigenin. Dieses nimmt man allerdings erst dazu, wenn 2x2g NAM+R nicht mehr ausreicht um ausreichend Mitophagie zu erzeugen. Spielt also für uns (noch) keine Rolle. Anderseits lässt sich mit Apigenin das NAD+ Protokoll auch solo, also ganz ohne NAM+R durchführen.

Es gilt: Fusion überschreibt Fission. D.h Stearinsäure überschreibt die Wirkung von NAM+R.

Habe ich selbst schon ausprobiert: 2g NAM+R + 5g Glycerol Monostearat. Habe mich auf dieser Kombi nur energetisch und euphorisch gefühlt und hatte keine Symptome der Mitophagie, da keine Fission. In Falle von 2g NAM+R müsste man aber das Glycerol Monostearat (oder die Zartbitterschokolade) am nächsten Tag (oder sicherheitshalber besser in den nächsten 2 Tagen) nochmal nachdosieren, da der NAD+ Spiegel länger angehoben bleibt und man sonst beim Nachlassen der Wirkung von Stearinsäure in die Fission rutschen könnte (Stearinsäure hat eine HWZ von 17h, GMS etwas kürzer).

Möchte man Fission/Mitophagie einleiten, sollte man also am gleichen Tag (und Vortag) keine Zartbitterschokolade oder GMS konsumieren (und auch kein Rindertalg oder Schweineschmalz, enthält auch viel Stearinsäure, aber wer konsumiert das schon in Deutschland. 100g Rindfleisch enthalten ca. 1g Stearinsäure, also auch kein Kilo Rindfleisch essen :) ).

Andere NEMs wie Antioxidantien sind in ihrer Wirkung bezüglich Fission- und Fusion vernachlässigbar. Auch das von mir angesprochene Resveratrol ist vermutlich vernachlässigbar und ist wenn dann nur ein sehr schwacher Fusionspromoter, der nicht wie Stearinsäure die starke Fission einer Hochdosis von NAM+R überschreibt.

Auch das Weglassen von Antioxidantien spielt nach meinem derzeitigen Verständnis und meiner derzeitigen Erfahrung keine große Rolle. Es spielt erst eine Rolle, wenn man schon sehr, sehr weit gekommen ist und mit 2x2g NAM+R noch den "letzten Rest" an leicht geschädigten mtDNA-Ringen erwischen möchte.

Bei mir schlägt das NAD+ Protokoll auch stark an, wenn ich gleichzeitig hoch-dosiert Antioxidantien weiternehme.

Man muss also nicht viel beim NAD+ Protokoll bedenken. Man kann auch alles weg lassen, wenn man es zu kompliziert findet am Folgetag 5g GMS und 20mg PQQ zu nehmen (und ggf. dies nochmal für 2 Tage nachlegen, sobald Mitophagie-Symptome auftreten). Wichtig ist nur, dass man zyklisch NAM+R nimmt. Das Einzige No-Go ist Leistungsport am persönlichen Limit.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20260

Beitragvon Mitochondrion » 30.03.2020, 00:16

Es wurde im Eingangsposting schon von Krabiwi erwähnt, ist aber dann nicht weiter erwähnt worden:

Zimt reguliert die Enzyme der Mt-Qualitätskontrolle (PINK/PARKIN) hoch.

Mit einem 30:1 Zimtextrakt kann man das Protokoll noch weiter verbessern. Ggf. könnte man sogar mal ausprobieren mit Zimtextrakt allein die Mitophagie zu unterstützen. Allgemein gilt vermutlich auch hier: Langsam rantasten und immer erst einen Verträglichkeitstest machen. Ich hatte das Gefühl dass bei mir ein Veträglichkeitstest mit 500mg Zimtextrakt mit täglichen Dosierungen von 300mg NAM+R einen stärkeren Effekt hatte als es NAM+R allein gehabt hätte. Musste allerdings grade pausieren, da ich zwischenzeitlich einen grippalen Infekt (vielleicht Covid) hatte, den ich jedoch mit GMS + Melatonin gut abfedern konnte. Jetzt warte ich erstmal bis alles wieder auf "Baseline" ist, bevor es weitergeht.

2g Zimtextrakt könnte mit der NAM+R Dosis kombiniert werden.

