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FQAD Diagnose

Forscher
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FQAD Diagnose

#11342

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 15:52

Liebes Forum,

vor kurzem hat Dr. Pieper mich gebeten eine Sammlung/Kategorisierung der fluorchinolon-induzierten Nebenwirkungen vorzunehmen, mit dem Ziel eine Grundlage für eine richtige FQAD-Diagnose in Deutschland zu schaffen. Dazu sollen sämtliche mögliche Nebenwirkungen gesammelt und in drei Kategorien eingeteilt werden, und soweit möglich mit Literaturstellen belegt werden:

A-Symptome: Bekannte, gut belegte Nebenwirkungen (Beipackzettel):

-Superinfektionen mit Pilzen (Candidosen)

-Überaktivität/ Unruhe, Kopfschmerz, Benommenheit, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Desorientiertheit, Angstzustände, Albträume, Depressionen, Suizidalität, Halluzinationen, Manie, Hypomanie
https://link.springer.com/article/10.10 ... 016-4300-3
https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.chemrestox.7b00300
https://link.springer.com/article/10.21 ... 0000-00000
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.mdedge.com/hematology-oncol ... sychiatric
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10. ... ode=itxm20
https://journals.sagepub.com/doi/10.1345/aph.1L621
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Kribbeln, Zittern, Krampfanfälle, Schwindel, Koordinations- und Gangstörung, Polyneuropathie, gesteigerte Muskelspannung, Krämpfe
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55537
https://www.karger.com/Article/FullText/489303
https://journals.sagepub.com/doi/10.1345/aph.1L621
https://www.karger.com/Article/Abstract/57843
https://www.karger.com/Article/Abstract/57839
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit, Störung des Farbensehens, Störung des Geruchssinns, Ohrgeräusche/vermindertes Hörvermögen/Hörverlust

-verminderter Appetit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Magenverstimmung, antibiotikaassoziierte Kolitis
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://link.springer.com/article/10.21 ... 3060-00004

-Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Allergische Reaktion, Ödeme, Angioödeme
https://link.springer.com/article/10.21 ... 3060-00004

-Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Gelenkentzündung, Sehnenentzündungen -Abrisse,
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMicm061227
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10 ... lCode=ajsb
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://link.springer.com/article/10.10 ... 015-1924-x
https://academic.oup.com/jac/article/51/3/747/897081
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3502655/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/

-Fieber, Muskelschwäche, Schwäche

-Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen, Blut Kristalle im Harn, Entzündungen der Harnwege
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/186 ... t=Abstract
http://www.cmaj.ca/content/185/10/E475
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/

-Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Hepatitis, Lebernekrose, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/186 ... t=Abstract
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Atemnot, Asthmatische Symptome

-Tachykardie, Vasodilatation, niedriger Blutdruck, Ohnmacht, Verlängerung QT-Intervall, Herzrythmusstörungen, Vaskulitis, Petechien
https://link.springer.com/article/10.10 ... 018-0751-2
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10. ... ode=ipgm20
https://www.pagepress.org/journals/inde ... r.2012.e11
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Blutbildveränderungen (Leukozytopenie, Leukozytose, Neutropenie, Anämie, Eosinophile Granulozyten, Agranulozytose, Panzytopenie), Erhöhung von Blutwerten (Transaminasen/Billirubin, alkalische Phosphatase)
http://www.eurekaselect.com/119435/article
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1741342/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28658502

-Hyper- oder Hypoglykämie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30148925
http://www.eurekaselect.com/119435/article

-Verschlimmerung von Myastenia Gravis, Parkinson ect...


B-Symptome: Unbekanntere Nebenwirkungen mit mindestens plausibel belegtem Zusammenhang zu Fluorchinolonen.

-Rhabdomyolose

-Aortenaneurysma, Aneurysmen
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077

-Netzhautablösung
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077
https://jamanetwork.com/journals/jama/f ... le/1148331

-Genotoxizität, Erhöhtes Hautkrebsrisiko

-Insulinresistenz
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/

-Phototoxizität
http://www.eurekaselect.com/119435/article

-Reproduktionstoxizität, Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit, Embryotoxizität

-Clostridium Difficile Infektionen:
https://bmjopen.bmj.com/content/5/11/e010077

-Mitochondiotoxizität, sekundäre Mitochondriopathie
https://aac.asm.org/content/50/5/1664
http://molpharm.aspetjournals.org/conte ... /1178.long
https://academic.oup.com/nar/article/46/18/9625/5088042
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/

Osteoarthritis, -Arthrose
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4600819/

C-Symptome: Nebenwirkungen mit unbelegtem Zusammenhang zu Fluorchinolonen. Nur Zugänglich durch Erfahrungswerte.

-Knackende Gelenke, Geschädigte Gelenkkapseln

-Kälteempfindlichkeit/ Kalte Extremitäten

-Nackenschmerzen

-Erhöhte Blutfettwerte

-Lebensmittelunverträglichkeiten

-Gewichtsabnahme

-Gealterte, trockene, angegriffene Haut, Schleimhäute, Augen

-Zahnausfall

-Haarausfall

-Delir

-Wortfindungsstörungen/ Schwierigkeiten bei der Muttersprache und Verlust Fremdsprachenkenntnisse (verstehen und sprechen)

-Probleme beim Lesen und Schreiben /Rechnen

-Konzentrationsprobleme, eingeschränktes logisches Denken, Verlust der geteilten Aufmerksamkeit

-Gedächtnisprobleme, Vergesslichkeit, Demenz

-Vermehrtes Schlafbedürfnis

-Glaskörpertrübung / Floaters

-Dysbiose

-Leaky Gut

-Akkomodationsstörung

-Tinnitus


Weiterhin bietet uns diese detailierte Übersicht eine schnelle Möglichkeit Ärzten klare Beweise über die "vermuteten" Zusammenhänge vorzulegen, damit unsere Beschwerden nicht in die psychische Ecke gedrängt und entsprechend ernst genommen werden. Je mehr harte Fakten wir liefern (können), desto eher werden Ärzte gezwungen sein Meldungen zu machen und desto eher wird sich etwas ändern.