Weitere Überlegungen für die Zukunft: Mitophagie / reduzierte mitochondriale Masse reguliert die Glykolyse hoch. Fehlt im Rahmen des ATP-Mangels der Zelle nun Energie könnte auch die anaerobe Glykloyse aktiviert werden, da Oxphos alleine nicht mehr ausreicht. Dies würde zur Laktatbildung / Übersäuerung der myofaszialen Strukturen führen. Dies nehmen wir als Unbefindlichkeiten / Muskelkater / Schmerzen wahr. Es wäre schön Mitophagie-Schübe in ihren Symptomen abzumildern.

Bisherige Gedanken hierzu: Auch die anerobe Glykolyse verbraucht nun wieder NAD+, weshalb es ggf. sinnvoll wäre nach einer NAM-Hochdosis weiterhin zumindest 50-100mg täglich NAM aufzufrischen. Außerdem wird ADP durch die Adenylat-Kinease verheizt. Ribose kann ADP wiederrum auffrischen, sodass ADP enzymatisch wieder zu ATP kombiniert kann. Durch eine regelmäßige (niedrige) Dosierung von NAM+R unterhalb der Fission erzeugenden Schwelle, wäre die ATP Produktion also ggf. etwas stabilisiert und es käme dann zu weniger starken Symptomen. Die Einnahme von L-Carnitin und Beta-Alanin (-> zur Bildung von L-Carnosin) zur Laktatreduzierung wäre denkbar.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20276

Beitragvon Fee1970 » 30.03.2020, 13:10

Hallo Mitochondrion,

das mit dem Zimt ist interessant.
Um welchen Zimt handelt es sich dabei? Oder gibt es Zimtextrakt nicht in verschiedenen Versionen?

Muss es Zimtextrakt sein oder kann man auch so Zimt einnehmen?

Danke dir.

Fee
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20339

Beitragvon Mitochondrion » 31.03.2020, 18:10

Fee1970 hat geschrieben:das mit dem Zimt ist interessant.
Um welchen Zimt handelt es sich dabei? Oder gibt es Zimtextrakt nicht in verschiedenen Versionen?

Muss es Zimtextrakt sein oder kann man auch so Zimt einnehmen?


Hi Fee. Die Studien wurden mit "Cinnamomum verum" durchgeführt (Ceylon-Zimt).

Der verlinkte Shop verkauft ein 30:1 Extrakt. D.h es hat ggf. auch mehr Wirkstoffe als normaler Zimt, bis zu 30mal mehr. 2g Zimtextrakt würden in dem Fall 60g Ceylon-Zimt entsprechen. Im Thread auf Longecity wurden 2g Zimtextrakt (oder alternativ Natriumbezoat) verwendet. Ob eine "normale" Dosis Zimt eine ausreichende Wirkung hat, weiß ich nicht. Zimt wird übrigens zu Natriumbenzoat verstoffwechselt, was wohl die entsprechende hoch-regulierende Wirkung auf PARKIN (Mt Qualitätskontrolle) hat. Man könnte also auch gleich bis zu 2g Natriumbenzoat nehmen.

Aber alles ganz vorsichtig und schrittweise Angehen, selbst so herkömmlichen Dinge wie Zimt könnten eine starke Wirkung haben. Ich habe seit meinem grippalen (evtl. Covid19) Infekt einen relativ starken Schub bekommen. Ich kann derzeit nicht mehr ganz auseinanderhalten, ob dies von 3x300mg NAM+R mit Zimtextrakt oder dem Infekt gekommen ist. Oder auch von meiner sehr hohen Dosis Melatonin, welches auch Mitophagie fördern kann. Lg

Nina
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20341

Beitragvon Nina » 31.03.2020, 18:53

Hallo liebe Mit-Fories,

ich habe gestern Abend mit dem Protokoll begonnen.

125 mg NAD + ca. 250 mg Ribose ( wollte es ganz gering dosiert erstmal testen )

Heute Nacht habe ich tief und fest geschlafen. Ich weiß noch, dass ich mich kurz unwohl gefühlt habe, aber zu sehr im Tiefschlaf war um es zu beachten. Dachte nur kurz, gut es tut sich was.
Heute morgen war eigentlich alles ganz normal. Bin heute nicht schlapper als sonst.
Jetzt habe ich leichte Muskelschmerzen in den Beinen und in den Gliedern fühlt es sich kühl an.
Ich würde gerne Freitag noch 26 Stunden Fasten. Spricht was dagegen? Nicht das es Zuviel wird.
Nächste Woche würde ich dann die Dosis verdoppeln.