Bitte berichtet gerne von euren Erfahrungen/ Literaturrecherchen um die Liste möglichst Umfangreich werden zu lassen.



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Re: FQAD Diagnose

#11344

Beitragvon cf12 » 20.04.2019, 16:22

Hallo Forscher,

bei vielen Mitgliedern im Forum waren bereits in den ersten Monaten post Flox die Blutfette erhöht (bei mir auch), obwohl teilweise noch keine anderen Symtome beobachtet wurden. Einige Ärzte vermuten eine genetische Ursache, aber hier hilft der vorher/nachher Vergleich. :)

Viele Grüße und schöne Feiertage

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11345

Beitragvon Krabiwi » 20.04.2019, 16:34

Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Sekundäre Mitochondriopathie muss noch mit rein, diese ist im Prinzip die intrazelluläre Ursache für alle Symptome. Gibt bereits einen ICD10 Code:
https://www.icd10data.com/ICD10CM/Codes ... 88-/E88.40

In dem Kontext kommt noch oxidativer Stress und beschleunigte Zellalterung dazu. Hautalterung und Altersflecken sind mögliche Folgen, die ich selbst erlebte.

Lebensmittelunverträglichkeiten entstehen durch Fehlfunktion der Ionenkanäle, welche ihren Kationen-Influx über ATP und Membranpotenzial regulieren und folglich bei beschädigten Mt nicht mehr funktionieren. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Summa summarum kann ein Medikament, dass die mtDNA zerlegt alle möglichen Zellen/Organe schädigen und somit alle menschenmöglichen Symptome hervorrufen. Ziel muss eine Beweislastumkehr sein, Hersteller und Ärzte sollen belegen dass ein Symptom nicht von einem Stoff kommt der kollektiv die Mt und somit Zellen sowie Organe beschädigt.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“ (Eugen Roth)

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Re: FQAD Diagnose

#11346

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 16:53

cf12 hat geschrieben:Hallo Forscher,

bei vielen Mitgliedern im Forum waren bereits in den ersten Monaten post Flox die Blutfette erhöht (bei mir auch), obwohl teilweise noch keine anderen Symtome beobachtet wurden. Einige Ärzte vermuten eine genetische Ursache, aber hier hilft der vorher/nachher Vergleich. :)

Viele Grüße und schöne Feiertage

cf12


Waren bei mir auch erhöht.

Gleichfalls schöne Feiertage!

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Re: FQAD Diagnose

#11354

Beitragvon mike_86 » 20.04.2019, 21:29

Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Kann das "Gelenkknacken" nicht auch bei Veränderungen der Muskeln und/oder Sehen auftreten?

Blutfette bei mir und meiner Mutter (nahm auch schon Cipro) ebenfalls erhöht. Bei einem Bekannten, der Cipro schon öfters bekam (sogar intravenös) allerdings nicht.

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Re: FQAD Diagnose

#11359

Beitragvon Maximus » 20.04.2019, 22:10

Hallo Zusammen,

Definition und Anwendung der FQAD-Diagnose in der Praxis : " Jeder der Fluorchinolone genommen hat und daraufhin
unmittelbar oder mittelbar Symptome entwickelt hat, insbesondere an Sehen, Muskeln und Nerven, sollte als Zusatzdiagnose FQAD
bekommen "

Praxisbeispiel: Muskelschmerzen durch Muskelzerfall nach Einnahme von Fluorchinolonen

Rhabdomyolyse, FQAD

Praxisbeispiel: Muskelschmerzen ohne Muskelzerfall nach Einnahme von Fluorchinolonen

Myalgie, FQAD

Praxisbeispiel: Clostridium Difficile Infektion (CDI) nach Einnahme von Fluorchinolonen

CDI, FQAD

Praxisbeispiel: Small-Fiber-Neuropathie (SFN) nach Einnahme von Fluorchinolonen

SFN, FQAD

.....

Wenn ich all das nur als FQAD bezeichnen würde , gibt es ein großes Durcheinander , das würde nicht funktionieren.

Gruß
Maximus

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Re: FQAD Diagnose

#11360

Beitragvon Forscher » 20.04.2019, 22:38

Hi Maximus,

ich vermute die Idee ist eine Art Katalog zu erstellen, wie es bei der CFS-Diagnose der Fall ist. Die Diagnose könnte dann gestellt werden wenn genügend Kriterien erfüllt sind. Genaueres weiß ich derzeit nicht.

Gruß,
Forscher

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Re: FQAD Diagnose

#11365

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 00:43

mike_86 hat geschrieben:
Knackende Gelenke resultieren aus den geschädigten Gelenkkapseln, diese bestehen wie Sehnen aus Kollagen. Damit ist der direkte Zusammenhang zu FC's vorhanden.

Kann das "Gelenkknacken" nicht auch bei Veränderungen der Muskeln und/oder Sehen auftreten?

Blutfette bei mir und meiner Mutter (nahm auch schon Cipro) ebenfalls erhöht. Bei einem Bekannten, der Cipro schon öfters bekam (sogar intravenös) allerdings nicht.


Ein Gelenk ist wie folgt aufgebaut:

csm_Querschnitt-Gelenk_f3feab6726.png

Sicherlich kann das Knacken auch daraus resultieren, dass die Kapsel durch Muskelschwund und Bänderschwäche an Stabilität verliert und Spiel bekommt, das gesamte Bindegewebe steht in Wechselwirkung. Jedoch ist es naheliegend, dass wenn das Kollagen der Sehnen betroffen ist, das Kollagen der Kapseln ebenfalls geschädigt wird. Mir hatte sogar der Kiefer geknackt, heute knacken mir manchmal nur noch die Fußgelenke beim Treppensteigen.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11371

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 08:40

Mir hatte sogar der Kiefer geknackt, heute knacken mir manchmal nur noch die Fußgelenke beim Treppensteigen.

Ich denke da müsste man erstmal das Geräusch hören... Im Kiefer ist es ja meist ein Knacken/Knirschen. Ich denke vor allem im Kiefer kann es schnell auch zu Knorpelschäden kommen.
Kenne Leute bei denen Knacken die Knie zum Teil sehr laut, zum Teil verbunden mit Schmerzen, hatten jedoch nie FQs eingenommen. Liegt auch oft an verkürzten Sehnen/Muskeln. Krabiwi, schmerzt es bei dir wenn es Knackt?

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Re: FQAD Diagnose

#11374

Beitragvon Idgie » 21.04.2019, 11:46

mike_86 hat geschrieben:
hatten jedoch nie FQs eingenommen.


Gibt es das überhaupt, Menschen, die noch nie Flourchinolone genommen haben, bei der Verschreibungshäufigkeit?? Oder wissen es viele einfach nicht?

LG Idgie
Einnahme Ciprofloxacin Juni 2017

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Re: FQAD Diagnose

#11375

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 12:17

Gute Frage Idgie. Ich denke das es viele garnicht wissen. Würde mich zumindest auch nicht wundern. Wenn man sich mal die Kommentare auf der Stern TV FB Seite ansieht merkt man, dass vielen noch nicht klar ist, wieso diese ABs überhaupt solche Schäden anrichten können und das es eigentlich um die FQs geht.

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Re: FQAD Diagnose

#11378

Beitragvon Levoflox26 » 21.04.2019, 13:01

Kenne Leute bei denen Knacken die Knie zum Teil sehr laut, zum Teil verbunden mit Schmerzen, hatten jedoch nie FQs eingenommen. Liegt auch oft an verkürzten Sehnen/Muskeln. Krabiwi, schmerzt es bei dir wenn es Knackt?


Natürlich gibt es das auch, meine Knie machen Geräusche, seit ich Arthrose hatte. Es gibt also einen Grund, den es zuvor bereits gegeben hat. Hier ist aber die Rede von Symptomen, die erstmalig nach FC Einnahme aufgetreten sind und die nicht nur ein zuvor bereits geschädigtes Gelenk, sondern ganz viele Gelenke neu betreffen. Meine Füße knacken hörbar bei jedem Schritt, mein Genick bei jeder Kopfbewegung. Da war zuvor nichts. Da ich regelmäßige MRT Aufnahmen meiner Knie habe, sieht man auch den massiv voran schreitenden Knorpelabbau der vorher noch intakten Knorpelflächen. Das kann man daher eindeutig dem Levo zuschreiben.
gefloxt 10/2016 - 10 x 500mg Levo
9/2017 - 5 x 250mg Levo
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Re: FQAD Diagnose

#11379

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 13:19

Die meisten wissen nicht, dass sie FC bekamen, für die meisten ist Antibiotika = Antibiotika und diese können nicht zwischen den Wirkstoffklassen differenzieren.

Habe keine Schmerzen mehr, maximal sporadisch hier und da ein Missempfinden, das wie alles andere ebenfalls immer geringer wird.

@Forscher, diese Studie nicht bei der Mt-Toxizität vergessen:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... chondrien/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3760005/

Bezieht sich zwar auf die mtDNA-Depletion bei Doxycycline, aber da bei FC eine noch stärkere mtDNA-Depletion sowie ROS bewiesen ist, kann man das übertragen:

https://www.nature.com/articles/s41419-018-0765-9

Michalaks Paper sollte auch mit rein:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632915/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11380

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 13:26

Hi Levoflox26,

sichtbarer Knorpelabbau bedeutet ja eine gefundene Ursache, da gebe ich dir vollkommen recht, dass es sich zu 99% um eine FQ Folge handelt. Aber nur durch das Geräusch lässt sich kein Schaden an Gelenkkapseln resultieren. Das wäre schließlich nur eine Vermutung. Sofern sich im MRT keine Veränderungen zeigen, könnte es an veränderten/verkürzten Muskeln/Sehnen liegen. Kann natürlich auch durch FQ ausgelöst werden.
War das knacken bei dir mit Schmerzen verbunden?

LG
Mike

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Re: FQAD Diagnose

#11381

Beitragvon mike_86 » 21.04.2019, 13:27

Die meisten wissen nicht, dass sie FC bekamen, für die meisten ist Antibiotika = Antibiotika und diese können nicht zwischen den Wirkstoffklassen differenzieren.


Genau so ist es.

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Re: FQAD Diagnose

#11382

Beitragvon Krabiwi » 21.04.2019, 13:30

Diese Studie bzgl. der Kationen-Komplexierung und der Auswirkung auf das Kollagen ist ebenfalls wichtig:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4571980/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11392

Beitragvon Levoflox26 » 22.04.2019, 00:36

@Mike
War das knacken bei dir mit Schmerzen verbunden?


Zu Anfang noch nicht, die Schmerzen dazu kamen erst nach und nach. Bei meiner Knie Arthrose vor Flox, war es umgekehrt. Das hat erst geschmerzt und dann Geräusche gemacht.
Manche Menschen können das Knacken ihrer Finger oder Zehen ja provozieren, so hat sich das angehört. Was dieses provozierte Knacken auslöst, weiß ich gar nicht. Vielleicht ist das übertragbar auf Flox?
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Re: FQAD Diagnose

#11396

Beitragvon Krabiwi » 22.04.2019, 01:03

Studie von 2017, kann man zu mtDNA- und nDNA-Schäden sowie Autoimmunreaktionen packen, sollte man sich tiefer mit befassen:

viewtopic.php?f=35&t=749&start=90#p11394

https://www.nature.com/articles/s41598-017-08392-1
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11397

Beitragvon Anouk » 22.04.2019, 01:23

Ich habe zu meiner Antwort eigtl auch einen eigenen Post gemacht im Forum Erfahrungsaustausch, aber hier gehts eigtl auch genau um das Thema.
Ich werde im Herbst beim humangenetischen Institut vorsprechen, auf welche Marker kann ich dort bez meiner Flox Schäden untersucht werden?
Könnt ihr mir weiterhelfen?
Viele Grüße und danke, Anouk

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Re: FQAD Diagnose

#11403

Beitragvon Forscher » 22.04.2019, 10:32

Hi Krawibi,

Danke für die Paper! Ich würde mich sehr freuen wenn du bei Gelegenheit weitere Literaturstellen anführst. Ich bin auch noch garnicht dazugekommen das Forum zu durchsuchen und alles hier anzuführen.