Danke an alle Vorreiter und Experten in diesem Thread.

Liebe Grüße
Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20345

Beitragvon striker_06 » 31.03.2020, 20:26

Hallo zusammen,

ein wichtiger Faktor im Zuammenhang mit dem Protokoll ist anscheinend wie dargelegt die Stearinsäure, da diese ein starker Fusions-Promoter der Mt ist und diese wiederum wie ebenfalls ausgeführt womöglich die Fission der Mt "überschreibt" und mit einer HWZ von 17h angegeben ist.

Daher ist es angeraten, Lebensmittel, die einen hohen Anteil an Stearinsäure haben knapp 1-2 Tage vor dem Protokoll zu meiden bzw stark zu verringern. Ich selbst habe festgestellt, dass viele meiner täglichen Lebensmittel einen hohen Anteil aufweisen (Butter, 100% Schokolade, Fleisch, selbst pflanzliche Öle (bis zu 7%) etc.), sodass ich meine Gewohnheiten erneut umstelle werde. Da es sich bei Sterinsäure um eine gesättigte Fettsäure handelt, sollte somit jeder selbst überprüfen, ob seine Ernährung für die Tage vor dem Potkoll idealerweise etwas umgestellt werden kann, damit der gewünschte Effekt nicht ausbleibt bzw stark verringert wird - vor allem im Bereich ketogene Ernährung/low-carb werden wir ja zweingsweise mit gesättigten Fettsäuren in Kontakt geraten. Zuviel Stearinsäure = keine Fission/Mitophagie, wie es scheint. Wo der Grenzwert leigt, ist mir leider nicht bekannt, sodass dies weiterhin etwas vage formuliert bleibt

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20349

Beitragvon Levoflox26 » 01.04.2020, 01:21

Hallo Nina,

Ich würde gerne Freitag noch 26 Stunden Fasten. Spricht was dagegen? Nicht das es Zuviel wird.


Bei mir traten verstärkte Schmerzen erst nach 3 Tagen auf und hielten ca. 4 Tage an. Und die Verschlimmerung der Schmerzen war bei mir schon recht deutlich. Ähnliches ist auch von anderen im Thread zu lesen. Ich würde gerade zu Anfang eine 2 wöchige Pause einhalten. Jedenfalls solltest du die nächsten Tag erst mal abwarten, ob du eine Reaktion spürst. Falls es dir bis Freitag weiterhin gut geht, war die Dosis evtl. zu gering. Dann kannst du eine höhere Einnahme probieren oder eben fasten, denke ich.
Wie immer gilt: jeder macht das Protokoll auf eigene Gefahr. Jeder Körper kann anders reagieren! Safety first.

Viel Erfolg und liebe Grüße.
uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20352

Beitragvon Nina » 01.04.2020, 09:37

Levoflox26 hat geschrieben:Hallo Nina,

Ich würde gerne Freitag noch 26 Stunden Fasten. Spricht was dagegen? Nicht das es Zuviel wird.


Bei mir traten verstärkte Schmerzen erst nach 3 Tagen auf und hielten ca. 4 Tage an. Und die Verschlimmerung der Schmerzen war bei mir schon recht deutlich. Ähnliches ist auch von anderen im Thread zu lesen. Ich würde gerade zu Anfang eine 2 wöchige Pause einhalten. Jedenfalls solltest du die nächsten Tag erst mal abwarten, ob du eine Reaktion spürst. Falls es dir bis Freitag weiterhin gut geht, war die Dosis evtl. zu gering. Dann kannst du eine höhere Einnahme probieren oder eben fasten, denke ich.
Wie immer gilt: jeder macht das Protokoll auf eigene Gefahr. Jeder Körper kann anders reagieren! Safety first.