Später können wir in einer zweiten, koordinierten Suche noch die von den Quellen zitierte Literatur suchen. Dann dürfte unsere Bibliothek hier nahezu vollständig sein.

Krabiwi hat geschrieben:Bezieht sich zwar auf die mtDNA-Depletion bei Doxycycline, aber da bei FC eine noch stärkere mtDNA-Depletion sowie ROS bewiesen ist, kann man das übertragen:

https://www.nature.com/articles/s41419-018-0765-9


Das ist ja interessant! Kein Wunder dass es mich so verdammt rumgelassen hat nach 3 Wochen Doxy und zur Krönung 5 Tagen Cipro...

Viele Grüße,
Forscher

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Re: FQAD Diagnose

#11405

Beitragvon Krabiwi » 22.04.2019, 13:30

Ich finde selbst heute noch mir neue Studien zu dem Teufelszeug.

CFS und Fibromyalgie sollte auch noch mit rein, damit hier die Brücke zu FC geschlagen wird.

Da definitiv die Mt betroffen sind, sind quasi ALLE Symptome plausibel belegbar und könnten unter B geführt werden oder wie siehst du das?

Kälteempfinden ist eine Folge von ATP-Mangel, Hautalterung eine Folge von oxidativem Stress, Lebensmittelunverträglichkeiten eine Folge des ATP-Mangels und des somit erniedrigten Membranpotenzials was zu einer Fehlsteuerung der Ionenkanäle führt.

Das Mausmodell sollte man mal mit FC durchführen, das ließe sich ohne großen Aufwand umsetzen. 60 Tagesdosen Cipro. Vielleicht noch zum Vergleich mit Mäusen die mittels gezielter Fütterung einen Fe-, Mn- oder Mg-Mangel bzw. Andioxidantienmangel haben.
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11420

Beitragvon Forscher » 22.04.2019, 21:09

Hallo Krawibi,
Ich sehe das ganz genauso, dass alle Symptome durch sekundäre Mitochondriopathie erklärbar sind.

Die Auflistung steht auch noch nicht völlig fest. Bis jetzt versuche ich zu kategorisieren in: A) Bekannte Nebenwirkung aus den Beipackzetteln, B) Zusammenhang in der Literatur wörtlich beschrieben C) Es wird nirgends erwähnt (außer hier im Forum) aber wir haben es erlebt. Das letzte Wort wird hier wahrscheinlich Dr. Pieper haben.

Leider gibt es für korrekt durchgeführte aussagekräftige Mausmodelle sehr hohe Auflagen, von Versuchsethik, über die richtige Wahl der Versuchstiere bis Versuchsdauer und es wird sehr sehr teuer. Mit Tierversuchen habe ich keine eigenen Erfahrungen. Prinzipiell wäre es als Anhaltspunkt interessant, jedoch läuft ja schon der groß angelegte Humanversuch, an dem wir alle Teil genommen haben. Wir müssen nurnoch Ärzte und Behörden davon überzeugen die verdammten Daten zu sammeln und auszuwerten.

cf12
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Re: FQAD Diagnose

#11422

Beitragvon cf12 » 22.04.2019, 21:26

Hallo Forscher,

das Mausmodell ist besser geeignet als jede Statistik ("glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast"). Für mich wäre interessant, wie man die Maus nach der FC Gabe wieder "heilen" kann. :think:

Viele Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11436

Beitragvon Levoflox26 » 23.04.2019, 16:45

Hallo zusammen,

gibt es eigentlich Erkenntnisse darüber, wie die Hersteller FC getestet haben, bevor sie die Zulassung erhielten? Die müssen doch auch Studien abliefern, an wem wurden die durchgeführt?
Mit welchen "Beweisen" wurde denn FQAD in den USA durchgesetzt? Besteht da nicht die Möglichkeit, Kontakte aufzunehmen?
Für uns Betroffene vielleicht schwierig aber für Ärzte wie Dr. Pieper vielleicht eine Möglichkeit?

Vielleicht bin ich da zu naiv, aber es gibt doch jede Menge Klagen in den USA und die werden ja auch z.T. gewonnen. Was bringen denn da die Anwälte vor?

vg
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Re: FQAD Diagnose

#11437

Beitragvon cf12 » 23.04.2019, 16:55

Hallo Uschi,

es gibt eine Studie von 1986 (Link). Bei einem Prozess in DE werden häufig Gutachten benötigt (z.B. vom Privatarzt) und es hängt vom Richter/Fachanwalt ab, ob das jeweilige Gutachten für die Beweisführung zugelassen wird. :)

Viele Grüße

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11440

Beitragvon Forscher » 23.04.2019, 17:40

Krabiwi hat geschrieben:
Danke für dein Feedback, wie geht es dir eigentlich? Da du dich nun verstärkt engagierst schätze ich es geht dir langsam aber stetig besser?
...
Da bietet es sich doch an in die nächste Zoohandlung zu gehen und ein paar Mäuse ein paar Monate lang mit einer therapeutischen Dosis zu füttern, zu protokollieren, täglich Fotos zu machen und zu beobachten. Dann anschließend zu Therapieansätze zu protokollieren, mit NEM, nährstoffreichen Nüssen und eine Vergleichsmaus mit KH-reichem Weißbrot.

80 kg Mensch kriegt 400mg Moxi pro Tag, macht für eine 25g Maus 0,125 mg bzw. 125 Mikrogramm, wie könnte man das denn am sichersten dosieren? Wohl am Besten mit einer Lösung und dann ins Trinkwasser tröpfeln, oder?


Danke der Nachfrage. Ja es geht langsam ein um einiges besser (vor allem psychisch/mental) aber ich bin immernoch Schwach/erschöpft und habe fast konstant Schmerzen (teilweise Stark) und meinen 4 Wochen Flox-Zyklus. Ich halte es inzwischen ohne Medikamente nur mit CBD und Vitaminen/Mineralien aus. Derzeit habe ich Urlaub. Schreibe bald mal wieder meine Story weiter.

Ja üblicherweise werden die Wirkstoffe ins Wasser gegeben, wenn die Mäuse sich selbst dosieren sollen, denn du kannst ja nur kontrollieren wieviel die Maus getrunken hat. Daher wird bei derartigen Versuchen der Stoff häufig in die Bauchhöle injiziert (i.p.) damit die Konzentration pro Maus stimmt, was dann wiederum keine orale Verabreichung des Wirkstoffes ist...

Angenommen du kaufst 10 Mäuse in der Zoohandlung. Wahrscheinlich haben alle unterschiedliche Genetik ein paar sind männlich die anderen weiblich und ein Paar sind von einem scheiß Großhändler der prophylaktisch Antibiotika gegeben hat. Damit ist der Versuchsaufbau schon hin. Dazu kommt das 10 Mäuse noch keine statistische Aussagekraft haben.
Am ende müssen die Versuchstiere getötet und seziert werden, damit organische Schäden begutachtet werden können (z.B. Aortenaneurysmen ect).

Sowas übernehmen meist spezialisierte Einrichtungen die auf diese Versuche spezialisiert sind (Beurteilung Tierverhalten, Organe ect.). Die Mäuse werden dann auch speziell für den Versuch gezüchtet und entsprechend gleich ernährt bis zum Beginn des Experiments.

Würde einer von uns ein solches Experiment durchführen wäre es schon nicht Aussagekräftig, weil wir als Experimentatoren durch unsere eigenen Schäden einem Bias unterliegen und das Experiment evtl nicht nüchtern beurteilen.

Man kann hier wirklich viel falsch machen und würde am Ende als fanatischer Tierquäler hingestellt werden. Und selbst wenn alles klappt werden die Industrie und viele andere einfach sagen: Ein Mensch ist keine 70kg Maus.

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Re: FQAD Diagnose

#11438

Beitragvon Krabiwi » 23.04.2019, 17:52

Forscher hat geschrieben:Leider gibt es für korrekt durchgeführte aussagekräftige Mausmodelle sehr hohe Auflagen, von Versuchsethik, über die richtige Wahl der Versuchstiere bis Versuchsdauer und es wird sehr sehr teuer. Mit Tierversuchen habe ich keine eigenen Erfahrungen. Prinzipiell wäre es als Anhaltspunkt interessant, jedoch läuft ja schon der groß angelegte Humanversuch, an dem wir alle Teil genommen haben. Wir müssen nurnoch Ärzte und Behörden davon überzeugen die verdammten Daten zu sammeln und auszuwerten.


Danke für dein Feedback, wie geht es dir eigentlich? Da du dich nun verstärkt engagierst schätze ich es geht dir langsam aber stetig besser?

Leider fehlt bei dem weltweiten Humanversuch mit Millionen von Probanden, der seit über 30 Jahren läuft, eine zentrale Koordinationsstelle. Die meisten Probanden wissen nicht dass sie Probanden sind, die Ärzte wissen nicht, dass sie Versuchsleiter sind, der Hersteller weiß teilweise nicht auf was die antibakterielle Wirkung beruht (ich tippe hier auf ROS) und die Zulassungsbehörden wissen rein gar nichts obwohl bereit gefühlt tausend Studien die Schädlichkeit von dem Zeug belegen, also ziemlich chaotisch das Ganze.
Da bietet es sich doch an in die nächste Zoohandlung zu gehen und ein paar Mäuse ein paar Monate lang mit einer therapeutischen Dosis zu füttern, zu protokollieren, täglich Fotos zu machen und zu beobachten. Dann anschließend zu Therapieansätze zu protokollieren, mit NEM, nährstoffreichen Nüssen und eine Vergleichsmaus mit KH-reichem Weißbrot.

Das gute an Mäusen ist deren extrem schneller Stoffwechsel mit 600 Herzschlägen pro Minute, da sollten sich Ergebnisse recht schnell zeigen so wie bei der Doxy-Maus.

Ich hab noch 3g Moxi hier rumliegen, 2 Tabletten werde ich mir einrahmen und als Mahnung an die Wand hängen. Der Rest steht bereit zu Forschungszwecken.

80 kg Mensch kriegt 400mg Moxi pro Tag, macht für eine 25g Maus 0,125 mg bzw. 125 Mikrogramm, wie könnte man das denn am sichersten dosieren? Wohl am Besten mit einer Lösung und dann ins Trinkwasser tröpfeln, oder?
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Re: FQAD Diagnose

#11443

Beitragvon Glühwürmchen » 23.04.2019, 18:47

Hallo Forscher,
füge unter C) bitte noch MCS (multiple chemical sensitivity) und CFS zu.
Außerdem noch Histaminunverträglichkeit.

Im Augenblick habe ich nicht die Zeit und Energie ausfühlicher zu schreiben, aber ich versuche in den nächsten Tage Dir eine PN zu schicken.