Viel Erfolg und liebe Grüße.
uschi



Hallo Uschi, danke für deine Antwort, du hast recht.
Heute Nacht ging es mir zeitweilig auch überhaupt nicht gut. Gefühlt sind die Nächte bei mir immer ein Indikator, ob ich wieder auf Ausgangslevel bin.
Ich bin immer so voller Tatendrang, aber du hast natürlich recht.
Safety First. Ich wünsche Dir/Euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Nina
Im Juni 2019 5 Tage lang 2 mal am Tag
250 mg Ciprofloxacin

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20355

Beitragvon Jens_86 » 01.04.2020, 10:24

Hallo zusammen,

wie ist denn bei denen, die das Protokoll schon längerer Zeit machen, die Erfahrung. Habt ihr das Gefühl, dass ihr euch damit langfristig besser fühlt? Also ich lese zwar von einigen, dass sie ihre Dosis erhöhen (was ja wohl bedeutet man schafft es beschädigte Mitochondrien auszusortieren), und ich lese auch öfter, dass man es dann nach einem Zyklus wieder schafft auf die "Baseline" zu kommen. Aber würdet ihr sagen ihr kommt langfristig der Genesung näher? Also im Sinne von: weniger Schmerzen, mehr Energie, sich wieder wohl fühlen?

Denn ich überlege, das auch anzugehen, aber wenn ich dafür zwangsläufig Tage einkalkulieren muss, in denen es mir noch schlechter geht als sowieso, frage ich mich ob es das wert ist wenn ich danach lediglich wieder am Ausgangspunkt ankomme.

Vielen Dank und allen weiterhin viel Erfolg.

Beste Grüße

Jens
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20357

Beitragvon der_matze » 01.04.2020, 10:35

Jens_86 hat geschrieben:Hallo zusammen,

wie ist denn bei denen, die das Protokoll schon längerer Zeit machen, die Erfahrung. Habt ihr das Gefühl, dass ihr euch damit langfristig besser fühlt? Also ich lese zwar von einigen, dass sie ihre Dosis erhöhen (was ja wohl bedeutet man schafft es beschädigte Mitochondrien auszusortieren), und ich lese auch öfter, dass man es dann nach einem Zyklus wieder schafft auf die "Baseline" zu kommen. Aber würdet ihr sagen ihr kommt langfristig der Genesung näher? Also im Sinne von: weniger Schmerzen, mehr Energie, sich wieder wohl fühlen?

Denn ich überlege, das auch anzugehen, aber wenn ich dafür zwangsläufig Tage einkalkulieren muss, in denen es mir noch schlechter geht als sowieso, frage ich mich ob es das wert ist wenn ich danach lediglich wieder am Ausgangspunkt ankomme.

Vielen Dank und allen weiterhin viel Erfolg.

Beste Grüße

Jens


Das ist für mich auch der Punkt wo ich noch stark an dem ganzen "Projekt" zweifeln tue.
Bisher konnte ich hier noch nicht herauslesen das jemand auf Grund des Protokolls echte Fortschritte gemacht hat.

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20360

Beitragvon Levoflox26 » 01.04.2020, 11:07

Hallo zusammen,

ich glaube Karlken ist erfolgreich mit dem Protokoll, vielleicht schreibt er mal ein Update? Ihr könntet ihn per PN darauf aufmerksam machen.

Ich selbst hatte das Protokoll abbrechen müssen. Ich hatte eine schwierige, private Zeit in der ich mir keine schlechten Tage leisten konnte. Das war im letzten Dezember. Mittlerweile verspüre ich nach langer Zeit der Verschlechterung meiner Symptome endlich mal ein wenig Besserung. Die möchte ich gerade ein wenig "genießen", um es mal sehr übertrieben auszudrücken. Ich bin einfach froh, mich gerade zumindest innerhalb der Wohnung wieder einige Minuten ohne Krücken bewegen zu können. Das ging über viele Monate gar nicht mehr. Da hab ich keine Lust auf Tage mit Verschlimmerung. Und ehrlich gesagt, auch ein wenig Angst, dass es dann wieder schlechter bleiben könnte. Ist wahrscheinlich unbegründet aber ich höre lieber auf mein Gefühl.

Eigentlich wäre gerade ein guter Zeitpunkt für das Protokoll, viel unternehmen darf man ja eh nicht. ;)

lg uschi

Wenn du heute schon aufgibst, wirst du nie wissen ob du es morgen geschafft hättest.

gefloxt 10/2016 = 10 x 500mg Levo und 9/2017 = 5 x 250mg Levo
davor einige Male ohne Symptome Levo und mind. 1x Cipro

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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20361

Beitragvon Karlken » 01.04.2020, 11:19

Hallo zusammen

Hier ein wichtiger Punkt aus dem Original-Protokoll
(Dank an @Mitochondrion)