Liebe Grüße
Glühwürmchen

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Re: FQAD Diagnose

#11445

Beitragvon graswurzeln » 23.04.2019, 19:49

Hallo Forscher,
auch Insulinresistenz, Diabetes und Nebennierenschwäche mit entsprechendem Hormonmangel gehört meiner Meinung nach dazu. Links zu Forschungsergebnissen habe ich leider nicht.
LG Graswurzeln

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Re: FQAD Diagnose

#11446

Beitragvon Schorsch » 23.04.2019, 20:08

Hallo,

anbei eine Mail von Dr. Pieper die ich hier kurz posten wollte:


"ich finde es ist höchste zeit dass wir uns organisieren und einen verein oder eine gesellschaft gründen. momentan ist die presse voll von dem fq-thema, ich habe erneut mehrere interview-anfragen und die politik könnte evtl. auch langsam was mitbekommen. jedenfalls braucht es jetzt eine schlagkräftige patientenlobby evtl. nach dem vorbild von FATIGATIO (evtl kann man mit denen sogar zusammenarbeiten, dort sind ja schließlich sehr viele fq-patienten organisiert, ohne es zu wissen…) um auch anlaufstelle zu sein für presseanfragen, gesundheitspolitische themen, es wird auch zeit für ein medizinisches / therapeutisches netzwerk und natürlich patientenhilfe. möglichst alle foren sollten das zusammen leisten, wenngleich sicher nicht alle so kompetent aufgestellt sind wir das fq-forum. wir sollten eine art expertenkommission gründen, wir sollte uns mit den deutschsprachigen foren in der schweiz und evtl. österreich kurzschließen (zur schweiz habe ich schon verbindungen) und wir sogar mal mit den amerikanern reden.

außerdem bin ich gerade dabei, diagnosekriterien für die fqad zu entwickeln. dabei habe ich zumnächst einmal alle symptome nach nach pathogenetischen gruppen geordnet (kollagenstörung, mitochondrien, neurotoxizität, gaba, dysbiose) aufgelistet, die im beipackzettel oder bei offiziellen stellen wir fda oder ema erwähnung finden. das sind die (sicheren) a-symptome. b-symptome wären welche, zu denen es case-reports oder andere veröffentlichungen gibt, zum beispiel über netzhautablösung. c-symptome sind dann welche, die sich aus erfahrung in den foren oder bei mir gehäuft finden, z.b. das typische knarren / krachen in den gelenken als initialsymptom, leistenbrüche, penisbrüche oder wundheilungsstörungen. da könnte ich nun ihre hilfe (und evtl die des forums gebrauchen, damit ich keine b-symptome oder c-symptome verpasse. ich habe das so schon an einige forummitglieder kommuniziert und wäre dankbar wenn manndaraus einen eigenen thread oder so was macghen könnte (genau wie für vereinsgründung).

anbei mal die vorläufige tabelle damit sie sich ein bild machen können.

was halten sie davon? sie können gern meine obigen zeilen direkt ins forum setzen, gerne nehme ich auch alle anregungen zum Thema direkt über meine praxis-email entgegegen. lg, pieper"


Von mir dazu zwei Punkte angemerkt:

1. Das gründen einer Vereinigung gehen wir besser in einem separaten Sammelpunkt an, wir werden hierzu die Tage die Struktur des Forums erweitern. Dabei sollte sich dann rauskristallisieren, wer hier alles aktiv Hilfe beisteuern kann. Wie alles, lebt so etwas nur von dem Engagement vieler. Es gibt sicherlich einige User die hier absolut geeignet wären, das sollten wir dann aber unter besagtem Thema / Modul klären und gemeinsam vorwärts bringen... Ich werde da dann ein entsprechendes Thema aufmachen und bitte dann da um Postings und aktive Teilnahme.

2. Die Diagnosekriterien von Dr. Pieper im Anhang anbei sind noch zu erweitern. Wer konkrete Punkte / Anregungen hierzu hat, bitte direkt an Dr. Pieper mailen.



Gruß Schorsch
Dateianhänge
Dr.Pieper_Diagnosekriterien FQAD.pdf
(90.32 KiB) 66-mal heruntergeladen
Dr.Pieper_Diagnosekriterien FQAD.pdf
(90.32 KiB) 66-mal heruntergeladen
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Re: FQAD Diagnose

#11457

Beitragvon Bauernme3865 » 24.04.2019, 21:01

Grandios!!! Ehrlich! Wir sind dabei und unterstützen gerne, wenn es um Chemie und/oder Biochemie geht.

Wie vorher auch schonmal im Forum erwähnt, ist möglicherweise zunächst mal crowd funding eine Option ( bis die Hersteller endlich gezwungen werden, Forschungsgelder zur Verfügung zu stellen)?!

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Re: FQAD Diagnose

#11458

Beitragvon cf12 » 24.04.2019, 21:09

Hallo Melanie,

hier kann ich nur zustimmen und vielen herzlichen Dank an Dr. Pieper! :)
Mittelfristig würde ich am liebsten wie Krabiwi noch einen Schritt weiter gehen wollen und unsere Therapie ständig optimieren. :think:

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend

cf12

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Re: FQAD Diagnose

#11465

Beitragvon Idgie » 24.04.2019, 21:48

Leider kann ich wissenschaftlich nichts beisteuern, aber wenn ihr andere Aufgaben habt bin ich gerne dabei.

LG Idgie
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Re: FQAD Diagnose

#11468

Beitragvon Levoflox26 » 24.04.2019, 22:32

Mir geht's wie Idgie, helfe auch gerne, wenn ich kann.
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Re: FQAD Diagnose

#11469

Beitragvon Rosanna Garten » 24.04.2019, 22:36

Liebes Forum,

nach meiner Erfahrung fehlen bei den Nebenwirkungen noch die Auswirkungen auf die Schilddrüse (z. B. weiß ich, dass bei Hashimoto-PatientInnen, die gut eingestellt waren der Hormonhaushalt nach der Einnahme von FC völlig aus dem Ruder lief).
Evtl. sogar ist sogar meine (nach Einnahme der FC festgestellte) hyperaktive Nebenschilddrüse eine Nebenwirkung.
Beweisen kann ich das natürlich nicht.
Inwieweit diese hormonellen NW z. B. bei bereits behandelter Unterfunktion (Hashimoto) durch entsprechende Studien bereits belegt sind oder ob die FCs sogar Auslöser sein können weiß ich leider nicht.
Diverse zuvor unbekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. Histamine) sowie "Reiz-" Darm und -Magen kann ich aus eigener Erfahrung ebenfalls bestätigen. Alle Diagnosen die ich in den letzte 2,5 Jahren bekam sind weiter oben bereits benannt worden.

LG
Rosanna

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Re: FQAD Diagnose

#11472

Beitragvon Krabiwi » 25.04.2019, 00:56

@Forscher Bei dem Vorschlag mit dem Zooladen ging es mir mehr um eine günstige private Forschung um die beschleunigte Alterung sowie Effizienz von Therapieansätzen am Mausmodell zu studieren und aufzuzeigen. Weniger darum eine wasserdichte Studie irgendwelchen ignoranten Behörden etc aufs Auge zu drücken. Die Studienlage bzgl. Schädlichkeit ist wasserdicht genug und wird trotzdem ignoriert oder relativiert.

Da man von offizieller Seite in absehbarer Zeit kein Budget für Therapieforschung bereitstellen wird, wäre das eine kostengünstige Möglichkeit.

Mäuse haben 99% genetische Übereinstimmung mit dem Menschen wenn ich mich richtig erinnere. Die Doxymaus kann man auch halbwegs übertragen wenn man berücksichtigt, dass FC noch stärker die Mt beeinträchtigt:

nihms-509241-f0004.jpg


Sobald diese dann die Haare verliert könnte man die unterschiedlichsten Therapieansätze testen. Interessant fände ich einen radikalen Ansatz nur mit Fettsäuren (z.B. über Leinsamenöl) zu ernähren, damit die Glykolyse 100% zu schließen, dazu 20/4 Intervallfasten und die gesamten Nährstoffe zu ergänzen. Auch wäre es interessant zu sehen, was mit einer Floxmaus passiert die man anschließend mit Haferflocken oder gar leeren KH (z.B. Weißbrot) mästet um die Glykolyse und den ROS zu maximieren.

MfG
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Re: FQAD Diagnose

#11556

Beitragvon ArthurDent » 30.04.2019, 09:49

Moin liebes Forum,
Moin Forscher,

ich bin ebenfalls bei Herrn Dr. Pieper in Behandlung und habe für Ihn und das BFARM eine Excel-Liste mit meinen aktuellen Problemen und Schäden zusammengestellt. Die kann ich Dir - @Forscher - bei Interesse gerne zum Stöbern und Vervollständigen per PN zusenden.

Die Summe der Nebenwirkungen alleine ist schon für jeden Betroffenen schlimm genug. Und erschreckend ist auch, wie sich die Probleme der einzelnen Schicksale gleichen. Da erkennt doch schon ein Laie, dass dahinter ein System, bzw. besser formuliert, eine logische Verkettung von Biochemischen Zusammenhängen die Katastrophe angerichtet hat. Das kann niemand mehr ignorieren.

Noch gravierender als eine nackte Liste der Nebenwirkungen sind für mich die realen und bitteren Konsequenzen daraus:

- Dramatische Beschleunigung des Alterungsprozesses (schaut Euch nur die eigenen Vorher/Nachher Fotos an)
- Ungewollter Abbau von Muskelmasse im erheblichen Umfang
- Nicht selten Arbeitsunfähigkeit/Behinderung auf Dauer
- Verlust von Geistigen, Motorischen und Kognitiven Fähigkeiten lässt einen "Verdummen"
- Finanzielle Einschnitte durch Behandlungskosten, Medikamente und Arbeitsunfähigkeit
- Unsicherheit im sozialen Umgang, Belastung/Probleme in der Familie, Freundeskreis, Beruf
- Selbstsicherheit und Zuversicht nehmen ab, Antrieb für den Alltag und die Zukunft gehen verloren
- etc.

Hieraus ergeben sich zwangsläufig Probleme und Spätschäden im Alter.

Ich kämpfe nun schon seit knapp drei Jahren dagegen. Noch lasse ich mich nicht unterkriegen, probiere alles aus und hoffe noch auf den Heilsbringer. Wenn ich Ihn gefunden habe, werde ich das teilen.

Herzliche Grüße aus dem hohen Norden, Michael.
Gefloxt in Hamburg ... :confusion-seeingstars:

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Re: FQAD Diagnose

#11578

Beitragvon Forscher » 01.05.2019, 16:08

Hallo Michael,
schick mir die Excel-Liste gerne mal zu. Derzeit lese ich einen Stoß der Paper um weitere Literatur zu identifizieren. Sobald ich wieder Zeit habe mache ich hier weiter.
Gruß,
Uwe

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Re: FQAD Diagnose

#11699

Beitragvon Krabiwi » 06.05.2019, 18:37

Osteoporose muss auch noch dazu, wenn es die Mt der Osteozyten zerlegt und die Muskulatur schwindet sind auch hier Probleme wie Knochenabbau zu erwarten, könnte womöglich auch einen Teil des massiven Gewichtsverlusts bei FC-Toxizität ausmachen:

viewtopic.php?f=35&t=749&start=90#p11683

Im folgenden Paper wurde mittels MRI Osteoarthritis diagnostiziert:

"Fluoroquinolone-induced serious, persistent, multisymptom adverse effects"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4600819/
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#11774

Beitragvon Forscher » 11.05.2019, 11:35

Sehr interessantes paper! Besonders wichtig sind auch die extrem umfangreichen Untersuchungsergebnisse. Das hilft vielleicht auf lange Sicht der Erkrankung auf die Spur zu kommen, oder gibt uns Hinweise was man noch testen könnte.