If you have very high levels of damage, this could take many cycles. The number required will vary between cells, and cells with 100% damage cannot be fixed this way--not directly, anway. For a cell with 95% damage and 10% removal of mitochondria each cycle, the first cycle will decrease the defective load by only a small amount -- to 94.5%. Progress will be slow at first, but will accelerate with each cycle. At 50% damage and 10% removal, one cycle will reduce the damage level to 44%. At 10% damage, only one cycle will be needed to get rid of it all.

https://www.longecity.org/forum/topic/94224-manipulating-mitochondrial-dynamics/

Wenn Sie sehr hohe Schäden haben, kann dies viele Zyklen dauern. Die Anzahl der erforderlichen Zyklen ist von Zelle zu Zelle unterschiedlich, und Zellen mit 100%iger Schädigung können auf diese Weise nicht repariert werden - nicht direkt. Bei einer Zelle mit 95 % Schädigung und 10 % Entfernung der Mitochondrien in jedem Zyklus wird der erste Zyklus die defekte Belastung nur um einen geringen Betrag verringern - auf 94,5 %. Der Fortschritt wird anfangs langsam sein, sich aber mit jedem Zyklus beschleunigen. Bei einer Schädigung von 50% und einer Entfernung von 10% wird ein Zyklus das Schadensniveau auf 44% reduzieren. Bei 10% Schaden wird nur ein Zyklus benötigt, um alles zu beseitigen.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


Hier steht für mich einer der Gründe warum viele meist nur schreiben den Ausgangszustand wieder erreicht zu haben.
In den anfänglichen Zyklen erreicht man leider nur kaum wahrnehmbare Verbesserungen des Mitozustandes.

Die Wenigsten hier haben vermutlich, meine Person eingeschlossen, das NAD-Protokoll konsequent durchgezogen da anfänglich das Kosten/Nutzen Verhältnis zu Gunsten der Kosten (= temporäre Verschlechterung des Zustandes) überwiegt.

Ich muß allerdings gestehen das ich die Rechnung nicht nachvollziehen kann, hoffe aber jetzt das Prinzip kapiert zu haben. :think:

Edit: Habe gerade gesehen das Uschi geantwortet hat.
Ja, so sehe ich das derzeit auch. Jetzt ist eine günstige Zeit um das Protokoll (erneut) in Angriff zu nehmen.

m.f.G.
Karlken
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Re: NAD+ induzierte Mitophagie

#20362

Beitragvon Jens_86 » 01.04.2020, 11:49

Karlken hat geschrieben:Ich muß allerdings gestehen das ich die Rechnung nicht nachvollziehen kann, hoffe aber jetzt das Prinzip kapiert zu haben. :think:


Vielen Dank für deine Antwort. Der Autor in dem Thread sagt, mit jedem Zyklus werden 10% der Mitochondrien in einer Zelle entfernt und erneuert (kurze Frage: ist das wissenschaftlich belegt oder eine pauschale Annahme als Rechenbeispiel).

Wenn wir mal unterstellen es wäre so, dann wäre mein Ergebnis irgendwie umgekehrt, am Anfang werden viele kaputte Mitochondrien entfernt und am Ende weniger (habe aber vlt. einen Denkfehler), also am Anfang müsste der Fortschritt groß sein und am Ende klein.

Von den 95% kaputten in seinem Beispiel werden 10% erwischt (so wie von den gesunden 5% - falls das so ist). Dann habe ich nach dem ersten Durchgang 85,5% kaputte. Nach dem zweiten Durchgang 76,95% kaputte. Nach dem Dritten 69,2%. Nach dem vierten 62,3%. Nach dem fünften
56,1%. Nach dem sechsten 50,1%. Nach dem siebten 45,4%. Nach dem achten 40,9%. Nach dem neunten 36,8%. Nach dem zehnten 33,1%. Nach dem elften 29,8% usw.

Man rechnet einfach immer weiter x0,9. Das bedeutet sm Ende werden die Schritte viel kleiner und es würde eher dafür sprechen dass jemand, der nichts mehr merkt, viel näher an den 100% ist. Was dann aber auch ein bisschen im Widerspruch dazu stehen würde, dass die Personen, die das Protokoll machen, noch größere Beschwerden haben.

Oder mache ich einen Denkfehler?

Viele Grüße
6 Tage 500mg Cipro 1-0-1 im Dezember '19


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