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Re: FQAD Diagnose

#11870

Beitragvon Anouk » 17.05.2019, 23:19

Großes Lob an Dr Pieper und vielen Dank für die tolle Arbeit! Ich bin baff! Das ist schon großer Aktivismus auch dahinter. Ihm geht es darum, uns irgendwie zu helfen. Find ich super, da steckt viel Engagement dahinter!

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Re: FQAD Diagnose

#12592

Beitragvon Krabiwi » 12.06.2019, 02:17

"Karpaltunnelsyndrom nach Ciprofloxacin-induzierter Tendinitis"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20215992

Schorsch hat hier bereits einiges zur Sehnenproblematik gesammelt:
viewtopic.php?f=69&t=253&p=804
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#12999

Beitragvon Fee1970 » 27.06.2019, 22:25

Zur Erfassung, was noch nicht aufgezählt wurde:

Das Knirschen im Nacken Kopf habe ich auch bei jeder Bewegung. Noch interessanter ist das Klicken im Kopf. An verschiedenen Stellen.

Dauernd geringe Mengen Wasser im Ohr.

Regelmäßig sehr schmerzhafte Entzündung der Nasenschleimhaut mit Geruchsstörung.

Schilddrüsenentzündung de Quervain mit Total-Op (08/2015) nach erfolgloser Behandlung. Davor nie Probleme mit der Schilddrüse gehabt.

Knacken in der linken Wadenmuskulatur. Rechts nichts :think:
Sowieso eher linksseitige Störung im Bein. Reizleitungsstörung festgestellt. Manchmal kann ich nur humpeln, gehen nicht möglich. Manchmal großer Druck in der Wade. Aber nicht heiß oder geschwollen.

In Ober- und Unterschenkeln und in den Armen Knubbel in der Muskulatur. :think:

Plötzlich am ganzen Körper Dellen, wie Zellulite.

Hat noch jemand das Problem, dass die Haut auf Sonne kaum reagiert? Ich bin echt weiß. Kenne Sonnenbrand schon lange nicht mehr. Werde kaum braun. Früher hab ich nur vom warmen Lufthauch ne Knackbräune bekommen. Und ich benutze keinen Sonnenschutz mehr wegen dem Vit D Mangel.

Gasaustauschstörung der Lunge festgestellt.

ANA schwach positiv

ACE erniedrigt, Nierenarzt kann ich jetzt nicht mehr aufsuchen. Hab kein Auto mehr und absolut null Geld mehr für Bus.

Cholesterin efhöht (Esse echt wenig Fleisch)

Letztens schlimme Schmerzen hinten an den Augäpfeln gehabt mit Sehstörung. Hielt Wochen an. Augenarzt sagte, Augen wären einfach nur trocken. Dafür waren es echt heftige Schmerzen. Ich durfte meine Augen nicht berühren.

Arthrose in den Fingern.

Spondylarthrose, Osteochondrose, Skoliose WS.
Trotz viel Sport und, nun ja, enorme Gelenkigkeit.
Jetzt tut jede Bewegung weh.

Sexualhornone erniedrigt. Mit 40 in die Wechseljahre hinein. Mit 48 durch.

Bis letztes Jahr noch Dauerherpes. Um Mund und in Nase.

Knoten wächst auf Rippe. Noch nicht untersucht.

Hoffe, ich habe alles aufgezählt.

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Re: FQAD Diagnose

#15741

Beitragvon Krabiwi » 23.09.2019, 08:17

Neue Studie von 2019 bzgl. Hepatoxizität:

"Incidence, clinical features, and risk factors of fluoroquinolone-induced acute liver injury: a case-control study"
https://www.dovepress.com/incidence-cli ... ticle-TCRM
Übersicht: viewtopic.php?f=35&t=749

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Re: FQAD Diagnose

#15743

Beitragvon Aurorafalter )( » 23.09.2019, 08:37

Guten morgen Fee,

Oh ja das mit den vielen NEMs kann ich leider gut verstehen. Selbst hatte ich schon immer eine, oft berechtigte scheu davor, irgendwelche mittelchen einzunehmen :| . Durch diese Floxerkrankung bin ich da noch mehr verunsichert. Seit gestern mittag hängt mir eine magnesium- oder darmflorakapsel mit 20 bakterienstämmen in der kehle fest. Das sind nun bald 24 h. Aaaahhh ich will in meiner kehle nicht 20 darmbakterien haben! :confusion-helpsos: :confusion-helpsos: Heute früh rutschte sie 2cm weiterrunter. Mal schauen wo das endet.

Soo jetzt aber zum eigentlichen tip:

L-LYSIN GEGEN HERPES.
https://www.frag-mutti.de/nie-wieder-he ... nk-a37875/

Ja ich weiß, wieder ein mittel mehr. Meine l lysin kapseln sind hübsch bunt :? Dazu aber doppelt so bunt.
Aber sei beruhigt es gibt auch l lysin in pulverform. Sehr wichtig ist es bei l lysin aber, auf die genaue Dosierung zu achten!

Herpes habe ich selbst ca 1x im monat oder jeden 2. Monat. Bist du dann auch stets richtig müde und schlapp? Also noch meeehr als sonst?
Vorallem macht es wirklich bischen unförmig im gesicht mit der zeit :( .

Bei zu viel herpes empfehlen die ärzte ja dann gerne Aciclovir in Tablettenform. Diese habe ich überhaupt nicht vertragen! Da war mir ganz ganz komisch, so als wären die tabletten ein psyhopharmaka und kopfschmerzen hatte ich. Nie wieder diese tabletten. Die salbe davon vertrage ich besser, allerdings greife ich dann viel lieber zu salbe mit Melissenextrakt! Diese sollte man aber schon beim kleinsten verdacht anfangen einzusetzen, damit sie gut bzw schnell wirkt.

Liebe Grüße, Aurorafalter


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